Ausgabe 
27.11.1939
 
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auf 53,38 Rpf. zu verzeichnen, sondern sogar noch

an Nichtwehrmachtangehörige. Das Kriegsverdienst«

!er Deutschland mitten ins her; treffen sollte.

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Die Zähne richtig pflegen !

irrtrauen fest, baß diese Gerechtigkeit mit stärkerer band jenes raffinierte System ganz zerschlägt!

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Ohlorodont wirktabendsambesten

ihr mehr als 5000 Gemeindeschwesterstationen er­richten und ein ganzes Jahr lang unterhalten kann. Kampf den Etaublungen-Erkrankungen

In einem der letzten Jahre machten die Fälle

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Wie die United Preß aus der siamesischen Haupt» stadt Bangkok berichtet, sind in einem Prozeß 21 Personen wegen des Versuchs, die Regierung zu stürzen, zum Tode verurteilt worden. Der Sohn des früheren Königs Tsjoelalongskorn und damalige Kommandeur des siamesischen Expeditions­korps im Weltkriege ist begnadigt worden.

kreuz ist ein Orden i zachen, auch kein Ersatz für . Kreuz. Sinngemäß gelten daher die für Derlechung des Eisernen Kreuzes gegebenen Richtlinien, nur istTapferkeit vor dem Feinde" durchbeson­dere Verdienste" zu ersetzen. Eine Verleihung an weibliche Personen ist nicht beabsichtigt. Jum Abschluß des Krieges ist die Stiftung eines Ehrenzeichens geplant, das alle Kriegsteil-

Kleine politische Rachrichten.

Der Führer besuchte am Sonntag in Mün­chen die noch in den Krantenhäüsern befindlichen Verletzten des S p r e n g st o f f a t t e n t a t e s im BürgerEwäukeller, die sich sämtlich aus dem Wege der Besserung befinden.

Reichsschatzmeister Schwarz begeht am Mon» tag, den 27. November, seinen 64. Geburtstag. Aus Anlaß dieses Tages stattete der Führer dem Reichs schatzmeister am Sonntag in seinem Heim in München einen Besuch ab, um ihm per­sönlich seine Glückwünsche auszusprechen.

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von Staublungenerkrankungen fast 30 v. H. aller den Berufsgenossenschaften angezeigten Berufs­krankheiten aus und standen hinsichtlich der Häufigkeit der entschädigten Berufskrankheiten mit 70 o. H. a n erster Stelle. Die Ursache der Silikose der Sandstrahlbläser ist der freie Kiesel­säure enthaltende Feinstaub, der beim Atmen in die Lunge dringt. Zum Schutze ist das Tragen

Oer Kongo, Belgiens Vorratskammer

Von unserem p.-Korrespondenten

Brüsiel, November 1939.

Es gibt Jubiläen, die man mit innerer Anteil­nahme, und solche, die man nur pflichtmäßig feiert. In Belgien ist in den letzten Wochen ein Jubi­läum begangen worden, an dem alle Einwohner des Landes lebhaften Anteil nahmen auch dann, wenn dieses Jubiläum in äußeren Feiern gar nicht so sehr zum Ausdruck kam. Das Jubiläum, das gefeiert wurde, war das Kongo-Jubiläum. Am 19. Oktober 1939 jährte sich zum dreißigsten Male der Tag, an dem König Leopold sein Kongo- Reich an die Belgier abgetreten hat.Die eine Hand hinterm Rücken trat Leopold vor den be­schämt errötenden Untertan und sagte: ,Jn dieser Hand halte ich den Kongo: ich will ihn euch schenken!* Er machte ein kleine Pause... dann streckte er die andere Hand aus und sagte: »Zah­len!^" Also sahen damals die bösartigen Feuille­tonisten, und nicht nur sie, diese Uebergäbe des königlichen Kolonialbesitzes an den Staat. Für sie war es nichts anderes als ein neues Geschäft des königlichen Busineß-Mannes, bei dem das liebe Volk wieder einmal die Zeche zahlen mußte.

Heute steht man die Dinge ein wenig anders und merkt, daß der alte König doch in vielem einen weiteren Blick hatte als manche Widersacher, die ihn umgaben. Schon 'm den letzten Jahren hatte der Kongo finanzpolitisch die Aufgabe, das Minus der belgischen Außenhandelsbilanz wieder auszu­gleichen, also dafür zu sorgen, daß Belgien, das sich von seinem Export erhält und eines der weni­gen Länder ist, das noch heute die reine Gold­währung besitzt, keinerlei devisenmäßige Einbußen erleiden mußte. Mit Krirgrbeginn hat sich das alles noch mehr geändert, und wie die belgischen Kinder heute chre erwartungsvollen Augen auf St. Niklas gerichtet halten, so schauen die Erwachsenen nach dem Kongo. Man redet viel von der Möglichkeit einer wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit der Kongo-Kolonie, denkt daran, eine Art Not-Autarkie zu machen, so daß bei einer Steigerung der Er­zeugung des Kongo und gleichzeitigen Abnahme der belgischen Jndustrieprodukte durch die Kolonie die Industrie des Mutterlandes jtu einem großen Teil unterhalten werden könnte. Jedes Schiff, das vom Kongo in Antwerpen ankommt, ist darum heute eine belgische Sensation, von der alle Zei­tungen berichten und genauestens die Ladung spezi- fizieren, die das Kongoschlff mit sich führte. Solche Ladungen bestehen aus Kupfer und Zink, Gold und Diamanten, Kautschuk und Baumwolle, Mais und Palmöl, Zucker und Kaffee, Manganerz und Edel­hölzern.

wacht werden.

Schulden müssen bezahlt werden.

Infolge der Kriegsverhältnisse sind gewisse Locke­rungen und Beschränkungen der Zwangsvollstreckung verfügt worden. ImDeutschen Recht" weist Ober- landesgerichtsrat Fechner jedoch darauf hin, daß grundsätzlich die Nichterfüllung oder Zuspäterfüllung einer Verbindlichkeit auch jetzt die durch Gesetz oder Vertrag vorgesehenen Rechtsfolgen nach sich zieht. Auch die Verordnung über die Bewilligung von Zahlungsfristen in Rechtsstreitigkeiten hat es abaelehnt, die Fälligkeit der Verbindlichkeiten als solche aufzuheben oder hinauszuschieben oder gar be­sondere Vorschriften über die Umgestaltung der Ver­tragsbeziehungen zu treffen. Der Schuldner soll lei st en, was er schuldet. Es mag sein, daß in einzelnen Fällen Sonderreglungen zweck­mäßig sind, die dann zu gegebener Zeit getroffen werden. An dem Grundsatz aber, daß es Pflicht des Schuldners ist, seine Verbindlichkeiten ordnungs­mäßig zu erfüllen, wird sich schwerlich etwas ändern, weil dieser Krieg voraussichtlich mehr als jeder frühere auch auf wirtschaftlichem Gebiet ausgetragen wird. Um ihn erfolgreich zu bestehen, muß die Wirtschaft gesund sein. Dies ist nur dann möglich, wenn der Waren- und Zahlungsverkehr reibungslos läuft. Aus diesem Grunde sind auch die für die ersten Kriegsmonate getroffenen Beschrän­kungen der Zwangsvollstreckung bereits wieder etwas gelockert worden._________________________

Schutze ist das Tragen von Schutzhelmen unbedingt nötig. Der Ver­band der deutschen Esten- und Metallberufsgenossen­schaften hat Richtlinien für die Bekämpfung der Silikose, insbesondere auch für Schutzhelme, aus­gestellt. Danach müssen neben anderen technischen Anordnungen die Frischluft-Atemschutz­geräte ausreichende Luftmengen, einwandfreie Frischluftzufuhr und Heizoorrichtung haben. Für jeden durch Staub gefährdeten Versicherten muß ein Atemschutzgerät vorhanden sein. Zur Bekämpfung der Silikose ist außerdem ärztliche Betreu­ung notwendig. Den Einstellungsuntersuchungen müssen in bestimmten Zeitabständen Wieder­holungsuntersuchungen folgen. Diese Untersuchungen sind jetzt bei allen Sandstrahlbläsern der deutschen Eisen- und Metallindustrie durchgeführt. Die Maß­nahmen der Berufsgenossenschaften lassen erheb­liche Fortschritte in der Bekämpfung der Silikose der Sandstrahlbläser fessttellen. Die Zahl der Erkrankten wird immer mehr zurückgehen, zu­mal auch der Ausbruch der Krankheit von der Kon­stitution der Arbeiter abhängt und diese zum Zweck vorbeugender Auslese durch methodische Röntgen­untersuchungen der Berufsgenossenschaften über-

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Schon früher war Belgien mit 402 135 686 Kilo­gramm, die einen Wert von 1587 478 286 Francs ausmachten, der erste Abnehmer der Erzeugnisse seiner Kolonie. An zweiter Stelle der Kundenliste sah man jedoch schon Deutschland, das aus dem Kongo im Jahre 1938 43 180 320 Kilogramm im Werte von 142 487 737 Francs bezog. Die­jenigen Länder hingegen, die heute am liebsten alle Kongowaren für sich in Anspruch nehmen möchten, gehören keineswegs zu den treuen Stammkunden der belgischen Kolonie. So hat England mit 2 478 203 Kilogramm im Werte von 3 934 413 Francs nicht den zehnten Teil an Kongowaren be­zogen, die Deutschland gekauft hatte. llnb Frank­reich blieb hinter dem englischen Kontingent noch zurück und bezog im letzten Jahre nur 402 922 Kilogramm im Werte von 3 569 641 Francs.

Hat man nun von belgischer Seite auch alles getan, um den Ertrag der Kongo-Kolonie so weit als nur möglich zu steigern, hat man Maßnahmen getroffen, um die Arbeitsprobleme einer baldigen Lösung zuzuführen, und angesichts der Tatsache, daß der belgische Kaustchukbedarf nur zu einem sehr geringen Teil vom Kongo gedeckt wird, sofort veranlaßt, daß eine Plantagenfläche von 20 000 Hektar jetzt neu mit Gummibäumen bepflanzt wird, io gibt es doch von anderer Seite her Gefahren, oie drohen, den ganzen Wert des Kongos illusorisch zu machen.

Denn was nützt eine noch so große Steigerung der Kongo-Erzeugung, was helfen die mit Kaffee und Kakao, Baumwolle und Mais, Oel und den verschiedensten Bergwerksprodukten beladenen Schiffe, wenn ste von den englischen Kontroll­schiffen in die Downs von Dover verschleppt, dort wochenlang festgehalten und obendrein ihrer wich­tigsten und wertvollsten Güter beraubt werden. Von Kriegsbeginn an hat man darum in Belgien darauf hingewiesen, daß die Rohstoffe aus dem Kongo keineswegs so behandelt werden dürsten wie Waren, die aus anderen Ländern nach Bel­gien importiert werden. Alle diese Proteste jedoch haben bis zum heutigen Tage nichts geholfen, und gerade die Kongoschiffe sind eurer besonders peinlichen Untersuchung unterzogen worden.

Das alles kann jedoch nichts daran ändern, daß den Belgiern chre Kolonie, deren finanzielle Lage sich in den letzten Monaten den jüngsten Berichten zufolge erheblich gebessert hat, heute mehr denn je am Herzen liegt und neben der belgischen Kohle als größtes .Haben" in der belgischen Bilanz ge­bucht wird.

Nachdem die organisatorische und Aufbau« arbeit der SA. im Gebiete des Protek­torats Böhmen und Mähren bereits vor einiger Zeit ihren Abschlüß gefunden hatte, begab sich Stabschef Lutze zu diesen neuen Einheiten, um die Männer von fünf Standarten auf den Führer zu vereidigen.

In Belgrad wurde mit einem Kapital von 1,1 Millionen Dinar eine neue GesellschaftJugo* Panuk" gegründet, die den Baumwollanbau in Jugoslawien verbreiten und die Aus­fuhr dieser neugewonnenen Baumwolle n a ch Deutschland fördern soll. Daneben wird sich die Gesellschaft mit der Ausfuhr von Erb­sen und landwirtschaftlichen Produk­ten sowie mit der Einfuhr von Industrie-Erzeug­nissen befassen.

In Italien wird die Jahresklasse 1913 vom 1. Dezember an beurlaubt. Ferner werden ältere Offiziere beurlaubt, die bereits wäh­rend des Weltkrieges eingezogen worden waren.

und kein Masienerinnerungs- gegenüber dem ersten Opfersonntag des Kriegs­atz für das fehlende Eiserne winterhilfswerkes ein um 669 883,38 RM. höheres ~ Ergebnis erzielt worden. Rund 20,9 Millionen

opferte allein im November 1939 das deutsche Volk für das Kriegswinterhilfswerk. Welch ungeheure soziale Kraft mit dieser Summe enstesseU werden kann, das erläutert am besten, daß die NSV. mit

eits unterhalb der Brücke an der Achterkante der Juke II. Das Wasser drang jetzt so stark ein, daß rs den Heizern und dem diensthabenden Ingenieur Ttdyt mehr möglich war, das Feuer aus den Kesseln tu reißen, sie muhten die Räume schnellstens ver- . affen. Der vom Kapitän geweckte Erste Offizier Lhomsen konnte noch mit den Feuerschiffen Scheue- dingen und Elbe-Weser Verbindung aufnehmen und 80 8-Rufe senden.

Während schon 16 Mann der Besatzung im back- üordseitig angebrachten Rettungsboot Platz nahmen, stieben Oer Kapitän, der Erste Offizier, der Erste Ingenieur, der Zweite Ingenieur, der Koch und ler politische Leiter an Bord. Das Vorschiff war ^zwischen schon fast bis zur Brücke unter Wasser. Sine Rettung schien aussichtslos, weshalb die an

Aus aller Wett.

Plünderer hingerichlel.

Die Justizpressestelle des Oberlandesgerichts Zwei­brücken teilt mit: Am 25. November 1939 wurde der am 10. Juni 1909 geborene Karl Straßner aus Büdingen h i n g e r i ch t e t, der durch das Son­dergericht Saarbrücken wegen Verbrechens wider die Verordnung gegen Volksschädlinge zum Tode und dauerndem Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte ver­urteilt war. Karl Straßner hatte am 26. September und am 1. Oktober 1939 in einem aus militärischen Gründen von der Zivilbevölkerung frei gemachten Grenzort ge p I ü n b e r t.

Sturm über Schweden.

Ganz Schweden wurde am Sonntagabend von einem verheerenden Sturm heimgesucht. Der Wind, der mit einer Geschwindigkeit von neun Meter in der Sekunde über das Land brauste, richtete riesige Schäden an. Aus allen Teilen Schwedens werden große Ueberschwemmunaen gemeldet. Zahlreiche Bäume wurden durch den Sturm um- Ä wodurch die Straßen zum Teil versperrt

n. In Nordschweden war der Sturm mit starkem Schneefall verbunden, so daß der Verkehr teilweise lahmgelegt wurde. Das Elektri­zitätswerk in Trollhättan in Värmland wurde zeit­weilig außer Betrieb gesetzt, so daß viele Städte ohne Strom blieben.

Uraufführung einer deutschen Oper in Stockholm.

In Anwesenheit König Gustafs, zahlreicher anderer Mitglieder der königlichen Familie und im Beisein von Mitgliedern der Regierung, des diplo­matischen Korps wurde die von zwei Deutschen ver­faßte OperKönigin E l i s a b e t h" in der königlichen Oper in Stockholm uraufgeführt. Die gesamte schwedische Presse lobt die Komposition und das Libretto. Bei dem Komponisten handelt es sich um den jungen Deutschen Fried Walter aus Dresden, der erst im 32. Lebensjahr steht. Das Libretto ist von Christof Schulz-Gellen ver­faßt. Der 82jährige König, der gewöhnlich nur wäh» renb eines Aktes in der Oper weilt, wartete das Ende der Oper ab und spendete durch temonftra- tives Händeklatschen großen Beifall.

Grohfeuer in Vallifchport.

Gin Großfeuer brach in Baltischport, der neuen russischen Flottenbasis in Estland, aus. Die großen, neu errichteten russischen Muni­tionslager sollen sich stundenlang in unmittelbarer Gefahr befunden haben, in die Luft gesprengt zu werden. Der Brand war in der Nacht in einem Lokal ausgebrochen und hatte rasch um sich ge­griffen, da ein starker Wind herrschte. Sechs Häuser sind bis auf die Mauern niedergebrannt. Dem raschen Eingreifen der Feuerwehr, die von russischen Truppen unterstützt wurde, war es zu verdanken, daß di« neuerrichteten militärischen Anlagen nicht Opfer der Flammen wurden.

Erstbesteigungen in Südamerika.

Der italienische Alpinist Piere G h i gl i o n e ist soeben aus Südamerika zurückgekehrt, wo er im letzten Sommer in den Anden gemeinsam mit den Deutschen Dr. Fritz, Kuehm, dem Ingenieur Prem und dem Missionar F o r m a g g i o einige kühne Erstbesteigungen ausgeführt hat über di« Südwand der berben Gipfel des Cerra Altar (5180 und 5280 Meter) in Ecuador, übet die Südostwand des Chimborazzo (6218), auf den Südwestkamm des Jllimani (6450) in Bolivien und den Süvstkamm des Sajama (6530).

Ergebnisse der dänischen Grönland-Expedition.

Die unter der Leitung des Geologen Rosen« krantz stehende dänische Grönland-Expedition ist wieder zurückgekehrt. Als eines der wichtigsten Er­gebnisse der sommerlichen Untersuchungen wird die Entdeckung von Oelvorkommen auf der Nugsuak-Halbinsel bezeichnet. Ob sich eine wirt­schaftliche Ausbeutung lohnt, weiß man noch nicht. In derselben Gegend wurde auch Marmor ge­funden. Auf Disko und Svartenhuk wurden Spu­ren eines vorzeittichen vulkanischen Ausbruches ent­deckt. In Umanakfjord wurden Kohlenvor« kommen von bester Qualität festgestellt.________

Totenfest in Bromberg.

Gauleiter Forster spricht zum Gedenken des Bromberger Blutsonntags.

Bromberg, 26. Noo. (DNB.) Aus dem Stadt- yeater in Bromberg übertrug der Reichssender -anzig als Reichssendung die Feierstunde für die Aromoerger Blutopfer auf alle deutschen Sender, -ie Feier im Bromberger Stadttheater fand statt h Anwesenheit des Reichsstatthalters und der Hin- !»rbliebenen des Bromberger Blutsonntags. Der Volksdeutsche Fenske aus Bromberg gab einen urschütternden Erlebnisbericht von seiner Verhaf- Lmg durch die Polen, von den unmenschlichen Sei­ten in polnischen Gefängnissen und Zuchthäusern, loon dem Todesmarsch der volksdeutschen Gefange- i«en nach Brest-Litowsk und von der Befreiung der II eberlebenden durch die vordringenden deutschen Gruppen.

Reichsstatthalter Gauleiter Forster hielt die Vedenkrede für die Toten. Bromberg sei durch die ürchtbaren Ereignisse der ersten Septembertage bie- H Jahres für alle Deutschen zu einem besonderen Begriff geworden. Rund 1000 beutsche Volksge­nossen und Volksgenossinnen allein in Bromberg rnd aber Tausende im ganzen Lande seien, nur weil f»e Deutsche waren, von verhetztem polnischen Mard- Mndel auf sadistische Weise umgebracht worden, -iese sadistischen Mörder sind Angehörige des polnischen Volkes gewesen, eines Volkes, ins noch im August d. I. in unglaublichster lieber- iieblichkeit erklärte, es müsse Deutschland vernichten, nm eine neue Kultur nach Mitteleuropa zu bringen. Wir haben den Geist dieses Volkes in Aromberg am besten kennengelernt.

Wir sind nun", so erklärte der Reichsstatthalter, ,®om Führer als Treuhänder der deut- forf) e n Sache für dieses Land eingesetzt worden mit dem klaren Ziel, dieses Land wieder k eutsch zu machen. Es wird daher unser aller chrenvollste Aufgabe sein, alles zu tun, damit schon in wenigen Jahren alle polnischen Erschei- t ungen, ganz gleich welcher Art, beseitigt sind. Das gilt besonders für die völkische Be­reinigung dieses Landes. Wer zum pol- rischen Volk gehört, muß dieses Land ner» Ira jf en. Wir wollen geloben, in diesem Kampf '.nn unser deutsches Volkstum nie weich zu werden, fwnbem immer die Härte an den Tag zu legen, die notwendig ist, um die schweren Probleme in diesem lande zu lösen und damit unserer Verpflichtung, Ism Opfertod des Deutschtums in diesem Lande {gegenüber nachzukommen."

Das Kriegsverdienstkreuz.

Am 18. Oktober hat der Führer als Zeichen der 1 nerfennung für Verdienste, die keine Würdigung lurch das Eiserne Kreuz finden können, den Orden I23 Kriegsverdienstkreuzes gestiftet. Das Kriegsver- V lienstkreuz wird mit und ohne Schwerter verliehen, sowohl an Angehörige der Wehrmacht als auch

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ng in b« Und bas alles zusammen Ist die Methode, die ÄusfchD ^ne höhere Gerechtigkeit herausgefordert hat. Wir

Lord Zurückgebliebenen das backbordseitig ange­brachte Arbeitsboot klarmachten. Als der Kapitän mit den Zurückgebliebenen das Boot bestiegen hatte, wurde dieses an die Schiffswand geschlagen imb lief voll. Der Erste Offizier und der Zweite Ingenieur wurden an Bord zurückgeworfen, der Kapitän und die restlichen Vesatzungsmitglieder -ielen in See. Das Schiff war während dieser Zeit o weit vollgelaufen, daß es Kopf stand, etwa zwei UHnuten in dieser Stellung verharrte und dann Zöllig absackte. Erst nach 40 Minuten konnten die Mziere und Steuerleute vom eigenen Rettungs- b'oot ausgenommen werden, der Kapitän starb mit einem Schiff. Eine halbe Stunde später wurde die Lesatzung, die sortgesetzt Leuchtmunition abschoß, I Zon dem schwedischen DampfetSverre Nergard" gesichtet und an Bord genommen.

lieber die Ursache der Explosion sagen die ver- lommenen Besatzungsmitglieder, insbesondere die- enigen, die zur Zeit der Explosion Wache hatten, nbereinstimmend aus, daß die Explosionen )'vn Höllenmaschinen herrühren müs- ten, denn diese seien nicht außenbords, sondern im Zchiffsinnern erfolgt, und zwar die erste Ex« plofion in der Luke I, die zweite Explosion in der Luke II. Eine kurze Besichtigung der Stelle der weiten Explosion durch einen der Schiffsingenieure iigab, daß d i e Schiffswand zerrissen I.nd nach außen gedrückt war. Spätere um- nssende Feststellungen auch in den Ausgangshäfen irgaben die Richtigkeit der Aussagen der Besatzungs­nitglieder. Wiederum war das Exerzieren der Propagandaabteilung" von dem in London ge­orderten Erfolg gekrönt worden.

$ür heule wollen wir dieses Kapitel beschließen, is waren nur drei Falle von fünfzehn Ünfchlagen des englischen Geheimdienstes, die ms im Laufe eines Jahres bekanntgeworden sind, lieber 60 Millionen Reichsmark Sdja- I I e n hat nicht nur Deutschland, sondern auch Japan imd Italien diesemProbealarm" des englischen Service mitten im sogenannten Frieden zu danken! i Sanz zu schweigen von den Opfern an Leben und Aesundheit braver Schiffsbesahungen.

Die Bombe in München aber, das war keine Zrobe mehr, das war ein Unternehmen, wie wir »iffen, mehrfach von gleicher Stelle aus vorher ein- |Eübf und geprobt, das war der Schlag, der Stoß,

nehmer erhalten können.

Der Personenkre'is, ber im Heere für das Kriegsverbünstkreuz in Betracht kommt, umfaßt im Feldheer alle rückwärtigen Einheiten und die nicht unmittelbar und ausschlaggebend an ber Truppenführung beteiligten Organe der Stäbe, ferner das Ersatzheer. Das Kriegs- verdienftkreuz mit Schwertern können erhal­ten: im Feldheer Angehörige von Einheiten und höheren Stäben, die nicht selbst zu tapferer Betätigung im Kampf kommen können und An­gehörige der rückwärttgen Dienste, im Opera­tionsgebiet Angehörige von Einheiten und Stäben, die zum Erhalt der Schlagferttgkeit der fechtenden Truppe eingesetzt sind, in der Heimat Angehörige des Ersatzheeres, die sich in besonderem Maße um die Vorbereitung des besonderen Ein­satzes der Wehrmacht Verdienste erworben haben oder die seit Kriegsbeginn in hervorragender Weise an der Erhaltung der Wehrmacht im Kriegs,zu- tanb unmittelbar mitgewirkt haben, schließlich An­gehörige aller Dienststellen, die bei späteren be- onberen Verdiensten in der Heimat dem Feldheer mindestens drei Monate angehört haben, ohne ver­wundet zu sein.

Reue Siege deutscher Opferbereitschoff.

Im November rund 20,9 Millionen für das Kriegs-WHW. geopfert.

Berlin, 25.Nov. (DNB.) Sowohl das Ergeb­nis des zweiten Dpferfonntags als auch das der von SA., ff, NSKK. und NSFK. durch- aeführten zweiten Reichsstraßensamm- l u n g haben eine Opferbereitschaft des deutschen Volkes gezeigt, die wahrlich das Ergebnis einer sozialen "Volksabstimmung ausdrückt. Dolche und Schwerter als Symbole nattonalsozvalistischen Kampfwillens erbrachten in Großdeutschland eine Summe von 9 015 032,08 RM. Das sind nicht nur 4 Millionen RM. mehr als 25 Millionen Abzeichen mal dem nominellenPreis" von 0,20 RM. je Stück erbringen mußten, sondern auch noch 2 289 858,85 RM. mehr als das Ergebnis der zweiten Reichsstraßensammlung des Vorjahres, die mit 6 725 173,23 RM. abschloß. Gegenüber der zweiten Reichsstraßensammlung des Vorjahres ist also eine Steigerung von 34,05 v. H. zu verzeichnen.

Auch ber zweite Opfersonntag hat ben zweiten Eint°pss°nntag des Vorjahres bei lveitem übertroffen. 11873 854,44 RM. finb 3 418 726,68 RM mehr als das Ergebnis des zweiten Eintopf- fonntaqes im Winterhilfswerk 1938/39, ber damals 8 455 127,76 RM. erbrachte. An diesem Aufkommen waren das Altreich mit 10 287 493,05 RM. oder 53,05 Rpf. je Haushalt beteiligt, die deutsche Ost­mark mit 1097 059,56 RM. ober sogar 59,58 Rpf. je Haushalt, während der noch irn Aufbau begrif­fene Sudetengau mit 498 301,83 RM. oder 49,95 Rpf. je Haushalt gegenüber dem ersten Dpferfonn- tag das Ergebnis um mehr als 150 000 RM. er­höhte. So ist nicht nur gegenüber dem zweiten Em- topffonntag des Vorjahres eine Steigerung . um 40,43 v.H. je Haushalt von 38,29 Rpf.