Wiederherstellung Polens । Berlin, gleichzeitigen Zusammen- sicher
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rorge ruhig unter den Tisch fallen Danzigs, des Korridors und Ober- L Die russischen Truppen dagegen, schlesrens schlagend dargetan und Vie Un-
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so meint er, „hätten jedoch Gebiete besetzt, die nicht- polnisch wären, sondern nach dem Weltkrieg trotz heftiger Proteste der Bevölkerung durch Polen a n - n e k t i e r t worden seien."
ein aufschlußreicher Vries Lloyd Georges.
1 Brich Mlkht.
Mag alle Welt über die traurige Regierung der Moscicki, Rydz-Smigly und Beck Spott und Ber- achtung ergießen. Eine Nation gab es — mit einer noch traurigeren Regierung — und ein Land, wo man unter keinen Umständen das tief in den Abgrund gestürzte polnische Volk hinterher noch beschimpfen durfte: England! Welche heiße Wut muh in einem polnischen Herzen aufbrennen, wenn der alte Lloyd George wie zum Hohn von dem „gigantischen Kamps und den unbeschreiblichen Opfern Englands" in diesem Kampf spricht. Wo hat England, das einer seiner eigenen Söhne das perfide" nannte, für Polen gekämpft, was für Polen geopfert, wenn einen Finger gerührt, um die Blankovollmacht zu erfüllen, die es den betrogenen Betrügern in der verflossenen Warschauer Regierung ausgestellt hatte?
auch sein mögen, bls In bie lehle Einzelheit aufzuklären, bis der hehjour- nalist Knickerbocker und fein Auftraggeber 2Uc Millan und Churchill entlarvt find. Demzufolge hat gestern mittag der Leiter der Aus- landspreffeableilung der Reichsregierung den ausländischen Pressevertretern in Berlin rnttge- teilt, daß sie s i ch jeder Informations- Möglichkeit bedienen könnten, die sie für zweckmäßig halten zur Aufklärung der skrupellos durchgeführlen Verleumdungskampagne des feindlichen Agilalionsapparates. Dar- rüber hinaus find unmittelbar nach dem Be- kannlwerden der neuen Lügen Knickerbockers die in Frage kommenden ausländischen Missionen des Reiches aufgefordert worden, ihrerseits Feststellungen zu treffen über die Wege, die nach den verleumderischen Angaben die verschobenen Gelder dann ins Ausland gewandert fein fallen. Schließlich werden diefe ausländischen Missionen des Reiches auch an den Stellen nachforschen, die bei den sehr allgemein gehaltenen Behauptungen als jetzige Depots der angeblich verschobenen Gelder überhaupt in Frage kommen könnten.
daß Sie für sich und Ähre Gattin durch Dermitt- lung der Dortmunder Union-Brauerei in Dortmund im Auslande eine Lebensversicherung über eine sehr hohe Summe abgeschlossen hätten, habe ich untersucht. Ich kann Ihnen die Erklärung ab- geben, daß an dieser Behauptung fein chahres Wort ist und daß sie vollkommen aus der Luft gegriffen ist. Dr. Elaser, Dor-, stand der Dortmunder Union-Brauerei."
3. Knickerbocker behauptet, Rudolf Heß habe durch Vermittlung von Georg Hübener 6- Eo., ~ '■ Budapester Straße 38, Lebensver- ,, ; u n g e n abgeschlossen für sich selbst auf 1,5
Millionen Schweizer Franken, 480 000 Holländische ! Gulden, 53 000 Pfund Sterling und 1380 000 RM.: für seine Gattin auf 24 000 Pfund Sterling und 26 000 RM.
rmust^ t. 35 000} nnze ßfln!
,___er die Umschuldung durchgeführt, 1938
wurde er vom König zum Kronrat ernannt und war seit einiger Zeit Senatspräsident. Die Ernennung Argetojanus zum Ministerpräsidenten wurde von der rumänischen Oeffentlichkeit mit großer Genug-
nenorben.
tritt milM ibgiiM n fieber.: i einheiM ingefiibrt.il Reis, ti i unb LiM iemef)I, M Speiseöl, frische onferoen.
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Die Umbildung des rumänischen Kabinetts
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Kabinett hineingenommen.
Es bedarf kaum der Erwähnung, daß die Außenpolitik Rumäniens, vor allem seine Neutralitätspolitik, sich durch die Regierungsneubil- düng nicht ändern wird. Argetojanu ist ein ausgesprochener Wirtschaftler, vor allem Finanz- fachmann. Als Präsident des Obersten Wirtschaftsamtes hat er den rumänischen F ü n f j a h r e s - plan zu einem wesentlichen Teile entworfen. Er gilt seit langer Zeit als Befürworter der wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit dem Deutschen Reich. Auch rühmt man sein Verständnis für die Minderheitenfrage.
Ministerpräsident Argetojanu ist 1871 im Bezirk Dolj in der Nähe von Erajowa als Sohn eines Generals und Großgrundbesitzers geboren. Er studierte in Frankreich Heilkunde und promovierte in Paris. Außerdem hat er sich stark mit Archäologie beschäftigt. In der Innenpolitik war er zuerst konservativ und war nach dem Kriege im Kabinett Avarescu Innenminister. Als solcher griff er sehr scharf gegen die damals um sich greifende Anarchie, vor allem die kommunisttsche Bewegung, durch und galt lange Zeit als Mann der starken Hand. Dann trat er in die Liberale Partei ein. Später war er in der Re-
Das britische Lügenministerium am Pranger.
er neue Knickerbocker-Schwindel an Hand dokumentarisch belegter Wahrheiten entlarvt
Betrogenes Polen.
England nicht bereit, für Wiederherstellung des polnischen Regimes zu kämpfen.
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verleumderischen Unrates auszumisten Wenn oer britische Lügenminister darauf spekuliert hatte, daß ss zu unbequem sein würde die absichtlich^ allgemein gehaltenen und vagen Anwurfe zu entkräften, 1 o hat er sich einem für ihn sehr bedauerlichen Irr lum hingegeben.
Reichsminister Dr. Goebbels hat den Kampf gegen die ungeheuerliche Verleumdung mit der Waffe der dokumentarisch belegten Wahrheit ausgenommen, um die gefamten Behauptungen, |o unklar |i
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a) Es hat im Propagandaministerium m e mal s einen Beamten oder Angestellten mit ^a™en mas Broeckher oder Brockhues oder so ähnlich
München-Gladbach antwortete auf drahtliche Be- ÄWr»* ameruunii ; Ministers Dr. Goebbels m Der-
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Allzu durchsichttq bei dieser Aktion war die Tat- siche, daß sie bereits vor ihrer Veröffentlichung iw inglifch en Unterhaus zur Sprache kam, tw der britische Lügenminister m der Form oer Antwort auf eine bestellte Anfrage mttteilte, daß man dem Material des Herrn Knickerbocker große Aufmerksamkeit schenke. Damit wurde immer deut- Icher, daß der kleine Lügner Knickerbocker nach der irrsten Schlappe, die er erlitt, letzt von der Buhne »getreten war und daß nun unter seinem Raine !«wichttgere Personen, nämlich Mac Mil l a n und l*r seit Jahrzehnten bekannte Lügner Churchill, l«s üble Ziel der hetzerischen Verleumdung fort- " Uni aber völlige Klarheit über diesen Punkt zu Ureichen, wurde mit der Veröffentlichung der unter c,em Namen des Mr. Knickerbocker herausgegebenen Behauptungen in Deutschland 24 Stunden gewarnt. In dieser Frist tat das britische ßugenmimfte :num das, was von ihm zu erwarten war, es führte unfreiwillig den logischen Beweis dafür, daß mch Dir. Knickerbocker sondern der Herr Lugen- Minister mit feinem Kollegen Chur Hill persönlich für die Aktionverantwort ch war. Er ließ über einigen nordwestdeutschen Bezir- '•en Flugblätter abwerfen, in denen die Lugen l»er Firma Knickerbocker, MacMlllan und Co.
a nie qegeoen yui uw uuD uuuj aus "dem Berlage jemals, einen Auftrag , erhalten hat, auch nur einen Pfennig im Auslände m Ihrem Auftrag zu deponieren. Bm bereit, diesen Sachverhalt zu beeiden und jedem Ausländer gegenüber den Wahrheitsbeweis anzutreten."
2 Mr. Knickerbocker behauptete, e t n hoher sr p (i m t e r des Propagandaministeriums mit Namen Thomas Broeckheer oder Bruckhues habe mit Hilfe der Kreisbank-AG. München-Gladbach für Dr Goebbels bei einer Bank in Luxe m - bürg auf den Namen lautende Aktten im Werte von 2 280 000 Belgas hinterlegt. Hierzu ist festzu-
der Regierung beraten. Dajda soll dem König eine Wiederherauziehung der alten Parteileute, vor allem Manius, empfohlen haben. Der König hat jedoch den Mann, der bereits in den ersten Stunden nach der Ermordung Calinescus als dessen.Nachfolger ernannt worden war, nämlich Argetojanu, mit dem Ministerpräsidium betraut, nachdem General Argeseanu die scharfen Maßnahmen gegen die Mörder Calinescus und die Reste der Eisernen Garde mit seinem Namen gedeckt hatte. Argetojanu hat eine Anzahl Männer seines Vertrauens in das
Auf Anfrage unter der angegebenen Anschrift lief folgende Antwort der Firma Jauch Hübener & Co. ein: „Wer hören, daß unsere Firma Jauch, Hübener 6- Co. (der Name soll verstümmelt sein in Georg Hübener & Co., eine solche Firma existiert nicht) durch den feit Jahren als notorischen Lugner be- kannten amerikanischen Journalisten Knickerbocker in Zusammenhang gebracht wird mit angeblichen ausländischen Lebensversicherungs- und anderen Transaktionen, die im Auftrage von Staatsmännern des Deutschen Reiches durchgeführt worden fein sollen. Wir erklären, daß wir weder direkt noch indirekt an irgend solcher oder ähnlicher Transaktion beteiligt sind, daß wir auch nur irgendetwas von solchen gehört haben. Wir erklären, daß wir weder direkt noch indirekt in Verbindung mit ben Staatsmännern des Deutschen Reiches wie z. B. Minister Dr. Goebbels, Minister Heß oder anderen gestanden haben oder stehen. Die Behauptungen sind daher erlogen.
1 Wst haben sofort einen Anwalt beauftragt, ent- : sprechende Feststellung bei unseren Firmen vorzu- nehmen. Es ist selbstverständlich, daß unsere vor- ' stehenden Angaben von sämtlichen Inhabern eidlich bekräftigt werden. Wir bitten ergebenft um Mittei- ‘ lung, ob wir eine wettere Untersuchung in unseren ' Firmen übertragen dürfen dem Minister Exz. Graf ' Volpi, Rom, mit dem wir in. seiner Eigenschaft I als Präsident der uns nahestehenden größten ita- ' lienischen Versicherungsgesellschaft Generali bekannt sind. Wir bitten weiter ergebenft um Erlaubnis, das vorstehende Telegramm an die ausländische neutrale Presse und an unsere ausländischen Geschäftsfreunde weitergeben zu dürfen, da wir als eine der größten europäischen Rückversicherungs- firmen Wett darauf legen müssen, daß unser in allen Ländern bekannter Name nicht in Zusarn-
käme nur im Falle eines <, ,v bruches von Deutschland und Sowjetrußland m । Frage; eine derartig kühne Voraussetzung wage| heute nicht einmal die „Times" zu machen. Man müsse ein für allemal die Idee einer Wiederherstellung des Versailler Europas auf geben; eine solche sei weder möglich noch wünschenswert. Derartige Gedanken tauchen jetzt öfter in der englischen Presse auf, so eben erst in einem offenen Brief des bekannten Historikers H u j I e g j in der Firnes". Darin wird dringend geraten, den Gedanken an eine Aufteilung Deutschlands und ähnliche Dinge aufzugeben. Die Aufgabe solcher englischen Wunfchträume wäre in der Tat ein nützlicher und längst notwendiger Verzicht. Aber damit haperts. Wie sollte wohl selbst das „vernünfttge Deutschland" des „New Statesman" aussehen? Im- . nur taucht hinter solchen halbwegs üemünftigen Anwandlungen wieder die Narrheit auf, daß mit ’ dem „gegenwärtigen Regime" Deutschlands eine " „vernünftige" Regelung nicht möglich sei. Solange
man aber in England dieser Narrheit nachhängt, . ist England für uns nicht verhandlungsfähig.
Eine unmögliche Logik.
Montevideo, 30. Sept. (DNB. Funkspruch.) Das Abendblatt El Diario brandmarkt scharf die unmögliche Logik der englisch-französischen Politik. Das Blatt schreibt, wenn diese beiden Länder den Schutz Polens übernommen hatten, dursten sie keinen Unterschied in der Behandlung Deutschlands und Sowjetrußlands machen. Es fehle jeder Vorwand, Deutschland anzugreifen. während man anderseits Sowjetrußlands Interessen anerkenne und seine Schritte billige, wie es Lloyd George getan habe.
bestaunte, dessen Spuren hier nicht festzustellen waren, vielleicht in Luxemburg durch sein hinterlassenes Danstkonto aufzufinden gewesen märe. Durch die deutsche Gefandtschaft in Luxemburg wurden Nachforschungen bei sämtlichen Banken und Bankiers angestellt, die es in Luxemburg überhaupt gibt. Das Ergebnis wurde von Luxemburg telegrafisch übermittelt. Es lautet: „Die von Rechtsanwalt Neyens, ehemaligem luxemburgischem Fi- nanzMinister, gemäß telegraftschem Auftrag an hiesige Bansten und Bankiers gerichtete Anfrage hat einwandfrei völlige Widerlegung vorliegender Hetzlüge ergeben. Von sämtlichen um Auskunft befragten 14 luxemburgischen Banken, die nachstchend einzeln aufgezählt werden, erfolgt negative Antwort: Banque Alfred Levy et Cie., Daisse Hypothecaire du Luxemburg, Banques Commerciale Credit, Anversois Credit Jn- dusttiel d'Alsace et de Lorraine, Credit Lyonnais, Banque Demlle Wigrelx et Fils, Banque Werling et Cie., Banque Generale du Luxembourg, Banque Internattonale La LuxemboUrgeoise, Banque Mathieu Freres, Banque Nattonale de Belgique, SociÄS Generale Alfacienne, Union Financieres Luxembourgeoife (IXfina), Banque Bech Tschiderer Diekirch, — Thun.
Knickerbocker behauptet, Dr. Goebbels habe durch Vertreter der Dortmunder Union-Brauerei AG. Lebensversicherungen für sich abgeschlossen in Höhe von 350 000 Dollar, 2 350 000 Holländische Gulden und 1235 000 Belgas; für seine Gattin auf demselben Wege in Höhe von 670 000 Schweizer Franken, 89 500 Pfund Sterling und 4,5 Millionen RM.
Der Leiter der Dortmunder Union-Brauersi, Dortmund, erwiderte auf Drahtanfrage telegrafisch: „Die Behauptung des Journalisten Knickerbocker.
Berlin, 29. September. (DNB.) Der ameri- sche Hetz- und Lüaen-Journalist Knicker- scker hatte bekanntlich in einer amerikanischen •itung die phantastische Behauptung aufgestellt, 6 sechs führende Nationalsozialisten ne halbe Milliarde Markin Devisen uf eigene Rechnung ins Ausland verhoben hätten. Der Sache wäre keine Bedeutung • ef en gewesen, wenn es sich nur um eine cmptung des mehrfach als Schwindler entlaro- Mr Knickerbocker gehandett hätte. Aber schon .mals 'war klar, daß Knickerbocker nur als Be -
menhang mit einem Knickerbocker gebracht wird. Jauch, Hübener 6c Co."
4. Knickerbocker behauptet, ein gewisser Paul Botcheirn aus Dresden, ein Bankenvermittler für Deutsche aus Südamerika, der von Valparaiso nach Buenos Aires reifte, fei einer der weiteren Agenten, die für Dr. Goebbels Kapitalien im Auslands angelegt hätten. Dieser Mann habe für Dr. Goebbels bei der Osaka-Filiale der japanischen Nippon-'Ginsto-Bank Bargeld und Sicht- Tratten im Gegenwert von 64000 Pfund hinterlegt.
Hierzu teilt die japanische Nachrichten-Agentur Domei, Berliner Büro, SW. 68, Zimmersttaße 28, folgendes mit: „In bezug auf die Meldung von Mr. Knickerbocker bekam die Berliner Office von Domei folgendes Telegramm, das ich in wörtlicher Ueber- setzung hier wiedergebe: „Auf die Anfrage der Domei, Japanische Nachrichtenagentur, Zweigstelle Osaka, bezeichnete der Generaldirektor der Osaka» Filiale der Nippon-Ginko, Japanische Staatsbank, Mr. Okada, die Meldung über ein Depot von Herrn Reichsminister Dr. Goebbels bei ihr als einfach lächerlich, und er führte folgendes aus: „Nippon-Ginko nimmt keinesfalls ein Pri - vatdepot an, so daß ein Depot von Herrn Reichsminister Goebbels bei unserer Filiale gar nicht in Frage kommt und ausgescklos. sen ist. Eine derartige Meldung dient bestimmt nur einem dunklen Zweck, ober man wollte vielleicht damit die deutsch-japanischen Bezichungen trüben." Mit nationalem Gruß S. Ejuri, Domei Tsushin Sha, Berlin-Office."
Damit ist Herr Knickerbocker und sind seine skrupellosen Auftraggeber in London entlarvt Wer glaubt ihnen von nun an auch nur noch ein Wort? Wir werden in den nächsten Tagen mit weiteren dokumentarisch belegten Enthüllungen auswarten.
»iebergegeben waren. .
Jetzt ist der Moment gekommen, dem britischen .Lügenminister zu zeigen, daß auf der ander Seite keine knieweichen Bürger sitzen, ine die A würfe mit Achselzucken überaehen oder sich für zu jut halten, in ben Dreck, der da gestreut wird /Aidfll' yineinzusteigen, sondern Nation alsozi alist en, V -iickstcht-l°s mtMossM sind, den Augm-st°ll
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Lloyd George selber war seinerzeit heftig gegen die Schaffung des Polen, das jetzt wieder von der Karte Europas gestrichen wurde. Aber welcher Rekord an Verlogenheit, wenn er jetzt einen grundsätzlichen UnterschiÄ zu konstruieren sucht zwischen dem russischen Einrücken in Polen, das Gebiete erfaßt habe, die ,/ursprünglich nicht politisch" gewesen seien, und dem deutschen Vorgehen, das „im wesentlichen polnische" Gebiete erfasse. — Glaubte er wirklich, damit einen Keil zwischen die deutsche und die rufstsche PoMk treiben zu können, so werden ihm die neuesten Nachrichten aus Moskau inzwischen gezeigt haben, daß er vergebens abermals — fein besseres Wissen verleugnet hat. Denn er selbst war ja vor 20 Jahren der erste, der in seinen Versailler Denkschriften an die Alliierten, in seinen Londoner Parlamentsreden vor dem Unterhaus und seither in seinen Büchern und Aufsätzen die D e u t s ch h e i t
Möglichkeit des von dem Versailler Deutschenhaß gezeugten polnischen Raubstaates vernichtend bewiesen hat.
Inzwischen hat, noch vor dem Abschluß der Moskauer Verhandlungen, die Behandlung der polnischen Frage in London überhaupt eine wesentliche Wendung genommen. Keine Rede mehr von polnischer Wiederherstellung. In der bekannten Wochenzeitschrift „New Statesman" wird der Oeffentlichkeit dringend empfohlen, bei der Erörterung der polnischen Frage höchste Vorsicht walten zu lassen. Eine Wiederherstellung Polens
2. Sepieck Üftraater d'e s britischen Lügenmini- iind der L - 1 •
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zond on, 29. Sept. (Europapreß.) Großes Auf- ftisn erregt ein offener Brief des ehemaligen Mi- U’erpräfibenten Lloyd George an ben pol- ..ji^en Botschafter in London Graf Raczinsky. M Botschafter hatte sich an Lloyd George gewandt Mgen dessen scharfer Kritik an der polnischen Re- mirung in einem Zeitungsartikel. Lloyd George er« flirt in seinem Brief, er fei davon überzeugt, daß der englische Volk n i cf> t b e r e i t sei, „riesige Opfer in bringen" für die Wiederherstellung des polnischen Agimes, wie es durch die heuttge Regierung re- vüsenttert würde. Diese habe eine kümmerliche L a u r abgegeben. Er wolle vor allem betonen, so &-eibt Lloyd George, daß die Engländer bei bie=
11 e« gigantischen Streit und bei den „unermeßlichen I Mern", die sie brächten, nicht dafür kämp-
wieder Völker unter die polnische Herrschaft zu Ligen, die einer anderen Rasse ange» jirten und sich gegen eine derartige Unterroer» vigwehrten, die ihnen nur durch die Gewalt der Maischen Waffen aufgezwungen war. Eben- noenig kämpften die Engländer für die Wieder- ,Stellung einer Regierung, die in einem Augen- trf versagt hätte, als ihr Volk in Not geriet. Lloyd George versuchte dann eine bessere Erklä- •ng für das zwiespältige Verhalten der englischen ^lttik einmal Deutschland und andererseits Ruß- lcrb gegenüber zu geben, als dies Chamberlain ge- En war. Der deutsche Einmarsch, so behauptet hnb George in unsinniger Verksnnung der Tat- chen, habe zum Ziele gehabt, solche Gebiete zu öneftieren, deren Bevölkerung nach Rasse, Sprache yji Tradition überwiegend polnisch sei. Daß die Lvökkerung sowohl in Westpreußen als auch in i-erschlesien in Absttmmungen die Eingliederung in
polnischen Staat klar ab gelehnt hat, t Lloyv George ruhig unter den Tisch fallen
Bukarest, 29. Sept. (Europapreß.) Als nach I gierung Iorga 1931 bis 1932 Flnar^mimster. Als der Ermordung Calinescus der General Ar- solcher hat e- hnrAnpftihrt. 1938
geseanu zum Ministerpräsidenten ernannt wurde, wurde er v war man sich darüber klar, daß diese Ernennung
seriums handelte und von i'hm zur besseren 2armmg vorgeschickt war. Deshalb forderte Reichs- rmister Dr. Goebbels den Schwindler auf, d t e Unterlagen für feine Behauptung zu rröffentlichen, um ihn zu entlarven. Er bot chrn 1) d. 5). aller von ihm „entdeckten ^l^andsgut- ucr Art an. D« Süffror Knickerbocker
Lehrer! zog es vor zu fchwergen. Er fieß die chm " mte Frist für den Wahcheitsbeweis verstreichen.
hier Tage nach Ablauf dieser Frist wird nun r ötzlich der bereits erledigte Schwindel wieder cmfgenommen. Der saubere Herr Knicker- locker veröffentlichte diesmal m Frankreich, und ®ar im „Paris Soir", eine gange lange Ufte von Auslandsguthab en, die angeb- ld) von sechs führenden Nationalsozialisten angelegt rorden sein sollen. Er gibt eine Fülle von scheinbar iräzisen Zahlen dieser angeblichen Bankkonten und Ennt eine endlose Reihe von Namen, «uf die die Ionien angeblich lauten sollen, ober von Mittels, tännern, die diese Depots angelegt haben sollen beiher verschweigt er aber wohlweislich die Angabe der einzelnen Namen von Manien ober Firmen, bei denen diese märchenhafte Schätze ruhen. Hier 66^0^1 er I auf so allgemeine Bezeichnungen wie ,chel einer sanr in Luxemburg" oder „bei einer 5yma m Buenos Aires". Nur in einem Falle nennt er eine
tuung zur Kenntnis genommen.
Oer Sowjet-Heeresbericht.
Moskau, 29.Sept. (DNB.) Der sowjetrussische Generalstab veröffentlicht folgenden Heeresbericht vorn 28. September:
Die Streitkräfte der sowjetrussischen Armee erreichten auf ihrem Vormarsch in Richtung auf d i e Demarkationslinie Grajewo, Tchijew (20 Kilometer südwestlich von Mazowetsk), Mejiretschie, Krenpetz (12 Kilometer südöstlich von Lublin), Chebrechin, Walodytsch (15 Kilometer nord- westlich von Liubaschuw), Peremyczl, Ustrzykid (40 Kilometer südwestlich von Peremyczl). Bei weiteren Säuberungsakttonen in West-Weißrußland und in der Westukraine von den Ueberbleidseln der polnischen Truppen entwaffneten die sowjetrussischen Streitkräfte fünf polnische Ä avalier ie- Regimenter und machten sie zu Gefangenen; ferner erbeuteten sie in der Gegend von Krukenitza 15 Geschütze und lösten verschiedene isolierte Gruppen der polnischen Streitkräfte auf.
Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum- schein. Verantwortlich für Politik, Feuilleton und die Bilder- Dr. Fr. W. Lange; für Stadt Gießen, Provinz, Sport und Wirtschaft: Ernst Blumschein. An- zeiqenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den In- halt der Anzeigen: Theodor Kümmel Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei, R. Lange, K-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis 2,05 RM. einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf-, mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September
- 1Z27 MiZ,
Das vorläufige Ergebnis dieser Untersuchung ist mehr als verblüffend. Die gründliche Aktion, die in vier Erdteilen anrvllte, erfordert natürlich em paar Tage Zeit. Aber schon heute liegen die ersten Ergebnisse der sofort emgeleiteten Feststellungsaktton vor:
1 Knickerbocker behauptet, Dr. Goebbels habe durch einen Wilhelm Achterberg oder Achtermann aus Berlin und Hamburg, der für den Franz-Eher- Verlag nach Montevideo reifte, 1850 000 Dollar bei einer deutschen Exportfirma in Buenos Aires für sich deponieren lassen.
Auf telegraphische Anftage antwortete der Leiter des Zentralverlages Reicysleiter Amann fol« aendes: „Habe mit Empörung von der unverschämten Lügenbehauptung Knickerbockers Kenntnis genommen, nach der ein Vertreter des ^uttalverlages namens Achterberg oder Achtermann 1 850 000 Dollar' in Ihrem Auftrage in Buenos Aires deponiert haben soll. Ich teile Ihnen rechtsverbindlich mit, nur eine vorläufige Lösung sein könne. Im Laufe daß es einen Vertreter dieses Namens im Zentral- bie|er hat sich der König vor allem mit dem Derlag nie gegeben hat und daß auch niemand $ronrat Dajda-Voewod über die Neubildung


