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189. Zahrgang
Montag, (8. Dezember (939
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von wenigstens 121727 Tonnen (Handelsschiffe)
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und feierten fnbelnd die deutschen Matrosen Hochrufen auf Deutschland.
könnt wurde, betragen die Verluste in beiden Dezemberwochen wenigstens 241 051 Tonnen, ohne Einrechnung der Zerstörer. Damit nähert sich die Mindestziffer der seit Kriegsbeginn im Zusammenhang mit der englischen Handelsschiff- fahrt gesunkenen Dampfer einer Million Tonnen, zumal in der Zeit von Kriegsbeginn bis 29. November — wie bereits mitgeteilt — der Untergang von mindestens 735 768 Tonnen sicher war. Einschließlich der von London vor einigen Tagen zugegebenen Verluste dex englischen Kriegsflotte in höhe von 74 045 Tonnen — die wirklichen Verluste sind zweifellos höher — beläuft sich der verlorengegangene Schiffsraum der englischen Kriegsflotte und der Handelsschiffahrt von und nach englischen Häfen bis 14. Dezember auf wenig st eus 1 050 864 Tonnen.
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Wie der englische Kampsverband an der deuischen Küste zerstört wurde
Berlin, 17. Dezember. (DBB.) Auf Grund englischer Teilgeständnisse und übereinstimmender Berichte in der neutralen presse sind in der zweiten Dezemberwoche (8. bis 14. Dezember) in den englischen Gewässern wenigstens 32 englische oder neutrale Handelsschiffe mit einer Gesamltonnoge von 119 324 Tonnen zugrundegegangen. Darunter befinden sich 2 4 englische Dampfer mit einer Gesamttonnage von 97 771 Tonnen und 8 neutrale Schiffe mit zusammen 21 553 Tonnen. Dazu kommt eine Reihe weiterer Schiffe mit „unbekanntem 'Hamen“, die entweder Minen zum Opfer fielen oder durch „Zusammenstöße", „Jeuer“, „Riffe" und „Sandbänke" zerstört wurden. Ferner wurde in der zweiten Dezemberwoche der Untergang von drei englischen Zerstörern mit einer Gesamttonnage von 4085 Tonnen zugestanden.
Da in der ersten Dezemberwoche der Untergang
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Lieber eine Million Tonnen versenkt.
Unvermindert schwere Verluste der britischen Kriegs- und Handelsflotte auch in den beiden ersten Dezemberwochen.
Berlin, 18.Dez. (DBB.Funkspruch.) Die zur Wiederherstellung der Seetüchtigkeit des Panzerschiffes .Admiral Graf Spee" benötigte Zeit wurde von der uruguayischen Regierung verweigert. Der Zührer und Oberste Befehlshaber hat unter Mefen Umständen dem Kapitän zur See Langsdorfs den Befehl gegeben, das Schiff durch
Gescheiterte Lustangriffe kauf Norderney und Sylt.
Berlin, 17. Dez. (DBB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
An der W e st f r o n t keine nennenswerten Kampfhandlungen.
Die Luftwaffe führte Aufklärungsflüge über Bordseegebieten durch. Versuche britischer Bombenflugzeuge, in der Bucht vom 16. auf 17. Dezember die Inseln Borderney und Sylt anzugreifen, scheiterten. Ein Anzahl Bomben fielen in See.
Erfolgreiches Gtoßtruppuniernehmen im Mose1aebi->i.
Berlin, 17. Dez. (DBB.) Am Samstag stieß ein Stoßtrupp im Grenzgebiet ostwärts der Mosel südwestlich Mandern vor und geriet in ein zeitweise recht heftiges Gefecht mit der Besatzung von sechs feindlichen Unterständen. Bei diesem Unternehmen, in das auch die Artillerie eingriff, wurden dem Gegner erhebliche Verluste zugefügt, während die eigenen Verluste gering waren. Zwei Mann des Stoßtrupps werden vermißt. Die eingebrachten Gefangenen ermöglichten wichtige Aufschlüsse über die Feindlage.
Oie Gefangenen des »Admiral GrafSpee" ousgeliefert
Montevideo, 16. Dez. Sechs Schiffskapitäne, neun Chefingenieure, 25 Offiziere und 21 Matrosen, die sich als britische Untertanen als Gefangene an Bord des „Admiral Graf Spee" befanden, wurden dem britischen Konsul in Montevideo übergeben.
Sprengung zu vernichten. Die Durchführung des Befehls erfolgte außerhalb der Myifchen Hoheitsgewässer.
verfügbaren Kräfte nach dort zusam- men: Flugzeugträger, Schlachtschiffe, schwere und leichte Kreuzer, Zerstörer und U-Boote lauern auf den Augenblick, wo sie sich auf das eine deutsche Schiff stürzen zu können glauben, das sie in offener Seeschlacht nicht bezwingen konnten.
36 Tote, 59 Verletzte.
DNB. Berlin, 17. Dez. Nach den beim Oberkommando der Wehrmacht eingetroffenen MeD-un- gen sind bei dem Seegefecht im Südatlantik 36 tapfere Besatzungsmitglieder des Panzerschiffes „Admiral Graf Spe?' den Heldentod g e st o r b e n. Die Zahl der Schwerverletzten beträgt 6, die der Leichtoerletz- ten 5 3. Die Angehörigen der Gefallenen und der Schwerverletzten sind bereits benachrichtigt worden.
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Ueber die Beisetzung der Gefallenen des „Admiral Graf Spee", über die wir bereits am Samstag berichteten, erhalten wir noch folgende ergänzende Meldung aus Montevideo. Deutsche Matrosen trugen die mit Blumen überhäuften Särge ihrer Kameraden. Neben Landesgruppenlciter Dali, darf marschierte Landesgruppenleiter Müller (Argentinien) im Trauergefolge. Nach der Segenserteilung der beiden deutschen Ortsge'istlichen sprach der deutsche Gesandte Langmann: „Kameraden, Ihr habt mit Eurem Mut bezeugt, daß unser Treue- schwur kein leerer Wahn ist, sondern dem Gesetz unserer inneren Verpflichtung entspringt." Nach Dankesworten, die Langmann im Namen des Reiches den toten Matrosen nachrief, sowie nach
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„Admiral Graf Spee" durch eigene Sprengung vernichtet.
Auf Befehl des Führers. - Uruguay verweigerte ausreichende Reparatursrist.
Seine Aufgaben vorbildlich erfüllt.
slls Handelszerstörer umfangreiche feindliche Seestreitkräfte gebunden.
Berlin, 17. Dez. (DNB.) In erfolgreichem Handelskrieg hat neben anderen Seestrettkräften as P a n z e r s ch i f f,„A d m i r a l Graf Spee"
nonatelang im atlantischen Raum operiert. Es hat i b e r 50 0 0 0 Tonnen Schiffsraum ver - enkt und seine Aufgabe als Handelsstörer auf en ozeanischen Routen erfüllt. Handelsstörer wer- n nicht herausgeschickt, um feindlichen Kriegsschif-
n nachzustellen und sie zu bekämpfen, sondern in rster Linie, um gegen Handelsschiffe vorgehen und die Verbindungslinien des Feindes zu ören. Diese Störung beschränkt sich nicht auf das ersenken von Schiffen, vielmehr kommen die mit -
elbaren Schädigungen des Feindes hinzu, as Zusammenstellen von Fahrzeugen in Geleit- ügen vermindert die Ausnutzung des feindlichen iffraumes, da sich die Geschwindigkeit des Ge- lntzuges nach der des langsamsten Schiffes richtet, eutrale Reeder werden durch die steigende Gefahr geschreckt, ihre Tonnage den Engländern zur 23er- igung zu stellen, und schließlich vermindert der andelsstörer die militärische Schlagkraft des Fein- s.
Seit Monaten haben die Operationen unserer Panzerschiffe umfangreiche feindliche Seestreitkräste Kunden. Die britische Admiralität mußte d i e
Wie Chamberlain sich unterwarf.
Chamberlain, der Mann mit den zwei Seelen, schwankte von vornherein zwischen dem Pazifismus und der traditionellen britischen Haß- und Der- nichtungspolitik gegenüber Deutschland. Doch war dies nur ein Unterschied der Methode, das Ziel blieb immer die Erhaltung der englischen Vorherrschaft in Europa. Die eine Seele verlangte dringend das Münchener Abkommen vom 30. September 1938, in dem Chamberlain versprach, nie wieder Krieg gegen Deutschland zu führen, die andere ließ iyn drei Tage später in London jene Aufrüstungsrede halten, die den Münchener Pakt geradezu vernichtete. Diesen Wirrwarr in der eigenen Brust hat Chamberlain als Politik des britischen Empire bis zum Gipfel geführt. Hier liegt die psychologische Erklärung für den Umfall Chamberlains, für sein schließlich bedingungsloses Äapp tulieren vor den mit verrotteten Vorstellungen operierenden plutokrafisch-jüdisch verfilzten Kriegshetzern wie Eden, Churchill, Duff Covper, Lord Halifax.
Das Weißbuch Nr. 2 der deutschen Reichsregierung bringt dafür aufschlußreiche Dokumente, u. a. in der Behandlung der tschechischen Frage. Nach der Bereinigung der fudetendeutschen Angelegenheit in München hatte England mit Frankreich eine zunächst provisorische Garantie für den tschechischen Reststaat ausgesprochen. Sir Thomas I n s k i p erklärte im Namen Chamberlains am 4. Oktober 1938 im Unterhaus, die englische Regierung halte sich daran gebunden, sie werde ,im Falle eines unprovozierten Angriffs auf die Tfchecho-Slowakei ... alle in ihrer Macht stehenden Schritte zur Wahrung der tschechischen Integrität" ergreifen. Am 14. März 1939, als sich erwies, daß Benesch auf Grund dieser britischen Zusage die gleichen Dummheiten machte, die später auch Polen in das Verderben stürzten, sagte Chamberlain im Unterhaus auf eine anscheinend bestellte Anfrage, diese Garantie habe sich gegen einen unprovozierten Angriff auf die Tschecho- Slowakei gerichtet. Am 15. März erkannte der britische Botschafter in Berlin, Henderson, die „vorwiegend deutschen Interessen im tschechischen Raume" an (Dokument 258), und an demselben 15. März, dem Tage, da der Führer mit dem tschecho-slowakischen Staatspräsidenten Dr. H a ch a übereinkam und Hacha „das Schicksal des tschechischen Volkes und Landes vertrauensvoll in die Hände des Führers des Deutschen Reiches" legte, sagte Chamberlain im Unterhaus, die Lage habe sich von Grund aus geändert, der tschechische Staat sei „von innen h er" zerbrochen, er habe sein Ende gefunden und damit seien die englischen Garantien für ihn hinfällig.
Damit war also ganz klar, daß die englische Regierung mit der Tschechen frage nichts mehr zu tun hatte und auch nichts zu tun haben wollte. Sofort treten aber die Eden, Churchill, die gesamte Opposition gegen Chamberlain in die Schranken, und auch Außenminister Lord Halifax machte mit diesen Kriegshetzern gemeinsame Sache. Das Ergebnis war, daß Chamberlain schmählich u m f i e l und am 17. März in Birmingham eine Rede hielt, in der er plötzlich behauptete, „das Rheinland, der österreichische Anschluß, die Abtretung des Sudetenlandes, alle diese Ereignisse haben die öffentliche Meinung der ganzen Welt vor den Kopf gestoßen und beleidigt", und er stellte die motorische Frage: „Ist dies (womit er den Zerfall des Beneschftaates
dem Dank an die anwesenden Vertteter der Regierung von Uruguay und des Diplomatischen Korps, schloß die Ansprache Langmanns mit dem Schwur, „zu leben und zu sterben für Deutschland". Danach sprach der Kommandant des Panzerschiffes „Admiral Graf Spee", Kapitän zur See Langsdorfs, der den Gefallenen den letzten Gruß der Besatzung des Panzerschiffes nachrief, „die vorbildlich kämpften und starben, damit Deutschland lebe."
Dann ertönte das Lied vom guten Kameraden und nun senkten sich beim Dröhnen der Ehrensalven Sarg auf Sarg in die lange Reihe der Gräber. Unter den reichen Blumenspenden, die an den Gräbern niedergelegt wurden, befanden sich der Kranz des Führers, des Reich sau ßen- mimfters von Ribbentrop, des Großadmirals Raeder, des Gauleiters Bohle namens der Ausbandsorganifation der NSDAP, sowie der Landesgruppen Uruguay und Argentinien und schließlich Hunderte von Kränzen, die von Unbekann- t e n zum Zeichen ihrer Verbundenheit mit der deutschen Sache niedergelegt worden waren. Im Trauerzuge sah man auch viele Uruguayer mit schwarz-weiß-rotem Bande. Unter den Kranzspenden erregten schließlich noch besondere Aufinerk- sam'keit die Kränze der englischen Kapitäne, die sich bis zum Tage vorher als Kriegsgefangene an Bord des „Admiral Graf Spee" befunden hatten und vollzählig erschienen waren. Bei der Rückfahrt vom Friedhof an Bord wurden den deutschen Matrosen begeisterte Kundgebungen dargebracht. Tausende durchbrachen die Absperrung
DNB. ... (P. K.) Wie der deutsche Wehrmachtsbericht meldete, versuchten am Donnerstagnachmittag modernste englische Bomber einen Durchbruch an der Küste. Von den englischen Maschinen wurden durch unsere leichten und schweren Jäger zehn Maschinen ab geschossen, während die übrigen mit schweren Treffern den Rückzug antraten. Es wird vermutet, daß manche dieser Maschinen nicht mehr ihren englischen Heimathafen erreicht haben, da die Treffer die Flugsicherheit bedeutend herabgemindert haben.
Im einzelnen erfahren wir zu diesem schneidigen Angriff unserer Jäger folgende Ergänzung: Deutsche Jäger der Messerschmitt-Klasse flogen am Donnerstagnachmittag an der deutschen Küste Sperre. Die Sicht über See war dunsttg, so daß die Maschinen nur in geringer Höhe fliegen konnten. Gänzlich unvermutet traf ein Schwarm Jager einen starken englischen Kampfverband der aus den modernsten englischen Bombern des Wellington-Typs bestand. Nachdem em- wanüfrei feststand, daß es sich bei den entgegenkommenden Maschinen um feindliche Luftftreitkrafte handelte, gab der Staffelkapitän den kurzen Befehl: „Engländer! Feuer frei!"
Unsere Jäger stürzten sich sofort auf den Gegner und wurden von einem wahren Feverlegen empfangen. Sie erwiderten das Feuer aus allen an Bord befindlichen Mafien. Ein Feldwebel, dem zwei Abschüsse gelangen, berichtet dar- Ub(3A flog sofort nach dem Feuerbefehl durch den Staffelkapitän die mir zunächst entgegenkommende Maschine seitlich an. Der Kampf mit dieser Maschine dauerte zwei Minuten, dann stürzte
sie ab und schlug auf See auf. In kurzer Zeit lagen bereits zwei Maschinen in den Wassern der Nordsee, während eine Reihe anderer starke Treffer erhalten hatte. Die Engländer zogen sich in die Wolken zurück. Ich flog mit meiner Maschine nach, konnte sie aber in dem Dunst nicht ausmachen. Plötzlich hörte ich an meiner Seite Flak- feuer und sah es auch bald. Es kam von deutschen Kriegsschiffen. Ich vermutete die englischen Bomber an dieser Stelle, und zufällig er- wischte ist zwei abgesprengte Engländer. Während der eine sich in die Wolken retten konnte, flog ich den anderen an und biß mich an ihm fest. Ich habe ihm den Wanst so vollgeschossen, daß er im Zeitraum von einer Minute auf dem Bach auf- schlug. Dann flog ich noch verschiedene Kurven, um noch andere auszumachen, konnte aber keinen englischen Bomber mehr erwischen, darauf drehte ich zum Rückflug ab."
Ein Leutnant gibt von einem Abschuß folgende Schilderung: „Die Engländer eröffneten aus 200 Meter das Feuer, das von uns sofort erwidert wurde. Ich war bei meinem Angriff etwas vor- gefommen und zog fo das Abwehrfeuer mehrerer feindlicher Heckschützen auf mich. Den mir am nächsten fliegenden Engländer griff ich an und brachte gut sitzende Treffer an. Da sich Wolken vorzogen, konnte ich meinen Abschuß selbst nicht beobachten, er wurde aber von meinem Staffelkapitän erkannt." Die Sprengung des englischen Kampfoerbandes war nunmehr möglich. Der Rest fiel einem anderen Jägerschwarm in die Hände. Don diesen Jägern wurden noch vier Abschüsse gemeldet. Andere Jäger schossen aus diesem Verband noch je einen englischen Bomber ab.
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ieimatflotte schwächen, um im Südatlan- iE die Verbindungswege unter militärischen Schutz i stellen. Seit Monaten befinden sich in den Über- rischen Gewässern viele britische Kriegschiffe auf der Suche nach Handels- lörern. Sie nutzen ihre Maschinen ab, verbrau- icn Treibstoff und die Dispositionen der britischen dmiralität im Kriege werden durch diese Sonder- anfgaben in einem Maße beeinträchtigt, wie man ß sich in London vorher nicht gedacht hatte.
Das Panzerschiff „Admiral Graf Spee" hat feine Aufgaben vorbildlich erfüllt. Es h.t sich darüber hinaus, als es bei der Erfüllung dieser Lfgaben mit einem an Tonnage, Geschützzahl und Iksschwindigkeit überlegenen Feind in Berührung fliriet, den Kampf mutig ausgenommen und den Kindlichen Kriegsschiffen schwer st en Schaden zugefügt, den die britische Admira- !tät vergeblich zu verheimlichen versucht. Es hat kmit die Eigenschaften unserer Panzerschiffe und ihre besondere Eignung für die über- heische Handels st örung unter Beweis ge- 'bllt und eine Leistung vollbracht, die für die , Kutsche Seekriegführung beispielhaft ist.
Die britische Propaganda hat sich früher über mfere Panzerschiffe luftig gemacht, die unter ben «!'schränkenden Bedingungen des Diktates von Der- lniUes gebaut wurden, und gab ihnen den Spott-- ücmen „W e st e n t a s ch e n p a n z e r". Nachdem Mi Engländer nunmehr erlebt haben, wie ein sol- Panzerschiff modern st e b r i t i s ch e K r e u- sir zurichten konnte, suchen sie nun nach einer Ntschuldigung und sprechen von einem unglei» 1 hsn Kampf, den die britischen Kreuzer gegen fo gewaltigen Gegner bestehen mußten. Daß d r e i g e n einen standen, paßt nicht in diese Pro- I pozanda, die es vorzieht, der deufichen Schlsfsoau- i foft selbst unter Versailles eine ungewollte Aner- lernung zu zollen, statt die Mißerfolge und die 8fchädigungen der britischen Kreuzer zuzugeben. . 1 Di>fe Propaganda versucht nun auch die (Erfolge m erer Panzerschiffe im Handelskrieg dadurch herao- | Hetzen, daß sie erlogene Behauptungen über die A I -Üblich rücksichtslosen Methode n rueses & Handelskrieges verbreitet. An Bord des „Adnnral S < I fcaf Spee" befanden sich viele englische Ge- ; longene, darunter die Kapitäne von fiebert uer- .nhofS'f' taen Handelsdampfern. Alle haben sich nach ihrer frülaffung in Montevideo anerkennend über MW Vorgehen des deutschen Kommandanten 1^1 ki der Erfüllung seiner Aufgaben und Über ihre Handlung an Bord des deutschen Knegsschfises ftmßert. Die Kapitäne haben aus eigenem Antrieo tn der Beisetzung der deutschen Gefallenen teil- ! kommen und einen Kranz niedergelegt.
5n allen Punkten also straft die britische Pro- * sicanda sich selbst Lügen. Sie wird die große ^el-
w fang des „Admiral Graf Spee" und seines Kom-
ha'ibanten im Handelskriege und in der Bekamp- hg feindlicher Kriegsschiffe nicht verkleinern kon- ' pr, sondern die deutsche Seekriegfuhrung i n jken aktiven Entschlüssen nur be- l 1*ärEen. Nach dem Einlaufen des „Admiral Graf ■ <pte" in den La Plata zieht der Feind alle


