Einzelbild herunterladen

Aus der engeren Heimat

-j- Grünberg, 30. Mär.

Die hiesißn Reichskriegttl' Gambrinu;"

An derTransmission tödlich verunglückt

LPD. Homberg, 30. März. Im Maschinen- raum eines Basaltwerkes ist das Gefolgschaftsmit­glied H. Hepe tödlich verunglückt. H. wollte die im Gang befindliche Maschinenanlage überprüfen. Plötzlich fand ihn ein Arbeitskamerad bewußtlos mit einer klaffenden Wunde am Boden liegen. Der Verunglückte wurde sofort ins Krankenhaus ge­bracht, wo er nach einigen Stunden ft a r b. H. ist offenbar von der Riemenscheibe am Kopf getroffen und von der Wucht des laufenden Riemens zu Boden geschleudert worden. Er hinterläßt Frau und vier Kinder.

Aus dem fahrenden Zug gestürzt.

Lpd. Friedberg, 29. Mgssz. Auf der Strecke HanauFriedberg stürzte Dienstag abend zwischen den Stationen Heldenbergen und Kaichen ein junger Mann aus Deitssteinbach, der seine Braut in Dorn- assenheim besuchen wollte, aus dem fahren­den Zug. Mit schweren Verletzungen mußte der Verunglückte in ein Hanauer Krankenhaus gebracht werden. Sein Zustand ist ernst.

Eine Autofalle rechtzeitig entdeckt.

LPD. Bad Homburg, 30. März. Ein Privat­wächter hat in der Nacht zum Donäerstag gegen 4.30 Uhr im Schwedenpfad an einer Kreuzung der Straße vom Kurhaus nach den Kuranlagen eine Autofalle entdeckt. Die Täter, die diesen verbreche­rischen Anschlag verübten, sind noch nicht ermittelt.

Das Material zu einer Autofalle hatten sich die Burschen von einem in der Nähe des Tatortes stehenden Haus geholt, das zur Zeit eingerüstet ist. Das Hindernis ragte etwa 30 bis 35 Zentimeter über die Fahrbahn und ging links und rechts über den Bürgersteig; es war fest unterbaut, damit es einen Halt hatte.

treten.

D Lich, 31. März. Mit dem heutigen Tag ver­läßt Lehrer i. R. Jakob Schneider unsere Stadt, um mit seiner Ehefrau in Bad-Nauheim seinen wei­teren Lebensabend zu verbringen. Lehrer Schneider kam nach erfolgreichem Besuch der ehemaligen Prä­parandenanstalt Lich und des früheren Lehrersemi­nars Friedberg als Junglehrer an die Volksschule Selters, Kreis Büdingen, die er aber schon nach ein­jähriger Tätigkeit verließ, um die ihm übertragene Lehrerstelle in Lich zu übernehmen. 42 Jahre war es ihm vergönnt, als Jugenderzieher dieser Schule anzugehören, bis er schließlich am 1. April 1932 in den wohlverdienten Ruhestand trat. Neben seinem Lehrerberuf beschäftigte sich Lehrer Schneider ganz besonders mit der Erforschung und Bearbeitung der

schule 20 RM. überwiesen. Nach Abzug der Kosten für die Generalversammlung soll der Rest des

so daß dem Vorstand und dem Aufsichtsrat Ent­lastung erteilt werden konnte. Das satzungsgemäß aussch'eidende Vorstandsmitglied Rudolf Jung L, sowie die satzunqsgemäß ausscheidenden Aussichts­ratsmitglieder Karl Klein, Ludwig Vieh- mann II. und Bürgermeister Fischer wuxden wieder in ihre Aemter berufen, während für ein durch Tod ausgeschiedenes Aufsichtsratsmitglied Schlossermeister .Ernst Glaum neu als Aussichts­ratsmitglied ein geführt wurde.

allem Anfang klar gewesen sei. Der Nationalsozialis­mus will ein an Körper und Geist gesundes Volk.

Gfs. Baubringen, 30. März. Die Werbung für das Deutsche Frauenwerk war durch die großen politischen Erfolge des Führers im Monat März sehr erfolgreich. Viele Neuaufnahmen waren zu ver­zeichnen. Die Abteilung Grenzland-Ausland hatte die schönen Dinge, die für den Patengau gestiftet wurden, in einer kleinen Ausstellung auch den an­deren Frauen zugänglich gemacht.

csd Beuern, 30. März. Für unsere Schule fand im Saale Ranft, der aus diesem Anlaß fest­lich geschmückt war, die Schulentlassungsfeier statt. Klassenlehrer Dr. Haas begrüßte die Politischen Leiter, die Eltern und die Gäste und richtete bann herzliche Worte des Abschieds an die jungen Men­schen, die nun in ihrem Leben einen Zeitpunkt der Wende erfahren. Er ermahnte sie zur Treue zu Führer und Reich. Im Verlauf der Feier wurden Gedichte und Lieder zum Vortrag gebracht, in denen sich die letzten sechs Jahre der deutfchen Geschichte spiegelten. -Rektor Kreiling sprach anschließend über die Stunden der Entscheidung, vor der jetzt die Jugend stehe, und ermahnte die Schulentlassenen, sich einzufetzen für die Arbeit im Dienste an der Gemeinschaft und im lebendigen Glauben durch die Tat ihren Wert für die Ge­meinschaft zu ' beweisen. Sodann überreichte er jedem Schüler ein schönes Gedenkblatt. Die Schul-

ihren Jahresschlußappell ab. Die 'Kameraden na^ men zahlreich teil. Kameradschaftsführer Weben begrüßte besonders herzlich die neu eingetretenm jungen Kameraden, wie auch die erfdjienenfM Ehrenmitglieder.' Sodann wurde der Gesalleneiui des Weltkrieges und der Bewegung gebaut. Din Namen der Gefallenen unseres Tmnw mürben verlesen. Der Kameradschaftsführer gav dann den. Geschäftsbericht bekannt und berichtete dadei fonders über die größeren Veranstaltungen beit Kameradschaft, über die Reichsgründungsfeier uni: über die beiden Filmabende. Der Mitgliederstai:!' erhöhte sich im Laufe des vergangenen Jahrc.-- auf 147 Kameraden. Der Kassenführer Loh gti: den Kassenbericht bekannt, der geprüft unb in Ordnung befunden wurde. Ihm wurde besonder Dank und Entlastung zuteil. Im weiteren Berlar des Appells wurden die Kameraden Ludwig W e! > l e r und Georg Loh zu Ehrenmitgliedern ei nannt. Das Kyffhäuser-Ehrenzeichen erhielten d- Kamera'den Johann Hofmann, Friedrich Loü unb Karl Becker. Kamerad PH. Viehmanü erhielt für ausgezeichnete Schießleistungen die Hl11 berne Ehrennadel. Die Kameraden Beites. Agel und Loh wurden mit Ehrenbriefen bM Am Reichskriegertag in Kassel werden sich rere Kameraden beteiligen. Am KreiskriegeiA " Wetzlar wird die Kameradschaft geschlossen teil* nehmen. Der Kamerabschastsführer machte dW noch darauf aufmerksam, daß erholungsbedüW Kinder von Kameraden verschickt werden könM Mit den Worten des Dankes an alle Mitarbeit schloß der Kameradschaftsführer den Appell.

Landkreis Gießen

£ Wies eck, 30. März. Am morgigen 1. April tann Bäckermeister Karl P o st auf eine 4 0jäh - r i g e Tätigkeit als Wiegemeister m un- jcrer Gemeinde zurückblicken. Während dieser langen Zeit hat es Herr Post verstanden, sich das Ver­trauen aller zu erwerben. Der Jubilar, der bereits im vergangenen Jahr fein 40jähriges Geschäfts-, jubiläum feiern konnte, ist noch sehr rüstig und er­freut sich bester Gesundheit. Wir gratulieren!

* Heuchelheim, 30. MärZ. Nach einer Winter­pause hat nun die praktische Arbeit der Feuerwehr wieder begonnen. Dieser Tage hielt die Freiwillige Feuerwehr ihre erste Uebung und den Jahresappell ab. Nachdem sämtliche Geräte einer eingehenden Prüfung unterzogen worden waren, fand ein Brand­angriff statt. Anschließend wurde bei Kamerad Wilh. Rinn der Appell abgehalten. Die Leitung hatte der stellvertretende Wehrleiter Oberbrandmeister K. Sack. Sein Gruß galt besonders dem Bürgermei­ster, der mit großem Interesse an der Arbeit der Wehr Anteil nimmt. Nach Erledigung der Jahres­und Kassenberichts wurde auf den diesjährigen Landesfeuerwehrtag in Neu-Isenburg hingewiesen. Mit großem Interesse hörten die Kameraden vom neuen Feuerlöschgesetz, das ihnen bekanntgegeben wurde. Oberbrandmeister Sack sprach dann noch über wichtige Neuordnungen in der Feuerwehr. Löschmeister Rinn, der auf der Landesfeuerwehr­schule war, gab eine Eindrucksschilderung. Bürger­meister Rinn versprach, die Wehr auch weiterhin zu fördern. Er dankte im Namen der Gemeinde für die freiwillige Arbeit, die die Wehr im abgelaufenen Jahr geleistet hat.

-r Heuchelheim, 28. März. Am Montagabend lies in der Turnhalle der BreslaufilmFront der Kameradschaft". Nach einem Auftakt und Vorspruch begrüßte der Vereinsführer des Turnvereins, O. Rinn, die zahlreichen Besucher unb erinnerte an das große Erleben der Tage von Breslau. Auf der Bühne standen die sieben Breslausieger des hiesigen Turnvereins inmitten der aufmarschierten Turner und Turnerinnen. Werbewart Dr. R e i d t sprach über die Bedeutung des nationalen Festes und hob besonders den Gedanken der Zusammenfassung der Kräfte hervor, der auch in den Reihen des deut­schen Turnens und Sports sich zum Segen unseres Volkes auswirken wird. Dann gab der Film in fünf Akten ein umfassendes Bild der großen Tage von Breslau. Im Schlußwort betonte Ortsgruppenleiter Wobker, daß die Stellung der Partei schon von

0 Klein-Linden, 30. März. Unter starker Beteiligung ihrer Mitglieder hielt die Spar- und Darlehnskasse Klein-Linden in der Wirtschaft Zum Strümpfchen" ihre 16. Jahreshauptver­sammlung ab. Bürgermeister Fischer als Vor­sitzender des Aufsichtsrats gedachte in ehrenden Worten der vier verstorbenen Mitglieder.

Die Kasse zählt gegenwärtig 250 Mitglieder mit 260 Anteilen. Die Mitgliederzahl ist etwa dieselbe wie im Vorjahr. Kassenrechner Theodor Leib er­stattete den Bericht über die Jahresrechnung und die Bilanz. Aus den Ausführungen war zu ent­nehmen, daß sich die Kasse auch im verflossenen Jahr außerordentlich gut entwickelt hat. Jahres­rechnung und Bilanz fanden die Genehmigung der Generalversammlung. *

Den Geschäftsbericht gab der Direktor der Kasse, Schreinermeister Wilhelm Fey. Dem ausführlichen Bericht sei folgendes entnommen:

Im Laufe des Geschäftsjahres wurden 101 neue Sparkassenbücher ausgestellt, so daß sich die Zahl der Sparer gegenwärtig auf 891 beläuft, das sind rund 40 v. H. der gesamten Einwohnerzahl. Der Gesamtumsatz «betrug 2 000 000 RM., das sind 400 000 RM. mehr als im Vorjahr. Die Kasse konnte im Geschäftsjahr für 36 900 RM. neue Kredite ausgeben, ohne daß sie Gelder aufzuneh­men brauchte. Die Kasse hat im Berichtsjahr ihre Spareinlagen von 246 710,66 RM. auf 286 453,68 RM., also um rund 40 000 RM. erhöhen können. Die Zahlungsbereitschaft bei der Landesbauem- kasse Rhein-Main-Neckar in Frankfurt a. M. belief sich auf 63 065 RM., eine Erhöhung gegen das Vorjahr um rund 20 000 RM Außerdem konnte die Kasse 11 000 RM. an Reichsschatzanweisungen zeichnen.

Einen recht erfreulichen Aufschwung nahm auch der Kleinsparverkchr der Kasse. Die Schulsparkasse, geleitet von Frl. Gärtner, erfaßt heute 90 v. H. aller Schüler. Das Gesamtsparguthaben der Schü­ler beträgt heute bereits 6796 RM. Auch der Ver­kauf von Sparmarken durch den Kassenboten Wilhelm Deibel erlebte einen Mächtigen Auf­schwung.

Der Stand der festbefristeten Darlehen und Hy­potheken beträgt am Bilanztag 152 788 RM, gegenüber dem vorhergehenden Jahr sind dies 31 309,07 RM. mehr, die sich aus den neuen Kre­diten ergeben haben. An Schulden zurückbezahlt wurden 4481,37 RM. Am Bilanztag waren in laufender Rechnung 85 456,28 RM. ( = Geschäfts­kredite) vorhanden, das sind dem Vorjahr gegen­über eine Verringerung von 6478,98 RM. Diese Zahl, wie auch die vorher angeführten, geben ein deutliches Bild von der Gesundung der allge­meinen Wirtschaftslage in unserem Volk. Aufsichts­ratsvorsitzender Heinrich Fischer gab aufklärende Ergänzungen zu einzelnen Positionen.

Der Reingewinn von 1481,56 RM. soll auf folgende Art Verwendung finden: Auf die ein­gezahlten Mitgliederbeiträge werden 5 v. H. an Dividenden ausbezahlt. An gemeinnützigen Ein­richtungen unserer Gemeinde werden der Volks- und Schülerbücherei 10 RM. und der Kleinkinber-

kreis Wetzlar.

ch Dutenhofen, 29. März. Krieg erkameradschaft im bund hielt im Saal der Gaststätte

iung eryoven wuroen, jano oer Geicyastsverrcyt j erläuterte im einzelnen verschiedene Geschäftsvor- I unb die Gewinnverteilung einstimmige Annahme, gänge.

Ländliche Spar- und Darlehnskaffen hatten Rückschau.

t -j- Kinzenbach, 29. März. Die Spar- und Darlehenskasse Kinzenbach hielt im Saal von Georg B e p p l e r ihre 39. Generalversamm­lung ab. Nach der Begrüßung durch den Vor­sitzenden des Aufsichtsrats wurde der Geschäfts­bericht erstattet, der eme wirtschaftliche Weiter­entwicklung der Kasse erkennen ließ. Der Gesamt­umsatz hat sich auf 797 580 Reichsmark erhöht, gegenüber 608 000 Reichsmark im Jahre 1937. Die Spareinlagen fliegen um 45 000 Reichsmark und betragen nun 378100 Reichsmark. Die Bilanz­summe weist eine Steigerung gegenüber dem Vor­jahre um rund 50 000 Reichsmark auf. Der Rein­gewinn beträgt 2192,71 Reichsmark. Die Geschäfts­anteile werden mit 5 o. H. verzinst, der Rest der Betriebsrücklage und dem Reservefonds zuge­schrieben. Der Mitgliederbestand beträgt nach 4 Abgängen und 14 Neuaufnahmen 217 Mitglieder. Revisor Keßler gab im weiteren Verlauf der Versammlung den Reoisionsbericht bekannt, über» brachte die Grüße des Verbandes und sprach über allgemeine Bestimmungen und Gesetze im Ge­nossenschaftswesen. Er empfahl dringend die Be­nutzung der landwirtschaftlichen Geräte der Ge­nossenschaft. Die satzungsgemäß ausscheidenden Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrats wurden viedergewählt. Kassenrendant Medebach

- Steinbach, 30. März. Der Sp ar - und Kreditverein Steinbach hielt am Sonntag imRitter" seine 27. ordentliche Generalversamm­lung ab, die von 237 Mitgliedern besucht war. Di­rektor Heinrich Haas VII. eröffnete die Versamm­lung. Der Geschäftsbericht lag gedruckt vor, er wurde vorgetragen und genehmigt. Ebenso wurde die Bilanz vorgetragen und genehmigt. Aus dem Bericht ist erwähnenswert, daß das Jahr 1938 schöne Erfolge für die Kasse brachte. Der Umsatz betrug im Berichtsjahr 1938 4^2 Millionen gegen 3^2 Millionen in 1937. Die Bilanzsumme stieg von 509 000 in 1937 auf 590 000 RM., mithin um 81 000 RM. Die Einlagen der Sparer haben sich in 1938 um 72 000 RM. erhöht, im Kleinsparverkehr gingen 30 255 RM. ein. Der Gewinn stieg von 1779 RM. in 1937 auf 4275 RM. in 1938. Für 130 000 RM. neue Hypotheken und Darlehen wurden ausgegeben und 35 000 RM. Reichsschatzc^nweisungen gekauft. Die Zahl der Genossen erhöhte'sich um 41 auf 268. Diese Zahlen zeigen die günstige Entwicklung der Kasse. Es werden 5 v. H. Dividende ausgeschüttet, der Rest des Reingewinnes wird den Reserven zu­gewiesen, die nunmehr 28 545 RM. betragen. Nach Anhören des Reoisionsberichtes wird dem Vorstand und Aufsichtsrat Entlastung erteilt. Die satzungs­mäßig ausscheidenden Direktor Haas und Auf­sichtsratmitglieder Ph. M. Haas und Hch. Horn III. wurden in ihren Aemtern bestätigt.

Kreis Friedberg.

4- Butzbach, 30. März. Dieser Tage wurde der im 70. Lebensjahr stehende Schneidermeister Grnf Ebert zu Grabe getragen. Der Gesangverein Mär, nerchor 1838 war restlos zur Stelle, um dem lang jährigen Mitgliede das letzte Geleite zu geben Einige Chöre brachte der Gesangverein als letzt, Ehre dem Toten dar. Der Verewigte gehörte meh, als 50 Jahre lang ununterbrochen dem Verein an Der Zweigverein Butzbach des Vogelsberge, Höhen-Clubs hielt seine Hauptverjammlunir ab, bei der u. a. der verstorbenen Dereinsmitglied^ gedacht und die Wandergenossen Dorstanbsmitglj^ W. Seippel, Hahn, Paul und Wendori ür 25jährige Mitgliedschaft und Heinrich Biehn ür die 100. Wanderung ausgezeichnet wurden. Jrn Jagdgebiet des Jagdpächters Alwin Fri^ von hier erlegte der Jagdaufseher Sommerlab einen kräftigen, mindestens 4 Jahre alten Keiftr

<> Münzenberg, 29. März. Im Saal GasthausesZum Löwen" fand dieser Tage bin Schulentlassungsfeier statt. Der Saoil war prächtig geschmückt. Die Veranstaltung tocr sehr gut besucht. Mit einem Musikvortrag tour^ die Feier eröffnet. Schulleiter K r o ft verabschied:,,, dann mit ernsten Worten die 16 Knaben unb jfj Mädchen, die aus der Schule entlassen roerbzr Er erinnerte an die großen Geschehnisse der oet gangenen Zeit, und ermahnte die zur Entlass^ kommenden Schülerinnen und Schüler, sich für das Werk des Führers einzusetzen. Nach er­weiteren musikalischen Darbietung sprach der Ort gruppenleiter und Bürgermeister Metzger $ Jugend und zu den Eltern. Er ermahnte Eltern, ihren Kindern nichts in den Weg zu leg,-, wenn sie in den Organisationen des Führers jh, Pflicht tun, vielmehr erwarte er, daß die Juge^ nach Kräften unterstützt werde. Zum Abschluß k. Feier überreichte er allen Schulentlassenen ein & denkblatt mit dem Bilde des Führers. Die GemeinschaftKraft durch Freude" veranstalt Aufführungen des Dolkstheaters Darmstadt. & Kinder sahen dm Nachmittag das Märchen >Rui» pelstilzchen". Die Erwachsenen wurden durch fr; Aufführung des LustspielsDer Frontgockel" ,'i freut. Es wurde viel und herzlich gelacht. Di, Darsteller fanden reichen Beifall.

Kreis Alsfeld

# Kirtorf, 29. März. Die Ortsfach' gruppe d e r Imker hielt imOffenen fyv ihre Frühjahrsversammlung ab. Der Vorsitze Ramge gab den Geschäftsbericht bekannt.^ Honig- und Wachsernte war im Bereich derkls- fachgruppe mittelmäßig bis zufriedenstellenb. fon Bienenkrankheiten wurden die Bienenstände wt« schont. Die Ortsfachgruppe zählt 75 Mitglieder mit 647 Völkern. Der Rechner Rudolf gab die M resrechnung bekannt, die mit einem Uederschuß do- 36,62 Mark abschloß. Dem Rechner wurde Em laftung erteilt. An der Ausstellung des Reichst bandes der Kleintierzüchter nahmen der Vorsitzes und der Rechner teil. In grundsätzlichen Ausfuhr gen sprach der Ortsfachgruppenvorsitzende noch übe: die Frühjahrsfütterung.

Geschichte von Lich. Er dürfte überhaupt als einer der besten Kenner unserer Heimatgeschichte zu be­trachten sein. Groß sind auch die Verdienste, die er sich um die Person des Sicher Komponisten Hch. N e e b erwarb, dessen Leben und Schaffen für das deutsche Lied durch ihn in Verbindung mit der SängervereinigungCäcilia" in der Hauptsache wieder der Öffentlichkeit übermittelt wurde.

ch Ettingshausen, 29. März. Dieser Tage fand im Schulsaal der Oberklasse die diesjährige Schulentlassungsfeier statt. Die Kinder hatten den Saal in einer der Würde und dem Ernjt der Feier entsprechenden Form ausgeschmuckt. Die Feier wurde eröffnet durch einen dreistimmigen Chor der Schüler, dem mehrere Gedichtvortrage folg­ten. Dann ergriff der Schulleiter das Wort zu einer Ansprache in der er auf den Ernst und die Be­deutung dieser Stunde der Lebenswende und die zur Entlassung kommenden Schüler auf ihre Pflicht hinwies, an sich selbst zu arbeiten, zumal sie nun­mehr der täglichen Führung der Schule entwachsen seien. Stets aber solle, so führte der Schullerter weiter aus, ihr ganzes Tun und ihre Haltung aus- gerichtet sein auf die Gemeinschaft und das Volk. Sodann nahm er in feierlicher Form die Reife- sprechung der Schüler vor. Nach einem Bekenntnis in Wort und Bild übernahm der Ortsgruppenleiter, nachdem er Elternhaus und Schule feinen herzlichen Dank für ihre Erziehungsarbeit ausgesprochen hatte, die Kinder auf in die Gemeinschaft des werktätigen Volkes. Anschließend hatten die Eltern und die Ver­treter der Gliederungen Gelegenheit, an Hand von Schülerarbeiten Einblick zu nehmen in das Schaffen der heutigen Schule.

csD Langsdorf, 29. März. Dieser Tage fand hier der erste Betriebappell unserer Waldarbeiter, Holzhauer und Holzfuhrleute statt. Er wurde in dem dafür wie geschaffenen Waldhaufe bei den Heidenkippeln" abgehalten. Als Vertreter der Ge­meinde hatte sich der Bürgermeister an der Spitze seiner Ratsherren eingefunben. Förster Bücher begrüßte die angetretene Belegschaft und den Orts­vorstand. Er gab einen Uederblick über die in diesem Wirtschaftsjahr geleistete Arbeit und be­tonte u. a., daß sie nicht hätte bewältigt werden können ohne die Anschaffung zweier Motorsägen. Bürgermeister Kneipp sprach dann als Führer der auftraggebenden Gemeinde. In beachtlichen Ausführungen betonte er, daß unser Dorf seinen Vorfahren Dank schuldig ist dafür, daß sie unseren Wald erftritten, gehegt und ' also gepflegt haben, daß er den jetzigen großen Aufgaben gesamtvolks­wirtschaftlicher Art vollauf gewachsen ist, ohne daß er an seiner Substanz zunächst Schaden erleidet. Daraus ergebe sich die Pflicht der lebenden Gene­ration, das hohe Gut des Waldes in guter Ver­fassung auf die Nachkommen zu vererben. Der Bürgermeister würdigte sodann die große Leistung der Holzhauer in diesem Winter, die in beringer Zahl von zuweilen nur 16 Mann die gewaltige Menge von 5500 Festmetern aufgearbeitet haben, zum Teil unter, sehr erschwerenden Witterungs­verhältnissen. Ortsbauernführer Bender wür­digte als Vertreter der Partei das beendigte Werk vom Standpunkt der Bewegung aus.

ORunbfunfprogramm

Samstag, 1. April.

Tag der Stadt Koblenz.

6 Uhr: Von der St. Kastorkirche, Koblenz: ®r läuten den Tag der Stadt Koblenz ein. 6.05: W genspruch, Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: richten. 8.10: Aus dem Betrieb der genoWJ lichen Zentralbank Raiffeisen: WerkgymnaM ^ _ Aus der Königsbacher Brauerei AG., ,in, Werkskonzert in Verbindung mit der 910-^. schäftKraft durch Freude". Als Einlage: der Arbeit Soziale Arbeiterbetreuung. 9$:" . nachrichten. 9.40: Der Wein in Küche unb »r ' Ratschläge für die Hausfrau, herausgegeben der NS. - Frauenschaft, Gau Koblenz-Trier. Die Feste Ehrenbreitstein im Wandel W vL n 11.15: Von Koblenz: Werke Koblenzer

11.45: Ruf ins Land. Die Arbeit des unhri! April. 12: Aus der Koblenzer Briefumlch^! Kiefer & Co.: Großes Werkskonzert in : mit der NS.-GemeinschaftKraft burti uT . Einlage: Koblenz, die Fremdenstadt am 13: Nachrichten. 13.15: Platzkonzert. Paradew°^ der ehern, und heutigen Koblenzer Regimenier-^ Nachrichten. 14.10: Kleines Konzert. 15:

15.30: Kowelenzer Steckelcher. Allerlei vergangenen Tagen. Es erzählen, fingen uni)n Koblenzer Jungen und Mädel. 16: Bunte . vom Deutschen Eck. 17.30: Zeitgeschehen. l8-{i, Reichsarbeitsdienst singt und musiziert. ?

Bollwerk am Rhein. Hörbild. 20: .

Grenzecho. 20.15: Aus der Stadthalle $ Deutsch-italienisches Opernkonzert in Verbino dem Stadttheater Koblenz. 22: Ncichrichte^ - >. Nachrichten aus dem Sendebezirk. 2245: V Koblenz einst unb heute. 22.30 bis 24: RheinhotelKoblenzer Hof", Koblenz: Zu / Ausklang, in Verbinbung mit der Lcino der Reichsrundfunkkammer.

+ @rünberg, 30. März. In der Turnhalle fand eine Entlasfungsfeier berLandwirtfchafts- schule statt. Der Leiter der Schule, Landwirt­schaftsrat Dr. D i e n st, sprach über die Aufgabe der Schule, fachliches Wissen zu vermitteln, das von den Schülern bann in bie Praxis zu übertragen sei, um erfolgreich unb vorbildlich für bie Berufsgenossen tätig zu sein. Er gab bekannt, baß bie Schule im ver­gangenen Winter eine Oberklasse mit 21, eine Unter­klasse mit 22 Schülern und eine Mäbchenklasse mit 26 Schülerinnen hatte. Unter Leitung von Landwirt- schaftsrat Dr. Harth zeigten die Schüler Körper­schule und Bodenübungen. Weiter wurden in bunter Folge Lieder, Gedichte und Volkstänze geboten. Da­zwischen gelangten Kurzvorträge von Schüleriz und Schülerinnen (Rohn, Stockhäuser-Hof, überFeh­ler im Schweinestall und ihre Abstellung"; Merz, Groß-Eichen, überArbeitserleichteruna im bäuer­lichen Betrieb" und Schülerin Fabel, Lumda, über Arbeitserleichterunb in der Küche") zu Gehör. Orts­gruppenleiter Schütz sprach über bie Bedeutung bes Bauernstandes, den Dank ber Elternschaft an bie Schule übermittelte Zimmer (Harbach.) «

* Großen-Linden, 30. März. Der 18 Jahre alte Schlosserlehrling Herbert Weiß würbe in Gießen von einem Auto überfahren. Er mußte mit einem Schäbeldruch sowie unter bem Ver­bucht auf innere Verletzungen ber Chirur­gischen Klinik zu geführt werben.

Gfs. Grüningen, 30. März. Hier würbe im Monat März ein 14tägiger Kursus in Gesundheits- unb Krankenpflege von Schwester Josefine Eng­lert durchgeführt. Es nahmen 25 Frauen teil. Die Vorträge würben mit großem Interesse aufgenom­men. Zum Abschluß fanb im Saale Webemann eine Feier statt, zu ber sich viele Gäste einfanben. Der ernstere Teil mürbe mit einem Prolog von Schwe­ster Josefine unb ber Begrüßung burch bie Frauen­schaftsleiterin Frau Reuhl eröffnet. Abwechselnd folgten Gedichte unb Lieber. Nachbem bie Frauen bie Bescheinigung über ben regelmäßigen Besuch bes Kurses ausgeh andigt bekommen hatten, sprach Schwester Josefine über ben Zweck unb bie Auf­gaben bes Reichsmütterbienstes. Bürgermeister Kühl bankte ber Schwester unb forberte bie Frauen auf, in bas Deutsche Frauenwerk einzu-

entlassenen würben bann burch ben Politischen Leiter Stein übernommen, ber sie in bie Glie­derungen der Partei einweisen wird. Durch Hand­schlag verpflichtete er sie auf den Führer.

= Saasen, 29. März. In vielen Bauern­häusern kann man in diesen Tagen ein reges Trei­ben beobachten. Ueberall fast wird in den Häusern Wolle gesponnen. Darüber hinaus findet man sich in Spinnstuben zusammen. Selbstverständlich wer­den dabei alle Neuigkeiten ausgetauscht. Auch Kaffee wird ausgiebig getrunken. Für die Haus­frauen ist jetzt außerdem die Zeit desstricken gehends". Bevor die Feldarbeit wieder beginnt, werden Verwandte, Nachbarn und Bekannte zum sogenanntenKasino" eingeladen. Dabei wird gut bewirtet unb man macht es sich sehr gemütlich. Allerbings erfährt habet ber häusliche Friebe eine.wt,ltluiVCMu..u.u«Hy ,uu u« Unterbrechung, benn bie Dorfjugenb ist bestrebt,! Reingewinns je zur Hälfte' ber Betriebsrücklage bei jebem berartigen Zusammenkommen ein .,Dip- unb dem Reservefonds zugeführt werden.

pe" zu werfen. Die Beteiligten werden dafür mit Da keine Einwendungen seitens der Versamm» einem Stück Kuchen belohnt, dennScherben, lung erhoben wurden, fand ber Geschäftsbericht bringen Glück". ' I v