Ausgabe 
27.10.1939
 
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Auf Kaperfahrt in der Nordsee

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Türkenpaktes ein, der vom britischen Empire I

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Zum Wehrmachtsbericht.

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Das Späbtruppunternehmen des Leutnants Klapproth.

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seiner Lage und der bereits vorgenommenen (Ent­waffnung außerstande, sich an diesem Kampf noch zu beteiligen. Er kam heil zurück und die von ihm gemachten Aussagen find die einzige Nachricht über das Schicksal des Spähtrupps.

Trotz vieler Streifen und wiederholten Suchens nach dem Verbleib des Spähtrupps gelang es nicht.

Aegel zu werden, daß Handelsschiffe ohne vorheriqeWarnungversenkt werden, und

Mehrheit, die bei Kriegsbeginn eine Derwickluna der USA. in den Krieg für unvermeidlich hielt, aus 46 d. j). zusammen während 54 v. $). der Be­fragten heute sich davon überzeugt erklären, daß die Vereinigten Staaten neutral bleiben werden. Wir sagen nicht, daß dies nun gültige Beweise seien; jedenfalls aber zeigen diese Ziffern einen be­merkenswerten Wandel der Stimmung drüben an.

und Frankreich mit tiefer Genugtuung ausgenom­men worden sei und angeblich auch in vielen an­deren Teilen der Welt wie er sich ausdrückte zweifellos willkommen geheißen wurde. Offenbar in Unkenntnis zahlreicher neutraler und selbst türki­scher Pressestimmen glaubte er diesen Pakt als eine Garantie" für die Erhaltung des Friedens inter­pretieren zu können.

Eine sachliche Antwort auf die beweiskräftigen Ausführungen des Reichsaußenmini ft ers in seiner Danziger Rede u'm ging Herr Cham­berlain mit den banalen Worten, mit Kommentaren

land wird auch auf diesem Gebiet weiterhin i höchstem Maße verwundbar bleiben.

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Kartenskizze zum Heeresbericht vom 26.10., nach dem ein Angriff des Feindes auf eine 12 Kilo­meter westlich von Völklingen liegende Hohe im Artillerie- und Maschinengewehrfeuer liegenblreb. (Scherl-Bilderdienst-M.)

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Dr. Tiso zum ersten Staatspräsidenten der Slowakei gewählt.

22715 Tonnen britischer Schiffsraum in zwei Tagen versenkt.

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Rom, 26. Ott (Europapreß.) In London wurde mitgeteilt, daß in den letzten beidenTagen Schilfe mit einer Gesamttonnage von 22 175 Ton­nen von deutschen U-Booten versenkt worden sind. Zu der Versenkung des englischen Dampfers T a f n a" (4413 Tonnen) 80 Meilen von der Meer­enge von Gibraltar entfernt, wird bekannt, daß die aus 31 Köpfen bestehende Mannschaft in einem Mittelmeerhafen angekommen sei. Ferner wird be- richtet daß die Versenkung des britischen Dampfers Chan Chi sholm" an der spanischen Küste erfolgt ist. Das Schiff befand sich mit einer gemisch­ten Ladung nach einem englischen Hasen unterwegs.

tilleriebeobachter hatte den Panzerangriff entdeckt in der Nähe einschlug. Den Augenblick der Der-

P. K. In schneidigem Vorgehen hat die deutsche Infanterie die bisher vom Feind besetzten Gebiets­

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Berlin, 25. Oft. (DNB.) Gleich nach Ausbruch des Krieges wurden in England Maßnahmen er­wogen, durch die die Crzeugungskraft der englischen Landwirtschaft erhöht werden sollte. Die Tatsache, daß England rund75Prozent seines gesamten Nahrungsmittelbedarfes ein führen muß, schien plötzlich recht besorgniserregend zu sein. Nachdem die englische Landwirtschaft jahrelang

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Oie englische Landwirtschaft enttäuscht

Maßnahmen zur Erhöhung der Erzeugungskraft gescheitert.

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Dürftiger Wochenbericht Chamberlains

Oer britische Premier entzieht sich der Stellungnahme zur Oanziger Uede Nibbentrops.

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Jahre 1924 wirkte Dr. Tiso als Priester in Banovce. Im Jahre 1925 wurde er zum Abgeordneten der Slowakischen Dolkspartei gewählt und 1927 sandte ihn der Slowakenführer Andreas Hlinka in die Prager Regierung, wo er den Posten eines Ge- sundheitsministers bekleidete. Dr. Tiso ist auch durch seine Parlamentsreden bekannt geworden, die von tiefer Moral zeugten und zugleich Vorbilder der Rednerkunst waren. Dr. Tiso führte die erste slowa- kische Regierung in den kritischen Oktobertagen 1938 und durch den slowakischen Märzumsturz, der verbunden war mit der denkwürdigen Reise Dr. Tisos zum Führer. Seit dem 1. Oktober 1939 ist Dr. Tiso Nachfolger Hlinkas im Vorsitz der Slowa- kischen Dolkspartei. Heute blickt die ganze slowa- kische Nation mit Vertrauen auf ihr Staatsober­haupt und ist stolz, einen Staatsmann von euro­päischem Format ihr eigen nennen zu dürfen.

Oer Führer beglückwünsckt Or. Tiso.

Berlin, 26. Okt. (DNB.) Der Führer hat den bisherigen slowakischen Ministerpräsidenten Dr. Tiso anläßlich der heute erfolgten Wahl zum Staatspräsidenten seine herzlichen Glück­wünsche übermittelt.

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Das Bataillon hat nunmehr die am Legenwald gefallenen Kameraden der 2. Kompanie, bie der Franzmann nur mit wenigen Schaufeln Erde be deckt hatte, wieder ausgraben lassen und angeord net daß die toten Helden in Zweibrücken mit allen ihnen gebührenden militärischen Ehren - ;erlich beige setzt werden. Zusammen mit

hohe Bankschulden und große Lieferantenschulden hat und daß sie, was vielleicht noch schlimmer ist, ohne eigene Schuld die Bestellung des Landes ver­nachlässigt." Der Verfasser weist abschließend darau hin, daß die Ankündigung des englischen Landwirt-- schaftsministers,es könne auch für die nächsie Ernte kein Nutzen garantiert werden, die Lage der englischen Landwirtschaft nur noch ver-

irqenb etwas Über dessen Schicksal in Erfahrung zu bringen. Erst jetzt, nachdem vor zwei Tagen Die Franzosen aus den von ihnen besetzten Gebieten herausgeworfen worden waren, hat man auch Die Stelle gefunden, wo die deutschen Kameraden, dort wo sie gefallen, verscharrt lagen. Der helden­mütige Kampf des kleinen deutscken Spähtrupps hatte seinerzeit dem Unternehmen des Gegners em Ende gesetzt. Jedenfalls verschanzte sich dieser am Rand des Legenwaldes, also nur wenige Meter von den toten deutschen Soldaten entfernt, so Dag es für die Franzosen ein Leichtes geroefen roare, tue fünf gefallenen deutschen Soldaten zuruckzuschaffen und ihnen ein würdiges Soldatengrab zu Rennten, wie dies im umgekehrten Fall sicherlichgescheh n wäre. Es kann als Schandfleck auf dem Heller, Schild französischer Soldatenehre bezeichnet werden, daß anscheinend nicht einmal der Versuch unter- nommen worden ist, die tapferen deutschen Solda­ten die hier im Feuer französischer Panzerwagen verbluteten, die paar Meter zuruckzutragen und n würdiger Weise zu bestatten.

Beisetzung in Zweibrücken.

EilschriftFortune" stellt ein Anwachsen der abso- lut friedenswilligen.. Stimmen von 54 v. H. auf 67 v.-h. rm Oktober fest, obgleich immer noch 84 v. H. «stier Stimmen ihre platonischen Sympathien für England bekundeten Die nur 8 v. H. der Stimmen, Wiche im September mit einem Sieg Deutschlands rechneten, sind im Oktober auf 15 v. H. angestiegen, gleichzeitig schrumpfte so stellt das Statistische Institut für öffentliche Meinung fest die große

zu vielen Einzelheiten in dieser Redekeine Zeit verlieren zu wollen". Der sachlichen Auseinander­setzung entzog sich der englische Premierminister durch das Schlagwort von derVerdrehung der Wahrheit" und durch die von keinem Argument ge- stützte Behauptung, daß Deutschland den Knea wünschte und plante. Zum Schluß verflieg sich Chamberlain au der Behauptung, die Geschichts­schreiber der Zukunft würden ersehen, in welchem Ausmaß die Rolle oder der Charakter des britischen Volkes von der deutschen Staatsführung verkannt worden wären. Dem deutschen Entschluß, den Kamp mit aller Kraft bis zum Ende durchzuführen, wußte Chamberlain nichts Großsprecherisches entaegenzu- setzen als die Worte:Wir sind bereit, die Antwort zu geben, weil Deutschland es war, das Groß­britannien zwang, zu den Waffen zu greifen."

mischten sich die bunten Farben des Militärs, der hohen geistlichen Würdenträger, der Hllnka-Vertre- ter der Vertreter der Hauptleitung der Deutschen Partei. Unter den Anwesenden sah man außer Der slowakischen Regierung und allen Abgeordneten in der ersten Reihe den deutschen Volksgruppenfuhrer, Franz Karmasin, zahlreiche Ehrengäste, die Vertreter des Diplomatischen Korps, die deutsche Heeresmission und auch mehr als vierzig auslän­dische Journalisten.

Das Parlament schritt dann zur Wahl des Präsidenten, die einstimmig auf den. bis­herigen Ministerpräsidenten Dr. X tf ° Parlamentsvorsitzende das Ergebnis bekannt ga, folgte minutenlanger Beifall des Hauses. Im Auaenblick der Verkündung ,des Ergebnisses der Wa1)l intonierte vor der Unioerfität eine Militär- fnnelle die Staatshymne und am Gebäude ging die Staatsflagge hoch. Dazu donnerte der Ehrensalut Kanonenschüssen über die Hauptstadt. Der Parlamentsvorsitzende Dr Sokol begab sich 'n das Reaierungsgebäude, um den neugewahlten Prast ^t-n abzuholen, worauf dieser im Parlament stur- beaS seinen Eid leistete. Staatspräsident trug den schlichten Priesterrock und do- Grohkr uz d-- Verdienstordens oom deutschen

Adler. .....

«.x purfrufc der Sitzung verließ der Präsident . Me Ehrenkompanie leistete die (Ären-

da- G-baude d,°^drm-°m^ erftattete Meldung WUMMch

S m gleiAen Augenblick ging die Brot und Salz, im » . . ^nd der

Präsidenten-Standa^e^a^ P^^ ^fien Amtssitz, erste Burger desrr;r0 den Führer der Dann empfing ? m a f in , und

deutschen Volksgruppe, F 3 Graf

Dr. Joseph Tiso. - (Sch-rl-Bilderdienst-M.) stnd in farbenprächtigen ub°"mmitltär, -l^ka-Garde und AS b'wet-n in len Hauptstraßen Spalier und Tracht-ng Pf­latten Ausstellung g-nommem Um 10.30 W

war der Gerührtheit der Unterhausmitglieder ge- «, als er kundgab, es ereigne sich häufig, daß bti U-Bootangriffen Passagiere und Mannschaften in kleinen offenen Booten und bei stürmischer See dir Kälte und den Unbilden der Witterung aus­gesetzt würden. Mit der Miene des Biedermannes Wate er hinzu, daß kein Wort stark genug sein kenne, um den Abscheu vor dieser Art der Krieg- fthrung auszudrücken. Herr Chamberlain mag dabei der Frauen und Kinder gedenken, die er mit feiner Blockade treffen will. Ader wir Men, daß Herr Chamberlain an großzügiger Ge- dllchtnisschwäche leidet.

Chamberlain ging dann auf das Echo^ Des

»ernackläfsiat worden war, wollte man ihre roorrener und schlimmer mache.

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Sch°U°rn"°"ur?M^ »n ochtr^zu F-Mllung 'berechtigt doß bie eng.

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Anfang Oktober gab das Oberkommando der Wehrmacht bekannt, daß noch feit dem 30. (September weitere 72 Dampfer von deutschen Seestreitkräften angehalten wurden. Blitzartig kontrollierte die deutsche Kriegsmarine den Handelsschiffsverkehr im Skagerrak. Der Erfolg wird^durch die^ Bekanntgabe des OKW. eindeutig bewiesen. Dabei wurde durch die Aussagen der neutralen Schiffskapitane bestätigt, Prisen^ommanb^'bas^ich^ein-m^g-stöpp^ n-utra/en Schisi"nähert^ sPressebilb^Zentrale-M.)

Die Tragödie am Legenwald.

schon, wie schwierig es , ----- - ___,

lündwirtschaftlichen Erzeugung mit kurzfristigen Maßnahmen zu arbeiten: Es waren nämlich we- ber genügend Traktoren n o ch genug Arbeitskräfte vorhanden, um diese Aufgabe oon vornherein großzügig durchzuführen Ferner oerfuchte man, durch Lohnerhöhungen für 2anD- arbeiter Arbeitskräfte für die Landarbeit zu gewin­nen. Aber auch diese Maßnahme kam flujpat, da die inzwischen eingetretene Erhöhung Der Le- benshaltungskosten die Lohnerhöhungen ausglich

^Di/^heutiqe Lage der englischen Landwirtschaft wird durch eine Zuschrift an di eT i m es gekennzeichnet, in der zum Ausdruck kommt, daß die englische Landwirtschaft viel zu sehr ver­schuldet ist, um noch intensiv arbeiten zu kön­nen.Seit vielen Jahren hat es die Regierung unterlassen", so heißt es in ^fer 3*iftine R Landwirtschaft auf eine vernünftige Basis zu stellen

mit dem Erfolg, daß die Mehrzahl der Landwirte

VÖIKLIN6EN oNEUNK.

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Preßburg, 26. Ott. (Europapreß.) Die Slo- öatei, der jüngste Staat Europas, steht am Son nerstag im Zeichen der Wahl des ersten Staatspräsidenten. Die Straßen der Haup< * stadt prangen im Fahnenschmuck. Neben ^ Staats sahne zeigen die Häuser die Hakenkreuzfahne der deutschen Volksgruppe. Tausende von Slowaken

gefunden hätten, teilte aber zur Beruhigung des moralischen Gewissens des Empire und zur Unter­stützung des Kampfesmutes der Poilus mit, daß Jir Zustroin von Verstärkungen und ! Re s e r v e rn a t e r i a l für die britischen Expedi- tjonsstreitkräfte andauere.

Nach einem rosigen Bericht über die Kriegslage erklärte der Premierminister, es scheine jetzt zur

französischen Eindringlingen g e s ä u l erhielt nun endlich auch ein Infanterieregiment Klarheit über das Schicksal eines Späh­est r u p p s , der sich am 14. September, also vor ' mehr als vier Wochen, in einem Gefecht mit einer ).' starken französischen Kompanie und 3 Panzerwagen befunden hatte.

Von dem Spähtrupp war nur ein Mann, schütze Huber, zurückgekehrt. Jetzt wurde der Führer des Spähtrupps, ein Leutnant, ein Unteroffizier und drei Mann wenige Schritte vor dem Rande des Legenwaldes, wo sie den Kugeln der fran­zösischen Panzerwagen erlegen waren, aufgefunden. Die Franzosen hatten die tapferen deutschen Soldaten, die sich bis zuletzt verzweifelt gewehrt haben, tagelang dicht vor ihrer Stellung liegen lassen und bann ganz notdürftig mit einigen Schaufeln Erde zugedeckt.

Mit einem Gefühl tiefer Bitterkeit stehen wir an benGräbern" dieser deutschen Soldaten, her Bitterkeit gegenüber einem Gegner, der nichts an­deres zu tun wußte, als ein paar armselige Spaten Erde über unsere toten Kameraden zu werfen. Die unvergleichliche Tapferkeit des kleinen Spähtrupps, dessen Schicksal sich am Legenwald bei Altheim er- füllt und der hier e i n e r z e h n f a ch e n U e b> r - macht Widerstand geleistet hatte, mußte den Franzosen eigentlich schon Veranlassung ge­geben haben, diese deutschen Soldaten in würdiger W-ile beizusehen. Uns ist jedenfalls kein Beispiel bekannt, wonach bei uns gefallene Franzosen je so unfoldatisch behandelt worden wären. Im Gegen­teil' Erst vor wenigen Tagen ist im Stistswalde bei Saarbrücken ein dort im Niemandsland liegender französischer Kolonialsoldat hinter der deutschen Stellung mit allen militärischen Ehren beige'setzt worden. Dabei hatten bie deutschen Gefechtsvorposten den toten Franzosen, nachdem dieser von seinen eigenen Kameraden im Stich ge­lassen worden war, unter ständiger Lebensgefahr aus dem Niemandsland zurückgetragen, um biepm fremden Soldaten ein_ ehrenvolles soldatisches -Be­gräbnis bereiten zu können.

Es war am 13. September abends, als Leutnant Klapproth, Zugführer eines Infanterieregi­ments, ben Befehl erhielt, im Morgengrauen des nächsten Tages zum Legenwald vorzu­bringen, um bie Arbeit der Pioniere zu decken, die ein Gelände zu verminen hatten Die Arbeit war größtenteils schon getan, als plötzlich ker feindlicher Vorstoß erfolgte. ^ Schutze von drei Panzerwagen griff bie französische In­fanterie in mehr als Kompaniestarke ben schw-lchen Spähtrupp an. Mitte unb linker Flügel bes Trupps konnten sich der durch den Gegner -ing-l-.t-ten Um- Dämmerung entziehen, wahrend der rechte tfiugei mit Leutnant Klapproth. einem Untero siper und acht Mann sich nahezu - 'Ng-fr-ist sahen. Der deutsche vssizier gab seinen Mannern den Beseh. ficfi einzeln zurückzuarbeiten, wahrend er selbst sich opferte'unb Wort den Kamps mit dem Panzer» m<Bcr e"troa"100 Meter von ihm liegende Huber war von einigen Franzosen ge sang genommen und e n i w a s s ne t worden, ass --- plötzlich Eine deutsche Granat- der deutsche Ar ls-

gruppe zur Wahl übermittelten. Am Abenb nahm der Präsidenst an einer Festvorstellung im Natio­naltheater teil. Mit ber Wahl Dr. Tisos zum Staatspräsidenten ist eine Neubildung ber Regierung verbunden. Zukünftiger Minister- iräfident wird Dr. T u c a werden. Es ist aber raglich, ob bie Neubildung schon am Freitag ober erst im November erfolgen wird.

Staatspräsident Dr Tiso.

Dr. Josef Tiso würbe 1887 m ber kleinen slo­wakischen Gerneinbe Velka Bytea als Sohn einer Bauernfamilie geboren. Er besuchte bas Gymna- ium in Sill ein und Neutra. Als Zögling des Paz- mans-Jnstitutes in Wien studierte er Theologie. Im Jahre 1910 wurde er zum Priester geweiht und ein Jahr später zum Doktor der Theologie promoviert. Im Jahre 1915 wurde er zum Pro- essor des Gymnasiums in Neutra ernannt, unb 1918 zum Professor ber Theologie. Vor und nach dem Weltkrieg arbeitete Dr. Tiso in verschiedenen slowakischen Vereinigungen und bei einer Reihe von slowakischen Zeitungen. Für seine Arbeit in der autonomistischen Slowakischen Dolkspartei wurde er zweimal ins Gefängnis gesetzt. Seit dem

M Berlin, 26. Okt. (DNB.) Semen üblichen Wo- , ? chenbericht im Unterhaus leitete Chamberlain heute mit der Feststellung ein, bah während ber letzten Woche an der We st front keine Opera­tionen von größerer Wichtigkeit ftatt-

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