Ausgabe 
28.11.1939
 
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Fremde Sprachen erlernensehr wichtig

Die Deutsche Arbeitsfront, Abtei­lung für Berufserziehung und Be­tri e b s f ü h r u n g, hat sich in den Uebungsstätten des Berufserziehungswerkes eine Einrichtung ge­schaffen, die allen schaffenden deutschen Menschen die Möglichkeit bietet, zu beruflichen Höchstleistungen zu kommen. Heute ist es mehr denn je notwendig, daß alle deutschen Menschen durch höchsten Einsatz, sei es im Beruf oder an einer anderen Stelle der inne­ren Front, dazu beitragen, den Kampf an der äußeren Front siegreich zu gestalten. Der Kampf um die Sicherung der Lebensrechte des deutschen Volkes verlangt höchsten Einsatz und es ist daher Pflicht eines jeden, sich die Kenntnisse und Fertig­keiten anzueignen, die ihn befähigen, allen gestellten Anforderungen jederzeit gewachsen zu sein. Für das berufliche Leben bedeutet dies, daß jeder Schaffende nicht nur Spezialist für ein bestimmtes Teilgebiet seines Berufes ist, sondern vielseitig einsatzfähig ist, also jederzeit in der Lage sein muß, auf Grund seiner vielseitigen Kenntnisse und Fertigkeiten ent­stehende Lücken vollwertig auszufüllen.

3m Gegensatz zu England und Frankreich ist die deutsche Wirtschaft dank der weitschauenden und genialen Politik unseres Führers in der Lage, die Außenhandelsbeziehungen aufrechtzuerhalten, ja darüber hinaus neue Außenhandelspartner zu ge­winnen. Es ist klar, daß der deutschen Wirtschaft

gerade auch auf dem Gebiet des Außenhandels die Kräfte zur Verfügung stehen müssen, die zur Er­füllung der wichtigen Aufgabe des Außenhandels notwendig sind. Hierzu gehören besonders die Fremdsprachler.

Die Deutsche Arbeitsfront hat es sich daher in den Uebungsstätten des Berufserziehungswerkes zur besonderen Aufgabe gemacht, der Fremdsprachen­pflege besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Ein­mal sollen sprachlich begabte Volksgenossen neu in eine Fremdsprache eingeführt werden, während zum anderen in den fremdsprachlichen Arbeitsgemein­schaften die bei vielen Volksgenossen vorhandenen Sprachkenntnisse erhalten und darüber hinaus noch weiter vertieft werden sollen.

Für die Neueinführung in eine Fremdsprache führt die Deutsche Arbeitsfront bereits Lehrge- meinschaften in Englisch und Russisch durch. Gerade der russischen Sprache wird in Zu­kunft durch die Wirtschaftsbeziehungen mit Ruß­land besondere Bedeutung zukommen. Aber auch die englische Sprache wird als Wirtschaftssprache immer noch gewisse Bedeutung behalten. Neu geplant ist die Einrichtung von Lehrgemeinschaften in der spanischen und der italienischen Sprache.

Zur Erhaltung und Vertiefung bereits vorhan­dener Sprachkenntnisse ist bereits eine Arbeitsge­meinschaft für die englische Sprache vorhanden, die

fett föngerer Zett mit bestem Erfolg und dauernd wachsender Teilnehmerzahl arbeitet. Da aber viele Volksgenossen auch die französische Sprache erlernt haben, aber bisher keine Gelegenheit hatten, die vorhandenen Kenntnisse zu pflegen, besteht in Gie­ßen das Bedürfnis, auch eine Arbeitsgemeinschaft für die französische Sprache ins Leben .zu rufen. Zn dieser Arbeitsgemeinschaft sollen nun die einmal er­worbenen Kenntnisse aufgefrischt, gepflegt und er­weitert werden. Hierzu werden den Teilnehmern alle möglichen fremdsprachlichen Arbeitsunterlaaen zur Verfügung gestellt, die es ermöglichen, die Ar­beitsgemeinschaftsabende interessant und vielgestal­tig durchzuführen. Die Hauptaufgabe einer Arbeits­gemeinschaft ist die Erziehung zum planmäßigen Denken und zum Ausdruck in der Fremdsprache. Vor allen Dingen wird daher die Konversation ge­pflegt, in Aussprachen und Vorträgen usw. Wir fordern alle Volksgenossen, die einigermaßen gute Vorkenntnisse in einer Fremdsprache nachweisen können, auf, sich an die Deutsche Arbeitsfront, Ab­teilung für Berufserziehung und Betriebsführung in Gießen zu wenden.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 28. Nov. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Es kosteten Kälber 30 bis 65 RM., Hämmel 30 bis 50, Schafe 20 bis 42, Schweine 50 bis 56 RM. Marktverlauf: Alles zugeteilt.

Fusion im Eisenwaren- und Hausratsettor.

Der Nürnberger Bund eGmbH., Nürnberg-Essen- Berlin-Stuttgart, der älteste deutsche Großeinkaufs­verband für Eisenwaren, Hausrat, Glas und Por­zellan, hat als aufnehmende Genossenschaft die Ver­schmelzung mit dem Einkaufsring der Eisenwaren­händler, Berlin, beschlossen. Das Großunternehmen hat durch den Zusammenschluß mit der Berliner Genossenschaft seine Stellung als Marktpartner ge­stärkt. Die verrechneten Umsätze, die im abgelaufe­nen Geschäftsjahr mit durchschnittlich 600 Mitglie­dern über 45 000 000 RM. betrugen, werden sich nach der Normalisierung der Verhältnisse bei einer Mitgliederzahl von nahezu 700 voraussichtlich wei­terhin steigern. Die der Verschmelzung zugrunde liegende Idee ist die Ersparung von Doppelarbeit und Kosten, die Erweiterung der regionalen Lager­haltung, die Vereinfachung der Zusammenarbeit für alle Beteiligten, kurz die Steigerung der Leistungen für die angeschlossenen Mitgliedsgeschäfte sowohl, als für die interessierten Lieferwerke. Die Tendenz zur Beseitigung von Zersplitterung im Fachhandel und zum Zusammenschluß zur Leistungssteigerung kommt beim Nürnberger Bund, der sich vor zwei Jahren bereits mit dem Stuttgarter Bund ver­schmolz, zu besonders starkem Ausdruck. Die Durch­führung der Verschmelzung im Kriege beweist das starke Vertrauen des Hausratfachhandels in die wirtschaftliche Zukunft des Vaterlandes.

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Gießen (Bahnhofstraße 11), den 28. November 1939

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Das Oberkommando der Wehrmacht hat durch eine besondere Verfügung die Ausgabe von Bezugscheinen für Wehrmachtsangehörige neu geregelt. Danach haben ab sofort alle von Wehrmachtsdienststellen (OKW., Heer, Kriegsmarine und Luftwaffe) ausge­stellten Bezugscheine ober Bescheinigungen zum Kauf von Spinnstoffwaren keine Gültigkeit mehr.

Ausgenommen hiervon sind von Wehrmachtsdienst­stellen ausgestellte Bezugscheine zur Beschaffung von Uniformmänteln, Uniformröcken, Uniformblusen, Uni­formhosen und Uniformmützen. 7049V

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Die Trauerfeier findet Donnerstag,den 30. November, 15.30 Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofs statt

Am 24. November verschied nach längerer, tapfer ertragener Krankheit unsere liebe, pflichtgetreue Tochter und Schwester

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Dr. Eduard Bötticher, Obermedizinalrat Marie Bötticher, geb. Möller Prof. Dr. Eduard Bötticher

Dr. med. Lilli Knüsli, geb. Bötticher Liesel Bötticher, geb. Brehm Chefarzt Dr. Hans Heinrich Knüsli.

Die Beisetzung hat in aller Stille stattgefunden.

Wir bitten herzlich, von Beileidsbezeugungen abzusehen.

Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 29. November, nachmittags 3 Uhr, auf dem Alten Friedhof statt.

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Für die vielen Beweise der Teilnahme bei dem Hin­scheiden unserer lieben Entschlafenen, sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Reusch sagen wir auf diesem Wege allen unseren herzlichen Dank.

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Elisabethe Schwarz Wwe. und Kinder.

In tiefem Schmerz:

Maria Pfeil, geb. Neuhaus.

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Nach einem arbeitsreichen Leben nahm Gott der Herr am Sonntag­vormittag meinen innigstgeliebten, herzensguten Mann, unseren guten Schwager und Onkel

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