Ausgabe 
23.5.1939
 
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:me zuruckdenken würden;

oer»

im Einkauf etwa 8 Mark. Am

Heimische Leichiachleien in Kassel erfolgreich

Aus -er engeren Heimat

Wirtschaft

18

mel und Schafe mittel.

raen kostete eine Decke ich in steuerlicher Hin»

Handgeklöppelte Tischdecken und Spitzen".

Line Betrügerin unschädlich gemacht.

Die Kriminalpolizei Gießen teilt mit: In der

.Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 22. Mai. Es notierten (Ge­treide in Tonnen, alles übrige je 100 Kilogramm) in RM.: Weizen W9 213, Wil 215, W 12 216, W13 217, W 16 220, W 18 222, W 19 224, W20 226, Roggen R 11 199, R12 200, R 14 202, R15 203, R 16 205, R 17 206, R 18 207, R 19 209 Groß­handelspreise der Mühlen der genannten Preis- Aohipto friitteraerfte. Futterhafer. Weizen-

Aufstiegs- und Freundschafiskämpfe im Fußball und Handball.

Hard (Frankfurt) kam über 100 Meter Kraul auf 1:07,5, und der Frankfurter Jugendschwimmer Hild- mann erreichte über 100 Meter Kraul 1:10,0 und über 100 Meter Brust 1:26 Minuten, Die Er- gebnisse:

Männer: 10 mal 50 Meter Brust: 1. Frankfurt, 6:20,5; 2. Marburg-Gießen, 6:23,8; 10 mal 100 Meter Kraul' 1. Frankfurt, 12:19,8; 2. Marburg-Gießen. 12:19,9. 10 mal 100 Meter Brust: 1. Frankfurt, 15:02,2; 2. Marburg-Gießen, 15:28. 10 mal 50 Meter Männer: 1. Marburg-Gießen, 5:14,7; 2. Frankfurt, 5:16,4.

Frauen: 6 mal 50 Meter Kraul: 1. Marburg- Gießen, 3:50,4; 2. Frankfurt, 3:59,6; 6 mal 50 Me­ter Brust: 1. Marburg-Gießen, 4:28,8; 2. Frankfurt, 4:46,5; 6 mal 50 Meter Brust: 1. Marburg-Gießen, 4:13,9; 2. Frankfurt, 4:12,6. Wasserball: Mar­burg Frankfurt 3:6; Gießen Frankfurt 2:9.

Reichsbahn), der sich im Weitsprung einen dritten Platz erkämpfte. Seinem Vereinskameraden Moll klappte es nicht so gut. lieber 100 Meter kam Möll auf den fünften Rang, und beim 200-Meter-Lauf konnte er infolge einer Verletzung nicht in die Ent­scheidung eingreifen.

Sie Ergebnisse:

400--Meter-Lauf: 1. Seibert (CT. Hessen- Preußen Kassel) 52,2 Sek. 2. Gefr. Dorst, Stab H. JR. 116 (VfB.-Reichsbahn Gießen) 52,8 Sek. 3. Horn (RAD. Limburg) 53,5 Sek.

5000-Meter-Lauf: 1. Gefr. Reidel, 2. JR.116 (TD. Heuchelheim) 15:35,3 Min. 2. Müller (MSV. Hanau) 16:07,4 Min. 3. Simm (CT. Hessen- Preußen Kassel) 16:12,4 Min.

110 - Meter - Hürdenlauf: 1. Träbing (CT. Hessen-Preußen Kassel) 17,9 Sek.; 2. Herr­mann (Spielvgg. 1900 Gießen) 19,3 Sek.; 3. Broska (Luftwaffe Langendiebach).

Hochsprung: 1. Stahlhut (TV. Heuchelheim) 1,80 Meter; 2. Jacobs (CT. Hessen-Preußen Kassel) 1,80 Meter; 3. Winterhalter (Kesselstadt) 1,75 Meter; Schleenbecker (Tvgg. Ruttershausen, RAD.) und Herrmann (1900 Gießen) 1,65 Meter.

Weitsprung: 1. Zehnter II. (CT. Hessen- Preußen Kassel) 6,76 Meter. 2. Gleim (Eintracht Frankfurt, RAD) 6,58 Meter; 3. Gefr. Menzel, Fliegerhorst Gießen (DfB.-ReichSbähn) 6,43 Meter.

Gießen-Wieseck.

Am heutigen Dienstag, 23. Mui, wird unser Mit­bürger Heinrich hieran II., Zigarrenfabrikant, 82 Jahre alt. Herr Bierau, der bis 1905 als Werk­meister bei der Firma Arnold Mueller tätig war, gründete im Jahre 1905 die hiesige Zigarrenfabrik Heinrich Bierau II. Aus den kleinsten Anfängen heraus hat sich ein Betrieb entwickelt, der heute fast 50 Personen beschäftigt und weit über die Grenzen der engeren Heimat hinaus bekannt ist. Darüber hinaus ist Herr Bierau über sechs Jahrzehnte Mitglied des hiesigen Turnvereins, und er hat in jüngeren Jahren dem Verein manchen Eichenkranz heimgebracht. Dem alten Herrn und treuen Leser seines Heimatblattes, des Gießener Anzeigers, auch unseren herzlichen Glückwunsch.

Aießen-Klein-Linden.

Am Samstag wurde der im 74. Lebensjahr ver­storbene Ludwig Diehmann unter großer De-

** Ein Dreiundsiebzigjähriger. Pfarrer i.R. Ludwig Naumann, Kaiserallee 58, kann am morgigen Mittwoch, 24. Mai, seinen 73. Geburts­tag feiern. Pfarrer Naumann ist seit Jahrzehnten treuer Leser des Gießener Anzeigers. Wir beglück­wünschen den alten Herrn herzlich xum Geburtstag.

** Im Güterbahnyof tödlich verun­glückt. Bei der Arbeit im Bereich des Gießener Güterbahnhofs kam am gestrigen Montag gegen Mittag der 25 Jahre alte Rangierarbeiter Wilhelm Apel aus Großen-Bufeck, der erst seit 1. März vorigen Jahres im Dienst der Reichsbahn stand, vermutlich durch Absturz von einem Güterwagen so unglücklich zu Fall, daß er sich zwei Rippen brach. Ein Knochensplitter drang dem bedauerns­werten Manne in die Lunge und führte so starke innere Blutungen herbei, daß der Tod bald darauf eintrat. Die Ermittlungen über die Ursache des Unfalles sind im Gange.

Letzter Aufstiegsfampf.

Lollar I Grohen-Llnden I 6:3 (2:1).

Auch im letzten Spiel in der Aufstiegsrunde zur Bezirksklaffe konnten die Platzbesitzer noch eindeu­tig den Sieger stellen. Doch muß die Lollarer Elf als unzweifelhaft eine der besten Mannschaft durch besondere nachteilige Umstände auf den Ausstieg verzichten. Die Gäste aus Großen-Linden enttäusch­ten nicht und leisteten hartnäckigen Widerstand. Beide Mannschaften sorgten also für ein von An­fang bis zum Schluß spannendes Spiel. Die Platz­besitzer stellten sich dem Gegner mit folgender Mann­schaft: Haas; Gabriel, Geißler; Hoffmann, A. Zieg­ler, Will; Hch. Ziegler, Kreiling, K. Ziegler, Rudolf, W. Ziegler.

Anfänglich schienen die Lollarer schwer ins Spiel zu kommen. Dies nutzten die flinken Gäste gleich aus und versuchten die Führung an sich zu reißen. Bei einem Zusammenstoß wurde Gabriel verletzt. Eine Umstellung der Mannschaft wurde notwendig. Rudolf ging in die Verteidigung, Haas in den Sturm und Gabriel hütete das Tor. Nun kamen die Lollarer in Fahrt und konnten auch gleich die Füh­rung an sich reißen. Auf eine schöne Ballabgabe von Kreiling an Haas, konnte dieser unhaltbar einsen­den. Wenig später war es wieder Haas, der die Verteidigung überwandt. Den scharfgeschossenen Ball konnte der Torhüter aber nur abklatschen. Je- doch im Nachschuß gelang es K. Ziegler, den zwei­ten Treffer anzubringen. Aber auch die Gäste ließen nicht locker. Eine Steilvorlage ging über die auf­gerückte Verteidigung hinweg. Der Mittelstürmer der Gäste erfaßte die Gelegenheit, stand dem Tor­mann alleine gegenüber und konnte mühelos ein­senden. Dann wurden die Seiten gewechselt.

Nach dem Wechsel sah man von Lollar ein plan­volleres Spiel. Dagegen spielten die Großen-Linde- ner zerfahrener. Die Käste konnten in ihrer Hälfte festgehalten werden und trotz verstärkter Abwehr gelang es Kreiling und Haas je ein weiteres Tor zu erzielen. Und wieder durch eine Steilvorlage über die Verteidigung hinweg konnte diesmal der Halbrechte der Gäste den Abstand verkürzen. Keiner der Gegner gab nach. Kreiling konnte bann den 5. Treffer anbringen. Kurz daraus war es wieder der blitzschnelle Halbrechte der Gäste, der zum dritten Male für seine Mannschaft erfolgreich war. Den Schlußstand konnte dann Haas noch herstellen.

Lollar 3gb. Großen-Linden 3gb. 1:0 (1:0).

Die Gäste-Jugend schlug sich ebenfalls tapfer und gab fast einen gleichwertigen Gegner ab. Erst gegen Schluß fielen die Großen-Lindener etwas ab.

VfL. 1860 Marburg I VfB.-R. I 4:3 (3:1).

Die Grünweißen, die in Marburg antraten, hatten durch ein Mißverständnis nur zehn Mann zur Stelle, außerdem mußten fünf Ersatzspieler ein­gestellt werden. Trotz der ersatzgeschwächten Mann- schäft lieferten die Grünweißen ein sehr gutes Spiel, mußten aber doch eine knappe Niederlage einstecken. Das Spiel hatte zwei völlig verschiedene Halbzeiten. Während in der ersten Hälfte Marburg mehr vom Spiel hatte, war es nach dem Wechsel die Mannschaft der Grünweißen, die die Marburger nicht mehr zum Zuge kommen ließ.

Die Marburger, die ihren Sturm verjüngt hatten, gingen mit forschen Angriffen vor, jedoch war die Hintermannschaft auf dem Posten. Nach 15 Mi­nuten schlug es zum erstenmale bei Godglück ein, den scharfen Schuß des Halblinken konnte er nicht halten. Fünf Minuten später war es Fischer, der auf- 2:0 erhöhte. Die Grünweißen erwiderten die Angriffe, doch blieben diese meist bei der gegne­rischen Verteidigung stecken, da sich das Fehlen des fünften Stürmers sehr stark auswirkte. Fünf Mi­nuten vor der Pause konnte Gorrissen auf Vorlage von Schlitz den ersten Treffer anbringen, jedoch

98,25, Rheinstahl mit 133,50, Verein. Stahl mit 102, Adlerwerke mit 101,50, Deutsche Erdöl mit 122, Gesfürel mit 131,50, Metallgesellschaft mit 114,25, Schuckert mit 179,75 und Reichsbank mit 178,50. Renten lagen gleichfalls sehr ruhig, 4,50 v. H. Main- .kraft 0,13 v. H. höher mit 96.

ficht hat die Betrügerin gegen die erlassenen Be­stimmungen verstoßen. Personen, die durch die Händ­lerin betrogen wurden, werden gebeten, umgehend aus Zimmer 62 der Kriminalabteilung vorzusprechen.

HI.-Gefolgschast 8/116 Watzenborn-Steinberg.

Garbenteich. Am heutigen Dienstag tritt die Kameradschaft 11 um 20.30 Uhr bei dem Heim an. Der Dienst besteht aus einem Heimabend. Am kom­menden Mittwoch treten die Kameradschaften 9 und 10 um 20.30 Uhr zu einem Heimabend bei dem Heim an.

Watzenborn-Steinberg. Am kommenden Mittwoch hat die Schar 1 um 20.30 Uhr Dienst­abend. Sämtliche Ja. treten mit Schreibzeug an der Volkshalle an. Am nächsten Mittwoch hat die Schar 2 in der Volkshalle Heimabend. Zu diesem Dienst treten die Jg. um 20.30 Uhr an. Mitzu- bringen ist Schreibzeug.

Mütter-Ehrungen.

s. Lang-Göns, 21. Mai. Am Muttertag wurden hier die Mütter über 70 Jahren mit vier und mehr Kindern durch eine Feier der NS- Frcmenschaft besonders geehrt. Unter gemeinsamem Gesang bekannter Volkslieder, bei Gedichtvorträgen und bei Kaffee und Kuchen verlief der Nachmittag in angenehmer Unterhaltung, Die jüngeren Mütter werden bei einer späteren Feier geehrt werden.

J) Li ch, 22. Mai. In dem von der NS.-Arauen- schaft stimmungsvoll hergerichteten Saal desHol­ländischen Hofes" fand am Sonntag die feierliche Ueberreichung der ersten Ehrenkreuze an kinderreiche Mütter statt. Durch feierliche Musik, von Frl. Litzius, Herrn Hinkel und Herrn Sommer ausgeführt, wurde die Feier- ffuÄÖe eingeleitet. Ausgeschmückt wurde die Feier durch Lieder des BDM., Gedichtvorträge von Frau Thalacker und weitere Musikstücke. Nach der Ansprache des stellv. Ortsgruppenleiters Schäfer, der von der hohen und edlen Aufgabe und dem stillen Heldentum der Mutter sprach, wurden die Ehrenkreuze mit den Urkunden überreicht. Das Der- lesen eines Danktelegramms an den Führer mit den Unterschriften aller Geehrten beschloß die offizielle Feier. Bei Kaffee und Kuchen blieben die durch die

gebiete. Futtergerste, Futterhafer. Weizc mehl Type 812 W 13 29,95, W 16 29,95, W 29,95, W 19 29,95, W 20 Kreis Alzey 29,95, W 20 Kreis Worms 30,30 plus 0,50 RM. Fracht-Aus­gleich. Für Weizenmehl Type 812 mit Beimischung von Maisbackmehl liegen die Preise 0,30 NM. un­ter den Notierungen. Roggenmehl Type 997 R12 22,45, R15 22,80, R 16 22,95, R 18 23,30, R 19 23,50 plus 0,50 RM. Fracht-Ausgleich. Weizen- futtermehl 13,60. Weizenkleie W13 10,75, SB 16 10,90, W18 11,00, W19 11,10, W 20 11,20 Muh- lenfeftpreis ab Mühlenstatton. Roggenfuttermehl R 19 12 50 Roggenvollkleie R19 11,00. Roggen­kleie R12 9,95, R15 10,15, R 16 10,25, R 18 10,40, R 19 10,50 Mühlenfestpreis ab Mühlenstation. Tre­ber. Wiesenheu, handelsüblich 5,40, Wiesenheu, gut, gesund, trocken 6,40, Luzerneheu do. 7,40 bis 7,80, Meeheu do. 7,80 bis 8,20; Weizenstroh, bind­fadengepreßt ober gebündelt 2,80, Roggenstroh do. 3,00, Hafer- und Gerstestroh do. 2,60 bis 2,70 Er­zeugerpreis ab Erzeuger-Derladestation.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 23. Mai. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 1170 Kälber, 60 Hammel, 58 Schafe, 5800 Schweine. Es kosteten: Kälber 35 bis 65 Mk., Hämmel 40 bis 50, Schafe 30 bis 42, Schweine 49,5 bis 58,5 Mark. Marktoerlauf: Kälber und Schweine zugeteilt; Ham-

teiligung der Einwohnerschaft zur letzten Ruhs gc= bettet Der Verstorbene gehörte dem Männergesang- vereinEintracht" 55 Jahre als Mitglied und Ehren­mitglied an. Dem Turnverein war er 50 Jahre lang ein treues Mitglied; er zählte zu den letzten noch lebenden Gründern. Beide Vereine ließen durch ihre Vertreter Kränze niederlegen und dem Heimgegan­genen Nachrufe widmen. Die Sänger derEin­tracht" fangen ihrem verstorbenen Sangesbruder letzte Grüße übers Grab.

Gießener Wochenmarktpreise.

* Gießen, 23. Mai. Aus dem heutigen Wochen­markt kosteten: Markenbutter, % kg 1,60 Mark, Matte 25 bis 50 Pf., Hähne, alte, 1. Mark, Käse, das Stück 4 bis 10 Pf., Wirsing, grün, XA kg 25 bis 30, Gelberüben, alte, 15 bis 18, neue, Bündel 35, Spinat 18 bis 25, Spargel, 1. Sorte 78 bis 80, 2. Sorte 60 bis 70, 3. Sorte 60, 4. Sorte 38, Erbsen 20 bis 30, Tomaten 45 bis 50, Zwiebeln 16 bis 18, Meerrettich 60, Schwarzwurzeln 40 bis 50, Rha­barber 15 bis 18, Kartoffeln, alte 5, 5 kg 45 Pf., 50 kg 3,40 bis 4 Mark, neue, Vi kg 29 Pf., Blu­menkohl, das Stück 20 bis 60, Salat 20 bis 30, Salatgurten 80 bis 10Q, Oberkohlrabi 15, Lauch 5 bis 15, Rettich, neue, Bündel 20 bis 30, das Stück 10 bis 20, Sellerie 10 bis 50, Radieschen, Bund 10 bis 15 Pfennig.

Mem-Mainische Börse.

miflagsbötfc wenig verändert

Frankfurt a. M., 22.Mai. Die Börse begann auch die neue Woche in lustloser Haltung, da die Kundschaftsbeteiligung nach mie vor ohne Bedeu­tung blieb. Am Aktienmarkt zeigten die wenigen Erstnotierungen nur geringe Veränderun­gen, wobei eher Besserungen überwogen. Fest lagen Holzmann mit 153,25 (151,75) in Nachwirkung der Dividendenerhöhung. Außerdem setzten AG. für Verkehr mit 119,50 (118,50), IG. Farben Mit 150 (149,75), Scheideanstalt mit 202 (201,50), AEG. mit 114 (113,25), Gesfürel mit 131,50 (131), Daimler mit 132 (131,75), Demberg mit 136 (135,75) und Man­nesmann mit 106,40 (106,25) etwas freundlicher »in Hingegen blieben Verein. Stahl mit 102 (102,25), Reichsbank mit 178,50 (178,90) und uontt Gummi mit 214 (214,25) nicht ganz behauptet.

Am Rentenmarkt lagen Reichsaltbesitz mit 132,13, Reichsbahn-VA. mit 122 und Dekosama I mit 135,65 unverändert bei kleinsten Umsätzen. 3m Freioerkehr blieben Steuergutscheine im Vorder- gründ: Serie II 97,90 (97,75). Für Sen- IJprte man im Verkehr von Bank zu Dank einen unverän­derten Kurs van 104,35. Unverändert lagen auch Kommunal-Urnschuldung mit 93,60 bis 93,b5. Der Pfandbriefmarkt lag ruhig. Nass- Liquidation weiter gesucht. Jndustrie-Obügationen schwankten von 0 25 bis 6,50 v. H. Von Stadtanlechen kamen Mainzer 26 und 28 nach mehrtägiger Pause mit 96,40 (97 wieder zur Notiz. NF.-Steuergutscheme II im Der laufe bis 98,13.

Abendbörse ruhig.

An der Ab-ndbor,- herrschte

l^tt-^ksi.Äannesmann mit Ml^X BEberg mit 135 50 U^aim er mit 131,75 (132), Demag mtl 143 (143,25 , mann mit 154,50 (154,85), Westdeutsche Kmichch m 105 (105,25). Unverändert blleb-n u. a. Buderus m

Ehrung sichtlich gerührten Mütter noch einige Zeit mit ihren Angehörigen zusammen. Nachstehend ge­nannte Mütter wurden mit dem Ehrenkreuz aus- gezeichnet: E r st e Stufe: Luise Albach, Magda­lene Ledermann, Philippine Sann, Eva Schäfer, Emilie Spahr, Susanne Vogt, Wilhelmine Walz; Zweite Stufe: Elise Kliffmüller, Anna Lenz, Anna Katharine Schäfer, Katharine Schmidt, Marie Margarethe Trechsler, Margareche Wahl; Dritte Stufe: Helene Brodt, Anna Margarethe Eise, Marie Koch, Wilhelmine Kreicker, Luise Nikolaus, Helene Oßwald, Marie Petty, Anna Margarethe Schmidt, Christiane Schmidt, Chrtsttne Vogt, Minna Amalie Weber.

+ Grünberg, 22. Mai. Die Mütter- Ehrenfeier fand hier im Saale desRappen" statt. Zur Feier waren die Frauenschaft, BDM., HI. und die Politischen Leiter erschienen. Der stell­vertretende Ortsgruppenleiter. Justtzinspettor Kö­nig, überreichte nach einer Ansprache die Ehren­kreuze an die auszuzeichnenden Mütter. Gedichte, Musitvorträge und Lieder umrahmten die Feier. Ein geselliges Beisammensein mit Kaffee und Kuchen schloß sich an. Folgende 13 Mütter wur­den geehrt: 1. Stufe (goldenes Ehr en kreuz): Elisa­beth Derk, Luise Pfeffer, Katharine Schenk. 2. Stufe (silvernes Ehrenkreuz): Dorothea Höchst, Elise Ohly. 3. Stufe (bronzenes Ehrenkreuz): Elisabeth Christ, Marie Dreyling, Katharine Görnert, Johannette Kauß, Karoline Keller, Marie Kropp, Thekla Kump und Anna Wagner.

Landkreis Gießen.

<£ Leihgestern, 23.Mai. Ihre silberne Hochzeit formen am Mittwoch, 24. Mäi, der Reichsbahnbedienstete Georg Väth und Ehefrau Katharine, geb. Borger, Schillerstraße 1 dähier wohnhaft, begehen. Dem Jubelpaar unseren herz­lichen Glückwunsch.

X Albach, 22. Mai. Am 23. d. M. wird der Landwirt Karl Bähr 78 Jahre alt. Der alte Herr ist noch gesund und rüstig und in der Land­wirtschaft tätig. Unseren herzlichen Glückwunsch.

Am Sonntag hatte das Gaufachamt Leichtathletik die besten Kräfte aus allen Teilen des Gaues zu Prüfungskämpfen auf die Kasseler Hessenkampfbahn beordert, um die Handhabe zur Aufstellung einer Gaumannschaft zu erhalten. Es darf wohl ange­nommen werden, daß die Verantwortlichen mit den ezeigten Leistungen recht zufrieden waren, und es t erfreulich festzustellen, daß auch die Teilnehmer des Sportkreises Gießen sich würdia ein- rerhten. Dabei mußten die Gießener noch auf zwei o gute Kräfte wie Dr. Luh und Kilo verzichten. Am meisten sticht die Leistung des Gefreiten F.Reidel, 2.Komp. JR. 116 (TD. Heuchelheim) in die Augen, der im 5000-Meter-Laus sei­nen Gegnern davonlief und eine vorzügliche Zeit erzielte. Einen ersten Platz mit ebenfalls beachtens­werter Leistung erzielte sein Vereinskamerad Stahlhut im'Hochsprung, während an der gleichen Disziplin Schleenbecker (Toga. Rut­tershausen), der zur Zeit seiner Arbeitsdienstpflicht genügt, hinter seinen . sonstigen Leistungen zurück- blieb. Ein schönes Rennen lief auch Gefr. Dorst, Stab II. JR.116 (VfB.-Reichsbahn) über 400 Me­ter, wo er dem bekannten Seibert (CT. Hessen- Preußen Kassel) stark zusetzte und in guter Zeit als Zweiter einkam. Einen zweiten Platz belegte auch Herrmann (Spielogg. 1900) über 110 Meter Hürden; leider strauchelte er bei der letzten Hürde und büßte dadurch viel Boden ein. ReH gut hielt sich auch Gefr. Menzel, Fliegerhorst (DsD-

gangenen Woche ist in Gießen eine Hausiererin auf­getreten, die angeblich handgeklöppelte Tischdecken, Spitzen usw. zum Verkauf anbot. In einem zur An­zeige gebrachten Falle verkaufte sie u. a. eine Tisch­decke zum Preise von 35 Mark. Bei der Nachprü­fung stellte sich aber heraus, daß es sich nicht um eine Handarbeit, sondern um Maschinenarbeit von weit geringerem Werte handelte. Die Betrügerin, eine Frau M. Schmidt aus Dernau bei Berlin, konnte gestern hier festgenommen werden. Nach den bei ihr sichergestellten Rechnum * " ' ' *

fiel durch den Halblinken kurz darauf der dritte Treffer der Marburger.

Nach der Pause sah man fast nur noch die Grün­weißen, die stürmisch auf Verbesserung des Resul­tates drängten. Nachdem Rueff einen Elfmeterball zum vierten Tore verwandelt hatte, war das Pul­ver der Marburger verschossen. Frey schoß in der 80. Minute auf Vorlage von Gorrissen den zweiten Treffer und Fischer konnte kurz darauf auf 4:3 verkürzen. Alle Anstrengungen der Grünweißen auf Verbesserung des Ergebnisses waren erfolglos und knapp mußten sie sich am Ende geschlagen bekennen.

VfB.-Reichsbahn SA. Auswahlelf.

Am Mittwochabend findet auf dem Waldsport­platz ein Spiel einer Auswahlelf der SA. gegen die 1. Mannschaft des VfB.-Reichsbahn statt. Dieses Treffen gilt für die SA. als Probegalopp für das kommende Spiel am Sportfest der Standarte. Die SA.-Männer haben eine sehr starke Mannschaft ge­stellt, bei denen verschiedene Ligaspieler Mitwirken.

llm den Aufstieg im Handball.

To. Hörnsheim Tgde. Hanau 7:5 (2:3).

Neben dem Handballturnier des To. Holzheim war das in Hörnsheim angesetzte Aufstiegsspiel die weitaus wichtigste Veranstaltung. Für Hörnsheim war der Start diesmal um so schwerer, als die komplette Elf nicht zur Verfügung stand. Wenn nun trotzdem aus einer knappen Halbzeitnieder- tage ein bemerkenswerter Sieg zustandekam, so mag das beweisen, mit welchem Elan die Platzbe­sitzer trotz Gegenwind vor allen Dingen in der zweiten Hälfte vorgingen.

Sie Einheimischen hatten einen sehr schlechten Start und brauchten eine volle halbe Stunde, bis sie sich gefunden hatten. Nachdem dann alle Mann­schaftsteile aufeinander eingestellt und wirkliche Proben ihres großen Könnens ablegten, war es um die Gäste geschehen. Sie wurden, wenn auch knapp, so doch verdient geschlagen.

Mit diesem neuen Siege hat sich Hörnsheim, vor­ausgesetzt, daß das Spiel gegen Kirch-Göns gewer­tet wird, den zweiten Platz endgültig gesichert. Die Mannschaft hat sich hervorragend geschlagen.

Rundfunkprogramm

Mittwoch, 24. Mai.

5 Uhr: Von Breslau: Frühmusik. 5.50: Bauer, merk auf! 6.05: Morgenlied, Morgenspruch, Gym­nastik. 6.30: Don Köln. Frühkonzert. 7: Nach- richten. 8.10: Gymnastik. 8.25: Kleine Rat­schläge für Küche und Haus. 8.40: Aus Bad Hers­feld: Bäderkonzert. 9.30: Nur Frankfurt: Gao­na chrichten. 10: Von Stuttgart: Schulfunk. Ein Meier, genannt Helmbrecht. Hörspiel nach dem Bauemroman von Werner, dem Gärtner. Von Martin Jank. 11.40: Ruf ins Land. 12: Werkskon­zert, in Verbindung mit der NS-Gemeinschaft Kraft durch Freude", für die Butzbacher Werke, Butzbach. 13: Nachrichten. 13.15: Von Stuttgart (aus der Reichsgartenschau): Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10:Ein Schütz bin ich!" 16: Nach­mittagskonzert. 17 bis 17.10: Das Mikrophon un­terwegs. 18: Hier spricht der Jurist: Was kostet der Prozeß? (II). 18.15: Kleines Kapitel vom Leben. 18.30: Frauen der Vergangenheit:Die Günderode". 19: Fliegendes Deutschland: Zu Pfingsten in der Rhön. 19.15: Tagesspiegel. 19.30: Der fröhliche Lautsprecher. 20: Nachrichten. 20.15: Vom Deutsch- landsender: Atlantischer Bilderbogen. Mit dem KdF.-FlaggschiffRodert Ley" auf großer Fahrt: Hamburg Madeira Teneriffa Lissabon Hamburg. 22: Nachrichten. 22.15: Kammermusik. Musik für Bratsche und Klavier. 23 bis 24: Don Wien: Musik aus Wien.

Schwimmweittämpfe in Marburg.

Jranffurfer Sieg

gegen eine Kombination Marburg - Gießen.

Die starke Mannschaft von Sparta Frankfurt trat am Sonntag mit Schwimmern und Schwimmerin­nen in Marburg gegen eine Kombination Marburg- Gießen an und erfocht durch ausgeglichene Leistun­gen einen Sieg von 28:26 Punkten. Es gab nur Staffelwettbewerbe und zwei Wasserballspiele. Bei den Männern verloren die Frankfurter nur eine Staffel, dagegen konnten die Frankfurter Frauen gegen ihre Gegnerinnen nichts ausrichten und unter­lagen in allen Wettbewerben. Durch die Wasserball- tege gegen Gießen mit 9:2 und gegen Marburg mit 5:3 holten sich die Frankfurter dann aber doch den 'nappen Sieg. Es gab einige bemerkenswerte Lei­stungen. So schwamm der Marburger Student Wie­ner die 100 Meter Brust in 1:20,8 Minuten, Leon-

fam verlebten Stunden gei

allen ferneren Versammlungen wünschten sie besten Erfolg. Ein gemeinsames Mittagessen beschloß die anregend verlaufene Versammlung.