Ausgabe 
24.3.1939
 
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71 Erstes Matt

189. Jahrgang

Zreltag, 24. Marz 1939

it z u bleiben, treu zu bleiben sich selbst,

um jse

jei des Präsentiermarsches schritt der Führer die f-rat der Ehrenkompanien der Kriegsmarine und

lei! tu bei:

W oÜe' lüg'

nichhlvirgessen habt, und die auch euch nie vergessen yack 8m Namen dieses deutschen Volkes spreche ich eudti) cwer auch den Dank aus für euer tapferes

Hins entgegengenommen hatte, begrüßte er >b-führer Dr. Neumann mit einem langen !>äldedruck und ließ sich dann die Leiter der memel- eschen Gliederungen oorstellen. Unter den Klän-

großartige Bild der ankernden Flotte erst seine ganze Schönheit. Vorn liegen die kleineren Schiffe, die Torpedoboote, die Minenräum- und Suchboote sowie die Schnellboote. Dann kommen in einer zweiten Linie die Zerstörer und abermals hinter ihnen die Kreuzer und Panzerschiffe. Mächtig recken sich ihre Aufbauten empor. Ganz ruhig ist das Meer. Unbewegt liegen die stählernen Kolosse da. In blauer Parademontur stehen die Matrosen auf den Decks. Die Deckwache präsentiert, hell rollt der Trommelwirbel übers Meer, wenn der Führer ein Schiff passiert. Langsam fährt der Führer die ganze

1 Jier Lerkes Wochen 36 bis

l- teil:

Iw er Heimat, deutschem Volk. Wir haben den Olllmib en an das deutsche Volk nie ver-

önjtiger Pserde- ^esucher kaum

iQr gut 1

he 1500 gedrun- ' hllN5- tspserde ere Ge, Pferde Mark, wurden 7 Mark

2Hr werdet nun einmünden in diesen großen Strom unseres nationalen Lebens, unserer Arbeit, unseres Glaubens, unseres Hoffens und, wenn not­wendig, auch unseres Opfers. Ihr werdet das mehr verstehen als andere Deutsche, die das Glück besitzen, im Herzen unseres großen Reiches wohnen zu dürfen. Ihr seid Grenzland, und ihr werdet es empfinden, was es heißt, nicht verlassen zu sein, sondern hinter sich ein gewaltiges Reich, eine große geschlossene Nation zu wis­sen. So wie ihr Leidtragende der deutschen Ohn­macht und Zersplitterung wart, waren es andere Deutsche auch. Aus Not und Leid ist uns aber jetzt eine neue Gemeinschaft erwachsen. Daß sie niemalsmehrzerbrechen soll, daß sei unser Wille und unser Entschluß, und daß keine an­dere Macht der Welt sie jemals brechen oder beugen soll, das sei unser Schwur. Die 20 Jahre Elend und Leid sollen uns f ü r a l l e Z u - kunft eine Warnung und eine Lehre sein. Was wir von der übrigen Welt zu erwarten haben, wissen wir. Wir haben nicht die Absicht, ihr deshalb ein Leid zuzufügen. Allein das Leid, das sie uns zugefügt hatte, mußte ein Ende finden.

So begrüße ich alte deutsche Volksgenossen als die jüngsten Bürger unseres Großdeutschen Reiches. So wie es in dieser Minute alle Deutschen im gan­zen Reiche tun, so wollen auch wir unsere Liebe, unsere Anhänglichkeit unb unsere Opferbereitschaft, unseren Glauben, unsere Treue und unsere Zuver­sicht ausdrücken im Kampfruf: Unser Volk und unser Deutsches Reich Sieg Heil!

Machtvoll klingt das Sieg-Heil auf Volk und Reich über den weiten Platz. Der Führer verweilt bann noch kurze Zeit im Kreise des Führerkorps und ber memeldeutschen Kameraden. Immer wieder rufen ihm die Sprechchöre der begeisterten Massen auf den Balkon hinaus. Dann schmettern wieder die Klänge des Präsentiermarsches über den weiten Platz. Die Ehrenkompanie präsentiert, und der Führer fährt mit seiner Begleitung durch das Spa­lier der glücklichen Memeldeutschen zum Hafen zurück. Immer wieder werden die Absperrungs­ketten durchbrochen, und Blumen-über Blumen wer­den dem Führer in seinen Wagen gereicht. Unzähli­gen memeldeutschen Volksgenossen muß ber Führer die Hände drücken. Auf dem Hafengelände angekom­men, schreitet der Führer, nach allen Seiten grü­ßend, zum Kai und begibt sich an Bord des Tor­pedobootesLeopard". DieLeopard" löst sich lang­sam vom Kai, wendet und gleitet der Haffmündung zu.

Auf der Reede liegt in Paradeaufstellung ein­drucksvoll gegliedert die deutsche Flotte, die Hüterin der deutschen Küsten, die Bewahrerin der deutschen Seegeltung, das Werk des Führers. In der Haffmündung ankern die zahlreichen Torpedo- und Schnellboote, die die Landungstruppen heran­gebracht haben. Ihre Besatzungen stehen in Parade­aufstellung. Fast eine Biertelftmibe lang hört man die Pfeifsignale des Wachthabenden Offiziers. Im­mer wieder braust von den ankernden Schiffen das Sieg-Heil auf den Führer und Obersten Befehls­haber zu derLeopard" herüber. Dann geht es hinaus auf die Reede, und hier entfaltet das

an- itzt das in ben bis ich- ich- ose

S'cjiLrtbrüder diesen Boden und gründeten die Firjl Memel. Seitdem wirkt unb weht hier b e u t = Arbeit unb beutscher G e ist. Wir I)M es niemals gewußt, baß es etwas anderes dult konnte, bis ber Versailler Vertrag uns vor zllug n führte, daß man auch tatsächlich deutsches Lilcmd von deutschem Land abtrennen fclnit'2. Das rote Deutschland hat diese Schmach hinli imen müssen und hat sich eine Grenze gefallen loichi müssen, die deutsche Ehre und deutsche Erde

Interesse beider Länder, insbesondere zur Finan- zierung der einzelnen Geschäfte.

Die auf Grund des Handels- und Schiffahrts­vertrages vom 23. März 1935 eingesetzten Regie- rungsausschüsse entscheiden über die Aus­führung der einzelnen Vorhaben. Die in Durch­führung dieses Vertrages zu leistenden Zah» lungen erfolgen nach den für den deutsch-rumä­nischen Zahlungsverkehr allgemein geltenden Be­stimmungen. Die Regierungsausschüsse können ver­einbaren, daß ein Prozentsatz des Erlöses der Warenlieferungen für Kapitalbeteiligungen unb Finanzierungen verwenbet wirb. Der Vertrag tritt einen Monat nach Austausch der Ratifikations­urkunden, der sobald als möglich in Berlin erfolgen soll, in Kraft und bleibt bis zum 31. März 1944 in Kraft. Wird er nicht ein Jahr vor diesem Zeit­punkt gekündet, so gilt er als auf unbestimmte Zeit verlängert.

AusschließlichwirtschastlicheZiele

Gerade in dem Augenblick, in dem England sich bemüht, eine Koalition von Mächten zum Schutze des angeblich von Deutschland bedrohten Rumäniens zustande zu bringen, schließt dieses angebliche Opfer deutscher Angriffsgelüste mit Deutschland einen umf af f enb en Wirtschaftsvertrag von fünfjähriger Dauer. Dieser Vertrag schließt eine so weitgehende wirtschaftliche Zusammen­arbeit in sich, -wie sie bisher kaum je

la icm, und unser Glaube wuchs, als dem deutschen Vjl»! in Führer erffanb, ber es aus Schmach unb Bdhhnbung herausführte, herausführte zu Glanz uniLtHre. Unser Glaube ist uns nie verlorengegan- gem Wir sind heute frei und gehören wieder zum gki'v-2 deutschen Vaterland. Der Dank dafür ge- büiEitfoem Manne, der unsere Freiheit zu unserem WMVerlebnis gemacht hat. Unser Dank dem Füh­ren !üer Deutschen: Adolf Hitler! Sieg-Heil! Sieg- nieg-Heil!

Ühübem das Sieg-Heil auf den Führer, das über bei hinten Platz und fernhin durch die umliegenden ®jten brauste, verklungen war, begrüßte der Oriiher im Namen des ganzen deutschen Volkes die« Nmeldeutschen:

Memeldeutsche!

Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis 8'/,Uhr des Vormittags

Grundpreise für I mm höhe für Anzeigen von 22 mm Brette 7 Rps.. für Text- anzeigen von 70mm Brette 50 Rpf.,Platzvorschrift nach vorh.Vereinbg.25°/ mehr.

Ermäßigte Grundpreise:

Stellen-, Vereins», gement» Nützige Anzeigen sowie ein­spaltige Gelegenheitsanzei­gen 5 Rpf., Familienanzei­gen, Bäder-, Unterrichts» u. behördliche Anzeigen 6Rpf. Mengenabschlüsse Staffel B

Das Gesetz über die iedereingliederung des Memellandes Der Oberpräsident von Ostpreußen lleberleitungskommiffar.

tN,

Abis Jari, ltle zu-

: Früh. I./Flak.. iik. 8.30: rreiburg: mit dem in". 10:, Seit, uni leufaus: ie Land- ! > Reich-- lus dem !

brisbi nicht kannte. Das nationalsoziali- stsste Deutschland hat diese Schmach lill g t und diese Grenze weggefegt. Wir haben izltch jn unserem Willen dazu gestanden, st e t s

Großzügiger Ausbau der deutsch-rumänischen Wirtschaftsbeziehungen. Mehrjähriger Wirtfchafisplan zur Entwicklung der landwirtschaftlichen und indufiriellen

gaben in Kraft tritt Eine solche Bestimmung bedarf der Bekanntmachung in der Preußischen Gesetzsamm­lung.

Z e n t r a l st e l l e für die Wiedervereinigung des Memellandes mit dem Deutschen Reich ist der Reichs­minister des Innern. Ueberleitungskom- m i s s a r ist ber Dberpräfibent ber Provinz Ost­preußen. Der Führer ber Memelbeutschen ist sein Stellvertreter. Der Reichsminister bes Innern wird ermächtigt, bie zur Durchführung unb Ergänzung dieses Gesetzes erforderlichen Rechts- und Verwäl- tungsvorschriften zu erlassen.

Die lledernahme desRemel- gebieies planmäßig vollzogen.

Berlin, 23. März. (DNB.) Das Oberkom­mando ber Wehrmacht gibt bekannt: Mit dem 23. März haben Teile der deutschen Wehrmacht in Gegenwart bes Führers und Obersten Befehlshabers ber Wehrmacht und in An­wesenheit bes Oberbefehlshabers der Kriegsmarine, Generaladmiral Dr. h. c. Raeder, das Memel- gebiet unter den Waffenschutz des Reiches genommen. Ein stärkerer Verband der Flotte unter Führung des Flottenchefs, Admiral Boehm, traf im Laufe des Vormittags vor Memel ein. Anschließend wurde durch ein Landungskorps der Kriegsmarine die Besetzung von Stadt und Hafen Memel vollzogen. Truppen des I. AK. unter dem Befehl des Kommandierenden Generals des I. AK., General der Artillerie von Küchler, find in die ihnen zugewiesenen Räume des Memellandes einge» rückt. Gleichzeitig waren Verbände der Luft­waffe unter dem Befehl des Kommandierenden Generals der Luftwaffe in Ostpreußen, Generalleut­nant Wimme.r, eingesetzt. Die Uebernahme des Memelgebietes in den Schutz der Wehrmacht ver­lief planmäßig und ohne Zwischen­fälle.

Oer Führer dankt den Memeldeutschen für ihre Treue

Begeisterter Empfang des Führers in Memel. - Oie Flotte paradiert vor ihrem Obersten Befehlshaber auf der Memeler Reede.

mailnhilftes und unerschütterliches Verharren auf euetorr ReAst und auf eurer Zugehörigkeit zum DeÄchm Reich. Ich habe geglaubt, diesem Dank feiiftq besseren Ausdruck verleihen zu können, als daßij eurem Führer soeben jenes Abzeichen oer= lieH, dcs die besten Kämpfer unseres neuen Deut- chednReiches auf ihrer Brust tragen. Denn daß ihr )ief'.iei Mutigen Tag feiern könnt, verdankt ihr nicht ünchr Zufall, sondern einer unermeßlichen I Hfi j t, einem sehr schweren Kampf und sehm |<:rten Opfern. Ihr seid einst von einem , Demth Ind im Stich gelassen worden, das sich ber SchSmc unb der Schande ergeben hatte. Jetzt seid Mb'ihr nückgekehrt in ein gewaltiges neues D e 'tlitf) land, das wieder unerschütterliche Ehr- , ^begrr's: kennt, das fein Schicksal nicht Fremden an» vertn » n will unb wirb, fonbern bas bereit unb pas entfW -'en ist, fein Schicksal s e l b st z u m e i - -!(?> ft e i n zunb zu gestalten, auch wenn bies einer na?n' e nd^n! Welt nicht gefällt Für biefes neue Deutsch- 'tiiU landeten heute über 80 Millionen Deutsche ein.

Parade aufstellung ab, grüßt im Dorüberfahren Schiff und Mann. Stolze Namen leuchten am Bug oder von ben Türmen ber Kreuzer und Panzer­schiffe:Skagerrak" lesen wir am Bug des Panzer­schiffesAdmiral Scheer",Coronel" am Turm des PanzerschiffesAdmiral Graf Spee".'Erinnerungen an unsterbliche Siege.

Gegen 17 Uhr ist bie Besichtigung ber Flotte be­endet. DieLeopard" fährt zum Panzerschiff Deutschland". Wenige Minuten nach 17 Uhr geht der Führer hier wieder zurück an Bord. Als der Abend sinkt, geht die Flotte wiederi n See. Wir stehen auf der Brücke des PanzerschiffesDeutsch­land" und sehen die Türme Memels langsam wie­der versinken. Wir lassen hinter uns ein Land voller Glück,' voller Freiheit unb Freude, deutsches Land, über dem das Hakenkreuz weht, das Kreuz des Friedens und der deutschen Zukunft. Hoch über uns weht es im rauschenden Fahrtwind, sieghaftes Zei­chen des Großdeutschen Dritten Reiches.

r Wchl ch-Mlocken.

Füh« 2imn setzte sich die Wagenkolonne des Führers _ br?:; it ßemegung durch die engen Straßen Memels, 15: M 7itf älometerweit von jubelnden Menschen- trafen umsäumt waren. Dr. Neumann OMkl £ (2^1 ete ben Führer ins Theater. Es bauert kaum ,n. 22.-, vmi! Minuten, ba tritt der Führer auf den festlich pflcinüdten Balkon. Die Begeisterung ber Memeler ihr.: keine Grenzen mehr. Minutenlang HE der Pst wiber von ben Heilrufen der Menschen, die W» iiü f)änbe emporrecken, mit den Tüchern winken U unböHumen hochwerfen, während er auf Dr. Neu- zutritt unb ihm bas Goldene Ehrenzeichen U b|tPartei an bie Brust heftet. Dann entbietet für H b |e Uemelbeutschen Dr. Neumann bem Führer ben L^illlkommensgruß. Er führte aus: [Dcrin Führer! Memelbeutsche Volksgenossen! 2110' fast siebenhundert Jahren betraten

Berlin, 24. März. (DNB.) Im Reichsgesetz­blatt vom 23. März ist Das Gesetz über die Wiedervereinigung des Memellandes mit dem Deut­schen Reich" vom 23. März 1939 enthalten, das der Führer an Bord des Panzerschiffes Deutschland" erlassen hat. Es ist gegen- gezeichnet vom Reichsminister des Innern Dr. Frick, vom Beauftragten für den Dierjahresplan, Göring, vom Reichsminister des Auswärtigen, von Ribbentrop, und vom Reichsminister und Chef der Reichskanzlei Dr. Lammers. Das Gesetz bestimmt:

Das Memelland ist wieder Bestandteil des Deutschen Reiches. Das Memelland wird in das Land Preußen und in die Provinz O st p r e u ß e n, eingeglichert. Es tritt Zu dem Regierungsbezirk Gumbinnen. Der Reichsminister des Innern bestimmt die Gliede­rung des Memellandes in Stadt- und Landkreise oder die Eingliederung des Memellandes in be­stehende Stadt- und Landkreise.

Memelländer, die durch die Wegnahme des Memellandes mit dem 30.Juli 1924 Die deut- s ch e Staatsangehörigkeit verloren haben, sind mit Inkrafttreten dieses Gesetzes wie­der deutsche Staatsangehörige, wenn sie am 22. März 1939 ihren Wohnsitz im Mernelland oder im Deutschen Reich hatten. Das gleiche gilt für diejenigen, die ihre Staatsangehörigkeit von einem solchen Memelländer ableiten.

Im Memelland tritt am 1. Mai 1939 das g e - famte Reichsrecht in Kraft. Der zuständige Reichsminister kann im Einvernehmen mit dem Reichsminister des Innern bestimmen, daß Reichs­recht im Memelland nicht oder zu einem späteren Zeitpunkt oder mit besonderen Maßgaben in Kraft tritt. Eine solche Bestimmung bedarf der Bekannt­machung im Reichsgesetzblatt.

Im Memelland tritt am 1. Mai 1939 das gesamte preußische Landesrecht in Kraft. Die preu­ßische Landesregierung kann bestimmen, daß preu- ßijches Landesrecht im Memelland nicht oder zu einem späteren Zeitpunkt oder mit besonderen Maß-

Korboch 5 sisPolizei sowie das Ehrenspalier der memeldeut- . 13.15: j £)< Kriegerkameradschaften ab. Zur gleichen Zeit ie gro^11 Taften in dichten Ketten die Staffeln der Luft- ie Reck über ben Preußenkai hinweg. Aus ber Ferne

is 17.10: man bas feierliche Läuten der Memeler Kir-

Produktion Rumäniens.

und bie Gründung neuer landwirtscha ft- licher Industrien unb Veredlungsbetriebe; bie Entwicklung ber rumänischen Holz- unb Forst­wirtschaft; bie Gründung holzwirtschaft­licher Betnebe und Industrien.

Die Lieferung von Maschinen und Anlagen für Bergbaubetriebe in Rumänien. Die Gründung von gemischten deutsch- rumänischen Gesellschaften zur Erschließung und Verwertung von Kupferschwefelkies in der Dobrudscha, von Chrom erzen im Banat, von Manganerzen in der Gegend von Batra Dornei-Rosteni; ebenfalls soll die Verwertung von B a u x i t vorkommen und gegebenenfalls der Aus­bau einer Aluminiumindustrie geprüft werden. Die Gründung einer gemischten deutsch- rumänischen Gesellschaft, die sich mit der Erforschung von Mineralöl und der Durchführung eines Bohr- und Verarbeitungsprogrammes befassen soll. Die Schaffung von Freizonen, in denen In­dustrie- und Handelsunternehmungen errichtet wer­den sollen, und die Anlage von Lagern und Um­schlagseinrichtungen für bie deutsche Schiff­fahrt in diesen Freizonen. Die Lieferung von Kriegsgerät und Ausrüstungsgegen­ständen für die rumänische Armee und Luftwaffe und die Rüstungsindustrie. Den Ausbau des Ver­kehrs- unb Transportwesens, bes Straßennetzes unb ber Wasserwege. Errichtung von Betrieben ber öffentlichen Hanb. Das Zusammen­wirken deutscher unb rumänischer Banken im

\ ! Volksgenossen unb Volksgenossinen!

rE SM amen bes ganzen beutschen Boi» e »fsbis grüße ich euch heute unb freue mich, ?ucchi:ftzunehmen in unser Großbeutsches Reich. Ich süWr- euch bamit zurück in jene Heimat, bie ihr

Älchemr tägItd), außer »onntags und Feiertags etlagcn: Die Illustrierte

Siebener Familienblätter Heimat im Bild Die Scholle

Monatr-vezugrpreir:

Nil 4 Beilagen RM. 1.95 llhne Illusttierte e 1.80 Zustellgebühr -.25 buch bei Nichterscheinen ton einzelnen Nummern tlfnlge höherer Gewalt

Hernsprechanichlüffe luter Sammelnummer 2251 Inschrift für Drahtnach­richten: Anzeiger Giehea poftscheckkonto:

j antsvrl am Main 11686

Bukarest, 23. März. (DNB.) Nach längeren in freundschaftlichem Geiste geführten Berhandlungen wurde Donnerstag inBukarest von dem bärtigen beutschen Gesanbten Dr. F a b r i c i u 5 unb Ministe- rialbirektor Wohltat einerseits unb bem rumäni­schen Außenminister Grafencu unb bem rumäni­schen Wirtschaftsminister B u j o i u anberfeits ein Ab­kommen unterzeichnet, das die Grundlagen für einen weiteren Ausbau der deutsch-rumänischen Wirt­schaftsbeziehungen bildet.

Heber die Zusammenarbeit der vertrabsschließen- den Teile wird in Ergänzung der bisherigen Rege­lung des deutsch-rumänischen Wirtschaftsverkehrs ein mehrjähriger Wirtschaftsplan auf­gestellt, bei dem der Ausgleich des gegenseitigen Wirtschaftsverkehrs grundsätzlich erhalten bleiben soll. Der Wirtschaftsplan soll auf der einen Seite die deutschen Einfuhrbebürfnisse befrie- bigen unb auf ber anberen Seite ben Entwick­lungsmöglichkeiten ber rumänischen Erzeugung unb ben inneren rumänischen Be- bürfnissen sowie ben Notwendigkeiten des rumäni­schen Wirtschaftsverkehrs mit anderen Ländern Rechnung tragen. Der Wirtschaftsplan soll sich ins- besvndere erstrecken auf: Die Entwicklung und Len­kung ber rumänischen l a n b w i r t s ch a f t l i ch e n Erzeugung. Hiernach soll nach zuvorigem Er­fahrungsaustausch auch ber Anbau neuer und bie Vermehrung insbesondere von Futtermitteln, Oelsaaten unb Faserpflanzen, in An­griff genommen werben; die Entwicklung bestehender

K ornel, 23. März (DNB.) Während ganz Me- nt in den Mittagsstunden des denkwürdigen 23. M:rz 1939 der Ankunft des Führers harrte, ent» ar'ielte sich auf dem Preußenkai ein prächtiges mi= l'il-risches Bild. Die Ehrenkompanien der Kriegs- m ine und der Polizei nahmen Aufstellung, und '|t»ii zahlreichen am Kai liegenden Zerstörer, Tor- petoboote und Minensuchboote flaggten über die &i'pen. Kurz vor 14 Uhr sah man in der Ferne Hs TorpedobootLeopar d" mit der Fnrerstandarte um Großmast. Aus der Kommando­brücke desLeopard" stand derFührer,der von hi vielen Tausenden von Memeldeutschen mit stür- rriften Heilrufen begrüßt wurde. Immer wieder fatog es iw Sprechchören dem Führer entgegenWir !fragen unserem Führer!" Nachdem der Zerstörer ef^emacht hatte, begab sich der Mhrer an Land. Tegdem er die Meldung des Kommandierenden Ge- icrlls des I. Armeekorps, General der Arttllerie ) ei Küchler, und des Konteradmirals L u e -

Gießener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberheffen

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