Ausgabe 
30.12.1939
 
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Samstag, 3O./$onntag, 5i. Dezember 1939

189. Jahrgang

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Gietzener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

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3m Glauben an den Sieg

zum deutschen Volke. Seine Ansprache wird

deutschen Sender übertragen.

Der Gauleiter zum Kampfiahr 1940

gez.: Adolf Hitler.

Mit solchen Soldaten muß Deutschland siegen

läßlich der lassen:

An das Heer!

Soldaten des Heeres!

Wir kämpfen für den Aufbau eines neuen Europa.

Den jungen Rationen gehört die Zukunft. - Oer Aufruf des Führers zum Jahreswechsel

Nationalsozialisten in Hessen-Nassau!

Nach nahezu sieben Jahren friedvoller Aufbau- arbeit, in welchen es der Tatkraft des Führers ge­lang, Grohdeutfchland, das Reich aller Deutschen zu schaffen, haben blindwütiger haß und kaltgieriger Neid unserer jüdisch-plutokratischen Geg­ner gegen das deutsche Volk ben ärieg entfesselt.

Das Jahr 1940 wird als kamPfjahr die Stärke der Waffen wie die Stärke der Charakter- werte unseres Volkes unter Beweis stellen. 3m Be­wußtsein seines unübertroffenen Opfermutes und feiner unerschütterlichen Treue zum Führer wird die Nation das ihr auf erlegte Schicksal mit stol­zer Siegeszuversicht zu tragen wissen. Die Opferbereitschaft des Soldaten und die

Berlin, 30. Dez. (DRV.) Zum Jahresschluh spricht Reichsminister Dr. G o e b b e l s am Silvester-

selbstverständliche Disziplin des gesamten Volkes werden als unverrückbare Grundlage unseresCndsieges auch das Kampfjahr 1940 zu einem Erfolg gestalten.

Der Gau h e f f e n - N a f fa u hat dieser Kampf- gemeinschaft einen Beitrag zu leisten, der seiner Tradition entspricht. Er wird sich in der Erfüllung dieser Forderung von niemanden übertreffen lassen.

Mt diesem Versprechen grüßen wir das neue 3 Es lebe die Kampfgemeinschaft des deutschen Volkes!

Es lebe ihr Führer Adolf Hitler!

(gez.) Sprenger.

Tagesbefehl an das deutsche Seer

Mit dem eisernen Willen zum Liege in das Ariegsjahr 1946.

Berlin, 1. Jan. (DNB.) Der Oberbefehlshaber

des Heeres Generaloberst v. B r a u ch i t s ch hat an- Iahreswende folgenden Tagesbefehl er-

ihrem Blut besiegelten!

Für das kommende 3ahr wollen wir den Allmach- tigen, der uns im vergangenen so sichtlich unter feinen Schuh genommen hat. bitten, uns wieder feinen Segen zu schenken und uns zu stärken in der Erfüllung unserer Pflicht! Denn vor uns liegt der schwerste Kampf um das Sein oder Nichtsein des deutschen Volke-! Wit stolzer Zuversicht blicken ich und die gan»e Ration auf Euch! Denn: mit solchen Soldaten muß Deutschland liegen!

die das Reich nicht nur auf vielen Gebieten vom * Auslande unabhängig macht, sondern die uns auch die Ueberwindung der Erwerbslosigkeit in einem Ausmaß gestattet, wie dies bei den reichen Ländern des Westens auch heute noch nicht der Fall ist. So treten wir im Inneren organisatorisch ' geeint, wirtschaftlich vorbereitet und ; militärisch auf das höchste gerüstet in , das entscheidendste Jahr der deutschen Geschichte!

Denn über eines, Nationalsozialisten und Natio- nalsozialistinnen, sind wir uns alle klar- Der jüdisch- kapitalistisch: Weltfeind, der uns gegenübertritt, kennt nur ein Ziel, es heißt: Deutschland, das deutsche Volk zu vernichten! Wie immer sie sich auch bemühen, dieses Ziel mit Phra­sen zu umschreiben, es ändert nichts an der end­gültig gefaßten Absicht! Sie erklärten erst, Polen helfen zu wollen. Sie hätten aber Polen so leicht zu helfen vermocht, sie brauchten es nur nicht mit ihrer Gewissenlosigkeit in den Krieg zu Hetzen. So wie der polnische Staat aber die Folgen seines wahnsinnigen Schrittes dank der Schlagkraft un­serer Wehrmacht erfahren hatte, war nicht mehr die Wiederherstellung Polens das Kriegsziel, son­dern nunmehr die Beseitigung meiner Person, d. h. die AusrottungdesNatio- nalsozialismus Kaum kam ihnen zum Be­wußtsein, daß das deutsche Volk auf diesen dümm­sten Schwindel nach den Erfahrungen des Jahres 1918 überhaupt nicht mehr reagiert, da bequemten sie sich endlich zur Wahrheit, nämlich: daß es ihr Ziel sei, das deutsche Volk als solches auszurotten, das Reich aufzulösen und damit zu zerstören. In der feigen Hoffnung, für diese Aufgabe andere als Helfer zu gewinnen, schreckten sie weder zurück vor der Einspannung sogenannterNeutraler", noch vor der Dingung be­zahlter Mordgesellen.

Das deutsche Volk hat diesen Kampf nicht ge­rn o I It. Ich fjabe bis zur letzten Minute versucht, England die d e u t s che Freundschaft anzu- traaen und darüber hinaus noch nach der Erledi- aunq Polens Vorschläge für eine auf lange Sicht bin zu garantierende Befriedung Europas zu machen. Ich wurde dabei unterstützt vor allem durch den Duce des faschistischen Italiens, der im Sinne und Geiste unserer Freundschaft alles tat, um eine Entwicklung aufzuhalten,, die für ganj Europa nur vom Unglück begleitet sem kann. Allein, die jüdischen und reaktionären Kriegshetzer in den kapitalistischen Demokratien hatten seit fahren auf diese Stunde g e w a r t e t, sich auf diese vorbereitet und waren nicht gewillt, oon ihren Plänen der Vernichtung Deutschlands abzulasen. Diese Herren Kriegsinteresienten wollen den Krieg. Sie werden ihn also bekommen. Und die erste Phase der Auseinandersetzung hat perlet gezeigt:

1 Daß man selbst den d e u t s ch e n Westwall « i rM einmal anzugreifen wagte und

2 daß überall da, wo'sich deutsche Soldaten mit ihren Gegnern messen konnten, der Ruhm des deut­schen Soldatentums sowohl als der Ruf unserer Waffen erneut gerechtfertigt wurden.

möge das 3ahr 1940 die Entscheidung brin- 1 gen Sie wird, was immer auch kommen mag,

!nfer Sieg fein. Alles, was in dieser Zeit

1 an Opfern vom einzelnen gefordert wird, steht in keinem Verhältnis zu dem Einsatz^ ben bie deutsche Ration vollzieht, in keinem Verhältnis ,um Schicksal, bas ihr brohen würbe, wenn bie verlogenen Verbrecher von Versailles noch ein­mal bie Wacht erhielten. Dir haben baher ein klares Kriegsziel: Deutschlanb unb dar­über hinaus Europa"en von ber vergewal- tiqnng unb bauernben vebrohung befreit merbai. bie vom früheren unb tintigen Gng- lanb ihren Ausaang nehmen. Den Kriegshetzern unb Kriegserklärern muß diesmal enb- gültig bie Waffe aus ben hanben aefchlageu werben. Dir kämpfen babei nicht nur gegen bas Unrecht von Versailles fonbern zur^Verhlnberung eines noch grö­ßeren Unrechtes, bas an feine Stelle treten folL Unb in positivem Sinn: wir kamp-

Berlin, 1. Januar 1940. (DNB.) Der Füh­rer hat zum Jahreswechsel folgenden Aufruf «klassen.

Nationalsozialisten, Nationalsozialistinnen! Partei­genossen!

Als vor sieben Jahren der Nationalsozialis­mus nach einem beispiellosen Ringen um die Seele les deutschen Volkes endlich zur Führung des Rei­ches berufen wurde, befand sich Deutschland in jenem Zustand, den Clemenceau einst mit dem kar­ren Satz charakterisierte:Es sind 2 0 Millionen Deutsche z u viel auf der Welt!"

Das zur Verwirklichung dieses Wunsches unserem Volk aufgezwungene Versailler Diktat hatte leine Väter nicht enttäuscht. Die deutsche Natton, uneinig im Innern, zerrissen im Gesamten, ohne Macht und Ansehen, schien nicht mehr in der Lage zu sein, der mit der politischen Versklavung stets Hand in Hand gehenden wirtschaftlichen Verelen­dung Herr zu werden. Die sieben Millionen Er­werbslosen ergaben mit ihren Angehörigen rund 24 Millionen Menschen, denen jede Existenzgrund­lage fehlte.

15 Jahre lang hat bas bemokratische Deutsch- lanb um bie Revision bes bittersten Un­rechtes. bas jemals einem Volke zugefügt wor­ben war, gewinselt unb gebettelt. Die Vertreter der plutokratischen Weltbemokratien hatten hier­für nur eisige Ablehnung ober hohn­volle Phrasen übrig. Der Nationalsozia­lismus aber war seinem Programm entsprechenb entschlossen, bie unser Volk betreffenben Auf­gaben obmitoberohneLinwilligung ber Umwelt zu lösen.

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2. Das Memellanb kehrte z

3. vurchb.e Vernichtung bes bisherigen P ° > -

fen für ben Aufbau eines neuen Europas, benn wir finb zum Unterschieb bes Herrn Lhamberlain ber Uebeqeugung, bah dieses neue Europa nicht gestaltet werden kann von ben alt geworbenen Kräften einer im Ver­fall begriffenen Welt, nicht von ben sogenann­ten Staatsmännern, bie in ihrem eigenen Laube nicht in ber Lage finb, auch nur bie primitiv­sten Probleme zu lösen, sondern bah zum Reu­aufbau Europas nur jene Völker unb Kräfte berufen finb, bie in ihrer Haltung unb in ihrer bisherigen Leistung selbst als junge unb probuktive angesprochen werben können. Diesen jungen Rationen unb Systemen gehört die Zukunft. Die jübisch-kapitalistische Welt wirb bas 20. Jahrhunbert nicht überleben!

Nationalsozialisten und Nationalsozialistinnen! Deutsche Volksgenossen!

Im vergangenen Jahr hat unser deutsches Volk^ reich dank der Gnade der Vorsehung geschichtlich Wunderbares und Einzigartiges geleistet! Wir kön­nen am Beginn des Jahres 1940 den Herrgott nur bitten, daß er uns weiterhin segnen möge im Kamps um die Freiheit, die Unab- h ä n a i q k e it und damit um das Leben und die Zukunft unseres Volkes! Wir selbst wollen in der Erkenntnis der vor uns liegenden Zeit mit Fleiß und Tapferkeit die uns gestellte Auf­gabe lösen. Durch unsere eigene Kraft und Hilfe wollen wir so den Herrgott bitten, dem deutschen Volk im Jahre 1940 auch die seine nicht zu versagen. Dann muß und wird es uns gelingen!

Dr. Goebbels spricht am Jahresschluh im Nundfunk.

Getreu der Ueberlieferung deutschen Soldaten­tums hat das Heer im Jahre 1939 di e Probe der Bewährung vor dem Feinde be­standen Die siegreichen Schlachten in Polen und die erfolgreichen Kämpfe im Westen sind unver­gängliche Zeugen feines Geistes und feiner Starke vor der Geschichte des neuen Großdeutschen Reiches. Sie geben uns die Gewißheit für den Endsieg un­serer Waffen.

Mein Dank gilt allen, die durch Einsatz von Blut und Kraft, von Geist und Herz ihren stolzen Bei­trag zu Ehre und Ruhm des deutschen Heeres ge­geben haben. Im festen Vertrauen auf den Führer, im klaren Bewußtsein unserer Stärke, im unerschüt­terlichen Glauben an unsere gerechte Sache und mit dem eisernen Willen zum Siege gehen wir gemein­sam in das Kriegsjahr 1940.

Hauptquartier OKH^, den 31.12.1939.

Der Oberbefehlshaber des Heeres.

(gez.) v. Drauchitsch, Generaloberst.

Nachdem der jahrelange Versuch, mit den Pluto- i kratifchen Mächten zu einer gütlichen Verständigung 1 zu kommen, auf allen Gebieten gescheitert war, hat : das neue Reich sich nunmehr seine Rechte ! selbst genommen. Die ebenso verbrecherische Vie alberne Absicht, eine 80-Millionen-Nation auf die Dauer politisch zu entrechten und wirtschaftlich von der Teilnahme an den Gütern der Welt aus- : zu chließen, kann kaum moralisch oder rechtl'ch für , das unglücklich betroffene Volk selbst fein. Ich habe mich vom ersten Tage der Machtergreifung an un­entwegt bemüht, die notwendigen Revisionen sowohl der politischen Stellung Deutschlands als die seiner wirtschaftlichen Lebensbedingungen zu er-

1 reichen.

Alle Versuche, sie i m Einvernehmen mit ben anbeten Dächten herbeizufüh­ren. scheiterten am verbohrten Egoismus, an ber Torheit ober an bewu't m schockten ablehnenben Willen ber Weltmächte unb ihrer Staatsmänner. So muhte bie Befreiung bes deutschen Volkes mit jener Rechtskraft erfolgen, bie zu allen Zeiten großer Volksnot als bie Selbsthilfe eine geheiligte war Rach ber Ueberroinbung ber inneren Zerrissenheit hat bas nationalsozialistische Deutschlanb Zug um Zug bie Sklavenfesseln abge- warfen unb enblich ben Zusammen­schluß bes deutschen Volkes im Großbeutschen Reich als Betreuung eines geschichtlich einmaligen Ringens unb einer kausenbjährigen Sehnsucht erfahren.

Alle diese Maßnahmen haben der anderen Welt nichts geraubt. Und ihr nichts

! Sie haben dem deutschen Volke nur gegeben was alle anderen Völker längst besitzen. Trotzdem hat der jüdisch-internationale Kapltalismus in Berbin düng mit sozialreaktionären Schlchtt" m den w^t^ lichen Staaten es fertiggebracht die Wett der De rnokratien gegen Deutschland zu Hetzern

freute ist es durch die Veröffentlichung der Doru mente der Vorgeschichte des d-usich-Mn-Ichen Kon- iliktes erwiesen daß die verantwortlichen Krieg- Hetzer in England die friedliche Losung der deutsch- polnifchen Probleme nicht nur -"4- wollten, sondern daß sie tm Gegenteil a I *.e ® L miiti'qung über Polen den Weg - (et es ju Demuttgu g ies Reiches oder zu einer Kriegserklärung an Oas selbe - frei zu bekommen. Da d-eDemutigung m 8^ lang, blieb nur die zweite Möglichkeit offen. P l^ n lieft sich von den internationalen Kriegshetzer Mefn Unrecht mit Gewalt durchzusetzen. In 18 Tagen haben d i e W ° ff e n e n,t ftft e de n. sie neue nationalsozialistische Wehrmacht °ber ha d'e fe gefetzten Hoffnungen ubertrofsem das Polen

I Versailler Diktates existiert nicht m o Das Jahr 1939 ist durch eine Reifte gewaMger Dorgange für di- Gefchichi- unseres Volkes ge

Erlaß des Führers an die Wehrmecht.

1939 ein Jahr stolzer Bewährung.

Berlin, 1. Jan. (DRB.) Der Führer unb Oberste Befehlshaber Hal zum Jahres- wechsel folgenben Erlaß an bie Wehrmacht heraus­gegeben:

Solbaten!

Das Jahr 1939 war für bie grohbeutfche Wehr­macht ein Jahr stolzer Bewährung. Ihr habt bie Euch vom beutfchen Volk anoedraulen Waffen in bem uns aufgezwungenen Kampf sieg­reich geführt. 3n knappen 13 Tagen gelang es durch bas Zusammenwirken aller, bie Sicherheit bes Reiches im Osten wieberherzustellen. bas Versailler Unrecht zu beseitigen. Voll Dankbarkeit erinnern mir uns am Enbe biefes geschichtlichen Jahres ber Ka­rner oben, bie ihre Irene zu Volk unb Reich mit

Nischen Staates erfolgte bie Wie- berherstellung alter deutscher Reichsgrenzen.

In diesen drei Fällen wurden lebensun­fähige Konstruktionen bes Ver­sailler Vertrages beseitigt.

Das stärkste Merkmal biefes Jahres ist ber Richtangriffs- unb Konsultativ­pakt mit Sowjetrußtanb. Der Versuch ber plutokratischen Staatsmänner bes Westens, Deutschlanb unb Ruhlhanb zum Ruhen aller Dritten roieber gegeneinanber bluten zu lassen, würbe baburch im Keime erstickt, bie Einkreisung Deutschlanbs verhinbert.

Daß diese polittsche Entwicklung so erfolgreich ge­lingen konnte, verdanken wir ausschließlich der durch den Natton-alsozialismus erfolgten, inneren Neuformung des deutschen Volkes. Seitdem hat sich der Erziehungsprozeß, den bie nationalsozialistische Bewegung am deutschen Volke oornahm, wirtschafttich und polittsch erfolgreich aus­zuwirken begonnen. Die militärische Wie­deraufrichtung hat chre Ergänzung gefun­den in einer neuen Wirtschaftspolitik,

Wenn das deutsche Volk sich rüstet, den kurzen Schritt Über die Schwelle des neuen Jahres zu tun und dabei die Ereignisse des abgelaufenen Jahres noch einmal an feinem geistigen Auge ooruber- gleiten läßt, dann kann es nur ein kurzes Derwei­len bei den acht Monaten friedlicher Arbeit geben, die uns vergönnt waren, denn unser ganzes Trach­ten und Sinnen nimmt der Krieg gefangen, den England von langer Hand vorbereitet und dann bei der ersten ihm günstig dünkenden Gelegenheit vom Zaun gebrochen hat, nicht um irgendwelcher sitt­lichen Ideale willen, wie es die britische Lügen­propaganda der Welt weismachen will, sondern mit dem ausschließlichen Ziel, das deutsche Volk zu ver­nichten, dessen Beispiel sozialistischer Gemeinschafts­leistung der britischen Plutokratie so gefährlich er- scheint, daß sie zu seiner Beseitigung einen Krieg angezettelt hat, der für das britische Empire einen Kampf auf Leben und Tod bedeutet, lieber den Sinn dieser Kampfansage kann nach Ablauf des Jahres 1939 kein Zweifel mehr bestehen. Wenn zu Beginn des Jahres die Ausstrahlungen der Mun- chener Konferenz noch den Blick verschleiern konn­ten für die politische Entwicklung, die England an- strebte, und auch auf der Gegenseite einen Frie- denswillen vortäuschten, der in Wahrheit auch da­mals schon bei den maßgebenden Drahtziehern-der britischen Politik nicht vorhanden war, so haben die späteren Ereignisse die volle Klarheit darüber ge­bracht daß die westlichen Plutokratien die polnische Frage' zum Anlaß nehmen wollten, um zum Kriege zu schreiten, den sie sich als die Generalabrechnung mit dem nationalsozialistischen Deutschland gedacht haben. In England und Frankreich hatte zwar eine große Mehrheit des Volkes das Münchener Ab­kommen als Erlösung von lähmender Kriegsfurcht und Auftakt zu einer friedlichen Neuordnung Euro­pas enthusiastisch begrüßt, aber bald meldete sich m London sowohl wie in Paris der Klüngel der Kriegshetzer, unter dessen Einfluß Chamberlain und Daladier ihre Münchner Friedensb-t-u-rungen durch die Verkündung umfassender Aufrüstungs­programme entwerteten und jene zweideutige Atmo­sphäre schufen, in der Worte und Taten in schreien­dem Widerspruch standen.

----------------- , Im Gegensatz dazu durfte das deutsche Volk zu abend von 19.30 bis 19.50 Uhr über den Rundfunk Beginn des Jahres der Zuversicht fern bie jein " " **' ' ' ' auf alle Führer in ber ersten Sitzung des Großdeutschen

I Reichstages am 30. Januar mit den Worten Aus-