Ausgabe 
22.7.1939
 
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Die Grüße des Auslandes

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Vater und Sohn.

23on Heinrich Zerkaulen.

«r fand es nur nicht. Und nun ist es verloren in Ewigkeit...

nollständige Wohnungseinrichtung aufge. stellt, wie sie nom AmtSchönheit der Arbeit" für die deutschen Rückwanderer aus Amerika zusammen- gestellt wurde, die beim Bau des Dolkswagenwerkcs neue Arbeit in der Heimat finden. Raum 12 ist der ideellen Grundlage und dem praktischen Einsatz der Volkstumsarbeit des Amtes Feierabend ge­widmet. Dem deutschen Tanz gilt eine besondere Darstellung, ebenso den im Volkstum beruhenden Gesetzen deutschen Hausbaues Ein großer Modell­bau erklärt im Raum 13 die Bemühungen um eine Verschönerung der deutschen Dörfer. Eine Ausstellung von Werken bildender Kunst soll

reiche Aus- er Arbeiter

nicht. Wir sind heute ein Block non 80 Millionen unter einem einzigen idealen Führer. Das sind die besten Voraussetzungen, diese Grundsorge endlich zu beseitigen. Das Schicksal half unserem Führer, die Ostmark zu gewinnen, er erkämpfte uns das Sudetenland, gab uns Böhmen und Mähren und das M e m e l l a n d und Adolf Hitler hält das Schicksal in seinen Händen und wird die Zukunft zu unserer aller besten gestalten. Du und ich", so schloß Dr. Ley unter dem brausenden Jubel des Hauses,wir können ein klein wenig daran m i t h e l f e n , uns dieses Glück vom Schick­sal zu ertrotzen."

Hermann Göring im (fmdlanh

Oldenburg, 22. Juli. (DNB.) Generolfeld- rnarschall Göring hat nach dem Besuch des Ruhrgebietes die Fahrt auf dem Dortmund- Ems-Kanal von Münster aus fortgesetzt bis rmm Küstenkanal und erreichte über diesen nm Freitagabend Oldenburg. Der Generalfeldmar­schall wurde auch im Münsterland und Emsland von der Bevölkerung stürmisch begrüßt. Am Küsten- kann! standen überall Gruppen von Arbettsmaiben, die aus den großen Moorgebieten des Kreises Aschendorf-Hümmling auf ihren Fahrrädern herbei- geeilt waren, um Hermann Göring zuzujubeln. Der Generalfeldmarschall mußte immer wieder auf Deck treten, um den Arbeitsmaiden zu danken. In Olden­burg empfingen zahlreiche Volksgenossen, die von dem Kommen des Generalseldmarschalls Kenntnis erhalten hatten, ihn mit lebhaften Kundgebungen.

Im Zeichen der Feierabendarbeit ist der Raum 3 gestaltet. Im Vordergrund steht die Pflege der Bühnenkunst, die Einrichtung dreierTheater des Volkes" in Wien, die Feierabende und den Ein­satz von KdF. bei Wehrmacht und Reichsarbeits- dienst. Raum 4 zeigt die vorbildlichen Anlagen des KdF.-Sportheimes in Belzig, die Sport­anlagen eines großen Betriebes usw. Der berühmte gläserne Mensch" des Dresdener Hygienemuseums veranschaulicht die Funktionen des menschlichen Körpers. Raum 5 zeigt den KdF. - Reise­betrieb. Hier sieht mah in maßstäblich einheit­lichen Modellen die gesamte KdF.-Flotte, die schön­sten ausländischen Reiseziele und die schönsten Wander- und Reisegebiete unserer Heimat. Die Aus­gaben des Volksbildungswerkes werden im Raum 6 auf den Seiten eines riesigen selbsttätig weiterblätternden Buches veranschaulicht. In Raum 7 ist ein Volkswagen auf einer drehbaren Scheibe ausgestellt, so daß ihn jeder Besucher von allen Seiten betrachten kann. Raum 8 veranschau­licht die grundlegende Wandlung des Gesichts der deutschen Betriebe seit der Machtübernahme. Raum 9 zeigt einige besonders wirkungsvolle Bei- spiele der künstlerischen Gestaltung der Betriebe. Beherrschend ist ein 14 Meter langes Modell von der Fassade des Volkswagenwerkes in Fallersleben, das sich über IV- Kilometer hinziehen wird. Wah- rend im Raum 10 gezeigt wird, wie der Gedanke der Betriebsgemeinschaft neue Räume und Anlagen geschaffen hat, ist im Raum 11 eine

Die KdF -Leistungsschau

Eindrucksvolle Sicht erfolgreicher Arbeit.

Als Führer der starken italienischen Dele- pltion wies sodann der Generaldirektor des Opera stazionale Dopolavoro, Gran Uffiziale, P u c e 11 i, <uf die großen Erfolge, hin, die dem von Reichs- l ganifationsleiter Dr. Ley zum ersten Male aus- ( sprochenen Gedanken, umfan---!

Inufchreisen und -besuche..

|-r verschiedenen Länder einzuleiten, inzwischen be-

Jn der Klopferstraße 31, vier Treppen

nn der Tür ein blank geputztes Messingschild be­festigt: Musiklehrer Baumann. Mit seiner Frau und'dem einzigen Sohn bewohnt der Musiklehrer Hier seit Jahren eine kleine Dreizimmerwohnung. Sie sind saubere und ruhige Leute, über die keiner im Hause Klage zu führen hat. Morgens gibt Meister Baumann ein paar Klavier- und Diolin- ftunben, und abends sieht man ihn mit dem Geigen­kasten unter dem Arm zum Theater oder zum

Neiierberi^i

Durch erneute Zunahme der Wirbeltätigkeit über den britischen Inseln setzt sich über dem Festland immer mehr eine kühlere westliche Luftströmung durch. Die dabei herangeführten Luftmassen führen zu wiederholten, meist gewittrigen Niederschlägen. Es ist mit noch weiterer Zunahme der Unbeständig­keit und der Niederschläge zu rechnen.

Vorhersage für Sonntag: Ueberwie- gcnd bewölkt und zeitweise Regen. Kühle südwest­liche bis westliche Winde.

Vorhersage für Montag: Bei westlicher Luftzufuhr unbeständig und kühl.

Lufttemperaturen am 21. Juli: mittags 23,1 Grad Celsius, abends 18,1 Grad; am 22. Juli: morgens 15,8 Grad. Maximum 24 Grad, Minimum heute nacht 14,1 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 21. Juli: abends 22,2 Grad: am 22. Juli: mor­gens 18,5 Grad. Sonnenscheindauer 4,5 Stunden.

Konzert eilen. v. »

Den Musikantenheinz nennen Die Hausbewohner Iden Sohn des Musiklehrers. Er ist siebzehn Jahre :olf und geht bei einem Buchbmdermeister in die Eehre. Doch mit dem heutigen Tag mußte man lagen: er ging in die Lehre. Denn eben stürmt er ibie Treppe hinauf und nimmt immer drei stufen :auf einmal. Mit der einen Hand zieht er sich am 'Geländer hoch die andere umspannt em Ichlankes Paket: den ersten selbstverfertigten Lederband nach -eigenem Entwurf. v .

Hier ist er, Mutter! Und der Gesellenbrief Ibazu!"

Musiklehrer Baumann hört es im angrenzenden ^Arbeitszimmer. Vor ihm auf dem Tisch liegt auf- '.geschlagen eine neue Partitur. Er ist dabei, den kViolinpart leise nachzusummen.

Noch ganz in Gedanken hört der Meister was

iur ein paar dürftige Worte auf dem verwischten Blatt:Hättest du", steht da,nur ein einziges Mal!" Ja, und jetzt weiß der Mann plötzlich sein Wort, es brennt ihm auf der Zunge, er läuft zu- ück, rennt um sein Leben, um das Leben seiner Seele. Kniet hin und gräbt die feuchte Erde aus, ioen frischen Hügel, und schreit es hundertmal, sein ...Verzeihe mir!"

Nichts, es ist zu spät.

Das ist also diese Sache mit den Worten, so hat Wott das eingerichtet. Der Mann muß von neuem »unterwegs sein mit seiner Last, niemand mepr mimmt sie ihm ab. Er wird alt, immerfort geht r zwilchen den Menschen hin und her, sieht die Mngst in ihren Augen, die Verstocktheit, den Heber» imut. Rette dich! sagt er dem fremden Merkchen, ölüer der fremde Mensch lacht nur dazu, das hilft ihm nicht, so einVerzeihe mir!" das ist nicht

Fichtensturzes.

Ich klettere pflückend am Bachrain durch Schlucht zum Hochwald, und Wiese, Reut und Wald folgen sich und mischen sich. Riesige Blätterlappen des Lat- tichs schlagen über meine Füße, die Graser wett- e:fern im Wuchs mit Sterndolde, Rührmichnichtan und Weidenröschen: Kälberkropf, übermannshoch, die Seitentriebe aus Beulen entknotend, spreitet die Blütenschirme über meinem Kopf. Ich klimme und rutsche gerate in Fallschlingen und Fußangeln, Bettelmännchen kletten sich an meine Strumpfe, Dornen ritzen meine nackten Knie, die genagelte Sohle wühlt den wilden Ruch van welkem Laub und Humus, von vergangenen Herbsten auf sie tritt und bricht Bahn durch krachende und split- ternde Reiser und Disteln und notgedrungen selbst durch die Himbeerranken, deren blutende Fruchte die eine Hand vom Boden rettet, wahrend die am öere den Sturz des Leibes an Tannen» und Fichten- schößlingen aufhält, die hier schon hochdringen. Aber noch halten Blattgewächse, Stauden, Blumen neben Öen Bäumchen, und neben den Sträuchern wie dem rotbeerigen Waldholunder stand: die Facher des Farns, die goldsträhligen Johanniskräuter die au - wärtsstarrenden Lilabärte des Baldrians. Die Toll- kirsche hängt die violennächtigen Hexenbecher ihrer Blüten aus, und die Einbeere erhebt ihr glattes

Doch Zolles überwuchert der wilde Fruchtgarten und schlägt seine Girlanden, Bogen über Bogen, in den Himmel. Lange, gertenhafte Triebe sind noch qrünftengelig, vollblättrig, und holzige Ranken, braun verkümmert, mit verkrümpelten, bleich um- geschlagenen ober vergilbten Blättern, sind matt und ausgesogen von Last und Saft der kleineren

.Kein Wort. Das lag für ihn bereit, für den Landstreicher, ' " verloren,

Or. Ley spricht im großen Saal der Hamburger Nufikhalle auf der Eröffnungsfeier der 5. Reichs- ngung der NSG.Kraft durch Freude". (Scherl-M.) xits befchieden fei. Hunderttausende italienischer !nd deutscher Arbeiter haben schon die schönsten Stätten Deutschlands und Italiens auf diese Weise irnnengelernt. Ueberall haben begeisterte Kund- rebungen ftattgefunben, durchdrungen von jener ' atürlichen Herzlichkeit, die in so bedeutendem Laße zur geistigen Annäherung beider Völker bei» ^tragen hat. Das italienische Dopolavoro-Werk und iie Arbeiterkonförderationen sowie das deutsche Mraft-durch-Freude"-Werk haben gemeinsam an wr Verwirklichung des großen Gedankens gearbei» st, alle sozialen Schichten beider Völ­ker mit herzlicher und kameradschaftlicher Soli- aritä t zu erfüllen.

Der Führer der in diesem Jahre besonders ^ahl- eichen Spanien-Abordnung, del Rey, über­wachte die Grüße des wiedererstandenen Spanien,

l idischen Politikers zu sprechen, der da behauptet t tte daß zwanzig Millionen Deutsche her Welt zu viel seien.Wir erklären

i jir gesamten Welt", so rief Dr./Ley aus,es sind rcht' zwanzig Millionen Deutsche zu viel auf dieser «eit, sondern zwanzig Millionen Deut»

i itye z u wenig. (Tosende Zustimmungskund- {ibungen.) Und wenn mir das sagen, müssen wir J d) das Wollen dahintersetzen. Wir werden t nicht zulassen, daß die Grundsorgen des deutschen Ü^ilkes, die Sorgen um den Boden, um die Ernäh- | , ngssreiheit, unseren Nachkommen als Erbe zurück- | [affen wird. Das können und das wollen wir

sein Sohn nebenan spricht. Er fährt mit ber Hond über bie Stirn, er lächelt ein wenig in sich hinein. Ja genau so war es vor fünfunbbreißig Jahren, als er selber bie Prüfung auf bem Konservatorium bestauben hatte. Heute ist der Sohn so weit, der einzige, und er soll den Tag nicht vergessen.

Der Musiklehrer blickt hinüber zum offenen Notenschrank. Darin steht auf bem ersten Brett em silberner Becher. Damals, vor fünfunbbreißig Jah­ren, hielt er ihn bewußt zum ersten Male in ber Hand.Junge", hatte sein Vater gesagt,biejer Bacher ist bas Meisterstück deines Großvaters, des Goldschmiedes. Wir Baumänner gehören nicht zu denen, die Reichtümer sammeln auf Erden, aber wir kommen anständig durch bas Leben und ver­gessen nie, daß Sonntage nötig sind, um Werktage erträglich zu machen. Es braucht nicht immer Wem zu sein, den du aus dem Becher trinkst, Junge.

Also erhebt sich der Meister. Wie einen Kelch hält er den Becher in seinen Händen. Auch er stürmte damals in bie Welt, um sie zu erobern Etwas anderes hat er dafür erobert: bte Stetigkeit feiner Arbeit, bas Wissen um seine Sendung, den Glauben an ben Sonntag. Er nimmt den silbernen Becher und trägt ihn hinüber zu denen, die er lieb hat, zu Frau und Sohn.

Geselle Heinz Baumann", die seltene Anrede klingt so ernst, daß beide erschrecken wollenVater und Sohn, die sind wie zwei Stafettenlaufer, die der nächsten Generation das Erbe zy überbringen haben Es kann der Glanz eines Namens sein, ber Ruf eines Hauses, Reichtum und Macht, ^nmer ober muß es bie Reinheit bes Wollens |em. Vergiß bas nicht, Geselle Heinz Baumann. Denn mehr noch nls Aeuß-rlichkeiten, wie Glanz, Ruhm. Reichtum und Macht, gilt bas innere Ziest Trotz allem : Schweren, bas auch kommen muß benk an die sil» berne Festlichkeit in bir selber! Vergiß über ben . Alltag niemals ben Sonntag, Geselle Heinz Bau»

Himbeersaft...

Frösche unb Heuhüpfer springen, bte Schnecke trägt ihr Haus auf ihrer Silberspur, ein Reh bricht durch bas Dickicht, das Vogellieb bes Sommers ertönt, bie zärtliche Gattenstrophe ber Golbammer. Wie ich höher steige, zieht sich brühen das Sonnen- tud) bes Tages höher, unb wie ich ben Wald er­reiche, legt er seinen gezackten Schatten auf den Wald jenseits. Aber noch pflückt meine Hand n-ach- mittagsreif ihr fruchtendes Blut, Vergangenheit und Zukunft als Augenblicke und selige Gegenwart.

Hilfe auf (Gegenseitigkeit.

Es ist Sonntagnachmittag. Herr Kalund fährt in seinem Wagen bie Landstraße entlang. Neben 'hm sitzt, wie es sich gehört, Frau Lore und hinter ihm gucken die Kinder aus den Fenstern. Hin und wieder gibt Herr Kalund ein wenig mehr Gas, hm unb wieder auch tritt er auf die Bremse. Als er Öen Wagen vor bem GasthausZur hohen Tanne zum Stehen bringt, hat Herr Kalunb eine steile Falte auf ber Stirn. Aber bie steile Falte verflüchtigt sich, nachbem sie alle an einem ber schattigen Tische tm Garten Platz genommen haben.Nun paß mal auf , sagt Herr Kalunb unb steckt sich eine Zigarre an, wenn der Kellner kommt, mußt du zwei Porttonen Kaffee und zwei Becher Milch bestellen. Wahrend dies besorgt wird, wickelst du den mitqebrad)ten Kuchen aus, schneidest ihn in etwa drei Zentimeter breite Stücke, gibst den Kindern ein wenig davon unb mir auch unb ebenso natürlich dir selbst. In­zwischen wird ber Kellner bie Getränke gebracht haben. Du wirst ben Milchbecher den Kindern zu­schieben, die Kaffeetassen hingegen uns. Dann nimmst du die große Kanne in bie rechte Hand, neigst sie ein wenig nach vorn, schiebst im selben Augenblick mit ber linken Hand eine Tasse barunter, unb du sollst sehen: die Tasse füllt sich."

Frau Lore sitzt da, als ob der Blitz in den Neben- tisch gefahren sei.Bist du krank?" flüstert sie schließ­lich,oder ist dir sonst irgendwie nicht wohl? Oder glaubst du im Ernst, eine Frau nach zwölfjähriger Ehe darüber belehren zu müssen, wie man eine Tasse Kaffee einfchenkt?" Ä f ,,

Aber, liebes Kind", lächelt Herr Kalundversteh mich doch nicht falsch. Ich möchte dich nur ebenso em t wenig in deiner Arbeit unterstützen, wie du mir i beim Autofahren hilfst." Hans R i e b a u.

aus bem Freizeitleben. Mobelle der KdF.-Stadt Nürnberg unb ein Modell der Cianetti-Halle in Fallersleben vermitteln einen Eindruck von der ge­waltigen Große und Schönheit dieser Anlagen. Sportplastiken versinnbildlichen den Gedanken vom gesunden Geist in schönem Körper. Originaltreu sind ferner ein Wohnzimmer bes im Bau befindlichen KbF.-Rügenbabes unb eine Kabine bes KbF.- SchiffesRobert Ley" aufgebaut.

Er ichweiqi. stiiir einen 2Iuqcnbli<f ichlicst; er die Auaen Eine Welt drönqt [ich in thm gufamnwn in einer einzigen Sekunde: Stabwechsel der St°. fett$rinT®ein. Frau", lagt endlich der Vater. Er reißt sich mit Gewalt zusammen.

Qum Schluß trinkt auch ber Musikantenheinz aus bem silbernen Becher. Da er ihn von ben Lippen abfeüt schwankt er ein wenig m seiner Hanb^ er ift auf einmal so schwer geworben W,e rotes Golb funkelt der Wein im silbernen Becher: Blut vom Blute der Väter. Eine dunkle Ahnung von inancher lei Wirrsal und Kampf überkommt ben Gesellen fiG;n3 Baumann. Aber er wirb siegen im Streit des Alltags, er weiß sich feit heute eingegliedert

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einen Begriff von der Gestaltung der regelmäßig in den deutschen Betrieben ftattfindenben Kunstaus­stellungen bes Amtes Feierabenb vermitteln. Ein weiterer Raum berichtet über bie Betreuung der Arbeitsinoaliden und Körperbehinderten durch das Amt Feierabend, und über den Einsatz von KdF. bei der Wehrmacht und beim Reichsarbeitsdienst. In Raum 14 finden ständig Vorführungen des Sportamtes und des Amtes Feierabend statt.

tiefere Ruhe unb Versunkenheit gibt es als beim Himbeerpflücken. Zwischen suchenbem Äug' unb sammelnder Hand sitzt das Herz inmitten unb fenbet hin und her den besänftigten Strom des Blutes, auf bem alle Lebensschifflein fahren, Erin­nerungen, Kinbheitsbilder, bas Eh' unb bas Je. Ich hänge am Hang, am Schattenhang, in einer Scharte bes Bergfluß - Steilufers, schwebenb zwischen ber Smaragdschlange des Wilbwassers unb bem Blau bes Himmelsstroms, auf bem ber Flügel eines Raubvogels schwimmt. Gegenüber hängt ber Tag sein goldenes Tuch über die Wanb bes grünen

lanbsKraft durch Freude"-Organisation unb Ita­liens Dopolavoro-Werk der ganzen Welt geben.

Für Bulgarien sprach der Generalsekretär des bulgarischen NationalkomiteesFreude unb Ar­beit" unb Mitglieb bes internationalen Beratungs- ausschusfes Dr. W a 11 s ch e f. Für die j u g osla­wische, die griechische und die rumänische Abordnung sprach Dr. Stojadinowitsch Worte bes Dankes unb bes Glückwunsches. Die bel­gische unb bie nieberlänbische Aborbnung ließen burch Ministerialrat van Hoeven vom nieberlänbischen Arbeitsministerium ihre Glück­wünsche überbringen. Generalsekretär Farkas übermittelte bie herzlichen Grüße bes slowaki­schen Volkes, unb insbefonbere bes Ministers Dr. Tuka. Das slowakische Volk freue sich, auch auf bem Gebiete ber Freizeitgestaltung mit bem Großbeutschen Reich zufammenzu- marschieren, wie man auch auf anberen Le­bensgebieten gemeinsam mit Deutschlanb arbeiten unb kämpfen wolle unb werbe.

Für die fkanbinavischen Aborbnungen unb bie Vertreter von Estland, Lettlanb unb Litauen sprach ber Delegationsführer, der Nor­weger Ruud die Hoffnung aus, baß bieKraft- burch-Freube"-Schiffe halb auch an ber nor­me g i f ch e n Küste festmachen und die deutschen Urlauber auf norwegischem Boden bie Schönheiten des Landes kennenlernen möchten. Für bie Abord­nung Irlands bankte Ministerialbirektor Dr. Qua ne für bie überaus herzliche Aufnahme in Hamburg. Irland fei stolz barauf, feine schönen Na­tionaltänze und nationalen Trachten auf ber Ham­burger Reichstagung ber ganzen Welt zu zeigen. Ein Vertreter ber Volkstanzgruppe aus bem Pro­tektorat Böhmen unb Mähren betonte den Willen der tschechischen Bevölkerung, auch auf dem Gebiete bes Freizeitwesens Hanb in Hand mit dem deutschen Volke zu arbeiten. Star» . ker Beifall dankte ben Rebnern ber zahlreichen Aborbnungen.

bas bereits in ben letzten Jahren, als Spanien noch im schwersten Kamps nm bie Erhaltung ber euro­päischen Zivilisation begriffen mar, auf ben Reichs­tagungen besKrast-burch-Freube"-Werkes burch Aborbnungen ber Falange vertreten war. Nach ber siegreichen Beendigung bes Kampfes gehe Spanien unter seinem Caubillo nunmehr in verstärktem Maße an ben Wieberaufbau, wobei man ior allem auch der Freizeitgestaltung der Schaffenden größte Beachtung schenke. Für bie , o r t u gi e s i s ch e FreizeitorganisationFreube in ier Arbeit" wies de Queiroz auf ben hohen Bert ber Hamburger Reichstagunaen besKraft- )urch-Freude"-Werkes hin, die in jehern Jahre wie- )er Gelegenheit biete, mit ben auf dem Gebiete ber Freizeitgestaltung führend tätigen Männern aus itter Welt zusammenzutreffen und fruchtbaren Mei- lungsaustausch zu pflegen.Kraft durch Freude" erfülle auch auf hiefe Weife eine hohe Mission Des Friedens. Der Präsident der ungari­schen Arbeitszentrale und der Freizeitorganisation Schätze die Arbeit", Bela von Marton, wür­digte insbesondere das große Vorbild, das Deutsch-

Hamburg, 21. Juli. (DNB.) Die KdF.-Lei- stungsschau tn den Ausstellungshallen des Zoo-Ge- länbes wurde von Reichsoraanisationsleiter Dr. Ley am Freitagnachmittag eröffnet. Er sagte, baß bie Leistungsschau nicht etwa Pläne und Projekte zeige, sonbern das zur Anschauung bringe, was in ben vergangenen sechs Jahren und besonders im letzten Jahr geschaffen würbe. Die Leistungsschau sei ein Spiegelbild des Sozialismus ber Tat, der den Sozialismus ber Pläne und Konfe­renzen und erfolglosen Tagungen abgelöst habe. Es erfordere, so betonte Dr. Ley, eine zähe Klein­arbeit, auf allen Gebieten bes Lebens bie Voraus­setzungen dafür zu schaffen, daß Millionen Werk­stätten, die nun im Deutschen Reich alle ihren be­zahlten Urlaub haben, blesen Urlaub auch so verbringen und nützen können, daß er zur Freude der schaffenden Menschen unb damit zum Allgemeinwohl des ganzen Volkes bient. Für bieses Ziel zu arbeiten, fei ber feste Wille ber NSG.Kraft burch Freude".

Die Ausstellung vermittelt einen abwechslungs­reichen Ueberblicf über bie Arbeit ber NSG.Kraft durch Freube". Nach ber Ehrenhalle, bie, umgeben von Blumen die Büste- bes Führers, bie Fahnen der Bewegung und in vier großen Glasfenstern Worte bes Führers und bes Reichsorganisations­leiters enthält, gibt bem Hauptraum ber Ausstel­lung II einen Gesamtüberblick der Freizeitge - st a 1 f u n g durch bie NSG.Kraft burch Freude". Der Raum wird beherrscht von einem Wort des Führers:Politik ist bie Sorge um bas Wohler­gehen des Volkes." Ein großes Photo an ber Stirn­wand zeigt ben Führer inmitten von Arbeiter­urlaubern an Bord des KdF. - Schiffes .Robert Le y". Ein zehn Meter langes Modell des Flaggschiffes und große Darstellungen veran­schaulichen bie vielfältigen Einrichtungen dieses schönsten Schiffes ber Welt. Rings um ben Raum zieht sich ein gewaltiger Fries mit bunten Szenen

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in bie lange Kette seines Geschlechts. Stumm reicht er bem Vater bie Hanb. Unb es klingt boch wie ein Versprechen.

Himbeeren.

Don Hans Brandenburg.

Hauptschriftleiter Dr Friedrich Wilhelm Lange Stellvertreter bes Hauptschriftleiters: Ernst Blum- schein. Verantwortlich für Politik und die Bilber: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyrmt (beurlaubt), i. V.: Dr. Fr. W. Lange; für Stadt Gießen, Provinz unb Wirtschaft: Ernst Blumschein: für Sport: Heinrich Lubwig Neuner Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für ben Inhalt ber An­zeigen: Theobor Kümmel D. A VI. 1939. über 9000. Druck unb Verlag: Brühlsch« Unioerfitätsbrucferei, N. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugs, preis 2,05 RM. einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit ber Illustrierten 15 Pf. mehr. Emzelverkaufs- preis 10 Pf. unb Samstags 15 Pf., mit ber Jllu- ftrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig

Beerem Diese haben einen milchigen Belag, bie großen blauen purpurn, anbertz lachen glasig wie bie Zuckerln in Himbeerform aus Kinbertagen, alle reifen, lösen sich weich vom weißlichen Zäpfchen; die reifsten fallen mir wie im Schlaraffenland) m ben Munb, unb über bem tröubchenwarm sich fül» lenben Eimer schwebt ber süß brütenbe Duft von

Wenn Augen versagen Magnus-Brillen trägen!