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Oie Politik -er Achse ist eine Politik -es Friedens
und -er Zusammenarbeit.
Mussolini antwortet Roosevelt. — Oie Vorbereitungen zur Weltausstellung in Rom
45,50, Kälber 32 bis 65, Hammel nicht notiert.
geteilt; Schafe mittel.
eine vorläufige der Gouverneur von Weltausstellung kurz sang und Zweck der
Rede nicht
Rom und der Präsident der einen Bericht über den llm= Ausstellung gegeben hatten,
Der Führer empfing in der Reuen Reichskanzler in Gegenwart des Reichsministers des Auswärtigen von R'ibbentrop unter dem üblichen Zeremoniell den neuernannten königlich-jugoslawischen Gesandten Dr. Ivo Andric zur Entgegennahme seines Beglaubigungsschreibens und des Abberu- 'fungsschreibens seines Vorgängers, des jetzigen jugoslawischen Außenministers Cincar Markowitsch.
schiedenen Friedenston sprechen zu hören, i Schafe 32 bis 42, Schweine 49,50 bis 58,50 Mark. — Sie Welt werde ihm sicherlich dafür dankbar sein. Marktverkauf: Großvieh, Kälber und Schweine zu-
Der Führer hat im R e i ch s m i n i st e r i u m ür Volksaufklärung rind Propaganda ernannt zu Ministerialdirigenten: die Ministerialräte Dr. Erich Müller und Professor Dr. Schmidt- Leonhardt, zu Ministerialräten: die Oberregierungsräte Georg Wilhelm Müller und Dr. Zeller, zu Oberregierungsräten: die Regierungsräte Braeckow, Diewerge, Heusinger von Waldegg, Dr. Krieg und Schlecht.
Kleine politische Nachrichten.
Der Führer hat dem ordentlichen Professor süL Psychiatrie in der Medizinischen Fakultät der Uni* versität München Dr. med. Ern st Rüdin in, München anläßlich der Vollendung seines 65.Lebens- jahres in Anerkennung feiner Verdienste um dis Entwicklung der deutschen Rassenhygiene dis Goethemedaille für Kunst und Wissenschaft verliehen.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 21. April. (Dorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 1314 Rinder (251 Ochsen, 214 Bullen, 605 Kühe, 244 Färsen), 377 Kälber, 25 Schafe, 349 Schweine. Es kosteten: Ochsen 37,50 bis 46,50 Mark, Bullen 37,50 bis 44,50, Kühe 20 bis 44,50, Färsen 36,50 bis
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Zum Geburtstag des Führers sind im Reichs- j u st i z m i n i st e r i u m ernannt worden: Zum Ministerialdirektor: der Ministerialdirigent Quassowski; zu Ministerialräten: der Oberregierungsrat Dr. Huber, die Landgerichtsdirektoren Altrneyer, Dr. Mitzschke, die Kammergerichtsräte Friedrich, Kühnemann, Sommer, der Öberlandes- gerichtsrat Dr. Friedrich, die Oberstaatsanwälte Ebert, Klemm, Dr. Krug, Dr. Rörr.
Der Führer empfing in Gegenwart des Reichs» Ministers des Auswärtigen von Ribbentrop den königlich - rumänischen Außenminister Grigore G a f e n c u in der Reuen Reichskanzlei zu einer längeren Aussprache. Vorher hatte Außenminister" Gafencu am Ehrenmal Unter den Linden einen Kranz niedergelegt. Am Mittag gab Reichsaichen- minister von Ribbentrop zu Ehren seines rumänischen Gastes ein Frühstück im kleinen Kreise in seinem Hause in Dahlem.
Aus Anlaß seines Geburtstages hat der Führer? dem am 24. März 1939 75 Jahre alt gewordenen Ministerialdirektor i. R. Geheimen Negierungsrat Professor Dr. Robert von Ostertag (Tübingen) als dem verdienstvollen Forscher auf dem Gebiet der tierärztlichen Wissenschaft den Adlerschild des Deutschen Reiches verliehen.
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Der Führer hat dem Kunstmaler Toni Binder in Dachau in Anerkennung seiner Verdienste um die deutsche Malerei die Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft verliehen.
Krieg!" wird in der Presse im großen und ganzen als angenehme Ueberraschung verzeichnet, wenn ayd) die Erklärungen des Duce in den einzelnen Blättern naturgemäß eine unterschiedliche Beurteilung erfahren. Der „Daily Expreß" spricht von einer „willkommenen Rede" und sagt: „Sie sollte hier ein Echo finden. Laßt uns nicht die Türe zuschlagen. Wir müssen uns mit dem, was er sagte, absolut e i n v e rst a n d e n erklären." Die „Daily Mail" beginnt zwar ihre Stellungnahme mit einer pessimistischen Rote, muß aber zugeben, „Mussolini erklärte zumindest, daß Italien nicht beabsichtige, jemanden anzugreifen, sondern den Wunsch habe, sich seiner Arbeit zu widmen". Wenn Mussolinis wohlüberlegte Antwort in der Rede enthalten gewesen sein sollte, dann werde sie Roosevelt nicht befriedigen. Ein wahres Wort habe Mussolini jedoch gesprochen, als er den Gedanken einer Weltkonferenz verdammt habe; denn man müsse zugeben, daß weder Deutschland noch Italien jemals etwas auf internationalen Konferenzen gewonnen hätten. Im römischen Bericht der „Times" heißt es, Mussolini habe eine sehr, klare Antwort für Roosevelt gefunden. Es sei eine Beruhigung, ihn in einem s o ent -
R o m , 20. April. (Europapreß.) Ak u s s'v l i n i hat am Donnerstagvormittag bei Gelegenheit des Generalberichts der Organisatoren und der bereits angemeldcten Teilnehmer der römischen Weltall s st e l l u n g von 1 9 42 das Wort ergriffen und dabei dem Präsidenten der Vereinigten Staaten auf, feine, Botschaft A n tw v rt erteilt.' Nachdem
sagte Mussolini u. a.:
Mit dem heutigen Tage beginne eine große Mobilmachung. Die vielen, allzu vielen, die jenseits der Grenze sich hysterischen Anwandlungen des Augenblickes hingeben, sollten sich bei dem Klang dieses Wortes nicht alarmieren, denn es handele sich um eine friedliche und kulturelle Mobilmachung ohne W a f f e n, es sei denn die Waffen der 15 000 Arbeiter, die am Bau der Weltausstellung beschäftigt werden. Es handele sich um eine systematische Zusamme n - sassung aller nationalen'Kräfte, damit die Weltausstellung Roms und des faschistischen Italiens ihres Namens „Olympiade der Kultur" würdig werde.
Wenn wir wirklich die Absicht hätten, die Lunte in Brand zu setzen, wenn wir wirklich jene versteckten aggressiven Absichten hätten, die man uns andichtet, würden wir nicht ein so groß angelegtes Werk wie die Organisation der Weltausstellung beginnen. Wenn wir uns trotz »der Gewitterwolken am Horizont an diese Arbeit gewagt haben und sie tatkräftig fortsetzen, muß das als ein vevheißungs- volles Zeichen gewertet werden, d. h. daß wir niemand angreifen wollen und im Gegenteil die Absicht haben, unsere Arbeit in Ruhe fortzu- setzen. Der Versuch, die Achsenmächte auf die Anklagebank zu zerren, ist im höchsten Grade ungerecht und unter jedem Gesichtspunkt unverantwortlich. Nicht weniger sinnlos ist die Erfindung eines zehnjährigen Garantie- systems, ganz abgesehen von den pyramidalen geographischen Fehlern, die von jenen begangen wurden, die auch nicht die geringste Kenntnis von europäischen Dingen haben. Was schließlich die ventilierte Ueberto uferen 3 anbelangt, bei der die Vereinigten Staaten wieder dke fern abseits stehenden Beobachter wären, so hat die Erfahrung uns die bittere Lehre gebracht, daß, je größer die Zahl der Teilnehmer, um so sicherer der Mißerfolg der Konferenzen. Ganz gleichgültig, ob man aus die bekannte „Botschaft" eine Antwort schickt oder nicht, so konnte ich nicht die Gelegenheit vorübergehen lassen, um von neuem zu dckräftigen, daß die Politik Roms und die Politik der Achse von den Kriterien des Frie-, dens und der Zusammenarbeit getragen und daß Deutschland und Italien ihre Beweise dafür gegeben haben.
Man sorge dafür, daß die Panikmacher, die Katastrophenpropheten, die berufsmäßigen Fatalisten zum Schweigen gebracht werden, die zu oft ihre Furcht, ihren unsinnigen Haß und ihre mehr oder
weniger eingestandenen Interessen hinter Phrasen verbergen! Wir jedenfalls lassenunsnichtbe- ei nd rucken durch die Pressehetze und die Gerüchtemacher, weil wir ein ruhiges Gewissen haben und Männer und Mittel besitzen, um mit unserem Frieden auch den Frieden aller zu verteidigen.
Die Weltausstellung von Rom will eine Bestätigung der Anstrengungen fein, die alle Völker auf dem Wege des Fortschritts machen. Jeder Italiener ist persönlich aufgeboten. Wenn man berücksichtigt, daß die Weltausstellung von 1942 Gebäude vom Umfang der Peterskirche und des Kolosseums erhalten wird, so bekommt man eine Ahnung von ihrer Großartigkeit. Sie wird zur Begeisterung hinreißen. Alles wird von einem gewaltigen römischen Bogen überragt, als dem Symbol des menschlichen Willens und des Glaubens an die Kraft, den Frieden auf dauerhafter und unerschütterlicher Grundlage der Gerechtigkeit aufzubauen, die ihre ewigen Gesetze mit denen des Lebens zu vereinigen weiß.
Italien will Arbeit und Rieden.
Tas Echo der Rede des Duce.
R. G. Rom, 21. April.
Die Antwort Mussolinis an Roosevelt wird in italienischen Kreisen mit allgemeiner Befriedigung ausgenommen; man hebt besonders ihre gelassene Ruhe und Entschiedenheit hervor. Die Presse betont vor allein, daß ein Land keinen allgemeinen Konflikt heraufbeschwören will, das wie Italien die Welt zur Teilnahme an einer „Olympiade der Zivilisation" für das Jahr 1942 einlade und dafür gewaltige Vorkehrungen treffe. Im halbamtlichen „G i o r n a I e d ' Italia" redet Gayda den Kriegshetzern ins Gewissen. Diese wollten mit Einkreisungsverträgen, unverlangten Garantien und heimtückischen, an die falsche Adresse gerichteten Friedensbotschaften die reichsten Imperien der Welt, die durch Eroberung und Gewalt aufgebaut worden seien, gegen die beiden armen und arbeitsamen Achsenmächte aufwiegeln. Italien wolle nur Arbeitsmöglichkeiten. E s wolle den Frieden und verlange die Verwirklichung der internationalen Gerechtigkeit. Italien fei lediglich bereit, in den Krieg zu treten, falls es hierzu durch eine Initiative anderer gezwungen wäre, dann aber mit dem Einsatz aller seiner materiellen und geistigen Kräfte, die heute überall dort ihre furchtbaren Wirkungen ausüben könnten, wo lebenswichtige Interessen des Gegners getroffen werden könnten. Das gleiche könne man von Deutschland sagen. In Erwartung der weiteren Entwicklung bLeibe Italien Gewehr bei Fuß und fahre inzwischen mit der konstruktiven Arbeit für die neue Weltausstellung fort. Die ruhigen und entschlossenen Worte Mussolinis hätten den verantwortungsbewußten Männern die letzte Möglichkeit zu einer offenen und ehrlichen Zusammenarbeit aller konstruktiven, in ihren anerkannten Rechten befriedeten Kräfte der Kultur ge
boten. — Die „Tribun a" stellt die eindrucksvollen Worte Mussolinis den „kleinlichen Spekulationen" Roosevelts gegenüber, der sich als „ungeschickter internationaler Moralvormund" aufspiele.
Paris zur Mussolini-Rede.
Paris, 21. April (Europapreß). Die Rede Mussolinis wird von der Mehrzahl der Pariser Blätter als eine Rede mit vorwiegendem Friedenscharakter günstig ausgenommen, wenn natürlich auch die Ablehnung der Rooseoeltschen Konferenzvorschläge Kritik hervorruft. Der offiziöse „Petit Parisien" schreibt, von der Versicherung, daß Italien niemand angreifen wolle und die Politik der Achse eine Friedenspolitik fei, könne man befriedigt Kenntnis nehmen. Das rechtsstehende „Petit Journal" pflichtet nach verschiedenen Vorbehalten den Feststellungen Mussolinis über die unheilvolle Tätigkeit der Panikmacher rückhaltlos bei. Was Frankri ech und England angehe, so gebe es zwei Kategorien von Kriegshetzern: die erste .sei von antifaschistischer Mystik beseelt und betreibe nach den Anweisungen von Moskau die Entfesselung einer Weltreoolukion mit dem Mittel des Weltkrieges, die andere Kategorie lasse sich nur durch ihre Naivität von der ersten Kategorie für ihre Ziele einspannen. Wesentlich sei vor allem, die Sowjet- rusfen von dem von Frankreich und England angeftrebten Sicherheitssystem femzuhalten.
Das Echo in London.
London, 21. April. (Europapreß.) Die Mussolinis mit ihrem Grundton „Arbeit,
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