Ausgabe 
22.4.1939
 
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22./23.2lpriH959

Giehener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhessen)

Nr. 94 Zweites Blatt

Englands Hand in Bagdad

SPITZENLEISTUNG

gebürt arabildjen 'J\ane= 1(5 Hauptkraftquelle des

licher abendländischer Kultur im Orient aufrechtzu­erhalten Um aber die Verwirrung, die eine nach dem Grundsatz:Teile und herrsche!" erfolgende Zerstückelung arabischen Lebensraumes und Zer­reißung rassischer und religiöser Zusammenhänge anrichtete, für die Araber vollends unerträglich zu machen, mußte die britische Orientpolitik der Ver­suchung erliegen, ihre Palästina-Interessen mit der jüdisch-zionistischen Hypothek zu belasten.

Gegenüber dem Zusammenspiel von britischer See-'und Landmacht, britischer Pfund-Diplomatie und jüdisch-zionistischer Weltbewegung müßte das Trachten des Arabertums nach Freiheit, unabhän­giger Entwicklung und neuer Weltgeltung als hoff­nungslos erscheinen, wenn es nicht mit der Entfal­tung moderner Verkehrstechnik auf den alten nach dem mittleren und Fernen Osten führenden Han­delsstraßen im Bunde wäre. Wie der Zerfall des einstigen arabischen Weltreiches .eine Folge des Weltverkehrsmonopols ozeanischer Schiffahrt war, die nach den napoleonischen Kriegen unter die fast ausschließliche Kontrolle britischer Seeherrschaft ge­riet, so muß eine Wiedergeburt arabischenRasse- und Kulturbewußtseins al_

Zusammengehörigkeitsgefühls der gesamten Welt

Nation.

Reichsaußenminister von Ribbentrop gab am Nachmittag den ausländischen Ehrengästey des Führers einen Tee-Empfang im Neuen Palais in Potsdam. Als die lange Wagen­kolonne in Potsdam einfuhr, stand am Rande der Straßen eine nach Tausenden zählende Menge, die die Vertreter der fremden Nationen in ihren leuch­tenden Uniformen herzlich begrüßte. Die Fahrt der ausländischen Ehrengäste führte dann über die Glie­nicker Brücke, am Obelisk und dem Brandenburger Tor vorbei zum Stadtschloß und gab den Ehrengästen einen Gesamteindruck von der Stadt Friedrichs des Großen. In ehrfurchtsvollem Schwei­gen passierte man die Potsdamer Garnison- k i r ch e. Ein bezauberndes Bild bot die Fahrt durch den Park von Sanssouci, der im Hellen Sonnenlicht feine ganze Frühlingspracht zeigte. Während sich das Lieblingsschloß Friedrichs des Großen im Glanz der Nachmittagssonne darbot und die Wasserspiele glitzernd in die Höhe schossen, ent­zückte der weite Park durch die paradiesische Bunt­heit der Frühlingsblüten. Aus dem jungen Grün der Rasenflächen leuchteten Krokusse, Forsythien, Goldsterne, Leberblümchen, Narzissen und viele an­dere Blumen.

Bei den nicht abreißenden Unruhen und Regie­rungskrisen, die das öffentliche Leben des Iraks im Laufe der letzten Monate erschütterten, spielte bri­tische Einmischung die Hauptrolle. Es handelt sich vor allem um die Ausschaltung offener Freunde der arabischen Freiheitskämpfer in Palästina. Am 9. März wurde eine Verschwörung aufgedeckt, die sich gegen den König und das damalige Mini­sterium richtete. Der frühere Ministerpräsident Hik - mat Soliman und fünfzig Offiziere der iraki­schen Armee wurden verhaftet. Am 16. März mußte das irakische Gesamtkabinett Djamil Medfai unter englischem Druck zurücktreten, aber auch Nuri Said, der ein neues Kabinett bildete, kam

Der Führers ausländische Gäste besichtigten das Schwimmbad des Reichssportfeioes u , (Scherl-Bilderdienst-M.)

Freundschaft Anteil, welche die beiden Staats­auffassungen, die beiden Revolutionen und die beiden Länder miteinander verbindet. Diese Freund­schaft, welche viele Proben bestanden hat, kann nicht gestört werden durch vorkommende lächerliche Versuche unserer Gegner. Diese werden sich eines Tages davon überzeugen müssen, daß sie einen falschen Weg einschlagen, während der Faschismus und der Nationalsozialismus der Weg der Gerechtigkeit und des Friedens ist."

Der Führer hat geantwortet:Ich, danke Ihnen. Duce, für Ihr so freundliches Gedenken zu meinem heutigen 50. Geburtstag und Ihre herzlichen Worte. Mit diesem Dank verbinde ich erneut die Ver­sicherung meiner unerschütterlichen Verbundenheit mit Ihnen und dem von ihnen geschaffenen faschistischen Italien sowie meine besten Grüße."

Don Otto Eorbach.

Die englandfeindlichen Ausschreitungen, die in i Irak am Tage des plötzlichen Todes des jungen j Königs Ghazi ausbrachen und in Mossul zur Steinigung des britischen Konsuls Mank-Mason führten, offenbaren von neuem, welchen Grad die Erregung der Arabermassen in der britischen Ein­flußzone des nahen und mittleren Ostens, 'auch außerhalb Palästinas, erreicht hat. Man mag an der Mitteilung, daß König Ghazi einem selbstver­schuldeten Autounfall zum Opfer fiel, nicht rütteln können, und man mag die Menschen, die nach dem amtlichen englischen Bericht über die Mossuler Mord­tat dennoch das Gerücht ausstreuten, der König sei auf Veranlassung der Engländer ermordet worden, für Aufwiegler halten, trotzdem muß es zu denken geben, daß ein solches Gerücht die Menge, in der es verbreitet wurde, so leidenschaftlich erregen konnte, daß sie den britischen Beamten zu Tode steinigte. Auch wenn Monk-Mason das schuldlose Opfer einer blinden Mordhetze ist, liegt die moralische Verant­wortung dennoch bei den Engländern selbst.

Der junge König war ein leidenschaftlicher Sports­mann, der sich in der geringen Muße, die ihm die Regierungsgeschäfte ließen, mit nichts lieber befchas- tigte, als mit seinen Kraftwagen, die er selbst m Ordnung hielt und mit Meisterschaft steuerte. Die Art seiner Negierungsgeschäfte war aber tn den letzten Wochen und Monaten'vor dem Unfall so, daß sie die Nerven des Trägers einer Krone von Gnaden der Weltmacht Oel zum Zerreißen spannen mußte und die Sicherheit seiner Hand beim Steuern des eigenen Kraftwagens selbst bann verhängnisvoll be­einträchtigen konnte, wenn man in ihm den besten Führer der Welt hätte sehen dürfen.

Die Unruhen selbst, die König Ghazis Tod aus­lösen, stellen es außer Zweifel, daß die arabischen Massen von seinem guten Willen überzeugt waren, trotz einer in England erhaltenen Erziehung und trotz aller schicksalhaften Abhängigkeit von angel­sächsischen Macht- und Oelinteressen das arabische Freiheitsstreben nach Möglichkeit zu begünstigen. Das war ihm aber seit Monaten fast bis zur Un­möglichkeit dadurch erschwert worden, daß England die Kontrolle über seine Regierungshandlungen durch Drohungen, Bestechungen und Ränke immer mehr verschärfte.

Bei der Einfahrt in das Neue Palais war 1 eine Ehrenkompanie in f r ide ri zia n i - schon Uniformen angetreten, deren Front Die Vertreter der fremden Nationen unter den Klängen des Präsentiermarsches abschritten. Durch ein Ehren­spalier friderizianischer Trachten, das von Jungen des Großen Militärwaisenhauses gebildet wurde, be­traten die Gäste den herrlichen Rokokobau des Neuen Palais, in dessen Saal sie dann der Chef des des Protokolls, Gesandter von Dörnberg, herz­lich willkommen hieß. Bei einem Rundgang lernten die Gäste vor allem die Wohnräume des Alten Fritz kennen und waren bei dem folgenden Tee-Empfang in der Langen Galerie dankbare Zu­hörer für die von ihren deutschen Begleitern ge­gebenen Berichte von den großen Tagen Potsdams. Auf ihrer Heimfahrt in die Reichshauptstadt be­rührte die Wagenkolonne bei Werder die Reichs- autobahn. Reichsaußenminister von Ribben­trop gab am Freitagabend den ausländischen Ehrengästen zum Abschluß des Berliner Aufenthaltes ein Essen im Hotel Kaiserhof, bei dem sich sämtliche ausländische Delegationen mit Ver­tretern der Partei, Staat und Wehrmacht 3ujammen- fanden. Don deutscher Seite waren die Reichsmini­ster und Reichsleiter, die Spitzen der Wehrmacht so­wie Vertreter der einzelnen Ministerien und der deutschen Presse erschienen.

Glückwünsche des Auslands.

Berlin, 21.April (DNB.) Dem Führer sind zu seinem gestrigen 50. Geburtstage von einer großen Anzahl ausländischer Staats­oberhäupter und Regierungschefs herzliche Glückwunschtelegramme zugegangen. Aus Italien sandten König und Kaiser Viktor Ema­nuel IIL, der Duce Benito Mussolini, die Mar­schälle Balbo und Graziani, Außenminister Graf Ciano und Propagandaminister Alfieri sowie Prä­sident Federzoni herzliche Glückwunschtelegramme. Ferner sandten telegraphische Glückwünsche: der ; Kaiser von Japan, die Könige von Großbritannien, , Bulgarien, Rumänien, Schweden, Norwegen, Bel-

witsch.

Oie Glückwünsche aus Rom

Berlin, 21.April. (DNB.) Das Glückwunsch­telegramm des Königs und Kaisers Viktor Ema­nuel lautet:Ich freue mich, Eurer Exzellenz gelegentlich Ihres Geburtstages meine lebhafteste Gratulation und meine allerbesten Glückwünsche auszusprechen." Der Führer hat geantwortet:Eure Majestät bitte ich, meinen allerherzlichsten Dank für die liebenswürdigen Glückwünsche zu meinem Ge­burtstage, die mich aufrichtig erfreut haben, ent­gegenzunehmen."

Das Telegramm b e s .Duce hat folgenden Wortlaut:Am Tage, an dem das deutsche Volk Ihren 50. Geburtstag feiert, wünsche ich, daß Sie auch der Gruß der Regierung und des Volkes von Italien wie auch mein persönlicher Glückwunsch erreicht. Das italienische Volk nimmt im Geist art den deutschen Kundgebungen mit aufrichtigem Mit­gefühl und einer ehrlichen Begeiste­rung für d i e feste und bewährte

OPEL

Oie ausländischen Ehrengäste auf dem Reichösporifeld und in Potsdam

englische Verhalten gegenüber der arabischen Freiheitsbewegung wurde von Fall Zu Fall bestimmt durch jeweilige Verlegenheitsausyleiche zwischen mehreren Richtungen britisch-imperialer Bestrebun­gen im Orient. Vor allem rangen eine anglo-agyp- » ch° und eine anglo-indische Richtung um den V°r- rang. Die von dem 1930 gestorbenen Piel umf nt. tenen Oberst Lawrence inspirierte anglo-ägyp­tische Richtung strebte unter dem Dreigestirn Lloyd George-Churchill-Lord Birkenhead ursprünglich em Middle Castern Empire" an, das von Ägypten bis Indien reichen, Arabien und Persien emschließen

konnte. Auch die jüngsten Vorgänge in Irak können nur von übler Vorbedeutung für England fein. Die alte Kalifenstadt Bagdad wird nicht als be­wegender Mittelpunkt einesMittelasiatischen Rei­ches" britisch-imperialistischer Prägung, sondern als I eine der Hauptkraftquellen großarabifcher Macht in die Lage kommen, seine einstige Weltgeltung zu- I rückzugewinnen.

bald in Verdacht, sich auf enge Bindungen an ge­wisse englandfeindliche Kreise eingelassen zu haben. Die Verwirrung wurde vermehrt durch Nachrichten über einen drohenden Aufstand der Kurden. Man erinnert sich an die Zeit, wo England die Kur­den gegen Kemal Pascha aufhetzte, um ihn für den Verzicht auf das Dilajet Mossul mürbe zu machen. Der damalige Aufstand wurde von Kemal Pascha niedergeschlagen, aber auf Mossul mußte er doch schließlich zugunsten Iraks und damit Englands ver­zichten. Nach alledem kann man begreifen, daß bei dem plötzlichen Ende des jungen Königs in der arabischen Bevölkerung Iraks -der Verdacht aufkom­men konnte, England habe feine Hand dabei im Spiele gehabt. Der Zufall des Unfalls ändert auch nichts daran, daß die Volksseele den ursächlichen Zu­sammenhang des Schicksals Ghazis mit britischen Machenschaften instinktiv richtig erfaßte.

Man muß sich einmal klar machen, mit was für einerMacht hinter dem Throne" König Ghazi zu rechnen hatte, um die Tragik seines Schicksals zu begreifen. Das Staatsgebiet Iraks erreicht mit 371 000 Quadratkilometer fast den Umfang Polens. Neben 2 300 000 Arabern fitzen auf ihm rund 500 000 Kurden, 100 000 Iranier (Perser) und Tür­ken, 100 000 Juden und viele religiös-völkische Split­tergruppen. Die Künstlichkeit der Konstruktion geht beiefid) aus diesen Zahlenverhältnissen hervor. Maßgebend für die Zusammenfügung so ungleich­artiger Gruppen war lediglich das Interesse Eng­lands, die Kontrolle über das mesopothamische Herzstück der Landbrücke nach Indien, deren Be­deutung die Entwicklung des Auto- und Flugver­kehrs gewaltig steigerte, mit der Kontrolle über das wertvolle Delgebiet von Mossul zu verbinden. Den Löwenanteil an den Dorkriegsrechten der Tür­kischen Petroleumgesellschaft hatte nach Ausschal­tung deutscher Interessen die Anglo Persian Oil Company geerbt. Standard Oil und eine franzö­sische Gruppe waren mit einbezogen worden. Nach dem Zustandekommen des britisch-amerikanischen ,Oelfriedens" konnte das vereinigte angestachfüche Oelkapital die französische Gruppe zu einer Sta­tistenrolle herabwürdigen. Der Staat Irak wurde geschaffen als Kulisse für die britische Mandats­gewalt mit ihren Flugzeugen und Panzerwagen und einer vorzüglichen Kamel-Kavallerie. Die in Aus- sich gestellte und 1932 mit dem Eintritt m den Völkerbund verwirklichteUnabhängigkeit des Königreiches Irak" bedeutete nur eine Figur aus dem Schachbrett britischer Orient-Diplomatie, auf dem sie Den Genfer Völkerbund schachmatt fetzte, um unangenehmer moralischer Verbindlichkeiten le­dig zu werden. Der britische Machtemsatz aus der Landbrücke nach Indien war auf diese Weise mit einer Milliarde Pfund Sterling Oelkapital ver­koppelt worden. Dem König Ghazi blieb aus diese Weise nur ein geringer Spielraum für seinen per­sönlichen Einfluß: er konnte sein Glück nur ver­bessern, indem er insgeheim mit dem Winde Der großarabischen Bewegung segelte; Grund genug für England ihm das Leben so schwer wie möglich zu

und von Norden her durch den Besitz Konstantino­pels und durch Einflußnahme im Kaukasus sowie in Transkaspien geschützt werden sollte. In diesem Rahmen sollte großarabischen Bestrebungen weit­gehend Rechnung getragen werden. Die angld- indische Richtung, die sich vor allem in dem lang­jährigen anglo-indischen Residenten auf der Insel Bahrein, Sir Percy Cox, dem späteren Ober-Kom­missar des Irak, verkörperte, sah in der Landbrücke vom Mittelmeer zum Persischen Golf nur eine Er­weiterung der von jeher dem anglo-indischen Zivil- dienst unterstellten britischen Einflußzone in und an diesem Meerbusen. Die anglo-indische Richtung über­trug auf die Landbrücke eine im Grunde überlebte feudale Herrschaftskunst, hie sie in Indien zu höchster Verfeinerung emporgetrieben worden war. Welt- klüger als die Vertreter der anglo-ägyptischen Rich­tung, wußten sich Sir Percy Cox und feine Schu­ler in der Praxis am besten durchzusetzen, wodurch sich aber die anfangs im Fahrwasser der anglo­indischen Richtung segelnde Londoner Regierung im­mer tiefer in Widersprüche verwickelte und immer häufiger gegenüber Türken und Arabern, vor allem aber gegenüber den Arabern, wortbrüchig werden

qien, Dänemark, Griechenland, Saudi-Arabien, Aegypten und Afghanistan, der Kaiser von Man- dschukuo, die Königin der Niederlande, die. Groß­herzogin von Luxemburg, der Prinzregent von Jugoslawien, der Regent des Irak und der Regent­schaftsrat von Siam, ferner der Reichsverweser Ungarns von Horthy und der königlich ungarische Ministerpräsident Teleki, der Staatschef Spaniens, die Präfidentey von Polen, Finnland, Litauen, Lettland, Portugal, der Türkei, Chinas und Bo­liviens sowie der Fürst von Liechtenstein, ferner der frühere König Ferdinand von Bulgarien sowie der rühere jugoslawische Ministerpräsident Stojadino-

ßen für.den modernen Weltverkehr ergeben, wie sie das Zusammenspiel von Auto- ustd Flugverkehr mit sich bringt. Nur so erklären sich die Wunder einer erneuten lebenskräftigen Türkei, das Aufsteigen des iranischen Phönix aus der Asche Vor-Kriegs-Per- siens, der Auftrieb der nationalen Unabhängig­keitsbewegung in Aegypten, vor allem aber der Weg, auf dem Ibn Saud nicht nur zum Gebieter über den größten Teil Arabiens, sondern auch zum gefährlichsten Gegenspieler des britischen Imperia­lismus im Nahen und Mittleren Osten werden

Berlin 21. April. (DNB.) Die als Gäste des Führers in'der Reichshauptstadt weilenden Ab­ordnungen von 24 Nationen hatten Ge­legenheit, das Reichssportfeld zu besichtigen. Im Haus des Deutschen Sports wurden Die Aus­länder von Tschammer und Osten herzlich begrüßt. Unter fachkundiger Führung besichtigten die Gäste mit größtem Interesse den Kuppelsaal und seine technischen Einrichtungen, die Schwimm- und Turnhallen, die einzelnen Sportplätze, das Maifeld und schließlich das Stadion selbst. Die ausländischen Delegationen hatten dabei Gelegenheit, den Sport­betrieb kennenzulernen. Der Reichssportführer be­tonte, daß das soeben Gesehene das ureigen st e Werkdes Führers fei, der diese Bauten bis tn alle Einzelheiten geprüft und betreut hat. Der Reichssportführer erinnerte an die hier abgehaltenen Olympischen Spiele 1 9 3 6, das größte Friedensfest, das die Welt- bisher gesehen habe und das ganz nach dem Herzen und dem Wunsch unseres Führers ausgerichtet, em Beweis dafür fei, wie der Führer den großen Zie­len Der Menschheit durch eine friedliche Tat dient. Dieser Boden sei dem deutschen Volke heilig, weil er der Kraft feiner Jugend geweiht ist und zugleich einen Festplatz biete, auf dem sich das deutsche Volk mit allen anderen befreundeten Völkern in brüderlichem Wettkampf trifft. Der Chef des Generalstabes der faschistischen Miliz, General Russo, sprach seinen und der Delegationen herz­lichen Dank aus und grüßte die deutsche Jugend, die auf diesen Kampfstätten ihre Kraft für die Zukunft holt und den Führer der Italien befreundeten

Beförderungen im Auswärtigen Amt.

Berlin, 20. April (DNB.) Der Führer hat dem Ministerialdirektor Gaus die Amtsbezeichnung Unter ft aatsfekretär verliehen; der Mini­sterialdirektor Prüfer wurde zum Botschafter zur besonderen Verwendung des Auswärtigen Amtes ernannt; der Generalkonsul Erster Klasse Gesandter K r i e b e l wurde zum Ministerialdirektor, der Ge­sandte Erster Klasse Freiherr von Richtho- f en zum Gesandten Erster Klasse in Sofia, der Generalkonsul Freiherr von Killinger. der Gesandte Freiherrvon Dörnberg sowie die Vortragenden Legationsräte Altenburg, Rohde und Schroeder wurden zu Gesandten Erster Klasse ernannt.

Neben den zum Tage der Parade nach Berlin eingelabenen ausländischen Ehrengästen wohnten auch die in Berlin beglaubigten Militärattches dem gewaltigen militärischen Schau, spiel bei. (Scherl-Bilderdienst-M.)

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Eine weitere Verwicklung entstand durch den Ehr-Ides Islams sich naturnotwendig aus der Ruckerobe- qeiz der Franzosen, ihren herkömmlichen Ruf rung der alten über die Landbrucke zwischen Mittel- als Beschirmer sowohl christlich-religiöser wie weit- \ meer und Indischen Ozean führenden Handelsstra-

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