Fremde Sprachen erlernen—sehr wichtig
Die Deutsche Arbeitsfront, Abteilung für Berufserziehung und Betri e b s f ü h r u n g, hat sich in den Uebungsstätten des Berufserziehungswerkes eine Einrichtung geschaffen, die allen schaffenden deutschen Menschen die Möglichkeit bietet, zu beruflichen Höchstleistungen zu kommen. Heute ist es mehr denn je notwendig, daß alle deutschen Menschen durch höchsten Einsatz, sei es im Beruf oder an einer anderen Stelle der inneren Front, dazu beitragen, den Kampf an der äußeren Front siegreich zu gestalten. Der Kampf um die Sicherung der Lebensrechte des deutschen Volkes verlangt höchsten Einsatz und es ist daher Pflicht eines jeden, sich die Kenntnisse und Fertigkeiten anzueignen, die ihn befähigen, allen gestellten Anforderungen jederzeit gewachsen zu sein. Für das berufliche Leben bedeutet dies, daß jeder Schaffende nicht nur Spezialist für ein bestimmtes Teilgebiet seines Berufes ist, sondern vielseitig einsatzfähig ist, also jederzeit in der Lage sein muß, auf Grund seiner vielseitigen Kenntnisse und Fertigkeiten entstehende Lücken vollwertig auszufüllen.
3m Gegensatz zu England und Frankreich ist die deutsche Wirtschaft dank der weitschauenden und genialen Politik unseres Führers in der Lage, die Außenhandelsbeziehungen aufrechtzuerhalten, ja darüber hinaus neue Außenhandelspartner zu gewinnen. Es ist klar, daß der deutschen Wirtschaft
gerade auch auf dem Gebiet des Außenhandels die Kräfte zur Verfügung stehen müssen, die zur Erfüllung der wichtigen Aufgabe des Außenhandels notwendig sind. Hierzu gehören besonders die Fremdsprachler.
Die Deutsche Arbeitsfront hat es sich daher in den Uebungsstätten des Berufserziehungswerkes zur besonderen Aufgabe gemacht, der Fremdsprachenpflege besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Einmal sollen sprachlich begabte Volksgenossen neu in eine Fremdsprache eingeführt werden, während zum anderen in den fremdsprachlichen Arbeitsgemeinschaften die bei vielen Volksgenossen vorhandenen Sprachkenntnisse erhalten und darüber hinaus noch weiter vertieft werden sollen.
Für die Neueinführung in eine Fremdsprache führt die Deutsche Arbeitsfront bereits Lehrge- meinschaften in Englisch und Russisch durch. Gerade der russischen Sprache wird in Zukunft durch die Wirtschaftsbeziehungen mit Rußland besondere Bedeutung zukommen. Aber auch die englische Sprache wird als Wirtschaftssprache immer noch gewisse Bedeutung behalten. Neu geplant ist die Einrichtung von Lehrgemeinschaften in der spanischen und der italienischen Sprache.
Zur Erhaltung und Vertiefung bereits vorhandener Sprachkenntnisse ist bereits eine Arbeitsgemeinschaft für die englische Sprache vorhanden, die
fett föngerer Zett mit bestem Erfolg und dauernd wachsender Teilnehmerzahl arbeitet. Da aber viele Volksgenossen auch die französische Sprache erlernt haben, aber bisher keine Gelegenheit hatten, die vorhandenen Kenntnisse zu pflegen, besteht in Gießen das Bedürfnis, auch eine Arbeitsgemeinschaft für die französische Sprache ins Leben .zu rufen. Zn dieser Arbeitsgemeinschaft sollen nun die einmal erworbenen Kenntnisse aufgefrischt, gepflegt und erweitert werden. Hierzu werden den Teilnehmern alle möglichen fremdsprachlichen Arbeitsunterlaaen zur Verfügung gestellt, die es ermöglichen, die Arbeitsgemeinschaftsabende interessant und vielgestaltig durchzuführen. Die Hauptaufgabe einer Arbeitsgemeinschaft ist die Erziehung zum planmäßigen Denken und zum Ausdruck in der Fremdsprache. Vor allen Dingen wird daher die Konversation gepflegt, in Aussprachen und Vorträgen usw. Wir fordern alle Volksgenossen, die einigermaßen gute Vorkenntnisse in einer Fremdsprache nachweisen können, auf, sich an die Deutsche Arbeitsfront, Abteilung für Berufserziehung und Betriebsführung in Gießen zu wenden.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 28. Nov. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Es kosteten Kälber 30 bis 65 RM., Hämmel 30 bis 50, Schafe 20 bis 42, Schweine 50 bis 56 RM. — Marktverlauf: Alles zugeteilt.
Fusion im Eisenwaren- und Hausratsettor.
Der Nürnberger Bund eGmbH., Nürnberg-Essen- Berlin-Stuttgart, der älteste deutsche Großeinkaufsverband für Eisenwaren, Hausrat, Glas und Porzellan, hat als aufnehmende Genossenschaft die Verschmelzung mit dem Einkaufsring der Eisenwarenhändler, Berlin, beschlossen. Das Großunternehmen hat durch den Zusammenschluß mit der Berliner Genossenschaft seine Stellung als Marktpartner gestärkt. Die verrechneten Umsätze, die im abgelaufenen Geschäftsjahr mit durchschnittlich 600 Mitgliedern über 45 000 000 RM. betrugen, werden sich nach der Normalisierung der Verhältnisse bei einer Mitgliederzahl von nahezu 700 voraussichtlich weiterhin steigern. Die der Verschmelzung zugrunde liegende Idee ist die Ersparung von Doppelarbeit und Kosten, die Erweiterung der regionalen Lagerhaltung, die Vereinfachung der Zusammenarbeit für alle Beteiligten, kurz die Steigerung der Leistungen für die angeschlossenen Mitgliedsgeschäfte sowohl, als für die interessierten Lieferwerke. Die Tendenz zur Beseitigung von Zersplitterung im Fachhandel und zum Zusammenschluß zur Leistungssteigerung kommt beim Nürnberger Bund, der sich vor zwei Jahren bereits mit dem Stuttgarter Bund verschmolz, zu besonders starkem Ausdruck. Die Durchführung der Verschmelzung im Kriege beweist das starke Vertrauen des Hausratfachhandels in die wirtschaftliche Zukunft des Vaterlandes.
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Das Oberkommando der Wehrmacht hat durch eine besondere Verfügung die Ausgabe von Bezugscheinen für Wehrmachtsangehörige neu geregelt. Danach haben ab sofort alle von Wehrmachtsdienststellen (OKW., Heer, Kriegsmarine und Luftwaffe) ausgestellten Bezugscheine ober Bescheinigungen zum Kauf von Spinnstoffwaren keine Gültigkeit mehr.
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Die Trauerfeier findet Donnerstag,den 30. November, 15.30 Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofs statt
Am 24. November verschied nach längerer, tapfer ertragener Krankheit unsere liebe, pflichtgetreue Tochter und Schwester
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Dr. Eduard Bötticher, Obermedizinalrat Marie Bötticher, geb. Möller Prof. Dr. Eduard Bötticher
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Die Beisetzung hat in aller Stille stattgefunden.
Wir bitten herzlich, von Beileidsbezeugungen abzusehen.
Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 29. November, nachmittags 3 Uhr, auf dem Alten Friedhof statt.
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Für die vielen Beweise der Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer lieben Entschlafenen, sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Reusch sagen wir auf diesem Wege allen unseren herzlichen Dank.
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