Ausgabe 
28.10.1939
 
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Unsere Lrfanterie stößt durch

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beit machen will. Jetzt wird es auch bei uns mulmig,

M.-Feuer auf unseren eigenen Waffen, die man

die erste Berührung miit

an dem Mündungsfeuer

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slch der Schwindel yeraus. An langen Stangen hatte

vergevuch liegt noch in der Luft, dann plötzlich

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Die Wucht der deutschen Waffen lastete schwer aus den Vorposten der Franzosen, die sich so nahe )erangeschoben hatten. Als unsere Truppen sie ver­treiben wollten, versuchten sie ernsthaften Wider-

sich mit dem grauenvollen Zischen und Pfeifen der heransausenden Geschosse, noch immer neue Ab­schüsse lassen erkennen, daß der Gegner ganze Ar-

. täuschen und

msere MG.-Stände zu finden. Dies sollte aber nicht

! PK.......... 19. Oft Wir haben die Höhe er­

dicht. Dort sollen jene französischen Grä­ben liegen, die unseren Soldaten schon lange ein Dorn im Auge waren. Nachts zeigten sich dort ge­

stand zu leisten. Dicht hinter einer Waldkante, dort an jener Höhe, die wir gerade erreicht hatten, zog sich das französische Grabensystem entlang. Gestern iloh waren die Franzosen hier gewesen. Jetzt durch-

Oient hat. Den Gräben fehlt die Absteifung, wie sie 'm deutschen Vorpostenstellungen angewendet wird. Är ein Querbalken liegt über dem Eingangspfosten.

Wir krempeln uns die Aermel hoch, um in den verstand hineinzulangen, bis über den Ellbogen

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baten das Traditionsabzeichen für alte Kämpfer der NSDAP.

*

Der Oberste Sowjet der UdSSR, ist zu seiner fünften außerordentlichen Tagung auf den 31.Oktober nach Moskau einberufen wor­den. Man darf annehmen, daß die außenpolitische Lage und die mit der Haltung der Sowjetunion im europäischen Kriege verbundenen Fragen dabei zur Sprache kommen werden.

*

Nach einer Meldung der Agentur Stefani aus Istanbul wurde ein sowjetrussischer Damp- f e r in der Nähe der Insel Jmbros von einem englischen Zerstörer durchsucht. Der russische Dampfer wurde in den türkischen Hoheits­gewässern angehalten und durchsucht. Die russische Regierung hat bereits bei der englischen gegen das Vorgehen des Zerstörers Verwahrung eingelegt.

Stille. Wir schauen nach der Uhr, 20 Minuten hat der Artilleriebeschuß gedauert.

Vor dem Ziel.

Wo der eben eingenommene Wald aushört, liegt das Dors. Doch vor Einbruch der Dunkelheit kann die Brückensprengung nicht vorgenommen werden. Die Kompanie liegt vor dem Ziel, nur ein Sprung in dunkler Nacht, und die unsrigen sind in dem Dors. Ich aber muß mit zwei Kameraden zurück. Wie kommen wir durch den eingesehenen Raum, ohne beschossen zu werden? Dis zum Einbruch der Dunkelheit warten ist unmöglich, denn dies sieht der Auftrag nicht vor, auch kämen wir nicht durch die eigenen Minensperren.

Also noch einmal:Sprung auf! Marsch! Marsch" und durch das Rübenfeld. Diesmal waren wir ja nur 3 Mann, die zurück mußten, um diesen Bericht zu schreiben und die auf dem Vormarsch aufgenvm- menen Fotografien zurückzubringen. Doch anschei­nend waren wir dem Franzmann keine Granate wert, denn wir kamen durch, ohne beschossen zu werden.

Die Kompanie aber blieb dort und erfüllte in der Nacht ihren Auftrag, ohne daß sie der Gegner daran hindern tonnte.

Aus aller Wett.

Vollstreckung des Todesurteils an einem Dolksschüdling.

Berlin, 27. Okt. (DNB.) Am 27. Oktober 1939 wurde der am 29. November 1919 in Clausdorf bei

!aßen, wurden nach ihrer Rückkehr von Reichsmini- jtel Dr. Goebbels empfangen. An dem Empfang nahmen teil: Friedrich Bodenreuth, Robert Hohl­em, Jakob Schaffner, Franz Schauwecker, Her­mann Stahl, Franz Tumler, Josef Magnus Weh­ner, Heinrich Zillich und als Gast der Wissenschaft Professor Dr. Aubin aus Breslau, ferner Oberft- 'leumant Dr. Hesse als Vertreter des Oberkomman­dos der Wehrmacht. Die Dichter hatten Gelegenheit, Dr. Goebbels über die Fahrt und ihre Eindrücke zu ^richten.

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Wenn uns nur nicht der feindliche Artillerie- Beobachter entdeckt!" Doller Sorge blickt der Kom- Miechef auf seine Leute zurück, wenn er bie nur i(t alle über diesen gefährdeten Geländeabschmtl herüber hätte. Die MG-Schützen drüben scheinen M schlafen, denn kein Schuh fällt. Die Spitze der Lolonne ist längst im Walde verschwunden der fompanieajef ist jetzt vorn. Bis zu einem Dorf, Lessen Bahnhofsbrücke gesprengt werden soll, rst der

! Sanierter Forster besuchte die Danziger truppen und überreichte Offizieren und Unter- Mieren, die sich beim Aufbau der Danziger Poli- zliverstärkungstruppe vor dem 1. September verdient gemacht haben, das Kreuz von Danzig, und falten Danziger Nationalfozialiften unter den Sol-

Lormarsch fortzusetzen. , ...

Leise beginnt der Regen wieder, bald rauscht er auf die feuchten Herbstblätter des LaubwaLes.

plötzlich, ein harter Knall, der erste 2w!ck)Un. Schon heult es durch die Luft, dünner, scharfer uirb der Laut, die erste Granate zieht herüber. Die Soldaten eilen zur Seite, laufen ausernanlder, ft springen so schnell sie können, um Deckung zu suchen. Doch der WaModen ist fast eben, blitzschnell nimmt jeder Deckung Wumm, und em Krachen folgt Die lag zu weit. Doch schon folgt die nächste Granate, wieder eine, und eine merte. Gleichzeitig hört man das Rauschen und pfeifende pichen der feindlichen Brummer Richtig so er- Wert das Gedächtnis aus dem Dienstunterricht m ber Kaserne eine Batterie besteht aus mer Ge- Mtzen. Der Segen geht wieder los. Der Femd W uns also doch erkannt! Es wäre ja auch ein Vunder, wenn eine ganze Kompanie über einen 200 Meter langen, eingesehenen Raum ungescho­ren hinüber kommen könnte. ,Hetzt geht der Segen ckso wieder los!" sagt neben mir ein Unterosftzler, ,bie verfluchte Artillerie, und man kann sich nicht liegen wehren." Unaufhörlich rinnt der Regen ...

Hinter den Baumstämmen sieht man die Stahl­helme hervorlugen, einige Schützen beginnen schon, sch einzugraben, um besseren Schutz vor den Split- fein zu finden. Doch noch ist es zu früh, ,chtr sen noch weiter vor. Rechts hinter uns liege, kchüffe, dort wo der ein gesehene Weg liegt. Wir Ünb noch nicht direkt gefährdet. Welter geht der barsch, aber unentwegt suchen die Augen den Beben ab nach Deckung, in jedem Augenblick kann la» TVeuer auch bis hierher kommen. Schon werden

oroht ist.

D III88" der Film von der deutschen Luftwaffe.

Vor zahlreichen Ehrengästen wurde in Berlin und zugleich in 150 Städten des Großdeutschen Reiches der Tobis-FilmD III 8 8" urauf» geführt. Mit diesem Filmwerk, das einen umfasfen- ben Einblick in die Arbeit, das Leben und den Geist unserer Luftwaffe gibt, ist dem Spielleiter, dem Frontoffizier des Weltkrieges Herbert Maisch, und seinen Mitarbeitern ein großer Wurf gelungen. Der Film, ber das PrädikatStaats- politifch besonders wertvöll" erhalten hat, wurde mit wahren Stürmen des Beifalls ausgenommen. Der Spielleiter und sein Mitarbeiter Hans Bert­ram, die Hauptdarsteller Christian Kayßler, Otto Wernicke, Heinz Welzel, Hermann Braun und der Komponist des Marschliedes des FilmesFlreger sind Sieger", Robert Küssel, mußten sich unzählige Male zeigen.

Soldat rettet ein Kind vom Tode des Ertrinkens.

Durch das entschlossene und mutige Verhalten des Gefreiten Ludwig Pfeiffer aus Kassel konnte in Kreuznach ein etwa sechsjähriger Junge, der offenbar beim Spiel in die hochgehende Rahe ge- fallen war, von dem sicheren Tode des Ertrinkens gerettet werden. Das Rettungswerk war durch die reißende Strömung außerordentlich schwierig. Nach mehrmaligem Untertauchen erst konnte der mutige Retter den schon unter Wasser treibenden Körper des Kindes fassen und unter Mithilfe einiger schnell herbeigeeilter Männer ans Land schäften.

TkofeHor Freiherr von Eiselbsberg gestorben.

In Wien ist an den Folgen eines Unfalls der bekannte Chirurg Professor Anton Freiherr von Ei elbsberg im Alter von 79 Jahren gestorben.

Röntgenstrahlen als kunsthistorische Experten.

Der Direktor des Brüsseler Museums, van Puy- velde hat Versuche abgeschlossen, nach denen er alaubt die Echtheit eines Gemäldes mit Sicherheit feftfteUen zu können. Er weist aus ein Gemälde des flämischen Malers Roger van der Weyden bin das in der Gemäldegalerie zu Brussel hangt, & bri bSn man mit dieser Methode Nachweisen kann, daß der Kops einer auf dem Gemälde beftnd- iidren Person zu einer spateren Zelt ge­malt fein muß, und nicht mehr von der Hand sJJrnLJlämild) Malers stammen kann.

^nnUckriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum- ^ein Verantwortlich für Politik, Feuilleton und die

. i-)r M Lange; für Stadt Gießen, Pro- Sport unb® Ernst Blumschrtn. An- r (Sans Beck Verantwortlich für den In- W d r Anzrtgem Th°°d°r Kummeü Drnck und Ber. lag- Brühlsche Umversitatsdruckerei, R. Lange, K-G., xmHiA n Gießen. Monatsbezugspreis 2 05 RM.

25 Df. Zustellgebühr, mit der Jllu- emschlleß <h mehr Einzelverkaufspreis 10 Pf. nd S-m-taks IS Pi. mit'd-r Illustrt°rt°n - Pf. mehr Zur Z-it -st1 6e',temblr

reicht das Grabenwasser. Richtig! Dort finden wir, a>05 wir suchen. Eine französische Gasmaske wird heiausgefischt, Kochgeschirre kommen zutage. Leere Slechdosen und feldgrau gestrichene Konserven er- chtinen. Ochsenfleisch und Oelsardinen sind darin, ogar der Schlüssel ist noch vorhanden.

verflucht! Vorsicht! Schreit plötzlich der Leutnant, bet uns führt. Beinahe wäre einer von uns auf eine französische Eierhandgranate getreten, die vor »m Eingang lag. Zwar war sie gesichert, doch wenn man den Sicherungsdraht beschädigt, besteht

ein, K heimnisvolle Lichter. Wurde aus unseren MGs auf im Laufschritt rennen wir nach links vor den Ein- SBqL: liefe Ziele geschossen, so lag augenblicklich schweres schlügen her. Bis auf 20 Meter kommt eine heran -- "nseren eigenen Waffen, die man und krepiert bereits durch dieTl ro"**----"

-feuer erkannt hatte. Später stellte dem Astwerk. Nichts passiert, ppe jj sich der ivchwinoel heraus. An langen Stangen hatte vergeruch liegt noch in der fi* : ler Gegner kleine Laternen befestigt, die o or{ fr gedeckter Stellung bewegte, um uns zu tauf fori J unfere MG.-Stände zu finden. Dies sollte a etnv immer so bleiben. Beinahe ...

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fvchten wir die Gräben und ihre Vorratskammern.

Ukder einen halben Meter hoch steht eine gelblich V ? graue Schlammsuppe in den Schächten. Durch einen fchrnalen Zugang zwängen wir uns durch einen mßeren Raum, der wohl als Vorratskammer ge»

Malchin in Mecklenburg geborene Karl Schrö­der hingerichtet, der vom Sondergericht Schwerin wegen Schädigung der Widerstandskraft des deut­schen Volkes durch Brandstiftung zum Tode verurteilt worden ist. Schröder, der bereits im Fe­bruar 1939 in Clausdorf eine mit großen Erntevorräten gefüllte Scheune in Brand gesteckt hatte, hat am 12. September 1939 wiederum in dem gleichen Anwesen einen Kuh­stall, große Mengen Futteroorräte, landwirtschaft­liche Maschinen und Geräte von bedeutendem Wert durch Brandstiftung vernichtet. In bei­den Fällen hat er aus unbegründetem Haß gegen seinen Dienstherrn gehandelt, und zwar obwohl er bei der letzten Tat wußte, daß durch die Verord- nung vom 5. September 1939 gegen Volksschädlinge für derartige Sabotageakte die Todesstrafe ange-

Bcben ab nach Deckung, in jedem AuZenbUa rann las Feuer auch bis hierher kommen. Schon werben iit Flugbahnen kürzer. Es ist wirklich k-mSchones Gefühl. Nur ein Leutnant steht noch aufrecht. E üt Artillerist und Führer des Artillerieoerbmdungs- ^nmandos. AlsFachmann" tarnt er sich so etwas »sch erlauben. Die Einschläge sind naher, jedoch nach rechts weit. Jetzt aber schwenken die Flug Ichnen ein; nachdem der Gegner dte emg s b Äegstrecke beschossen hat, streut er den ganzenWaD E seinen Granaten ab. Die Holle geht los. D-e Monationen der krepierenden Granaten vermisch

Erfahr, daß sie krepiert.

Wir haben schon etwas Zeit vertrödelt mit dem Durchsuchen der französischen Gräben, denn wir wollen ja vor zur angreifenden Kompa­nie. Noch 2 Kilometer Marsch durch den Wald dem Kabel entlang, das die Verbindung zum Kompanie- gesechtsstand herstellt und wir treffen auf die Kom­panie, die den Vormarsch weitertragen soll. Der Wald hört jetzt auf, die folgenden 200 Meter sind wm Feind klar einzusehen, dahinter beginnt ein neuer Waldabschnitt, ihn gilt es zu nehmen. Dies eiklärt uns der Hauptmann, mehr könne er uns im Augenblick nicht erzählen, denn eben trete die Kompanie zum Vormarsch an.

Wir gehen mit der Kompanie vor. In Mhen marschieren die Männer an. Ein Kohl­rübenfeld trennt die beiden Waldstücke. Zwischen ben einzelnen Kohlrüben steht das Wasser, tiefer Shlamm ist entstanden. Schwer tragen die Schutzen an ihrem Gerät und der vielen Munition, in gro­ßen Zügen gehen sie vorwärts. Aber nichts kann sie aufhalten. Einer rutscht aus, fällt. Zwar flucht er so, wie es ihm seine Soldatensprache ermöglicht, .,T; aber bann geht er weiter, nach vorn, trotzdem ihn u der Franzmann jeden Augenblick von der nur * Kilometer entfernt liegenden Höhe mit Ma- shinengewehrfeuer überfallen kann .

'kW $Wenn uns nur nicht der feindliche Artl

Vom Heldentum der Frauen!

Sic stehen nicht in jener Zone, In der dauernd daö Letzte des Menschen gcsordett wird: das Leben. Aber sie tragen in ihren Herzen dte Sorge um Männer und Söhne, um Väter und Briider - und klagen nicht. Sie ettragen aste persönlichen Opfer mit mutiger Geduld; mit einer Inneren Kraft, die weiß, worum es geht, füllen sie wortlos den weit« gewordenen Kreis ihrer Pflichten aus. Sic haben den Platz der Männer eingenommen, wo cs nötig ist, und wirken, tapfer und gefaßt, in Fabriken und in derLandwirtschaft, an Schaltern und auf Straßen­bahnen. Wo immer ihr Einsatz verlangt wird, da sind sie bereit und erweisen im Dulden und im Handeln ein stilles und zähes Heldentum.

Sorgsam und mit leiser Selbstverständlichkeit glei­chen die Frauen Schwierigkeiten aus, die ihnen für die Betreuung ihrer Angehörigen erwachsen. Sie wissen um ihr hohes Maß an Verantwottung für die Kraft und die Bereitschaft derer, die ihrer Fürsorge weiter anvettraut sind. Vor allem werden sic heute mit vermehrter Aufmerksamkeit an ihre Aufgabe denken, Hüterinnen der Familiengesundheit zu sein. Denn was wäre für den Kampf, in dem wir stehen, wichtiger und notwendiger als die Gesundheit aller Volksgenossen? Die Frauen sollen aber wissen, daß ihnen die altbewährten Heilmittel unverändert und unvermindert dabei zur Seite stehen. Die deutschen ?lrzneimittcl,dieMillionenMenschen in allenTeilcn der Erde Linderung und Nettung gebracht haben, sind heute mit dazu bestimmt, die deutsche Volks« krast zu schützen und die innere Front stark und unbesiegbar zu erhalten.

f A X (BAYER)

ARZNEIMITTEL