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28./.29®ItobeU959
255 Zweites Blatt
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhesfen)
ieaerilchen Seiten ebenso not tut wie die heit stellt er als die unbedingten Grundlagen voran - E dek disziplinierten Heere, Kenner | ^dnenntals unübertroffene JRuf er her. unerMut.
der in triei
SehS^-^Äe- m'^r WW bS 1 harrlichkeit Napolßns. Entschlofsenheit des Führers soldatischen Führers gefunden. So betont der große, wirkt im Kriege Wunder und laßt aus her schein preußische GenerolstaLschef Gras Schliessen m i bar verzweifelt,ten Loge noch Ausweg ßnr»n einem glänzenden Aufsatz „Der Feldherr", daß nicht w.'e ihn Fnedr.ch der Große vor Soor und Rah hi« mn^ohnnHrhP tRhakinr fonbern Alerander doch, Napoleon an der Beresina sano. 2iua) oas der Groß e^am Granikus siegte, nicht die römt- hohe kriegerische Genie verfügt über ke^ geheim-
in Moskau einzogen.
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Hohe Stunde.
Son Werner Schumann
s o eng verbundene Be dem Unrecht eine Stärkung
Aus unserer Geschichte haben wir die Erfahrung gewonnen, daß in Zeiten der Not uns die Männer erstehen, die unser Volk braucht. Besonders aus der einzigartigen soldatischen Tradition und dem soldatischen Bewußtsein des deutschen Volkes ist immer noch zur rechten Stunde der Feldherr erwachsen,
Goldatenpsiicht.
Von Walter von Molo.
t mit schwacher Kraft vor der Keinen i mar wenig Zeit, es mußte ein Hand-
griffe, daß er in des Vaterlandes zu
d-r Brusttasche trägt der Gefreite den Bries
M-LMS Ä p ä m'eiton^olen6 So’ blieb“be^un^n irgenibmo tm me«enjsoi n c5 „
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ilber'nichts ließ der abgestürzte y Ml sich hären, obgleich er bis zur Brust im zah ^mm'des Sumpses steckte. Wenn er^s.ch be-
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Wn den Befehl handeln: Peinlichste Ruhei » Es riecht nach verkohlten Dalken, ^n ! | Di), diese Riche ist wohl Peml
üge und Wahrheit.
Von Dr. Erich Schmidt.
„Mit der Lüae kommt man durch die ganze Welt, aber nicht wieder zurück." Ein altes polnisches Sprichwort.
f Teich versucht werden.
Fünfundzwanzig würben ausgewahlt, nut einer ^nte in stürmischer, dunkler Nacht ^n , Graden n Überqueren, den Wall zu ersteigen und die feind. Übe Torwache zu überrumpeln. .
peinlichste Ruhe! Keiner spricht,, kew^r flüstert cter ruft, es mag geschehen was wttl! Die tteme SSchar schlich mit diesem Befehle und ihrer Planke Äter Finsternis davon. ....__
Str Burrn blies scharf, über chnen Mten schnell ti« Wolken. Die ließen In der Nahe des Walles tltit Mond als eine Art Dämmerlicht durchscheinen, kie Soldaten warfen sich zur Erde meden
«uf dem Wall über ihnen kam die Wache ves i’Mes. Sie Wo stehen, s«h h^b. Da ltegt »itoas, aber sie unterscheidet es nicht. Es werden ?S°sserlacken sein oder Steine. Aber das ist etwas. Vfo Deutschen liegen wie Tote aus chren Gesichtern ind rühren sich nicht. .
As die oben Minuten gewartet und beobachtet iwt4M ..«h n* frkrnn lintvn fo aar nichts regte,
Wenn er ruft, sobald einer aus der Monte zu ihm zurückgcht und ihm seine Hand hstchalt, ist er zu retten. Es kommt keiner. Er versteht seine Kameraden gut. .Feinen Ton, was auch geschchen mag!" war angeordnet.
Gott sei Dank, daß sie sich nicht seinetwegen auf- halten. Das geringste Geräusch verriete alles. Er bewegt sich nicht und schweigt, obschon er di« rettende Nähe seiner Kameraden spurt.
Immer tiefer und tiefer sinkt er ein und tyx* immer tiefer. Und je mehr ihm der Tod um den Leib greift, desto mehr beruhigt er sich, ungeachtet ihm der kalte nasse Schlamm bereits bis zum Kmn reicht. Letzt! Rasch huschende Gestalten sind über den Wall hinauf und von chm u>eg verschwundem
Als ihm der ekle Schlamm und das Wasser m Mund und Nase dringen, hört er das Siegesgeschrei ber Binen, welche die Torwache Eierrumpelt haben. Die Brücke hört er noch niederfallen, den Triumphruf der bereitgestellten Sturmkolonnen vernimmt er, welche die Festung einnehmen.
Noch einmal dreht der Ertrinkende langsam sein Gefickt mit den nachdenkenden Augen hoch, nach o-ben Er ist froh, er lächelt. Selig wie ein Kind, bas ®*s getan hat urib mit sich Sieben ist,
Ferne brüllt umherirrendes Vieh. Brennende Siedlungen ziehen um die Schlafenden einen grausig- drönen Feuerkranz. Nur der Gefreite wacht. Er tappt sich durch das Dors nach dem Kriegerfned- Hof, der nun zusammengeschossen, zertrampelt und aufgewühlt ist vom Granatfeuer. Seine Fuße Krzen von den Strapazen des Marsches, seine nüdeten Augen brennen.
Aber die Nacht ist hell:, und als der Morgen heraufdämmert, steht ein junger deutscher Infanterist vor einem verwitterten Holzkreuz und kratzt mit seinen Nägeln den Schmutz von einem Namen, der auch der seine ist.
Ein Sohn fand feinen Vater.
Er hat ihn nie gesehen, nie seine Stimme ae- hört, nie seine Daterliebe verspürt. Aber nun, da er entblösten Hauptes, den Stalsthelm neben sich und die Knarre an den schiefen Querbalken des Kreuzes gelehnt, an der Stelle niederkniet, wo heute ergraute Kameraden einst seinen Vater in die fremde Erde senkten, da schenkt ihm die erschütternde Stunde alles Entbehrte und Niegekannte
für Schönheit und Lebensfreude auch uns Nach- qeborenen nicht aus dem Zauber einer großen Persönlichkeit läßt. . Dr. Fr W. Lunge
— Reinhold Schneider: Elisa bet h Tarakanow. (Insel-Bücherei Nr. 540.) Eine Episode aus der Geschichte der russischen Zarin Katharina II., die Beseitigung ihrer Nebenbuhlerin Elisabeth Tarakanow, die als angebliche Tochter der Zarin Elisabeth der großen Katharina vielleicht hätte gefährlich werden können, ist überraschender« weise in allerletzter Zeit mehrfach wieder ans Licht gezogen worden. Georg von der Bring schieb eine Novelle, die die Entführung der Elisabeth»durch den Admiral Orlow in den Mittelpunkt stellt. Der Film „Die Rivalin der Zarin" nahm die gleiche Episode zum Vorwand für ein prunkvolles Ausstattungsstück und Reinhold Schneiders Erzählung qestalttt bas Schicksal der Elisabeth Tarakanow, die zum Spielball im Kampf Orlows um feine Beb lung in der Gunst Katharinas wird, in vollendet sprachlicher Form mit starker innerer Spannung zu einem kleinen Kunstwerk von feinstem Schliff und überzeugender vsychologischer Aufhellung der ge- schichtlichen Zusammenhänge. rr. W. Lange.
— Wilhelm Schäfer: ..Der Nieder, rheinunddasbergische Land . 3n Leinen gebunden 2,80 RM. Verlag Albert Langen / Georg Müller, München. - (266) - Der Rhein, heute eine Ader unseres Wirtschaftslebens wie es keine zweite giht, ist für die meisten Deutschen doch immer noch der romantische Fluß mit Burgen und Weinhängen, mit fröhlichen Dampfern und klstigem Tücherschwenken — und auch die meisten Olderer rheinischer Landschaft stellen ihn so dar. Wilhelm Schäfer — dem Rheinland verbunden durch em langes Leben, gesättigt von Kenntnis des geschichtlichen wie des gegenwärtigen Daseins, nut einem untrüglichen Sinn für die Wirklichkeit, Mit dem scharfen Auge des künstlerischen Betrachters — hat die Fähigkeit, das Ganze aus dem Einzelnen aus. zubauen und im Wort Gestalt werden zu lassen: den Strom als das bewegende Element; die natur, lichen Gegebenheiten des Landes: die Geschichte, ich piegelnd in den alten Städten, ihren Torensund Türmen den Domen und Bürgerhaittern; die Wirtschaft: das Wuppertal mit seinen Webereien bas bergische Land mit den alten Schleifkotten und der neuen Stahlindustrie, das Revier mit Kohle und Eisen, und bann der Hafen: Duisburg, der riesige Umschlagplatz, der größte Binnenhafen — das wahre Herz unserer Industrie. Aber unvergessen blecken die alten verträumten Nester am Niederrhein, bleibt Köln die niederrheinischste aller Stabte, bleckt Düsseldorf und das köstliche Rokoko Bonns mi den preziösen Schlössern Benrath und Bruhl Gerade darin zeigt sich Schäfers wahrhaft dichterische Gabe der Landschaftsschilderung, daß er es vermag, die Einheit in der Mannigfaltigkeit sichtbar zu machen, dem Vergangenen sein Recht zu lassen und b-od) bie tätige Gegenwart mit dem harten Klang des Arbeitsrhythmus zu bejahen als unsere Wirklichkeit, In der wir leben.
einleuchtet." ,
Es ist die Wahrhaftigkeit, bie das innerste Wesen des großen Preußenkönigs ausmacht. Es ist aber auch diese Wahrhaftigkeit, die Friedrich den Gro- ßen unsterblich sein läßt, solange deutsche Menschen deutsch empfinben und handeln. Man hat uns in London einmal spöttisch das „Volk der Dichter und Denker" genannt. Man hat dabei übersehen oder kann es jedenfalls aus der englischen Eigenart her- aus überhaupt nicht begreifen, daß das deutsche Denken und der deutsche Geist immer Sucher d e r W a h r h e i t gewesen sind, daß es dem deutschen Wesen entspricht, den Kampf für die Wahr- ^Me" ocker^tcht es damit in England? Wir sagten, daß Friedrich der Große für: ums bk markanteste Persönlichkeit der preußisch-deutschen Geschichte ist. In welcher geschichtlichen Erscheinung die Engländer ihren größten Repräsentanten sehen, können nur sie allein entscheiden. Wtt wollen deshalb nicht einen der ihren aus der Geschichte ber- ausgreifen, um an einem Vergleich seines Wesens und des leuchtenden Charakters des großen Preu- ßenkönigs die Unterschiede britischer und deutscher Art aufzuzeigen. Uns scheint, baß dies auch gar nicht notwendig ist. Es genügt schließlich, an das englische Sprichwort „Recht oder Unrecht - mein Vaterland" zu erinnern, um diesen Unterschied klar - zulegen. Man wirb die Geschichte aller deutschen Stämme durchgehen, man wird bis zu den Germanen zur römischen Kaiserzeit zurückforschen kon- nen, niemals wirb man ein ähnliches <5prid)iDort finden. Recht und Vaterland sind für den Deutschen
Hierbei aber muß grundsätzlich in der Welt auch Aufklärung darüber geben werden, was dem deutschen und was dem britischen Wesen entspricht.
Für das Deutschtum gilt in der Geschichte der große Preußenkönig als der erste Repräsentant deutscher Art, deutscher Staatsführung. Wie Friedrich der Große über den Staat dachte, das hat er in feinen Iünglingsiahren bereits niedergelegt. „Dieser Staat", so schrieb er damals, „muß stark werden, damit er die schöne Rolle svielen kann, den Frieden zu erhalten allein aus Liebe zur Gerechtigkeit, nicht aus Furcht. Wenn aber jemals in Preußen Unrecht, Parteilichkeit und Laster überhand nehmen, dann wünsche ich dem Hause Brandenburg schleunigen Untergang. Das sagt alles."
Diese Worte Friedrichs des Großen in seinen Iugendjahren waren ihm nickt eine billige Schönrederei, sondern der bitterste Ernst. In seinem ganzen Leben hat der große Preußenkönig seinem jugendlichen Bekenntnis entsprechend gehandelt. So schreibt der große Historiker Treitsckke in seiner „Deutschen Geschichte im Neunzehnten Jahrhundert" von Friedrich dem Großen: „Der springende Punkt in dieser mächtigen Natur bleibt doch die erbarmungslose grausame deutsche Wahrhaftigkeit. Friedrich gibt sich, wie er ist und sieht die Dinge, wie sie sind. Wie in der langen Bänderreihe feiner Briefe und Schriften keine Zeile steht, darin er versuchte, seine Taten zu beschönigen, sein eigenes Bild für die Nackwelt auszuschmücken, so trägt auch seine Staatskunst, wenngleich sie bie kleinen Künste und Listen des Zeitalters als Mittel zum Zwecke nicht verschmäht, das Gepräge seines königlichen Freimuts: so oft er zum Schwerte greift, verkündet er mit unumwundener Bestimmtheit, was er von dem Gegner fordert, und legt die Waffen erst nieder am erreichten Ziele. Seit er zum Denken erwacht, fühlt er sich froh und stolz als den Sohn eines freien Jahrhunderts, das mit der Fackel her Vernunft in die staubigen Winkel einer Welt alter Vorurteile und entgeisterter Ueberlieferungen hin-
nisvolle Sehergabe; jeder Feldherr befindet sich im Ungewissen über die Pläne des Gegners. Das ge. stand auch Napoleon zu, der sich sonst gern mit dem mystischen Mantel des Zukunftskenners umgab, als er sagte: ,Zch wußte nichts vom Feind; ich kannte die großen Fehler, die ich bestraft habe, nicht vor- hcr: ich hab« nur auf der Karte gebrütet."
Mer diese Vorstellungskraft, die die Karte im Geist mit Truppen bevölkert und in einer Vision die Schlacht voraussieht, von der sein körperliches Auge noch nichts wahrnimmt. sie ist eben ein wichtiges Element des strategischen Genies. Deshalb verlangt Clausewitz vom Feldherrn Phantasie, und M o l t k e , der die Theorien seines Vorgängers fortführte und mit wundervoller Klarheit in die Wirklichkeit übersetzte, hat deshack die Kriegführung - keine Wissenschaft, sondern eine Kunst" genannt.
Mit der Entschlossenheit muß der hellseherische Blick für das einzig Richtige verbunden sein. „Zwei Eigenschaften sind dem Feldherrn unentbehrlich, einmal der Ve r st a n d, der auch in der gesteigerten Dunkelheit nicht ohne einige Spuren des inneren Lichtes ist, die uns zur Wahrheit führen, und dann der Mut, diesem schwachen Licht zu folgen. Konnten Friedrich der Große und Napoleon diesen Blick noch im körperlichen Sinne beweisen, da sie die eigenen und die feindlichen Truppen auf dem
resolution fassen und solche auf der Stelle executi- ren als gar keine resolution nehmen."
Eine ausführliche Zusammenstellung der (Eigen- schäften, die das Genie des Feldherrn ausmachen, hat bann unser klassischer Theoretiker des Krieges, Clausewitz, gegeben. Standhaftigkeit und Kühn- als die unbedingten Grundlagen voran
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Laten und sich schräg unten so gar «W» «g hinerlei Geräusch, als nur das Knattern de üicHtsturmes zu ihren scharf lauschenden Ohren itmg, gingen sie beruhigt weiter. _ „
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??? B "ft a n b i g°u n g s f r i e d e ns , dasr „eingelöst" -ÜJWWirte mit dem Diktat von Versailles.
Denn wir auf die ersten Tage des neuen Krie- »g,p Englands wider uns zurückblicken, so ist es ^Wiederum die britische Lüge, die hier im >U Mtergrund steht. Das Opfer der britischen Lüge ^^nmrte jetzt allerdings Englands Verbündeter — Wj Mlen. Nur mit Staunen konnten wir in der
— Theodor Heuß: Friedrich Nau- mann. Der Mann, das Werk, die Zett. Mit neun Tafeln. Preis in Seinen geb. 9,60 RM. Deutsche Verlags-Anstalt Stuttgart I. — (219) 2er Name Friedrich Naumann sagt den Jüngeren unter uns kaum noch etwas, und doch war er vor kaum einem Menschenalter einer ganzen Generation Symbol des ^usammenklangs von nationalem Bewußtsein und sozialem Gewissen. Er bedeutete den Besten der wilhelminischen Aera ein Programm, bas über bie enge Gebundenheit der Zeit hinauswies und die Tagespolitik mit großen Gedanken erfüllte. Sem Leben und Werk standen ganz in seiner Zett, sie waren eng verknüpft mit den politischen, sozialen und ethischen Strömungen der Jahrzehnte um bie Jahrhundertwende und sind auch nur aus ihrer Zeit verständlich. So erweitert sich bie Lebensgeschichte dieies Mannes zwangsläuftg zu einer Geschichte feiner Zeit. Und diesen Schritt hat Theodor Heuß folgerichtig getan, auch auf bie Gefahr hin, Einzelheiten des polittschen Tageskampfes wieder ans Licht zu ziehen, die heute eben nur noch ini gro^n Zusammenhang Interesse finden können. Nur em Biograph, der als Mitstreiter Naumanns den un- geheuren Stoff souverän beherrschte, konnte biefe Belastung auf sich nehmen und meistern. So schalt sich als für unsere heutige Generation wertvollster Gewinn dieses Buches aus der Fülle alles dessen, was mit Naumanns Schaffen untrennbar verbunden war, das klare Bild eines Mannes heraus, dessen Dielseittgkeit, ohne sich in Dilettantismus zu ver- fieren dessen mutiger Glaube und leidenschaftliches Wollen, dessen scharfes Durchdenken aller Pro- bkme [einer Zeit uni) doch ebenso starke- Gefühl
****** ist heute nicht notwendig, bie Erinnerung d>e Ereignisse während des Weltkrieges von SinM bis 1918 erst wackzurufen. Sie stehen alle das-w Wendig vor uns. Unter diesen Erinnerungen wird für alle Zeiten die empörendste für uns
-39 ÄMische sein, daß 1918 Deutschland niedergerungen öWi®rte nicht durch die Uebermacht der Waffen, son- allein durch die Lüge. Unmittelbar nach fjs. \w Kriegsausbruch fing das an. Da logen die eng- iw cJJ lüheki Nachrichtenagenturen der Welt die größten
Ehelißlichkeiten vor, die angeblich deutsche Sol- Slfji byen der Zivilbevölkerung gegenüber begangen ■’tteg da wurde gelogen und wieder gelogen, bis
Wir sind im Innersten davon durchdrungen, daß die Wahrheit den Sieg davontragen wird. Enaland ist im buchstäblichen Sinne des Wortes mit seiner Üüge durch die ganze Welt gekommen. Das pol- Nische Sprichwort, das wir unseren Betrachtungen vorausgestellt haben, wird sich jetzt an England bewahrheiten. Mit der Lüge kann man durch die ganze Welt kommen. Gewiß. Aber man lomm nicht mehr zurück. Es gibt bann m der Welt eben niemanden mehr, der diese Luge Nicht erfahren und damit erkannt hätte.
Unsere Ausgabe aber ist, der britischen Luge überall die Maske der Scheinheiligkeit vom Gesicht zu reißen. Dann wird die Wahrheit \ t e g e n und die Lüge überwinden. Dieser Sieg der Wahrheit wird aber die Befreiung der Welt sein von britischer Anmaßung und britischen Kriegstrecke- reien. Der Sieg der Wahrheit wird der Sieg des Friedens sein.
Iten, da wurde gelogen und wieder gelogen, Mich nur noch ein Zerrbild von dem efen des Deutschtums in der Welt umging und l bare Münze genommen wurde. Dann kam 1918 i größte Lüge: das feierliche Versprechen des
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der Große am Granikus siegte, nicht die römischen Legionen, sondern die C ä s a r s den Rubikon üverschritten, Cromwell und nicht seine gottseligen Dragoner bei Naseby triumphierte, Friedrichs des Großen Potsdamer Wachtparade Leuthen erstürmte und Napoleons Grenadiere
wieder. .
„Mutter", schreckt er einer alten Frau in Heimat, „wer anders als Du vermöchte zu messen, was Viefe hohe Stunde mir gab.. .9
Lüchertisch.
„EnWoffenheH uno heArhenscher Att"
Was große Feldherren über die Kriegskunst dachten.
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Wge, bie mir nicht zu beantmorttn brauchen. Wir sick gegen die britische Lüge jedenfalls immun.
Der deutsche Charakter hat es lange nicht be- Seifen können, wie es möglich sein sollte, daß die igt triumphieren könne. Der deutsche Mensch ist ven Natur aus der Meinung, bah die Wahrheit - iwmr stark genug sei, um über bie Lüge zu tzi ttkMphieren. Mit geschichtlichen Augen gesehen 1-5 am dies zutreffen. Der Triumph der Luge in Ver- ; Wllls ist für London keine lange Freude gewesen. * Wer dieser Triumph der Lüae war für uns die I sichtbarste Quelle bittersten Leides, bis durch die “ rationale Wiedergeburt Versailles überwunden welcb.L Hunbe. So ziehen wir aus der geschichtlichen Lehre, schriMBe un5 ,n den letzten 25 Jahre geworden ist, als Seiten., aMhfolgerungen die Erkenntnis der Notwendig- k!llt des Kampfes für die Wahrheit, um auch vor- Nergehende Triumphe der Lüge unmöglich zu r erteil! ^^ach^n nnmllf W sich ist -- mehr bie deutsch- Art, di« Wahr- ®K toll für sich selbst s-chten zu lassen Diese d-utsch- i litt ist politisch ein Fehler, Cr mtrb von uns nicht UfÄ vtederhalt werden. Wir werden vielmehr die Wahr- W Mi hinausrus-n in di- W-lt, damit die plumpen rninM! Mischen Lüpenmechoden von allen erkannt werden.
keiner Zeit zu sehen vermag.
An der Themse kennt man diesen Grundzug des deutschen Wesens seckstverständlich sehr genau. Man hat chn bis jetzt in der Geschichte immer in die eigene Rechnung eingesetzt. Man hat bann hohnvoll gelächelt, daß der Lumme ehrliche Deutsche" sich wieder einmal von der britischen Verschlagenheit habe übertölpeln lassen. Trokdem aber haben wir Deutsche unseren Glauben an den Sieg der Wahrheit niemals verloren. Auch heute nicht. Wir wissen heute aber, daß mir für das Erkennen der Wahrheit eintreten und kämpfen müssen, um auch Augenblickserfolge ber britischen Verschlagenheit unmöglich zu machen. Wir glauben, daß das Schicksal Polens hierbei ein Anschauungsunterricht für alle in ber Welt ist.
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Mimt lesen, daß in ber Tat polnische Soldaten । mit Bajonetten auf deutsche Kampfwagen losgingen, ■•ap d«Ä polnische Kavalleristen deutsche Panzerwagen ihinrU agitierten, weil sie die in England erfundene Lüge ,u™ glaubt hatten, die deutschen Waffen seien aus |mmi. He* Die große Lüge des englischen polttischen Mnkoschecks war es, die die polnische Regierung Umplg z« btm verbrecherischen Wahnsinn trieb, die wahr- rJ & großartigen deutschen Derständigungsungebote nit der Mobilmachung zu beantworten.
I lUllfl so steht am Beginn des von England heraufbe- iplatiif schmrenen Krieges die britische Lüge wie ein Fanal rant alle Nahnung an alle Völker, daß der stirbt, der ikenkas a:f die englische Lüge vertraut. 1918 ist Deutschland bis Opfer der englischen Lüge geworden. 1939 hat TT* bfc dritische Lüge den Verbündeten Englands — Wen — ins Verderben gestürzt. Ob die britische Unheil °nrlcht-n soll ist «m«
darauf stürzen sie den Wall h°r°b ihm ru helfen, ihn zu retten. Die ho ^K^^ene bren- n^nbe tackel deren Flamme vom Winde hm- und b v^si-n^ , brfeudjtrt bi« Mit- sumpsM S bes Wallgrabens. Das grüne Sumpfzeug unter dem Brett, das einsam batiegt, als Zeichen ihrer Tat, hat sich geschlossen ...
Sie sahen sich an, schmerzbewegt und stolz.
Ihr Kamerad war gehorsam gewesen: ein deut- SoDat.
Ln! M Gottes willen! — Aber ber Wind hatte wei- , er geheult und von den Feinde war niemand nah laiP Wummert, ohne sich aufMatten- dettat der V..xx zveiundzwanzigste die gefahrkiche Bahn. Die bre
i j Atzten folgten dichtauf.
6« tjörten ihr« H-rz«n schlagen, als fte en«
, 1 »men standen und lauschten. In chmm w r
Hl für'ihren verunzlückten K°m°r°v°n g°w 8. ! noch viel mehr Vangrgkeü. d-b„-r beim L-r ich. sich zu retten, Lärm machen wuch«. Er unrü Heu, st- sind ihm j- ganz nahe — dann ist °üe
Wie eng ber Feldherr mit seinem Heer zusammenhängt, das hat auch Friedrich der Große in seinem Aufsatz „Don den Talents, welche em General haben muß" erkannt, in dem er sein Ideal des Strategen aufstellt. „Ein General muß popu- faire seyn: er muh mit den Soldaten selbst sprechen, entweder wenn er bey ihre Zette vorbeygehet oder wenn er mit ihnen auf dem Marsch ist: zuweilen muß er sehen, ob des Soldaten Feckt-Kessel zu kochen hat... Die gantze Armee liefet ihres Generals Sort aus feinem Gesichte, sie examiniret die Ursachen warum er guter oder übler bumeur ist. Ist er pensif, so sagen seine Officiers. Unser General hat gewiß ein großes dessein vor; Siehet er traurig ober verdrießlich aus, so sagt man, das ist, weil die Sachen übel gehen. Dergleichen Bruits decoura- giren alsdann; sie lausten durch die Arm^e und kommen endlich aus Eurem Lager in die Feindliche Armäe; Derowegen muß ein General in diesem Stücke wie ein Commoediant seyn und sein Gesicht so contportieren, wie es die Role erfordert, welche er spielen will." Des weiteren betont bann Friedrich als notwendigste Eigenschaft des tüchtigen Generals Entschlußfähigkeit. „Ein General muß seine Desseins mit großer Circonspection ab wagen; er muß in seinen Verlegungen bedachtsam seyn, her- gsgen aber in Actionen ober Bataillen, ingleichen in unvermutheten Fällen von kursier Resolution seyn; Glaubt nur, daß es besser sey, eine üble!
Jjptf 5i« ftinfuickzwanzrg ge1p-nArhast«n DAckttm ffi P .Tfiitjm das Glacis. Unhörbar schab sich die Plank-,
Ist Met zw°i mit ihren Karp-rn
Ifat ihr Schein fte nicht verrate, über d«» tr«ftn Mi««-' siWergraben. Ais elfter kroch der Unteroffzter
Ä bS schmale, schwankende Brett und — 3’4 drüben angetommen, ftumm an der Auß
■rite des W-ll-s nieder. Ohn« 1^«
t*e anderen. Genau zähtt- ber UnterofstLier in, i< sich neben ihm, als feien f« 6Lm nuf Mm Da, D-r Einundzwanzigfte Mit f«W auf |6n uneben schwingenden Brett, stEchett, f S
' in den Graben. Es gab -inen klatschenden


