KIAN G SI
Futschau,
FUKIEN
Hongkong (8nt.)
KWANGTUNG /
K ^Z!Swatau
Üi. 144 Erstes Blatt
$reitag,25.3iiml959
189. Jahrgang
britischer Bluff
' Eigentümer
>n er die Gin-
Auch Englands neue Vorschläge für Moskau unannehmbar
ötfe.
< (-iteigerung des Maschineneinsatzes trotz der vor-
lch.
Kanton
Die Bürde
London, 23. Juni. (DNB. Flinkspruch.) Arabische Bereinigung in London veröffentlicht Erklärung über die schwere Mißhandlung Arabern durch die englischen Amtsstellen in
chsbank IW i Papieren be is 1 v. h. Feil >) und Scheide- semberg 127,25
on.
bet
Die eine von Pa-
ncMationen in allen Teilen des Landes. Das «ch'zügliche Gesetz bezweckt die Steigerung der
lungert in Rom hoben in der Türkei Unbehagen ausgelöft. Man hatte hier damit gerechnet, der Anschluß Albaniens an Italien werde sich auf eine Annäherung Bulgariens an den Balkanbund günstig auswirken. Nunmehr kann man sich ober der Ueberzeugung nicht mehr verschließen, daß diese
Tatsache die italienisch-bulgarische Freundschaft weiter verstärkt habe, anstatt sie abzukühlen. Die türkische Diplomatie betrachtet diese Entwicklung als eine schwere persönliche Schlappe, da gerade sie sich seit langem dafür eingesetzt hat, Bulgarien für den Balkanbund zu gewinnen und auch von türkischer Seite aus Versuche unternommen worden sind, in Griechenland und Rumänien Verständnis für die bulgarischen Forderungen zu erwecken. Diese Versuche stellten sich allerdings als völlig erfolglos heraus.
verstehen und was andere Menschen niemals darunter verstehen können. Denn der Witz des^ englischen Weltreiches ist eben, daß es auf der Strategie der See und ihrer „Hochwege" aufgebaut ist. und daß es alles, was nicht maritimer Stützpunkt ist, nur als Hinterland zu diesen maritimen Stützpunkten ohne ein wahrhaftiges eigenes Lebensrecht ansieht.
So ist das in Ostasien. In Tientsin liegt ein reichliches halbes Bataillon englischer Soldaten. Warum liegen diese paar hundert englischer Orena» diere da? Sie haben sozusagen eine historische^Auf- gabe. Sie stellen eine Reservemannschaft zum Schutz der englischen Gesandtschaft in Peking bar. Aber in Peking residiert gar kein englischer Gesandter mehr. Es gibt dort auch keine chinesische Regierung. Peking ist'im allen Sinne nicht mehr Hauptstadt. Aber die englische Truppenabteilung ist durch den Wandel der Zeiten hindurch in Tientsin geblieben. Der Wandel der Zeiten ging recht schnell. Noch um die Jahrhundertwende konnte eine solche Schutzabteilung einen inneren Sinn haben; heute hat sie bestimmt keinen inneren Sinn mehr. Sie ist nur ein Aergernis. Und das Aergernis wird groß, wenn gleichzeitig in Tientsin und Schanghai, in Kanton und Amoy englische Geheimsender Weisungen der nach Jnnerchina zurückgedrängten Regierung Tschiangkaischeks an die Kleinkriegsbanden weitergeben.
Näher an Europa heran wiederholt sich das Bild. Die Engländer sitzen in Gibraltar und fühlen sich nicht ganz sicher; sie sitzen in Malta und fühlen sich nicht ganz sicher; sie sitzen in Aegypten und fühlen sich so unsicher, daß sie mit der Entsendung einer türkischen Expeditionsarmee zum Schutz
ert
n allgemeinen mig verändert teile mit 185,75 Mäßigen Um« mit uno. N er Tiefbau mit jefragt wurden tM. mit $ ,50) und M tsche MK/ t mr W hauM. M I gefragt^ 55 und ick eym ®eM puptet A G.-Farben v Reichsbahn-^
Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis8'/,Uhrdes Vormittags
Grundpreise für l mm höhe für Anzeigen von 22 mm Breite 7 Rpf., für Text- anzeigen von70mm Breits
50 Rpf.,Platzvorschrift nach vorh.Dereinbg.25°/„ mehr.
Ermäßigte Grundpreise:
Stellen-, Vereins», gemeinnützige Anzeigen sowie einspaltige Gelegenheitsanzeigen 5 Rpf., Familienanzei- gen, Bäder», Unterrichts- u. behördliche Anzeigen 6Rpf. Mengenabschlüsse Staffel B
nageln hätten die Engländer besondere Instrumente benutzt. Elektrische Armbänder seien gefangenen Arabern um die Hände gelegt worden, wobei die Stromstärke so dosiert wurde, daß die Betroffenen entsetzliche Schmerzen litten, der erlösende Tod aber nicht herbeigeführt wurde. Gefangene wurden nach Mitternacht mit verbundenen Augen durch unterirdische Gänge in das Gefängnis von Jerusalem geführt, wo sie gefoltert wurden. Gefangene, die nach der Folter ins Krankenhaus gebracht werden mußten, feien, nachdem sie sich wieder erholt hätten, einer zweiten Folter unterworfen worden. Die Opfer habe man ihren Verwandten und Freunden ferngehalten, damit diese deren Verstümmelungen nicht hätten sehen können. Einige der Gefangenen habe man nj e wieder gesehen. Bis zum Wahnsinn trieb man die armen arabischen Opfer! Einer habe sich nach der Folterung von dem Dach einer Polizeistation hinabgestürzt.
Englische Humanität in -er Praxis.
Arabische Denkschrift deckt furchtbare Ioltermethoden der englischen Mandatsbeamten in Palästina auf.
*
Der Konflikt um die Räumung Swataus
Keine Zurückziehung der amerikanischen Kriegsschiffe.
n der Grenz« > können 6« er die Besej, n- Störer i(t
«6^6
’M ntfi X, r-I-'L «4
Sw einem
ff’
T "ur in grenze be< °d« ©trau, b« 15 d-m $0,
ändere Ab. ’o^eioerort, Aume uni .W in be, 7 .gehalten ie eine dies, worden ijt Jen S« beim böigen Gern
Londoner Regierung trägt schwer an der des Weltteiches. Ueberall sind bedrohte Punkte. „Nervenpunkte" sagt die englische Presse. Wohl begreiflich; denn überall wird der englische Lebensnerv angerührt. Oder vielleicht das, was die Engländer selbst unter ihrem Lebensnerv
Konsultation stelle im Falle eines Angriffs eine Zeitvergeudung dar.
Stalin selbst lehnte ab.
E.F. Paris, 23. Juni.
Nach Berichten französischer Blätter soll Stalin s e l b st dem englischen Unterhändler Strang sowie dem englischen und französischen Botschafter in Moskau die Gründe auseinandergesetzt haben, die die Sowjetunion veranlassen, die jüngsten englisch-französischen Vorschläge abzulehnen. Die sowjetfreundliche „O r b r e" schreibt, man sei im Kreml von tiefem Mißtrauen gegenüber England erfüllt und empfinde es deshalb untragbar, daß England selbst darüber im gegebenen Fall entscheiden wolle, wann es zu einem militärischen Eingriff verpflichtet sei. Das Blatt, das über enge Verbindungen zur Pariser Sowjetbotschaft verfügt, jammert, die Engländer hätten bei weitem nicht so geschickt manövriert, wie man gewünscht habe. Wenn man heute noch einen Pakt unterzeichnen wolle, müsse man allen Moskauer Wünschen klein beigeben. Dabei wäre ein derartiger Pakt mit allerlei Gefahren verbunden. Jedoch — „wenn das Haus brennt und die Türe verschlossen ist, ist der Sprung durchs Fenster eben d i e letzte R e 11 u n g".
läftina. Die Araber fordern die Einsetzung einer unparteiischen Kommission zur Prüfung ihrer Beschwerden. In der Denkschrift wird ausdrücklich erklärt, daß sämtliche Beschwerden und Beschuldigungen nur Fälle betreffen, die nicht durch jüdische Anschläge $ernorgerufen worden sind. Dann wird eine große Zahl von Grausamkeiten und Brutalitäten aufgezählt, die alle auf das Konto der Mandatsmacht England fallen:
Gefangene wurden barfuß über Glas- fp litt er getrieben, bis sie bewußtlos wurden. Anderen Gefangenen fei ein Draht um die große Zehe geschlungen worden, der immer enger gezogen wurde, bis die Zehe abgestor- ben war. Zum Ausziehen von Finger-
Bulgariens Landwirtschaft
Von unserem ZdR.-Korrespondenien
krchetm täglich, außer Srxntags und Feiertags Silagen: Die Illustrierte Lltzener Familienblätter tzimat im Bild • Die Scholle Lsnatr-vezugspreir:
M 4 Beilagen RM. 1.95 Dhe Illustrierte . 1.80 Zu ellgebühr .. , -.25 Ach bei Nichterscheinen »a einzelnen Nummern infllge höherer Gewalt ssernsprechanschlüffe
ntr Sammelnummer 2251 UkHrift für Drahtnach» rid:en: Anzeiger Gießen
Postscheckkonto:
frrmffurt am Main 11686
Sofia, im Juni 1939.
c wie die anderen südosteuropäischen Staaten, b.!!nilf)t sich auch Bulgarien seit einiger Zeit immer tlirhr seine Landwirtschaft zu verbessern. Gerade
schiffentsendungen nach China seien nicht vorgesehen.
Auch England lehnt ab
London, 22. Juni (DNB.) Nach einer Reuter- Meldung aus Schanghai haben die britischen Behörden das Ersuchen der Japaner auf Zurückziehung der britischen Schiffe und Staatsangehörigen aus Swatau abgelehnt. — Bisher haben, wie aus Swatau berichtet wird, noch keine ausländischen Schiffe der japanischen Aufforderung zum Verlassen des Hafens Folge geleistet. Vielmehr sei von brittscher Seite der Äbttansport von Frauen und Kindern, der bereits im Gange war, offenbar auf neue Weisungen aus Schanghai, wieder ein - ge stellt worden. Die brittschen Behörden be- ftirchteten, die Japaner würden die ausquartierten Engländer nicht wieder nach Swatau hereinlassen.
Die Ausländerrechte in China.
Schanghai, 22. Juni (Europapreß). Ein Spre» cher der japanischen Botschaft in Schanghai erklärte, daß die von der japanischen Regierung proklamierte Neuordnung in Asien nicht notwendigerweise eine Verdrängung der ausländischen Interessen und Rechte aus China bedeute. Hindernisse jedoch, die Japan — wie seitens der britischen Be- Horden in Tientsin — bei der Befolgung seines Zieles in China in den Weg gelegt werden, müßten beseitigt werden, lieber die Rechte aus den Aus- landsverträgen würden später Verhandlungen geführt werden. Japan beabsichtige nicht, die Der» ttagsrechte ohne solche Verhandlungen zu übergehen.
einzutreten, da huf Grund des Dreierpaktes nur solchen Ländern eine Hilfe gewährt werden soll, deren UnabhärMgkeit lebenswichttg für eine der Signatarmächte ist.
„Daily Expreß" erklärt, England wolle alles tun, um Sowjetrußland die geforderten Zusicherungen zu geben. England wolle d i e Konsultationsklausel fallen lassen. Ebenso sei London gewillt, die drei baltischen Staaten ausdrücklich als Nationen zu nennen, die im Sinne der sow- jettussischen Forderungen garantiert werden müßten.
„Daily Mail" behauptet, die neuen Instruktionen seien bereits nach Moskau abgegangen, glaubt jedoch, daß diese den sowjetrussischen Forderungen bezüglich der baltischen Staaten nicht auf ganzem Wege entgegenkämen. Aus diesem Grunde würden die Verhandlungen noch geraume Zeit an- dauern, obwohl man sich über den „Anti-Aggres- sionsgrundsatz" einig sei, nur nicht die richtige Formulierung finden könne. Das Blatt läßt weiter erkennen, die neuen Instruktionen seien nicht früh genug in Moskau eingetroffen, um Sir William Seeds zur Verfügung zu stehen, als dieser am Donnerstagnachmittag in Anwesenheit Strangs eine Unterredung mit Molotow hatte, die kaum dreißig Minuten dauerte. Molotow soll bei dieser Unterredung erneut darauf hin gewiesen haben, jede
2' zuständiaen Kreise sind sich darüber im klaren, d ißvie Anpassung der bulgarischen Landwirtschaft an re Erfordernisse der Gegenwart und insbeson- dttciihre Ausrichtung auf die Bedürfnisse der aus- I< mtschen Käufer bulgarischer Erzeugnisse nur durch e'sie gründliche 11 m ft e 11 u n g in der bulgarischen L ftniwi r sich ast selbst zu bewerkstelligen ist. 2)65= nieqn werden mit aller Kraft Versuche gemacht, die dichirische Landwirtschaft zu reformieren. So hat b le Regierung über Banken und Genossenschaften Älrr ober indirekt größere Geldmittel für die Mo- b iimiierung der Bauernwirtschaften zur Verfügung grlii It und ist auch bestrebt, die Landwirtschaft anzuhalten, ihre Erzeugnisse den Bedürfnissen bi; Landes und den Wünschen der ausländischen
big sei. Statt den Zerstörer „P i 11 s b u r y" aus Swatau zurückzuziehen, wie die Japaner forderten, soll Yarnell den Zerstörer „Pa p e" nach diesem Hafen geschickt haben. Das Kriegsschiff soll bereits in Swatau eingetroffen sein. Aus Hongkong soll noch das amerikanische Kanonenboot „Ashe- Dille" mit gleichem Ziel ausgelaufen fein. Außenminister Hüll betonte, daß die japanische Aufforderung auf Zurückziehung fremder Kriegsschiffe durchaus nichts neues darstelle. Die Amerikaner in Swatau seien nicht bedroht und weitere Kriegs-
Moskau, 22. Juni. (DNB.) Die heutige Unterredung zwischen Molotow und den britischen und französischen Unterhändlern dauerte nur eine knappe falbe Stunde. Wie verlautet, wurde den Botschaftern von Molotow die offizielle Antwort der Sowjetregierung auf die letzten Paktvor- schläge übergeben. Wie Reuter meldet, soll Molotow dem britischen und dem französischen Botschafter mitgeteilt haben, daß auch die letzten englisch-französischen Vorschläge für die sowjetrussische Regierung noch unannehmbar seien. Das bedeute aber, so schreibt Reuter, noch keinen Zusammenbruch der Verhandlungen. Es sei wahrscheinlich, daß die Verhandlungen unterbrochen würden, bis neue I n st r u k t i o n e n vom Foreign Office und dem Quai d'Orsay in Moskau eingetroffen seien. Es sei noch zu früh, um sich irgendeine Meinung zu bilden. Man habe in London „nie erwartet", daß die Moskauer Verhandlungen sehr schnell vorangehen würden. Sie schienen jetzt aber sich mehr in die Läng- zu ziehen, als man ursprünglich angenommen habe. Aus dieser Verlautbarung geht klar hervor, daß jetzt auch London zum ersten Male offen zugibt, daß die Verhandlungen in Moskau tatsächlich auf ernfte Schwierigkeiten stoßen. Man merkt es der Reutermeldung nur zu deutlich an, daß das „Wie-sag'-ichs-meinem-Kinde" den Herren an der Themse von ^pgju Tag schwerer fällt.
Es ist klar, daß die bisherigen Versuche der Engländer, die Sowjetteaierung durch eine teilweise Angleichung der britischen Vorschläge an die sowjet- russischen Bedingungen in das Einkreisungssystem einzubeziehen, fehlgeschlagen sind. Dies gilt sowohl von dem er st en Kompromißvorschlag Strangs, der bereits am 16.Juni vom Kreml abgelehnt worden ist, als asich von der Mittwoch überreichten neuen „Formel". Daß man im Kreml nichts von dieser neuen „Formel" hielt, ging schon daraus hervor, daß das sowjet- amtliche Kommunique kaltblütig von den „neuen" britisch-ftanzösischen Vorschlägen jeweils nur in Anführungsstrichen sprach! So darf es nicht wundernehmen, daß die Donnerstagnachmittag überreichte Antwort der Sowjetregierung aus diese „neuen" englisch-französfichen Vorschläge sich auf derselben ablehnenden Linie bewegt. Es liegen bis jetzt keinerlei Anzeichen dafür vor, daß der Kreml zu einem Einlenken bereit ist. Dies ist umso weniger zu erwarten, als der springende Punkt des ganzen Problems, die Frage der britischen F e r n o st v e r p f l i ch t u n g e n , nach wie vor völlig ungeklärt ist.
England sucht nach neuen „Formulierungen".
Dr. Li. London, 23. Juni.
Sir William Seeds, der englische Botschafter in Moskau, und William Strang, dessen Berater aus dem Außenamt, werden neue Instru k 11 o - n e n bekommen. Diese laufen, wie man erfahrt, darauf hinaus,zwei Schwierigkeiten zu überwinden, an denen Molotow, der sowjetrussische Außenkommissar, Anstoß nimmt: 1. Die Ni ch terw ah- nung der baltischen Staaten Estland Lettland und Finnland in dem englischen Paktvorschlag, und 2. der Vorschlag, in Konsultationen
W a s h i n g t o n , 22. Juni. (DNB.) Das Marineministerium gibt bekannt, daß Admiral Darnell, der Befehlshaber des amerikanischen Ostasiengeschwa- bers, den japanischen Marinebehörden mitteilte, daß amerikanische Kriegsschiffe in chinesischen Häfen bleiben würden, so lange dies zum Schutz oder zur Hilfeleistung von USA.=23ürgern notwen-
Älaunr anzupassen.
5’ letzter Zeit wurden nun wieder einige ©e= stitzMorlagen eingebracht, die für die weitere Ent- H iif mg der bulgarischen Landwirtschaft von Beiz, ümg sind. So soll z. B. die bulgarische L a n d - wiischafts-Genossenschaftsbank von <3 he; 5 wegen betraut werden, die Versorgung der ttklgnischen Bauern mit einfachen landwirt- s shis tlichen Geräten in die Wege zu leiten. DIieBank bezieht die notwendigen Maschinen und Qlen e aus dem Ausland und gibt sie an die ^ioLTn, bäuerlichen Arbeitsgemeinschaften und Ge- nvss'ischaften weiter. Die Kaufsumme wird von den $Liui rn im Laufe von fünf Jahren ohne Zinsauf- fcf>Io zurückerstattet. Das Ackerbauministerium deckt eltacige Verluste der Bank aus staatlichen Mitteln. . noberten M°i hat errechnet, daß bei Verwendung von Sä- in M nwinen etwa ein Viertel der bisherigen Saatgut- 916 ©13 217 eingespart werden kann. Aehnliche Vorteile L mc Mgk eii^i-en sich auch auf anderen Gebieten, so daß die onOR16 2ß bltoifcfje Regierung fest davon überzeugt ist, daß
1 X4 <Mm/wmvk-. hoc infnfaps frnh der vor-
r0P/ftutttf Ul ttcZehend notwendigen staatlichen Zuschüsse tn 9 h( ippe ^hren sich völlig bezahlt machen wird.
W19 O I 5m Bedeutung ist auch noch die für Herbst die- is ©ort* s Mjrcs geplante Errichtung von Saatgutreini- sd.lt ationen in allen Teilen des Landes. Das
njD't.
Enttäuschung in Ankara.
_bl kara , 23. Juni. (Europapreß.) Die Unter- 3«|tt.-ing des italienisch - bulgarischen Kl lurabfommens und der günstige Fort- giPt iber italienisch-bulgarischen Wirtschaftsverhond-
ßiqen^ fjst Bulgarien spielt die Ausfuhr landwirtschaftlicher ken wird i™ (LrMgnisse eine außerordentlich wichtige Rolle. Die araruMück^. ttnckigsten landwirtschaftlichen Ausfuhrgüter - "• - sibdTabak, Getreide, Wein, Futtermittel, Obst, Ge-
TEÜf Eier, Schweineschmalz, Geflügel und auch ildet nh ,s";I '^eÄe Tiere. Namentlich aus den deutschen, viveuauch auf verschiedenen westeuropäischen Märk- wnSl1 ■ 'tt.Hat sich Bulgarien in den letzten Jahren Ab- J® prellen erschließen können. Dabei hat sich heraus- l"!"11 7* l0, giesti.lt, daß Bulgarien, um sich gegen die Konkur- rorgrunoituifj r;n^ anderer Südoftstaaten behaupten zu können, m jye9e Oik ftän landwirtschaftlichen Erzeugnisse weitgehend 11 ji'crib arbifieren und qualitativ womöglich
an das Forsi. nie id € f f e r n muß. Auf der anderen Seite ist man wenden. Dort <* auch bemüht, die bulgarische Konser- einschlägW vue, i n d u st r i e auszubauen, weil es sich gezeigt Auskunft. W.Safc konserviertes Obst und Gemüse im Aus- I-dhii einen aufnahmewilligen Markt findet, wäh- rmi gleichzeitig durch die Vergrößerung der Kon- !• rrirungsbetriebe die Industrialisierung des heute tt»d vorwiegend agrarischen Landes einen neuen Emti eb erhält.
Siebener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
Druck und Verlag: vrühlsche Univerfitatr-ruckerei R. Lange in Gießen. Schristleitung und Geschäftsstelle: Schulstratze 7
)n mniierW JUenerträge durch die Verwendung von gereinig- ieIV 99 80 S1’ k,T saatfiut. Ungereinigtes Saatgut soll von der N niöi^en Aussaat an nicht mehr verwendet werden
i®!' biüifen. Die bulgarische Regierung hat schließlich VeiMi aw^er Landwirtschaft einen weiteren erheblichen
519 lUJJ .. M.)-t für die Vergrößerung verschiedener Jn- station. ^^zpftanzen-Anbauflächen zur Verfügung geftelü,
ifleiß w1'1-eren Absatz in erster Linie nach Deutschland 15, g^nrnet wird. Durch die Der-billigung von Kartof- prei5 .urAx C feil nnd Leinsamensaatgut soll im übrigen auch der VW* £ ÄlcitfffelanttoU und die Leinprvduktion in verschie- >(unb, troM Teilen Bulgariens gefördert werden. Für 40 bis </"'^,b<ki!eI Erzeugnisse gibt es in Bulgarien ausgezeich- 7 80 bis 8,2"'... lZlnbaumöglichkeiten, die bisher nicht ausge- nhengePre° wä itTÜjtnDorben sind. Andererseits wird es aber ge- 800 Wl V ntit Iburd) die Förderung dieser Kulturen möglich .,'aerprei5 sei-, oen in ungünftiger gelegenen Gebieten leben- üjq, bsrr ‘Bauern neue Einnahmequellen zu erschließen. 9 ' Zreressant ist auch, daß das bulb.arische Acker-
khlllv^ ‘ ttmirrifterium eine Marktordnung für Rosenol in ® Icfereitung hat. Bereits im Vorjahr wurde em Narau!^ i,' Wt zum Schutz und zur Förderung der berühm- 345 W te >r t ilgarischen Rosenölerzeugung erlassen und em !’ i4 if-r! Uebernahmepreis für Rosen festgesetzt. Dieses
''46,50 Gsift wird nunmehr verlängert. Die bulgarische ’0.'3 4450, K. L ad^irtschafts- und Genossenschaftsbank übernimmt WW«n zu den festgesetzten Erzeugerpreisen und ’h t 5Q fallt :aud) für die Verarbeitung. Gerade die Der- 0 bl^n)einemieiimg der großen Rosenernte macht heute aber mb mt>] gewisse Schwierigkeiten. Der Anfall an Rosen
is t Maus größer als der Bedarf an Rosenol, und d! i« Doch vochandenen Vorräte wurden genügen, ir.nii>n Rosenölbedarf der Welt auf mele Monate hi isi-s zu befriedigen. Es dürfte wohl nichts an- dr lei-j übrig bleiben, als die Rosenkulturen zu ver- fl Ifr irn und die Rosenanbauer dazu zu bringen, aimh» Produkte, deren Verwertung sicherer ist, an- ziME. So dürfte es wohl möglich sein, einen 21 hiraeg zu finden, der die Rvsenbesitzer befriedigen


