Merkregeln für die püzzett.
1. Wer glaubt, allein nach diesen Merkregeln rasch ein guter Pilzkenner werden zu können, lasse «seine Hände besser weg von den Pilzen.
2. Allgemeine Merkregeln über die Eßbarkeit oder Giftigkeit der Pilze (Märchen von der Zwiebel und dem silbernen Lössel, Verfärbung, unangenehmer Geruch oder Geschmack, ausfallende Färbung usw.) gibt es nicht.
3. Iß nur solche Pilze, die Du ganz genau und als unschädlich kennst!
4. Der Anfänger sammle zuerst nur die bekannt testen Arten, wie Pfifferlinge und Steinpilze* die bei genauem Zusehen gar nicht verwechselt werden können. Erst nach und nach mache Dich mit anderen häufigen und unschädlichen Pilzarten genau vertraut. Was Du Nicht kennst, lasse ruhig im Walde stehen; nur Roynnge treten alle Pilze um oder schlagen sie kurz und klein.
5. In Zweifelsfällen wende Dich an einen wirklich guten Pilzkenner, an die nächste Pilz-Be- ratungsftelle oder an die Deutsche Gesellschaft für Pilzkunde in Darmstadt (Hessische Landesstelle für Pilz- und Hausschwamm-Beratung).
6. Der Pilzreichtum und die Artenzahl unserer Wälder sind viel größer, wie meist angenommen wird. Nur leichtsinnige Prahlhänse kennen „alle Pilze". Vergiftungen sind dann unausbleiblich. Der Steinpilz (Röhrenpilze Mit Röhrchen auf der Hutunterseite) hat ungefähr 50 ähnlich aussehende Verwandte ; Vlätterpilze (Verwandte des Champignons und des grünen Knollenblätterpilzes; sie tragen Blätter auf der Unterseite des Hutes) gibt es bei uns ungefähr 1500 verschiedene Arten, deren Genußwert und sonstige Merkmale großenteils überhaupt noch nicht wissenschaftlich erforscht sind.
7. Sammle stets nur frische Pilze. Durchwässerte, zu alte, an gefaulte und stark zerfressene Schwämme lasse im Walde zurück.
8. Nimm die Schwämme vorsichtig aus dem Boden heraus, damit Du das Pilzgeflecht (die eigentliche Pilzpflanze!) und junge Fruchtkörperanlagen Nicht heraus reißt und dadurch zerstörst. Entferne sofort im Wald anhaftendes Laub und Erde, damit die Putzarbeit zu Haufe einfacher wird. Bedenke
* Beim Sammeln von Steinpilzen hüte Dich vor Verwechslung mit dem bitteren Gallen- Röhrling. Dessen Röhren werden im Alter rosa, beim Steinpilz dagegen grünlich. Es gibt noch andere ungenießbare Röhrlinge mit bitterem Geschmack. Deren Fleisch verfärbt sich beim Anschnitt jedoch bläulich, während es beim Steinpilz weißlich bleibt. Heber diese Dinge wird unser späteres Merkblatt über die verschiedenen Pilzgruppen Aufklärung bringen.
Buntes
Fischfang mit dem (Speer.
An der Küste von Neapel erscheint in jedem Jahre ein seltsamer Fischer, den die Ortsansässigen verwundert betrachten, weil er ihren Berus auf eine Weise ausübt, die sie ihm nicht nachmachen können, ja die sie kaum recht verstehen. Und doch gelingt es ihm, prachtvolle Eremplare der Meeresbewohner zu fangen. Die Fischer sind überzeugt, daß er mit erstaunlicher Geschwindigkeit unter Wasser schwimmen kann. Es ist ein rüstiger, hagerer Mann mit völlig glattem Kovf und einem Gesicht, das von dem Salz des Wassers fast zerftessen scheint. Er kann augenscheinlich den Atem ungewöhnlich lange anhalten, und wenn er mit seiner Beute auftaucht, könnte man glauben, daß er den Meeresbemohnern einen Nahkarnpf geliefert hat. Aber es ist nicht so, vielmehr fischt der Mann auf javanische Art, die er unter ungewöhnlichen Umständen erlernt hat Es gehört viel Geist und Mut zu dieser Methode, die zunächst eine ungewöhnliche Fähigkeit im Unterwasserschwimmen und ein scharfes Auge erfordert. Der Fischer muß ferner die Verstecke und Gewohnheiten der Fifche genau kennen, und er lauert ihnen am Ausgang ihrer Schlupfwinkel auf. In der Rechten hält er einen langen Sveer, der eine scharfe Eifenspitze hat. Wenn er den Fisch aufgejaqt hat, beginnt ein richtiger Zweikampf. Es handelt sich dabei nicht nur darum, den Fisch mit dem Speer zu treffen, was verhältnismäßig leicht wäre, sondern der Sveer muß durch den Körper gehen und sich in den steinigen Boden einbohren und festhaften, so daß die Beute nicht den Speer und den Gegner hinter sich fortzieht. Wenn man bedenkt, daß diese Art des Fischfangs gewöhnUch großen Meerbewohnern gegenüber ausgeübt wird, die eine Länge von zwei Meter erreichen und ein Gewicht von fünfzig Kilogramm haben, so kann man sich vorstellen, wie schrecklich der Kampf sein kann, der zwischen dem Menschen und seiner Beute unter Wasser ausgefochten wird.
Es ist etwa zehn Jahre her, daß im Golf von Neapel ein kleines Boot erschien, dessen Besabung vier junge Japaner bildeten. Man sah sie Netze oder Reusen auswerfen, aber wenn sie an Land kamen, hatten sie immer einen großartigen Fang
aber, daß geputzte und zerschnitte Pilze selbst für den besten Kenner sehr schwer kenntlich werden. Deshalb nur tatsächlich eßbare und einwandfreie Schwämme in den Sammelbehälter.
9. Benutze als Sammelbehälter einen Korb oder einen offenen Kasten im Rucksack, damit die Pilze nicht zermatscht werden und sich nicht erhitzen.
10. Die gesammelten Pilze werden am besten sofort bei der Heimkunft geputzt und zubereitet. Andernfalls lagere man sie an einem kühlen luftigen Orte bis zum nächsten Tag, wobei sie nicht in großer Masse aufeinander liegen dürfen. Pilze enthalten ungefähr 90 v. H. Wasser und sind leicht verderblich.
11. Die Fruchtschicht auf der Hutunterseite (Blätter, Röhrchen usw.) schneide man nicht weg, wenn dieselbe keine Maden enthält. Sie ist reich an wertvollen Nährstoffen.
12. Das Brühwasser schütte man nicht weg, weil es die am leichtesten löslichen Nährstoffe enthält. Pilze, die nur nach dem Fortgießen des Brühwassers „genießbar" werden (z. B. die gefährliche Frühjahrs-Lorchel u. a.), sind nicht empfehlenswert.
13. Pilze sind schwer verdaulich. Sie müssen deshalb bei der Zubereitung stark zerkleinert werden (am besten durch die Fleischmaschine). Außerdem müssen Pilzspeifen gut zerkaut werden. Abends sind größere Pilzmahlzeiten nicht zu empfehlen. Nicht- beobachtung dieser Vorschriften kann Verdauungs- befchwerden verursachen, die mit Vergiftungen nichts zu tun haben. — Vorsicht auch beim Genuß roher P i l z e (Pilz-Salat u. dgl.).
14. Die meisten Pilzvergiftungen werden durch den grünen Knollenblätterpilz hervor- gerufen, der leichtsinnigerweise als Champignon, als Grünling ober als grüner Täubling eingetragen wird. Eine Gabelfpitze von ihm kann den Tod herbeiführen. In manchen Jahren hat er in Deutschland bis zu 100 Todesfälle verursacht. Genaue Auskunft über diesen Giftpilz bekommt Du durch das Knollenblätterpilz-Merkblatt der Deutschen Gesellschaft für Pilzkunde, Darmstadt, und durch die reichsbehördlich empfohlene Wandtafel dieses gefährlichsten Giftpilzes, die in einer großen Anzahl von Bahnhöfen als Warnungsmittel ausgehängt ist.
15. Zum Schutz vor dem gefährlichen Knollenblätterpilz sorge man dafür, daß der charakteristische Knollen, der oft tief im Boden steckt, beim Aufneh- men nicht in der Erde zurückbleibt und übersehen wird.
16. Bei den geringsten Anzeichen einer Pilzvergiftung sorge man für sofortige und gründliche (Entleerung von Magen und Darrn durch Brech- und Abführmittel, wie für rascheste ärztliche Hilfe. Allerlei.
mit. Sie lieferten auch dem Aquarium Meertiere, die vorher noch nie gefangen worden waren, riesige Volpven, Schaltiere, Mollusken, und immer konnten sie Fische von bester Qualität und größtem Wuchs verkaufen. Sie hielten sich von allen Einheimischen fern, nur ein junger Naturforscher, der im Laboratorium des Aquariums arbeitete, Luigi Miraglia, kam mit den Japanern in Berührung und wurde schließlich ihr Freund. Er zeigte ihnen bis nach Sizilien hinunter die heften Fifchplätze, und sie lehrten ihn ihre Art des Fischfangs, bi.e verschiedenen Stellungen, die man norm Abschleudern des Speers einnehmen muß, und die feineren Kunstgriffe. Miraglia lernte das alles und hatte dazu noch den Vorteil, daß er die Lebensgewohnheiten der Fische in diesen Gewässern besser kannte als die Japaner. Seit jener Zeit hat er feine Vorliebe für diesen Fischfang beibehalten und übt sie immer wieb-r aus. Er ist heute Lehrer, aber sobald die Fer' n da sind, hält es ihn nicht mehr zu Hause, er eilt ans Meer und richtet sich auf seinem kleinen Boote für seine Fischjagd ein. B.
Das „sprechende Ruch".
Seit zehn Jahren sind in Deutschland mühevolle Vorarbeiten geleistet worden, die Technik des „sprechenden Buches" zu entwickeln, das nicht gelesen wird, dessen Inhalt man vielmehr am Lautsprecher abhört. Der Segen des sprechenden Buches und feiner selbsttätigen Vorlesungsmaschine ist natürlich besonders für Blinde groß; ferner sind als Stoff hierfür unter anderem auch die Hörspiele und andere Darbietungen des Rundfunks, die sonst mit der Sendung verrauschen, besonders geeignet, lieber die Technik des sprechenden Buches werden in „Reclams Universum" nähere Mitteilungen gemacht. Es ist eine bestimmte Art des sogenannten Schallfilms bei dem deutschen Verfahren entwickelt, bei dem einem Filmband üblicher Art und Breite in derselben Weise wie einer Schallplatte die Tonspuren auf mechanischem Wege als feinste Rillen eingenrägt werden. Nur verlaufen diese Rillen, die in ihren geschlänaelten Linien alle Feinheiten der Sprachlaute in sich bergen, nicht spiralig wie auf der Schallplatte, sondern gradlinig nebeneinander. Eine solche „Tonspur" ist nur ein
ihm lag, während er schrieb.
B.
Kurzschluß im Mittelspiel.
Oie Narrenkappe
Schach-Ecke
Bearbeitet von K. Helling.
Viertelmillimeter, breit; auf dem 3,5 Zentimeter breiten Filmstreifen finden daher nicht weniger als hundert Schallrillen nebeneinander Platz. Dadurch, daß man die Enden eines solchen „Schallfilms" seitenverkehrt zusammensügt. wird eine Rille stetig in die nächste übergeführt, Jo' daß der Film zusammenhängend und pausenlos auf beiden Seiten ablaufen kann. Die Wiedergabe erfolgt wie bei einer Schallplatte. Das Wiedergabegerät bildet mit einem Lautsprecher die selbsttätige Dorleseeinrichtung für bas sprechende Buch. Ein Schallfilm von 100 Meter Länge mit 100 Schallrillen auf der Vorder- und Rückseite enthält eine Tonspur von insgesamt 20 000 Meter; wird er bei einer Ablaufgeschwindigkeit von 45 Zentimeter in der Sekunde besprochen und abgespielt, so entspricht das einer pausenlosen Spieldauer von etwa zwölfeinhalb Stunden. Für eine Vorlesung von einer Stunde genügt ein Filmstreifen von nur acht Meter Länge. Die Vervielfältigung solcher Schallfilme erfolgt auf elektrischem Wege, indem die Uraufnahme, gewissermaßen das Manuskript, abgetastet wird, wobei beliebig viele neue Schallfilme angefertigt werden können. C. K.
Kleine Zeugen großer Augenblicke.
Eine eigenartige Ausstellung findet gegenwärtig in London statt. Man sieht hier Gegenstände aus dem Alltagsleben, die in Beziehung zu berühmten Persönlichkeiten gestanden ober in bestimmten dramatischen Augenblicken ber Geschichte eine Rolle gespielt haben. Da sieht man zum Beispiel ben juwelenbesetzten Orben, ben Napoleon einem Freunde gab, als er den „Bellerophon" verließ und in die Verbannung ging. „Napoleon stieg allein ins Boot", so beschreibt ein Augenzeuge diesen Augenblick. „Bald folgten ihm zwei französische Generäle und zwei französische Damen... Die beiden Generäle saßen schweigend mit gesenkten Köpfen, den Hut zwischen den Knien haltend. Die beiden Damen meinten während der ganzen Fahrt leise vor sich hin. Als er im Begriff war, an Bord der „Northumberland" zu gehen, löste Napoleon von feinem Halse den Orden mit seinem abgescheuerten
2)c2Xg2+ kann Schwarz ein gleichstehendes Turin» endspiel herbeiführen.) 4. 2)1)3—03 + ! Ke7—e8. i. Tfl—f8+, Ke8—d7. 6. Da3—d6 matt.
Lösung
der Schachaufgabe „Türme auf offenen Linien",
Weiß: Kgl, De4, Tal, Tfl, Le2, Ba3, b4, c4, U, f2, g3 (11). Schwarz: Kg8, Dg5, Ta8, Tf8, Ld7, b7, c7, d6, g6, H7 (11). Schwarz gewinnt. — 1. Ta8—e8. 2. De4—c2. (Oder 2. De4—d3, 2cM,( 3. Dd3—dl, Lf5—H3. 4. Tfl—el, Tf8Xf2! 5. KglXstl 2)g5—e-3 matt.) 2. ..., Ld7—H3. 3. Tfl—bl. (Aü andere Züge des Tfl entscheidet das schwarze Turm« opfer noch schneller.) 3. ..., Tf8Xf2! 4. KglXA Dg5—e3+. 5. Kf2—el, Te8—f8. (Damit brobe Tf8—fl matt.) 6. Kel—dl, LH3—g4. 7. Dc2-dL Tf8—fl+. 8. Kdl—c2, Lg4—f5+, und Schwarz er obert mindestens die Dame. .
Band, da, wo es an seinem Kragen befestigt wesen war, und reichte ihn Manning, indem er mj französisch zu ihm jagte: „Behalten Sie bas Erinnerung an mich." Manning erwiderte: zu meinem Tode, Sir!" »
Ein auffallendes Stück der Ausstellung ist ey wundervolles gelbes Brokatkleid aus dem Iah, 1760. Mit diesem Kleid hat es folgende Bewanto- nis. Jone Wainwright, die schöne, sittsame Tochix. eines Quäker-Arztes aus Porkshire, kam nach ß0ls don, um ben Leibarzt des Königs zu besuchen. schenkte ihr bas Kleib unb nahm sie mit auf Hofball, wo sie wegen ihrer Schönheit von gQrT Lonbon gefeiert würbe. Als aber ber Vater vo, biefem „schamlosen" Benehmen hörte, holte er jj, Tochter sofort nach Hause, stutzte ihr bie schillernd^ Flügel unb verheiratete sie kurzerhanb an würbigen Ouäker-Wollhändler.
Man kann bas Bett bewundern, in dem Wellig ton während des Waterloo-Feldzuges schlief, um; die Rasierschüssel, bie er am Morgen ber Schlich benutzte, ben Felbstecher, durch ben Florenz Nightingale bie Schlacht bei Sebastopel beobachte;, bie kleine Säge, mit ber Nelsons Arm nach be Schlacht von St. Vinzent amputiert mürbe, uu seine ersten Kinberkleibchen. Viele Stücke rufen di Zeit ber Königin Viktoria ins Gebächtnis: jh- Schreibtisch, gekrönt von einer Büste des Prinzgemahls, Briefpapier mit einem Bilb von Schl»; Windsor, ein Lieblingsstuhl, ihr Schal, Skizzen ihr in Wasserfarben unb Bilber von ihr als KinZ Mäbchen, junge Frau und Großmutter im Kreit? ihrer Enkelkinder, bie kleine Geige, die der Priip gemahl Prinz Alfred schenkte, als er acht Johp alt war unb auf ber bieser am Morgen bes Es burtstages ber Königin vor ihrer Schlafzimmer!« „God save the king" spielte. Unserer Zeit näfjet stehen Anbeuten an die unglückliche SüdpolerpG tion bes Captain Scott, Schneeschuhe, Schlitten» iähnchen unb vor allem Scotts letzter ergreifende! Brief an Frau Wilson, bereu Gatte sterbend nebta
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a b
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d e f g h
a b
In einer Partie zwischen Fontein (Weiß) unb Dr. Euwe (Schwarz) aus einem holländischen Turnier entstand die abgebildete Stellung. Weiß hatte zuletzt ahnungslos Sa4—b6 gezogen unb wurde nun durch einen starken Gegenzug überrascht. Wie spielte
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a b c b e f g h
■
- . M
Schwarz?
Läufer gegen Springer.
a b e d e f g h
Die abgebildete Stellung kam vor bei den Vereinskämpfen in Stuttgart zwischen H. Müller (Weiß) und Bogoljubow (Schwarz). Der Weiße ist am Zuge, wie setzt er am stärksten fort?
Losung
der Schachaufgabe „Bewegliche Figuren".
Weiß: Kgl, DH3, Tal, Tfl, Lg5, Ba2, b2, d4, e5, g2, H2 (11). Schwarz: Kg8, Dc2, Ta8, Tj7, Lb7, Le7, Ba6, b6, e6, g7, H7 (11). Weiß hält unentschieden. — 1. TflXf7, Kg8Xf7. 2. Tal—fl+, Kf7—e8. 3. Lg5Xe7, Ke8Xe7? (Mit 3.
Der Storch.
Im Dorf haben sie eine Anzahl recht sakrisch«'-: Lausbuben, aber der größte von allen ist der Sini- zinger Taver. Ein Hundsbua sondergleichen. (Eintu Tages kommt er zu spät in bie Qdjule. Gleich ein«- Stunde, bamit sich's rentiert. Und der Lehrer freutt sich, daß er den Lauser mal richtig aufbügeln tanni wie er’s verdient. „T'schuldigen S', Herr Lehrer!"' sagt der Taver unverzagt. „Bei uns ist ber StorK femma, da hab i d' Hebamm holen müssen!" Hm die Ausrede scheint ausnahmsweise wahr zu feinn „Ja, hält denn bas net auch dein großer Bnida: machen können?" — Der lauer schaut den Lehm: treuherzig an: „Naa! Des muaß scho b' Hebamm rnacha, Herr Lehrer!" („Jugend".)
Bache.
Heinz ist erst sechs Jahre alt, aber ein Benqck vor bem man sich fürchten muß. Am meisten fürcht:: ihn Taute Olga, die ihn deshalb stets mit äußerst«'.' Rücksicht behandelte.
• Heute hat sie diese Rücksicht einmal außer W gelassen und Heinz einen unsauberen Beugel ci:: nannt, weil er sich nicht noch einmal bie Hand« bat waschen wollen, ehe sie sich mit ihm auf ton Weg zu einem Besuch beim Onkel Fabian macht::
Jetzt sitzen sie in ber Straßenbahn, und Hein- möchte vor Groll platzen. Finster schaut er auf Tant.f Olga, die sich sehr herausgeputzt hat. Denn fw möchte immer noch wie ein junges Mädchen ar treten. Da durchzuckt es Heinz, und er schreit neu' allen Leuten: „Wie weit fahren wir, Großmutter?"' („Fliegende Blätter")
Greifen gilt nicht.
Max und Theo sitzen am Kai und angeln um toi Wette — stundenlang und ohne jeden Erfolg. Plö',? lich gerät Max, der ganz fachte eiugeschlafen ist, 'M Uebergewicht unb stürzt vornüber ins Masse': „Greifen gilt nicht", protestierte Theo.
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