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Wetterbericht
Bei nur schwachen Luftgegensätzen und daher geringer Luftbewegung liegt Mitteleuropa innerhalb großer feuchter Luftmassen. Es kommt daher bei wechselhafter Bewölkung örtlich zur Ausbildung von gewittrigen Schauern. Eine wesentliche Aenderung der Wetterlage ist noch nicht zu erwarten.
Vorhersage für Samstag: Veränderliche Bewölkung, mit örtlich auftretenden Gewitterschauern, nur mäßig warm, schwüle südliche Winde.
Vorhersage für Sonntag: Wechselhaft, gewittrig, schwül.
betrauert das Ableben ihres lieben Altersfreundes
Karl Otter.
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Bucht, so bemerkt man, daß die Territorialwassergrenzen sehr kompliziert liegen. Und die vielen Verletzungen der Hoheitsrechte in den Küstengewässern, wobei im vergangenen Sommer zwei finnische Seewachtschiffe für mehrere Wochen von den Sowjetrussen beschlagnahmt worden sind, reden eine be-
Gleibergfest 1959
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Die Rote Osiseeflotte
Von unserem B. G.-Korrespondenien.
Nationalität steht ihnen höher als die Konfession. Darunter leiden wir."
Dann charakterisiert Bismarck den Zickzackturs der deutschen Ostpolitik und erinnert an den Einfluß der Radziwills am preußischen Hofe, freilich: „Der alte ich möchte sagen, kindliche Polenkultus wäre jetzt' nicht mehr möglich, wie er in meiner Jugendzeit herrschte, wo man uns in der Singstunde polnische Lieder lehrte, allerdings zugleich mit der Marseillaise." .... .,
Seherisch blickt der Kanzler in Möglichkeiten einer Zukunft. „Wir haben Jahrhunderte gelebt ohne die Reichslande: wie aber unsere Existenz sich gestalten sollte, wenn heute ein neues. Polen sich bildete, das hat noch niemand auszudenken gewagt! Früher war es eine passive Macht, heute aber würde es, unterstützt von anderen europäischen Mächten, ein aktiver Feind sein, und so lange es nicht Danzig, Thorn, und Westpreußen in
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rauscht. Mücken tanzen, und in den Kiefern zanken sich Krähen. Plötzlich wird man von einem fremden Geräusch aufgeschreckt. Es ist weder Wellenrauschen noch ein klopfender Fischerbootsmotor. Es kommt auch nicht von der See. Da taucht hinter der felsigen Kuppe des Lounatkorkia ein Geschwader sowjetrussischer Flugboote auf. Die Maschinen sind kaum zu sehen. In Dunst unb Sonnen glast entschwinden sie nach Westen, nur der Wind trägt stückweise Motorenlärm an unser Ohr. Aber russische Flugboote sind in dieser Gegend nichts Besonderes.
Wenn der Himmel bewölkt ist, dann wird auch die nordische Mittsommernacht dunkel und schwarz. Vom Lounatkorkia, der als höchste Erhebung Suur- saaris 158 Meter hoch sein felsiges Haupt aus den Fluten reckt, hat man in dieser Nacht keine gutt Sicht. Die Leuchtfeuer brennen bereits. Als dunkler Streifen liegt Tytsärsaari im Süden, kaum noch zu erkennen. Da tauchen plötzlich dunkle Schatten auf. Sie bewegen sich schnell von Osten nach Westen. Dem ersten kleinen Schatten folgen zwei größere, dann wieder drei kleinere. Kein Zweifel, die Rote O st s e e f l o t t e ist auf Manöver. Mit Hilfe eines festen Punktes beobachtet man die Geschwindigkeit. Vier Torpedoboote und zwei Kreuzer jagen in Kiellinie nach Westen. Jetzt blinken Signale auf vom letzten ... Torpedoboot: Punkt, Punkt, Strich, Punkt ... und der vorderste Kreuzer beantwortet sie. Im Corso in Suurkylä ist Tanz. Die Badegäste flirten und unterhalten sich gut. Eine Kapelle spielt Melodien aus „Traviata". Wenige Kilometer nach Süden entfernt jagt die Rote Flotte durch die Nacht.
Bismarck an die Posener
Äon Dr. Franz Lüdtke.
Hauptschriflleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und die Bilder: Dr. Fr. W. Lange (erkrankt), i. V.: Ernst Blumschein-, für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot (beurlaubt), i. 23.: Dr. Fr. W. Lange: für Qtabt Gießen, Provinz und Wirtschaft: Ernst Blumschem/ für Sport: Heinrich Ludwig Neuner. Anzeigenleiter-. Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. 2). 21. VI. 1939: über 9000. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei, R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugs, preis 2,05 RM. einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufs- preis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig.
Zum alten Kanzler wallfahrten sie alle, die Manner aus den deutschen Stämmen. Sie wollten dem Gestürzten, dem guten Ekkehardt seines Volkes, ihtt Liebe zeigen, ihr Vertrauen: sie wollten ihm auch ihre Sorgen bringen. Sie wollten seinen Worten lauschen, die so ehern waren wie stets. So kamen sie auch aus den preußischen Ostmarken. Die hier auf völkischem Vorposten standen, sie mußten um des Ostens Not, um die Kämpfe, die hier, im ost erbittertsten nationalen Ringen, auszufechten waren. Denn sie kannten die unterirdisch wühlende Gefahr, die sonst im kaiserlichen Deutschland kaum einer ahnte. Sie standen Tag um Tag in diesem Ringen. Sie wußten: es ging um das Reich.
So strömten denn an einem Sommertag des Jahres 1894 die Deutschen der Provinz Po se n zu ihm, dem Schmied des Zweiten Reiches. Weit über 2000 waren es, die sich vor seinem Guts- haus in Varzin drängten, geführt von dem greifen, doch immer noch jugendlichen Oekonomierat Kenne m a n n , dem nie ermüdenden Vorkämpfer des ostmärkischen Deutschtums. Er stand im gleichen Alter wie der Fürst, dem er nun, tiefbewegt, die Huldigungen seiner Posener Landsleute darbrachte. Von reißenden Schmerzen gequält, aber aufrecht- stehend, Feuer im Herzen und in den Augen, antwortete Bismarck.
Sie hörten seinen grimmigen Humor. Ein Invalide der Arbeit sei er: die Diplomatie verbrauche die Nerven ... Sie hörten seinen Dank. Und sie lauschten seinen Worten, die um die Zukunft ifyrcr Heimat gingen. Er selber war's doch gewesen, der das altdeutsche Elsaß dem Reich zurückgewonnen hatte. Was aber erklärte er jetzt? Wir werden das Elsaß nie aufgeben, noch weniger aber die Grenze im Osten! Und wörtlich: „Wir können beides nicht missen, Posen noch weniger als das Elsaß." Durch eine feindliche Stellung in der Nahe der Oder würde Berlin gefährdet sein! „Wenn es je zur Entscheidung kommt, werden wir entschlossen bleiben, den letzten Mann und die letzte Münze in unseren Taschen für die Verteidigung der deutschen Ostgrenze zu opfern." Welche Politik hatte das Reich, so fragt er, getrieben? „Wir haben uns in unseren Ansprüchen auf das beschränkt, was zu unserer Existenz, was zum freien Atmen einer großen Nation in Europa, die wir sind, notwendig ist." Wir griffen, so erklärte Bismarck, nicht auf das weite deutsche Sprach-. und Kulturgebiet in Europa zurück; was hätten wir sonst alles ins Reich zurückführen müssen! Nein, wir blieben bescheiden, und wir begnügten uns mit der starken Einheit der deutschen Stämme innerhalb des nun einigen Reiches. Waren die anderen Völker uns in der nationalen Entwicklung seit hundert Jahren weit voraus, so haben wir das eingeholt. „Ein einig Volk ist in merkwürdig kurzer Zeit geschaffen worden ..., wenn auch mit Blut und Eisen!" — „Möge Gott geben, daß es von Dauer und keinem Wechsel unterworfen ist!"
Bismarck erinnerte seine Hörer an den polnischen Aufstand 1848 in der Provinz Posen. Es war dieses Jahr ja der Augenblick, da seine politische Arbeit ihren Anfang nahm. Sie lag keine fünfzig Jahre zurück, und nicht nur er und sein Altersgenosse Kennemann, sondern noch mancher, der jetzt hier stand, hatte lebendige Erinnerungen an jene Zeit des Kampfes um Ehre und Volkstum im Osten. Es ging auch damals nicht, sagt Bismarck, gegen das polnische Volk als solches, sondern gegen seine Drahtzieher. Feinde des Deutschtums seien in erster Linie der polnische Adel und die polnisch- katholische Geistlichkeit. Aber, so erklärt er, „mir sind Vorgänge bekannt, daß auch deutsche Geistliche um des lieben Friedens geholfen haben zu polo- nisieren". Wir Deutsche stellen die Konfession oft höher als die Nationalität. „Bei unfern Gegnern, bei Franzosen und Polen, ist das umgekehrt: die
rebte Sprache.
Dieselben Schiffe, die nun kürzlich vor Gotland beobachtet werden konnten, tauchten wenige Tage vorher zwischen den beiden finnischen Inseln Suursaari und Tytärsaari auf. Die finnische Insel Suursaari, die mitten in der Finnischen Bucht zwischen Finnland, Estland und Sowjetrußland liegt, ist in Befolgung des Dorpater Friedensvertrages militärisch neutralisiert. An der Nord- und Südküste dieser Insel, wo die Leuchtfeuer stehen, wird lediglich der Seebefeuerungsdienst durchgeführt, denn die Insel liegt dicht an den belebten Wasserverkehrsstraßen, die einerseits zu den finnischen Häfen Kotka und Viipuri (Wibor) und anderseits zu den sowjetrussischen Häfen Kronstadt und Leningrad führen, ßn ununterbrochener Reihenfolge tauchen hier die Handelsdampfer auf und verschwinden wieder. Bei einem Besuch auf Suursaari kann man aber nach mehr sehen als schwerfällige Frachter und Fischerboote. Denn die Insel ist gewissermaßen ein Vorposten, von dem aus man ungehindert in alle Windrichtungen blicken kann. So sieht man im Süden die finnische Insel Tytärsaari, im Osten Lavansaari und gegen Norden Haapasaari. Wenn man scharfe Augen hat oder ein Fernglas, stellt man noch weitere Klippen fest.
Suursaari, das größte Eiland in diesem Jnsel- kranz, ist eine beliebte Ferien- und Bade-Insel, die sich den Sommer über eines regen Zuspruchs erfreut. Wie gesagt, auf dieser Insel kann man mehr sehen, als sonst irgendwo. Morgens liegt man in den Klippen. Die Sonne brennt und das Meer
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seinen Besitz gebracht hätte, und ich weiß nicht, was der leicht erregbare polnische Geist sonst noch «x, streben möchte, würde es stets der Bundes, genösse unserer Feinde sein." — „Die Polen haben auch Parteien, aber, sobald nationale Verhältnisse in Frage kommen, schwinden alle Par. teifragen. Möchte es doch auch bei uns so werden!"
Bismarcks Worte waren ein heißer Appell an die Einigkeit aller Deutschen. Z u e r st die Nation! „An der nationalen Grenze müssen wir alle Parteiunterschiede vergessen und eine geschlossene Phalanx bilden!" Wir singen die Wacht am Rhein, aber an Warthe und Weichsel steht sie ebenso fest. Nur einig müssen wir sein, wenn es um die Fragen der Nation geht; dann ist die Deutschheit von Warthe und Weichsel unerschütterlich. Jetzt aber heißt es: „Fechten und zusammenstehen!" Die besten Helferinnen im Kampf der Männer seien die Frauen der Ostmark; mit einem Hoch auf sie schließt Bismarck seine Rede in Varzin. — Es war, als habe er öorausgeschaut, was 25 Jahre danach kam: als die Parteien über den nationalen Geist siegten, zerbrach mit der deutschen Wehr auch die alte Ostmark...
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Gerade in diesen Wochen hak die „Krasny Flöt , die Rote Flotte, viel von sich reden gemacht, und wenn man den Zeitungsmeldungen nachgeht, stellt man fest, daß finnische, estnische und schwedische Blätter immer wieder Meldungen über das Auftauchen sowjetrussischer Kriegsschiffe vor ihren Küsten bringen. So liegt eine neue Meldung aus Stockholm vor, nach der sowjetrussische Kriegsschiffe v v — beobachtet werden kannten. Ein andermal sahen finnische Fischer sowjetrussische U-Boote in der Nähe von Aland, und est-
führer zur besonderen Vorsicht hätte ermahnen müssen. Gegen den Lokomotivführer'ist Haftbefehl erlassen worden wegen fahrlässiger Transportgefährdung und fahrlässiger Körperverletzung. Mit- angeklagt ist aber die berüchtigte „polnische Wirtschaft", die einen Güterzuglokomotivführer ohne Anweisung und Warnung mit einem D-Zug durch den Danziger Hauptbahnhof brausen läßt.
Deutscher Flugweltrekord anerkannt.
Wie der Aeroklub von Deutschland mitteilt, hat die Federation Aeronautique Internationale (FAI) den am 26. April 1939 von Flugkapitan Fritz Wendel auf einem Messerschmidt-Jagdeinsitzer Me 109 R aufgestellten absoluten Geschwmdigkeits- rekord für Flugzeuge offiziell bestätigt. Damit ist die hervorragende Leistung des Piloten Wendel und seines Messerschmidt-Flugzeuges, mit dem er 755,11 Stundenkilometer erzielte, auch international anerkannt worden.
Schweizer Flugzeug bei Konstanz verunglückt.
Donnerstagnachmittag verunglückte das planmäßige Schweizer Verkehrsflugzeug HB—IXA der Strecke Wien—Zürich gegen 17 Uhr in der unmittelbaren Nähe des Flughafens Konstanz, als es eine Notlandung vornehmen wollte. Die aus Flugkapitän Ackermann und Flugmaschinist M a n n h a r t bestehende Besatzung, sowie vier Fluggäste kamen dabei ums Leben. Dieser Unfall trifft die Schweizer Luftfahrt ganz besonders hart, da die Swisse-Air in Flugkapitän Ackermann einen ihrer bewährtesten Pioniere verliert. Ackermann war nicht nur einer der bekanntesten Verkehrsflieger, sondern hat sich auch als Schriftsteller durch eine Reihe viel beachteter und erfolgreicher Bücher einen Namen gemacht.
Schußwaffe in Kindeshand.
Ein schwerer Unglücksfall trug sich in dem Ort Fließen bei Bitburg (Eifel) zu. Ein fünfjähriger Junge machte sich an einem Jagdgewehr zu schassen, das im Wohnzimmer stand, und ging damit auf em nahegelegenes Feld. Plötzlich ging ein Schuß los, und die Schrotladung drang dem Kinde in den Unterleib. Obgleich Hilfe zur Stelle war, erlag der Junge nach wenigen Minuten feinen schweren Verletzungen.
Tod in der Badewanne.
In Ulm ist die Ehefrau eines ehemaligen Hotelbesitzers einem eigenartigen Unfall zum Opfer gefallen. Die 53jährige Frau griff, in der Badewanne sitzend, nach einer eingeschalteten elektrischen Lampe, was einen Kurzschluß auslöste. Dieser versetzte der Frau einen so starken Schlag, daß sie das Bewußtsein verlor. Die Lampe fiel über sie und verursachte tödliche Brandwunden. Dieser Unglücksfall ist wieder eine ernste Warnung, bei Benutzung der Badewanne jede Berührung mit elektrischen Geräten zu vermeiden.
jüdische Devisenschieber in Italien verurteilt.
Der italienische Minister für Devisenbewirtschaftung f)at elf Devisenschieber, darunter zwei Ausländer, die Wertpapiere und Banknoten im Werte von insgesamt 6,6 Millionen Lire unter Umgehung der Devisenbestimmungen über die Grenze brachten oder bringen wollten, zu einer Gesamtgeldstrafe von rund 27,4 Millionen Lire verurteilt. Von den Devisenschiebern, die fast ausnahmslos Juden sind, wurden neun auf die Liparischen Inseln verbannt, die beiden Ausländer ausgewiesen.
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Leder-Röhrig, Neustadt 43
Heute abend entschlief sanft nach langem, mit Geduld getragenem Leiden unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und
Urgroßmutter
Frau Elise Schäfer Ww., geb. Kreimer
im Alter von 77 Jahren.
Die trauernden Hinterbliebenen:
Familie Karl Schäfer III. und alle Angehörigen.


