Ausgabe 
21.7.1939
 
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Riechers (Luftwaffe)

Aus -er engeren Heimat

Me ReichsweMmpse der SA. in Berlin

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Ueber 20000 Arbeitskameraden im Gau treiben reqelmäßig Sport.

jener Handwerker kann im Leistungs­kampf Anerkennung finden.

vermeiden, wenn man bewahrt.

** Vergeßt die Reiseapotheke nicht! Der Ferienreiseverkehr ist in vollem Gange. Eine Kleinigkeit genügt oft auf einer Reise oder einer Wanderung, die Stimmung beträchtlich zu ver­schlechtern, eine Kleinigkeit vermag aber auch um­gekehrt bei rechtzeitiger Anwendung die Genuß­freude auf die alte Höhe zu bringen. Wie oft stößt dem Reisenden oder Wanderer plötzlich etwas zu. und wie froh ist er, wenn er nicht vergessen hat, in den Koffer ober Rucksack eine kleine Reiseapotheke einzupacken, die die notwendigsten Mittel zur ersten Hilfe bei Unfällen, Verletzungen, plötzlichem Un­wohlsein und dergleichen enthält. Bei einer Reise­apotheke muß aber das Streben nach möglichster Einschränkung auf das wirklich Notwendige vor­herrschend sein. Von den äußerlich anzuwendenden Stoffen sind am wichtigsten die Verbandsmittel. Von inneren Mitteln leisten einige Tropfen eines konzentrierten alkoholischen Getränks bei richtiger Anwendung Gutes. Baldriantropfen, Aspirin und Pyramidon sollten immer bei der Hand sein. Zweck­dienlich ist es auch, ein Fläschchen Salmiakgeist mit- zunehmen. Der Salmiakgeist tut gute Dienste, wenn jemand in heißen, schwülen Tagen von Insekten gestochen wird.

In den Sommermonaten findet man dann und wann eine Nachricht, daß ein Bienenschwarm ein Fuhrwerk, eine Person oder ein Tierüberfallen habe. Da solche Nachrichten schnell von Ort zu Ort wandern, erweckt es den Anschein, als ob derartige Vorkommnisse häufig wären. Und doch sind sie, wenn man berücksichtigt, daß wir etwa drei Millionen Bienenvölker in Deutschland haben, außerordentlich selten. Geht man den Nachrichten auf den Grund, dann kann man in der Regel auch noch feststellen, daß nicht einmal die Bienen die Veranlassung zu dem Unfall waren, sondern die Menschen selbst, die in Unkenntnis der Natur der Bienen und ihrer Le­bensweise handelten, oder Unachtsamkeit, Sorglosig­keit oder Gleichgültigkeit im Spiele waren.

Die Biene ist von Natur aus ein furchtsames Geschöpf. Wer sie in der Natur auf einer Blume findet, kann sie in aller Ruhe betrachten. Macht er Miene sich ihr zu nähern, bann wird sie ängstlich daoonfliegen. Zur Wehr setzt sie sich nur, wenn sie sich angegriffen glaubt, ober ihren Stock bebroht fühlt, denn jede Biene, die sticht, muß damit ihr Leben lassen, weil der mit Widerhaken versehene Stachel in der Haut stecken bleibt und den Hinter­leib der Biene aufreißt. Auch schwärmende Bienen stechen im allgemeinen nicht: das brausende Sum­men, das beim Schwarmakt die Luft erfüllt, ist der Ausdruck der Lebensfreude, nichts anderes. Zieht also ein Bienenschwarm an jemand vorüber, so kann er ruhig stehen bleiben und sich das lustige Schau­spiel ansehen: keine einzige Biene wird ihn stechen. Nur schlagen darf er nach den Bienen nicht, die an

ihm vorbeisummen. Das würden sie als Bedrohung auffassen, und ein Unglück wäre bann leicht ge­schehen. Der Imker ist auf seinem Stand ja immer von summenden Bienen umgeben und wird doch nur selten gestochen, nicht etwa weildie Bienen ihn kennen , wie der Laie häufig annimmt, sondern weil er in seinen Bewegungen ruhig und bedacht ist, die Dienen sich also nicht bedroht fühlen.

Am meisten kommen unliebsame Ereignisse mit Bienen in den Trachtzeiten vor; vereinzelt auch bei Gewitterschwüle. Die Bienen sind bann besonders aufgeregt, und wenn sich ihnen nun Hindernisse in den Weg stellen, kann es Vorkommen, daß sie Tiere und Menschen angreifen, weil sie sich in ihrer Sam­meltätigkeit behindert oder selbst bedroht fühlen. Don einemUeberfaU" durch einen Bienenschwarm kann aber niemals die Rede sein.

Wer in der Nähe eines Bienenstandes Feldarbeit zu verrichten hat oder mit Gespannen beschäftigt ist, sollte auf diese Eigenart der Bienen Rücksicht neh­men, wenn er nicht sich unb die seiner Obhut an- vertrauten Tiere in Gefahr bringen will. Unfälle dieser Art sind, wie gesagt, nicht häufig, aber auch die wenigen, die vorkommen, könnten zum größten Teil durch etwas Vorsicht und Ueberlegung ver-

Arado mit 35,4 und (Luftwaffe) auf Mes- Insgesamt sind noch

Das schwere Verkehrsunglück bei Wiera vor Gericht.

Deutsche Jiuderer in Helsinki.

Auf der Olympischen Regatta-Strecke in Helsinki wird am 29. und 30. Juli die erste Internationale Ruder-Regatta ausgetragen, bei der auch deutsche Boote am Start erscheinen werden. Wratis- I a Dia Breslau, unser Europameister im Vierer m.St., meldete zu beiden Vierern und zum Achter. Paul Seedorf (Tangermünder RE.), der der Skullerzelle Grünau angehört, startet tm Senior-Einer.

Deutschland führt beim Ltalien-Flug.

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Schwimmfest im schönen Licher Waldschwimmbad

Llm dasBraune Band von Deutschland".

Der Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda hat das bereits traditionell gewordene RennenBraunes Band von Deutschland", das große repräsentative Ereignis des deutschen Renn- Portes, für reichswichtig erklärt. Die diesjährigen Veranstaltungen beginnen in München am 25. Juli. Das Rennen um das Braune Ban'd, das auch in diesem Jahre unter großer ausländischer Beteiligung tattfinbet, wird am Sonntag, 30. Juli, gelaufen.

NSG. Nach dem neuesten Stand bestehen im Gau Hessen-Nassau 439 Betriebssportgemeinschaften und 104 Wettkampfgruppen, die von dem Sportamt der NS.-GemeinschaftKraft durch Freude" betreut werden. Durch die Betriebssportgemeinschaften wer­den weit über 20 000 Arbeitskame- ) en des Rhein - Main - Gebietes erfaßt und

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auf Oberstleutnant Ahlefeldt erfchmitt mit 33,7 Punkten. 32 Maschinen im Wettbewerb.

mieden werden.

Immer wieder heißt es: Helft Unfälle verhüten! Auch der kleinste Verlust an Volksvermögen, der vermieden werden kann, muß vermieden werden. Und Unfälle der geschilderten Art lassen sich leicht Ruhe und Besonnenheit

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mit Neuerungen.

Die Erfolge der Segelflieger in diesem Jahre, bei einem Einsatz von 350 Flugzeugen in 12 regio­nalen Wettbewerben wurden schon mehr als 100 000 Ueberlandkilometer geflogen lassen erwarten, daß das Vorjahrsergebnis von 75 900 Flugkilometern in 2750 Flugstunden und 161 erfüllten Zielflugen noch gesteigert werden kann.

NSM.-Gruppe il l sendet ihre Besten.

Die Gruppe 11 (Hessen-Westmark) des NS.-Flie- gerkorps ist in diesem Jahr besonders stark vertre­ten. Konnte NSFK.-Obersturmführer Opitz bereits in der vorigen 19. Rhön den 5. Platz belegen, so ist er auch diesmal wieder dabei, startet mit einem Condor II a. Außerdem nehmen NSFK.-Sturmsuh- rer E r b - Flieger-HJ.-Angehöriger v. M a l a p e r t (Doppelsitzer-Typ Kranich), NSFK. - Angehöriger Schubert (Flugzeugtyp Minimoa) und als Nach­wuchsleistungsflieger der NSFK.-Mann Lipv- mann vom NSFK.-Sturm 2/75, Frankfurt a. M. (Flugzeugtyp 13) teil. NSFK.-Mann Lipp- rnann konnte bei dem Seaelflugwettbewerb der NSFK -Gruppe 11 während Pfingsten in Darmstadt in seiner Klasse die größte Punktzahl erreichen, ein junger Segelflieger, der auch in der Rhon zu den größten Hoffnungen berechtigt. Am Donnerstag sind bie vier Flugzeugführer mit ihren Mannschaften und dem gesamten Transportgerät von ihrem ,,2-ra^ ningstager" Darmstabt zur Wasserkuppe abgefahren.

Wehr-Mannschastskampf der Beiter.

Noch stärker als früher treten in diesem Jahr bie Reiter bei ben Reichswettkämpfen ber SA. in Er­scheinung. Für sie würbe diesmal ein vollständiges Programm ausgeschrieben, unb dazu kommen noch bie Reiterwettkämpfe mit ben Offizieren der ita­lienischen Miliz. Als Kernstück ber reiterlichen Wett­bewerbe muß ber Wehrmannschaftskampf angesehen werben, in bem ber siegreichen Mannschaft Der Ehrenpreis des Führers winkt.

Der Wehrmannschaftskampf der Reiter dient aus­schließlich der vormilitärischen Ausbildung junger Reiter. Die Austragung verlangte, daß die aus fünf Reitern unb einem Führer bestehenben Mann­schaften mit Ausnahme bes Führers den ungedien­ten Jahrgängen von 1914 bis 1922 angehoren müs­sen Wie überaus vielseitig die Ausbildung des ungen Reiters ist unb wie hoch die Anforderungen an körperliche Verfassung sowie °n technische Fertig­keiten, Einfühlungsvermögen unb Verbundenheit mit dem Pftrde sind, bas offenbart dieser Wettbewerb.

Langsdorf, 21. Juli. Gestern und heute tr. gneten sich in unserem Dorfe zwei Der- : ttj r 5 u n f ä U e. Gestern fuhr ein Omnibus, ' 6e; mit Arbeitern voll besetzt war, gegen zwei Buuernroagen. Glücklicherweise kamen Per- ioien dabei nicht zu Schaden. Fuhrwerke und Dunibus wurden erheblich beschädigt.

Tin schwerer Unfall ereignete sich heute d ^mittag gegen 8.15 Uhr inmitten des Dorfes, (hi Lastkraftwagen einer Firma in Settern bnfen kam, wie Augenzeugen berichten, mit zieni- [iiier Geschwindigkeit in das Dorf gefahren. Dabei krm ber Wagen auf ber regennassen Straße ins Schleudern unb guer über bie S t raß e z stehen. Bei bem Vorfall würbe bie hiesige Uährige Marie Hofmann schwer in Mit- ltLenschaft gezogen. Sie wurde mutmaßlich von bim Kraftwagen angefahren ber Tatbestanb steht ir einzelnen zur Stunde noch nicht fest und mitt dabei eine erhebliche Kopfverlet - 5 ng, so daß sie bewußtlos zu Boden stürzte. Die »llzeilichen Ermittlungen sind im Gange. Die oe- beuernswerte Frau wurde durch die Sanitätsberett- mft Gießen in die Chirurgische Klinik gebracht.

SSoemie bie Stabt Lich bem weiteren Ausbau bes Bades dauernd mehr ober mmber erhebliche Mittel zuführt so hat sie auch keine Kosten gescheut, bas am Sonntag ftattfinbenbe Schwimmfest auszugestal en. Dor allen Dingen hat sie zur Ausführung bes musika- Mcken Teiles bie Kapelle bes Gießener Fliegerhorstes niqen x ____finho weit unb breit

Titelkämpfe unserer Strahenfahrer.

44 Berufsfahrer und 91 Amateure am Start.

Die Meisterschaften unserer Amateur- und Be. rufsstraßenfahrer am 30. Juli in Frankfurt a. M. haben ein ganz hervorragendes Meldergebnis ge- unden. Im Wettbewerb der Berufsfahrer starten 44 Mann, darunter der Sieger der Großbeutschlanb- fahrt, Umbenhauer (Nürnberg), Meister Arents (Köln), Bautz (Dortmund), Schilb (Chemnitz), Mengler (Bielefelb), Scheller (Schweinfurt), K i j e w s k i (Dortmunb). 91 Fahrer aus 37 deutschen Stäbten streiten sich um ben Titel bes Amateurstraßenmeisters, der im Vorjahr in Gießen umkämpft worden war. Alle Namen von Rang sind vertreten, so der Berliner Titelverteidiger Herbert Schmidt, die Chemnitzer Hackebeil und Siegel, Heller, Schramm, S e u f e r t, Schellhorn (alle Schweinfurt), I r r g ain g (Berlin), Fritz E i ch h o r st (Frankfurt a. M.), Keßler und Kitt sie in er (Nürnberg).

wird in diesen Tagen an einem Nichtschwimmerbassin eingebaut. Zur Zeit wird das Bad an die elektrische Stromleitung der Stadt angeschlossen Besondere Sorgfalt wird jetzt auch der Reinhaltung des Wassers von Wasserlinsen zugewandt, das ja, wie ab und zu ftattfinbenbe Untersuchungen ergeben, als völlig ein- wand freies Teichwasser, natürlich nicht die Klarheit bes Leitungswassers anberer Schwimmbäder hat, dafür aber frei ist von Chlor unb anberen chemischen

he t wieder, wie bei ber Einweihung vor zwei Jahren ein großes Brillant-Feuerwerk stattftnden Wer damals vor zwei Jahren, dabei war, wird nie den außerordentlichen Eindruck vergessen, den das mitten im Wasser auf dem Steg abgebrannte Feuerwerk durch seine vielfachen

Reflere im Wasser hervorrief. Volksfest Konzen und Tanz und nicht zuletzt die 6Ut geführte Wir- schäft werden wieder dazu beitragen, baß das Fest zu einem Ereignis für die gan3e Umgebung.wirb, von dem man ebenso wie vor zwei Jahren noch

Der erste Tag brachte die Reitprüfung, die Fah­rerprüfung und die Prüfung ber Reitpferbe auf ihre Eignung als Zugpferbe. Die schwersten Auf­gaben haben bie Reiter aber noch bei ben Sonber- prüfungen im Schießen, Handgranatenwerfen, Hin- bernislauf, 6-Kilometer-Gelänberitt unb im ab- schließenben nächtlichen Streckenritt von 49 Kilo­meter zu lösen. Den Beginn machte bie Reitprüfung, ber auf bem Reiterplatz des Reichssportfeldes auch der Stabschef beiwohnte. Schrittreiten, Ueberschlag, kleine Mutprüfungen, Abteilungsreiten mit und ohne Bügel waren dabei jene Forderungen, bie zur vollständigen Beherrschung des Pferdes von den Jungreitern verlangt werden müssen. Anschließend mürben bie Pferbe in Wagen eingespannt und aus ber Straße am Glockenturm die Fahrerprusung ab­genommen. Einmal sollten hierbei bie Pferde ihre Vielseitigkeit als Gebrauchspferde unter bem Sattel unb am Wagen beweisen und zum anderen war für bie Bewertung der Fahrer insbesondere Haltung und Leinenführung maßgeblich.

Die Gruppe Nordsee« die sich schon frehn NA

Mancher Handwerksmeister und manche Meister- toi tun alles bies selbstverständlich. Sie beuten jar nicht barüber nach, baß bies etwas ist, was m Leistungskampf der Betriebe überhaupt Beach- urm finden könnte. Sie sind beglückt durch das ifeüM, wieder einem Menschen ein nettes Heim ml einen schönen Arbeitsplatz geschaffen zu haben, frbir sie haben gleichzeittg, vielleicht ohne es zu siftn, eine soziale Leistung vollbracht: denn Ge- ielü und Lehrling werden sich in der sauberen Um= icbmg wohlfühlen, sie werden zufriedener und Mlicher fein als bisher, und schließ ich wird dies iL in ihrer Arbeitsleistung zum Ausdruck kom- r gm Leistungskamps der deutschen Betriebe Dio diese Leistung aber trotzdem ihre Anerkennung simen, wenn die Prüfer der Deutschen Arbeitsfront iwGau Hessen-Nassau nach den vorbildlichen Kl«>n- de-ieben und nach den Nationalsozialistischen Dlitterbelrieben suchen.

Achtung vor dem Alter!

2" heutigen Aufgaben verlangen jugendliche Spann- krctt und Wendigkeit. Es gibt heute mehr ältere Mit- irlitcr in allen Betrieben als jemals zuvor, denen k\ Dank der Nation gebührt, wenn sie noch im

Drei 70-jährige in einer Woche.

Steinbach, 20.Juli. Am 18.Juli konnte be: Landwirt Jakob Horn III. in guter Gesund- he seinen 70. Geburtstag feiern. Am 21. Juli feiert be Landwirt Karl Keßler IV. seinen 70. Ge- bdstag. Auch er erfreut sich noch einer guten GLindheit. Am 24. Juli kann Johann Heinrich R th I. als Dritter in der Reihe der Alters- kaieraden seinen 70. Geburtstag feiern. Er erfreut sic ebenfalls noch guter Gesundheit: alle drei kon- ru noch ihrem Berufe nachgehen. Wir gratulieren hrzlich.

D Steinbach, 20. Juli. Am vergangenen Snntag hatte der hiesige NSV. -Kinder­garten die Eltern und alle Freunde der Kinder zu einem Kinderfeste eingeladen, das einen [ihnen Verlauf nahm. In festlichem Zuge zogen dtt Kinder vom Rathaus, in dem ber Kindergarten fme Stätte hat, durch das Dorf zum Sportplatz. Hir zeigten die Kinder in ihren Spielen und Dar- bitiungen, daß sie in dem Kindergarten unter Lei- tuig der Kindergärtnerin und ihrer hiesigen Gehil­fin viel gelernt haben. Die Darbietungen fanden fc?i den in stattlicher Zahl erschienenen Gästen ver- ümten Beifall. Der Vater eines der Kinder machte nr seinemSchifferklavier" die Begleitmusik.

Awei Verkehrsunfälle in Langsdorf.

gleichen Schritt und Tritt mit den jüngeren mar- chieren. Sie beweisen damit Pflichtbewußtsein und Opfersinn, der höchste Achtung verlangt. Im prak­tischen Leben des Alltags wird, wie die Deutsche Arbeitskorrespondenz schreibt, leider oft darüber hin­weggesehen. Die jungen Draufgänger in ben Be­trieben denken manchmal ein wenig zu gering­schätzig über ihre älteren Arbeitskameraden. Gewiß ist die Leistung heute der erste Maßstab für den Wert eines Menschen, aber das gilt nicht nur von der Leistung in der Gegenwart, sondern auch von der Leistung, die ein Mensch schon in vielen Jahr­zehnten hinter sich gebracht hat. Das sollen die Jun­gen nicht vergessen. Sie werden in 30 unb 40 Jah­ren auch langsamer und bedächtiger sein und wol­len deswegen nicht geringer geachtet werden. Sie haben allen Grund, mit Stolz und Anerkennung vor den alten Arbeitskameraden zu stehen. Das gilt für den Lehrling und Betriebsführer genau so wie für jeden anderen. Der Jugend soll oer Füh­rungsanspruch nicht bestritten werden, hier handelt es sich aber um die innere Haltung, mit der sich jung und all gegenüberstehen.

Von einem Bienenschwarm übersatten.."

Helft Schaden verhüten!

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Me20. Rhön"

Der 20. Segelflug-Wettbewerb, der vom 23. Juli bis 6. August auf dem Gelände ber Reichsftgelflug- schule Wasserkuppe in der Rhön durchgeführt wird, überrascht durch einige Neuerungen. Zu den beiden Wetbewerbsklassen Einsitzer und Dockckelsitzer für die 42 bzw. 18 Meldungen abgegeben wurden, ge­sellen sich diesmal noch 12 Nachwuchsflie­ger, die zum ersten Male bei derRhön" zuge­lassen sind. In den Vordergrund werden sogenannte Dreiecksflüge sowie Zielflüge gestellt sein, da es sich bisher erwiesen hat, daß Segelflieger bei Lang­streckenflügen vielfach vorzeitig niedergehen mußten, da Landesgrenzen ihnen den Weiterflug nicht ge­statteten.

Bei den Dreiecksflügen mit mehrfacher Umrun­dung wird die Kürze der Flugzeit gewertet. Da­neben wird es natürlich auch weiterhin Zielftrecken- und Höhenflüge geben. Ein Blick auf die Teilneh­merliste zeigt, daß unsere Berühmtesten wieder da­bei sein werden. Mit Schmidt, Bräutigam und Flinsch haben die drei Erstplacierten des Zielstreckenfluges FreiburgStettin gemeldet, wei­ter- sind noch Hofmann, Ziller, Opitz. Huth, Spate und Karch bei den Einsitzern, sowie Bödecker-Zan- der Romeis-Prestele und Kahlbacher-Kaleta als die bekanntestenZweisitzer" vertreten. An Typen wer­den im Zweisitzer ausschließlich derKranichs, und als Einsitzer vornehmlichWeihe",Condor" und Reiher" verwendet, dagegen fehlt noch das Olym­piaflugzeugMeise", das noch nicht in genügend Exemplaren zur Verfügung steht.

DerIV. Raduna del Littorio", ber Jtalien- Rundflug, nahm in Rimini mit den technischen Prüfungen seinen Anfang. Von den 42 gemeldeten Maschinen waren 35 zur Stelle, darunter auch die deutschen Messerschmitt-Taifun und Arado. Nach den bisher durchgeführten Prüfungen liegen die deutschen Teilnehmer an der Spitze. Der Vorjahrs­sieger, Dipl.-Jng. Di e te rle (Luitwaffe) auf Messerschmitt, hat mit 39,6 Punkten die Führung vor Dipl.-Jng. Beauvais (Luftwaffe) auf Arado «... mit 367 Punkten, dem Franzosen Martin Emille rad. . auf S A.J 2/S. mit 35,6 Punkten, Leutnant j treiben regelmäßig Sport.

Lpd. Marburg, 20. Juli. Am Pfingstsamstag vorigen Jahres ereignete sich auf einem Straßen­übergang über die Geleise der Main-Weser-Bahn in ber Nähe der Haltestelle Wiera ein schwerer Der- ; kehrsunfall, dem drei Menschenleben zum Opfer fielen. Ein Lastauto der Obstweinkelterei S e n g aus Arnsheim wollte die Gleise überqueren, als ein Eil­zug in Richtung Kassel heranbrauste. Der Lastkraft­wagen wurde gänzlich zerttümmert und die drei Insassen auf der Stelle getötet. Der Unglücksfall hatte seine Ursache darin, daß die Schranke nicht geschlossen war. Auf der im allgemei­nen nur wenig benutzten Haltestelle Wiera tut nur ein Mann Dienst, dem auch die Schließung der nahe­gelegenen Schranke obliegt. Zur Zeit des Unfalls war ihm ein junger Mann, der ausgebildet werden sollte, zugeteilt. Ermittlungen ergaben bann den Verdacht, daß dieser junge Mann die ge­schlossenen Schranken unbefugt g e - öffnet und damit dem Lastkraftwagen die Mög­lichkeit zur Uebersahrt gegeben hätte. Er wurde vor Gericht angeklagt, jedoch ergab die Beweisaufnahme, daß er die Schranke nicht unbefugt geöffnet hatte. Er wurde wegen erwiesener Unschuld freigesprochen. Nunmehr richtete sich bas gerichtliche Verfahren ge­gen ben diensttuenden Beamten der Haltestelle. Er wurde wegen fahrlässiger Tran s p o r t = gefährdung und fahrlässiger Tötung angeUagt, in der im Mai d. I. stattgefundenen Verhandlungen des Schöffengerichts aber frei- gesprochen. Die Staatsanwaltschaft war mt diesem Urteil nicht einverstanden, so daß sich auf ihre Berufung hin nunmehr die Große Sttafkam- mer mit der Angelegenheit befassen mußte. Die Ver­handlung fand in Verbindung mit einem Augen­scheintermin in Wiera statt. Nach sehr eingehender Beweisaufnahme kam das Gericht zu der Ueberzeu- gung, daß der Angeklagte die rechtzeitige Schlie­ßung der Schranke im Drange der an den Pfingst­tagen immer etwas größeren Dienstobliegenheiten unterlassen hat. Unter Berücksichtigung des dem An­geklagten ausgestellten guten Leumundes und der amPfingsamstag bestehenden besonders schwierigen Verhältnisse auf der kleinen Haltestelle Wiera erach­tete das Gericht die Schuld des Angeklagten als gering und erkannte an Stelle einer an sich ver­wirkten Gefängnisstrafe von einem Monat auf 100 Mark Geldstrafe.

515©. Auch das Handwerk nimmt am Leistungs- IliM der deutschen Betriebe teil und erfreulicher- iißift von Jahr zu Jahr in ständig steigendem Um- jmj Hieraus erkennen wir, daß die Hemmungen, j e manche Handwerker einmal hatten, im Schwin- ;,n begriffen sind. Sie haben zum großen Teil iho gemerkt, daß es nicht auf den Einsatz uner- iljfer Mittel ankommt, sondern daß auch der Milte Handwerker Aussicht hat, in diesem Lei- jumslampf Anerkennung zu finden.

Gi ist ja nicht so, daß die Finanzen ausschlag- «lebinb sind. Das Zimmer, in dem der Geselle iwftt, wird frisch gestrichen. Saubere Gardinen ind ein Blumentopf können hier Wunder wirken. : nbroo ist ein Raum, der sich als nettes Lehr- 1 n^stübchen Herrichten läßt. Meister und Meister­st bedenken, wie sie für Gesellen und Lehrling .inwarmes Mittagessen beschaffen. Für viele Dinge, ir bie bie Kraft des kleinen Betriebes nicht aus- -eit t, gibt bet Beitritt zum Sozial-Gewerk Möglich-

* Lich, 20. Juli. Selten hat man wohl ber Ent- Drfüing der Wetterlage hier mit mehr Spannung iwb zum Teil Besorgnis entgegen gesehen als i(-abe in diesen Tagen. Am kommenden Sonntag hält die Stadt in ihrem Waldschwimmbad ein zmßes Sommerfest, verbunden mit Schwimmwett- jempfen dabei Austragung des Wanderpreises !»( Stadt Lich, Kunstspringen, Wasserballspielen, 8 -lksfest, Konzert und Tanz ab. Das Waldschwimm- befo, das in seiner vollständigen Holzkonstruktion als u nes Naturbad so ganz was anderes ist als fast a.ie mehr oder minder großen Betonichwimmbader, J b das wegen seiner wundervollen idyllischen Schönheit in immer steigendem Maße besonders von Auswärtigen besucht wird, ist im laufenden Jahre ton der Stadtverwaltung, bie sich ber Dertehrs= roeit unb breit

«rbenben Gigenfd)aften des Bades wphl bewußt °-rpfl,cht°, mirb na* Anbruch der Dunkel-

t;:, weiter ausgebaut worden. Zunächst wird in den j bekannt ist. S r . s,_ in vorigen Jahre schon errichteten Wirtschafts- i mmen eine gut eingerichtete Bad-Wirrschast be= büeben.

Weiterhin hat die Stadtverwaltung, und das hat b'm, wenn man so sagen will, repräsentativen Teil I:s Bades ein ganz anderes Angesicht gegeben, den p'oßen breiten Dammweg, der seither nur (haussiert oar, mit Platten belegen lasten, am Eingang und am Hinteren Ende schöne neue Tore anbringen und en Blumenbeet einpflanzen lassen. Die große Rutsch­bahn am Schwimmbassin steht schon einige Zett und torb eifrig benutzt, eine zweite« kleinere [üc Kmoer