9. Jl.Spott
Ro-
Handball: Mellen und kommende Kämpfe
Bezirksklasse
Staffel IV.
darüber nun die steht.
- Um allen Teilen gerecht zu werden, veröffentlichen wir nachstehend die Tabellen der Bezirks- und der I Kreisklasse. Die Spiele sind bis einschließlich
der aus item Feldspiel erzielt wurde, zählt 2 Punkte, ein erfolgreicher Freiwurf nur 1 Punkt.
Meisterschaftsspiele werden von zwei Schiedsrichtern geleitet.
46 Wagen starten in Le Mans.
Für das 24-Stunden-Rennen von Le Mans am 17. und 18. Juni wurden insgesamt 46 Unterschriften abgegeben. Deutschland ist durch zwei Ädler- wagen sowie eine NSKK.-Mannschaft auf BMW. vertreten. Es ist nicht ausgeschlossen, daß auch noch ein Mercedes-Benz an den Start der schweren Prü-
Franksurter Schlachlviehmartt.
Frankfurt a. M., 30. März. Auftrieb: Rinder 1496 (gegen 1370 am 23. März), darunter 320 (321) Ochsen, 230 (193) Bullen, 672 (616) Kühe, 274 (240) Färsen. Kälber 468 (514), Schafe HO (172), Schweine 695 (513). Notiert wurden je 50 kg Lebendgewicht in RM.: Ochsen a) 44 bis 46,50 (45 bis 46,50), b) 40 bis 42,50 (41,50 bis 42,50), c) 32 bis 37,50 (37,50). Bullen a) 43,50 bis 44,50 (41,50 bis 44,50), b) 40,50 (40 bis 40,50). Kühe a) 42,50 bis 44,50 (42 bis 44,50), b) 38 bis 40,50 (38 bis 40,50), c) 28 bis 34,50 (28 bis 34,50), d) 17 bis 25 (21 bis 25). Färsen a) 44 bis 45,50 (42,50 bis 45,50), b) 40,50 bis 41,50 (38,50 bis 41,50), c) 36,50 (—), d) 28 (—). Kälber a) 62 bis 65 (62 bis- 65), b) 56 bis 59 (54 bis 59), c) 47 bis 50 (45 bis 50), d) 35 bis 40 (32 bis 40). Härnrnel bl) 49 bis 50 (49 bis 50), b2) 46 bis 48 (45 bis 48), c) 35 bis 42 (40 bis 44), d) 25 bis 28 (—). Schafe a) 40 bis 42 (40 bis 42), b) 34 bis 39 (33 bis 39), c) 20 bis 32 (22 bis 32). Schweine a) 58,50 (58,50), bl) 57,50 (57,50), b2) 56,50 (56,50), c) 52.50 (52,50), d) 49,50 (49,50). Sauen gl) 57,aO (57,50). Marktoerlaus: Rinder, Kälber und Schweine zugeteilt, Härnrnel und Schafe mittel. — F Belsch' großmarkt. Beschickung: 254 (212) Viertel Rindfleisch, 166 (64) halbe Schweine, 63 (89) ganze Kalber, 19 (6) Hümmel, 34 (47) Kleinvieh. Notiert wurden je 50 kg in RM.: Ochsensleisch a) Bullenfleisch a) 79, Kuhfleisch a) 79, b) 67, c) 56, Kalbfleisch I 92 bis 97, II 80, Hammelfleisch a) 90 bis 94, b) 80 bis 84, Schweinefleisch b) 75. F ett- waren. Roher Speck, unter 7 cm 78, Flomen 80 MW, Wmueilauh lebhaft.
Wirtschaft.
Mein-Mainische Börse.
Alillagsbörse überwiegend freundlich.
Frankfurt, 30. März. Die Ueberwindung des Ultimos' bot der Börse nur wenig Anregung. Zwar herrschte an den Aktienmärkten eine recht freundliche Stimmung, die Entwicklung der Kurse blieb aber weiter uneinheitlich. Bei nach wie vor sehr kleinem Geschäft gingen die Abweichungen kaum über Bruchteile eines Prozentes hinaus. Zu den ersten Kursen lag vielfach noch etwas Angebot der Kundschaft vor, andererseits beobachtete man mäßige Anlagenkäufe. Eine Sonüerbewegung hatten nach Pause Siemens mit 183 (179). Von anderen Elektropapieren büßten Licht & Kraft 1,25 v. H. ein auf 127, auch AEG. 0,65 v. H. ermäßigt auf 111,40, dagegen Gesfürel nach 131,50 auf 132,50 (132) befestigt. Von Bauwerten fanden Cement Heidelberg lebhaftes Interesse zu 152,50 —152,75 (151,25). JG.-Farben waren mit 147,13 (147) nahezu unverändert, Metallgesellschaft bei kleinen Glattstellungen 0,40 leichter mit 116,90. Montanwerte lagen sehr ruhig, jedoch 0,25 bis 0,50 v. H. höher, Verein. Stahl knapp gehalten mit 102,65 (103). Maschinenaktien wurden vernachlässigt und waren vorerst ohne Notiz. Reichsbankanteile ließen auf 177,25 (178) nach, ferner Conti Gummi auf 206,50 (207).
Am Rentenmarkt erhielt sich eine freundliche Tendenz, es erfolgten vielfach kleine Anlagekäufe. Reichsaltbesitz gewannen 0,25 v. H. auf 130,25 und Kommunal-Umschuldung hatten bei um). 93,50 verhältnismäßig lebhaften Umsatz. Goldpfandbriefe mit Bonifikation blieben gefragt, im übrigen lag der Pfandbriefmarkt still. Bon Liquidationswerten Franks. Hyp. 100,75 (101), Rheinische 100,90 (101,10). Industrie-Obligationen notierten größtenteils bis 0,25 v. H. höher, 6 v. H. JG.-Farben plus 0,65 v. H. auf 121,50.
Im Verlaufe herrschte nahezu völlige Geschäfts- stille, und die Aktienkurse bröckelten eher leicht ab. JG.-Farben leicht schwankend mit 147,40 —147. nach 147,13. Die später festgestellten Kurse lagen unregelmäßig und zwar nach beiden Seiten bis zu 1 v. H. Von Autowerten Adlerwerke 108 (109), andererseits BMW. 146 (145). Der Freiver - kehr lag ruhig und unverändert. Tagesgeld wieder 2,50 v. H.
Abendbörse Tendenz fest.
Die Abendhörse nahm am Aktienmarkt einen festen und verhältnismäßig lebhaften Verlauf und brachte aüf fast allen Märkten durchschnittliche Steigerungen um 0,50 bis 1 v. H., wobei man Erwartungen an die Ausführungen des Reichsbankpräsidenten Funk vor dem Zentral-Ausschuß knüpfte. Die schon erhöhten Mittagsschlußnotierungen des Berliner Platzes wurden ebenfalls kräftig überschritten. IG. Farben gewannen 1 v. H. auf 149, erner Der. Stahl und Mannesmann je 1 v. H. auf, 104 bzw. 110 und Deutsche Erdöl 1,25 v. H. auf 124. Von Autowerten stiegen Daimler um 2,50 v. H. auf 133 bei einem Berliner Kurs von 131,25, Adlerwerke und BMW. um ebenfalls je 1 v. H. auf 109 bzw. 147. Am Elektromarkt befestigten sich Siemens auf 185 (183), Schuckert auf 175 (173,50), Gesfürel auf 133,50 (132,25), Licht und Kraft auf 127,75 (127) und Felten auf 133,25 (132,50). Im übrigen erhöhten sich Rheinmetall auf 128 (127), Reichsbank auf 178 (177,25), Junghans auf 93 (92,25) und Scheideanstalt auf 201 (200,50) sowie Westdeutsche Kaufhof auf 104 (102). Commerzbank lagen 0,13 v. H. höher mit 111,13. Am Rentenmarkt verblieb zu den erhöhten Mittagskursen Nachfrage. Reichsaltbesitz 130,25, Reichsbahn - DA. 123,40 (123,13), 6 v. H. IG. Farben 121,50, Kommunal-Umschuldung 93,45.
gebildet und verfügt über einen unerhörten Kampfgeist. Folgende Mannschaft wird voraussichtlich den Verein in den Aufstiegspielen vertreten: Frese; Weiler, Eckrich; Marx, Ollhoff, Heimann; Grund, Winden, Richter, Hofmann Frese.
Briefkasten der Redaktion.
(Nechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)
I. R. in 21. Nach der Verordnung zur Förderung der Landbevölkerung vom 7. Juli 1938 wird neben dem Ehestandsdarlehen und Einrichtungsdarlehen noch ein Einrichtungszuschuß gewährt, und zwar für landwirtschaftliche Arbeiter und unselbständige Landwirte und ländliche Handwerker, die nach dem 31. Dezember 1933 geheiratet haben. Als unselbständig gelten alle in der Land- und Forstwirtschaft tätigen Personen, die entweder als Landarbeiter oder bei Verwandten in aufsteigender Linie tätig sind, also auch Bauern- und Lnndwirts- söhne, welche nach dem 31. Dezember 1939 geheiratet haben und noch im elterlichen Betriebe tätig sind. Voraussetzung für die Gewährung ist, daß einer der beiden Ehegatten in den letzten 5 Jahren in der Land- und Forstwirtschaft tätig war und weiterhin verbleibt. Die Anträge auf Einrichtungszuschuß sind an das zuständige Finanzamt einzureichen, und zwar erst 5 Jahre nach der Verheiratung. Nach den von Ihnen gemachten Angaben kann Ihr Sohn zur gegebenen Zeit Antrag auf Einrichtungszuschuß stellen.
zum zweiten Platz verhelfen.
MSV. „Barbara" vor den Aufstiegspielen.
gut gerüstet. Allerdings kann eine Niederlage dem Tv. Londorf nichts mehr ausmachen, Lich dagegen
legen und verdrängten sich von der Tabellenspitze. Der härteste Gegner des neuen Staffelsiegers war zweifellos der Luftwaffensportverein. Im Vorspiel gelang es den Leuten vom Trieb lediglich ein 6:6 zu erringen. Das Rückspiel war dann der Höhepunkt der Meisterschaftsspiele in der Staffel IV. Nach einem dramatischen Kampf siegte der MSV. 9:8 und schaltete damit die Flieger vom Wettbewerb um den ersten Platz aus. Mit 17:3 Punkten und einem Torverhältnis von 93:42 beendete der Militärsportverein „Barbara" seine Pflichtspiele. Nicht vergessen darf man den Sieg der Soldaten beim Hallenhandballturnier, der zwischen den Meisterschaftsspielen gegen schärfste Konkurrenz errungen wurde. In den letzten Kämpfen zeigte die Mannschaft so gute und ausgeglichene Leistungen, daß man ihr gute Aussichten für die Aufstiegspiele einräumen kann. Die Els ist gut beiatLn. (attisch und technisch gut durch-
Technik und Regeln des Basketballspiels.
Zur Erläuterung für diejenigen, die als Neulinge zu den Gaugruppenmeisterschaften kommen, sei folgendes gesagt:
Basketball wird in den meisten Ländern der Welt sehr stark betrieben, was schon aus der Zahl von 20 Millionen aktiven Spielern hervorgeht. Erfunden wurde das Spiel vor ungefähr 25 Jahren auf einer nordamerikanischen Turnlehranstalt. Basketball war bei einer Beschickung von 23 Nationen das größte Spielturnier der olympischen Spiele 1936.
Zu einer Basketballmannschaft gehören 8 bis 10 Spieler. Davon spielen jeweils 5 im Feld. Da Basketball das schnellste und anstrengendste Ballspiel ist, können während des Spieles Spieler ausgetauscht werden.
Das Spielfeld hat eine Größe von 15X25 Meter. Der Korb hängt vor einem Brett in einer Höhe von 3,05 Meter. Vor den Korbaerüften ist ein Freiwurfraum, den während eines Freiwurfes nur der Werfer betreten darf.
Die Basketballregeln find sehr streng. Jede körperliche Bedrängung ist verboten, doch darf niemand denken, daß der körperliche Einsatz nicht erlaubt wäre. Im Besitz des Balles darf man keine Schritte machen. Der Einwurf ist beliebig. Jeder Korbwurf,
26. März 1939 gewertet, unberücksichtigt ist lediglich die Begegnung Grüningen — Atzbach geblieben, weil endgültige Entscheidung noch aus-
fung kommt. Der Engländer Arbuthnot ist sich nämlich noch nicht schlüssig, ob er mit einem Alfa "*
meo oder einem Mercedes-Benz kommen soll.
Nochmals Schispringen im Schwarzwald.
Die guten Schneeverhältnisse, die immer noch im Schwarzwald vorherrschen, ermutigen die Schizunft Ruhestein, für den kommenden Sonntag noch ein Schispringen auszuschreiben. Einige der bekanntesten deutschen Springer haben bereits zugesagt und befinden sich zum Teil schon an Ort und Stelle im württembergischen Schwarzwald. Schneidenbach, Marr, Häckel, Höll, Haselberger und Gehring trainieren bereits in Gemeinschaft mit den württembergischen und badischen Springern.
ger gestalten.
„Milei", ein neuer Austauschstoff für Hühnereiweitz
Fwd. Der Reichsnährstand machte soeben dic Oessentlichkeit mit einem neuen Erzeugnis der deutschen Milchwirtschaft, mit „Milei", bekannt. Diesem neuen Rohstoff kommt insofern erhebliche Bedeutung zu, als er überall an Stelle von Hühnerei verarbeitet werden kann. Das „Milei" wurde dem Ziel des Dierjahresplans entsprechend auf Betreiben des Reichsnährstandes durch die Hauptvereinigung der deutschen Milch- und Fettwirtschaft entwickelt und wird aus entrahmter Milch und Molke hergestellt. Das Erzeugnis hat, wie hervorgehoben ipurbe, wegen feiner guten Qualität, feiner leichten Anwendungsmöglichkeit und wegen seines niedrigen Preises auf dem Markt gute Aufnahme gefunden; außerdem bereichert es den deutschen Lebensmittelhaushalt. Unter Berücksichtigung unserer Versorgungslage erscheint es notwendig, den Markt für Hühnereier noch stärker zu entlasten; hinzu kommt, daß durch den Einsatz von „Milei" auch die Eiereinfuhr gedrosselt werden kann.
*
wurde. Die neue Uniform unterscheidet sich von der bisherigen Uniform vor allem durch die Farbe. Die Uniform der bisherigen hessischen Polizei war kräftig dunkelgrün. Die neue Uniform unterscheidet sich von der alten außerdem durch einige Einzelheiten im Schnitt. Die Schutzpolizei trägt dazu schwarzes Lederzeug, und die Gendarmerie trägt braunes Lederzeug. Aus Ersparnisgründen wird zur Zeit noch der schwarze Tschako getragen, der bann zu gegebener Zeit auch durch den grünausgelegten Tschako ersetzt werden wird. Unser Bild zeigt rechts im Vordergrund einen Beamten in der neuen Umform und links daneben einen Beamten in der alten hessischen Uniform. Mit der Einführung der neuen Uniform findet die Übernahme der Schutzpolizei durch das Reich nunmehr auch ihren äußeren Ausdruck. Die Schutzpolizei wird also ab morgen im ganzen Reich einheitlich gekleidet sein. (Ausnahme: Neuner, Gießener Anzeiger.)
Klavierabend Wilhelm Backhaus.
Kampf. Das aber sollte die Platzbesitzer veranlassen, auf der Hut zu sein, damit nicht eine neue „Ueber- raschung" fällig wird. Davor aber sollte man sich chon um deswillen hüten, weil der Staffelsieg noch nicht endgültig vergeben ist. — Katzenfurt sollte in Wetzlar gewinnen.
Kreisklassen.
Holzheim — Dutenhofen.
Londorf — Lich.
VfB.-R. — Luftwaffe II.
Der zweite Platz des Tv. Dutenhofen und der damit zusammenhängende Ausstieg in die Bezirksklasse ist noch, nicht sicher. Wahrscheinlich werden nämlich Atzbach die Punkte aus dem Spiel gegen Grüningen vom vergangenen Sonntag zugesprochen. Verliert nun Dutenhofen gegen Holzheim, wird erst ein Entscheidungsspiel zwischen Dutenhofen und Atzbach fällig. — Lich hat sich vorgenommen, diesmal für eine Ueberraschung zu sorgen. Die Mannschaft ist
**40 Jahre im Dienste der Reichsbahn. Der Lokomotivführer Otto Fischbach, Weserstraße 16, kann in diesen Tagen auf eine 40- jährige Tätigkeit im Dienste der Reichsbahn zurück- blicken. Seit 40 Jahren ist der Jubilar auch Leser des „Gießener Anzeigers". Wir beglückwünschen zum Dienstjubiläum.
* * 25 Jahre im Dienst. Oberapotheker Pry b ill, Vorstand der Apotheke der Universitätskliniken Gießen, feiert am 1. April 1939 das Jubiläum einer 25jährigen Dienstzeit. Herr Prybill genießt bei seinen Vorgesetzten, bei seiner Gefolgschaft und bei feinen übrigen Arbeitskameraden das beste Ansehen.
** Treuer Mitarbeiter. Am Mittwoch konnte der beim städtischen Gaswerk beschäftigte Installateur Heinrich Mosbach auf eine ununterbrochene 25jährige Dienstzeit bei der Stadt Gießen zurückblicken. Der Arbeitsjubilar wurde im Kreise seiner Arbeitskameraden geehrt und ihm ein Glückwunschschreiben des Oberbürgermeisters überreicht.
** Universitäts-Gartenbau-Jnspek- torRehnelt78Jahrealt. Am heutigen Freitag kann der Universitäts-Gartenbau-Jnspektor i. R. Friedrich R e h n e l t, Heyerwea 18, in außerordentlicher geistiger und körperlicher Frische seinen 78. Geburtstag feiern. Der hochbetagte Mann ist in den Kreisen der Kleingärtner und der Obstbaumzüchter eine bekannte und geschätzte Persönlichkeit. Jedermann steht er mit seinem fachmännischen Rat zur Verfügung. (Wir beglückwünschen zum Geburtstag!)
* * 'Mieterjubiläum. Am 1. April sind es 30 Jahre, daß Frau Küche H o r st, im Haufe von Karl Strecker, Weserstraße 15, wohnt. Ein Zeugnis gegenseitigen guten Einvernehmens!
* * Ein Brennholzverkauf b e r Stadt Gießen findet am kommenden Dienstag, 4. April, in den Abteilungen am Hangelstein der Försterei Wieseck statt.
Am vergangenen Sonntag holte sich der Militär- sportverein „Barbara" endgültig den Sieg in der Staffel IV der Bezirksklasse und erkümpfte sich damit die Berechtigung zur Teilnahme an den Aufstiegs pieken. Der Weg bis zur Meisterschaft war schwer und wechselvoll. Mto., Luftwaffe und 1900
Gießen waren hartnäckige Gegner, aber auch Heu-, chelheim, Ockershausen und Marburg stellten achtbare Widersacher dar. In ihrem ersten Derbands- spiel siegten die Artilleristen gegen Marburg knapp 7:6. Da Marburg später ausgeschlossen wurde, wurde dieses Spiel nicht gewertet. Ockershausen verlor beide Spiele 3:14, und auch Heuchelheim steckte mit 7:13 und 2:14 hohe Niederlagen ein. Sehr gut hielt sich 1900 gegen die Soldatenelf. Im ersten Spiel gelang es Den Blau-Weißen, dem MSV. eine überraschende 4:3-Niederlage beizubringen, und im Rückspiel hatten die Schwarz-Weißen Mühe, einen 5:3-Erfolg herauszuholen. Der Mto. führte lange Zeit die Tabelle an und schien auf dem Wege zur Meisterschaft zu sein. Aber mit 6:2 und 9:4 zeigten sich die Artilleristen den Turnern jedesmal klar über-
fo angestrengten Hühner ein wenig ausruhen und die Eier wieder knapper werden. Darum ist es ratsam, nicht gar so verschwenderisch Eier einzufärben, sondern sie lieber jetzt, in der wirklich eierreichen Zeit, einzulegen. Denn nicht nur der kluge Mann, auch die kluge Frau und vor allem die Hausfrau baut vor. Es ist immer gut, in Zeiten des Ueberfluffes an eine vernünftige Vorratswirtschaft zu denken, die natürlich keinesfalls in Hamsterei ausarten darf. Im Augenblick steht also das Ei und damit die Eierspeise an erster Stelle auf dem Küchenzettel.
Im übrigen bleiben uns die Kartoffeln als Lieferanten guter Gerichte. Auch an Fischen steht der Hausfrau eine reichliche Auswahl zur Verfügung. Die Frage nach dem Braten ist jetzt mit Osterlamm zu beantworten. Für den Abend aber kommen besonders Käse in Betracht. Kümmelkäse, Harzer-, Mainzer- und unser lieber Handkäse, der auf vielerlei Arten gegessen wird und sich in ganz besonderer Beliebtheit als „Handkäs mit Musik!" erfreut. Für die, die den Wohlgefchmack dieses „duftenden" Käses noch nicht erkannt haben, sei der jeder Zunge mundende und äußerst nahrhafte Quarg oder Siebkäse als köstliches Abendessen empfohlen. Aber nicht nur für den Abend, auch den Mittagstisch können sehr schmackhafte Quarg-Gerichte zieren.
Da bekanntlich die Woche sieben Tage hat, muß sich die Hausfrau sieben-, ja sogar vierzehnmal plagen und den Kopf zerbrechen, mit was sie ihre Kochtöpfe füllen kann. Da wird nun das Wort „Verbrauchslenkung" groß geschrieben, denn bei der richtigen Lenkung des Verbrauchs kommt man auch auf die richtigen Gerichte: Zum Beispiel in dem noch ziemlich gemüsearmen April (in dessen zweiter Hälfte es allerdings schon etwas bunter auf unserer Tafel ■" aussehen wird), wie wäre es da mit guten Suppen? Puh, Suppe, hört man oft jagen! Dabei ist das Suppeessen durchaus gesund. Und was gibt es für gute Suppen! Erbsen-, Linsen-, Bohnen-, Sago-, Graupen- und Haferflockensuppen! Die Haferflocken kann man aber auch ebenso wie Gfaupen und Sago zu anderen Gerichten, Puddings und Auslaufen vex-
Vom Gießener Konzertverein wird mitgeteilh Mit , dem Klavierabend von Wilhelm Backhaus am Sonntag, 2. April, beschließt der Konzertverein die Reche ' seiner Solistenoeranstaltungen dieses Konzertwin- । ters. Heber die Vorzüge des ausgezeichneten Pla- niften etwas zu sagen, erübrigt sich beinahe, um so : mehr als wir ihn hier in Gießen als alten guten Bekannten ansprechen dürfen. Seine Konzertreisen Haden ihn mit beispiellosem Erfolg über alle Erd- haben ihn mit beispiellosem Erfolg über alle Erdteile geführt, und es ist nur ganz besonderen persönlichen Beziehungen zu verdanken, wenn wir ihn hier so oft begrüßen durften und hoffentlich auch weiterhin begrüßen können. m ,
Das Programm enthält im ersten Telle Bachs „Gollberg-Dariationen", die 1742 als vierter und letzter Teil der Klavierübung erschienen, während der zweite Teil Werke von Schubert und Chopin bringt, die dem Künstler Gelegenheit geben werden, neben seiner unübertrefflichen Technik sein vertieftes Können in der Gestaltung und Beseelung zu zeigen.
Gau-Seimattagily3y in Frankfurt.
Lpd. Das diesjährige Treffen von 60 Heimatvereinen und Landsmannschaften innerhalb des Gaues Hessen-Nassau wird in FranLsurt stattfinden und im Zeichen der heimatlichen Landschaft stehen. Die Landsmannschaften, Trachten- und Heimatvereine unseres Gaues sind eine Art Miniaturbild unseres ganzen Reiches. Wir haben hier das niederdeutsche Element in sehr von ihrer Stammes- eigenschaft durchsetzten Landsmannschaft, wir haben die Memelländer, die Danziger, wie alle Heimattreuen Ost- und Westpreußen zur Erhaltung ihrer Eigenart zusammengefaßt, wir haben die vom „Grünen Herz Deutschlands", die Thüringer, ebenso wie das sächsische Element in der Landsmannschaft vereinigt. Wir haben den Westen des Reiches, vertreten in den Landsmannschaften der Rheinländer, der Rheinpfälzer und der Saarländer, wir haben die nähere Heimat in o b e r - hessischen, kurhessischen und nassauischen Heimatvereinen erfaßt und in besonders großer Stärke die süddeutschen Stämme der Bayern, der Ostmärker, der Badener und Württemberger sowie der Sudetendeutschen in ihre landsmannschaftlichen Eigenarten aufgegliedert.
Ein F e st z u g , ebenso wie die Stammestresfen der verschiedenen Landsmannschaften sollen einen anschaulichen und farbigen Begriff der heimatlichen Landschaften vermitteln. Die Vereine werden sich mit den Landesfremdenverkehrsverbänden ihrer Heimat zur Ausgestaltung des Treffens in Verbindung setzen.
Reue Trachlengruppe im Odenwald.
LPD. Lindenfels i. O., 30. Mürz. Die traditionelle Pflege des Heimatgedankens erhält jetzt in Lindenfels eine festere Verankerung. Die schöne Lindenfelser Tracht ist nun offiziell in den großen Trachtenverein unseres Gebietes eingezogen und tritt in Zukunft in Erscheinung. Die Gäste des Sommers werden die Trachten häufig bei festlichen Veranstaltungen und bei heimatlichen Spielen zu sehen bekommen. In der Burg hat man jetzt eine Freilichtbühne in der Nähe der ehemaligen Kapelle fertiggestellt. Odenwälder Stücke und Tänze kommen hier zur Aufführung. Bei einem großen Burgfest am ersten Sonntag im August wird die Trachtengruppe in Erscheinung treten.
Vom Hühnerei des Osterhasen und guten Suppen.
NSG. Ostern steht vor der Tür, und die Hühner sind eifrig tätig, für den zum eierlegenden Fabeltier erkorenen Osterhasen zu arbeiten, auf daß er die in rote, gelbe und grüne Farbe getauchten Eier stolz für sein Erzeugnis ausgeben und in den Gärten verstecken kann.
Es ist ganz selbstverständlich, daß nach Ostern die
wenden. Nein, man sollte wirklich nicht so hoffärtig alle diese guten Suppen unbeachtet lassen. Sie haben einen großen Nährwert und machen in ihrer Zubereitung wenig Arbeit. Ja, diese Suppen find gerade während des großen Frühjahrsputzes, wo alles auf der Leiter, statt am Kochherd steht, zweckoolle Mittagessen. Jedenfalls kann man den Küchenzettel ehr damit bereichern und abwechslungsreich gestalten. Außerdem aber den Hausfrauen zum Trost: wenn erst einmal wirklich die „linden Lüfte" erwachen, dann wird sich nicht nur alles wenden, sondern sich auch der Küchenzettel bunter und reichhcllti-
Ausgeschieden: Tv. Nauborn; Tv. Alsfeld.
Endgültig fest stehen als Staffelsieger: MSV. Barbara und Tv. Holzhejm, während die Frage in der Staffel V noch unbeantwortet ist. Noch hat Lützellinden Aussichten — es sei denn, Hörnsheim würde verlieren oder unentschieden spielen. Das Spiel Katzenfurt — Hörnsheim, das auf den 9. April, vorverlegt worden ist, wird die Entscheidung bringen.
Die vor einigen Tagen bereits erwähnten Spiele der Kreismannschaft finden wie folgt statt:
23. April: Kreis VIII — Kreis Friedberg in Holzheim.
30. April: Kreis VIII — Kreis Westerwald in Katzenfurt.
Die Abschlüsse mit den Kreisen Marburg und Hanau stehen kurz bevor.
Von den Spielen des kommenden Sonntags interessieren in erster Linie:
Spvg. 1900 Gießen — Ockershausen.
Tv. Lützellinden — Tuspo. W.-Niedergirmes.
Tv. Wetzlar — To. Katzenfurt.
1900 tritt nach Wochen erstmalig wieder auf den Plan. Die Mannschaft wird es nicht leicht haben, die Gäste einwandfrei zu schlagen. Immerhin ist an einen Sieg der Gießener zu glauben, nachdem sie schon das Vorspiel fidjer gewinnen konnten.
Niedergirmes bat seine Mannschaft gerade in diesen Tagen nicht unwesentlich verstärken können. Es geht deshalb mit einigen Aussichten in den
Spiele
Gew.
Unentsch. Verl.
Pkte.
MSV. Barbara
10
8
1
1
17:3
Luftwaffe
10
7
1
2
15:5
Mtv. Gießen
9 „
6
0
3 .
12:6
1900 Gießen
8
3
0
5
6:10
Heuchelheim
10
3
0'
7
6:14
Ockershausen
9
0
0
9
0:18
Ausgeschieden: 1860 Marburg.
Staffel V.
Spiele
Gew. Unentsch.
Verl.
Pkte.
Hörnsheim
9
7
1
1
15:3
Lützellinden
8
5
2
1
12:4
Garbenheim
10
6
0
4
12:8
Katzenfurt
7
3
0
4
6:8
Niedergirmes
9
3
0
6
6:12
Wetzlar
9
0
1
8
1:17
Ausgeschieden: Tv. Münchholzhausen.
I. Kreisklasse:
Spiele
Gew.
Unentsch. Verl.
Pkte.
Tv. Holzheil»)
° 7
6
0
1
12:2
To. Dutenhofen
7
4
0
3
8:6
Tv. Atzbach
7
3
0
4
6:8
Tv. Dillenburg
8
3
0
5
6:10
Tv. Grüningen
7
2
0
5
4:10


