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ert des Gymnasiums
Ausgaben und
Ein ernstes Wort an die Eltern.
besondere sportliche Leistung: Zahnarzt Dr. Jäger, noch heute ein eifriger Schiläufer, legte einmal in schon vorgerücktem Alter die Strecke vom Hoherods- kopf bis nach Gießen (54 Kilometers auf Schiern an einem Tage zurück. Dr. Jäger ist übrigens auch der Schöpfer des idyllischen „Jägerheimes", das heute noch jedermanns Entzücken bildet.
Der Schiklub Gießen hat seinen bewährten Helfern, die Jahrzehnte der Sache dienten, alle Anerkennung zuteil werden lassen, indem er die Kameraden Studienrat Julius Walter, Alfred Legler, Berthold Kühne, Dr. Eduard Jäger, Architekt Ernst
braucht, dann halten sie mit ihren Erfahrungen nicht hinter dem Berge.
Der Schiklub Gietzen hat eine glanzende Ent- wicklunq genommen. Die Grenzen der Tätigkeit stno längst über Oberhessen hinausgeschoben worden. Die letzten Jahre haben einen belspiellosen Ausstieg gebracht. Die Gießener Schiläufer sind langst in den Nachbargebirgen des Sauerlandes und der Rhön ebenso zu Hause wie im Vogelsberg; sie erwandern sich die Alpen und kehren immer wieder mit überreichen Eindrücken zurück. Diele Erlebnisse sind dabei im Lichtbild, im farbigen Film fest- gehalten und vermitteln einem immer größeren Kreis die Schönheiten der winterlichen Welt.
Iührerappell und Suchfahrt der NSKK.-Motorgruppe Hessen.
NSG. Der Führer der Motorgruppe Hessen, Richard Prinz von Hessen, hat sämtliche Standarten-, Staffel-, Sturmführer und Sturmwarte der Motorgruppe Hessen am Sonntag, dem 22. Januar, zu einem Führerappell nach Alsfeld befühlen. Um die Anfahrt nach Alsfeld zweckmäßig zu gestalten, ist mit diesem Führerappell gleichzeitig eine S u ch f a h r t verbunden. Don fünf Standorten aus werden alle Beteiligten am Sonntagfrüh um 7 Uhr starten und müssen innerhalb von drei Stunden das Ziel Alsfeld erreichen. Beim Start werden 10 Kontrollstellen bekanntgegeben, wovon drei Kontrollpunkte angefahren werden müssen. In Alsfeld werden dann alle Führer die Uebertragung
der Rede des Gauleiters und Reichsstatthalters Sprenger hören.
Nach der Mittagspause haben die Referenten des Gruppenstabes Gelegenheit, über Fragen ihres Fachgebietes zu sprechen. Ein kameradschaftliches Beisammensein wird den ersten Führerappell der Motorgruppe Hessen im Jahre 1939 beschließen.
Deutsche Hallentennis-Meisterschaften.
Henner Henkel schlug am Freitag bei den internationalen Hallen-Tennisrneisterschaften von Deutschland in Bremen den Ungarn Dr. Dallos 6:4, 8:10, 6:4 und anschließend Rolf Göpfert 6:3, 10:8, 6:3. In der Vorschlußrunde stehen außerdem Roderich Menzel, Hans Redl und der Ungar Csikos. Auch im Männer- und Frauendoppel wurden am Freitag die „letzten Vier" ermittelt.
Wball-Vezirksstaffel mit kleinem Programm.
Aus Fachkreisen wird uns zur Aufklärung der Eltern, die demnächst ihre Söhne zur Aufnahme in die höhere Schule anmelden wollen, folgendes mitgeteilt.
Die Schriftleitung.
Bei der Neugestaltung des deutschen Schulwesens ist das Gymnasium als einzige alte Form neben der Hauptform der Oberschule erhalten geblieben. Damit kommt klar zum Ausdruck, daß nach dem Willen der Staatsführung im nationalsozialistischen Deutschland diese Sonderform der höheren Schule, in der die beiden alten Sprachen gelehrt werden, ihre volle Berechtigung hat.
Wenn das Bildungsziel aller Erziehung fern muß, den deutschen Menschen zu den Grundwerten seiner Art zurückzuführen, so können wir dabei die Antike nicht entbehren. Um aber die hier ruhenden Werte zu erschließen, ist die ehrliche Erarbeitung durch die Kenntnis von Griechisch und Latein eine unerläßliche Forderung. In jeder Generation wird es also immer wieder junge Menscheq geben müssen, die im Dienst der deutschen Kultur die antiken Werte von neuem durch zähe Arbeit gewinnen und lebendig erhalten. Ohne diese Befruchtung erstarren die Werte, sterben ab und lassen die deutsche geistige Welt um vieles ärmer werden. Der Humanismus im Sinne einer zur völkischen Vertiefung anleitenden Einsicht in das edle Menschentum der Griechen und Römer, der zwei uns artverwandten nordischen । Kulturvölker, kann ohne Verlust eigenen deutschen; Geistes aus der Gesittung der Deutschen nicht mehr herausgelöst werden.
Wenn deshalb heute bei manchen Eltern, deren Söhne eine höhere Schule besuchen sollen, Bedenken gegen das Gymnasium bestehen, oder gar offen Stellung gegen diese Schulform genommen wird, so kann das nur aus Unkenntnis, oder auf Grund von Mißverständnissen geschehen. Hier sei nur auf folgendes hingewiesen: Das heutige Gymnasium lehrt Englisch vier Jahre lang als Pflichtfach. Der spatere Beginn dieser Sprache findet seinen Aus
gleich darin, daß die vorgeschrittene sprachliche Schulung durch die alten Sprachen eine leichtere und schnellere Erlernung gewährleistet. Daneben kann auch die französische Sprache am Gymnasium in einem freiwilligen Lehrgang der letzten drei Schuljahre erlernt werden. Auch die mathematisch- naturwissenschaftlichen Fächer kommen auf dem heutigen Gymnasium nicht zu kurz. Die Stundenzahl in Mathematik ist nur im mathematisch-naturwissen- schaftlichem Oberstufenzweig der Oberschule starker betont. In der Physik und Chemie ist die Stundenzahl am Gymnasium gegenüber früher erhöht, und der biologische Unterricht ist an allen höheren Schulen der gleiche; ebenso ist der körperlichen Er- ziehung selbstverständlich überall die gleiche Stundenzahl eingeräumt.
Wenn die Erwerbung von Spezialkenntnissen auf naturwissenschaftlichem Gebiet im Gymnasium zurücktritt, so geschieht dies zugunsten einer allgemein geistigen Durchbildung, die als die wichtig- ste Voraussetzung und wertvollste Vorbildung für jeden späteren Beruf erkannt ist. Dies gilt besonders für die künftigen militärischen Führer. Wenn der Gen-raloberst von S e e ck t seinerzeit (in der Festschrift zum 350jährigen Bestehen des Karlsruher Gymnasiums) einmal das humanistische Gymnasium „eine der wertvollsten Dor- bereitungsanstalten für den Offizier" genannt hat, so kann das heutige Gymnasium dies hohe Lob erst recht für sich in Anspruch nehmen. Dabei sind gerade die alten Sprachen nicht nur ein vortreffliches Mittel dieser geistigen Zucht, sondern der Durchgang durch sie führt zum stärkeren Bewußt- roerben der eigenen nationalen Art und der Schöpfungen deutschen Geistes.
Das Gymnasium ist baher nicht schwerer als die übrigen höheren Schulen. Man würde diesen Unrecht hm, wenn man sie als leichter bezeichnete. Nicht nur ein Auslese der Hochbegabten, sondern jeder normal beanlagte Schüler kann den Anforderungen des Gymnasiums enffprechen.
Reue Wege in der Erforschung des Laubblattes.
Auf Einladung der Naturwissenschaftlichen Abteilung der Oberhessischen Gesellschaft für Natur- und Heilkunde und des Deutschen Biologenverbandes, Ortsgruppe Gießen, sprach am gestrigen Freitagabend Professor Dr. Funkim Forstinstitut über das Thema „Neue Wege in der Erforschung des Laubblatte s". Aus den Darlegungen des Vortragenden ist folgendes zu berichten:
Das Blatt der grünen Pflanzen hat für alles Leben eine grundlegende Bedeutung. Denn nur in ihm vermag sich der so wichtige Aufbau organischer Stoffe aus anorganischen zu vollziehen, jener Vorgang, den wir als Assimilation bezeichnen. Ermöglicht wird dieser Aufbau durch den grünen Blattfarbstoff, das Chlorophyll. Diese wichtige Substanz ist daher grünb- licyst untersucht worden; man kennt weitgehend ihre Zusammensetzung und weiß auch, daß sie sich am Lichte zersetzt. Diese Erkenntnisse sind jedoch zumeist an dem isolierten, aus dem Blatt herausgelösten Farbstoff, gewonnen.
Der Vortragende berichtete nun über eigene Untersuchungen, welche die Lichtzersetzung des Chlorophylls im unversehrten Blatt zum Gegenstand haben, wo der Farbstoff also noch an gewisse Protoplasmakörper gebunden ist. Er setzte getrock- nete grüne Blätter verschiedene Pflanzen unter teilweiser Bedeckung mit Papiermasken dem Sonnenlickte aus. An den bedeckten Stellen bleibt die Farbe erhalten, während die unbedeckten Blatteile aus- bleichen. Jedoch ist der B l e i ch t o n verschieden; neben Weiß und Gelb können bis zu Blutrot und Braun alle Abstufungen austreten. Die Färbungen sind für die Art der Pflanze charakteristisch und können z. T. in arteigenen, am getrockneten Blatt unsichtbren Farbstoffen ihre Ursache haben.
Auch schnell und langsam bleichende Blätter lassen sich unterscheiden: manche sind nach einer Stunde Bestrahlungsdauer schon ausgebleicht, andere benötigen über hundert Stunden dazu. Sogar ungewöhnliche Lichtbeständigkeit fin- bet sich: dem Blatt des Gingko, eines aus Japan stammenden interessanten Nadelholz-Verwandten, vermag selbst monatelange Bestrahlung kaum etwas anzuhaben. Ebenfalls große Lickt- beständigkeit weisen alle jungen, noch nicht völlig ausgewachsene Laubblätter auf. Erst später setzt die Ausbleichbarkeit ein und steigt in ihrem Grade mit zunehmendem Alter des Blattes. Der Heber- g_a n g vom lichtbeständigen zum ausbleichbaren Stadium vollzieht sich aber nicht allmählich, sondern bietet eine ganz bestimmte Erscheinungsform dar: es treten zuerst vereinzelte, scharf abgegrenzte ausbleichbare Felder auf, die ständig an Zahl zunehmen, bis schließlich nur noch vereinzelte lichtbeständige Felder in dem sonst völlig ausgebleichten Blatt verstreut liegen Sehr schön tritt diese Abhängigkeit der Ausbleichung von Alter und Wachstum zutage an Blättern, deren Flächen- Wachstum nicht allseitig gleichmäßig vor sich geht. Hört das Wachstum zuerst an der Blattbasis auf, während die Spitze noch weiterwächst, so zeigt das Blatt einen stufenweisen Abfall der Ausbleichung nach seiner Spitze hin. Umgekehrt verläuft entsprechend die Abstufung bei Blättern, die nach Fertigstellung ihrer Spitze an der Basis noch wachsen.
Interessant ist das Verhalten kranker Blätter bei der Bleichung. Vom Meltaupilz befallene Blätter — am weißlich bestäubten Aussehen kenntlich — zeigen eine längere Erhaltung der lichtbeständigen
Felder, wenn der Pilz auf der Blattunterseite wächst; Befall der Blattoberseite dagegen bedingt rascheren Verlauf des Felderstadiums und damit der Ausbleichung. Bei weißfleckigen (panaschierten) Pflanzen kann die Fleckung unter bestimmten Voraussetzungen weitgehend om Zustandekommen verhindert werden; die betreffenden Stellen erscheinen dann hellgrün. Solche „gehemmt" panaschierten Blätter überraschen bei der Lichtbleiche durch die viel größere Lichtbeständigkeit dieser hellgrünen Zonen gegenüber den normalen Blatteilen. Daraus darf geschlossen werden, daß die panaschierten Gebiete im Vergleich zu den normalen in ihrer Entwicklung wesentlich zurückgeblieben sind.
Die Abhängigkeit des Bleichvorganges von Blattkrankheiten kann somit benutzt werden, bestimmte Krankheiten zu kennzeichnen, vielleicht sogar als sonst noch nicht nachweisbare Vorstufen schon sehr früh festuistellen. Ermöglichen also die Erscheinungendes Ausbleibens Kennzeichnung und Entscheidung gewisser physiologischer und pathologischer Zustände des Blattes, so können sie auf Grund ihrer artspezifischen Eigenarten auch in der Systematik Anwendung finden.
Zum Schluß erörterte der Vortragende verschiedene Möglichkeiten, die zur Erklärung des merkwürdigen „Felderphänomens" des Laubblattes herangezogen werden können. Obwohl die Untersuchungen zahlreiche Anhaltspunkte ergeben haben, steht eine restlose Aufklärung der Erscheinung noch aus. Weitere Versuche sollen zu einer befriedigenden Lösung führen.
Lebhafter Beifall und eine längere Aussprache zeigten dem Vortragenden, daß er cs verstanden batte, seinen Zuhörern interessante Fragen nahezubringen E. K.
Amtsgericht Gietzen
21m 9.10.1938 kam der F. T. aus Berlin mit feinem Lastwagen aus der Richtung Gießen durch Lang-Göns. T. stand stark unter dem Einfluß des Alkohols. In der Obergasse in Lang-Göns verlor er die Herrschaft über fein Fahrzeug und rannte mit großer Wucht gegen ein Haus, das beschädigt wurde. Der * Lastkraftwagen des Angeklagten wies sehr sehr schwere Beschädigungen auf. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.
2» der gestrigen Sitzung des Amtsgerichts hatte sich der F. T. vor dem Einzelrichter wegen Heber- tretung der Reichsstraßenoerkehrsordnung und der Straßenzulassungsordnung zu verantworten. Da der Angeklagte in Berlin wohnt, war er wegen der großen Entfernung vom Erscheinen in der Haupt- Verhandlung entbunden. Obwohl er nachträglich versucht hatte, sich „reinzuwaschen", wurde er doch durch die Beweisaufnahme und ein Gutachten überführt. Das Gericht verurteilte den einschlägig vorbestraften Angeklagten zu 14 Tagen Haft. Wegen der Unverantwortlickkeit des Verhaltens des Angeklag- ten, eines Berufsfahrers, kam eine Geldstrafe nicht tn Frage. Straferhöhend fiel weiterhin ins Gewicht, daß der Angeklagte nach dem Unfall mit seinem auch nid)t mehr ganz nüchternen Beifahrer sich einem Polizeibeamten und dem Bürgermeister von Lang- Göns gegenüber recht übel benommen hatte. Als strafmildernd erachtete das Gericht, daß der An- geklagte durch die Beschädigungen an seinem Lastwagen bereits schwer bestraft ist.
Das Programm der Bezirksklasse Gießen am kommenden Sonntag umfaßt diesmal nur drei Spiele, wobei unsere heimischen Vertreter alle beteiligt sind, und zwar gegen die Mannschaften, die auf den Tabellen auf den letzten Plätzen rangieren.
1900—Ehringshausen
Burg—VfB.-R. Sinn—Steinberg.
Die Aufgabe der Spielvereinigung gegen Ehringshausen erscheint hierbei am leichtesten und nach dem 3:0-Vorspielsieg darf man auch diesmal wieder mit einem Erfolg rechnen.
Der VfB.-R. hat es in Burg schon etwas schwerer, trotzdem ist aber auch hier mit einem Erfolg der Grünweißen zu rechnen.
Die Teutonen dagegen haben in Sinn eine schwere Nuß zu knacken.
1900—Ehringshausen.
Zum ersten Rückspiel der diesjährigen Serie und damit zur Einleitung des Jahres 1939 empfangen die Blauweißen morgen die Sportgemeinde 1911 Ehringshausen. Allzu schwer ist damit die Aufgabe für die Leute vom xrieb nicht, denn selbst unter der Berücksichtigung, daß die Gäste als diesjähriger Neuling sich durch zwei Heimsiege vor die schon jahrelang in der Bezirksklasse beheimateten Burger in der Tabelle placieren konnten, ist nicht anzunehmen, daß sie die Blauweißen auf eigenem Platze irgendwie gefährden. Mit der Mannschaft Herbst, Pankok, Lippert, Krämer, Nensing, Koch I., Rost, Schellhaas, Hormel, Löbsack, Koch IL sollte ein glatter Sieg möglich fein.
1900 II—Ehringshausen II.
Zu dem Spiel der Reserven stehen die Aussichten für die Blauweißen ebenfalls günstiger, da in der Reserve der Platzbesitzer die erfahreneren Spieler vorhanden sind.
Burg — VfB.-Reichsbahn Gießen.
Nach langer Pause tritt die erste Mannschaft wieder einmal auf den Plan. Bis jetzt steht allerdings noch nicht endgültig fest, ob der Platz in Burg, der bis gestern noch unter Wasser stand, wieder spielfähig ist. Trotzdem sind die Grün-Weißen für dieses Spiel gerüstet, denn es gilt, keinen Punkt mehr zu verschenken. Die Gastgeber sind in Abstiegs- gefahr und haben daher allen Grund, das Spiel ernstzunehmen. Die Grün-Weißen können wieder mit einer sehr starken Mannschaft antreten, da die Spielberechtigungen der neuen Spieler eingetroffen sind, außerdem ist Heß wieder dabei. Der Spielaus- schuß hat vorläufig folgende Elf aufgestellt: Wun- derlich, Leutheuser, Kramer, Krämer, Lukaschewski, Schöller, Berlenbach, Fischer, Gesla, Heß, Gor-
riffen. Mit dieser Mannschaft sollte es den Grün- Weißen möglich sein, einen sicheren Sieg zu erringen.
Lollar I - BfB.-K II.
Die zweite Mannschaft löst eine Rückspielverpflichtung in Lollar ein und wird dort mit einer kombinierten Mannschaft antreten. Sollte das Spiel in Burg ausfallen, wird die erste Mannschaft das Spiel in Lollar bestreiten, und die kombinierte Mannschaft spielt dann in Klein-Linden.
VfB.-Reichsbahn III — Staufenberg.
Ein Wiederholungsspiel um die Punkte steigt auf dem Waldsportplatz. Der Gegner ist gezwungen, das Spiel in Gießen auszutragen, da der Platz für zwei Spiele gesperrt ist. Die Grün-Weißen, die am Sonntag einen eindeutigen Sieg errangen, sollten auch dieses Spiel für sich entscheiden können.
Sinn I — Teutonia Steinberg I.
Die Teutonen dürften morgen wieder auf ein schweres Hindernis treffen, und vielleicht ist es sogar die Mannschaft, die dem Spitzenreiter die erste Niederlage beibringt. Gemessen an den Leistungen am vorigen Sonntag, dürfte es morgen größte Anstrengungen kosten, wenn diese Klippe glücklich überwunden werden soll. Sinn stellt eine äußerst kampffreudige Mannschaft, die gerade in letzter Zeit einen Formanstieg zu verzeichnen hat. Eine starke Stütze bedeutet für die Mannschaft, daß Betz wieder mit von der Partie ist. Was können nun die Teutonen tun, um gegen diese Elf Punkte zu holen? Vor allen Dinaen muß jeder vollkommen bei der Sache sein und kämpferisch sowie spielerisch sein Bestes hergeben. Nur so ist die Voraussetzung für einen Sieg gegeben. Aller Voraussicht nach spielen die Teutonen komplett.
Die Kämpfe
der Fußball-Bezirksklaffe Ma, bürg.
Der morgige Sonntag sieht die Mannschaften der Bezirksklasse Marburg fast alle im Kampf. Es find folgend« Spiele vorgesehen:
Bottenhorn — Breidenbach Wallau — Sarnau Hartenrod — Eckelshausen Wetter — Ockershausen.
In Bottenhorn dürste der eigene Platz von ausschlaggebender Bedeutung sein. — Wallau wird alles aufbieten müssen, wenn gegen Sarnau ein Sieg herauskommen soll. — Hartenrods Elf wird dem Gegner keine Chance auf Sieg und Punkte geben. — In Wetter sollte Ockershausen den Sieger stellen.
Die Iußball-Kreisklassen am Sonntag.
I Preisklasse.
Rodheim — Grohen-Buseck Leihgestern — Lollar II SA.-Kampffpielgemeinschast — Steinbach Lich — Hungen Großen-Linden — Garbenteich.
II. Kreisklasse.
Grünberg — Ettingshausen Göbelnrod — Nieder-Ohmen SA. II — Grüningen VfB.-R. III — Staufenberg Treis — Londorf Großen-Linden II — Krofdorf.
Nachdem die letzten Tage das Wetter etwas be- ständlicher geworden ist, kann man mit Hoffnungen den Spielen entgegensehen, denn die Platzverhalt' nisse werden sich gebessert haben. Das angesetzte Spiel Rodheim gegen Wißmar mußte verlegt werden, dafür tritt Großen-Buseck in Rodheim an. Die Gastgeber bezogen beim Vorspiel eine zweistellige Niederlage und kennen den Gegner genau. Wenn auch die Gäste spielerisch stärker einzuschätzen sind, so darf man nicht den Kampfgeist der Rodheimer vergessen. Es wird mit einem spannenden Spiel zu rechnen sein, dessen Ausgang völlig ungewiß ist. Um eine Niederlage wird die Reserve von Lollar in Leih- gestern nicht herumkornrnen. Spannend verspricht das Spiel der SA. gegen Steinbach zu werden, denn gerade die Gäste sind in ihren letzten Spielen stark in den Vordergrund getreten. Es bleibt abzuwarten, ob es ihnen gelingt, sich bei den SA.-Männern erfolgreich dnrchzusetzen. In Lich steigt wieder einmal ein Lvkalspiel, der Gegner ist die kampffreudige Mannschaft von Hungen. In Großen-Linden wird Garbenteich erwartet. Die Mannschaft geht zwar einen schweren, jedoch nicht aussichtslosen Gang,, denn die (Soft-irber sind stark geschwächt.
Hart wird sicherlich der Kampf in Grünberg gekämpft. wo Ettingshausen anzutreten hnt. Wir rechnen mit einem knavven Siege der Gäste. Nieder- Ohmen wird in Göbelnrod erwartet, die Gäste müssen sich sehr strecken, wenn es zu einem Siege reichen soll. Eine Voraussage über b^s Spiel b<*r 'weiten Mannschaft her SA. gegen Grüningen ist lehr schwer, ba heibe Mannschaften mit wechselnbem Erfolg svielten. B-i bem Lokalsviel in Treis erwartet man Lonborf auf Grunb her bisher gezeiaten Leistungen in Front. Es müßte b-m Tab-llenführer Krotborf m*t schwer fallen, in Großen-Linben bas Spiel für sich entfcheiben zu können.
(Sportverein 1920 Lollar.
Lollar I — VfB.-R. Gießen.
Zu einem interessanten Freundschaftsspiel dürste es morgen auf bem heimischen Gelänbe kommen. Da mit aller Wahrscheinlichkeit damit gerechnet werden kann, daß das ursprünglich angesetzte 23er-
bandsspiel der (Säfte gegen Burg wegen der schlechten Platzverhältnisse nicht ausgetragen werden kann, wird die 1. Elf vom VfB.-Reichsbahn Gießen zu einem Privatspiel erwartet. Sollte das Spiel in Burg doch stattfinden, so wird die Vereinsleitung üom VfB.-Reichsbahn trotz allem eine Elf schicken, die ihrem Verein alle Ehre machen wird. Die Gäste verfügen über ausgezeichnete Rc- serveträfte. Die Kämpfe beider Gegner hatten schon immer ihren besonderen Reiz und konnten schon in früheren Jahren mit wechselndem Erfolg durchgeführt werden. Wie die Besetzung morgen ausseyen wird, steht noch nicht genau fest. Wahrscheinlich muß mit Ersatz gerechnet werden. Dor Ausgana des Spieles ist nicht von so großer Wichtigkeit, so daß man mehr Wert auf einen technisch einwandfreien Fußball legen kann.
Lich I — Hungen I.
Nach 8 Wochen Pause beginnen die Rasenspieler am kommenden Sonntag auf eigenem Gelände mit den Rückspielen der Derbandsrunde. Im Vorspiel unterlagen die Licher trotz überlenen Spieles knapp mit 0:1 Toren. Infolge der langen Spielpause und der auch noch keineswegs idealen Platzverhältnisse bürste es schwer fein, eine Voraussage über den Spielausgang zu geben, zumal die Rasenspieler mit Ersatz antreten müssen. Wollen die Grünweißen aber weiter in der Spitzengruppe bleiben, so müssen sie schon alles aufbieten, um die wichtigen Punkte in Lich zu behalten.
1900'6 Zugendmannschaften steuern der MeiOer'chast zu!
Die Spiele um die Bannmeisterschast in den ein- deinen Gruppen gehen ihrem Ende zu. In der Gruppe I hat sich die la-Jugend der Spielvereini- gung 1900 herauskristallisiert und steuert unaufhaltsam der Meisterschaft zu. Lediglich Heuchelheim könnte noch einen Strich durch die Rechnung machen. Aber die Blau-Weißen werden wohl das Feld nicht räumen und am Sonntag durch eine letzte Kraftanstrengung die Gruppenmeisterschaft an sich reißen.
Ebenfalls steht die Id-Jugend der Spielvereinigung 1900 fast vor der Meisterschaft. Am Sonntag muß sie gegen Großen-Linden das schwerste Spiel der ganzen Verbandsserie bestreiten. Wohlgewappnet wird die lb-Jugend auch zu diesem Spiel antreten.
Die Ila-Jugend tritt zu dem fälligen 23erbanbs- spiel in Londorf an. — Die Ild-Jugend muß am Sonntag pausieren.
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11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstagnach- mittag geschlossen.


