Wandern und Reisen • Bäder und Sommerfrischen
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Das Rote Kliff bei Kämpen (Sylt).
Wanderdünen auf Sylt bei List.
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Brandung bei Westerland auf Sylt. — (Aufnahmen [3]: Cleff, Berlin.)
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werden kann. Eine Stunde nördlich von Westerland in unmittelbarer Nähe des gern aufgesuchten Meinen Bades Kämpen fällt das Rot Kliff, eine iwa 25 Meter hohe Steilwand, schroff zum Meer mit seinem reinen und weichen Sandstrand ab. Hier :aei Kämpen befindet sich auch der große, noch unter !2änischer Herrschaft erbaute Leuchtturm, von dem man eine prächtige Rundsicht über die Insel mit !;em Watt und dem offenen Meer auf der an- iaeren Seite genießt.
Welch großer Gegensatz, die Ostküste mit dem ijillen und ruhigen Wattenmeer. Ebbe und Flut nubern hier stündlich immer neue niegesehene Stimmungsbilder hervor. Bei ablaufendem Wasser iaevölkern riesige Scharen schreiender Möwen, .lusternfischer und Strandläufer den Muschel- und Quallen bedeckten Meeresboden, hier ihre Nahrung
Bei der Spreng, einem alleinstehenden Wirtshaus mit vielen Ausflugswegen, überschreitet man die Wasserscheide zwischen Gersprenz und Mümling und kommt zugleich aus dem Gebiet des westlichen granitnen Odenwalds in den plateauartigen Ge- birasteil des östlichen Bundsandsteinodenwalds, wo zwischen ausgedehnten Wäldern der Ackerbau dürftiger wird und das Klima rauher. Kurz vor Michelstadt grüßt mit seiner berühmten Einhard-Basilika das Dorf S t e i n b a ch. Die cheunenhaften Ueberreste des Sandsteinbaus inmit- en einer Wiese stammen aus der Karolingerzeit, denn Einhard, der Erbauer der Basilika, war Ge- chichtsschreiber Karls des Großen. Das noch gut erhaltene Mittelschiff mit der Hauptapsis, der nördliche Flügel des Querschiffes und die dazu gehörenden Teile der Krypta sowie der Anbau an den nördlichen Querschiffarm sind für die Kunstgeschichte bedeutsam, weil sie anschaulich bezeugen, daß die germanische Architektur sich wohl an die verfallende römische und altchristliche Kunst anschloß, aber nordische Stilelemente in sie hineintrug.
Gvboluns finden Sie nicht nur in b erlerne, fand.auch in den Sommerfrischen und Gaststätten der Heimat.
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anders aber auf der Kampener Heide, sollen so- vrt die vielen halbrunden Erdhügel auf. Es sind "ic Gräber eines längst vergangenen Geschlechts. Has größte Hünengrab ist der „Denghoog" bei
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Bon Westerland, wo sich der Friedhof der namen- asen Opfer des Meeres befindet, fuhrt die Jnsel- -ahn nach Norden über Klappolttal ms Lister Äenqebiet. Die an ein Gebirge erinnernde Land- tchaft hat an Großartigkeit und Schönheit kaum ihresgleichen. Haben die Dünen sonst infolge Fest- equnq durch Strandhafer und anderer anspruchs- _)|er Grasarten etwas an ihrer Ursprünglichkeit ein- s.ebüßt, so findet man hier bei List noch einige echte Wanderdünen von mehreren Kilometer Lange die aon Jahr zu Jahr weiter ostwärts ziehen. In den X)ünentälern haben die vielen Seeoögel ihre un-
zeit 5 Stunden.
Trais horloff — Forsthaus Glaubzahl — Dad Salzhausen — Ridda.
Mit Sonntagskarte Nidda fahren wir nach «Station Trais-Horloff, um von hier das groß angelegte Wasserwerk Inheiden zur Linken lassend, über Steinheim und das idyllisch gelegene Dorf Rodheim, mit unterwegs hübschen Ausblicken, nach dem gastlichen Forst haus Glaubzahl zu wandern. Hier nimmt uns prächtiger Hochwald auf, der uns ein großes Stück das Geleite gibt Zunächst auf guter, teilweise von seltenen Koniferen umsäumter Landstraße gehen wir weißen Kreuzen nach bis mir rote Kreuze treffen, denen wir nach rechts folgen. Auf sauberen Waldwegen führt uns das Zeichen über den Rabenstein, von dem sich ein prächtiger Blick nach dem Hohen Vogelsberg erschließt, nach dem hessischen Dornröschenbad Salzhausen. Nach Besichtigung der schönen Kuxan- lagen und der verschiedenen Quellen überschreiten wir einen Höhenrücken, auf dessen Kamm sich ein überraschender Blick auf Nidda und seine reiz- oolle Umgebung auftut und gelangen bald darauf nach unserem Endziel Nidda. Marschzeit knapp vier Stunden.
für LiefemA verlor. *
^störten Ruheplätze.
Bei einer Wanderung durch die Insel, ganz de- f der Kampener Heide, fallen Jo»
Worms und Wien sind Anfang und Ende der ur<’ alten, lange vom Dunkel frühgeschichtlicher Zeiten verdeckten Nibelungenstraße, auf der germanische Stämme vom Westen nach dem Osten zogen. Diese große Heerstraße vom Rhein zur Donau fuhrt über den Odenwald, und auf ihr traten auch die Burgunder der Sage nach ihren kühnen Marsch nach dem Hunnenland an, der ihnen Tod und Verderben brachte, nachdem zuvor schon die köngliche Witwe Kriemhild dorthin gereift und Beherrscherin der Etzelburg geworden war. In Wirklichkeit kam das Unheil von der Donau her: Die Hunnen folgten dieser Straße zum Rhein und vernichteten hier um 436 König Gundaharis junges Burgunderreich.
An das tragische Ende, wie es das Heldenlied schildert, erinnern die auf dem Platz der Nation hinter dem Westchor des Wormser Domes mit ehernen Lettern festgehaltenen Zeilen: „Der Tod ist uns sicher", so sprach Herr Giselher, „drum soll uns
meist an der Landseite des Hauses gelegenen
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Eingang befindet sich ein charakteristischer Spitzgiebel. Er sorgt dafür, daß im Falle eines Brandes das herabfallende brennende Strohdach den Bewohnern nicht den Weg ins, Freie verlegt. Keitum, mit feiner weithin sichtbaren Kirche, ist einer der landschaftlich schönsten Punkte der Insel. — Etwas südöstlicher befindet sich das unter Naturschutz stehende Marsumkliff, eine rotbraune, steil ins Wattenmeer abfallende Felswand. Van hier kann man das Wanderwerk des Hindenburg- dammes am besten überblicken. Bei klarem Wetter sieht man deutlich die ferne schleswigsche Küste. — Auch das nahe Munkmarsch mit seinem jetzt ver-
Reisewinke.
Was beim Helgoland-Besuch zu beachten ist.
Ndz. In einer Bekanntmachung des Reichsinnen, ministers werden die Folgerungen bekanntgegeben, die sich aus der Erklärung der Insel Helgoland zum militärischen Sicherungsbereich ergeben. Deutsche Staatsangehörige, die das 15. Lebensjahr vollendet haben, müssen danach für den Aufenthalt an Bord von Fahrzeugen jeder Art, die Helgoland-Reede oder -Hafen anlaufen, sowie für das Betreten der Insel Helgoland einschließlich der Düne einen amt- liehen Lichtbildausweis bei sich führen. Für Aus- länder ist der Aufenthalt an Bord von Fahrzeugen aller Art, die Helgoland anlaufen, sowie das Betreten der Insel und der Düne verboten. Verboten ist weiter das bildliche Darstellen, insbesondere das Malen, Zeichnen oder Photographieren der Intel Helgoland mit ihren Anlagen einschließlich der Düne von Land aus und von Bord von Fahrzeugen. Schließlich ist das Mitführen von Photoapparaten auf der Insel Helgoland einschließlich der Dune untersagt. Ausgenommen hiervon sind Bewohner der Insel Helgoland mit besonderer Genehmigung.
Der neue Sprudel in Bad Soden.
Bad Soden am Südtaunus hat bereits 26 ver- schiedenartige Heilquellen. Es war deshalb aussichtsreich, eine neue Quelle, und zwar — bei entsprechender Tiefe — einen Warmsolsprudel zu erschließen. 375 Meter tief mußte der Bohrer drinqen, in je 24 Stunden wurde etwa einen Meter tiefer gedohrt.Heute schüttet der mit Kraft nach oben dränqende junge Sprudel große Mengen heilkräftigen Wassers aus. Stark mit natürlicher Kohlensäure angereichert, fließt das Wasser mit 34 Grad Celsius aus in die Wannen des dicht benachbarten Badehauses. So hat Bad Soden nunmehr zwei Warmsolsprudel, den älteren davon mit 30 5 Grad Celsius bei 220 Meter Tiefe. Sie dienen gemeinsam der Bereitung herzheilender Sprudel- bäder.
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pener Heide mit einer Reihe seltener Steppen- pflanzen aus, wie Dünen- rose, Stranddiestel, Knabenkraut. Am Watt sindet man die typische Salzflora mit der schönen violetten Statice, die der Badegast so gern pflückt.
Von Westerland nach Süden führt die Jnselbahn über Eidum, Rantum nach Hörnum. Die Fahrt geht mitten durch das Hörnumer Dünengebiet, das an Großartigkeit den Lister Dünen im Norden kaum nachsteht. Auf der Reede in Hörnum erwartet uns der große moderne Hapagdampfer, der uns in schöner Seefahrt über Helgoland nach Hamburg bringt. Leonie Cleff.
fallenen Hafen, wo stüher die Schiffe von Hoyer kommend anlegten, ist eines Besuches wert.
Eine besondere Beachtung verdient auf jeden Fall die Vegetation der Insel. Einen größeren Baumwuchs läßt der starke Westwind nicht aufkommen. Die Bäume ducken sich auf der windabgewendeten Seite m den Schutz der Häuser. Was über das Dach hin- auswachsen will, fegt der Sturm hinweg. Auch der bei Westerland angelegte Friesenhain zeigt nur verkrüppelten Baumwuchs, und kann sich gegen den Seewind nur schwer behaupten. — Bei Kämpen dehnt sich die große Kam-
Sommerwochen auf Sylt.
-Wer Sylt nicht kennt, der kennt die deutsche i-imat nicht. Dieser schönsten der deutschen Nord- 'nnseln eilen jedes Jahr Tausende von Bmnen- iMdern mit verstaubten Lungen und Gemütern insüchtiq entgegen. Ob man von Hamburg aus
i Leib und Seele erfrischender Seefahrt oder auf j-chtigem Schienenstrange über den gewaltigen ündenburgdamm diesem Nordseeparadiese zueilt _ wird schon die Anreise zum Erlebnis. Stimmt h5 Gebirge den Menschen mehr oder weniger uruhig — zu schauen, was hinter den Bergen mhnt — so fällt am nie ruhenden, ewig bewegten f.eere alle Unrast und Nervosität schnell von uns
Für jeden wirklich Erholungsbedürftigen kommt Über in erster Linie die See in Frage. Sage picht, l-s Meer sei einförmig! Wer einmal in einer stillen 'nicht am Strande gestanden und das Meeresleuch- bn gesehen, der hat eines der größten Wunder untrer Erde geschaut.
iKaum 40 Kilometer lang, teilweise nur 1 bis
Kilometer breit, bietet die Hallig-Insel Sylt •j'ben Ruhe und Ausspannung ein herrliches Wan- irgebiet, dessen eigenartige Schönheit sich bet -aochenlangem Aufenthalte kaum erschöpft. Ob du -s moderne Westerland, das ruhige Kämpen, das weltabgeschiedene List — bekannt durch Flieger- jute, Austernzucht und seinen historischen Komgs- efen — oder das liebliche Keitum am Watt zum . ufenthalte wählst, von jedem Punkte der Insel imnst du täglich neue Entdeckungsfahrten machen. Da ist die Westküste mit der stärksten Brandung r ganzen Nordsee und dem köstlichen Seewind, r die gewaltigen Dünen aufgebaut hat. Die (Seiften sinst hier kaum merklich, so daß den ganzen .jag, unabhängig von Ebbe und Flut, gebadet
In Michelstadt geben alte Bürgerhäuser mit Erkern und Türmen Zeugnis von einer hohen mittelalterlichen Baukultur. Ein einzigartiger Holzbau der Spätgotik ist das alte Rathaus mit seiner offenen Halle und seinen charakteristischen Giebel- türmen. Es stammt aus dem Jahre 1484 und hat ungefähr das gleiche Alter wie die Steingotik der Kirche mit ihren gräflich Erbachschen Grabmalern. Michelstadt besitzt neben verschiedenen Industrien Elfenbeindrehereien und -schnitzereien, und im nahen Erbach gibt es sogar eine Fachschule für dieses Kunstqewerbe In Erbach steht bas Stammschloß der gleichnamigen Grafen. In feinen Räumen ist eine bedeutsame Sammlung von kunstgewerblichen Erzeugnissen aller Art in Glas, Holz, Porzellan und Stein untergebracht. Der Rittersaal im Erdgeschoß enthält eine reiche, geschmackvoll angeordnete Waffensammlung. Weiter östlich tauchen im Blickfeld jenseits der Höhen die mainfränkischen Städtchen Amorbach und Miltenberg aus und locken hinüber. Sie mögen für alle, die einst auf der Nibelungenstraße zogen, die ersten willkommenen Rastplätze hinter dem Odenwald gewesen fein.
Wanderfahrten.
Gießen — Wißmarbachlal — Waldhaus Dünsberg — Bieber.
Wir beginnen unsere Wanderung bei der Unter- sührung in der Ederstraße und gehen bis zur Wiß- marcr Brücke blauen Strichen nach. Hier verlassen wir die Zeichen, überschreiten die Lahn, kommen bald darauf nach Wißmar, an dessen Ende wir schwarze Striche antreffen, die uns durch das reizvolle, vielgewundene Wißmarbachtal aufwärts zum Forst Haus Waldhaus leiten. Hier stoßen wir auf rote Keile, die uns auf einsamen Waldwegen, an der ehemalig preußisch-hessischen Landesgrenze entlang zunächst zur Frankenbacher Straße und von da 'in steilem, aber aussichtsreichen Auf- stieg zum Gipfel des Dünsbergs bringen, wo Sonntags Erfrischungen zu haben sind. Nachdem wir die herrliche Rundschau vom Turm bewundert haben, folgen wir schwarzen Punkten, die uns über drei Ringwälle aus altgermanischer Zeit, später an einem eingefallenen Bergwerk vorbei hinab nach unserem Endziel Bieber bringen. Gesamtmarsch-
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keiner scheiden von ritterlicher Wehr. Wer gerne mit uns streitet, hier trutzen wir dem Tod. Ich hab noch keinem Freunde die Treu gebrochen in der Not." Und nahe bei der Nibelungenbrücke, die nvt drei mächtigen Bögen den Rhein überspannt, steht am Ufer die Reckengestalt Hagens im Begriff, aus fernem Schild das Gold des Nibelungenschatzes in die Fluten zu schleudern.
Jenseits der Brücke tauchen inmitten der weiten Fluren des Rieds die Erbhofe des neuen Weilers Rasengarten auf, und der Name erzählt von den Jungmädchenjahren Kriemhilds, die hier einst zwischen ihren Rosen gelustwandelt sein soll. Eine schattige schnurgerade Waldstraße verbindet Bürstadt mit Lorsch, das wegen seines mächtigen Klosters berühmt war und eine kunstgeschichtlich interessante Torhalle aus der Karolingerzelt besitzt. Niemand weiß, ob Siegfried und Königin Ute, die hier ihren Witwensitz hatte, m der Klosterkirche begraben liegen, aber die Möglichkeit besteht und die Ruhestätte wäre der beiden ruhmvollen Gestalten würdig. Bei der nächsten Stadt Bensheim beginn die Bergstraße, die schon lange vorher mit ihren weitgeschwungenen Höheni ihr anmutiges Profil am Horizont aufbauen liefe. Dielgewundene Wege führen in die sonnigen, vom Odem des Südens durchwehten Täler und Garten oder hinaus zu den rauschenden Eichen- und Buchenhainen der Berge und weiter über ihre Gipfel hinüber zu den sanft gewellten Gebirgszügen des Odenwalds.
Ein bequemer, kurvenreicher Anstieg über Gadernheim gewährt herrliche Ausblicke m die offene Landschaft mit ihren charakteristischen welchen Linien und Formen. Die Hange fallen nirgends schräg ab, sondern in barocker Biegung, und die
AusWelungenspmenvomMeinzum Odenwald
Don Peter Bauer.
Wenningstadt, eine halbe I Stunde nördlich von Westerland. Die aus riesigen Findlingsblöcken erbaute Grabkammer ist | zugänglich gemacht. — An der mehr windgeschützten Ostseite der Insel liegt das malerische Fischerdorf Keitum. Die Mehrzahl der Bewohner nährt sich heute von der Handweberei. Die wirklich hervorragenden und künstlerischen Ereignisse werden um geringes Geld von allen Fremden gern gekauft. Das Dorf zelgt fast ohne Ausnahme die schonen alten frisischen Bauernhäuser. Heber den
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Wiesen und Aecker, die an ihnen hochwachsen, machen jede Laune der sich zwischen ihnen schlangelnden Wege mit, so dafe sich dys entzückte Auge im ganzen Blickfeld nirgendwo an harten Kanten und Spitzen stoßt. Allmählich hinangestuft lehnt sich das Städtchen Lindenfels, die Perle des Odenwalds genannt, an den ragenden Burgberg an, der von einer weit ins Land schauenden Ruine gekrönt ist. Einst kämpften Franken, Alemanen und Burgunder um den Besitz des hohen Schlosses, das später pfälzische Enklave wurde und im Jahre 1803 erst an Hessen fiel, lieber das ©umpener Kreuz, die Wasserscheide zwischen dem Weschnitz- und Gersprenztal, legangt man sehr bald nach dem ansehnlichen Dorf Reichelsheim, das von dem stattlichen, teils noch bewohnten Schloß Reichenberg malerisch überragt wird. In den Wäldern abseits der Straße soll die verhängnisvolle Jagd der burgundischen Recken stattgefunden haben, bei der Hagen den zur Quelle gebückten Siegfried meuchlings mit dem Speer durchbohrte. Grasellenbach rühmt sich, den Siegfriedsbrunnen zu besitzen. In der Umgegend nehmen manche Forscher auch den Tatort an, wo der „hürne Seifried" den Drachen erschlug, während es nach anderer Ansicht auf dem Drachenfels in der Hardt geschah.
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