Hd>e Regierung habe bas Wunsch an, die nordischen Länder womöglich Freundschastsverhal^iS mrt Truppenlandeplatz und Schleuse für alliiert« £i “uc6 &as schwedische Bolt | pen zu einem Krieg gegen Rußland zu benutz«
Das französische Gelbbuch
Sin neues Eelbstbekenninis der englisch-sranzöfisch-n Kriegsfchnld
billige diese Politik, wenn auch gewisse Abweichungen in Wort und Schrift hier und da festzustellen seien. Das soeben zustandegekommene Uebereinkom- men über den Warenaustausch der beiden Länder für 1940 sei die Grundlage für die Aufrechterhaltung normaler Handelsbeziehungen. Schweden sei keineswegs gewillt, sich von anderen Mächten und Interessengruppen ausnutzen zu lassen. Diese Erklärung spielt offensichtlich auf den englischen THIinifh (TU hi» nnrXilfi+tAH QXmSa« — .. —" — r: jl
Eine Weihnachisansprache des Papstes.
Kleine politische Nachrichten.
.Jker Führer hat den Minister der ehemaligen österreichischen Landesregierung Dr. Hans Fisch- b o e ck aus seinem Amt verabschiedet und ihm für fein« dem deutschen Volke geleisteten treuen Dienste den Dank ausgesprochen.
Australien wurde von den Engländern mit einer Gewalt besonderer Art erobert. Man hat Australien lange Zeit als Verbrecherkolonie benützt und den Abschaum der englischen Industriestädte den hilflosen Ureinwohnern auf den Nacken gesetzt bis diese ausgerottet waren. Seither wird dieser nur von 6,5 Millionen Engländern bewohnte Erdtell, der leicht 250 Millionen Menschen Heimat und Nahrung geben könnte, von der englischen Herrenclique für jede Einwanderung gesperrt, um ein leeres englisches Land zu bleiben.
Angesichts eines solchen Rekordes an Gewalttaten wie ihn das britische Reich für seine Herschaftsgebiete auswelst, sind die Chamberlainschen Worte, die Welt müsse von der Beherrschung durch die deutsche Ge- walt gerettet werden, geradezueinHohn.
Gleichwohl hat England wieder und wieder ver- sucht, die Welt über sein wahres Gesicht zu täuschen. Es ist infolgedessen notwendig, England die h euch, lerische Maske vom Gesicht zu reißen und endgültig vor aller Welt seinen wahren Charakter der Gewalttat, der Lüge, des Be- truges und der Unterdrückung zu entlarven. Dieser Aufgabe dient die in diesen Tagen erfolgende Herausgabe einer Schriftenreihe der Deut- schen Informationsstelle, die den ge- meinsamen Obertitel trägt: „England ohne Maske. *
~ —...... -rup-
Krieg gegen Rußland zu benutzen.
Schwedens Neutralität.
Der neue schwedische Außenminister wünscht Festigung der deutsch-schwedischen Beziehungen.
Erfrieren allein bedeutende Vertu st e zu verzeichnen waren. Neue russische Verstärkungen treffen ein, so daß bei einer Besserung der Wetterlage mit einer baldigen Wiederaufnahme von An- gnffsversuchen zu rechnen ist.
Neue Truppeneinberufungen in Schweden.
Stockholm, 27. Dez. (Europapreß.) In Mittel- schweben sind neue Einberufungen vorgenommen worden, um Mannschaften für die nörd-
Britische Gewaltpolitik in aller Welt.
England ohne Masken eine Schriftenreihe der Deutschen Informationsstelle.
wahren Absichten der englisch-franzö- fischen Politik enthüllt Botschafter Coulondre jedoch, ^nmmßLfemer, berichtete, daß ein
Kommen Becks nach Berlin eine „ern ste Unannehmlichkeit" bedeuten müsse, da dies
9r.?Ben „moralischen Erfolg" Deutschlands bedeuten wurde, den man der nationalsozialistischen Regierung nicht gönnen wollte. ’ w
Schwere Schneestürme verhindern Kampfhandlungen an derpetsamofront
10 ’ F?C8' (Europapreß.) Schwer« Schm«- sturme »echinbern zur Zeit alle Kampfhanvlmweu Mn V«tfamo. Gestern w^en 3 0 Grad Celsius unter Null; die russischen Tanks uiid Panzerautos waren unver- w endbar. Die russischen Truppen sind zum gro-> ßen Terl damit beschäftigt, U n t - r ku n ft s h u t- ten zu emchten. da in den letzt«» lagen durch!
unabhängiger polnischer Rest- staat ubnggeblleben wäre. In Wahrheit stellt die £ D0.m 29- August das Grundprinzip- Losung der Danziger- und Korridorfrage. Sicherung «nr«nebent5 ?cr .deutschen Volksgruppe im übrigen ” oa' ?,uf' bas bann ln dem Botschafter Henderson am 30 August mitgeteilten ausführlichen Plan durch «nnm^D°a« Ausführungsvorschläge ergänzt mürbe. Bon cln«r Bedrohung d«r polnischen Unabhängig- der drakonlschen Bestimmungen war in
k- n""" .29-August keine Scbe; in Wirk- dm ausdrücklich: „Im übrigen
deutsche Reichsreglerung bei ihren Borschlä- Absicht gehabt, lebenswichtige In. teressen Polens anzugresten oder die Existenz ein-s unabhangrgen polnischen Staates in Fr?ge zu
f)at o?°[fn In letzter Stunde nochmal, ein gerechtes Angebot gemacht; Polen hat dieses Angebot abgelehnt; die Regierungen der desbMdb'.efe Ablehnung gewoUt und deshalb nichts getan, um sie zu verhindern; sie fürchteten die Verständigung, zumal sie ö^k^o^en Erfolg" der deutschen Friedens- S fhn?h Erstellen können. Das französische hLf ^nn m?nUh6 folgen dieser Politik zu tragen ühpr^urrf m y und Verdrehungen davon überzeugt werden, daß „eine friedliche Lösung der Völke^'0"? en Krise in Ehre und Würde für alle Volker , wie sie Daladier in seinem Brief an den Äußrer vom 26. August forderte, angeblich von ?eit H ^rni^Ad^erIaffm worden sei. In Wahr- nHiLfV b £ud) ?!efes Gelbbuch, auf das noch 2?^ r eS9efcn fein wird, und zwar genau wie b/f«en9n 4e- $laU6Ud’' ei" -kl-tant" ^S-lhE schuld * 1 s öer -nglisch-sranzösischen Kriegs-
n^?1le?.f!?1,run9 und die Deutsch-Ig. panische Gesellschaft fuhren vom 31 Dezember bis 8. Januar 1940 im Kühtal in Tirol ein deutsch- ia panisch es Gemeinschaftslager durch, on dem Studenten beider Nationen teilnehmen. Namhafte Gelehrte und Persönlichkeiten des öffentlichen Levens der beiden Völker werden sprechen, u a Reichsstudentenführer Dr. Scheel, Admiral Forster und der japanische Botschafter Saburo Ku-
L ® e rl i n, 23. Dez. (DNB.) Amtlich wird ver- lautbart: Das nach langem Zögern gestern von Hu? ? P 3 o f t fd) e n Regierung ver- f * i aV ?elbbuch zur öorge- n?» h-n€ $£-l<l9t5 bestätigt nunmehr auch
von französischer Seite die Schuld der W e st - Emmhm/T. Kriegsausbruch. Di-,« Dokumenten- SS 1 °°llig willkürliche und di.dtr„ ® 3 u 5 ro a 1 Don Schriftstücken, di-
ni*. (,b.ek Kriegsausbruch wichtigsten Vorgänge 0otnilcIt Aber selbst in dieser Form fteronft st- aufs neue, daß die Westmächte nichts ni V ^a6cn' um Polen vom W-ge des Berd-rb-n- z u r ü ck z u ho l t - n.
fn&äct,ft JCo-auf *J?'9e l>-r eklatantesten Wider- fxruche und Lugen dieses Gelbbuches hingewiefen. So behauptet das G-lbbuch, d e r R ° i ch s a u b e n. Minister habe bei seinem Besuch in Pa- r *? 't™ 1938 erklärt, er werde sogleich
naä) feiner Dickkehr die Frage einer interna- f nm»1/" Garantierung der Tschecho- „ 1 °"-ut m Erwägung ziehen. Genau
»er dm d? "^''-.Lwah-I Der Reichsaußenmini- fter hat dem stanzosifchen Außenminister, als dieser dA- w fyma, berk-®ara"tie anschnitt, erwidert, daß das Aufwerfen dieser Frage die deutsch-französischen Beziehungen sofort wieder trüben würde, worauf $onnet seinerseits deutlich zu erkennen rid> ^künftig an d-n Ostftagen oesintSr-ssier-n werde.
lands Die Hauptforg- der Wirtschaftspolitik aber 9111‘ selbstverständlich wiederum der Landwirt« s ch a f t. Im abgelaufenen Jahr konnte ein weiterer «chuldenruckgang der Landwirtschaft in Höhe von über 100 Millionen RM. festgestellt werden. Die Technik wurde in den Dienst der Landwirtschaft noch starker eingesetzt als bisher. Die Folge war eine gesteigerte Produktionskraft des deutschen Bauern die zu den bekannten glänzenden Ernte- ergeb Nissen führte und Deutschland hinsichtlich seiner Ernährung bis zu 85 o. H. vom Auslande unab- hanaig machte. Der Landflucht wurde durch den Landienst der deutschen Jugend und die Schaffung eines Wehrbauerntums Einhalt geboten
Auch auf dem Gebiet des Verkehrswesens hat das abgelaufene Jahr neue, dauernd« Werte ge- schaffen. Das Netz der Reichsautobahnen rourbe ®ß’rer ausgebaut und dem im Jahre 1938 eröffne- ten Mittelland-Kanal folgte im Dezember 1939 die \Ü?'ftl-u,I9, bes Adolf-Hitler-Kanals zwischen Gleiwitz und Cosel und der erste Spatenstich zum Ober- Donau-Kanal, der für die Wirtschaft des deutschen vuoostens von kaum zu überschätzender Bedeutung sein wird. Die Reichsbahn schlug einen neuen Rekord mit einem Schnelltriebwagen, der eine Sttrn- dengeschwindigkeit von 195 Kilometer erreichte. Und endlich war es der Wohnungsbau, der als Schlüssel- Industrie der Wirtschaft einen sich stetig steigernden Auftrieb gab. Die Feier des 750jährigen Bestehens des Hamburger Hafens im Mai 1939 unterstrich abermal5 den Willen Deutschlands, das „Tor der Welt weit offen zu halten. Eine verstärkte Crp ortwer b ung setzte ein und erzielte den Er-
Deutsche Handelsbilanz im Juli 1939 Millionen RM (lm Juni sogar mit 94,0 Mill. RM.) aktiv war. Hier hat sich das Wort des Führers „Deuffches Volk exportiere — oder stirb" ?noncr m JeiILer Reichstagsrede vom 30. Januar - *939 ausgesprochen hatte, bereits ausgewirkt
In engem Zusammenhang mit diesem Führer- wort stand wahrend des ganzen Jahres 1939 das Bestreben Deutschlands, durch freundnachbarliche Vertrage den Versorgungsraum zu vergrößern. Hatte schon die Eingliederung der Ostmark und des Sudetenlandes 1938 den Versorgungsraum vergrößert so geschah dies in noch um- fl?n^rplC^er1em ourch die Eingliederung des Protektorats Böhmen und Mähren, durch die Staatsvertrage mit der Slowakei, durch das Wirt- !Ä^bEommen mit Rumänien und im August
K?ürr d'e und Freundschaftsverträge mtt der Sowjetunion. Dank der genialen politifchen FÄÜ"? Erstarrd der deutschen Wirffchaft in dem obgelaufenen Jahre 1939 ein Wirtschaftsgroßraum, der vom Nordkap bis zum Schwarzen Meer und I bw hin zum Fernen Osten reicht.
3.n. diesem Augenblick, in dem die deutsche Wirt- h™Qlt5£D lhf .?^oßten Erfolg erzielen konnte, k/och ber große Neider und Hasser E n g l a n d den ffevelhaftesten aller Kriege vom Zaun. Allein die
^"9lands und seiner offenen und geheimen Verbündeten kehrte sich m das Gegenteil um. In einem 18tag.gen triumphalen Feldzug wurde Polen auf der politischen Karte Europas ausgestrichen wurden alte deutsche Wirtschaftsprovinzen und In- dustriegeblete, dazu die Reichshoheit über die Weich- dmunbung m,ebergett)onnen und darüber hinaus ^"erdeutscher Boden und Raum erobert, in dem nun bic Volksdeutschen aus dem Baltenlande, aus Wolhynien und Galizien einströmen konnten. Deutschlands Wirtschaftspotential im Osten ging stärker benn je aus diesem englisch-polnischen Kriege hervor.
Damit aber nicht genug! Was bas Jahr 1939 unb ^ahre nationalsozialisti- ®lrr^ft5P0lihf erstrebt hatten, ging herrlich
Wirtschaftsfront hielt der Hungerblockabe stonb! Vier Monate bes aufgezwun-
•Är7e9to verstrichen, ohne daß England die kleinste Bresche in das Bollwerk deutscher Er-
re^C Vü ^a9en vermochte. Im Gegen- «An?!anbr.ulJ& Frankreich bemühen sich heute^die
Maßnahmen des nationalsözia- Deutschlonds zu kopieren unb - wie „ “n3°.M$e Finanzmlnister aussprach — in das ^"Eschen Sieges" einzubringen. Das vnberes, als baß bie beuHche Wirtschaftspolitik ihre Feuertaufe siegreich über» itanben hat. Mit dem Bewußtsein dieser äußeren und f*aff5^rb1Q4n9Cn^i^ fÖnnen roir das neue Wirtschaftsjahr 1940 eintreten. £ g
u^^o ckh olm, 28. Dez. (Europapreß.) In einer Unterredung, die der neue schwedische Außenminister von Günther dem Stockholmer Vertreter der Nachrichtenagentur Europapreß gewählte, erklatte der Minister, die schwedische Politik sei au nvsolUte Neutralität gegründet. Diese Po- Unk muffe für Deuffchland annehmbar sein, da Deutschland mit Bestimmtheit kein Interesse daran habe, Schweden in den Krieg hineingezogen zu sehen. Die neue schwedische Regierung n ' ehrliche Bestreben, das F " Deutschland zu festigen.
lichste Provinz Schwedens, N o r r l a n b, auszu- bilden. Winterkleidung sowie Schneeschuhe, die sich im Besitz der Einberufenen befinden, sollen dem Staat, der bie Besitzer in vollem Umfange entschädigen wird, zur Verfügung gestellt werden. In allen schwedischen Blättern erscheinen Aufrufe an bie Bevölkerung, nicht über militärische Dinge zu sprechen. Auch Kronprinz Gustaf Abolf hat einen Aufruf erlassen, in bem es heißt, man solle bie Gerüchte unb Befürchtungen vor bie Tür stellen unb feiner täglichen Arbeit nachgehen.
I OflnXiifitnAM .'X.u V: _ m ß alten Propa-
qanbaluaen über die Vorgänge beim Besuchbes rQLQ l l?.e " len Hacha in Berlin im März «\raJ1^ulI)Qrinen- Die Berichte des fran«
I KHen Votschafters, der von diesen Vorgängen nn*er n l'^sonliche Kenntnis haben konnte, müssen ! »?ch allem, was von amtlicher deutscher Seite hier- über bekanntgegeben worden ist, von A bis ^als ? a U e Geschichtsfalschung bezeichnet werbe ^anzosisch-englischen Kriegswillen
ft 65 ferner zu verstehen, daß der franw- onr^ Botschafter in Berlin sich durch einen Bericht iSxF'21™91# erdreisten konnte, das Echo der ^reftß auf die Verfolgung der Volks- d°len als Propaganba'mittel hinzu- stellen, das nur einen Vorwand für di« deutsche Intervention liefern sollte.
n ®^cr. Kriegswille der Westmächte mußte naturgemäß m dem großzügigen letzten Verstän- digungsangebot des Führers an Po- । s. ",^^^^ Gefahr sehen. Auch dies wird im Gelbbuch offen zugegeben. Es wird zwar behauptet, Frankreich unb Großbritannien batten m Warschau interveniert, damit Polen das °°r (En9larti> 9eforderte unb ja nach englischen Behauptungen von Polen schon gebilligte Verfahren der direkten Besprechung nun wirklich .
r 0M 30. August abends dem englischen Bot- schaffer in Berlin mitgeteilte und erläuterte beut» n$e^9ßS°J lsvg. 16 Punkte) an Polen, das F berr Welt durch den deutschen Rund- ?u^e, ist von der internationalen Oeffentlichkeit als gerechter unb billi - g e r U f u n gsversuch anerkannt worden. Auch ft16 ft^oßsche Propaganda muß deshalb behaup- do len dieses Angebot niemals a b g e - VJ> «ftoöe Tatsächlich hat der polnische Rundfunk am 31. August, 11 Uhr abends, die deutschen Vor- chlag« als unannehmbar und unver- Das französische Gelbbuch sucht diese Erklärung des amtlichen polnischen Senders durch eine freche Luche aus der Welt zu schaffen in- dem behauptet wird, diese polnische Antwott beziehe sich gar nicht auf den am 31. August, 9 Uhr abends verofstntlichten deutschen Plan, sondern auf die 29 sman- dritifch- R-gi-ruwg vvm
to l^ermann im ersten deutschen
tann' beginnt jedoch die pol- Rundfunffendung mit folgendem Satz: „Die
heutige Bekanntmachung des deutschen offiziellen Kommuniques hat bie Ziele unb Absichten der ft" PE „klar gezeigt" und brincst sodann eine Zusammenfassung der bekannten 16 Punkte.
Uebrigens hat die amtliche polnische Nach- richtenagentur Pat sich am Abend des 31. August ganz ähnlich zu dem deutsck)en Plan ge- ;5ie politischen Kreise in .^ben sehr kategorisch auf bas deutsche fe"'”bu"' m,t feinen Lrfchläg-n ö-tr-ff-»d di- Regelung bes deuffch - polnischen Verhältnisses reagiert. Diese Kreise behaupten, daß die deutsche Aggression m der Zuspitzung der jetzigen Lage ihre Maske habe fallen lassen. Darum fft der Beschluß der polnischen Regierung, alle ihre Kräfte für bie Verteidigung des Staates aufzubringen, gerecht- f(?rhgt gerade im Hinblick auf die deutsche Bekannt- macyung.
Trotz dreistester Lüge wird also nicht darum ^W"^lnen fein, daß Polen den großzügigen 6 utschen Vorschlag am 31. August abends rund» weg abgelehnt hat. Nach dem Gelbbnch hätte also der Sender Warschau nicht die 16 Punkte, son- u€ ,n mr r?J.te Deutschlands vorn 29 August mOrH?0c Obgelehnt, da diese - nach französischer Ansicht — allerdings ,Drakonische Be- bingungeu erühalten hätten, bei deren Erfüllung
Schließlich ist, abgesehen von den kleinen Besitzun- gen der Franzosen und Holländer, England das einzige Land, das entgegen der Monroe-Doktrin em Kolonialreich in Amerika aufrecht erhält, das es auf dem Wege des Betruges und der blutigen Gewalt erworben hat. Seit dem 17. Jahrhundert er» aberten die Engländer mit den übelsten Piratenmethoden die von den Spaniern entdeckten und kul- Werten Westindischen Inseln, die seither von der Londoner City nur um ihrer Naturschätze millen rücksichtslos ausgebeutet werden. Das mittel» amerikanische Gebiet von Belice (Britisch-Honduras^ enthält England widerrechtlich Guatemala vor, das bis zum heutigen Tage ohne Erfolg gegen diesen britischen Gewaltakt protestiert. K a n a d a, von den Franzosen erschlossen, besiedelt und kultiviert, wurde von den Engländern den Franzosen mit Gewalt abgenommen, als diese durch den Siebenjährigen Krieg mit Friedrich dem Großen in Europa ge- bunden waren. Auch die F a l k l a n d s i n s e l n im südlichen Teil des Atlantischen Ozeans haben die Engländer gewaltsam weggenommen und enthalten sie widerrechttich chren rechtmäßigen argentinischen Besitzern vor. '
formationsfteHe teilt mit:
Der englische Premierminister Neville Chamberlain beschwört mitsamt seinen Eideshelfern wieder und wieder die Weltöffentlichkeit, sich dem , Versuch Deutschlands entgegenzustellen, „die Welt durch Gewalt zu beherrschen". Jedermann lveitz, wie lächerlich dieser Vorwurf Deutschland gegenüber ist, das kein anderes Ziel hat, als die Zukunft feines Volkes im eigenen Raum und mit -in«r Hani^ Arbeit zu sichern. Die Chamberlain- IHe Formulierung fft aber um deswillen so inter- effant, weil sie von dem Leiter eines Landes ausgeht, dessen Politik auf Gewalt und auf nichts als Gewalt beruht.
fW in erster Linie bie brutale und grausame Eroberung der „irischen N a ch d a r i n s e l". Die unabhorlichen Versuche der tapferen Iren, ihre Frei- I wiederzugewinnen, wurden mit einer unerhör- ten Brutalität niebengeroorfeiu Erst 1922 ist es den Iren geglückt, ihre Selbständigkeit zu erringen, aber aud) heute noch enthalten die Engländer den nörd- lichen Teil der „Grünen Insel" den Iren vor, um mff diese Weise ständig mit einem Fuß auf irischem Boden stehen zu tonnen. Die im Norden Schottlands gelegenen Orkney, und Shetland- infeln fmb von den Engländern als angebliche Rechtsnachfolger der Schotten in Besitz genommen worden, obwohl sie nach den damaligen historischen Vorgängen von Rechts wegen noch heute den Nor- wegern gehören. Die Bergfestung Gibraltar shaben die Engländern den Spaniern widerrechtlich wahrend des spanischen Erbfolgekrieges mit Gewalt weggenommen und seither nicht wieder zurückge- geben, obwohl es sich um rein spanisches fiant) mit . rem spanischen Bewohnern handelt. Die Insel ; Ucalta haben die Engländer während der na- , poleomschen Kriege gewaltsam weggenommen; sie i baben sich zwar im Frieden von Amiens 1802 zur I Rückgabe der Insel verpflichtet, haben aber die
beutung wegen mit blutiger G.walt erobert alb Befreiungsversuche der ägyptischen Devolkeruiio wurden mit Gewalt unterdrückt. Der Suda! wurde durch ägyptische Truppen und auf Koster des ägyptischen Staates erobert mit dem Ergebnis daß England 1899 sich den maßgeblichen Einfluß auf die Verwaltung „by right of conquest“ sicherte
Das Kap-Land wurde den dort fiedelnden holländffchen Bauern durch die Engländer gemalt« fam weggenommen. Die ins Innere zurückweichenden holländischen Bauern wurden aber auch in dem von ihnen ausgesuchten afrikanischen Neuland von den Engländern nicht in Ruhe gelassen, da man auf ihren Feldern Diamanten fand. In dem dreijähri- gen bluff gen Burenkrieg, in dem die Engländer Völkerrecht und Humanität mit Füßen traten, qe» lang es dem riesigen britischen Reich, tms kleine Burenvolk unter seine Gewalt zu zwingen, nachdem man seinen Willen, den man im Kamps von Mann zu Mann nicht hatte brechen können, durch die barbarische Einsperrung und Mißhandlung von Frauen und Kindern in Konzentrattonslagern gebrochen hatte. Weiter hat sich das britische Reich durch Ver- letzung der internationalen Kongoakte, durch Raub und Gewalt den Löwenanteil an den deutschen afrikanischen Kolonien gesichert.
on?°™- 27. De3. (DJIB.) In fein« W-ihnachts- nniPh^L " Kardmalkollegium kam der Papst Jul 9x9ei.nnl? «l0en ®rie9 zu sprechen. Heute stehe der W.-üerh-rstellung bes Friedens so führte er lenes Mißtrauen entgegen, das in unüb6erb3raSrrfhnefenia.ft «"gewachsen, heute eine o/frfJnff!J 6 a r e SI u f t zwischen den Völkern
™!" W?*- Um so mehr hielt es der Papst für X^hnH9' Grundsätze für einen gerechten und
ehrenhaften Fneden darzulegen.
P&T?? et die Sicherstellung der!
b er Rationen, die er als ^HPhpn hinG9rrf.Ur ^-"en gerechten und dauerhaften Frieden hinstellte. Die Voraussetzung solcher Reckte mach^ eine W iedergutmachung erforderlick — cinf Grundsatz, der bekanntlich in und nach Versailles f°aiaeraw?«X6fk *?9' DOn ben damaligen Ver- faiDer Machten mißachtet, vom Führer ab?r bis in den m R Sinne formuliert wor-
ben Ist. Sodann wies der Papst auf die schlechten Er- ^riehen»«*"1' d'e in d?r Bergangenbeit mit den zur lfch«- U"9 gegründeten Institutionen gemacht ^usur verlangte er auch für die Zukunft
Pnrfl* ' h aHer gerechten An -
spruche damit durch kluge und rechtzeitige Re- b-L4.r Ertrage ein wahres Sl-ich-
SnldmhMh den Rasionen geschaffen werde. Wesentlich bleibe naturgemäß der Geist der
E u n g u n d d e r ® e r e d) t i g t e i t, non dem die Beziehungen zwischen den Völkern ge- tragen fein mußten. y
. Zum Schluß begrüßte der Papst die Ernennuna em-s Sonderbeauftragten des Präsidenten Roose?! JHe'l'gei Stuhl, dessen Aufgabe er in der Hrbeit für die Miederherfiellung des^ Friedens erJj
l,rJ 1 ,n' Die deutsch« In-, Rückgabe widerrechtlich verweigert und behalten
'rmationssielle t»» mck- nur durch die Macht ihrer Schiffsgeschütz« diese
- italienische Insel in ihrer Hand.
1 . 3” Asien haben die Engländer seit der Mitte des i 18. Jahrhunderts das reiche Indien mit Gewalt t erobert und den Widerstand der einheimischen Be- 1 oolkerung mit allen Mitteln der Gewall und Grau- 1 fowkeit gebrochen. Im 19. Jahrhundert machte sich England an die blutige Eroberung der Gebiete von Burma im Osten von Indien. Das chinesische Ho n g f o n g eroberte England in jenem barbarischen Opiumkrieg, in dem es die Chinesen zwang, gegen den Mllen ihrer Regierung englisches Opium abzunehmen und zu verbrauchen. Durch einen Vertrag mit der Türkei vom Ichre 1878 erpreßte England, daß ihm die Verwaltung der Inset C y p e r n übertragen wurde. 1914 wurde die Insel gewaltsam und widerrechtlich anneftiert, die einheimische griechische Bevölkerung entrechtet und unterdrückt
Seit dem 19. Jahrhundert hat England auch immer wettere Teifftücke von Arabien an sich ge- Een und versucht, seine durch keine Kulturleistuna gerechtferttgte Willkücherrschaft über die freien ara- nschen Wüstenstämme durch Bombenabwürfe über friedttchen Araberdörfem auftecht zu erhalten. 1915 verpflichtete sich England, Palästina zusammen mit den übrigen arabischen Gebieten unabhängig zu machen. Durch die Balfour-Deklaration von 1917 tpuröe dieses selbe Palästina den Juden versprochen! Seither versucht England mit List und Gewalt, die einheimische Bevölkerung aus Palästina zu ver- Drangen und dieses Land seinen jüdischen Schütz- imgm unt-v bri«fch-r H-rrfchaft M fch«nk«n. Das o ssnl geb iet, das schr reiche Oelvorkommen enthalt, wurde von den Engländern entgegen den bestehenden Vereinbarungen 1918 besetzt; Lord Cur- äon erzwang den Verzicht der Türkei, um diese reiche Rohstoffquelle der Londoner City dem britt- schen Dafallenlan'de Irak zuzuschlagen. Aegyp. ten wurde feiner überragenden strategischen Be-


