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O.jl.-'Spoti

1900 I. Jugend-Mannschaft Favorit des Bannmeistertitels.

In Grünberg:

Spvgg. 1900 1. Igd. Tv. Homberg 1. 3ab.

4:0 (2:0). M

1900s 1. Jugend-Mannschaft kann man heute schon den Titel des Bannmeisters zusagen, obwohl das Endspiel noch nicht stattgefunden hat. Bevor das Endspiel stattfindet, müssen noch die beiden Friedberger Vertreter, Butzbach und Ober-Rosbach, gegeneinander spielen. Dieses Spiel findet am kom­menden Sonntag statt. Der Sieger dieses Spieles bestreitet dann das Endspiel gegen die Blauweißen. | 2)ie 1900er brauchen keine Befürchtungen mehr zu haben, denn Butzbach und Ober-Rosbach haben in den vergangenen Runden schon Spiele verloren, während die Blauweißen ungeschlagen sämtliche Spiele beenden konnten.

Infolge des schlechten Platzes konnten sich beide Mannschaften in den ersten Minuten nicht recht finden. Doch bald beginnen die Blauweißen mit dem gewohnten Zusammenspiel, das aber zuerst keine Erfolge bringt. Erst als nach 15 Minuten Spielzeit Kraft I. einen Strafstoß verwandelt, ist der Bann gebrochen. Von dieser Zeit ab sind die Blauweißen bis zum Ende des Spieles in der Hälfte von Homberg. Die Aktionen von Homberg werden sämtlich zerstört, und der Tormann der

Blauweißen wird dazu verbannt, dem Spiel als Zuschauer beizuwohnen. Durch Kraft II. fällt in der 40. Minute der zweite Treffer. Mit diesem Er- gcbnis geht es zur Pause.

In der zweiten Halbzeit kommt die Ueberlegen- heil von 1900 noch mehr zum Ausdruck. Ein fabel­haftes Kombinationsspiel bekommt man zu sehen, doch vorerst fehlen die weiteren Tore. Diese schei­tern durch die noch schlechtere Spielhälfte und durch den ausgezeichneten Tormann von Homberg. In dem weiteren überlegenen Spiel der Blauweißen fallen die beiden letzten Treffer durch Kraft II. und durch Launsbach. Den Leistungen der Blauweißen entsprechend ist dvs Endergebnis zu niedrig.

Beide Mannschaften in der Kritik: Zu beklagen war, daß man auf einem Fußballplatz spielen mußte, der mit allen Unebenheitengesegnet" war und Schlaglöcher keine Seltenheit waren. Aus die­sem Grunde war ein technisch hochstehendes Spiel sehr schwer. 1900 bot, wie immer, eine ausgezeich­nete Partie, die dadurch unterstrichen wurde, daß seine Technik weit über Hombergs" hinausreichte. Homberg wardie Mannschaft, die den Blauweißen körperlich stark überlegen war und die ihre tech­nische Schwäche durch ungeheuren Kampfgeist aus- zügle ich en versuchte, was allerdings mißlang. Schiedsrichter h i l l e b r e ch t leitete einwandfrei.

Mit aller Wahrscheinlichkeit wird 1900 den Bann 116 bei den Gebietsmeisterschaften im Fußball ver­treten, die an Pfingsten beginnen.

Schalke, Kickers und DSL?

Die letzten Gruppenspiele der FußbaN-Meifferschast.

Die Endrundenspiele um die deutsche Fußball- Meisterschaft werden am kommenden Sonntag in den Gaugruppen zu Ende geführt. Von den vier Teilnehmern an der Vorschlußrunde steht bisher lediglich der Hamburger SV. fest, der sich die Mei­sterschaft der Gruppe 1 bereits am vergangenen Sonntag sicherte. Die aussichtsreichsten Anwärter auf die drei anderen Plätze der Vorschlußrunde sind Dresdner SC., Stuttgarter Kickers und Schalke 04, doch sind die letzten Entscheidungen den Spielen-des kommenden Sonntags vorbehalten.

In der Gruppe 2 hat der DSC. den Rückkampf geaen Fortuna Düsseldorf im Düsseldorfer Rhein- stadion zu bestreiten, wobei er darauf bedacht sein muß, eine Niederlage mit mehr als zwei Toren Unterschied zu vermeiden, denn er gewann den ersten Gang mit 4:1.

In der Gruppe 3 ist die Lage für die Stutt­garter Kickers nicht ganz so günstig. Sie müssen in Halle gegen den Mitte-Meister Dessau 05 min­destens unentschieden spielen, um den Gruppensieg sicher zu haben. Im Falle einer Niederlage käme der Ostmark-Meister Admira Wien, der das bes­sere Torverhältnis hat, auf den ersten Platz.

In der Gruppe 4 bringt der Kampf zwischen Schalke 04 und Vorw.-Ras. Gleiwitz die Entschei­dung über den Gruppensieg. Beide Mannschaften stehen punktgleich, aber dieKnappen", die schon das Vorspiel gegen den Schlesienmeister gewan­nen (dann aber in Dortmund von Wormatia Worms geschlagen wurden!), haben die Annehmlich­keit, in heimischer Umgebung kämpfen zu können, und da sollte -der Ausgang nicht zweifelhaft fein. Gibt es ein Unentschieden, bann ist Schalke dank seinem besseren Torverhältnis ebenfalls der Sieger. Der Spielplan für Sonntag lautet im einzelnen:

G r u p p e 1:

In Osnabrück: VfL. Osnabrück Hamburger SV.; in Berlin: Blauweiß Berlin Hindenburg Allenstein.

Gruppe 2:

In Düsseldorf: Fort. Düsseldorf Dresdener SC.

Gruppe 3:

In Halle: Dessau 05 Stuttgarter Kickers.

Gruppe 4:

In Gelsenkirchen: Schalke 04 Vorw.-Ras. Glei­witz; in Hanau: SC. 03 Kassel Wormatia Worms.

Tschammerpokalspiete in Hessen.

Die sechs Begegnungen um den Tschammerpokal stehen, wenn man vom Endrundenspiel zwischen Kas­sel 0.3 und Wormatia Worms in Hanau absieht, im Vordergrund der fußballsportlichen Ereignisse in Hessen. Die besten Aussichten, eine Runde weiterzu­kommen, haben Großauheim, Wachenbuchen, SpD. Kassel, Kurhessen Kassel und VfB. Friedberg, sowie Borussia Fulda. Es wäre eine Ueberraschung, würde sich beispielsweise Tuspo. Rodheim, ein Vertreter der Kreisklasse, gegen Friedberg behaupten, eher könnte schpn eine der Bezirksklassenmannschaften im Kampf mit der Gauliga triumphieren. Die Paarun­gen lauten: VfB. Großauheim Germania Nie­derrodenbach, Kewa Wachenbuchen Sportfreunde Frankfurt, GsL. Wilhelmshöhe SpV. Kassel, TSG. Rodheim VfB. Friedberg, Borussia Fulda gsgen Kickers Obertshausen, Kurhessen Kassel gegen SD. 06 Alsfeld. _ . , . .

In der Aufstiegsrunde gibt es zwei Spiele: m der Gruppe Nord empfängt Tura Kassel den FD. Brei­denbach und in der Gruppe Süd spielt Phönix Bad Vilbel gegen Teutonia Watzenborn-Steinberg.

VfL. 1860 Marburg I. VfB.'Reichsbahn I.

Nach dem klaren Sieg gegen die Elf aus Bad- Nauheim tragen die Grün-Weißen morgen ein Freundschaftsspiel gegen ihren früheren Namens­vetter, den jetzigen VfL. aus. Die Marburger, die früher der Gauliga angehörten und in den folgen- den Jähren Meister der Bezirksklasse wurden, konn­ten in diesem Jahre nur Tabellendritter werden. Die Mannschaft hat aber inzwischen durch Soldaten guten Zuwachs erhalten und ist als sehr spielstark anzusehen. Die Grün-Weißen werden daher vor einer sehr schweren Aufgabe stehen und müssen mit allem Ernst bei der Sache sein, wenn em Er­folg errungen werden soll.

Aufstiegspiel Phönix Vilbel - Teutonia Steinberg.

Am morgigen Sonntag müssen die Teutonen zum Aufstiegspiel nach Vilbel. Die Platzbesitzer greifen zum erstenmal in die Aufstiegspiele e.n und wer­den bestimmt mit allen Mitteln versuchen S g und Punkte in Vilbel zu behalten. Spieleni die Teutonen wieder mit dem gleichen Elan, wie geaen Worms dann dürfte es wohl kaum zweifelhaft hm, daß die Steinberger ihren ersten Sieg m den Aufstiegspie len verzeichnen. Aus den bisherigen Erae sf hat sich noch keine klare Formulierung ergeben, und es ist noch jede Mannschaft Anwärter für den Auf­stieg in die Gauklasse.

Lollar I GrohenLinden I.

Auf eigenem Platz empfangen die Lollarer zum letzten Spiel in der Aufstiegsrunde die spielstarken Gäste aus Großen-Lmden Das Smel hat zwar keinen Einfluß mehr für den Aufsiieg der beiden Gegner, da die aufsteigenden Vereine in Burgsolms und Dillenburg bereits feststehen. Trotz­dem dürfte der Kampf an Spannung nichts ein- büßen, da die Gäste über eine junge, temperament­volle Elf verfügen und ebenfalls schon manchen beachtlichen Sieg erringen konnten. Das Vorspiel konnte Lollar nur mit großer Mühe für sich ent­scheiden. Wenn die Lollarer Elf wieder an ihre letzte Leistung anknüpfen kann, die sie in Dillen­burg zeigte, so dürfte ih- auch morgen der Sieg kaum streitig gemacht werden können.

Garbenleich I Lich I.

Zu einem Lokalkampf wird es am Sonntag in Garbenteich kommen, wo die Rasenspieler auf die dortige Erste treffen werden. Schon viele Male haben beide Mannschaften miteinander gekämpft und nie konnte der Sieger vor dem Schlußpfiff vorausgesagt werden. Konnten zwar die Rasen­spieler ihren Gastgeber in den Pflichtspielen beide Mal schlagen, so werden sie doch in diesem Treffen auf einen Gegner stoßen, der alles aufbieten wird, um diese Niederlagen wieder wettzumachen. Die Grünweißen werden wahrscheinlich in folgender Be- setzung das Spiel bestreiten: Gilbert, Albach, Lotz, Höpfl, Merle, Rau, Stark, Fey, Baier, Kaiser und Werner.

Sporfgemeinbe Steinbach I. Heenes I. 3:1.

Die Gäste von Heenes stellen eine stabile Kampf- mannschaft ins Feld. Steinbachs Elf ist flinker und kann bereits bis zur Halbzeit zweimal erfolg­reich sein, während die Gäste nur ein Tor entgegen­setzen konnten. Halbzeit 2:1 für den Gastgeber. Nach der Pause spielen die Gäste etwas überlegen, können aber zu keinen Erfolgen kommen, denn der Torhüter Deuker hatte einen guten Tag. Noch ein­mal kommt der Steinbacher Sturm wunderbar durch und stellt nun durch feinen Mittelstürmer Kemmler das Endresultat von 3:1 für Steinbach sicher.

Teutonia FI 1900 Gießen II.

Die 2. Elf der Teutonen empfängt die gleiche von 1900. Es dürfte sich ein spannendes Treffen entwickeln, das erst beim Schlußpfiff entschieden fein dürfte.

(Spielbeginn in derFaussball-Gauklasse

Am kommenden Sonntag beginnen die Spiel- reihen um die diesjährige Gaumelsterschaft im Faust­ball. Aus räumlichen Gründen hat man die Gau- klasse in drei Gruppeü unterteilt, die in mehreren Spielrunden die Gruppensieger feststellen. Die drei Gruppensieger ermitteln bann den Gaumeister.

Die Südgruppe mit den Mannschaften von Licht- Luft Hanau, Turngemeinde Friedberg und Bad Homburg und schließlich dem Gaumeister To. 1846 Gießen tritt am Sonntag auf dem Unioersitätssport- platz zur ersten Spielreihe an. Diese vier Mann­schaften gehören zu den spielstärksten des Gaues. Nach den früheren Begegnungen ist anzunehmen, daß sich auch jetzt ausgeglichene Kämpfe entspinnen werden. Außer Homburg waren alle Mannschaften bereits Gaumeister; auch bas spricht für gute fport- liche Leistung. Trotzbem kann man der Gießener Mannschaft als ber in ihren Leistungen beständig­sten gewisse Vorteile einräumen. Die Technik des Faustballspiels bringt es mit sich, baß es langjähri­ger Hebung und Wettkampferfahrung bedarf, um hier eine gute Mannschaftseinheit auf die Beine zu bringen. Weniger als in anderen Spielarten wach­sen hier Meistermannschaften sozusagen über Nacht aus dem Boden. Der Gießener Turnverein hat hier­bei den Vorteil, sich auf zuverlässige, seit langem bewährte Kräfte zu stützen. Den Kampf am Sonn­tag werden bestreiten: Dr. König, Rieringer, Dr. Pfeffer, Trapp, Michels. Diese Aufstellung dürfte für einen Sieg gut sein.

Deutscher Treiballon-Gieo

beim Internationalen wettsliegen in Zürich.

Der Internationale Freiballon-Flug in Zürich endete mit einem deutschen Siege. Der von Dr. Buschmann und Dr. Trapmann geführte Ballon Schlesien" übertraf mit einer Flugstrecke von 85 Kilometer sämtliche Mitbewerber. Schnee, Regen und Kälte erschwerten den Flug außerordentlich. Als die beiden Deutschen nach verwegener Fahrt an der Säntiswand vorbei in der Ueblisschlucht nieder- gingen, hatten sie nur noch einen halben Sand Ballast an Bord, der zudem völlig eingefroren war. Die vorgeschriebenen 75 kg Ballast waren aller- dings unangetastet. Die beiden Deutschen gewannen den Ehrenpreis des Bundesrates und den Preis der Landesausstellung Zürich.

Deutsche Handball-Misterschast.

Wer gewinnt Vas Nennen in der vierten Gruppe?

Nachdem der vergangene Sonntag in drei von vier Gruppen bei den Kämpfen um die deutsche Handball-Meisterschaft bereits Klarheit geschaffen hat, fällt am kommenden Sonntag auch in Gruppe 4 die Entscheidung. Post München unb der Wiener AC. haben noch die Möglichkeit, sich neben dem MTSA. Leipzig, Hindenburg Minden und dem fiintforter SV. für die Vorschlußrunde zu qualifi­zieren. Wem wird der große Wurf gelingen?

Gruppe 1:

MTSA. Leipzig Polizei Stettin (19:4), Hindenburg Bischofsburg MSV. Carlowitz ().

Den Endsieg hat Leipzig bereits errungen. Der deutsche Meister wird die Gruppenkämpfe unge­schlagen beenden und sich zu Hause die letzten Punkte gegen die Stettiner Polizisten, die schon im Vorspiel 4:19 unterlagen, nicht entgehen lassen. Zum erstenmal treffen Hindenburg Bischofsburg und der MSV. IR. 49 Carlowitz zusammen. Der Schlesien-Meister sollte hier gewinnen.

Gruppe 2:

Oberalster Hamburg MSV. Lüneburg (6:8).

Auch in der zweiten Gruppe ist nach dem Rück- tritt des MSV. Weißenfels die Entscheidung be­reits zugunsten des MSV. Hindenburg Minden ge­fallen, der am nächsten Sonntag gegen Weißenfels kämpfen sollte, nun aber spielfrei ist. Den letzten Kampf der Gruppe bestreiten nun Oberalster Ham­burg und der MSV. Lüneburg. Nach den zuletzt gezeigten Leistungen sollte der Nordmark-Meister auf eigenem Platze die Vorspiel-Niederlage wett­machen.,

Gruppe 3:

ff Arolsen TSG. 61 Ludwigshafen (11:8), VfB. 08 Aachen Lintforter SV. (3:12).

Die beste Mannschaft der Gruppe 3 wird auch in Aachen durch den VfB. kaum gefährdet sein, ff Arolsen, der Meister des Gaues Hessen, erwartet zu Hause die bisher mit noch feinem Pluspunktbe­lastete" TSG. 61 Ludwigshafen.

Gruppe 4:

Post München TV. Altenstadt (12:4),

ST. Waldhof Wiener AC. (8:9).

Voll Spannung sind die Endkämpfe nur noch in der vierten Gruppe. Beide Spiele sind von größter Wichtigkeit. Post München und der Wiener AC. sind Anwärter auf den Gruppensieg. Von den beiden Favoriten hat der Bayern-Meister Post-SV. München die Annehmlichkeit, den entscheidenden Kampf auf eigenem Gelände austragen zu können, und zwar gegen den TD. Altenstadt, der schon im Vorspiel eindeutig 12:4 geschlagen wurde. Sehr schwer hat es der Wiener AC., der nach Mannheim zum SV. Waldhof reisen muß. Unterlagen die Waldhöfer in Wien nur knapp 8:9, so könnten sie zu Hause möglicherweise den Spieß umdrehen und dann wäre Post München Gruppensieger.

Handball-Meisterschaft der Frauen.

Acht Borrundenkämpfe.

Nachdem die Kämpfe um die deutsche Handball- Meisterschaft bei den Männern bereits in ein ent­scheidendes Stadium getreten sind drei von vier Gruppen-Siegern stehen schon fest beginnen am kommenden Sonntag auch die Frauen mit den Vor­rundenspielen um dieDeutsche", die von der Turn- gemeinde in Berlin verteidigt wird. An acht verschie­denen Orten des Reiches wird gekämpft um den Eintritt in die Zwischenrunde. Der. Spielplan laufet:

In Frankfurt: Eintracht Frankfurt DfR. Mannheim.

In Kassel: Hessen-Preußen Kassel Brinck- mann Bremen.

In Fürth: Tv. 1860 Fürth Tv. Bad Cann­statt.

In Berlin: Tib Berlin Asco. Königsberg.

In Magdeburg: Magdeburger FSC. For­tuna Leipzig.

In Breslau: Schlesien Breslau Post-SV. Wien.

In Münster: SC. 08 Münster Eimsbüttel Hamburg.

In Köln: Kölner BC. Stahlunion Düsseldorf.

Wer steigt in Hessen auf?

Auch in Hessen wird am nächsten Sonntag wahr­scheinlich in beiden Gruppen die Frage bes Ausstiegs zur Handball-Gauliga entschieden werden. In Gruppe Nord tritt der mit 6:0 Punkten führende MSV. Fulda in Kassel an und braucht gegen den PSV. nur unentschieden zu spielen, um den Aufstieg zu ermöglichen. In Gruppe Süd benötigt der Tv. Kirch-Göns ebenfalls nur. noch einen Punkt, um einen Platz in der Gauliga sicher zu haben. Wahr­scheinlich wird Kirch-Göns aber zu Hause gegen den MSV, Barbara Gießen ganz klar gewinnen. Im zweiten Spiel der Gruppe treffen Tgd. Hörnsheim und Tgd. 37 Hanau zusammen.

Uebrigens wird am 21. Mai in Hessen auch das letzte rückständige Meisterschaftsspiel der Gauliga zwischen dem To. Kesselftadt und CT./Hessen-Preu- ßen Kassel ausgetragen, das die Tabelle aber nicht mehr ändern kann.

Handball-Pokalspiele im Kreis Gießen

Der Mtv. Gießen hat dringender Umstände wegen von einer weiteren Teilnahme Abstand nehmen müssen. Dadurch ist Niedergirmes eine Runde wei­tergekommen. Im übrigen gab es folgende Ergeb­nisse:

Vorrunde.

Tv. Katzenfurk Barbara Gießen 6:7 (4:3), Tv. Dutenhofen Tv. Garbenheim 7:11 (4:6).

1. Zwischenrunde.

Tv. Hörnsheim Tv. Lich 14:5 (9:3),

Tv. Lützellinden To. Holzheim 12:6 (9:3).

Manzenberg I kirchGöns I.

Der Sieger der Bezirksklasse Friedberg mußte am Himmelfahrtstag gegen di« in der Kreisklasse spielende Mannschaft des To. Münzenberg antre­ten. Beide Mannschaften mußten mit Ersatz an­treten. Gleich bei Spielbeginn ging Kirch-Göns mit, drei Toren in Führung, aber Münzenberg fand sich allmählich, und kurze Zeit später stand das Spiel 3:3. Kirch-Göns hatte in der Folge mehr oom Spiel und konnte bis zum Wechsel auf 6:3 erhöhen. Nach dem Wechsel mußte sich Kirch-Göns sehr anstrengen, um den Sieg mit nach Hause nehmen zu können. Das Spiel nahm an Härte zu. Münzenberg drückte

sehr auf das Tempo, aber oom Schubpech verfolgt mußten sie mit 11:9 Toren den Gästen den Sieg überlassen.

Münzenberg scheidet aus der Pokalrunde aus, kann aber für sich in Anspruch nehmen, ehrenvoll verloren zu haben.

Um die Äebietsmeisterschast im Handball.

Dann 88 (Dehlar) Bann 116 (Gießen).

Die Spiele um die Gebietsmeisterschaft im Hand­ball werden in 4 Gruppen zu je 3 Mannschaften in einer Pokalrunde durchgeführt. Die Gruppe 3 um­faßt die Bann« 116, 88 und 166. Im ersten Spiel Bann 88 Bann 116 konnte der Bannmeister des Bannes 88, Garbenheim, den Meister das Bonnes 166, Eddersheim, mit 8:5 bezwingen und somit den Bonn 1'66 von den weiteren Spielen ausschalten.

Das letzte Spiel zur Ermittlung des Gruppen­siegers steigt nun am kommenden Sonntag in Gar- öenheim. Der Bannmeister 116, Tv. Münzenberg, muß in Garbenheim gegen den Sieger aus dem kostspielige Experimente mit feinen Schuhen anzu­stellen, dazu ist jetzt nicht Zeit. Der Kluge versucht nicht lange, sondern wählt ein feit Jahrzehnten be­währtes Schuhpflegemittel mie Erdal. Das pflegt die Schuhe. Die Schuhe halten länger und bleiben langer schön. 1633V

Spiel gegen Bann 166 antreten. Es ist schwer für die Mannschaft von Münzenberg, diesen Gang an­zutreten, denn erst am letzten Sonntag konnte die Bannauswahl des Bannes 88 beweisen, die sich übrigens aus einer großen Anzahl Garbenheimer Spieler zusammensetzte, daß sie über eine ganz be» achtliche Spielstärke verfügt. Hinzu kommt für Garbenheim noch der Vorteil des eigenen Platzes. Gut in der Mannschaft find zweifellos die Vertei­digung und der Sturm. Auch Münzenberg konnte im letzten Spiel angenehm gefallen, und nur dank der Geschlossenheit der Mannschaft war es ihr mög­lich, Meister des Bannes 116 zu werden. Möge die Mannschaft auch am kommenden Sonntag so zu­sammenstehen und mit demselben Eifer und Einsatz dieses entscheidende Spiel beginnen und durchhalten, dann dürfte sie auch diesmal in der Lage fein, ihren Siegeszug fortzufetzen. Schiedsrichter ist Herbert, DfB.-R. Gießen.

Zubiläums-Handbaltturnie.

des Tv. Holzheim.

Eine der ältesten Handballabteilungen unseres Kreises und eine derjenigen, die mit die größte Pionierärbeit geleistet hat, begeht am kommenden Sonntag die Feier ihres 10jährigen Bestehens in Gestalt eines Jubiläumsturniers: der T V. Holz­heim. Die Handballer des TV. Holzheim haben sich einen Stamm treuer Anhänger geschaffen, der hinter ihnen steht.

Das Handballturnier hat mit Rücksicht auf die guten Beziehungen, die Holzheim mit fast allen Kreisvereinen pflegt, eine recht gute Besetzung ge­funden. 10 Mannschaften werden in zwei Gruppen um den Turniersieg im Rundensystem kämpfen. Es spielt also jede gegen jede Mannschaft; Sieger wird, wer die meisten Punkte auf sich vereinigt; wertvolle Plaketten winken als Auszeichnung.

Es haben gemeldet: Gruppe 1: MTV. Gießen, 14 /JR. 116, Tufpo Butzbach und TD. Wohnbach; Gruppe 2: TV. Hochelheim, TD. Lich, Niederweisel, Gambach sowie TD. Münchholzhausen und TD. Lützellinden.

Die Gruppe 1 dürfte ziemlich gleichwertig fein. Wenn man auch annehmen kann, daß der MTD. und die beiden Butzbacher Mannschaften die Ent­scheidung unter sich ausmachen werden, so ist trotz­dem eine Doraussage nicht möglich. In der Gruppe 2 hat Hochelheim zweifellos Aussichten, wenn nicht Gambach oder aber Lützellinden, das wieder einmal stark ersatzgeschwächt fahren muß, für eine Ueberraschung sorgen. Münchholzhausen wird auf Grund seiner Spielstärke der 1. Gruppe zugeteilt werden müssen.

Saumeisterschasten

der hessischen Fechterinnen.

Das Gaufachamt Fechten im NSRL. Gau Hessen führt am Sonntag in Bad-Nauheim die Gau- Meisterschaften im Frauen-Florett durch. Es nehmen die folgenden bekannten Fechte- rinnen daran teil: Frau Christel Drebes, Else Wirth, C. Castein, H. Hahn vom Tv. 1846 Gießen, Frau Dr. Pfeiffer, E. Mulch vom Tv. Wetzlar, Frau Erna Kutscher von der Tgm. Bad-Nauheim, Th. Lenge­mann, Finke und R. Schiebeler von der C. T. Hessen- Preußen Kassel.

Die Teilnehmerzahl ist zwar gering, aber es sind die besten Fechterinnen des Gaues, die in den dies- jährigen Aufstiegskämpfen zur Gauklasse ihre Teil­nahmeberechtigung an den Gaumeisterschaften er­halten haben. Der Ausgang der Kämpfe ist völlig offen, da es fast durchweg alte Rivalinnen sind, die an den Start gehen.

Kurze Gporinotizen.

214000 Mark beim Opferschießen. Das Opfertagsschießen des Deutschen Schützenverbandes im NSRL. erbrachte im Jahr 1938/39 das stolze Ergebnis von 214 000 Reichsmark. Der Reichssport­führer und der Derbandsführer des DSV., SA- Obergruppenführer Iüttner, haben den Gemeinschaf­ten des Deutschen Schützenverbandes Dank und An­erkennung ausgesprochen.

Der Münchner Libl, der am vergangenen Sonntag die RadfernfahrtRund um Frankfurt" gewann, kam am Himmelfahrtstag zu einem neuen Erfolg. Er siegte inRund um Stuttgart" (170 km) in 4:39,03 Stunden vor Pirner (München), Mäß (Frankfurt a. M ), Hofmann (Nürnberg) und Som­mer (Schweiz).

Die Hochschul-Wettkämpfe im Handball und Fußball wurden am Donnerstag in Heidelberg zu Ende geführt. Die Universität Bonn siegte im Fußball und qualifizierte sich für das Endspiel gegen die Universität Breslau, und im Handball war die Universität Wien erfolgreich, die nun den Endkampf gegen Berlin bestreiten wird. Die Endkämpfe finden am 28. Mai in Würzburg statt.

Eine sensationelle Niederlage bezog Englands Fußballelf am Donnerstag in Belgrad im Fußball-Länderkampf gegen Jugoslawien. Die Gast- fieber siegten vor 30 000 Zuschauern mit 2:1 (2:0) Toren.