Ausgabe 
21.4.1939
 
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Oie Politik -er Achse ist eine Politik -es Friedens

und -er Zusammenarbeit.

Mussolini antwortet Roosevelt. Oie Vorbereitungen zur Weltausstellung in Rom

45,50, Kälber 32 bis 65, Hammel nicht notiert.

geteilt; Schafe mittel.

eine vorläufige der Gouverneur von Weltausstellung kurz sang und Zweck der

Rede nicht

Rom und der Präsident der einen Bericht über den llm= Ausstellung gegeben hatten,

Der Führer empfing in der Reuen Reichskanzler in Gegenwart des Reichsministers des Auswärtigen von R'ibbentrop unter dem üblichen Zere­moniell den neuernannten königlich-jugoslawischen Gesandten Dr. Ivo Andric zur Entgegennahme seines Beglaubigungsschreibens und des Abberu- 'fungsschreibens seines Vorgängers, des jetzigen jugoslawischen Außenministers Cincar Markowitsch.

schiedenen Friedenston sprechen zu hören, i Schafe 32 bis 42, Schweine 49,50 bis 58,50 Mark. Sie Welt werde ihm sicherlich dafür dankbar sein. Marktverkauf: Großvieh, Kälber und Schweine zu-

Der Führer hat im R e i ch s m i n i st e r i u m ür Volksaufklärung rind Propaganda ernannt zu Ministerialdirigenten: die Ministerial­räte Dr. Erich Müller und Professor Dr. Schmidt- Leonhardt, zu Ministerialräten: die Oberregierungs­räte Georg Wilhelm Müller und Dr. Zeller, zu Oberregierungsräten: die Regierungsräte Braeckow, Diewerge, Heusinger von Waldegg, Dr. Krieg und Schlecht.

Kleine politische Nachrichten.

Der Führer hat dem ordentlichen Professor süL Psychiatrie in der Medizinischen Fakultät der Uni* versität München Dr. med. Ern st Rüdin in, München anläßlich der Vollendung seines 65.Lebens- jahres in Anerkennung feiner Verdienste um dis Entwicklung der deutschen Rassenhygiene dis Goethemedaille für Kunst und Wissenschaft verliehen.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 21. April. (Dorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 1314 Rinder (251 Ochsen, 214 Bullen, 605 Kühe, 244 Färsen), 377 Kälber, 25 Schafe, 349 Schweine. Es kosteten: Ochsen 37,50 bis 46,50 Mark, Bullen 37,50 bis 44,50, Kühe 20 bis 44,50, Färsen 36,50 bis

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Zum Geburtstag des Führers sind im Reichs- j u st i z m i n i st e r i u m ernannt worden: Zum Ministerialdirektor: der Ministerialdirigent Quassowski; zu Ministerialräten: der Ober­regierungsrat Dr. Huber, die Landgerichtsdirektoren Altrneyer, Dr. Mitzschke, die Kammergerichtsräte Friedrich, Kühnemann, Sommer, der Öberlandes- gerichtsrat Dr. Friedrich, die Oberstaatsanwälte Ebert, Klemm, Dr. Krug, Dr. Rörr.

Der Führer empfing in Gegenwart des Reichs» Ministers des Auswärtigen von Ribbentrop den königlich - rumänischen Außenminister Grigore G a f e n c u in der Reuen Reichskanzlei zu einer längeren Aussprache. Vorher hatte Außenminister" Gafencu am Ehrenmal Unter den Linden einen Kranz niedergelegt. Am Mittag gab Reichsaichen- minister von Ribbentrop zu Ehren seines rumä­nischen Gastes ein Frühstück im kleinen Kreise in seinem Hause in Dahlem.

Aus Anlaß seines Geburtstages hat der Führer? dem am 24. März 1939 75 Jahre alt gewordenen Ministerialdirektor i. R. Geheimen Negierungsrat Professor Dr. Robert von Ostertag (Tübin­gen) als dem verdienstvollen Forscher auf dem Gebiet der tierärztlichen Wissenschaft den Adler­schild des Deutschen Reiches verliehen.

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Der Führer hat dem Kunstmaler Toni Bin­der in Dachau in Anerkennung seiner Verdienste um die deutsche Malerei die Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft verliehen.

Krieg!" wird in der Presse im großen und ganzen als angenehme Ueberraschung verzeich­net, wenn ayd) die Erklärungen des Duce in den einzelnen Blättern naturgemäß eine unterschiedliche Beurteilung erfahren. DerDaily Expreß" spricht von einerwillkommenen Rede" und sagt:Sie sollte hier ein Echo finden. Laßt uns nicht die Türe zuschlagen. Wir müssen uns mit dem, was er sagte, absolut e i n v e rst a n d e n erklären." DieDaily Mail" beginnt zwar ihre Stellungnahme mit einer pessimistischen Rote, muß aber zugeben,Mussolini erklärte zumindest, daß Italien nicht beabsichtige, jemanden anzugreifen, sondern den Wunsch habe, sich seiner Arbeit zu widmen". Wenn Mussolinis wohl­überlegte Antwort in der Rede enthalten gewesen sein sollte, dann werde sie Roosevelt nicht befriedigen. Ein wahres Wort habe Musso­lini jedoch gesprochen, als er den Gedanken einer Weltkonferenz verdammt habe; denn man müsse zugeben, daß weder Deutschland noch Italien jemals etwas auf internationalen Konfe­renzen gewonnen hätten. Im römischen Bericht der Times" heißt es, Mussolini habe eine sehr, klare Antwort für Roosevelt gefunden. Es sei eine Beruhigung, ihn in einem s o ent -

R o m , 20. April. (Europapreß.) Ak u s s'v l i n i hat am Donnerstagvormittag bei Gelegenheit des Generalberichts der Organisatoren und der bereits angemeldcten Teilnehmer der römischen Welt­all s st e l l u n g von 1 9 42 das Wort ergriffen und dabei dem Präsidenten der Vereinigten Staaten auf, feine, Botschaft A n tw v rt erteilt.' Nachdem

sagte Mussolini u. a.:

Mit dem heutigen Tage beginne eine große Mobilmachung. Die vielen, allzu vielen, die jenseits der Grenze sich hysterischen Anwandlungen des Augenblickes hingeben, sollten sich bei dem Klang dieses Wortes nicht alarmieren, denn es handele sich um eine friedliche und kultu­relle Mobilmachung ohne W a f f e n, es sei denn die Waffen der 15 000 Arbeiter, die am Bau der Weltausstellung beschäftigt werden. Es handele sich um eine systematische Zusamme n - sassung aller nationalen'Kräfte, damit die Weltausstellung Roms und des faschistischen Ita­liens ihres NamensOlympiade der Kultur" wür­dig werde.

Wenn wir wirklich die Absicht hätten, die Lunte in Brand zu setzen, wenn wir wirklich jene ver­steckten aggressiven Absichten hätten, die man uns andichtet, würden wir nicht ein so groß angelegtes Werk wie die Organisation der Weltausstellung be­ginnen. Wenn wir uns trotz »der Gewitterwolken am Horizont an diese Arbeit gewagt haben und sie tatkräftig fortsetzen, muß das als ein vevheißungs- volles Zeichen gewertet werden, d. h. daß wir nie­mand angreifen wollen und im Gegenteil die Absicht haben, unsere Arbeit in Ruhe fortzu- setzen. Der Versuch, die Achsenmächte auf die Anklagebank zu zerren, ist im höch­sten Grade ungerecht und unter jedem Gesichts­punkt unverantwortlich. Nicht weniger sinnlos ist die Erfindung eines zehnjährigen Garantie- systems, ganz abgesehen von den pyramidalen geographischen Fehlern, die von jenen begangen wurden, die auch nicht die geringste Kenntnis von europäischen Dingen haben. Was schließlich die ven­tilierte Ueberto uferen 3 anbelangt, bei der die Vereinigten Staaten wieder dke fern abseits stehen­den Beobachter wären, so hat die Erfahrung uns die bittere Lehre gebracht, daß, je größer die Zahl der Teilnehmer, um so sicherer der Mißerfolg der Konferenzen. Ganz gleich­gültig, ob man aus die bekannteBotschaft" eine Antwort schickt oder nicht, so konnte ich nicht die Gelegenheit vorübergehen lassen, um von neuem zu dckräftigen, daß die Politik Roms und die Politik der Achse von den Kriterien des Frie-, dens und der Zusammenarbeit getra­gen und daß Deutschland und Italien ihre Be­weise dafür gegeben haben.

Man sorge dafür, daß die Panikmacher, die Kata­strophenpropheten, die berufsmäßigen Fatalisten zum Schweigen gebracht werden, die zu oft ihre Furcht, ihren unsinnigen Haß und ihre mehr oder

weniger eingestandenen Interessen hinter Phrasen verbergen! Wir jedenfalls lassenunsnichtbe- ei nd rucken durch die Pressehetze und die Ge­rüchtemacher, weil wir ein ruhiges Gewissen haben und Männer und Mittel besitzen, um mit unserem Frieden auch den Frieden aller zu ver­teidigen.

Die Weltausstellung von Rom will eine Bestäti­gung der Anstrengungen fein, die alle Völker auf dem Wege des Fortschritts machen. Jeder Italiener ist persönlich aufgeboten. Wenn man berücksichtigt, daß die Weltausstellung von 1942 Ge­bäude vom Umfang der Peterskirche und des Ko­losseums erhalten wird, so bekommt man eine Ahnung von ihrer Großartigkeit. Sie wird zur Be­geisterung hinreißen. Alles wird von einem ge­waltigen römischen Bogen überragt, als dem Sym­bol des menschlichen Willens und des Glaubens an die Kraft, den Frieden auf dauerhafter und unerschütterlicher Grundlage der Gerechtigkeit aufzubauen, die ihre ewigen Ge­setze mit denen des Lebens zu vereinigen weiß.

Italien will Arbeit und Rieden.

Tas Echo der Rede des Duce.

R. G. Rom, 21. April.

Die Antwort Mussolinis an Roosevelt wird in italienischen Kreisen mit allgemeiner Befriedigung ausgenommen; man hebt besonders ihre ge­lassene Ruhe und Entschiedenheit her­vor. Die Presse betont vor allein, daß ein Land keinen allgemeinen Konflikt heraufbeschwören will, das wie Italien die Welt zur Teilnahme an einer Olympiade der Zivilisation" für das Jahr 1942 ein­lade und dafür gewaltige Vorkehrungen treffe. Im halbamtlichenG i o r n a I e d ' Italia" redet Gayda den Kriegshetzern ins Gewissen. Diese wollten mit Einkreisungsverträgen, unverlangten Garantien und heimtückischen, an die falsche Adresse gerichteten Friedensbotschaften die reichsten Imperien der Welt, die durch Eroberung und Gewalt aufgebaut worden seien, gegen die beiden armen und arbeitsamen Achsenmächte aufwiegeln. Italien wolle nur Arbeitsmöglichkeiten. E s wolle den Frieden und verlange die Verwirklichung der internationalen Gerechtigkeit. Italien fei lediglich be­reit, in den Krieg zu treten, falls es hierzu durch eine Initiative anderer gezwungen wäre, dann aber mit dem Einsatz aller seiner mate­riellen und geistigen Kräfte, die heute überall dort ihre furchtbaren Wirkungen ausüben könnten, wo lebenswichtige Interessen des Gegners getroffen werden könnten. Das gleiche könne man von Deutsch­land sagen. In Erwartung der weiteren Entwicklung bLeibe Italien Gewehr bei Fuß und fahre in­zwischen mit der konstruktiven Arbeit für die neue Weltausstellung fort. Die ruhigen und entschlossenen Worte Mussolinis hätten den verantwortungsbewuß­ten Männern die letzte Möglichkeit zu einer offenen und ehrlichen Zusam­menarbeit aller konstruktiven, in ihren aner­kannten Rechten befriedeten Kräfte der Kultur ge­

boten. DieTribun a" stellt die eindrucksvollen Worte Mussolinis denkleinlichen Spekulationen" Roosevelts gegenüber, der sich alsungeschickter internationaler Moralvormund" aufspiele.

Paris zur Mussolini-Rede.

Paris, 21. April (Europapreß). Die Rede Mussolinis wird von der Mehrzahl der Pariser Blätter als eine Rede mit vorwiegendem Friedens­charakter günstig ausgenommen, wenn natürlich auch die Ablehnung der Rooseoeltschen Konferenz­vorschläge Kritik hervorruft. Der offiziösePetit Parisien" schreibt, von der Versicherung, daß Italien niemand angreifen wolle und die Politik der Achse eine Friedenspolitik fei, könne man befriedigt Kenntnis nehmen. Das rechtsstehendePetit Jour­nal" pflichtet nach verschiedenen Vorbehalten den Feststellungen Mussolinis über die unheilvolle Tä­tigkeit der Panikmacher rückhaltlos bei. Was Frank­ri ech und England angehe, so gebe es zwei Kate­gorien von Kriegshetzern: die erste .sei von anti­faschistischer Mystik beseelt und betreibe nach den Anweisungen von Moskau die Entfesselung einer Weltreoolukion mit dem Mittel des Weltkrieges, die andere Kategorie lasse sich nur durch ihre Nai­vität von der ersten Kategorie für ihre Ziele ein­spannen. Wesentlich sei vor allem, die Sowjet- rusfen von dem von Frankreich und England angeftrebten Sicherheitssystem femzuhalten.

Das Echo in London.

London, 21. April. (Europapreß.) Die Mussolinis mit ihrem GrundtonArbeit,

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