ilt werden, daß in Kalthof völlige
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ipftellen, ob das blinkende Auto etwa Hilfe brauche, u l.uf halbem Wege erkannte man jedoch, daß nichts
Die Siegesfeier in Madrid
Süste
nähert hatte.
Gegen diesen in seinen Einzelheiten noch zu klärenden Vorfall hat der Präsident des Danziger Senates Greiser in einer Note an den diplomatischen Vertreter der Republik Polen in Danzig, Minister Chodacki, ernste Vorstellungen erhoben und auf das schärfste gegen das Verhalten exterritorialer Staatsbeamter auf Danziger Gebiet protestiert. Es werden alle erforderlichen Schritte Polens zur Wiedergutmachung und zur Klärung des Falles gefordert.
Anläßlich der Siegesfeier hat General Franco an mehrere führende Persönlichkeiten der befreundeten Nationen Orden verliehen. Portugals Staatspräsi-
Ausgang, wo eine unübersehbare Menschenmengx und Truppenabteilungen den Caudillo begeistert empfingen. Unter neuen Salutschüssen stimmten die Massen die Nationalhymne an.
Am Abend hielt der Caudillo im Rundfunk seine e r st e Rede an die geeinte Nation sert dem Ende des Krieges. In den Kriegsjahren sei die Einigkeit der spanischen Jugend ge- schmiedet worden, die nunmehr vor der Welt Die Unabhängigkeit und Größe Spanien proklamiere. Spanien liebe den Frieden; der Friede müsse jedoch auf der Unabhängigkeit und Würde beruhen. Spanien wünsche an der Befriedung Europas mitzu- arbeiten, vorausgesetzt, daß Spaniens politische und wirtschaitliche Selbstbestimmung mcht angetastet werd^ Mit einer solchen Politik lasse sich keinesfalls
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Ernster Zwischenfall in Danzig.
Danziger Staatsbürger aus einem polnischen Dienstwagen heraus erschossen. Scharfer Protest des Danziger Senats.
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Madrid 20. Mai. (DNB.) Am Samstagvor- mttaa fand der zweite Teil der großen Sieges- liier in Madrid statt. Den Auftakt bü->ete eme Leihestunde in der Kirche Santa Bar- >»r a. Der festlich beleuchtete Kuppelraum bat em Inachtiges Bild. In großer Zahl fitzen, militärischen und diplamatlschen Wurden ra str versammelt. Um 11.30 Uhr kündeten Salut- . ttüffc das Eintreffen des La udillo an. Kr Bischof von Madrid, Alcala, empfing de p-neralifsimus an der Eingangspforte und gelei e 11» zum Altar. Den chohepunkt reUmosen S ,-sfeier bildete die symbolische Ueberr«chung des >i«greichen Degens durch den Laudillv an 1 °®n .. üialprimas. Nach Gebet und Gegen S*-‘^n ™ !< sttichen Würdenträger den ®enerali|fimus 3
20^000 Mann aller W°sfeng°ttungen nahmen^am Freitag^an der^graßen Siegesparade vor dem Generalissimus Franco m b- qrüfjte. Vor der Tribüne in weißen
&^ÄiL - (Scherl-Bilderdienst-M.)
Danzig, 21. Mai. (DNB.) Das provokatorische Verhalten der von den Polen an den Zeutsch-Danziger Grenzstationen unterhaltenen polnischen Zollinspektoren, die sich schon öf- ner durch ihr herausforderndes Benehmen bei der Danziger Grenzbevölkerung unbeliebt gemacht haben, zumal sich in letzter Zeit Ungehörigkeiten und Belästigungen gegenüber deutschen Mädchen und grauen häuften, löste am SamstagKundgebun- ipen vor dem Haufe der polnischen Zollinspektoren in Kalthof aus. Eine kleine Menschenmenge, die sich hort angesammelt hatte, gab ihrem Unwillen Ausguck und zerstreute sich nach kurzer Zeit in völliger Dränung wieder. Zwischenfälle waren nicht zu ver- eichnen. Trotzdem wurde gegen 23 Uhr ein Beamter des Danziger Senates von der polnischen Diplomatischen Vertretung in Danzig alarmiert, wobei dem Senat die Vorgänge in Kalthof in aufgetauschter Form zur Kenntnis gebracht wurden. Be- leits wenige Minuten später konnte dem anfragen- ' Len polnischen Legationsrat P e r k o w s k i mitge-
terrsche, und daß es bei den Kundgebungen zu leinerlei Ausschreitungen gekommen war. Trotz dieser Versicherung fuhr Legationsrat Perkowski nach Malthof. An der Danziger Grenzstation Liessau traf, von Danzig über Dirschau kommend, das polrische Auto B 61 — 306 mit Perkowski, dem polnischen Legationsrat Schiller und dem polnischen bberzollinspektor Swita ein, um in Richtung Kalt- Eof weiterzufahren.
Unabhängig von diesen Ereignissen war von Mainburg eine Taxe mit einigen Danziger Staatsangehörigen gegen 0.50 Uhr durch Kalthof i cefahren. Als das Auto am Bahnhof vorüberkam, vurde es von dem dort stehenden polnischen Auto fB 61 — 306 mit einem Scheinwerfer geblendet. I >ie Taxe hielt an, und der Chauffeur zusammen mit cnem Fahrgast machten sich auf den Weg, um fest-
dent General Carmona wurde zum Ritter des O^ens der Roten Pfeile mit großer Kette ernannt. Reichsfuhrer ff Himmler wurde Ritter des gleichen Ordens mit dem Großkreuz, ebenso Italiens Polizeichef B o c ch i n i. Zum Ritter wurde ferner ernannt Professor Georg Kolbe, dessen Franco-Büste außerordentlich gefallen hat. Portugals Regierungschef Salazar wurde die Halskette des Ordens Isabellas der Katholischen zuerkannt.
Mussolini ist Sonntagnachmittag von seiner Besichtigungsreise durch Piemont nach Rom zurückgekehrt. Auf allen Stationen, die sein Zug passierte, wurden dem Duce von der Bevölkerung herzliche Kundgebungen bereitet.
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Die Wirtschaftsgruppe Einzelh an- del, Fachgruppe Nahrungs- und Genußmittel, die Ende September eine Reichs- tagung in Stuttgart abhält, veranstaltet in Verbindung mit der Stadt Stuttgart vom 22. September bis 1. Oktober in der Gewerbehalle eine große „Reichsausstellung 1939 Nahrungs- und Genbßmittel".
fisch er Hingabe stritt unb rang er um die Freiheit des Volkes.
Nach Enthüllung der Büste legten General Bronsart von Schellendorf, ein Freund und Kamerad Ludendorffs, ff-Brigadeführer von Treuen feld, der ehemalige Adjutant des Generals sowie der Leiter des Berliner Zeughauses, Admiral Corel), vor dem Sockel der Büste Kränze nieder.
Meine politische Nachrichten.
Generalissimus Franco hat anläßlich der in Madrid stattgehabten großen Parade a n d e n F ü h- rer folgendes Telegramm gerichtet: „Am Tage des Sieges vereint sich mit mir ganz Spanien im Gedenken an das deutsche Volk und an seinen Führer, die uns in den harten Kriegslagen so viele Beweise der Zuneigung gegeben haben, (gez.) Generalissimus franco."
vorlag, so daß die beiden Männer kehrt machten, um zurückzugehen. In diesem Augenblick fielen aus demPolnischen Auto zwei Schüsse, von denen der Fahrgast Gr üb n er in das Gesicht und von hinten in die Schulter getroffen wurde. Er war s o f o r t t o t. Der Täter flüchtete in das Bahnhofsgebäude. Irgendein Wortwechsel zwischen dem Täter und dem Beschossenen hatte nicht stattgefun- den. Ehe .noch die Polizei herbeikommen konnte, hatten sich Legationsrat Perkowski, Legationsrat Schiller, der Oberzollinspektor Swita und die polnischen Eisenbahnbeamten auf dem Bahnhof Kalthof auf einer aus Dirschau herübergekommenen Lokomotive auf polnisches Gebiet entfernt. Die Polizei fand am Tatort den polnischen Kraftwagen und darin eine geladene Pistole und das Futteral einer Mauserpistole. Die tödlichen Schüsse sind aus einem polnischen Armeerevol- oer abgegeben worden, so daß also drei Schußwaffen im Wagen gewesen sein müssem Es steht fest, daß aus dem Auto geschossen worden ist. Wer geschossen hat, steht noch nicht fest, obgleich anzunehmen ist, daß der Chauffeur des polnischen Wagens namens Murawski der Schütze war. Es steht aber feft, daß zur Zeit der tödlichen Schüsse keinerlei Anlaß für irgendeine Nervosität bestand und daß vor allem der Erschossene selbst sich in völliger Harmlosigkeit ohne irgendein verdächtiges Benehmen dem polnischen Auto ge-
Die Stadt des Reichskriegertages.
Einwohnerzahl für zwei Tage verdoppelt. — Der Aufmarsch des geeinten Soldatentums. — Das „Bettenhaus^ in Bettenhausen.
Äon unserem A.-O.-Miiarbeiier.
Die kurhessische Gauhauptstadt Kassel ist eine Stadt von rund 220 000 Einwohnern, aber Anfang Juni wird sie ihre Einwohnerzahl um einige Tage verdoppeln. Vom 3. bis 5. Juni wird dort der erste großdeutsche Reichskriegertag gefeiert, und Kassel erwartet weit über 200 00 0 Gäste, die in den ersten Junitagen die Stadt in einen einzigen Festplatz verwandeln werden.
Der Reichskriegertag von 1939 ist in zweifacher Hinsicht ein besonderes Ereignis für alle alten Soldaten in Deutschland. Er steht im Zeichen der inneren Einigung und zugleich im Zeichen Großdeutschlands. Durch den Auftrag des Führers an den Bundesführer, Generalmajor a. D. Reinhardt, im Reichskriegerbund alle ehemaligen Soldaten im nationalsozialistischen Geist auszurichten, hat der Reichskriegerbund seine große und zukunftweisende Aufgabe erhalten. Die Soldatenbünde, die rüher neben dem NS.-Reichskrieaerbund bestanden, ind inzwischen in dem großen Pund aufgegangen, »er nun das gesamte deutsche Weltkriegs-Soldatentum repräsentiert. Aus der Fülle von organisatorischer Arbeit, die aus dieser vom Führer angeregten Sammlung der alten Soldaten erwuchs, erklärte es sich, daß im vorigen Jahr der Reichs- triegertag abgesagt werden mußte. Umso eindrucksvoller wird sich in diesem Jahr, in dem alle alten Soldaten geschlossen hinter der Fahne mit dem Eisernen Kreuz und dem Hakenkreuz marschieren, die Einheit, Größe und weltanschauliche Geschlossenheit des Reichskriegerbundes in Kassel erweisen.
Das Jahr 1938 hat dem Reichskriegerbund einen Zuwachs von 6 00 000 neuen Mitgliedern gebracht. Die Abordnungen aus der Ostmark, dem Sudetengau und dem Memelland marschieren zum ersten Male mit den alten Kameraden aus dem Weltkriege durch die Straßen Kassels, und mit den Weltkriegsteilnehmern marschieren ebenfalls zum ersten Male auch die jungen Soldaten, die in der neuen Wehrmacht gedient haben, und die nun zum NS.-Reichskriegerbund gekommen sind. Unter dem doppelten Eindruck der inneren Festigung des Bundes und der Befreiung von Ostmark und Sudetenland werden die alten Soldaten am Reichskriegertag 1939 eine gewaltige Kundgebung der Treue und des Dankes an den Führer veranstalten.
Der Zustrom so vieler Menschen wirft für Kassel zahlreiche organisatorische Probleme auf, die nur mit Hilfe einer zuverlässig arbeitenden Gemeinschaft bewältigt werden können. Die Vorarbeiten für den Reichskriegertag 1939 laufen natürlich schon lange, und sie sind jetzt soweit gediehen, daß die Stadt dem Ansturm der Zehntausende mit der 'Gelassenheit eines Mannes entgegensieht, der an alles gedacht und seine Pflicht vorbildlich erfüllt hat. Die Frage der Unterbringung wurde durch eine wohldurcHachte Arbeitsteilung gelöst. 40 000 Privatquartiere werden bereit gehalten, und die Blockleiter der Partei waren als Quartierwerber tätig. Fast jede Familie nimmt alte Soldaten auf. Daneben werden Massenquartiere in Schulen, in Sälen und in großen Schlafzelten eingerichtet. Auf verschiedenen Plätzen in Kassel entstehen kleine Zeltstädte. Sie umfassen außer den Schlafzelten auch je ein Kameradschaftszelt, das den Bewohnern der Zeltstädte während ihrer Freizeit zur Verfügung steht. Im Vorort Bettenhausen — der Name hat was zu bedeuten — ist eiye Halle gebaut worden, 70 Meter lang, 30 Meter breit und 12
Meter hoch. Diese Halle ist wirklich ein „Bettenhaus". Hier werden in Zukunft 30 000 eiserne Bettstellen, 60 000 Matratzen und 12 000 Strohsäcke aufbewahrt, die zum Reichskriegertag in die Sammelquartiere gebracht werden. Die Halle selbst bietet außerdem wieder 2500 Menschen Platz zum Uebernachten. Der große Bettenoorrat ist städtisches Eigentum. Da der Reichskriegertag für Kassel eine ständige Einrichtung ist, sind diese Betten nach und nach von der Stadt angekauft worden, die damit wohl eine der größten „Bettenhalterinnen" in Deutschland geworden ist. Dieser Besitz ist aber fein totes Kapital, denn in der Zeit zwischen den Reichs- friegertagen werden die Betten an andere Städte ausgeliehen, die von Fall zu Fall daran Bedarf haben. Man rechnet damit, daß etwa 100 000 Besucher sich nur am Haupttag des Reichskriegertages in Kassel aufhalten. Die anderen 100 000 werden bequem untergebracht. Massenquartiere auf losem Stroh gibt es beim Reichskriegertag 1939 nicht. „Jedem Gast sein Bett" ist die Parole, unter der dieser wichtige Abschnitt der Vorarbeiten in Kassel gestanden hat.
Der erste Reichskriegertaa in Kassel fand 1935 statt. Im Mittelpunkt des Reichskriegertages 1937 stand die soldatische Persönlichkeit des greifen Generalfeldmarschalls von Mackensen. 1938 wurde das Fest aus den erwähnten Gründen abgesagt. Und nun verspricht die Tagung von 1939 größer und schöner zu werden als alle früheren. <^ie wird am 3. Juni mit einem Empfang des Reichskriegerführers, General Reinhardt, eröffnet. Die einheitliche Ausschmückung der Stadt hat Professor Ludwig H o h l w e i n (München) geleitet. Er hat auch das Plakat entworfen, das jetzt an allen Anschlagsäulen in Deutschland für den ersten Groß- deutschen Reichskriegertag wirbt. Umfangreiche Tribünenbauten, die 35 000 Zuschauern und Ehrengästen Platz bieten, werden auf der Karlswiese und auf dem Friedrichsplatz errichtet. Der Hilfszug Bayern ist 3ur Verpflegung mit eingesetzt, und auch der Deutschlandzug wird nach Kassel kommen, der für die technischen Anlagen sorgt. Am Rande der Stadt sind riesige Parkplätze vorgesehen, auf denen die Wagen und Omnibusse abgestellt werden. Rund hundert Sonderzüge werden aus dem ganzen Reich erwartet.
Nicht der festliche Schmuck allein wird den Gästen sagen, daß sie an einem Feiertage in eine frohe und schöne Stadt gekommen sind. Die alte Garnison- und Soldatenstadt Kassel mit ihren prächtigen Palästen, ihren stattlichen Fachwerkhäusern und ihren romantischen Winkeln und Gassen ist inmitten der prangenden kurhessischen Landschaft an jedem schönen Sommertag eine Feststadt. Worin besteht der eigentliche Ruhm der einzigen Großstadt dieses Gaues? Sie ist selbst in stürmischer industrieller Aufwärtsbewegung — und gerade heute steht Kassel im Kulminationspunkt dieser Entwicklung — eine harmonische Stadt geblieben. Sie hat Raum für Arbeiter, Soldaten, Beamte, Künstler unb - Pensionäre. Allen schafft sie das Gefühl geborgener Zufriedenheit. Die vielen Tausende, die zum Reichs- fr reger tage Kassels Einwohnerschaft verdoppeln, sollen nicht nur das Erlebnis kameradschaftlicher Verbundenheit mitnehmen ins Reich, sie mögen auch — das ist Kurhessens Wunsch — zu lebendigen Propagandisten feiner Schönheit werden.
die Haltung gewisser Nationen in Einklang bringen, die eine wirtschaftliche Einkreisung Spaniens versuchten, ohne daß sie die durch den Krieg veränderten Verhältnisse in Spanien berücksichtigten; denn Spanien stelle seine Unabhängigkeit über alles. Der Geist des neuen Spaniens sei die beste Garantie, baß solche Versuche zum Scheitern verurteilt seien. Jene, die in ihrem Innern ihre frühere Haltung bereuten, würden im neuen Spanien gern aufgenommen, jedoch müßten sie jede frühere Bindung aufgeben. Kasino- politik ober Gruppenpolitik müsse verschwinden. An ihre Stelle müsse die mühselige tägliche Aufbauarbeit treten, Entsagung, Opferbereitschaft, Disziplin und Strenge. Dem militärischen, Sieg müsse nun der politische Sieg folgen. Zu diesem Zweck müsse der Frontgeist der Geist ganz Spaniens werden.
Sonntag nachmittag besuchte der Generalissimus mit seinen Generalen,' den Ministern unb den Führern der 5alange den Escorial. An der Auffahrtsstraße zum Schloß bildeten Elitetruppen Spalier. Die Fahrt Francos führte durch das Universitätsviertel mit den alten Stellungen unb zerstörten Gebäuden zum Tor des Escorial. Dort wurden dem Caudillo die Schlüssel des Königsschlosses überreicht. Nach einem Besuch der Königsgruft empfing Franco die diplomatischen Vertreter.
Das ländliche pflichijahr.
Ueber die Bedeutung des Pflichtjahres und die neuesten Erfahrungen bei seiner Durchführung in Stadt und Land 'sprachen anläßlich eines Presse- Empfanges im Gästehaus der Reichsfrauenführung Frau 2)r. Vorwerck, Hauptabteilungsleiterin Volkswirtschaft und Hauswirtschaft in der Reichsfrauenführung, der Hauptabteilungsleiter im Reichsnährstand, Bauer Haidn, und Frl. Dr. Hamann vom Reichsarbeitsministerium. Die Vortragenden betonten vor allem, daß es darauf ankomme, die kleinlichen und irrigen Bedenken mancher Eltern gegen das Pflichtjahr zu zerstreuen und sie darauf hinzuweisen, daß ihre Tochter zum Ehrendienst am deutschen Volke herangezogen würden und zur Hilfeleistung für b t e kinderreiche Mutter auf dem Lande. Es wäre auch zu begrüßen, wenn dem naturnahen Beruf in Land- und Hauswirtschaft auf dem Wege über das Pflichtjahr neue Kräfte zugeführt würden. Ein ganzer Jahrgang an Jugendlichen, rund 450 000, stehen in diesem Jahr für das Pflichtjahr 3I1 r Verfügung. So hoch jedoch werde die wirkliche Ziffer der Verpflichteten zunächst nicht sein, da zahlreiche Ausnahmen für wichtige Betriebe der Wirtschaft gemacht werden mußten, und da auch die Haustochter, die keinen Beruf ergreifen wollten, vorerst vom Pflichtjahr nicht erfaßt wurden. Es werde daher mit ungefähr 300 000 Pflichtjahr-Mädchen für 1939 gerechnet. Frl. Dr. Hamann deutete an, daß, wenn der immer wieder an die sogenannten Haustöchter ergangene Ruf, sich in die Reihe der arbeitenden Mädchen
einzugliedern, in diesem Jahre nicht den gewünschten Erfolg habe, der Weg gefunden werde, auch diesen, nur noch kleinen, Teil der weiblichen Jugend zur Arbeitspflicht heranzuziehen.
Aus aller Well.
50 Menschen das Opfer eines Wolkenbruchs in Mexiko.
Durch einen Wolkenbruch, der große Ueber» fchwemmungen im Gefolge hatte, kamen im mexikanischen Bezirk Tula fünfzig Menschen ums Leben. Da zahlreiche Wohnhäuser zerstört wurden, gibt es zahlreiche Obdachlose, die in die umliegenden, von dem Unwetter nicht betroffenen Gebiete flüchten.
Schweres Lawinenunglück in Oberitalien.
Im Formazza-Tal, unweit der Schweizer Grenze, wurden einige mit dem Bau eines Elektrizitätswerkes beschäftigte Arbeiter in der Nähe von Morasco (2000 Meter über dem Meeresspiegel) beim Abendessen von einer großen Lawine über- rascht, die ihre Baracke verschüttete. Es gab neun Tote und zwei Vermißte. Fünf Arbeiter wurden verletzt.
Ueberschwemmung in Serbien fordert 18 Todesopfer.
Der Fluß Nischawa hat infolge starker Regengüsse bei Bela Palanka in Serbien fchwere 23er- roüftungen angerichtet. 18 Bauern ertran- f e n in den Fluten des plötzlich anschwellendcn Flusses, der 45 Häuser einriß. Der Ministerpräsident begab sich an die Unglücksstelle und stellte eine größere Summe als erste Beihilfe für die Bettoffenen zur Verfügung.
Schreckensfahrt eines Fünfjährigen.
In Baumholder (Rheinprovinz) kletterte ein fünfjähriger Junge auf ein Fuhrwerk, bas unbeaufsichtigt auf der Straße ftanb. Der Junge nahm die Peitsche unb schlug auf bie beiben Pferbe ein, bie plötzlich burchgingen. Im roilben Galopp raste bas Gespann burch die Stabt; vergeblich versuchten Passanten bie scheu geworbenen Tiere aufzuhalten. Die Schreckensfahrt enbete schließlich an einem Gartenzaun, ben bie Pferbe umrannten. Währenb erheblicher Sachschaden angerichtet wurde unb auch bie Tiere Verletzungen bavonttugen, kam der Junge, ber hilflos auf bem Wagen hin- unb hergeschleudert würbe, mit dem Schrecken bavon. i-------- ■ ■ * ■-
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