Die neue slowakische Verfassung
N
öss Wtouhh ^eSÄat
im .Schuhe du Deühck&i VuMtkuuMf
REICHSGRUPPE VERSICHERUNGEN
Von erster Jugend an bis ins hohe Alter • In der Schule und im Beruf • Am Schraubstock, im Bergwerk und im Büro • Im Dorf und in der Stadt • Als Fuß- gänger und auf der Fahrt • In der Luft und auf dem Wasser • Bei Spiel und Sport
von ihrem persönlichen ten.
gab dann seinem SA.-Führerkorps Richtung für die vor der SA. liegenden großen Aufgaben. Ausgehend davon, daß der höchste Wert des SA.- Dienftes in der Freiwilligkeit und dem Opfer liege, umriß der Stabschef sowohl die wehrerzieherische wie die politische Aufgabe der SA. Eingangs gedachte Stabschef Lutze auch der italienischen Miliz, die ein gleiches Ziel verfolge Der Handschlag, den die beiden großen Führer der deutschen und der italienischen Nation miteinander getauscht hätten, habe zur kamerad-
on den großen Flottenmanövern teil, die vom 23. bis 30. Juli zwischen Italien und der afri* konischen Küste abgehalten werden.
General Sir Edmond inspektor der britischen Freitagnachmittag aus London eingetroffen.
?n leer v aller in Obr hne
.'nüsierprß- Stellung, r:. | Zeschichte k I mfbau unb M nfähig »egreislich, k '.x sicheren i)ui k weit aufmetfiflr ichsteil die $r.
Abkommens r Ms und das in die Front b.
lich zum Slawentum, hob aber zugleich hervor, daß er eine nationalvölkische Einheit des Slawentums nicht festzustellen vermöge. „Wer hat uns zur Freiheit verhalfen?", so ries Tuka aus. „Slawische Völker? Nein, das große Deutschland und sein erhabener Führer Adolf Hitler hat uns zur Freiheit verhalfen!" Mit den Slowaken lebten auch andere Volksgruppen in diesem Raume. Es sei Pflicht des slowakischen Staates, der ganzen Welt zu zeigen, daß eine Symbiose zweier oder mehrerer Nationalitäten unter einem Staate möglich sei, wenn sich die einzelnen Volksgruppen aufrichtig und ehrlich in die nationale Politik des Staates einschalten. Die Slowaken hätten cm eigenen Leibe gespürt, was es heiße, unter dem Druck einer Macht anderer Nationalität zu leben, so daß es für sie eine Art sittlicher Verpflichtung bedeute, mit den mit ihnen gemeinsam lebenden Nationalitäten korrekt umzugehen.
In der Aussprache unterstrich der Führer der deutschen Volksgruppe Staatssekretär Karmasin, daß die Deutschen in diesem Reum zu allen Zeiten am Aufbau wesentlich rnitgearbeitet haben. Immer sei ihre Arbeit für die hier seßhaften Völker besonders wertvoll gewesen, wenn sie ungehindert ein Eigenleben haben könnten. Der Redner sprach die Erwartung aus, daß die Mitarbeit am neuen Staat, zu der die deutsche Bevölkerung bereit sei, durch die Sicherung ihres Eigenlebens stets möglich sein werde. Die deutsche Volksgruppe sieht in der Verfassung nicht einen Schlußpunkt, sondern einen P r ü f st e i n. Die Deutschen in der Slowakei sind bereit, ihren Beitrag zu leisten an der Neuordnung dieses Raumes nach Grundlagen, die Adolf Hitler geschaffen hat.
„Ein Wall ans Krass und Glauben"
Ein Appell des SA -Führerkorps auf der Oietrich-Eckart-Aühne.
Preßburg, 21.Juli. Das Verfassungswerk des slowakischen Staates wurde am Freitag in feierlicher Sitzung einstimmig angenommen. Der neuen Verfassung gibt die Einheit des slowakischen Volkes die Grundlage. Mit der Aufspaltung der Volkseinheit in einander bekämpfende Parteien und Interessentengruppen ist aufgeräumt. Das Parlament besteht aus 80 Abgeordneten. Ihm obliegt die gesamte Gesetzgebung, die Wahl des Präsidenten der Republik auf die Dauer von sieben Jahren usw. Der Staatsrat hat gewisse Aufgaben der Ueber- wachung und Ausrichtung der verschiedenen verfassungsrechtlichen Organe. Bei den berufsständischen Einrichtungen sind sieben Berufs st ände vorgesehen. Ziel der ständigen Einrichtungen ist die Selbstverwaltung berufseigener Angelegenheiten und Ueberwindung der Klassengegensätze. Neben den umfangreichen Bestimmungen über die Pflichten und Rechte der Staatsbürger, unter denen die Pflicht zur Arbeit sowie die allgemeine Wehrpflicht enthalten sind, befinden sich in der Verfassung bedeutsame Grundsätze über die Volks- g r u p p e n r^e ch t e. Die Bürger können sich frei zu ihrer Nationalität bekennen, lieber die Zugehörigkeit zu einer Volksgruppe wird ein Kataster geführt. Die Volksgruppen haben das Recht, sich kulturell und politisch unter eigener Führung zu organisieren. Sie können mit ihrem Muttervolk kulturelle Beziehungen
Reichsarbeitsführer Hier! befindet sich seit Mittwoch in O st p r e u ß e n , um an Ort und Stelle den Einsatz der Arbeitsmänner bei der Erntehilfe zu besichtigen. Dabei nahm der Reichsarbeitsführer, der überall von der Bevölkerung herzlich begrüßt wurde, Gelegenheit, sich mit den Führern und Männern über ihre Arbeit zu unterhalten und sich Wohlergehen zu unterrich-
* •
Ironside, der General-
Ueberseestreitkräste, ist am
Warschau wieder in
Neugestaltung des Ausbildungsganges der Aerzte.
Berlin, 21. Juli. (DNB.) Der Reichsminister des Innern hat den gesamten Hlusbildungsgang der Aerzte neu gestaltet und zu diesem Zweck im Einvernehmen mit dem Reichserziehungsminister und dem Reichsgesundheitsführer eine neue B e st a l - lungsordnung für Aerzte erlassen. Sie enthält außer den Ausbildungsbestimmungen die Prüfungsordnung für Aerzte und gibt an, unter welchen Bedingungen die Bestallung als Arzt und damit die Berechtigung zur Ausübung des ärztlichen Berufs im Deutschen Reich zu erlangen ist. Aus der Erwägung heraus, daß aus bevölkerungspolitischen und wirtschaftlichen Gründen die Ausbildungszeit so kurz wie möglich sein soll, ist die vor einem Jahr bereits vorgvnommene Verkürzung der medizinischen Studien zeit um ein Semester, von 11 auf 10 Semester, in die neue Bestallungsordnung über- . nemmen worden. Ferner ist dafür Sorge getragen, daß die ärztliche Prüfung trotz Vermehrung der Prüfungsfächer und Steigerung der Anforderungen an das Wissen und Können der Prüfungskandidaten zeitlich soweit wie möglich verkürzt wird. Der Verkürzung d e r Ausbildungsdauer dient ferner der Wegfall d e s praktischen Jahres vom 1. April 1940 ab. Die Bestallung als Arzt wird vom 1. April 1940 an unmittelbar nach Beendigung der ärztlichen Prüfung erteilt. Der junge Arzt wird aber verpflichtet, ein Jahr lang als Assistenzarzt („Pflichtassistent") an Krankenhäusern oder Entbindungsanstalten zu arbeiten und sich außerdem dreiMonate in derLand» Praxis als Assistent oder Vertreter von Kassenärzten Ai bestätigen, bevor er sich selbständig niederlassen und eine eigene Praxis eröffnen darf.
An Stelle des fortgefallenen praktischen Jahres werden als praktische Ausbildungs- fächer neu eingeführt ein halbjähriger Krankenpflegedienft vor Beginn des Studiums, ein Fabrik- oder Landdienst von sechs Wochen Dauer, für wehrunfähige und weibliche Studierende außerdem Arbeit im Deutschen Roten Kreuz oder im Gesundheitsdienst der Hitler-Jugend, praktische Ausbildung am Krankenbett als „famulus" in Krankenhäusern oder Entbindungsanstalten von insgesamt sechsmonatiger Dauer und eine Reihe neuer praktischer Hebungen an den Universitätsinstituten und -kliniken.
Kleine politische Nachrichten.
Anläßlich des Beginns der Reichswettkämpfe der । SA. hat zwischen dem Oberbefehlshaber des Heeres, Generaloberst von Brauchitsch, und dem Stabschef der SA. Lutze ein Telegrammwechsel stattgefunden, der die enge Verbundenheit zwischen Heer und SA. zum Ausdruck bringt.
'VS
nMtr?eÄ »*'S;
Die polnische Riistmgsanieihe. lmgland gibt den polnischen Wünschen nach. SLondon, 22. Juli. (DNB. Funkspruch.) Nach Meldungen der Londoner Morgenblätter hat sich Ugland im Interesse der Einkreisung in der Frage ?r polnischen Anleihe anscheinend zu leichten Zu- 12 st än dn i s s e n bequemt. „Times" glaubt, daß : i den Besprechungen mit der polnischem Finanz- .iiorbnung ein beträchtlicher F o r t s ch r i 11 in der i'irage der Bedingungen der polnischen Anleihe gemacht worden sei. Man hoffe jetzt, daß ein A b - sch l u ß in Sicht sei. Der „Daily Telegraph" beichtet, daß England den polnischen Wünschen a u bis r ganzen Linie nachgegeben habe. Die Wen hätten vor allem gefordert, daß sie die An- I hebeträge auch zu Waffe nankäufen in omderen Ländern anlegen könnten. Brikischer- stits habe man sich darauf eingelassen, daß die Men England und Frankreich über alle geplanten 1: affertanfäufe unterrichten sollten, was polnischer- s.its zugestanden sei. Im übrigen hätten die Polen en en Teil der Anleihegelder in Gold verlangt. Luch in diesem Punkt sei man schließlich britischer- s«tts der Ansicht gewesen, daß man den polnischen L'unschen entgegenkommen könne. Man
kig unb Port Darwin an her Nordspitze Australs starke Flottenstützpunkte, die den japanischen F estreitkräften den Seeweg nach Niederländisch- - dien und Australien voraussichtlich werden sper- können. Als Basis aber für einen Angriff gegen - pan dürfte diese britische Seestellung kaum geeig» ri sein, da Singapur, der einzige Hasen mit Docks F- große Schlachtschiffe, etwa 4V2 tausend A lome ter von der südlichsten Hauptinsel Japans Wernt liegt. Noch unaünftiger für einen Angriff gzen Japan wäre die seestrategische Lage der Vek- eiigten Staaten, deren einziger für Reparaturen du Schlachtschiffen in Betracht kommender Stutzpunkt im Stillen Ozean, Pearl Harbor auf Hawai, nshr als 6000 Kilometer von Japan e t f e r n t liegt. Gefährlicher als England und Amerika würde vielleicht einmal Sowjetrußland
Berlin, 21. Juli. Seit Anfang der Woche kämpfen Zehntausende von Wehrwettkämpfern der SA. auf den Kampfbahnen in Berlin um den Sieg. Am Freitagabend nun standen die Reichswettkämpfe der SA. unter dem Zeichen der politischen Ausrichtung, der zweiten großen Aufgabe, die der Führer ihr zugewiesen hat. In der Feierstätte der D i e t r i ch - E ck a r t - B ü h^n e waren mehr als 20 000 SA.-Führer angetreten" vor denen SA.- Obergruppenführer Jüttner in einem kurzen Lei- tunasbericht die von der SA. im letzten Jahre bewältigte Aufgabe umriß. Er wies auf die unvergleichliche Selbstlosigkeit hin, mit der der unbekannte SA.-Mann seinen Dienst tue. Er nannte als stolze Etappen des von der SA. zurückgelegten Weaes die Winterkämpfe in Villach, die Reiterkämpfe der SA. und di« in diesen Tagen stattfindenden Reichswettkämpfe. Unter dem Beifall der SA.-Führer sprach der Obergruppenführer dann von der erfolgreichen Mitwirkung der SA.-Einheiten bei der Gründung der Freikorps im Sudetenland, von dem Einsatz der SA.-Standart« „Feldherrnhalle" beim Einmarsch, der die besondere Anerkennung des Führers und des Generalfeldmarschalls Göring gefunden hatte. Er erinnerte an die Mithilfe der SA. bei der Rückkehr des Memellandes in das Reich und an den selbstlosen Einsatz von 65 000 SA.-Män- nern, die bei dem Einmarsch nach Böhmen und Mähren die Wege für die Truppen gebahnt hätten. Obergruppenführer Jüttner verkündete, daß im Laufe des letzten Jahres in den Reihen der SA. 200 000 Männer das Wehrsportabzeichen erworben hätten, 40 000 Reiterscheine, 3000 Nachrichtenscheine und mehr als 24 000 Sanitätsscheine hätten ausgestellt werden können.
Stabschef Lutze
chaftlichen Verbundenheit der SA. und Miliz, darüber hinaus aber zur Freundschaft der beiden Nationen geführt. SA. und Miliz hätten die große Aufgabe, in beiden Ländern d i e Garanten der Revolution zu fein. Nach einer langen Zeit des Ausharrens fei der SA. wiederum jene große Aufgabe übertragen worden, die der Führer im Gründungsprotokoll der Sturmabteilungen niedergelegt habe:. Die Wehrerziehung der deutschen Mannschaft. Der Stabschef warnte seine SA.-Führer davor, mit Ueberstürzung an diese Aufgabe heranzugehen. Er verlangte von ihnen systematischen und zielklaren Aufbau und forderte für sich selbst Vertrauen kraft des Vertrauens, das ihm der Führer selbst mit der Uebertragung dieses gewaltigen Werkes erwiesen habe. „Nichts will ich für mich", so rief der Stabschef, „alles für meine alte SA.", und „all' unser Tun, unser Handeln und unser Kämpfen wollen wir stellen unter das Ziel und unter den Befehl des Führers!"
Der Stabschef erinnerte daran, daß aus den Opfern einer kleinen verschworenen Kampfgemeinschaft das nationalsozialistische Reich und Großdeutschland entstanden sei. Wohl könne man sagen, daß andere es sich leichter machten, als der SA.- Mann, der treu und redlich seinem Dienst nach-
M du tyiku du SjiieM
Dein Haus und Dein Besitz • Dein Hausrat und Dein Geschäft • Das Land und sein Ertrag • Saat und Ernte • Nutzung und Nutzen • Die Arbeit und das Werk
könne jetzt mit einem baldigen Abschluß rechnen. Noch eindeutiger ist der „Daily Harald", der schreibt, die Polen würden ihre Anleihe bekommen, denn das britische Schatzamt habe seine Bedingungen, durch die die Verhandlungen bisher aufgehalten worden seien, zurückgezogen.
Deutsch-litauischer Vertrag über die Staatsangehörigkeit der Memelländer.
Berlin, 21. Juli. (DNB.) Am 8. Juli d. I. ist in Kowno zwischen der deutschen und der litauischen Regierung ein Vertrag über die Staatsangehörigkeit der Memelländer unterzeichnet worden. In Artikel II des deutsch-litauischen Staatsvertrages über die Wiedervereinigung des Memelgebietes mit dem Deutschen Reich war die Regelung der aus dem Wechsel der Staatshoheit sich ergebenden Staatsangehörigkeitsfragen besonderer Vereinbarung vorbehalten. Diese Vereinbarung ist jetzt in freundschaftlichem Geiste in einer
d japanische Seestellung bedrohen, das mit feinem H sen Wladiwostok nur durch mehrere hundert fllometer Wasserstraße von Japan getrennt ist und rni hier aus die lebenswichtigen japanischen Der<- bndungen mit dem chinesischen Festland schon heute h.ird) U.-Boot-Angriffe gefährden könnte. Für einen 2,griff gegen Japan selbst käme allerdings die hutige russische Flotte im Fernen Osten wegen ihrer ^Ihwäche keinesfalls in Betracht.
Allen denkbaren Angriffen gegenüber schützt Ja- pin sich nicht nur durch stärksten Ausbau seiner $ eftreiifräfte, sondern auch durch Anlage st a r - f r Stützpunkte auf feinen Hauptinseln, wie ass seinen weit in den Ozean hinaus vorgeschobenen ? selgruppen in südlicher und südöstlicher Richtung. Ulber die Stützpunkte auf den japanischen Hauptwein schreibt Korvettenkapitän Meyer im Jahrbuch Öt Deutschen Kriegsmarine 1939: „V o ko s u k a an bT Tokyo-Bucht ist der Eckpfeiler des Jnselreiches ich dem Stillen Ozean. Kurse an der Jnlandsee, b-rcf) starke Befestigxingswerke in den Einfahrten zu Hem Seegebiet geschützt, bietet die Möglichkeit cüchmäßiq schnellen Einsatzes der Flotte nach Mten und nach Osten. Sasebo an der Westküste von Kiuschiu ist der Stützpunkt für das See- rrbiet des Gelben und des Chinesischen Meeres.
m Anwachsen der russischen Seerüstung im Fer- rm Osten Rechnung tragend, wurde die bisherige ^arinestation zweiter Ordnung Maizuru ver- wßert. Sie liegt am Japanischen Meer mit dem (jsicht nach Wladiwostok."
Südlich von den Hauptinseln baut Japan feine (‘jütfpunfte auf Formosa und den Sonin-- H,seln immer stärker aus. Außerdem hat es im Z sammenhange mit seinen Landoperationen in ! Qiina zu Englands und Frankreichs größtem Un- bioagen die wichtigen P r a t a s - I n s e l n zwischen bfn britischen Honkong und der Nordspitze der Phi- iPinen sowie die strategisch wichtiae Insel Hai- v n gegebenüber Französisch-Jndochina besetzt, die e sicherlich auch zu Stützpunkten ausbauen wird. ^Ibewußt und planmäßig wird auch die weit nach (-lldosten vorgeschobene fapanische Verteidigungs- fillung auf den Marianen, Carolinen und Marschall-Inseln, von denen der amerifa- nche Inselstützpunkt Guam umschlossen wird, hrd) Anlage von U.-Boot- und Flugstützpunkten rrftärtt. Diese weit ausgedehnte Jnselstellung ist
Japan von besonderem Wert, weil sie sich dem merikanischen See- und Luftwege nach den Philip- men quer vorlegt und somit das japanische Ho- Hitsgebiet nach Osten zu abriegelt.
'Für die Verteidigung der eigenen Heimat und iner in China errungenen Stellung, von der Be- ! uptung sein Dasein und seine Zukunft abhängen, hnn Japans Seestellung als durchaus gesichert dlten. Wollte es über solche Verteidigungsziele hin- c-s aber an ferne Eroberungsziele denken, so vürd« es mit den gleichen feestrategischen Nachteilen ; rechnen haben, wie ein englisch-amerikanischer Angriff gegen Japan. Die Weiträumigkeit des I tzroßen Ozeans kommt nur dem Verteidiger zugute, bm Angreifer kann sie leicht zum Verderben wer- bn. Die Sicherung seiner Festlandstellung und die c Hc Ausschöpfung der dortigen reichen Rohstoff- c:eUen wird überdies Japan für lange Jahre so für! zu tun geben und seinen wirtschaftlichen Be- tarf so reichlich decken, daß es an weiter liegende fetfe nicht denken kann. Gelingt ihm in absehbarer $:it eine Verständigung mit China und damit die r: bedingte Sicherung seiner Nahrungsmittel- und Rohstoffversorgung, so kann auch feine Seestellung Qis unangreifbar bezeichnet werden.
Aus aller Wett.
Starker Erdstoß im TNiktelrheingediet.
Im Mittelrhein wurde am Freitag der seit Jahr- zehnten stärkste Erdstoß bemerkt. Die Erderschütterung, die gegen 14.02 Uhr auftrat, verlief aus etwa südöstlicher in nordwestlicher Richtung, dauerte fast sechs Sekunden und war von einem ourqel« artigen unterirdischen Grollen begleitet. Stellenweise bebten sogar die Grundmauern größerer Häu- ser, und die Zimmerwände wurden deutlich vernehmbar erschüttert. Aus zahlreichen privaten Mitteilungen geht hervor, daß der Erdstoß im ganzen Gebiet des Mittelrheins gleich stark wahrgenommen wurde.
Vom Förderkorb in den Schacht gestürzt.
Auf einer Grube der Vereinigten Stahlwerke in Wissen (Sieg) stürzten die Bergleute Wilhelm Ben- der aus Sörth bei Altenkirchen und Albert Schneider aus Giesenhausen bei der Ausfahrt aus der Grube aus noch ungeklärten Gründen vom Förderkorb in den Schacht, wobei sie den Tod fanden.
Schweres Vadeunglück in der Donau.
Ein Badeunfall, der drei junge Menschenleben forderte, ereignete sich in der Donau bei Ulm. An «iner Stelle, in der man den Fluß in seiner ganzen Breite durchwaten kann, stieg infolge des' Ablassens eines Kanals der Wasserspiegel bis zu der ungewohnten Höhe von fast einem Meter. Die durch den vermehrten Zustrom entstandene Strömung riß drei des Schwimmens unkundige Männer ein Stück weit mit, wobei diese an einer tiefen Stelle ertranken.
itÄ
,7 es abc4 Elchen
'n erster l
“;Lf .PQns U? lnb sein wird'. e M Verstärk 'QHung opetafi. )run9 im Stu iinb freilich i Jn, FlotteM 1938 4 unter 15 nen, die noi 'er 204 Tchr ,..nmd 1 020'1 W, darunter Tonnen. Da; ■ ngelsäsische lk>'- "ch im Saufe i nngunsten & senheit wird t e l'trategij- Hs, soweit e-' 1 englisch-ami e japanische K- ttelbar geftükk n Seekrieg M ist? England;/ u einem M von ihrer hrix
i Singapur,
anknüpfen und pflegen. Neuartig ist die Bestimmung, daß alle Gesetze und Verordnungen automatisch nach 25 Jahr en außer Kraft treten und dann neu bestätigt werden müssen.
Innenminister Dr. Tuka bekannte sich ausdriick-
\\ee lag Sonne c i über dem bl:. iftete es schmf rbe man veiO'
er behaglichen ^ ihre neue M
jt nachbekäme. u. kam Rudols if einmal oor ' leine; untoj» „Fräulein 5g
Zig-r« .rÄ «Äi hie» fie JW“1"' ülich abe denken »4 lnb »eil 4 A bringen |»u-
H d-d-"
in MSd^, » annimmt u
* fleÄ».
sS-
«irrend. '»> hre -ch"'"
Denn °>e f, cj( st» ;
Jnnn In’)1 »
dimere" , I
gehe. Aber auf diese Treue gerade komme es an. Ihr verdanken wir, daß zu dieser Stunde die SA.-Führer aus der Ostmark, aus dem Sudetenland und aus Memel hier weilten. Der Stabschef forderte seine SA.-Führer auf, sich stets so zu halten, daß sie bereit seien, dem Führer ins Auge zu sehen. Stets habe die SA. ein Beispiel gegeben in gläubigem Vertrauen zum Führer. Ein Beispiel, das von der SA.-Führerschaft auf die Männer und von der gesamten SA. auf das Volk wirken solle, damit die Nation in jeder Stunde wie ein Block festgegründet sei. Diese politische Zielsetzung sei die ewige Ausgabe der SA.„So soll denn in Zukunft", erklärte der Stabschef, „neben den Soldaten der Waffe der politische Soldat treten. Das ist der Sinn des Führererlasses vom 19. Januar, mit dem Adolf Hitler die vor- und nachmilitärische Wehrerziehung in die Hände der SA. gelegt hat." So sei die SA. berufen, einen Wall zu schaffen aus Kraft und Glauben, der für alle Zeiten die Sicherheit der Nation verbürge.
den Interessen eines jeden der beiden Staaten gerecht werdenden Weise erfolgt. Durch den Vertrag ist der Personenkreis, der die deutsche Staatsangehörigkeit erwirbt, gegenüber der bisherigen Regelung erweitert und zualeich den beiderseitigen Volkstumsbelangen Rechnung getragen worden.
Deutsche Marinemission bei den italienischen Flottenmanövern.
Rom, 22. Juli. (DNB.) Die unter Führung von Konteradmiral Großmann stehende deutsche Marinemission hat aufder Höhe von Tarent Scharfschießübungen der italienischen Flotte unter Mitwirkung von U-Booten beigewohnt. Dann hat die Mission am Denkmal für die Gefallenen der italienischen Kriegsflotte sowie für die Besatzung des im Hafen von Tarent untergegnngenen deutschen U-Bootes 12 Lorbeerkränze niedergelegt. Nach einer kurzen Besichtigung der Hauptstadt nimmt die Mission
5035 V


