Ausgabe 
28.6.1939
 
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Frankfurter Hypothekenbank

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28. Juni 1939

scheine II fielen später bis auf 97,45 zurück nach an­fangs 97,85.

An den Aktienmärkten blieb die Tendenz auch späterhin schwach, obgleich dies kursmäßig nur ver­einzelt zum Ausdruck kam. Besonders matt erneut Aschaffenburger Zellstoff mit \ 84,50 nach 86,40. AEG. ermäßigten sich auf 109,25 nach 109,75, Man­nesmann auf 102,50 nach 102,90. 2G-Farben schwankten zwischen 142,50 bis 143, Verein. Stahl zwischen 97,25 bis 97,75. Bei den später notierten Werten überwogen Rückgänge von 0,50 bis 1,50 v. Sy Von Schiffahrtswerten Nordd. Lloyd 47,50 (50), Hapag zirka 45 (46). Höher lagen Klöckner mit 119,50 (118,25).

Auch im Freiverkehr nannte man überwie­gend 0,50 bis 1 v. Sy niedrigere Kurse, Umsätze fanden jedoch nicht statt. Tagesgeld unv. 2,75 v. Sy

Abendbörse behauptet.

Wenn auch in verschiedenen Papieren noch etwas Angebot verblieb, so zeigte die Abendbörse nach den Rückgängen im Mittagsverkehr eher ein beruhigte­res Aussehen und die Haltung war im allgemeinen als behauptet anzusprechen. Von den führenden Pa­pieren erholten sich IG.-Farben auf 143,25 (143), Verein. Stahl mit 97,50, Mannesmann mit 102,50 und Hoesch mit 106,25 lagen unverändert, nur AEG. noch 0,25 v. Sy abbröckelnd auf 109. Adlerwerte gingen 1 v. Sy zurück auf 98, ferner gaben Berger Tiefbau auf 141 (141,75), Bemberg auf 122 (122,50), Demag auf 136,75 (137) und Rheinmetall auf 120,25 (120,50) nach und Gesfürel blieben mit 130 im Angebot. Metallgesellschaft waren mit 111,90 (112) knapp gehalten, Deutsche Erdöl 0,25 v. Sy fester mit 118,50. Am Rentenmarkt stellten sich 6proz. IG.-Farben und Reichsbahn-VA. auf 122,75 bzw. 121,50, also unverändert, 5proz. Eisenbahn-Remen- bank gingen mit unv. 97 um. Don Steuergutscheinen nannte man Serie I mit 103,13 kaum verändert, Serie II etwas erholt, Juni auf 97,70 (97,50), Juli auf 97,60 (97,45).

nebst den Bemerkungen des Aufsichtsrates liegen in der Zeit vom 30. Juni bis 7. Juli 1939 in der Geschäftsstelle der Genossenschaft» Aulweg 26, werktäglich (außer Samstag), von 16 bis 19 Uhr, zur Ein­sicht der Mitglieder offen. Anträge zur Jahres - Hauptversammlung müssen spätestens bis zum 5. Juli 1939 bei dem Vorsitzer des Aufsichts­rates, Karl-Vogt-Straße 19, schriftlich eingereicht werden.

Gießen, den 28. Juni 1939.

Der Aufficbtsrat der Gemeinnützigen Baugenoffenldiaft 1894 e.G.m.b.H., Oieheo

Tagesordnung:

1. Bericht des Vorstandes für das Geschäftsjahr 1938, sowie Vor­lage des Jahresabschlusses (Bilanz, Gewinn-u. Verlustrechnung)

2. Bericht des Prüfungsausschusses des Aufsichtsrates

3. Genehmigung des Jahresabschlusses für 1938

4. Verteilung des Reingewinnes für das Geschäftsjahr 1938

5. Entlastung des Vorstandes und des Aufsichtsrates

6. Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern

7. Änderung der Satzung (§ 3, Abs. a)

8. Anträge.

Jahresabschluß für 1938, sowie der Geschäftsbericht für 1938

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und Kommunalschuldverschreibungen (derzeitige Kurse 98y2%)

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Frankfurter Obff- und Gemüsemarkt.

Frankfurt a. M., 27. Juni. Der D b ft m ar ff erfährt eine wachsende Bersorgun-g mit Frischware. An die Stelle ausländischer Produkte treten immer stärker heimische Kirschen, Erdbeeren und Stachel­beeren. Johannisbeeren waren infolge der erst be­ginnenden Ernte noch wenig angeboten. Erdbeeren: und Kirschen hatten bei weiter ermäßigten Preisen, lebhaftes Geschäft, im übrigen lag es ruhig. Äon Auslandserzeugnissen fanden nur Aprikosen und Pfirsiche sowie Zitronen erhöhtes Interesse, während Apfelsinen und auch Bananen weniger beachtet blie­ben.

Am Gemüsemarkt herrschte allgemein reich­liches Angebot. Spargel waren allerdings infolge Erntefchluffes nicht mehr vorhanden. Deutsche Früh. Kartoffeln waren noch wenig angeboten. Das @e. schäft nahm nur teilweise einen befriedigenden An. lauf. In vielen Erzeugnissen verblieben starke Ueberstände, die jedoch durch den ambulanten Han­del abgesetzt werden.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 27. Juni. Auftrieb: Säb ber 899 (gegen 810 am 20. 6.), Schafe und Hämmel 168 (267), Schweine 4574 (4154). Notiert wurden je 50 Kilogramm Lebendgewicht in Mark: Kälber a) 60 bis 65 (63 bis 65), b) 55 bis 59 (55 bis 59), c) 46 bis 50 (45 bis 50), d) 30 bis 40 (30 bis 40), Hämmel bl) 49 bis 50 (49 bis 50), b2) 44 bis 47 (44 bis 48), c) 38 bis 42 (30 bis 40), d) 30 bis 32 (15 bis 16). Schafe a) 40 bis 42 (40 bis 42), b) 39 (36 bis 39), c) 20 bis 32 (22 bis 32). Schweine a) 59 (59), bl) 58 (58), b2) 57 (57), c) 53 (53), d) 50 (50). Sauen gl) 58 (58). Marktverlauf: Käl­ber und Schweine zugeteilt, Hämmel und Schafe mittel.

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bis 43 Pf. je V» Kilogramm Lebendgewicht. Für Schweine wurden je Kilogramm Lebendgewicht fol­gende Preise bezahlt: Klasse a (150 kg und mehr) 1,16, bl (135 bis 149,5 kg) 1,14, b2 (120 bis 134,5 kg) 1,12, c (100 bis 119,5 kg) 1,04, df (un­ter 100 Kg) 0,98, gl (fette Specksauen) 1,14, i (Alt­schneider und g2 (andere Sauen) 1,12, h (Eber) 1,02 Mark. Marktverlauf: Großvieh und Schweine zugeteilt; Kälber und Schafe ausverkauft.

Rhein-Mainische Börse.

rNillagsbörse schwächer.

Frankfurt a. M., 27. Juni. Der schwache Untertan an der Börse in der letzten Zeit kam im heutigen Verkehr z. T. auch kursmäßig mehr zum Ausdruck. Wenngleich das Angebot der Kundschaft keine größeren Ausmaße annahm, so fehlte jedoch onberfcits fast jegliche Aufnahmeneigung, so daß am Aktienmarkt fast durchweg Rückgänge bis etwa 1 v. Sy vorlagen. Die weiter rückläufige Bewegung der Steuergutscheine blieb dabei u. a. nicht ohne Einfluß. IG.-Farben ermäßigten sich auf 143 bis 142,75 (143,50), AEG. von 110,25 (110) auf 109,75, von Montanwerten Hoesch auf 106,50 (107,50), Mannesmann auf 102,90 (103,65), Rheinstahl trotz unv. 7 v. H. Dividende auf 131,65 (132). Von Zell- ftoffaftien lagen Aschaffenburger weiter schwach mit 86,40 (87,90) und nach Pause kamen Junghans mit 86 bis 86,40 (87,50) zur Notiz. Etwas höher lagen Adlerwerke mit 99 (98,50) und Heidelberger Zement mit 138,25 (137,75). Reichsbank wenig verändert mit 184,65 (184,75).

Am Rentenmarkt bröckelten Reichsaltbesitz auf 131,55 (131,60) ab. Steuergutscheine bei leb­haften Umsätzen weiter gedrückt, Serie I 103,25 bis 103,05 (103,20), Serie II 97,70 (79,85). Etwas An­gebot lag auch in Liquidationspfandbriefen und In­dustrie-Obligationen vor, die bis 0,25 v. H. bzw. 0,50 v. Sy zurückgingen. Von Stadtanleihen 4,5proz. Pforzheim v. 27 96,25 (97). Goldpfandbriefe und Staatspapiere weiterhin unverändert. Steuergut­

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Dank des reichlichen Zustroms an neuen Mitteln konnten die Banken auch im Mai wieder sowohl dem Reich bei der kurzfristigen Finanzierung seiner Vorhaben behilflich fein, als auch ihre Liquidität verstärken. Der Bestand an Schatzwechseln und Schatzanweisungen nahm trotz der fortlaufenden Tilgung der ,,Äeferschätze" auch im Mai nochmals tum 332 Millionen RM. zu. Daneben erhöhte sich das Wechselportefeuille um 118 Millionen RM., so daß sich also auch die Entlastung der Reichsbank, von der heute das Wechselmaterial der Banken zum größten Teil stammt, fortsetzen konnte. Dagegen planierten die Banken aus ihrem eigenen Besitz an Reichsanleihen nochmals 43 Millionen RM. bei ihrer Kundschaft. Die Wirtschaft selbst stellte im Mai keine zusätzlichen Kreditansprüche. Dem leichten weiteren Rückgang der Warenoorschüsse stand eint entsprechende Erhöhung dersonstigen Schuldner" gegenüber. Immerhin hat der im Vormonat fest­zustellende Rückgang der Bankkredite sich im Mai, im ganzen gesehen, nicht fortgesetzt. Die über­schüssigen Mittel der Kreditinstitute fanden so in erster Linie Anlage auf den Liquiditätskonten. Die Guthaben bei anderen Banken fliegen um 316 Millionen RM., und daneben wurde die Barreserve, einschließlich des Scheckbestandes, um 116 Millionen RM. erhöht.

.Zusammenfassend entsteht so der Eindruck, daß tue Einführung eines neuen Zahlungsmittels und Anlagewertes in Gestalt der Steuergutscheine die Flüssigkeit und Leistungsfähigkeit des Kreditsystems in keiner Weise beeinflußt hat.

Gießener Schlachtviehmarkt.

Zu dem gestrigen Gießener Schlachtviehmarkt (Schlachtviehverteilungsmarkt) in der Viehversteige­rungshalle Rhein-Main in Gießen wurden 6 Ochsen, 4 Bullen, 29 Kühe, 32 Färsen, 111 Kälber, 289 Schweine, 2 Schafe aufgetrieben. Preise: Ochsen 41 bis 45,5, Bullen 42 bis 43,5, Kühe 22 bis 43,5, Färsen 34 bis 44,5, Kälber 42 bis 65, Schafe 41

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Wir laden die Mitglieder der Genossenschaft zu der am Samstag, dem 8. Juli 1939, abends 8 Uhr, imBurghof stattfindenden lahressHauptversammlung hierdurch freundlichst ein und bitten um recht zahlreichen Besuch.

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