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Zn Erwartung der Führerrede
Reichsregierung in Berlin ernannt.
Ebenso wie bei dem Heinkel-Iagdflugzeug ist der neue Geschwindigkeitsweltrekord der Me 109 R mit dem unter der Nennleistung von 1175 PS bekannten Mercedes-Benz DB 601 erflogen worden, dessen Weiterentwicklung in der Zwischenzeit das Erreichen derartiger Geschwindigkeiten ermöglichte. Als Luftschraube wurde ein VVM-Propeller der Vereinigten Deutschen Metallwerke verwendet, wie er allein allgemein in der deutschen Luftwaffe eingeführt ist. Hinsichtlich der Start- und Landeeigenschaften beider Flugzeuge ist zu betonen, daß sie jeden normalen Flugplatz benutzen können, eine Tatsache, die für. die militärische Brauch-
Ladislaw Feierabend: Sozialwesen und Ge» sundheit: Dr. Ladislaus Klump ar. — Staatspräsident Dr. Hacha Hot den früheren Außenmini-
London, 28. April. (DNB. Funkspruch.) Die englische Oeffentlichkeit sieht der großen Reichstags- rede des Führers mit gespannter Erwartung entgegen. Diese Spannung findet vor allem in der Morgenpresse am h,l>
Die absolute Höchstleistung.
Das war kein Zufallserfolg.
Berlin, 27.April. (DNB) Nachdem es erst vor wenigen Wochen der deutschen Luftfahrt gelungen ist, den wohl am heißesten international umstrittenen und erstrebten Flugrekord, den absoluten Geschwindigkeitswellrekord, in ihren Besitz zu bringen, ist gestern die hervorragende Leistung des heinkelflugzeuges von einem Messerschmitt-Flugzeug erneut überboten worden. Das Messerschmitt - Jagdflugzeug Me 109 R Hal gestern unter der Führung des Flugzeugführers Fritz Wendel auf der Meßsirecke bei dem Flughafen Augsburg eine Geschwindigkeit von 75 5,1 1 Kilometer erreicht. Der bisherige Weltrekord des heinkelflugzeuges stand auf 746,66 Kilometer.
Der neue Weltrekord des Messerschmitt-Flugzeugs zeigt, wie Generalluftzeugmeister Generalleutnant Udet heute vor Vertretern der Presse ausführte, eindeutig, daß schon der Weltrekord des heinkel- Jägers keine Zufallserfolg war, sondern daß derartige Höchstleistungen das Ergebnis der planmäßigen Arbeit in der deutschen Luftfahrtindustrie sind. 3m friedlichen Wettstreit haben die beiden weltbekannten Flugzeugwerke, deren Betriebsführer auf dem letzten Reichsparteitag von dem Führer mit dem Nationalpreis ausgezeichnet wurden, fast die gleichen Ergebnisse erzielt, ein klarer Beweis dafür, daß sie beide in der Entwicklung der Jagdflugzeuge die richtigen Wege gehen und stets das Bestmögliche an Leistungen erreichten. Deutschland kann wirklich stolz darauf sein, daß die deutsche Luftfahrtindustrie zwei leistungsmäßig etwa ebenbürtige Leichtflugzeuge erstellt hat, und zwar Jagdflugzeuge, die in ihrer Geschwindigkeit um über 200 Kilometer in der Stunde vor den Spitzenleistungen des Auslandes stehen.
voraussichtlichen Inhalt der Antwort Adolf Hitlers an Roosevelt beschäftigt. Daß dabei törichte und zum Teil bösartige Kombinationen und phantasievolle Vermutungen vorherrschen, nimmt bei dem gegenwärtigen Geisteszustand der englischen Presse nicht wunder. Dabei merkt man den Blättern deutlich das krampfhafte Bemühen an, durch breite vorherige Erörterung des möglichen Inhaltes der Rede den erwarteten starken Eindruck der Worte des Führers auf die britische Bevölkerung nach Möglichkeit abzuschwächen.
3n Paris. v
In Italien.
Mailand, 28. April (DNB. Funkspruch). Die italienische Presse steht ganz im Zeichen der bevorstehenden großen Rede des Führers. Noch einmal wird darauf hingewiesen, daß alle E i n s ch ü ch - terungs versuche vollkommen wirkungslos geblieben feien und daß sich Adolf Hitler in seiner Haltung nicht im gering st en beeinflussen lasse. Der „Corriere della Sera schreibt, die Spannung in der demokratischen Welt und vor allem in den angelsächsischen Ländern sei bis zur Hysterie gestiegen. In Deutschland seien die Erwartungen auf die Erklärungen Adolf Hitlers nicht weniger groß als in Amerika und England, aber in einem vollständig anderen Sinne. Es fei die vertrauensvolle und zuversichtliche Bereitschaft eines Heeres von h ö ch ft e r Moral, das von seinem Befehlshaber die Kommandoworte erwarte, wie immer bereit, blind zu gehorchen. Die „Stampa chreibt die Rede werde der verunglückten amerikanischen „Botschaft" den Gnadenstoß versetzen.
3n London.
oelt zusammenkommen. Für diesen Königsbesuch wurde zur Ueberfahrt das moderne Großkampf- chiff „Re pulse" fe’it langen Monaten vorbe- •eitet. Immer wieder brachten die illustrierten Zett- chriften England Abbildungen des Schiffes und Beschreibungen über die eingebauten Königsgemächer und den dräuenden Kanonenrohren. Jetzt auf einmal wird der ganze Plan umgebuttert. Auf einmal kommt die englische Presse darauf, daß die beiden anderen Großkampfschiffe der englischen Flotte repariert werden, so daß die „Repulse" das einzig verfügbare Großkampfschiff ist. Nun werden Reparaturen an Großkampfschiffen natürlich nicht aus dem Handgelenk vergeben. Alle
Wahrscheinlichkeit deutet darauf, daß diese Situation' von der Admiralität einigermaßen gewaltsam herbeigeführt worden ist, um den Engländern die Gänsehaut über den Rücken zu jagen. Dazu wurde das Beispiel statuiert, daß für eine Ueberfeeretfe des Königspaares nicht einmal ein englisches Großkampfschiff verfügbar ist. An der Spitze der Admiralität steht jener Lord Stanhope, der vor 14 Tagen die Welt damit alarmierte, daß er einen Vortrag unter dem Schutz mobil gemachter Flakgeschütze hielt. Das Königspaar fährt nunmehr wahrscheinlich auf der „E m p r e ß of Austra - I i a", die mit dem 1914 gebauten deutschen Schnell-
1 dumpfer „Tirpitz" identisch ist!
Sie WehWchl-GmbH.
Der Mischmasch der Gefühle und Empfindungen, mit denen die Einführung der beschränkten Wehrpflicht in England „bei den anderen" begrüßt wird, ist aufichlußreich: die Kommentare schwanken zwischen der freudigen Feststellung, daß das englische Phlegma überhaupt in Bewegung gesetzt wurde, bis zu der Feststellung, daß dieser erste Anfang eines Sacherfolges nur bescheiden 'ist. Fern jedem Gedanken, eine Rüstungsanstrengung auf der anderen Seite gewaltsam verkleinern zu wollen, hegt es doch nabe, sich über den neu geschaffenen politischen und militärischen Sachverhalt unbefangen Rechenschaft zu geben. *
Wir sprechen zunächst von einem politischen Sachverhalt, weil die Absicht überdeutlich ist, die diplomatische Einkreisungsaktion Englands durch eine militärische Kraftanstrengung zu unterstützen. Wir haben hier sehr gewichtige neue Umstände vor uns. Niemals hat England Bundesgenossen geworben, indem es sich selbst kriegsstark machte; immer vertraute es auf das rollende Pfund. Noch 1914 dachten weder Frankreich noch das Zarenrußland Daran, England Vorschriften über die Einführung der allgemeinen Wehrpflicht zu machen.'Heute ist England in die unmittelbare Schußlinie des Blutrisikos gerückt. Es hat dieses Blutrisiko nicht freiwillig übernommen, sondern unter dem Druck des ihm schon verbündeten Frankreichs und der Sowjetunion, die, wie man sieht — schon vor einer abschließenden Erörterung ihrer eigenen militärischen Verpflichtungen — den merklichen Kriegstribut Englands durchsetzen half.
Um uns über den Druck dieser beiden Länder au England volle Rechenschaft zu geben, müssen wir zwei 2/ttsachen klar Herausstellen: 1. Frankreich hat England Instruktoren für die Ausbildung der neuen englischen Zwangsrekruten zur Verfügung gestellt und sich bereiterklärt, seine Exerzierplätze und Unterkunftsräume in Nordfrankreich für die neuen englischen Truppenkontingente anzubieten. 2. Die Sowjetpresse überschüttet die englische Arbeiterpartei und die englischen Gewerkschaften wegen ihrer Opposition gegen die allgemeine Wehrpflicht mit Vorwürfen. Beide Tatbestände sind wenig geeignet, das englische Prestige zu heben; aber sie sind sehr bezeichnend dafür, daß sich eine wahrhaftige Wehrpflicht-GmbH, zur Einführung des Zwangsdlenftes in England gebildet hat, von Der England nur ein Partner ist, während Frankreich und Sowjetrußland die beiden anderen Ge-
Oie kroatische Frage gelöst.
B elgrad, 27. April. (DNB.) Eine amtliche Mitteilung besagt, daß Ministerpräsident Zwetko- witsch und der Präsident der Kroatischen Bauernpartei, Dr. Matschet, in Agram die Verhandlungen über die Lösung der kroatischen Frage e r - folgreich beend et hätten. Das erzielte Ueber- einfommen würde in allerkürzester Zett verkündet werden. Damit ist das schwerste innerpolttische Problem Jugoslawiens erledigt. Das Staatsganze gewinnt dadurch nicht nur an innerer Festigkeit und Ruhe, sondern gleichzeitig steigt auch damit das außenpolitische Ansehen Jugoslawiens.
Markowitsch kehrt nach Belgrad zurück.
Berlin, 27. April. (DNB.) Der königlich-jugoslawische Außenminister Dr. Cincar Markowitsch hat nach dreitägigem Aufenthalt Berlin am Donnerstagabend verlaffen. Zur Verabschiedung hatte sich Reichsaußenminister von Ribbentrop eingefunden. Vor seiner Abfahrt erklärte Dr. Markowitsch der Presse: „Ich stehe noch immer unter dem starken Eindruck des Empfanges, der mir Seine Exzellenz, d e r Herr Reichskanzler die Ehre erwiesen hat zu gewähren. Ich bin glücklich, erklären zu können, daß auch bei dieser Gelegenhett b i e bisherige Politik der Freundschaft und der Zusammenarbeit zwischen dem großen Deutschen Reich und Jugoslawien erneut bekräftigt wurde."
Die neue tschechische Regierung.
Prag, 27. April. (DNB.) Der tschechische Staatspräsident Dr. H a ch a hat mit dem Reichsprotektor in Böhmen und Mähren, Reichsminister Frhrn. von Neurath, die neue tschechische Regierung ernannt, Die folgende Zusammenstellung aufweist: Ministerpräsidium und Inneres: Divisionsgeneral Ingenieur Alois Elias; Finanzen: Dr. Joseph Kalfuß; Schulwesen und Volkskultur: Dr. Jan Ka pr a s; Justiz: Dr. Jaroslav-Krej c i; Industrie, Gewerbe und Handel: Dr. Vlastimil S ad eck; Verkehr: Dr. Heinrich Havalka; Oeffentliche Arbeiten: Dominik C i p e r a ; Landwirtschaft: Dr.
Der Reichsminister der Luftfahrt und Oberbefehlshaber der Luftwaffe, Generalfeldmarschall Göring, hat an Professor Messerschmitt olgendes Telegramm gerichtet: „Ich freue mich, laß es Ihnen im friedlichen Wettstreit um die ab- olut höchste Fluggeschwindigkeit gelungen ist, eine Weltbestleistung mit 755,11 Stundenkilometern aufzustellen. Dies zeigt mir, daß die geistigen Schöpfer der Flugzeuge meiner Waffe den richtigen Weg beschritten haben, den wir nicht wieder verlassen werden. Ihnen und der Gefolgschaft meinen Dank und meine Anerkennung. Heil Hitler! Göring, Generalfeldmarschall."
An Generaldirektor Kissel von den Daimler. Benz-Werken richtete Generalfeldmarschall Göring folgendes Telgramm: „An dem letzten Erfolg des Messerschmitt-Flugzeuges mit 755,11 Kilometer Stundengeschwindigkeit hat wiederum ihr Motor DB 601 reichen Anteil. Ihnen und Ihrer Gefolgschaft spreche ich meinen Dank und meine Anerkennung aus."
Schließlich hat Generalfeldmarschall Göring an den Flugzeugführer Fritz Wendel das folgende Telegramm gesandt: „In Anerkennung Ihrer hervorragenden Leistung und Ihres persönlichen Einsatzes zur Erringung der Weltbestleistung von 755,11 Stundenkilometer ernenne ich Sie zum Flugkapitä n."
Gespräch mit dem schnellsten Bann der Welt.
Flugzeugführer Wendel über seinen Rekordflug.
Kurz nach dem seusattonellen Weltrekord, den die Messerschmitt Me 109 R mit der beispiellosen Geschwindigkeit von 755,11 km/st erziehe, sprachen mir mit Fritz Wendel, dem Mann, der diese Maschine führte und der heute derschnellste Mann der Welt ist. In der Stimme des jungen Piloten klingt noch Die Erregung nach und die Freude über diesen gewaltigen Erfolg. Wendel ist erst 24 Jahre alt und stammt aus einem kleinen Ort bei Worms. Sofort nach Verlassen der Schule trieb es ihn zur Fliegerei, und schon mtt 17 Jahren machte er in Mannheim seinen ersten Flugschein. Sein Lehrer war der bekannte Kunstflieger L o ch - n e r. Don Mannheim ging er zur Deutschen Ver- kehrssliegerschule und war anschließend IV2 Jahre bei der Luftwaffe, wo er sich weitere fliegerische Erfahrungen aneignete. Anfang 1936 trat er in die Messerschmitt-AG. ein, wo er Tag um Tag die neuen Jagdeinsitzer der Messerschmitt- AG. einflog, Die den Stolz der jungen deutschen Luftwaffe bilden.
Wir fragten Wendel nach seinen Erlebnissen während des Rekordfluges: „Don Erlebnissen kann wohl
Heuer Geschwindigkeiisrekord eines deutschen Zagdflugzeuges.
Mefferfchmitt-Maschine stiegt 755,11 km. - Ein stolzer Erfolg der deutschen Lustfahrt
sellschafter darstellen.
Es wird oft hervorgehoben, daß es England an 1 Ausbildern und an Äusdildungsmöglichketten wie Uebungsplätzen, Unterkunftsräumen, Uniformen usw. fehlt. Daß diese Mängel vorhanden sind, geht aus dem eben erwähnten französischen Angebot der Entsendung französischer Instruktoren nach England und der 'Verlegung englischer Truppenteile auf nordfranzöfische Uebungsplätze hervor. Aber diese beiden Unzulänglichkeiten stehen nicht allein.. Der Aufbau der englischen Armee ist in Den letzten Jahren in der Richtung erfolgt, daß die Motorisierung außerordentlich vorangetrieben worden ist. Mit 'dieser Motorisierung steht nun Die Entwicklung einer starken, aber milizhasten Jnfanterietruppe in einem mindestens teilweisen Gegensatz. Noch präziser ausgedrückt: Die englische Militärpraxis ging bisher von Dem Gedanken aus, die Kriegsmaschine zu entwickeln, während die Einführung Der allgemeinen Wehrpflicht Die Schwerkraft mindestens teilweise in Die Truppenzahl zurüFverlegt.
Schließlich roerDen von englisch-oppositioneller Seite peinliche Fragen aufgeworfen wie etwa Die, ob Die englische Jungmannschaft an Dem Wall Der Deutschen 'Westgrenze verbluten solle oder wie man sich überhaupt ihren Einsatz denke. Diese Fragestellung muß im Zusammenhang mit Den Lehren einer recht weit verbreiteten englischen militärischen Schule verstanden werden, Deren Beweisführung folgende Grundlinien hat: Der Einsatz einer starken englischen Militärmacht in Nordsrankreich während Des Weltkrieges war ein Fehler; Englands Herrschaftsgebiet bleibt Die See und sein Militäreinsatz habe sich auf Punkte zu beschränken, wo Die Seestrategie unmittelbar auf die Landoperationen wirken wolle, also auf sogenannte Nervenpunkte des Gegners. Englands Nachwuchs für feine weit gespannte Reichspolitik fei in den Sümpfen von Pafchendaele umgekommen und diese Blutabzapfung habe England auch heute noch nicht überwunden. Außerdem aber sei die Entsendung einer starken englischen Armee auf das Festland im Weltkrieg unter technischen Bedingungen erfolgt, wie sie besser nicht gedacht werden könnten und wie sie niemals wiederkehren werden. Das Flugzeug auf der einen, der gesteigerte Materialbedarf auf Der anderen Sette erschwere für die Zukunft Die Unterhaltung einer eigenen englischen Armee auf Dem Festland.
Wie Deutschland feine eigene Rüstung nach seinen eigenen Bedürfnissen schafft, so enthält es sich auch grundsätzlich jedes Hineinredens in Die Rüstung spolitik eines anderen Staates. Die auf zwei Jahrgänge beschränkte Einführung Der allgemeinen Wehrpflicht in EnglanD „imponiert" uns weder, noch suchen mir den Tatbestand eifervoll zu verkleinern. Wir werden ihm ganz einfach gerecht!
Dr. Ho.
„Nepulfe" für den König nicht verfügbar.
Das englische Königspaar wird nach einem feit langer Zett festgelegten Programm im Mai Kanada besuchen und bei dieser Gelegenheit auch mit dem amerikanischen Präsidenten Roose-
Flugzeugführer Fritz Wendel. — (Scherl-M.) barfeit dieser Flugzeugmuster von wesentlicher Bedeutung ist.
Der Rekordflieger Wendel ist ein erst 24 Jahre alter Flugzeugführer, also ebenso wie D i e t e r l e von der jungen Nachwuchsgarde. Dies ist besonders erfreulich, denn es wird dadurch bewiesen, daß in Deutschland nicht nur die alten Routiniers zur Durchführung solcher Rekordflüge imstande sind. Wendel ist von Generalfeldmarschall Göring heute zum Flugkapitän ernannt worden. Der Rekordflug wurde von Den Sportzeugen des Aeroklubs von DeutfchlanD beurkundet und ist zur Anerkennung bei der FAI angemelDet worden.
Die Glückwünsche des Führers und Görings.
Der Führer hat aus Anlaß des Flugrekordes des Jagdflugzeuges Me 109 R Dem Konstrukteur Der Maschine Professor Messerschmitt, Dem Ge- neralDireftor Des Mercedes-Benz-Werke, Kissel, sowie Dem Flugkapitän Fritz WenDel, Der Das Rekordflugzeug gesteuert hat, telegraphisch seine herzlichsten Glückwünsche übermittelt.
neuen. Diese Spannung ftnoet vor auem m ver., -
Morgenpre se am Freitag ihren Niederschlag, Die besonders stark ber „mahn sich in sp altenlang en Artikeln mit dem!Führer Den Fr, eDen liebt .
Paris, 28. April. (DNB. Funkspruch.) Die Pariser Presse kann am Freitag Die ungeheure Spannung nicht verleugnen, mit Der sie Die große Rede des Führers erwartet. Ihre Phantasie — und leider fast ausschließlich ihre Phantasie — beschäftigt sich ausführlich mit den „Geheimnissen der Hitler- Rede", wie der „Populaire" sich ausdrückt. Und obwohl offensichtlich gebremst und versucht wird, das starke Interesse der Oeffentlichkeit abzulenken, zeigen die Leitartikler und Korrespondenten mit ihren unglücklichen Versuchen, die Entscheidungen, die Themen, die Dauer und Die Seitenzahl Der Führerrede festzulegen, wie sehr sie Die Worte ADolf Hitlers für entscheiDend halten unD wie sehr sie hoffen, Der Führer werDe einen Ausweg aus Der verfahrenen Situation zeigen. Die einzige Tatsache, an die sie sich halten können, ist Die Ueberzeugung, Die fter Dr. Franz Chvalkovsky zum Gesand- besonders stark Der „Mahn" vertritt, daß „der t e n des Protektorats Böhmen und Mahren bei der


