Ausgabe 
22.2.1939
 
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beqrüfde er auch besonders die von auswärts er-

war dem Tanze gewidmet.

Die Ergebnisse:

KdF.-Svort weiter im Ausstieg

Der Die Ge- dem

Geschick gelöst. In der Schlußversammlung konnte Bürgermeister und Ortsbauernführer Albert Weil mitteilen, daß alle Prüflinge mitgut" bestanden hätten und daß die zwei Besten zum Kreiswett­kampf gemeldet würden. In seiner Ansprache wies er weiter auf die Wichtigkeit der Berufswettkämpfe hin und gab der Hoffnung Ausdruck, daß auch im kommenden Jahre wieder zahlreiche Jungbauern

Wiesbaden: Südweft Hessen 4:7 (3:2) ^Karlsruhe: Baden Mittelrhein 8:2 (5:2)

lung des Musikkorps des Inf.-Rgts. 116, unter Lei­tung von Korpsführer Feldwebel Ochse) mit den Chören des Vereins verbunden. Neben einigen Kunstchören fanden die Volkslieder, die vom Ge­sangvereinGermania" unter Leitung von Chor- meister Herrn. H a n st e i n (Friedberg) vorgetragen wurden, besonderen Beifall. Den Höhepunkt des Abends bildeten dann zwei musikalische Darbietun­gen, die vom Chor und Orchester gemeinsam be­stritten wurden; es waren dies derKärntner Lie­dermarsch" (Seifert) und der WalzerAn der scho­nen blauen Donau" (Ioh. Strauß). Beide Male mußte ein Teil wiederholt werden, so stark war der Beifall. Die übrigen Musikstücke des Orchesters fan­den ebenfalls lebhaften Beifall. Der Vereinsvor- fißende Willi Müller dankte am Schlüsse allen

zum Berusswettkampf antreten.

Gfs. Lang-Göns, 20. Februar. Die Abteilung Mütterdienst" des Deutschen Frauenwerks hielt hier einen 14tägigen Kursus über Gesundheits- und häus­liche Krankenpflege ab, der von Schwester Josephine Englert geleitet wurde. Die Teilnahme war sehr rege, die Mädchen und Frauen folgten aufmerksam den lehrreichen Vorträgen der Schwester. Zur Schlußfeier versammelten sich am Samstagabend die Teilnehmerinnen mit ihren Angehörigen und den geladenen Gästen im Saale desGambrinus". Nach einem von einem Frauenschaftsmitglied gesprochenen Gruß an den Führer, begrüßte die Frauenschafts­leiterin die Besucher und dankte der Schwester im Namen aller Kursusteilnebmerinnen. Es folgten dann abwechselnd Lieder und Gedichte. Dann svrach Schwester Ioseiine über Sinn und Zweck der Mütter­schulung, über die einzelnen Kurse sowie über das ganze Deutsche Frauenw-rk. Anschließend wurd» den Teiln-Hmerinnen die Bescheinigung über den Besuch des Kurses ausgebändiat. Die Teilnehmer blieben dann nach lange bei heiterer Unterhaltung durch Lieder, Theaterstücke usw beisammen.

* Ettipgshausen, 18. Febr. Die Sänger- vereiniaungConcordia»Liederkranz" hielt ihre Generalversammlung im Saalp Stein ab Nach der Begrüßung durch den Vereinsführer Karl Sann erstattete Rechner Görnert den Kassen­bericht, der einen günstigen Abschluß zeigte. Der Vorstand bleibt in' seiner bisherigen Ausarnrnen- seßung im Amt. Im Verlause der Versammlung wurde beschlossen, im Frühjahr in Gemeinschaft mit der Einwohnerschaft des Ortes einen Ausflug in den Wald m machen. Ferner soll eine Omnibus- fabrt an den Rbein unternommen werden. Der Ver­ein nimmt an dem Wertunassingen in Laubach teil. Ehren-Vereinsführer Job. O p v e r V. heftete so­dann die ihm beim Gausängerfest in Gießen über­reichteLudmig-Erck-Vlakette" als Schmuck an die Fahne des Vereins. Der Vereinsführer dankte ihm für sein reges Interesse, das er trotz seines hohen Alters noch der Sängersache widmet. Beim gemein­samen Gesang einiger Lieder blieb man noch ge­raume Zeit beisammen.

SJ.-fpori

Adlerpreis: Hessen schlägt Südwest!

s Lang-Göns, 18. Febr. Für die dies- jährige Schulaufnahme wurde eine Unter suchunq der 29 gemeldeten Kinder vom Kreisgesund - ...... Of ff X v« ha uvSam ri i i

durch Freude" betrieben und noch wesentlich aus­gebaut wird.

Besondere Aufmerksamkeit wird der fachlichen Schulung der Uebungswarte geschenkt, die in Rei­hen- und Wochenendschulungen gewissenhaft mit ihrer Aufgabe vertraut gemacht und eine regel­mäßige weltanschauliche Ausrichtung durch das Amt Werkschar und Schulung erhalten. Allen Beteiligten steht die Sportamts-Bücherei zur Verfügung, wie auch die Geräteausstattung eine starke Bereicherung erfahren hat, um allen Anforderungen entsprechen zu können. Die Betriebssportgemeinschaften nehmen weiter zu. Kleinere Betriebe, die nach den bis­herigen Bestimmungen keine Wettkampfgemeinschaf- ten gründen konnten, haben jetzt die Möglichkeit, sich in den DAF.-Sportgemeinschaften zusammen- zufinden, um hier leistungsmäßig zu arbeiten. Die bestehenden offenen und geschlossenen KdF.-Sport- kurse werden auch in diesem Jahre weiter aus­gebaut. Besonderen Zuspruch werden wieder die Segellehrgänge auf einigen Binnenseen, der Ostsee und dem neu erschlossenen Segelgebiet, der Adria, finden. Auch gibt die NSG. ,Kraft durch Freude" in landschaftlich schön gelegenen Gegenden Deutsch­lands jedem Volksgenossen Gelegenheit, seinen Urlaub sportlich zu verbringen. Hier hat jeder Teilnehmer die Möglichkeit, sich auf das Reichssportabzeichen vorzubereiten und es bei Erfüllung der Bedingun­gen zu erwerben. Wie auch das Freischwimmer­zeugnis sowie der Grundschein der Deutschen Lebens - Rettungs - Gemeinschaft erworben werden kann.

Der Wiesbadener Handball-Vorrundenkampf -

den Adlerpreis sah überraschend Hessens Gaumann- gentreffer. schäft mit 7:4 (2:3) Toren über die favorisierte 1

Beginn der IV. Winterlampfspiele der HZ.

Der Reichsjugendführer bei den Eissportlern.

Die Olympische Wintersportstätte von 1936, Gar­misch-Partenkirchen, ist in diesen Tagen Schauplatz der IV. Wintersportkämpfe der HI. Wieder hat der bayerische Wintersportplatz reichen Flaggenschmuck angelegt, nur sind es diesmal nicht die Fahnen des NSRL., sondern die leuchtend rotweißroten Banner der Hitler-Jugend, die neben den Fahnen des Groß-

- - cn9nr» ^inhPr murhen für Geislingen: Württemberg - Ostmark 8:9 (4:4) n. 23.

hettsamt vorgenommen. Alle Kinder n)röe5nf'ur i ßeiDüa" Sachsen __ Bayern 15:8 (5:4)

aufnahmefähig erklärt. Für die Gemeinden Allen- $ßeHfa(ßn Mitte 7:5 (3:3) n. 23.

N°HM°N°1? dar-n'Ll. D^LLtsichen Opp-ln- Schlesien - Pommern 8:5 (5:2)

und praktischen Arbeiten wurden mit viel Eifer und Hessen Sudwesl mif 7:4 (2:3).

Bei einer Arbeitstagung der Betriebssportwarte des Kreises Wetterau der NSG. .Kraft durch Freude" im Haus der Deutschen Arbeitsfront gab das KdF.-Sportarnt einen Rechenschaftsbericht über die im vergangenen Jahre geleistete Arbeit und einen Ausblick für die zukünftigen Aufgaben.

Im Auftrag des Kreisobmannes der DAF. sprach Kreissachbearbeiter Schmidt über Erziehung und Ausrichtung und stellte klar die großen Aufgaben der Zukunft heraus.

Kreissportwart Fel d h u s gab die Richtlinien für die kommende Jahresarbeit bekannt. Die Vor­arbeiten für denSportappell der Betriebe" sind im vollen Gange. Die Männer tragen wieder den I. und II. Teil in den verschiedenen Betriebsklassen, unter Hinzuziehung der Altersklassen, aus. Neu ist auch in den Austragungsbedingungen die Beteili­gung der Frauen für dieses Jahr. Für die Durch­führung ist die Zeit vom 15. Mai bis Ende Oktober angesetzt, die' Ausschreibungen erscheinen Mitte März. Dem bis jetzt gezeigten Interesse nach zu urteilen, ist in diesem Jahre mit der doppelten Beteiligung zu rechnen, was natürlich einen weite­ren Ausbau der Kampfrichterorganijationen erfor­dert. Erstmals findet auch in diesem Jahre eine sportliche Prüfung der Teilnehmer am Handwerker- Wettkampf, bestehend aus einem Hochsprung, Medi- zinballstoßen und 1000-Meter-Geländelauf, statt. Die erzielte Leistung wird nach Punkten gewertet und kann somit entscheidend in die Gesamtwertung ein- greifen.

Neu ist auch die Aufstellung von Mustergruppen, die, durch Kreis- und Gauentscheidungen gehend, beim Wettbewerb der KdF.-Reichstagung in Ham­burg, anläßlich desTages des Sports" in Er­scheinung treten. Den Mustergruppen wird die Auf­gabe gestellt, in einer festgelegten Zeit eine Vor­führung zu zeigen, die werbend für den Betrieb der Leibesübungen ist und die unter dem Leitgedanken steht:Schaffendes Volk treibt Leibes­übungen". Einen großen Auftrieb hat auch der Lehrlingssport in den Betrieben erfahren, der inner­halb der Arbeitszeit, wöchentlich 2 Stunden, nach den Richtlinien der Reichsjugendführung in Zu­sammenarbeit mit dem Sportamt der NSG.Kraft

Die Ungewißheit, die über dem Ausgang aller' Vertretung des Gaues Südwest erfolgreich, sportlichen Wettkämpfe liegt, zeigte sich auch bei Sieg der Hessen war zweifellos verdient, der Vorrunde um den Adlerpreis, die am Sonntag Mannschaft wartete mit einer vorzüglichen nach dem Ausscheiden Ostpreußens sechzehn Mann- samtleistung aus und hatte ihre Stutzen in chaften antreten ließ. Diesmal gab es aber gleich ausgezeichneten Torhüter Merget (rzulda) und den eine große Sensation durch das Ausscheiden des Nationalspielern Brohm (Fulda), Siebje (Äaijel), (Ludwigshafen) das erste Tor und zehn Minuten später erhöhte Becker (Pfungstadt) auf 2:0. In den restlichen Minuten bis zur Pause fielen noch drei weitere Treffer. Durch Eichhorn (Arolsen) und Lange (Hanau) glich Hessen zunächst aus, bann ergab ein von Obermark (Frankfurt) verwandelter Freiwurf die 3:2-Pausenführung für Südweft. Nach Seitenwechsel beherrschte Hessen klar die Lage. Wiese (Kassel) sorgte für den Gleichstand und durch drei Trefter von Eichhorn zogen die Gäste auf 6:3 I davon. Als May noch ein siebtes Tor warf, war I der Kampf entschieden. Erst in der Schlußminute 'erzielte Südwest durch Obermark den vierten Ge-

sch?enenen^Sonqesbri:der^ Der zweite Teil Abends Hessen. Baden Ostmark. Sachsen, Westfalen. Ber- jajienenen 0 lin-Kurmark, Niederrhein und Schlesien.

deutschen Reiches den Ort verschönen. Unsere Sport, juqend aus 33 Gebieten es fehlen nur die Gebiete Hamburg und Nordsee ist in einer Starke von rund 1100 Teilnehmern mit 200 Kampfrichtern ver­treten. Das Werdenfelser Land weist in den Bergen durchweg gute Schneeverhältnisse auf. Der Rießer See besitzt eine feste Eisdecke, so daß die sportliche Ab­wicklung der Kämpfe gesichert erscheint. Die Organi­sation liegt in den Händen von Obergebietsfuhrer Dr. Schlünder, dem Chef des Amtes für Leibes­übung in der Reichsjugendführung.

Im Olympia-Schiftadion erledigten am Dienstag die Hitlerjungen der Klaffen A und B sowie die Jungvolk-Springer ein Ausscheidungsspnngen, wo- bei lediglich 15 unter 100 Hitlerjungen ausschieden; bei den Jungvolk-Springern bewiesen alle ihre Qua­lifikation. Im Olympia-Eisstadion begann der Pflichtlauf des Jungvolks und der Jungmädel im Kunstlaufen. 24 Jungmädel und elf Pimpfe bestreiten am Mittwoch ihre Kür. Die ersten Entscheidungen im Eisschnelläufen fielen auf dem Rießer See m Gegenwart des Reichsjugendführers. In Klaffe A der HI. gewann Uhlig (Düsseldorf) den 500-m-Lauf in 59,5 Sekunden. Am Nachmittag wurden im Olym­pia-Eisstadion die Eishockey-Dorrundenkämpfe der JV. und der HI. durchgeführt.

Der Eckiwellmeister Bradl.

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Der 21jährige Salzburger SA.-Sturmführer 'Josef Bradl gewann in Zakopane den Sprunglauf und damit die Schi-Weltmeisterschaft. Hier wird der lachende Sieger nach feinem Erfolg von einem Ein­heimischen in der schmucken Landestracht beglück, wünscht. (Presse-Bild-Zentrale-M.)

Finnen-Seg in Lillehammer.

Bei strahlendem Sonnenschein, der aber bei der 6 Grad kalten Luft der guten Schneedecke nichts an­haben konnte, wurde am Dienstag bei den VI. Aka­demischen Weltwinterspielen der 5 X 8-km-Stafsel- lauf in der Nähe von Lillehammer ausgetragen. Die beiden Schleifen der in Form einer8" gelegten Rennstrecke wiesen die typischen Unterschiede der finnischen" undnorwegischen" Strecke auf. Die norwegische" Schleife führte über ein mit Abfahrten durchsetztes Gelände, während diefinnische" Strecke keine wesentlichen Höhenunterschiede zeigte. Die Staf­fel ging ohne deutsche Beteiligung vor sich und ent­wickelte sich zu einem Kampf der skandinavischen Länder, in den die Franzosen vergeblich einzugreifen versuchten; sie gaben beim vierten Wechsel auf. Finn­land siegte in 1:46,38 Stunden vor Norwegen (1:51,14) und Schweden (1:54,54).

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am Volk spricht am Freitudem 24. Februar 1939.

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