Ausgabe 
19.12.1939
 
Einzelbild herunterladen

geben alle Gewalt auf Erden, ihn zu en und zu binden.

Jungvolk sammelt Iutesäcke'

Bei der ECKSTEIN Nr. 5 Ist die Verpackung

möglichst billig, dafür der Inhalt aber umso

wertvoller. Darin liegt für den Raucher der

'M

größere Wert. Ungezählte Millionen treuer

ECKSTEIN-Freunde beweisen das.

373

BUlijs. pr°p°. LJ." b<- Btt. Wk durchs

Dorsche

iV,lK habt' ft ***

Iubilare-Ehrung bei der Reichsbahn.

Dieser Tage wurden durch den Amtsvorstand des Gießener Bahnhofs, Reichsbahnamtmann Wahl wieder einer Anzahl Mitarbeitern, die seit über 25 Jahren im Dienste der Reichsbahn stehen, die verliehenen Treudienst-Ehrenzeichen überreicht. Mit der Auszeichnung wurden bedacht: Reichsbahnassi­stent Hermann S i e b e r t, die Rangieraufseher Wil­helm Brückel, Heinrich Erb, Konrad Möller und Heinrich W e i m e r, der Stellwerksmeister Lud­wig Volk, die Weichenreiniger Friedrich K a l e t s ch, Wilhelm Mack, Julius Menges, Heinrich Schneider und Wilhelm Weber, ferner der Rangierarbeiter Karl Weiß, die Betriebsarbeiter im Zugdienst Friedrich Fuchs und Johannes Nie- derhöfer sowie der Bahnhofsschaffner Philipp W a l l h ä u s e r.

Giehen-Klein-Linden.

w Ä iX

inien ein, M Lach .mtiefev wnperohjr Null.

itms M

WMi, 3ulinodiili Birken, tij Dickicht

angen. L n.

ich bin brr in ich A

noch imme Ob er £

nn - M an d-i . Wenn bit ---to igenheit ois Jirgit, bei

Da kam

i--k

len Schrie ht zerrili» leiungen ii )ste W

Ja, Meist«' I Weihnacht

W nicht, >> verschneit, 6

als es i auch «ich-

! Jubel,

Z

ein A !- aft JC? jinei^Jw

Sinn und Aufgaben der Verufsberaiuug

Vortragsabend im Reichsbund der Kinderreichen.

"1°PP«rn?

LZ

uilletons, t luoerläjs^ Knirps Sie knA auf ftts ruhig p

eigtauU- i Dorfll« die W zerfahrt'^ in d-r^ in und W öürbe, ig um bitj; n und w ch. Lin v

bei« i man

Aus der Stadt Gießen.

Adventsfreude.

Wir haben den Adventskranz aufgehängt. Die Rinder sitzen zusammen, flüstern und schauen nach « \!lern' ob sie vielleicht zuhören. Aber auch die Erwachsenen haben jetzt ihre Geheimnisse. Sie schlie­ßen vorsichtig einzelne Schubladen zu. Es soll doch memand etwas merken. Die Vorfreude liegt auf allen Gesichtern.

Da kam die Postmeistersfrau. Sie war fast ge­rankt:Ja, aber Birgit siehst du denn weiter gar id)t5?w Richtig Stoff für ein Kleid ... Haus- huhe ... eine Brosche. Und dort noch ein Brief.

dacht, Seligkeit! Bitterer Schmerz Verrn^rkf..» Leben und Tod, alles, allesIUnd ^e's lamTn n*9, t£ MÄÄSteine

P!°rd° ins Ohr wie -in b°l°b°nLr Funkes L - *"? Kusen klirrten auf den Frost-

buckeln der Fahrbahn. l5rot

Der Gaubeauftragte für Altmaterialerfassung, Eckardt, gibt folgendes bekannt:

Am 21. Dezember sammelt das Deutsche Jung" volk in den Gemeinden über 5000 Einwohnern alle gebrauchten Jutesäcke, die in Haus und Hof und Keller unbenutzt herumliegen. Auch diejenigen Jute­säcke sollen dabei erfaßt werden, die zu Beginn des Krieges bei Schaffung splittersicherer Luftschutzvor­richtungen falsch verwendet worden sind. So sind zum Beispiel in vielen Häusern sämtliche Keller- senster durch Sandsackpackungen abgedichtet worden, bei denen Jutesäcke Verwendung fanden. Diese gilt es zu erfassen, jedoch nicht die für die genannten Luftschutzvorkehrungen richtig verwendeten Jute­säcke, die wie bisher eingebaut bleiben. Auch zer­rissene Säcke sollen mitgesammelt werden, damit sie einer Wiederverwendung zugesührt werden können.

Seitens der Landesgruppe Hessen-Rheinland-

Sud des Reichsluftschutzbundes sind die Blockwarte und Luftschutzwarte des RLB. von der geplanten Aktion verständigt worden. Diese sind in allen Zwei- selsfällen zu befragen.

In der jetzigen Kriegszeit darf keinerlei Altmate­rial nutzlos herumliegen und schließlich sogar ver­kommen, sondern alle Kräfte müssen angespannt werden, um es zu erfassen und wiederoerwerten zu können.

Ich richte deshalb an die Bevölkerung das Gaues Hessen-Nassau die dringende Bitte, sich in Haus und Hof umzusehen und jeden überflüssigen Jute­sack dem Junavolk zur Verfügung zu stellen. Bereits am Vortage der Aktion, also am Mittwoch, 20. De­zember, wird das Jungvolk in den einzelnen Häu­sern zwecks Vorbereitung der Sammlung vorspre­chen, damit am Sammeltage die Aktion schnell und reibungslos vonstatten geht.

auf 4 893 284 RM. angestiegen, gegenüber 4 408 236 RM. in der gleichen Zeit des Vorjahres, also rund 485 000 RM. mehr. Die neuen Spareinlagen be- tragen in der Berichtszeit 110150 RM., gegenüber 84 392 RM., das sind 26 000 RM. mehr. Hierbei ist als ganz besonders erfreulich festzustellen, daß vom Beginn des Krieges ab rund 32 000 RM. neue Spareinlagen eingegangen sind, während außergewöhnliche Abhebungen nicht erfolgten. Der Kassenumsatz beträgt 1420 000 RM., gegenüber 1 327 000 RM., dies sind rund 100 000 RM. mehr. Die in früheren Jahren die Kasse in ihrer Beweg­lichkeit hindernde Bankschuld ist mm vollkommen beseitigt, und auch dieser Zustand führte dazu, daß die Kasse in ihrer Entwicklung diesen erfreulichen Aufstieg nehmen konnte.

Das neue Einheitsstatut und die Dienstanwei-

zweige und die lebensnotwendigen gingen unter, dann gäbe es nur noch Autofahrer und keine Auto- fabriken, in denen die Wagen hergestellt werden müssen. Berufsberater Leucht hob hervor, daß ein tüchtiger Junge in jedem Berufe vorwärts kom­men kann. Wie bei den praktischen Berufen, so steht es auch bei den kaufmännischen Lehrstellen. Die Eltern glauben, daß, wenn ein Junge gut rechnen kann, oder wenn er über eine deutliche Handschrift verfügt, er auch Kaufmann werden müsse. Diese Ansicht ist irrig, denn auch das Handwerk erfordert begabte Menschen, die die theoretischen Aufgaben erfüllen können. Heute fehlt Nachwuchs im Bauge­werbe, bei den Schreinern, Zimmerleuten, Mau- rern, Weißbindern und Betonarbeitern, es fehlen Lehrlinge in landwirtschaftlichen Berufen, es fehlen Schmiede, Klempner, Setzer und Drucker, Friseure, Kellner, Drogisten, Lehrlinge für den kaufmänni­schen Einzelhandel, für die bergmännischen Berufe und Spezialarbeiter im Metallgewerbe. Aehnlich wie bei den Jungen ist es bei den Mädchen. Die Eltern wollen ihre Mädel in die kaufmännischen Be­rufe bringen, anstatt sie den Haushalten zuzu- führen.

In seinen weiteren Ausführungen beschäftigte sich der Berufsberater mit den Bevorzugungen, die kin­derreiche Familien erfahren. Jetzt wird schon in der Schule dem fleißigen und begabten Schüler durch die Stipendien ein Aufstieg ermöglicht und die DAF. fördert alle im Reichsberufswettkampf ermit­telten Begabten. Nachdem noch einige organisato­rische Fragen besprochen waren, wurde die Ver­sammlung mit dem Treugruß an den Führer be­schlossen.

Die Wunschzettel wurden geschrieben. Sie enthalten 1 manches, das der väterliche Stift zwar streichen mußte, aber unsere Kinder sind ja in chrem Glauben unbesiegbar. Sie wünschen und hoffen, sie basteln und arbeiten. Weihnachtsstimmung erfüllt das Haus!

Da dürfen auch wir Erwachsenen nicht zurückstehen.

. fmnen uns darauf, daß wir noch allerlei Kleinigkeiten" erledigen können. Für die Kleinsten kann noch eine Puppenküche oder ein Kaufladen zu­sammengeleimt werden. Wenn wir etwas ungeschickt sind, helfen die größeren Kinder gern. Sie nehmen r?e^ ON dem Geheimnis, gehen herum mit ver- schwssenen Gesichtern und fühlen sich gar wichtig.

Es ist eine wunderbare Zeit. Erwartung und Vor­freude werfen einen Hellen Schein auf unser Tun. Wir malen uns die erstaunten und freudigen Ge­sichter der Kleinen aus, wenn sie unter dem Tannen­baum stehen und die schönen Sachen sehen. Wir den­ken mit Liebe an unsere Freunde und Bekannten. W,r überlegen und suchen aus, daß auch ihnen eine Weihnachtsfreude wird. Und unser Herz wirb froh darüber. Die Tage vor Weihncuhen beschwingen unser Leben, sie tragen uns leicht über manche Hinder- Nisse. Zu keiner Zeit des Jahres lassen wir uns so gern und so leicht von schönen Träumen umgaukeln und einwiegen.

Wir vergessen aber auch nicht unsere Soldaten. Am Weihnachtsfest sollen sie doch auch den Schimmer einer besseren Welt sehen. Wir sehen mit Freude, daß viel für sie gespendet wurde.

Dornotizen.

Tageskalender für Dienstag.

Stadttheater: 20 bis 23 UhrMaria Stuart". Gloria-Palast, Seltersweg:Verdacht auf Ursula". Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Gold in New Frisco". Oberhessischer Kunstverein: 15 bis 16 Uhr Ausstellung im Turmhaus am Brand.

Stadttheater Gießen.

Am heutigen Dienstag wirdMaria Stuart", Tragödie in 5 Akten von Friedrich Schiller, in der Neuinszenierung von Dr. Hannes Razum zum ersten Male aufgeführt. Es wirken mit: Hilde Hein­rich, Hilde Kneip, Jngeborg Riehl, Rose Stirl; Gustav Brunn, Hans Eaninenderg, Walter Erler, Hans Geißler, Victor von Gschmeidler, Fredrich Gröndahl, Siegfried Lowitz, Hilmar Manders, Ger­hard Reuter, Hans Seitz, Hans Albert Schewe, Karl Volck. Bühnenbild: Karl Löffler. Anfang 20 Uhr.

»Verdacht auf Ursula.-

Nach einem Roman von Walter Harich hat die Bavaria-Filmkunst einen spannenden Kriminalfilm gedreht, der die Zuschauer bis zum Schluß in Span­nung hält. Eine Fülle der Fragen wirst der Film auf: Wo ist der Sägewerksbesitzer Ramin, der seit drei Tagen vermißt wird? Ist er ermordet worden? Wo? Wann? Und von wem? Vielleicht ist es die chöne Ursula von Tweet gewesen? Und warum sollte sie es getan haben? Dotier war es vielleicht gar der Neffe des Herrn Ramin? Alle diese Fragen halten den Film lebendig und in einer unheimlichen Spannung. Aber das Ende und die Aufklärungen werfen alle Vermutungen über den Haufen. Die Handlung wurde nach dem Drehbuch von Dr. R. Schacht geschickt aufgebaut und von der Regie (Karl Heinz Martin) in viele von pulsierendem , Leben erfüllte Szenen übersetzt. In der Darstelluna vermitteln Luli von Hohenberg, Viktor Staat, Käthe Haack, Anneliese Uhlig, Heinz von Cleve, Fritz G e n s ch o w und Fritz Kämpers beachtliche Charakterzeichnungen.

Im Beiprogramm sieht man diesmal einen außer­ordentlich sehenswerten und geradezu begeisternden Film von einer Wildwasserfahrt in Faltbooten. Man sah, mit welch virtuoser Technik geübte Falt­bootfahrer die wildesten Gewässer befahren und sich mit ihren roeobigen Booten in wildeste Strudel wagen können. Dem Film war geschickt und stim- ; mungsvoll einige Handlung gegeben. Landschafts- aufnahmen von außerordentlicher Schönheit trugen dazu bei, daß diesem Film eine gesteigerte Aufmerk- ; samkeit zuteil wurde. In der Ufa-Tonwoche sah man ; u. a. den Führer bei Generalfeldmarschall von , Mackensen, ferner hervorragende Aufnahmen vom , Einsatz unserer Marine und Luftwaffe. ;

Heinrich Ludwig Neuner. i

ber dem gesegneten Leib und sah auf das Kind in er Krippe.

wirtete die Ortsgruppe Klein-Linden ihre Gäste mit Kaffee.

Sießeu-Wieseck.

Am gestrigen Montagabend hielt die hiesige Spar- und Darlehnskasse ihre diesjährige Herbst-Generalversammlung ab. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates Gustav Seibert eröffnete die Gene- ralversammluna und gedachte der im Laufe des Jahres verstorbenen Mitglieder, die die Versamm­lung in üblicher Weise ehrte.

Sodann erstattete der Vorsitzende der Kasse Adolf Weller den Geschäftsbericht. Er konnte eine wei­tere erfreuliche Aufwärtsentwicklung der Kaffe fest­stellen, die aus folgenden Zahlen hervorgeht. Der Umsatz ist vom 1. Januar bis 30. November 1939

Ein Brief! Wie kann ein Brief fein! fort ein Auge warm wie eine Hand, Rettung und Glück wenn er kommt ein Himmel voller Trauer ein leeres Grauen, wenn er ausbleibt. Ach Birait war wirklich ganz em Fragezeichen, ein tränennXs Fragezeichen, wie sie da im Backhaus der Post- meisteret stand und Wechnachtsbrote knetete ei, formte letzt ein Herz und drückte ein- Mandel draui

Es waren vierzig Kilometer bis nach Billefjord Der Falbe lief wundervoll. Die Reife war nicht eim fach. Zum- Gluck schneite es nicht. Der Schne? war das Dämmerlicht des Himmels, an dem die Nord lichtfchlangen hochfprangen, gut zurück, Wolfsfpur-n aingen ub°r den Weg, Aber Lauri- hatte die ae- ladene Buchse irn Schlitten liegen. Ein paarmal brach der Falbe bis zum Gurt in die Schneewehe ein. Dann nahm Lauris chn freundlich amRaum fonjj ihm Mut ins Ohr und - hei-hopp - tapferen oprüngen, kriegerisch schnaubend, trampelte und sprang der Falbe sich frei.

Am Postdampfer in Billefjord nahm Lauris den Postsack und einige Kisten in Empfang. Ach beim gclben Satan, er hatte gar zu gern den Postsack durchsucht, ob wohl em Brief für Birgit tirin war? Aber das geht nicht. Der Sack mit dem rotblauen Streifen ist heilig. Und nur dem Postmeister ist ae- Aiihsn nffö roöwinf+ nttf fCt-Sa» kl. ... r-r ®

In einem Vortragsabend, den der Kreisabschnitt Gießen des Reichsbundes der Kinderreichen am Samstag imBurghof" abhielt, sprach der Berufs­berater Leucht vom Gießener Arbeitsamt über die Lehrstellenvermittelung. Kassenwart Karl Mar- t i n leitete die Versammlung und gedachte des Kreisabschnittsführers und zugleich all der Väter und Söhne der Mitglieder, die zum Heeresdienst einberufen sind.

Berufsberater Leucht gab bann in seinem Vor­trag eine Antwort auf die immer wiederkehrende Frage nach der Existenzberechtigung der Berufsbe­ratung und führte dazu die vielen großen Sau­arbeiten der letzten Jahre an, die kein Privat­auftraggeber und kein Privatunternehmer hätte ausführen können, wenn nicht der Staat sich dafür eingesetzt hätte. Wie der Staat für die Material­beschaffung eine besondere Stelle eingerichtet habe, o habe er auch die Arbeitsämter für die Beschaf­fung der Arbeitskräfte eingesetzt. Nie wären die erforderlichen Arbeitskräfte so zielsicher und in einem solchen Umfange zur Verfügung gewesen, wenn nicht die Arbeitsämter von höheren Gesichts­punkten planmäßig die Menschen eingesetzt hätten, lllle großen Arbeitsvorhaben haben außerordent­liche Anstrengungen der Arbeitsämter erfordert. Darüber hinaus darf die Zukunftsarbeit nicht Über­ehen werden. Dazu gehört auch die Zuführung der Lehrlinge für das Handwerk, die Industrie und die Landwirtschaft. Nun kann aber ein Arbeitsamt nur diejenigen Lehrstellen vergeben, die in seinem Be­reiche vorhanden sind. Im Bereiche des Arbeits­amtes Gießen fehlt die Industrie. Wenn all die Wünsche der Jugend erfüllt werden sollten, dann gäbe es bald nur noch einige wenige Handwerks-

* K

i

Also heimwärts, fo schnell wie möglich!

Aber das war nicht so einfach. Der Nordost schmiß mit dem Schnee herum, als gehörte er Ihm und nicht dem lieben Gott. Patsch, da haute er eine ganze Windtüte voll hin hui da blies er eine steile gewundene Säule vor sich her und ließ sie quer über dem Weg niederbrechen. Der Falbe keuchte, seine Flanken flogen. Jetzt ratsch, weg war er ach, du blauer Teufel! gerade die i Ohren guckten noch raus! Lauris sprang mit der : Schaufel zu Hilfe.

Braver Junge, Huckerkind", flötete er, ganz albern vor Hilfsbereitschaft, und schaufette drauf los wie ein Dampfbagaer. So jetzt. Er legte sein pelz- vermummtes Gesicht an des Falben Pferdebacke. Don den schnaubenden Nüstern stoben die Eis­tristalle. Lauris kniff den Falben zärllich ins Ohr:

Die Briefe! Die Pakete! Die Wechnachtspost! Los, aller Schlingel, starker Bengel, eins, zwei, drei!!!"

Und mit zyklopischem Kampfeswillen arbeitete das Tier sich zum zehnten Male frei!---

Du bist ein Beamter des Königs, aber das ist eine Gemeinheit, Meister!" hatte Lauris dem Post­meister gesagt, der auf die Frage, ob ein Brief für Birgit in dem heiligen Sack sei, geantwortet hatte: ..Das wirst du schon früh genug erfahren." Früh genug! Ach, du grüner Teufel, weiß denn ein Post­meister nicht, was Liebe ist, was ein Mädchen ist, ich, du schwarzblauer Satan!

So. Jetzt konnte man leider nickt fluchen, wahr­haftig nicht. Denn der Weihnachtsbaum brannte in )er Postmeisterstube. Lauris und Birgst waren zur Lescheruna geladen. Die Lieder erklangen, es war Lauris, als fielen sie wie Schnee ohne Wind senk- | reit vom Himmel herab. Birgits Kehle zuckte im I hals wie ein geängstigtes Tier da lag doch der Brief auf dem bunten Teller! Der Postmeister jwang sie, erst noch singend um den Baum zu zehen ...

Und da lag doch der Brief ... Auch Lauris sah hn... Ach du grünblauer psst! ... gnabenbrin- flentie Weihnachtszeit! Jetzt war es soweit. Bir- xits Hand zitterte, dann weinte sie, ach, du rost- toler! ... nein, sie meinte vor Glück.

Und dann fiel ein Ring aus dem Umschlag elobt sei Gott in der Höhe! Birgit faltete die Hände

darauf stand: An das ?. Der Postmeister lachte: »Das Fragezeichen bist du." Vom Maler. Er hatte ar Bild verkauft. An eine Galerie, stand da. Er hickte 100 Kronen für Birgit. Ach du ...! ja, was oflte Lauris jetzt sagen?

Als die Postmeisterin den Herzkuchen mit der Handel anschneiden wollte, bat Birgit um den gan« in Kuchen. Um den ganzen, tatsächlich! Sie nahm in und ging damit in den Stall hinüber den cllte der Falbe haben!___________________

Im Saale der WirtschaftZur Burg" wurde am Sonntagnachmittag durch die Ortsgruppe Klein- Linden der NSDAP, die Ehrung der kinderreichen Mütter^ im Stadtteil Klein-Linden vorgenommen. Die NS.-Frauenschast hatte den Saal in sinniger Weise schön ausgeschmückt. Durch Lied- und Gedicht­vorträge des MDB. erfuhr die Feier eine besondere Ausgestaltung. Der stellvertretende Ortsgruppen­leiter Kreicker sprach über die Bedeutung der Feier und händigte den Geehrten die Ehrenkreuze aus. Die Ehrung wurde 106 Müttern zuteil, und zwar gelangten 13 goldene, 19 silberne und 78 bronzene Mütterehrenkreuze zur Verteilung. Die __ <,lliyCTW(I)UHa urtu uie ^enuanwei- Geehrten haben, wir bereits in unserer fungen für Vorstand und Aufsichtsrat wurden von Samstagsnummer veröffentlicht. Zum Schluß be= *tier Generalversammsting einstimmig angenommen.