Ausgabe 
20.10.1939
 
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Die Mazedonentabake aus dem westbulgarischen Distrikt Nevro- kop werden als Würzausgleich für gute Mischungen verwandt. Ihr angenehm voller Geschmack dämpft und bindet die intensive Süße der thrazischen und türki­schen Provenienzen und bewirkt dadurch die Erhaltung der Ge­nußfreudigkeit.

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Schützt die Vorräte vor hatten und Mäusen?

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s rarttfurt a. M., ausdrücklich darauf hingewiesen, daß auch das gesamte Kelterobst in diesem Jahre Mos durch die Bezirksabgabestellen erfaßt wird.

ir die Keltereien, einschließlich der selbstkelternden (iftmirte, besteht daher nur die Möglichkeit, Kelter­ost über die Bezirksabgabestellen oder über zu- lassene Großverteiler zu beziehen. Der unmittel­bare Aufkauf vom Erzeuger ist verboten.

Hitlerjuugeu als eifrige Helfer.

Seit Beginn der Kampfhandlungen hat es sich die Hitler-Jugend mit zur Aufgabe gestellt, überall B einzuspringen, wo durch die Einberufung en entstanden sind. Die Polizei, Behörden, siet hingen, Ortsgruppen usw. haben laufend ch Hitler-Jungen als Melder und Wache. Selbst Behörden und Banken, die durch den Ausfall ihrer A'beitsträfte an Arbeitsleistung geschwächt wären.

Die Mahnung, daß für jeden deutschen Nutzgar­ten das Beste und Zweckmäßigste an Pflanz- urtbl Saatgut gerade gut genug ist, ist vielleicht nie so berechtigt gewesen wie gerade jetzt. Die Leistungs-I fähigkeit des deutschen Pflanzgutes ist in den letzten Jahren dank der unermüdlichen Forschungsarbeit des Reichsnährstandes so ungeheuer gesteigert wor-1 den, daß es dem Laien unmöglich ist, alles rii zu übersehen. Daher wäre es falsch, wenn ein sitzer, der jetzt seinen (Barten nach den notwendigen Zweckmäßigkeitsgrundsätzen ändert, Material ver­wenden wurde, das ihm ein guter Freund oder Nachbar aus feinem älteren Garten zur Verfügung stellt. Selbst wenn es kostenlos erhältlich wäre, kann es dem, der es verwendet, sehr teuer zu stehen kommen. Das ist dann der Fall, wenn es nicht die Erträge liefert, die nach Maßgabe der beanspruch­ten Bodenfläche denkbar sind. Auch ist es möglich, daß Bäume und Sträucher, die der frühere Be­sitzer bereitwillig abgibt, weil er seinen Garten durchlichten will, Krankheitsträger sind, ohne daß

eiten des Menschen nähren, sind Ratten Käufe mit die schädlichsten. Wenn der Herbst hrrant und die Früchte des Feldes in Scheune und Mer geborgen sind, halten es auch Ratten und Käufe für geraten, ihrer Nahrung nachzufolgen Ad zugleich auch die schützende Wärme der Keller, 6tr Stalle, der Scheunen qnb Böden aufzusuchen. Je Gefährlichkeit dieser Nager ist umso größer, Als sie sich außerordentlich rasch vermehren. Ein «ftziges Rattenpaar 3. B. kann tn einem Jahre bis 8fO Nachkommen haben. Man hat berechnet, daß, wn diese Rattenscharen zu ernähren, jährlich 300 Ioppelzentner Brot notwendig sein würden. Diese Aenge kommt dem täglichen Bedarf einer mitt­leren Stadt gleich. Um 500 Ratten das ganze Jahr Ger mit der notwendigen Nahrung zu versorgen,

»enden können.

wichtige Lagerung des Winterobstes.

Seiber findet man in Stadthaushaltungen viel fn wenig Winterobst, obwohl es für eine ab­wechslungsreiche, gesunde Kost von außerordentlicher Dichtigkeit ist. Wahrscheinlich liegt das meist daran, ht die Hausfrau in der Stadtwohnung nicht die richtige Aufbewahrungsmöglichkeit für Aepfel und S men hat; denn nur diese beiden Obstsorten kom­men für rohes Winterobst in Frage. Aber da ja solließkich jede Wohnung auch einen Kellerraum, «ii dunkles, luftiges und kühles Plätzchen aufzu- »eifen hat, das man für den Zweck der Odsteinlage- nrg Herrichten und zur Verfügung stellen kann, so kann auch jede Hausfrau Dafür Sorge tragen, Jrer Familie wenigstens einen kleinen Vorrat an Winterobst zu erhalten. Wie glücklich ist man, im Sinter bei der an und für sich einseitigen Kost, der Frischobst und Frischgemüse fehlen, einen würzigen Dofel oder eine aromatische Birne essen zu können!

Oberster Grundsatz bei der Obstaufbewahrung ist, man nur das beste, festeste Obst dazu nennen- dm soll, das keinerlei Fall- oder Druckstecken bat, midernfalls die Früchte schnell verderben. Am bitten hält sich das Obst in einem Raum, der 2 bis 3 Grad Wärme aufweist; denn der Aufent- Hltsort soll möglichst die Reise des Obstes unter­binden. Daher muß der Raum auch unbedingt dirnkel und kühl und nicht zu trocken sein. Eine ge- vsse Lustfeuchtigkeit braucht das Winterobst. Aller- ihgs muß diese Lust unbedingt rein fein, d. h. man darf nicht starkriechende Lebensrnittel Mit den Süchten in einem Raum aufbewahren und muß '0"ner dafür Sorge tragen, daß ständig die Mög- ihkeit frischer Luftzufuhr gegeben ist.

?eichr- Hessen, rungz. Mn unsere beson. ührerr ihrend scheint diesen wich.

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«ißte ein voll arbeitsfähiger Mensch seine ganze Arbeitskraft daransetzen. Noch größer als der ma- tiriette Schaden, den die Tiere verursachen, ist die (jsfahr für die Volksgesundheit. Ratten sind näm- Kh Zwischenwirte und lleberträger von Typhus Md Trichinose. Der Mensch hat also Grund genug, tynen nachzustellen. Gerade jetzt, wo auch die klein- stn Vorräte für die Gesamtheit non größter Ve- beutung sind, muß er seine Aufmerksamkeit ver- flirtt Darauf verwenden, sie nirgends zur Ruhe ftmmen zu lassen. Wo man ihrer Habhast werden kenn, müssen Ratten und Mäuse ohne Gnade ver­nichtet werden. Dabei ist jedes Mittel richtig, das ihre Zahl verringern kann; denn jede erlegte Ratte Md jede erlegte Maus ist ein beachtlicher Erfolg in Kampf gegen den Verderb.

Jetzt Obst und Gemüse dörren!

Manche Hausfrau möchte sich gern noch einen Hünen Gemüse- und Obstvorrat schassen. Dazu ist in- sllge der guten Gemüse- und Obsternten die Mög- libkeit durchaus noch gegeben. Eine zweckmäßige, beim Obst Zucker sparende Art des Konservierens tsi das Dörren. Das Dörren entzieht dem Gemüse utb Obst lediglich das Wasser, alle Nährwerte bleiben restlos erhalten. Das Gemüse wird in Stüde geschnitten, teilweise etwas vorgedämpft und brnn in warmer Lust getrocknet. Eine einfache Horde aus Drahtgeflecht und Holz wird auf den Herd oder in den Backofen gestellt und das Gemüse omnrf gelegt. Der Backofen muß offen bleiben, btirtit der Wrasen abzieht. Das Obst wird vorher »waschen, von Schalen und Kernhäusern befreit, ir Stücke ober Scheiben geschnitten und bann auf d» gleiche Art getrocknet. Ein paar Tage müssen Cäft und Gemüse in trockner Lust nachdörren, bann Berben sie in Beuteln oder auch Dosen aufbe- Mchrt, wo sie sich jahrelang halten. Dor der Zu- bireitung sind sie lediglich wie bas käufliche Back­est ein paar Stunden vorher einzuweichen. Von kn jetzt noch zur Verfügung stehenden Obst- und ßemüfeforten eignen sich besonders Aepfel, Birnen, Hagebutten, die verschiedenen Kohlarten, Mohr- riben und Sellerie zum Dörren. Nicht vergessen iDÖen wir, auch ein paar Gewürzkräuter zu trock- ntn, die wir bei der Bereitung der Speisen ver-

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Erinnerung an eine germanische Äultftäfte.

Lpd. Am Rand des erweiterten Kreises Alsfeld! liegt auf einer bewaldeten Bergkuppe die T 0 t e n - kjrche von Meiches. Wer sich chr vom Walde her nähert, wird vom Anblick eines gut erhaltenen Ringwalles überrascht, in dessen innerer Senke, über­baut von jahrhundertealten Linden, umkränzt von alten und neuen Grabsteinen, die weithin bekannte Totenkirche steht. Diele Sagen umraunen dieses Bauernheiligtum. Zwar erscheint die mauerumwehrte Totenkirche sehr ärmlich. Dennoch, wer sich in den Sagenreichtum und in die Bräuche versenkt, die Kirche und Kuppe auszeichnen, der wird, unterstützt von dem Anschauungsunterricht, den das Wall- aelände selber erteilt, bald davon überzeugt sein, daß er auf dem Boden eines uralten Heiligtums steht. Alles spricht dafür, daß die bescheidene Bauern­kirche auf dem Boden eines Ortes gebaut wurde, der unseren germanischen Vorfahren ein Heilstum war. Auch die Sagen, die die benachbarten Bezirke umspielen, sprechen dafür. Dazu blieb derToden- föppel" auch in christlicher Zeit ein geweihter Platz, ein Wallfahrtsort. Die Kirche ist dem streitbarsten Heiligen gewidmet, nämlich Sankt Georg. Er ist auch auf dem aufgelassenen, trotz mancher Beschä- »en immer noch schönen Taufstein, der äußer­er Kirche neben dem Eingang steht, bärge- stellt. Der Kirchhof ist einer der reizvollsten m

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Auch geschenkten Samen sollte man des-!

s e r nicht verwenden, denn wenn er nicht I den neuesten Erkenntnissen der Zuchtwahl entspricht,! zeigt er leicht Ermüdungserscheinungen, liefert also! keine vollwertige Frucht. Vor solchen Enttäuschun­gen kann sich ein Dolksaenosse, der jetzt Flächen seines Gartens mit Nutzpflanzen bestellen will, nur schützen, wenn er den Fachmann zu Rate zieht.! Die Kosten, die zunächst daraus entflöhen und da­durch, daß wirklich hochwertiges Pflan­ze n g u t in den Garten kommt, bringen eine dauernde Rente durch Erträge, die mengen- und gütemäßig einwandfrei sind. Experimentieren oder gar Pfuschen im Gar-1 ten ist Sünde wider die Gemeinschaft, die Anspruch auf refflofe Nutzung aller nur irgendwie geeigneten Landflächen für die Ernährungswirtschaft hat.

♦♦ Verkehrsunfa ll. Am gestrigen Diens- tagnad)mittag ereignete sich in der Ludwigstraße unmittelbar an der Eisenbahnbrücke ein Zusammen­stoß zwischen einem Motorradler und einer Rad- fahrerin. Die Radlerin kam den Weg am Bahn­damm entlang von der Stevhanflraße her gefahren, der für den Radfahrerverkehr nicht zugelassen ist, und blieb auch aus ihrem Rad sitzen, als sie an der Eisenbahnbrücke in die Ludwigstraße einbog. Im glei­chen Augenblick kam der Motorradfahrer die Lud­wigstraße aus der Richtung Studentenheim her­unter. Bei der Unübersichtlichkeit, die an her Eisen-1 bahnb rücke in der Ludwigstraße besonders erheblich ist, erfolgte»leider der Zusammenprall, bei dem die Radlerin, einen Beinbruch und schwere Kopfver-I letzungen davontrug. Das verletzte Mädchen wurde sofort' in Krankenhausbehandlung verbracht. Die polizeilichen Ermittlungen wurden alsbald ausge­nommen.

Strafkammer Gießen.

Der Gg. M. in Vilbel ist angeklagt, im Mai in Vilbel durch unzüchtige Handlungen öffentlich Aergernis erregt zu haben. Trotz ordnungsmäßiger Ladung ist der Angeklagte zum Hauptverhandlungs- termin nicht erschienen. Auf Anttag des Anklage­vertreters wurde gegen den Angeklagten Haftbefehl erlassen.

Vie Totenkrrche von Meickes.

Man nehme für die Lagerung des Winterobstes Hrlzgestelle, Hürden, Holzkästen und Stellagen, pvefe reinigt man vor der Einlagerung mit schar- len Sodawasser und läßt sie gut trocknen. Erst tarn sortiert man die einzelnen Fruchte auf Papier ifirgfältig nebeneinander, so daß sie sich möglichst mcht berühren. Man muß darauf achten, daß die Aspfelstiele nach unten liegen, die Birnen da-

lose zuzudecken, um eine rasche Verdunstung zu ver-, hindern. In der ersten Zeit nach dem ©rnlagern I oll man das Obst immer wieder kontrollieren und I egebenenfalls schlechtwerdende Früchte ausschalten. I Später ist diese Arveit nicht mehr so notwendig.

Gietzen-Klein-Linden.

Wie in den verflossenen Jahren, so wurde auch! in diesem Sommer wieder der Schwimmunterricht! an der Volksschule in Gießen-Klein-Linden durch-1 geführt. Es beteiligten sich daran die Schüler, Kna­ben und Mädchen, der oberen Jahrgänge. Die an I Ostern 1940 zu entlassenden Knaben erhielten alle,! bis auf 3, das Freischwimmerzeugnis. Es konnten I in diesem Sommer 27 Schüler, nämlich 15 Knaben und 12 Mädchen, in den Besitz des Freischwimmer. Zeugnisses gelangen. Seit" Einführung dieser Zeug-1 nisse im Jahre 1935 konnten bis gegenwärtig 791 Zeugnisse an Freischwimmer an unserer Schule aus­gehändigt werden. Zum ersten Male wurden in diesem Jahre auch Fahrtenschwimmerzeugnisse aus-1 gegeben für solche Kinder, die sich 45 Minuten I chwimmend im Wasser aufhalten konnten. 7 Kinder, 5 Knaben und 2 Mädchen, konnten diese Auszeich­nung erringen. Die Schüler der Oberklasse nah-1 men eine GeldsanHnlung für den Volksbund der Deutschen im Ausland vor und brachten den schönen I Betrag von 83,60 RM. zusammen.

Oer Eigengorten muß Nutzgarten sein!

Jetzt sind auch die letzten von der Wichtigkeit dessen Überzeugt, was Dinsichtiae schon seit Jahren! predigen: Kein Fleckchen anbaufähigen Bodens darf! ungenutzt bleiben. Bisher bildeten sich noch allzu viele ein, der Garten um ihr Siedlungshaus oder um das Landhäuschen im Vorort müsse unbedingt einPrivat-Park" sein. Von den Tatsachen der Ge­genwart belehrt, werden solche Volksgenossen an»! läßlich der Herbstarbeit im Garten dazu übergehen, die sogen. Luxusflächen in Nutzland umzuwandeln. Die Ueberfüüe an Blumen anlagen und erst recht! dievornehme" Rasenfläche werden auf Grund bes-I serer Einsicht weichen und ihren Platz Pflanzen I einräumen müssen, die für die Ernähruna wichtig sind. Diese, für viele Gartenbesitzer notwendiae Um- stellung setzt ein hohes Verantwortungsgefühl vor­aus.

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l, «n. Die HI. sorgt astch für einen eventuellen As atz der Feuerwehr. Augenblicklich werden Hitler- Hingen im Feuerlöschdienst ausgebildet. Ferner anden im Sanitätsdienst die Jungen der Feldscher- Gefolgschaften weiter gründlich ausgebildet. In eher Anzahl von Städten und Dörfern haben Hller-Jungen und -Pimpfe die Ernährungsversor- Lngskarten den Einwohnern zugestellt und nach Ausfüllung wieder abgeholt. Alle gestellten An- Wltt. ftlderungen werden mit Einsatzfreude angepackt. $0 hilft die HI. mit, dieinnere Front" zu stärken.

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