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ARZNEIMITTEL
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Unaufhaltsam geht die Bewegung des Lebens weiter. Hinter den Männern und Frauen, die um die deutsche Selbstbehauptung kämpfen, um die Lebensrechte unseres Volkes, um seine Zukunst, - steigt ein neues Geschlecht herauf, das einmal Erbe unseres Sieges sein wird. Die Zeit, in der die deutsche Jugend heranwächst, ist ernst, aber sic bietet ihr den hohen Anblick von Taten, die eingehen werden in die Geschichte der Völker. Jungen und Mädel verlassen die unbefangenen Spiele ihres Alters und finden in der Zusammenraffung aller Kräfte, die uns die Stunde auferlegt, bereits einen nützlichen Einsatz.
Mehr denn se gilt die Fiirsorge des Staates und die ZUrsorge der Familien den Kindern und der Zugend. Ihnen eine ungestörte und kraftvolle Entwicklung zu ermöglichen, ist das Bestreben aller,die sich fiit ihr Gedeihen verantwortlich wissen. Die Bemiihungen der deutschen Gesundheitsfront sind mit besonderer Aufmerksamkeit darauf gerichtet, alle Mittel, deren Kinder zu ihrem Schutz, zu ihrer Heilung und zu ihrer Kräftigung bedürfen, in altem Umfang und in alter Beschaffenheit bcrcitzuhalten. Nichts von dem Notwendigen soll der deutschen Jugend fehlen, auf daß sie als ein starkes Geschlecht einst das Werk der heute kämpfenden Generation übernimmt.
BAYER E
Die feindliche Blockade versucht, diese Jugend, dke den kostbarsten Besitz der Nation ausmacht, zu bedrohen. Sie möchte fit durch Not und Entbehrungen zermürben und die Träger unserer Zukunft einem langsamen Niedergang preisgchen.
Ader Deutschland ist In seiner I»gmd nicht za treffen. Die den großen Krieg von 1914 bis 1918 als Kinder erlebten, erfüllen heute als starke und tapfere Männer Ihre Pflicht, und die heute Kinder find, werden erst recht für alle Versuche der feindlichen Blockade unerreichbar sein.
des Jahres abgeliefert werden.
Oie Japaner sperren die Zufahrtsstraße nach Tfchunqking.
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Auch in Pirmasens verlieh Generalinspektor Or. Todt im Namen des Führers den 800 alterten We st wallarbeitern das Schutzwall- Ehrenzeichen. Während des anschließenden Käme- -adschaftsabends verlas Dr. Todt em Telegramm, m dem die fränkische Stadt Kulmbach ihrer Freude Ausdruck verleiht, auf der Plassenburg den Westwallarbeitern Erholung schenken zu dürfen.
Ab 43. Januar wieder Urlaub.
-tont.
Allein ble drei Monate, so führte Dr. Todt aus, >ie wir uns mit -Frankreich und England im Krieg »efänden, seien bereits Beweis dafür, dah diese gigantische Bunkeranlage nicht nur ein Befestigungs-1 lürtel, sondern vor allem der sichere Garant >tx deutschen Heimat ist. Alles das, was| leer deutsche Arbeiter hier in den letzten anderthalb Fahren geleistet habe, sei ein großer Dienst am deutschen Volke. Dieser Westwall sei die größte geschlossene Bauanlage, die jemals errichtet worden ei. Selbst die größten Bauwerke der Vergangen- frelt, die Pyramiden und auch der Panama-Kanal, rtänden weit zurück. Zwar seien in der Vergangen- freit auch in Deutschland große Bauwerke entstan- »en. Bei ihrer Würdigung habe man aber stets >-ineg vergessen, den deutschen Arbeiter. Erst der Führer habe uns eine höhere Auffassung von dem Sinn der Arbeit der Faust und der Stirn gegeben.
Auch General Jakobs würdigte die große Be- freutung des Westwalls. Nicht nur Organisation und Technik hätten dieses Werk vollbracht, sondern »er unübertreffliche Gemeinst-""'"*" schen Heer und Arbeit
Zehn Jahre Zuchthaus für Schleichhandel.
Das Berliner Sondergericht verurteilte । vie 39jährige Marga Krause wegen Verbrechens gegen die Verordnung gegen Dolksschädlinge, die Rriegswirtschaftsverordnung sowie die einschlägigen Bewirtschaftungs- und Preisgesetze zu zehn Jahren Zuchthaus und fünf Jahren Ehrverlust. Die Verurteilte hatte zwei Schlächtermeister zu überreden verstanden, ihr sechs Wochen hindurch größere Mengen Fleisch, und Wur st waren ohne Bezugskarten zu überlassen. Die erhaltenen Waren verkaufte die Krause dann mit er- yeblichem Preisaufschlag weiter. Als vie Polizei einschritt, hatte sie gerade ihre letzte Sendung von 75 Kilogramm Fleisch, Wurst, Schinken und Speck erhalten, um sie weiter zu verschieden. Ferner hat die Angeklagte einen schwunghaften Handel mit Butter und Spinnst offwaren aller Art betrieben. Nur dem Um- ttanoe, daß sie bisher unbescholten war, verdankte sie die Tatsache, daß das Gericht ihr Verbrechen nicht als todeswürdig ansah, weil für ihre Tat auch die Todesstrafe in Frage gekommen wäre. Der An- Aageoertteter wies darauf hin, daß auch dis übrj-
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schaftsjinn zwi- IW«.. v,»V. _________terschaft habe zu
dem Erfolg entscheidend beigetragen. Alle, die hier .chufen und arbeiteten, verdienten Dank und An- •ttennung um so mehr, als dieses Bollwerk stand» halten werde, gleichgültig, was immer and) kom-
Kleine politische Nachrichten.
Freitag früh wurde der Eisenbahnverkehr Kö- nigsberg — Allen st ein — Zichenau durch den neueingelegten Eilzug eröffnet. Mit diesem ersten Zug wurde der neue Regierungsbezirk! Zichenau an düs alte Gebiet Ostpreußen ange- schlossen. An der ersten Fahrt nahm auch Gauleiter und Oberpräsident Koch teil. «
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Mussolini hat in Anwesenheit des Kolonial- Ministers Teruzzi den Marschall B a l b o in dessen Eigenschaft als Oberkommandierenden der Heeres- kräfte in Nordafrika empfangen, die eine I Armeegruppe, eine Abteilung lydischer Truppen, ein Korps von Wüstentruppen, ein Flottenkommando, ein Oberkommando der Luftwaffe und ein solches der Faschistischen Miliz umfassen.
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Die spanische Zeitlina „$a* meldet, daß die Werst ten des spanischen Kriegshafens Ferrol nach^ ihrer Erweiterung folgende Kriegsschiffe bauen werden: vier Schlachtschiffe zu 35000 Tonnen, 14 Kreuzer zu 15 000 Tonnen, 18 Flottil» Ilenführer und 14 U-Boote.
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Die neue rumänische Regierung Tatarescu besteht aus zehn bisherigen und sieben neuen Mnistern. Das Aeußere behält G a f e n c u, das Finanzministerium Milita Son« stantinescu (wie bisher). Neu ist der Minister I für Nationale Wirtschaft C. Angelescu.
Aus aller Welt.
m.r(in 94 11 tDNB 1 Die Kriegswirtschafts-! Raubmörder hlngerichlet.
Verordnung 'hatte zunächst eine Urlaubsiperre aus- Am Freitag ist der am 3. September 1921 ge- »esprochen.^ Der Reichsarbeitsminister hat vorerst borene Walter Wo lf hmgenchtet worden, der vom r brinacnbe Fälle gewisse Aus- Sondergericht in Bre-slau am 3. November 1939 nahmen zugelassen für kurzfristige Familien- wegen Mordes und schweren Raubes heimsohrten $für Arbeiter unh Angestellte, di« von zum Tode und zum Berlust der burgerüchen Threp. hrer Familie getrennt leben müßen, im Rahmen rechte verurteilt worden ist- Wolf hatte am 2L3ult der vorhandenen Transportmöglichkeiten im gleichen 1939 in Dyhernfurth den Viehkommissionar Walter Umfange wie sie die Tarifordnung bei Bauvorhaben Bader, bei dem er angestellt war, ermordet und Der öffentlichen Hand für die Kriegszeit vorsieht, beraubt.
Darüber hinaus hat der Reichsarbeitsminister all- Die größte hans-Thoma-Sammlung in Frankfurt, gemein wieder vom 15. Januar ab die Gewährung ^^en ersten Gönner Hans Thomas waren □on Urlaub zugelassen. Der Urlaub für die ver- - Frankfurter, Dr. Otto Eifer, der Hans gange ne Zeit ist, soweit er noch nicht verbraucht ist, ^.ma veranlaßte, 1873 nach Fransurt überzu- bis zum 30. Juni 1940 nachzugeway- rodeln, und Eduard Küchler. Beide konnten bis □ en. Ausgeschiedenen Gefolgschaftsmitgliedern ist ihrem Tode umfangreicheHans-Thoma-Samm- bas fällige Urlaubsentgelt nach dem 15. Januar 1940 Iunflen 3irfammentragen. Die beiden Sammlungen nuszuzahlen. Ist ausnahmsweise infolge der Kriegs- rourt)en später vereinigt und von Frau Bergmannverhältnisse eine Gewährung von Freizeit bis zum Ikg^aeführt, die vor allem das gr a- 80.Juni 1940 nicht möglich, so kann der Reichs- k ©erf Thomas zusammentragen iTreuhänder der Arbeit eine Abfindung de? alten ?onnte ^un die Stadt Frankfurt durch eine Urlaubs in Geld zulassen. hochherzige Stiftung und durch Kauf diese größten
privaten Thoma-Sammlungen erhalten und in dem wieder geöffneten Städelschen Ku n st in ft t • tut zum erstenmal der Oeffentlichkeit zugänglich gemacht. Damit besitzt Frankfurt, wo Hans Thoma die 23 glücklichsten und arbeitsreichsten Jahre seines Lebens verbracht hat, die größte ^^"E'Aoma- Sammlung. Zu dem schon vorhandenen Besitz sind setzt über 50 große Gemälde, das gesamte graphische Werk, viele persönliche Erinnerungsstücke, Photos, Entwürfe, Zeichnungen, Glasgemälde kunstgewerb- liche Arbeiten, Majoliken, Temperabilder, Emaille« arbeiten und feine Schriften hinzugekommen.
ren Waffengattungen erwiesen. Zum Schluß nahm I gen beteiligten Personen noch ein Strafverfahren zu [er Dizekönig in der Ebene von Sendasa eine Parade gewärtigen haben.
cd. Zahlreiche eingeborene Stammeshäuptlinge, die --------
len Manövern beiwohnten, äußerten ihre Seroun- Ttprfntvmtlrt htr
Itrung vor allem über die Genauigkeit des 2lrtil- Vit AMqOrgUlig VSV ÜUFIVCIJ
krkfeucr5- ----- auf dem Seewege.
Tokio, 24. November. (DNB.) Die vor zehn Tagen bei Pakhoi gelandeten japanischen Truppen Haven das 200 km landeinwärts gelegene Nanning besetzt. Damit haben die Japaner die Hauptzufuhr st raße von Jndochina nach China, auf der 70 o. H. des gesamten über Jndochina kommenden englischen zösifchen Kriegsmaterials be- -den, abgeriegett. Nanning war auch das
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fördert wurden, abgeriegett. Nanning war auch das Militärzentrum für die Provinz Kwangsi und der Sitz der Provinzialreaierung. Die Einna-hme dieser Stadt ist also von größter Bedeutung für die fortschreitende Isolierung Tschungkings von Südchina und Französisch-Jndochina. Die bei Nanning eingesetzten chinesischen Divisionen wurden von den angreifenden Japanern völlig vernichtet.
Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleittts: Ernst Blum- schein. Verantwortlich für Politik, Feuilleton und die Bilder: Or. Fr. W. Lange: für Stadt Gießen, Provinz und Wirtschaft: Ernst Blumschein; für Sport: Heinrich Ludwig Neuner. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der ^"ä.elgen: Theodor Kümmel, Druck und V-Aag: Brühll-h« Universitätsdruckerei, R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis 2,05 RM. elnschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags m mk mit hör SUfiiffrierten 5 Df. mehr. Zur Zeit
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Die Vorderseite des Schutzwall-Ehrenzeichens. Die Rüdfeit» trägt die Inschrift „Für Arbeit zum Schutze Deutschlands". — (Scherl-Bilberdienst-M.)
mindestens 18 Monats an diesem gewal- «gen Bauwerk tätig sind, ferner einige Bauleiter, Pionierkommandeure, Gaubeoiuftragte für den West- e>all und Kreisobmänner der Deutschen Arbeits-
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spruch.) $ iligen dck r ßonbontt noch $ die allp
amAah Basel, 24. Nov. (Europapreß.) In seinem letz-
^reneiyung ver enteil tßn Bericht an bi« eidgenössischen Räte äußerte sich Per Bundesrat auch zu der Sicherung der schwei- 200 v9fl)UyWdll5lSl)ret1^ei(pett. zerischen Seetransporte. Als Ergebnis der Verhand- x , , , .v langen mit verschiedenen Ländern wird mitgeteitt, Schleiden, 24. Nov. (DNB.) Hoch oben in der ^ß die Nachbarstaaten der Schweiz die Lifel, am Losheimer Graben, der sich viele Besonderheit der schweizerischen Versorgung im Kilometer weit an der deutsch-belgischen Grenze ent- Kriegsfälle anerkannt und ihre Bereitwilligkeit belang zieht, verlieh der Generalinspektor für tas funbet hätten, nach Möglichkeit die Zufuhren von c-eutsche Straßenwesen Dr. Todt bie ersten 200 lebenswichtigen Gütern aufrechtzuerhalten. M)m Führer verliehenen Schutzwall-Ehren-l Einige Länder hätten ferner b e ft i m m t e Häfen i । e i dj e n. Ausgezeichnet wurden Westwallarbeiter, | Jur Verfügung gestellt. Schließlich seien auch Dor- kehrungen aetroffen worden, um für die Schweiz I einen gewissen Schiffsraum zu sichern. In ben letzten Jahren des Weltkrieges und auch in der ersten Nachkriegszeit habe ein geradezu beängstigender Mangel an Handelsschiffen geherrscht. Da die Anschaffung einer Handelsflotte und ihr Betrieb durch die schweizerische Eidgenossenschaft aus mehrfachen Gründen nicht in Frage komme, habe nun die Schweiz eine Lösung darin gefunden, durch Verträge mit Reedereien von voraussichtlich neutral bleibenden Ländern eine bestimmte Menge Schiffsraum für di e Dauer dieses I K r i e g e s zu sichern. So feien 15 Schiffe mit einer Gesamttonnage von rund 115 000 Tonnen gemietet worden. Diese Schiffe werden an den Seitenwänden mit dem Schweizerkreuz und der Aufschrift „Switzerland" versehen. Bis jetzt seien bereits acht Schiffe mit insgesamt 62 000 Tonnen übergeben worden. Der Rest solle bis Ende
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