22./23.3UÜ 1959
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)
|r.I69 Drittes Blatt
Der rote Ring — das rote H
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Bei der Arbeit an der Wegezeichentafel, die am Bahnhof aufgehängt wird.
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Mit viel Liebe und Sorgfalt wird die Markierung nachgemalt.
Schöner Aussichtspunkt am Hangelstein: die Felsenkanzel.
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schuß auf ein 2 3 j ä h r i g c s B e st e h e n zurück blicken!
Im Laufe dieser zweieinhalb Jahrzehnte wurden Markierungen geschaffen, die in weitem Umkreis um Gießen über Entfernungen von insgesamt über 500 Kilometer führen. Eine beachtliche Strecke! Eine Strecke, die etwa von Gießen bis Berlin führen würde! Wer diesen Markierungen im Laufe eines größeren Zeitraumes folgen kann, lernt alle die schönsten Punkte unserer Heimat kennen, würde die schönsten Wege, die stillsten Schneisen und alle die Ausflugsziele kennen, die unserer Landschaft gegeben sind.
Wollte man aufzuzählen beginnen, wohin die Markierungen alle führen, dann ergäbe sich ein
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Nauheim
den 23. Juli $
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Rin neuer, schnittiger Wagen mußte vor Hildes „verleih" halten. Er konnte nicht weiter. Darin saß ßirr Schmitz. Und Herr Schmitz hatte ein Auge für hübsche Mädchen. Wer wollte das bestreiten, daß fillbe hübsch war? Aber Herr Schmitz hatte auch noch a'dere Interessen. „Oh, Sie vermieten Bucher?" Er ' rang aus dem Wagen — ließ ihn einfach stehen, ll daß er ein ernstliches Hindernis für alle bot, deren nach rückwärts lagen.
„Schmitz." Er verbeugte sich. „Hans Schmitz. Sie muffen mich kennen!"
i Hilde tippte sich an die Stirn. Die Großgarage Filter Westen schien ein bißchen plempern geworden ?.i sein. „Woher soll ich Sie denn kennen?" fragte s? und sah sich nach Fritz um; denn die Aufdringlichkeit des jungen Mannes war zu überraschend.
„Na, von meinen Büchern! Haben Sie nicht .Das 2al der Verbannung^ und .Seltsame Hochzeitsreise'? Die habe ich doch geschrieben!"
Hildes frisches Gesichtchen wurde freundlich. „Sie lilid der Verfasser? Ja, die Bücher habe ich. Doppelt ;i:gar. Sind aber alle vier verliehen,"
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Durch manche stille Schneise führt der Weg der „Pinseler".
(Aufnahmen [5J: Neuner, Gießener Anzeiger.)
Auf einer Wanderung in Feld und Wald unserer ffönen Heimat begegnet man immer wieder da
W dort irgendwelchen Zeichen, die an Bäumen, o Steinen oder an Zaunpfosten angebracht sind M die jedermann, der an schönen Sommertagen e mal etwas weiter hinaussindet aus der Stadt US dem Trubel des Verkehrs, ihrem tieferen Sinne uli) bekannt sind. Wer diesen Zeichen folgt, wird immer auf schönen, ja, auf oft idyllischen Wegen Bünden er wird von diesen Zeichen, wenn er -il.cn aufmerksam und bewußt folgt, zu-herrlichen 2:ssichtspunkten geführt, in schöne Wald- und Mentaler, auf Bergeshöhen — kurzum, überall d'thin, wo sich unsere Heimat am schönsten zeigt, ü'se Zeichen, diese Markierungen sind die Arbeit d. WBA. im VHE. Genau und deutlich gesagt: d Arbeit des W e g e b e z e i ch n u n g s - Ausflusses im Vogelsberger H ö h e n c l u b !
Diese Markierungen sind das Ergebnis einer l?nso eifrigen, wie auch stillen Arbeit. Die Mit- H-bcr des Vogelsberger Höhenclubs (Zweigverein ließen) haben' diese Arbeit selbstverständlich und siiwillig übernommen, betrachten diese Wege- I mrfierung als eine alte, liebe Pflicht, die schon
; I 25 Jahren gerne und freudig erfüllt wird. Im inacn Jahre konnte der Wegebezeichnungs-Aus-
„Aber Ehrenwort, daß Sie schweigen! Es ist ein Kriminalfall!"
„Kriminalfall? Ehrenwort!"
„Also: Herr Vallendar, ich und noch ein paar Leute, wir wollen heute nacht dem Halunken auflauern, der die Wagen beschädigt hat. Ihr Schloß war ja auch entzwei. Sicher kommt der Kerl heute nacht wieder. Wir bleiben hier. Sind Sie dabei?"
„Na, und ob! Ich mache mit!" Schmitz schlug sich vor Vergnügen auf den Schenkel.
„Aber kein Wort zu meiner Braut! Das Mädel mit der Leihbücherei — das ist nämlich meine Braut."
„Ja, wenn ich das gewußt hätte--! Ich gehe
jetzt einfach fort. Wann soll ich mich wieder einfinden?" (YX, ,
„So um acht. Wir müssen rechtzeitig am Platze sein."
Schmitz dankte nochmals. „Hat das was mit der Sache von neulich abend zu tun? Mit dem Amerikaner?" .
Huckemann staunte. „Da hab' ich mir noch keinen Vers drauf gemacht ..."
„Aber das muß man doch zusammenkriegen können — als Roman, meine ich?"
„Hauptsache, wir kriegen den Halunken!" versetzte Huckemann.
Mit einem schnellen Gruß ging Schmitz an Hilde vorbei. Er wollte nicht erst in Versuchung kommen, ihr aus Versehen etwas zu verraten.
Auch Fritz machte sich dünne. Er bemerkte, daß Hilde nun bald fertig war, und außerdem kam eben der Achtzylinder mit Herrn Vallendar. „Komme, sofort!" rief Fritz aus dem Fenster und machte eine bedeutsame Gebärde nach dem Anhänger hin, der dunkel und drohend am Ende der Garage stand. Dann ging er zu den Wagenwäschern: „Kinder, kommt mal in die Chauffeurbude! Ich hab' euch was mitzuteilen."
„Was denn? In die Chauffeurbude?
„Fragt nicht, sondern kommt!" Und nun eilte Fritz Huckemann zu Vallendar und teilte ihm mit, die Belegschaft sei im Fahrerzimmer versammelt. Er solle den Leuten seinen Plan auseinandersetzen; denn das könne er bestimmt am besten.
Auf dem Weg nach der Chauffeurbude sah Vallendar nach, ob Charly vielleicht irgendwo wäre. Dann spreche ich nachher mit ihr! nahm er sich vor. Ich
Bergwerkswald und Lindener Mark, Kleebachtal und Limes, Grüninger Warte und der Schren- zer bei Butzbach, die Albacher und die weltverlorenen Mengelshäuser Teiche, das Gottesackertal und die Hardt bei Lich, Kloster Arnsburg und Münzenberg, ja, auch Laubach, Münster und Wetterfeld, der Totenberg bei Allendorf a. d. Lda., der Stoppelberg bei Wetzlar, das. Schwalbenbachtal und der Hof Bubenrod, ja selbst Herborn liegen noch im Bannkreis der Markierungen, die der Wegebezeichnungsausschuß im VHC. zu betreuen übernommen hat.
Die Form der Markierungen wurde jeweils so einfach gewählt, wie es
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Bereich des Zweigvereins Gießen des VHC.) bei Friedelhanfen, führt vorbei am Altenberg bei Odenhausen, kann zum Waldhaus Krofdorf, nach Crumbach und Frankenbach über den Hungerberg nach Königsberg, vorbei am Altenberg (bei Hohensolms) und über Bellersdorf (hier endet der Markierungsbereich der Gießener VHCer) in der Richtung nach Herborn. Auch diese Markierung, die einem historischen Weg folgt, führt durch reizvolle Landstriche. Der Rennsteig ist von Thüringen bis zum Rhein in immer gleicher Weise gekennzeichnet. Mit der Schaffung und Unterhaltung dieser Wege- 1 bezeichnung hat sich der
VHC. über seine allgemeinen Bestrebungen hinaus in d e n Dien ft einer k u l t u r h i st o r i s ch e n T a t gesellt.
Insgesamt sind durch den VHC.-Zweigverem Gießen 2 5 verschiedene größere Wander st r e ck e n gekennzeichnet. Die Unterhaltung dieser Markieruiigen ersordert stetigen, uneigen- nützigen Einsatz der VHCer, die in mehreren kleinen Gruppen die Unterhaltung und Erneuerung dieser Markierungen übernommen haben. In bestimmten zeitlichen Abständen begehen die „Pinseler" mit Pinsel und Farbtöpfen, mit Kratze und Baumschere bewaffnet, ihre Strecke und helfen überall da nach, wo Wind und Wetter, Schnee und Eis der Markierung zugesetzt haben, wo Moos oder Rinde das klare Bild beeinträchtigten oder tiefher- abgewachfene Zweige die Sicht versperrten. Wir nahmen einmal an einer solchen Wanderung teil und sahen, mit welcher Liebe und Sorgfalt diese Arbeit der Wegebezeichnung, diese Arbeit im Dienste der Förderung der Heimatliebe geleistet wird.
In einigen Tagen wird übrigens am Bahnhof eine große neue und handwerklich sehr sorgiältig ausgeführte Tafel zum Aushang kommen, auf der alle' Markierungen des Zweigvereins Gießen des VHC. verzeichnet find. Viele VHCer stehen seit Jahrzehnten im Dienste dieser Wegebezeichnung.
In idealistischem Einsatz dient der VHC. mit seiner Wegebezeichnungsarbeit der Sache unserer Heimat und der Heimatliebe, ohne die eine Vaterlandsliebe nicht denkbar ist. Wer den schlichten bunten Zeichen auf einem Spaziergang begegnet, mag sie als Zechen einer stillen und unaufdringlichen Aufforderung betrachten, der einen oder anderen Markierung an freien Sonntagen ober in den Tagen eines Urlaubs zu folgen. N.
Das Biebertal und die Landschaft rings um den Dünsberg, Hohensolms und Königsberg, die Altenberge (bei Hohensolms und bei Odenhau- sen), das alles wird dem -Wanderer, der den Wegebezeichnungen folgt, erschlossen. Badenburg, Staufenberg, Heidenkönigsgrab, der Daubrin- ger Paß (von dem aus ein weiter Ausblick nach Norden und nach Süden über Täler und Hügel hinweg möglich ist), die Felsen- und die Teufelskanzel am Hangelstein (Naturschutzgebiet), Bergwald und Fernerwald, Ganseburg und Hochwart, Schiffenberg und Hirtenbrünnlein, Georgs- tempel und Theodorsruh,
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Roman von Harald Baumgarten
^Copyright by Carl Duncker Verlag, Berlin W 35
22. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.)
iQmmer toller wurde dersBetrieb. Wagen kamen liib entschwanben. Manche Fahrer wollten zum Wochenende. Es würbe morgen noch ganz nett warm fein; zwar ein bißchen sehr herbstlich, aber draußen im Freien, an ben Seen ber Mark, mürbe C; bestimmt schön sein.
lVon überall her erschallten laute Rufe. Der wollte £>ift gemessen haben, unb jener brauchte ’ne neue ^inbkerze. Die Fahrer rannten. Fritz konnte bie L mzinpumpe gar nicht aus ber Hanb lassen.
-Zwei drei Wagen auf einmal fuhren ein. Ihre Eognale gellten auf. Da wollt sich einer rückwärts qis dem Gedränge schlängeln. Achtung, sonst gab es
muß ja noch mit ihr wegen morgen reden. Sicherlich würde sie warten? Der Filmstar Vallendar war in solchen Dingen sehr verwöhnt ...
Charly hatte heute mit dem Autobus fahren muffen. So war es etwas später geworden. Sie begab sich alsbald in die Garage, um nachzusehen, ob ihr kleiner Wagen wieder in Ordnung sei. Ob Vallendar sie erwartete? Die Unruhe machte ihr Herz erbeben. Sie war unsicher. Es konnte Spielerei von ihm sein; dann war sie ein albernes Ding, das sich selbst verachten müßte.
Huckemann hielt sich gleich am Eingang auf. „'N Abend, Fräulein Sandner! Tut mir leid, aber Ihr Wagen ist noch nicht ausgebesfert. Es war heute jo viel zu tun. Aber morgen ist Sonntag— da will ich gern ben Vormittag opfern!"
Charly bankte. Morgen brauche sie den Wagen nicht; es genüge, wenn er am Montag fertig fei ... Morgen würde sie ja mit dem Achtzylinder fahren! jreute sie sich. Nach Werder oder weiter nach Brandenburg, nach Magdeburg — ach was — in ein märchenhaft schönes Land einfach!
Sie ging in den Lärm der Garage hinein. Dort stand ihr kleiner, treuer Kamerad. Ohne Kabel! Er stand still und sehr bescheiden da und sah ganz unschuldig-an seinem Unglück aus. Armer kleiner Kerl! dachte sie. Ich habe dich heute entbehrt! Die Fahrt mit Schmitz war nicht gerade ein Vergnügen Er war ungemein neugierig gewesen. Es gibt ja Menschen, die, wenn man sie etwa auf Eisenbahnfahrten kennenlernt, einem am liebsten die ganze Familiengeschichte herausfragen möchten ... Charly schlenderte zu dem Garagenteil, wo die Boxen lagen.
Die Garage lebte. Motoren knatterten, Sirenen heulten auf, laute Ware klangen; es wurde gerufen, gebrüllt. Die Boxtüren knarrten und schlugen. Das ( Licht wechselte wie in einem Kaleidoskop, wenn die Scheinwerfer gespenstisch die Wände überstrahlten, um dann flugs in Dunkelheit zu versinken.
Unauffällig spähte Charly nach Vallendar. Er mußte , doch da sein? Hier war seine Box! Sie hob sich auf die Zehenspitzen und blickte durch das kleine Viereck der Tür ... Richtig, da stand der Achtzylinder! Er hatte immer etwas Abweisendes, etwas Zurückhalten- : des, wie Rassehunde es haben, die sich von niemand i anfassen lassen.
I (Fortsetzung folgt.)
Man muß sich zu helfen wissen. Der Wanderkamerad ersetzt die Leiter.
bunter Bilderbogen, eine schier unerschöpfliche Fülle von Namen, die unsere Heimat in Begriffen in sich schließen und die ja auch dem, der seine Heimat liebt und kennt, unwandelbare Begriffe sind. Es ist reizvoll, einmal und gewissermaßen vom grünen Tisch aus einen Streifzug durch einen Teil jener Landschaften zu machen, die durch die Markierungen des VHC. auch demjenigen erschlossen werden, der des Weges unkundig ist.
Im Norden unserer Stadt führen die Markierun- aen in ben Krosdorier Forst, in die Krovvach (zwischen Gleiberg und Vetzberg) in das herrliche Fohn- dachtal, in das Salzböde- tal, und an die Schmelz.
$?,®itte, sofort! Sonst kann Herr Vallendar nicht einfahren." __
Schmitz ging auf fernen Wagen zu.
Huckemann raunte ihm etwas ins Ohr. „Muß Sie gleich sprechen — in der Box!
Kahren Sie doch um die Ecke, Herr Huckemann! Ich' bleibe auf dem Trittbrett stehen."
Flugs war Huckemann am Steuer Der Motor her noch; Fritz sauste los. Schmitz öffnete die Tur der Bor, und 'Huckemann fuhr hinein. In der dunklen Garage standen Sie sich gegenüber.
„Sic müssen hclscn!" jlüstcrte Jntz geheimnisvoll.
Es war fast so, als wolle Herr Schmitz einen Freudentanz beginnen. „Ich wußte es: ich werde bekannt! Wissen Sie, daß sich Herr Vallendar für die Verfilmung interessiert? Ich habe ihm nur das Buch noch nicht geben können. Vorgestern bin ich ihm nachgelaufen. Richtig nachgelaufen. Mit dem Wagen natürlich. Er ging mit einer jungen Dame in ein Restaurant. Aber dann hatte ich doch nicht den Mut; ich wollte ja nicht stören ... Wie kommt das nur daß ich Ihre Bücherei noch nicht gesehen habe? Zeigen Sie doch mal! Ja, das Buch kenne ich. Es erscheint in meiner Serie. Aber es soll lange nicht so spannend sein." Wahllos griff er nach einigen Büchern und schlug sie auf. Blätterte darin herum. Stellte sie an falsche Plätze.
Hilde mußte eingreifen. Nahm die Bücher und ordnete sie richtig.
Schmitz war so freudig erregt, daß er gar nicht bemerkte, was er anrichtete. Er schwatzte drauflos.
Ich dachte, ich bekäme hier einen neuen Stoff, Fräulein. Am ersten Tage war hier nämlich viel los. Aber leider scheint die Sache im Sande zu verlaufen. Sie sind am Ersten fortgefahren?"
„Ja. Was war denn los?"
Sie hatten beide nicht wahrgenommen, daß Huckemann durch den Benzin- und Oeldunft heruntergekommen war. Er hatte die letzten Worte gehört. > Ein eisiger Schreck durchfuhr ihn. Jetzt erzählte der ' Dussel womöglich Hilde alles ? Und dann gab es Vor- ' würfe, und alles fiel ins Waffer ... „Herr Schmitz i Augenblick mal! Ihr Wagen muß hier weg ... Kommen Sie!" . .
. Etwas unwillig wandte Schmitz sich um „Ja, ja. i Ach so, mein Wagen? Ich fahre ihn gleich in die
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nur irgend möglich sein konnte. Immer ist die Grundfläche der Wegebezeichnung das kleine weiße rechteckige Feld. Und dieses Feld trägt den blauen, gelben roten, ober schwarzen Punkt, den gelben, roten oder blauen Strich, das blaue lichte (A) ober das schwarze volle (a) Dreieck, den roten Keil, das rote oder das gelbe Kreuz usw.
Vor kurzer Zeit ist nun auch ein roter Ring (O) hinzugekommen! Er hat besondere Bedeutung: folgt man den Wegen, die der rote Ring kennzeichnet, so wird man zu den schönsten Punkten rings und unmittelbar um Gießen geführt. Diejer rote Ring führt (angenommen man wollte am Bismarckturm beginnen) von der Hardt aus zum Oberen Hardthof, über den Öleibejgcr Weg hinweg zur Krofdorfer Straße, über die Höhe des Wettenbergs zur Waldeck-Lärche, er berührt einige Hänjer von Wißmar, führt über die Eifenbahnbrücke zur Badenburg, über den Hangelstein zur Ludwigsburg, nach Trohe und Rödgen, durch den Bergwald nach Annerod, über den Anneberg zum Schiffenberg, dann in die Lindener Mark, vorbei an Klein-Linden zum Allendörfer Wäldchen, unter der Eisenbahn hindurch den schönen Weg nach Heuchelheim und über den Windhof zum Ausgangspunkt, ben Bismarckturm, zurück. Der Weg, den man selbstverständlich nicht an einem Tag verfolgen würde, nimmt insgesamt 11 Stunden einer geruhsamen Wanderung in An- jpruch.
Noch eine weitere Markierung dürfte besonderem Interesse begegnen: das rote H! Folgt man dieser neuen Wegebezeichnung, bann begeht man ben „Rennsteig", jenen uralten Reiseweg, ber von Thüringen her nach dem Rhein (unb umgekehrt) führte, im Mittelalter eine große Rolle spielte unb von dem verstorbenen Professor Sommer in seinem Verlauf erforscht und vom VHC. markiert wurde. Diese Markierung beginnt (im
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