bas Gesicht des Krieges. Wenige diesem Kriege — verbinden wir das teilnehmende siehen draußen auf ihren Posten Gedenken an alle, die ihr Liebstes, verloren. Unser
UNS angetan wurde, gesühnt werde, daß unsere Freiheit gesichert werde, daß endlich wirklicher Friede über die gequälte Welt komme.Friede. der anhält durch die Zeiten, geschützt durch die Kraft der großen deutschen Ration. Und das ist unser Gebet: Herrgott, du hast unserem Volke deinen Segen gegeben! Herrgott, wir wollen auch im kommenden Jahre deinen Segen erringen! Im Kampf wollen wir deinen Segen gewinnen! 3m Kampf für das Land, das du uns gegeben — für den 2Hann, den du uns geschenkt.
2 5. 12. bekannt: An der Westfront verlief der Tag ruhig. Während die Tätigkeit der deutschen Luftwaffe am 24.12. ruhte, überflogen britische Flugzeuge in den Vachmittagsstunden die Deutsche Bucht.
Auch am 2 5. Dezember versuchten britische
Flugzeuge wie am Vorlage Vorpostenboote in der Deutschen Bucht anzugreifen. 3m Abwehrfeuer der Maschinengewehre blieben die Angriffe erfolglos. Kampfhandlungen der deutschen Wehrmacht fanden am gestrigen Weihnachtsfeiertage nicht fla*'
Krieg. Gefahr und tückische Feindschaft von außen sind stählerne Bänder, die uns nur noch fester zusammenschließen. Zufammenschliehen zur Kampfgemeinschaft aller Deutschen, die un- überwindlich ist, weil sie aus dem einigenden Dillen aller geboren ist und im Willen eines einzelnen Mannes ihren Ausdruck findet!
Das deutsche Volk fühlt, Gott hat den einen Wann uns gesandt. Gott hat ihn uns gesandt, auf daß namenloses Unrecht, das einst
um UNS. Eintracht und Hilfsbereitschaft unseres Volkes sind gepaart mit grimmiger Entschlossenheit, hart und ernst ist das Gesicht des Krie ' Schritte voy hier stehen draußen auf
Unser Bild zeigt den Stellvertreter des Führers bei seiner Weihnachtsansprache von Bord eines deutschen Zerstörers. Neben Rudolf Heß der Kommandant des Schiffes. — (PK.-Dietrich-Scherl-M.)
Oberbefehlshaber und Soldaten am Weihnachtstisch.
Generaloberst von Brauchitsch am Heiligen Abend an der Westfront
p. K.-Sonderberichi von Or. Inh Meske.
3 m Westen , 26. Dez. (DNB.) In einer echt deutschen Weihnachtsnacht im Rauhreif und klirrendem Frost beging das deutsche Heer am Westwall das Fest der Weihnacht. In Tausenden und aber Tausenden von Bunkern und Unterständen saßen die Kameraden um ihren Tannenbaum versammelt, umgeben von den Geschenken der Heimat und vereinigt in treuem Gedenken an Führer und Reich. Selbst in den Löchern der vordersten Spähposten und an den Geschützständen fehlte nicht ein Zeichen weihnachtlichen Glanzes. Gemeinsam mit den Soldaten der Westfront verlebte auch der Oberbefehlshaber des Heeres Generaloberst von Brauchitsch diesen historischen Weihnachtsabend in kameradschaftlichem Kreise. Nach einer zweitägigen Besichtigungsfahrt an verschiedenen Abschnitten der Westfront traf der Oberbefehlshaber am heiligen Abend bei einer am Westwall stehenden MG. - Kompanie ein und nahm an der Weihnachtsfeier dieser Kompanie teil.
Punkt 6 Uhr trifft Generaloberst von Brauchitsch in Begleitung des Regimentskommandeurs in dem weihnachtlich geschmückten Raum ein. Der junge Kompanieführer Oberleutnant E i t n e r meldet die Kompanie zur Weihnachtsfeier angetreten, „heil Schützen" und ,Heil Herr Generaloberst" hallt Gruß und Gegengruß zwischen einer braven Kompanie Soldaten unb ihrem Oberbefehlshaber.
Das alte Weihnachtslied „Stille Nacht, heilige Nacht" leitet die Feier ein. Nicht nur die Kompanie, so sagt der Kompanieführer dann in seiner Begrüßungsrede, sondern die ganze deutsche Armee erfülle es mit großem Stolz und unermeßlicher Freude, daß der Oberbefehlshaber des Heeres heuto» mitten unter seinen Soldaten weilt, um mit ihnen die erste Weihnacht im Felde zu feiern. „Es gibt keinen schöneren Beweis der Verbundenheit, die von der höchsten Führung bis zum letzten Soldaten die ganze deutsche Armee in unlöslicher Kamerad- chaft zusammenhält."
Kriegsziel die Zerschlagung Deutschlands, die Vernichtung unseres Volkes und die Vernichtung unserer Kultur verkündet. Gerade wir Soldaten müssen und wollen uns voll darüber klar sein, was das bedeutet. Zn dieser Lage gibt es für uns Deutsche nur eins: den uns aufgezwungenen Kampf mit voller Entschlossenheit zum siegrei- chen Ende zu führen. Einst wird kommen der Tag, an dem das von unserem Führer geschaffene großdeutsche Reich und der Lebensraum eines 86-
ubevall an ihren Flakgeschützen tief im Reich wie an seiner Küste. Sie sind bereit zu Kampf und Sieg — so wie sie gegen Polen gekämpft und gesiegt haben. Mit unseren Gedanken an den Sieg in Polen verbinden wir in stolzer Trauer das Gebe n t e n a n alle, die i h r Leben gaben in
Dann spricht Generaloberst von Brauchitsch: .Kameraden! Wie vor 25 Jahren Kriegswerhnach- ten vor dem Feinde! Bunker und Hindernisse, Leuchtkugeln und Kampfeindrücke und nicht zuletzt die Gräber vieler treuer Kameraden sprechen an diesem heiligen Abend au uns. Ihr werdet verstehen, daß ich als euer Oberbefehlshaber an diesem Abend zu euch gekommen bin, um an der Front hier bei der 4. Kompanie Weihnachten zu feiern. Jeder muß wissen: wir gehören zusammen auf Leben und Tod. Wie im Weltkriege empfinden wir in diesen Tagen unsere Kameradschaft als ein starkes und großes Erlebnis. Das gilt in engerem Sinne für uns Soldaten, in gleicher Weise aber für unser ganzes deutsches Volk. Die meisten von euch haben den polnischen Feldzug mitgemacht oder hier an der Westfront ihre meist harte soldatische Pflicht erfüllt. Das gemeinsame Erlebnis hat uns alle zu einer unerschütterlichen stahlharten und entschlossenen Kampfgemeinschaft zusammengeschweißt, erfüllt vom Willen zum Siege und von der festen Zuversicht der eigenen Kraft und lieber- legenheit.
Drüben, jenseits des Niemandslandes, scheint man vom Sinne des Weihnachtsfestes wenig zu wissen. Dort hat man gerade in diesem Monat als
Millionen-Dolkes gesichert sind. Darum sind wir auch fest überzeugt, daß das Rechtauf unserer Seite ist."
Dann gedenkt der Generaloberst der Heimat und grüßt den Führer und Obersten Befehlshaber, der gleichfalls diesen Abend an der Front inmitten seiner Soldaten verlebt. „Erst wenn wir den Sieg errungen haben", so schließt der General- oberst seine Ansprache, „werden wir auch wieder von Frieden sprechen können. In diesem Sinne, meine Kameraden, wollen wir gemeinsam das deutsche Kriegsweihnachten 1939 verleben."
„O du fröhliche, gnadenbringende Weihnachtszeit" tönt es in starken Männerchören aus der Kompanie Zurück. Einige Soldaten der Kompanie haben die Freude, die Geschenke, die der Oberbefehlshaber mit- gebracht hat, aus seinen eigenen Händen in Empfang zu nehmen und ein Gespräch mit ihm zu füh- ren. Bei einem gemeinsamen Weihnachtsschmaus und heiteren Klängen des Musikkorps bleiben die Kameraden dann beisammen zu einer Weihnachtsfeier, die ihnen sicherlich für ihr Leben unvergeßlich bleiben wird.
die Männer, deren Wachsamkeit dieses Schiff an- vertraut ist. Und wie hier, so stehen Männer auf der Wacht auf allen deutschen Schiffen. So wie hier wachen deutsche Soldaten im Dorgelände und im riesigen Festungsgürtel des Westwalls — fo wie hier wachen deutsche Soldaten
Das Symbol dieses deutschen Soldatentums ist der deutsche Infanterist. Wie viele der Männer im feldgrauen Rock liegen schon zum zweitenmal draußen! Ich weiß, ihre Gedanken gehen heut zurück zu den Weihnachtsabenden des Weltkrieges! Die Gedanken gehen zurück zu Weihnachtsabenden, wie wir sie damals verbrachten in lehmigen, nassen Erdlöchem. In Löchern, die eine tropfende Zeltbahn abdeckte. Ein paar Mann hockten darinnen um die Lichter, die den Weihnachtsbaum andeuten sollten. Kalt, naß und verloren war die heilige Nacht.
Wie anders sieht heute unsere neue Front aus! Man muß den vergangenen Krieg vorne mite riebt Haden und zugleich die Bunker von heute kennen, um die Wandlung ganz ermessen zu können. Mit welch größerer Ruhe können heute die Besatzungen der Bunker das Weihnachtsfest feiern, zum Teil sogar mit der Heimat direkt verbunden durch das Radio. Wenn wir zurückdenken an die Feldweihnacht von einst, wenn wir alten Frontsoldaten vor unserem Auge die Bilder von damals miete r auftau chen lassen, wenn wir zurückdenken an die dauernd doch irgendwie gefährdete Front von damals, an die Front der schlammigen Gräben uni) uns dann die Betonklötze von heute, diese Tausende und aber lauf ernte unbezwingbarer Festungswerke vorstellen, die Ruhe und Zuversicht ausstrahlen, — dann scheint uns dieser Vergleich wie ein Sym- - b o l zu sein für d i e Wandlung der Lags des Deutschlands von ehedem zur Lage des Deutschlands von heute. Mit der gleichen Ruhe und Zuversicht steht ganz Deutschland hinter den Besatzungen der Bunker, hinter seinen Armeen, erfüllt von dem Bewußtsein: Unsere Sicherheit! st un« a n t a st b a r.
Unsere Sicherheit ist unantastbar, weil sie getragen ist vom Geiste des jungen Nationalsozialismus, der hervorgegangen ist aus den Schützengräben des Weltkrieges. In diesem Kriegs erfährt das junge Deutschland der nationalsozialistischen Volksgemeinschaft seine Bewährung. Es hat sich bewährt in dem Feldzug der 18 Tage, der einzig dasteht in der Geschichte; es hat sich bewährt in den Kampfhandlungen seiner Marine, in den Flügen und Siegen feiner Luftflotte; es hat sich bewährt in der Haltung der Heimat, in ihren Leistungen, in ihrer Opferbereitschaft, in ihrem Zusam- menstehen, in ihrer Entschlossenheit!
„ünfereiiebe zum Führer die Stärke unseres Volkes." Der Stellvertreter des Führers
sprach am Heiligen Abend von Bord eines Zerstörers zu den Deutschen in aller Wett.
Dank bedarf feiner Worte — er währt so lange wie Deutsche leben.
In dieser Stunde wollen wir denen draußen die Kraft unseres gemeinsamen Erinnerns geben, die als Ausländsdeutsche hinter den Draht- zäunen englischer und französischer Konzentrie- rungslager ihre Weihnacht verbringen müssen oder die irgendwo in der Welt mühsam sich den Weg in die Heimat erkämpfen. Und wir wenden uns jenen ehemaligen Ausländsdeutschen zu, die die schwersten Lasten dieses Kampfes um Deutschland getragen haben; jenen wieder reichseigen g e - wordenen Deutschen aus dem gewesenen Dersailles-Poley, die ein furchtbares Martyrium erlitten haben und unter denen wenige sind, die nicht zu trauern haben um Tod und Leiden ihnen nahe Verwandter. Auch der Deutschen wollen wir gedenken, die aus den baltischen Ländern, aus Wolhynien und aus den anderen deutschen Siedlungsgebieten heimkehrten ins Reich. Diele von ihnen verbringen diesen Abend auf dem Wege zwischen dem alten heim und der neuen hei- mat! — Mit ihnen ist das Bewußtsein, einen neuen hoffnungsvollen Weg ihres Daseins zu gehen: Großdeutschland entgegen! Wir alle weilen in Ge- danken bei jenen Männern, Frauen und Kindern der deutschen Westmark, die für eine Weile 5)eins und Hof, heim und Werkstatt aufgegeben haben um der Sicherheit der Heimat willen.
Zu unseren Kämpfern aller Fronten geht unser Gedenken. Zu ihnen, die für Deutschlands Freiheit die Waffen tragen. Und bei ihnen sein mit unserer Liebe und mit unserem Dank heißt im Gedenken beim Führer sein, der Deutschlands erster Soldat ist. Ihn umgibt unsere ganze Liebe. Und je mehr ihn unsere Liebe umgibt, um so größer ist der haß der anderen gegen uns; denn sie wissen, daß unsere Liebe zum Führer die Stärke unseres Volkes ist. Sie wissen, daß wir den Führer so lieben, weil er unserem Volke die Kraft gab, die uns die Freiheit brachte.
Aus dem haß gegen das arbeitsame, aufstrebende, erstarkende Deutschland ist dieser Krieg entstanden! Hm das Deutschland der Arbeit, der sozialen Gerechtigkeit, des Aufbaues zu zerschlagen, haben die jüdisch-tapitatistt. schen VrahtjjehssR in England and
Frankreich ihre Völker gegen uns mobM- fiert. Darum stehen sich Millionenheere einander gegenüber. Darum wurde Polen gegen uns gehetzt — dieses Polen, dessen Armeen wir dann vernichteten, und dessen Staat wir aus der Landkarte löschten.
heute wissen wir, worum der Kamps geht. Unter den Schlägen, die sie erlitten, haben untere schlimmsten Feinde im Ausbruch ihres ganzen Hasses ihr Kriegsziel bekannt: die Aufteilung weiter deutscher Lande unter seinen Gegnern, die Zerstückelung des Restes in schwache kleine Staaten, die Vernichtung der Deutschen bis ins dritte und vierte Glied! Und wir wissen, was die Kriegshetzer zutiefst wollen und nicht sagen: Die Beseitigung aller sozialen Errungenschaften in Deutschland, die sie als Anklage gegen sich empfinden; diese Errungenschaften, von denen sie fürchten, daß ihre eigenen Schaffenden sie ihnen fordernd vorhalten könnten! — Dir wissen, daß sie die Herabwürdigung ter Deutschen zu Arbeitstieren für sich selber, die Versklavung des ganzen Volkes auf alle Zeiten herbeiführen möchten.
Aber sie können gewiß fein: Stärker als ihr Lernichtungswille ist Deutschlands Wille zum Sieg! Stärker als ihr Unterjochungstrieb ist Deutschlands Drang zur Freiheit! Stärker als ihre Kraft ist Deutschlands Kraft! Sie haben nie geahnt, welche Kraft das neue Deutschland zu entfalten vermag — sie wissen es heute noch nicht, wessen bas neue Deutschland fähig ist! Unser ganzes Volk ist ein einziger Wall gegen den W e st en! Vor unseren Bunkern ist das Schußfeld frei! Die Münder von Zehntaufenden von Geschützen sind bereit, jedem Nahenden zuzurufen: Dies ist unser! Hinter dieser Mauer steht ein bis zum Letzten gerüsteter Deutschland! Hunderttausende — Millionen stehen bereit, jener Mauer die ganze lebendige Kraft einer Nation zu verleihen — einer Nation, die gewillt ist, alles an ihr Recht, alles an ihre Freiheit, an ihre Ehre und damit ihr Leben zu setzen. Diese Nation ist bereit, ihre Gegenwart für ihre Zukunft zu geben! Unser Westwall ist nicht zu Ende, wo an der holländischen Grenze die Höckerwälle zu Ende gehen. Er geht weit über die friesischen Inseln und über die Nordsee, weit über Helgoland hinaus. Jedes K r i e g s f a h r z e u g ist ein Träger der lebendigen elastischen Kraft des Westwalls der Nordsee. Jede Flakbatterie, jedes Luftgeschwader ist ein Teil des Westwalls der Luft, der vorgetragen werden kann bis tief in Feindesland, der vorgetragen wird bis über die Küsten Englands hinweg. So weit unsere U-Boote, unsere Zerstörer, unsere Minenleger, unsere Kreuzer ihre Torpedos tragen, ihre Minen bringen, o weit die schweren Geschütze unserer großen Schiffe -eichen, so weit reicht auch die Macht des national- ozialistischen Deutschlands. Sie reicht so weit, wie unsere Jäger, unsere Aufklärer, unsere Langstreckenbomber den Kamps tragen! Sie reicht so weit beut- ches Solbatentum reicht.
K r i e g s h a f e n ..., 26. Dez. (DNB.) Der Stellvertreter des Führers Rudolf Heß hiell seine alljährliche Weihnachtsansprache am Heiligen Abend von Bord eines Zerstörers der deutschen Kriegsmarine, der über Weihnachten im heimatlichen Hafen sein konnte. Nach seiner Ansprache blieb Rudolf Heß einige Stunden an Bord, um im Kreise deutscher Seeleute das Weihnachtsfest zu begehen. Der Stellvertreter des Führers führte in feiner Ansprache folgendes aus:
Meine lieben deutschen Volksgenossen im Ausland und in der Heimat! So oft ich bisher zu allen Deutschen in ter Heimat und im Ausland sprach, war Friede: Weihnachtsfriede. Im Mittelpunkt unserer Gedanken standen Freute, Eintracht und Gemeinschaft, Wohltun und Hilfsbereitschaft! Auch heute ist Weihnachten. Aber wie anders sieht die Welt heute aus! Wie völlig verändert sind die Verhältnisse drinnen und brauen! Das Gesetz des Krieges hat uns in seinen eisernen Bann gezogen. Der Ort allein, an dem ich hier norm Mikrophon stehe, kennzeichnet den völligen Wandel ter Dinge: Sonst sprach ich um diese Stunde aus einem stillen Senderaum des Berliner ober des Münchener Rundfunkhauses oder aus meinem eigenen Heim. Diesmal spreche ich oon einem Kriegs- schiff zu euch! Es ist einer jener Zerstörer, dem es die Heimat mit verdankt, daß auch von der See her sie geschützt ist und sie in Sicherheit Weihnacht feiern kann. Es ist ein Teil jener Flotte, die von jeher ein besonderes Bindeglied des Auslandsdeutschtums zur Heimat darstellt — ter Flotte, deren Einheiten draußen immer als ein Stück Heimat begrüßt werden.
Dieser Zerstörer ist ein kleiner Abschnitt ter Front gegen England. Männer sind um mich, die erfolgreich gegen das Land gefahren sind, das diesen Krieg heraufbeschwor. Auch hier auf diesem Kriegsschiff wird — wie überall, wo Deutsche wohnen — Weihnacht gefeiert. Auch hier fehlt die grüne Tanne mit ihren Kerzen nicht, so wenig wie sie in den Bunkern und in all den Quartieren unserer Truppen fehlt. Aber wie anders dennoch als sonst ist die Welt auch diesen Abend in uns und
ober Stunden so etwas wie ein Privatmann ist, erscheint irgendwo im Westen die bekannte Wagenkolonne und ehe sich die verblüfften ersten Feldgrauen oon ihrem Staunen erholt haben, ist der Führer auch schon ausgestiegen und geht auf ihre Unterkunft ober auf einen Bunker zu! Wie ein Lauffeuer fliegt es durch ten Westwall: der Füh- r e r i st da! Und die dienstfteien Männer dort, wo er gerate ausgestiegen ist und den Weihnachtsbaum einer Kompanie, einer Batterie sieht, bekommen plötzlich Sprinterehrgeiz und von allen Seiten saust es in ten schweren Stiefeln heran: ter Führer ausgerechnet in den Weihnachtstagen im Gefechtsabschnitt und wir nicht dabei — das gibfs ja gar nicht! Mit fliegendem Atem drängen sie sich zwischen die Kameraden, die schon die Ankunft erlebt haben, und wer Pech hat, der sieht den Obersten Befehlshaber eben gerate noch abfahren. Der ist wenig später schon wieder in einem anderen Abschnitt, und so pflanzt sich in diesen Feiertagen, die wir geruhsam verträumten, dort im Westen die Lawine des Jubels von Quartier zu Quartier, von Bunker zu Bunker.
Weißt du noch, wie das im Polenfeld zu g war? Am Sonntag, dem 3. September, ein paar Stunden nachdem er die Kriegserklärungen Englands und Frankreichs entgegengenommen hatte, eilte der Führer zu seinen Truppen, und dann stand in diesem achtzehntägigen Feldzug der Zug des Hauptquartiers bald hier, bald dort irgendwo im befreiten Lande. Aber wo dieser Zug war, da war deswegen noch lange nicht immer der Führer. Den trug die Wagenkolonne oder das schnelle Flugzeug nach vorn zu den Truppen, und die Soldaten, die den Führer auf diese Weise irgendwo unverhofft gesehen haben, auf der Fahrt im Wagen, bei einer Besprechung auf freiem Felde, bei einem Teller Suppe aus der Feldküche, beim nächsten besten Truppenteil, sind gar nicht zu zählen. Aber sie vergessen es sicher im Leben nicht, wie bas gewirkt hat; da, dieser Mann, einst Patrouillengänger aus dem Weltkriege, jetzt der Oberste Befehlshaber der neuen deutschen Wehrmacht, kümmerte sich persönlich um feine Soldaten, sprach mit ihnen, teilte Anstrengungen und Feldkost mit Ihnen.
— und jetzt opfert er seine paar freien Stunden in ten Weihnachtstagen auch noch und kommt vom Obersalzberg herunter direkt an die Westfront, während er es doch droben in seinem Hause gemütlich und warm und friedlich und erholsam haben könnte, wenigstens außerhalb ter Arbeitszeit! Da- mals, als er in Polen ständig an der Front war, gab es in den englischen und französischen Gazetten ein großes Getuschel: dieser Hitler, was hatte er da an der Front zu suchen — dazu hat man doch schließlich die Soldaten, die dafür besoldet werden! Und jetzt — ja, was treibt diesen Hitler nun wieder ausgerechnet in den Weihnachtsfeiertagen da an die Front, in die Standquartiere und Bunker?
Ob sie wohl drüben schon einmal davon gehört haben, daß Begriff und Inhalt der Volksgemeinschaft eine der ureigensten Eingebungen des Führers sind? Und daß er seinen Deutschen diese Volksgemeinschaft dauernd vorlebt? Ja, und weil er das tut, deswegen kam der Führer gerade in diesen Tagen der KriegsweihnaH zu fernen Frontsoldaten ... Dr. Ho.
Die Wehrmachtsberichte.
Berlin, 26. Dez. (DVB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gab am 23. 12. bekannt:
An der w e ft f r o n t verlief der Tag ruhig. Bei einem Grenzüberwachungsflug wurden norbwesilich von Metz zwei französische Jagdflugzeuge von deutschen Jägern abgeschossen. Die Er- Funbungsfluge der Luftwaffe gegen Frankreich, England und über der Korbfee wurden auch heute fortgesetzt.
Das Oberkommando der Wehrmacht gab am • 2 4. 12. bekannt: An der w e st f r o n t ruhiger 1 Tag. Die deutsche Luftwaffe klärte auch gestern wieder -tief nach Rorbfrankreich hinein auf.
Das Oberkommando der Wehrmacht gab am :
Der Oberbefehlshaber bes Heeres, Generaloberst von Brauchitsch, im kameradschaftlichen Kreise einer MG.-Kompanie am Westwall.
(PK.-Scherl-Bilberdienst-M.)
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