Der Stellvertreter des Führers der NSDAP Rudolf Heß, besuchte das R ü ck w a n d e r e r h'e i m der AO. der NSDAP, in Prien am Chiemsee. Rudolf Heß betonte, daß er selbst als ehemaliger Auslandsdeutscher der Arbeit der AO. sein besonderes Interesse entgegenbringe. Die Heimkehrer aus aller Welt könnten sicher sein, daß Großdeutschland für sie sorgen werde. Großdeutschland könne alle Deutschen brauchen und habe für sie alle Möglichkeiten der Betätigung.
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Mussolini hat den Chef des allgemeinen Generalstabes, Marschall Badoglio, empfangen. Nach der amtlichen Mitteilung wurden Militärsragen behandelt.
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Der französische Botschafter in Rom Francois-Poncet ist am Donnerstagnachmittag aus Paris kommend nach Rom zurückgekehrt.
Außenminister Graf Ciano empfing am Donnerstagnachmittag den englischen Botschafter Sir Percy Loraine. Die längere Unterhaltung galt der internationalen Lage und trug informativen Charakter.
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Der italienische Außenminister Graf Ciano wird sich am 19. August nach Albanien begeben, um Tirana und andere wichtige Orte zu besichtigen. Graf Ciano wird die im Gange befindlichen öffentlichen Arbeiten in Augenschein nehmen und weitere Bauten anordnen.
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Der englische Politiker Winston Churchill ist nach seiner „Inspektionsreise" entlang der Magi- not-Linie nach Paris zurückgekehrt.
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Generalmajor von Richthofen, der letzte Kommandeur der „Legion Condor", ließ Reichsleiter Dr. Ley eine in der Staatlichen Porzellanmanufaktur hergestellte Erinnerungsgabe der „Legion Condor" für das Flaggschiff „Robert Ley" überreichen. Gleichzeitig dankte General von Richthofen Dr. Ley für die Rückführung der „Legion (Eonbor" mit einem Teil *der KdF.-Flotte.
Die französische Botschaft in Spanien ist von der spanischen Regierung unterrichtet worden, daß demnächst sämtliche von den nationalspanischen Truppen während des Krieges gemachten französischen Militär- und Zivilgefan- oenen, die auf sowjetspanischer Seite gekämpst hatten, freigelassen würden. Nur die Gefangenen, die sich Verbrechen hätten zuschulden kommen lassen, würden von den spanischen Gerichten für Ihre Straftaten zur Verantwortung gezogen werden.
Vorbildliche Kriegsopfersiedlungen.
Von der NS.-Kriegsopferversoryung konnten bisher 10 0 0 0 Eigenheime für Kriegsbe- chädigte und Kriegerhinterbliebene erstellt werden, wobei die Kriegsopfer selbst kein Eigenkapital für das Eigenheim beizusteuern brauchen, weil die NSKOV. die Restfinanzierung übernimmt. Etwa sieben Millionen RM. hat die RSKOV. allein hierdurch den Kriegsopfern zuge- vendet. Die Kriegsopfersiedlungen werden in allen Reid)steilen errichtet, besonders in den Grenzbezir- !en. Sie sollen keine „Krüppelsiedlungen" sein; deshalb besteht jede NSKOV.-Siedlung zu 60 v. H. ms Kriegsbeschädigten und zu 40 v. H. aus Kameraden der Parteigliederungen oder alten, verdien- «n Parteigenossen, wie überhaupt die NSKOV. den Auftrag übernommen hat, neben ihren eigenen Kriegsopfersiedlungen auch die SA.-Dankopfer- »iedlung und Siedlungen der ff und des NSKK. gu erstellen. Jeder angesiedelte Frontkämpfer erhält Au feinem Eigenheim mit durchschnittlich drei Zim- r-nern und Diehstall gleichzeitig Die erforderliche Aus- sftattung an Geräten, Baumbestand, Düngemitteln fsowie an Vieh, außerdem ein Ferkel und sechs Hüh- mer. Für die nächsten Jahre hat sich die NSKOV. mach ein weiteres Bauprogramm vorgenommen, wo- Bbei neuerdings, um der Wohnungsnot abzuhelfen, meben den Eigenheimen auch Stockwerkswoh- mungen vorgesehen sind.
Keine Llebertreibnng des Frauensports.
Der Chef des Gesundheitswesens im Reichsinnen- ^uluisterium, Ministerialdirektor ^-Brigadeführer Dr. Gütt, schildert in der NS.-Landpost die Be- Leutung der Leibesübungen auch für die länd- ll i ch e Bevölkerung. Was uns not tue, feien m? ch t Sportsensationen um der Sensation willen, sondern Leibesübungen des g e - enDolkes, um feine körperliche Leistungsfähigkeit zu fteiaern und so vorbeugende G e ° I u nJp '1.? 9 € Zu treiben. Insbesondere n>enöet sich Dr. Gütt auch gegen eine Uebertreibung [ Sraä.enfP°r^5- Nicht iede Sportart eigne uct) für grauen, denn die inneren Organe der Frau >elen geaen allzu starke Erschütterungen empfind- lir'j. 0 k ® leicht Schädigungen und
Beschwerden aller Art eintreten könnten Insbesondre seien es gewisse Geräteübungen, Uebertreibun- l.eu bei anderen Sportarten und Spitzenleistungen, ne Schädigungen Hervorrufen könnten, die qeaebe- lenfalls Frauen körperlich oder seelisch für ihren Trauen- und Mutterberuf ungeeignet machen könn- TN. Besonders im lugendlichen Alter sollte ''arum dem Sportarzt in Mädchenschulen lin erheblicher Einfluß eingeräumt werden Eine so Msgesaßte Korperertuchtigung trage auch zur Stär- Lmg des Charakters und Willens bei und werde t-J einer kulturellen Tat, einem Mittel der sittlichen (rziehung und Rassenpflege.
Schießübungen der Wehrmacht.
Für das Zusammenarbeiten der Wehrmacht und fcr Polizeibehörden bei Schießübungen sind zwi- fc)en dem Oberkommando der Wehrmacht und dem i.eichsinnenministerium Besttmmungen vereinbart niorben. Danach wird bei beabsichtigten Schieß- ünungen der für das gefährdete Gebiet zuständige 5aegierungspräfibent, in den außerpreußischen Län- d- rn die entsprechende Dienststelle, benachrichtigt, insbesondere wird dabei der Bereich des abzusper- t mben Gebiets geklärt. Da die Umgebung der Usdungsplätze der Luftwaffe meist nur zu einem feinen Teil reichseigen, aber fortlaufend durch Schießübungen gefährdet fein kann, ist in solchen ^llen die Sperrung des gefährdeten Gebietes für leben größeren Zeitraum zu beantragen. Die Kom- irnnbanturen müssen jedoch dann das Gelände für stimmte Stunden ober Tage so freigeben, baß Vs notwendige wirtschaftliche Nutzung bes gesperr- Itn Gebietes durchgeführt werben kann. Der Re- xsrungspräsibent hat im übrigen die in Betracht
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ehrmacht gratuliert dem Führer.
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Anläßlich ber 25. Wiederkehr des Tages, an dem der Führer als Kriegsfreiwilliger in das 16. Bayerische Reserve-Jnfanterie-Regirnent eintrat, kam eine Abordnung des Infanterie-Regiments 19 (München), bas bie Trabition bes Infanterie-Regiments List fortführt, auf ben Obersalzberg, um bem Führer eine Glückwunschabresse zu überreichen. Unser Bilb zeigt links vom Führer ben Kommanbeur bes Regiments Oberst Zorn und rechts von ihm Oberleutnant E u e n, ferner Hauptfeldwebel Pirngruber (ganz links) und Gefreiter Reichenberger (Zweiter von rechts). — (Preffe-Jlluftrationen-Hoffmann-M.)
Die Reichsbahn für Nürnberg gerüstet.
lieber 500 Sonderzüge. — 1,3 Millionen Personen müssen befördert werden.
Berlin, 17. Aug. (DNB.) Alljährlich, wenn sich die Bewegung zu ihrer Heerschau in Nürnberg rüstet, beginnt auch für bie Reichsbahn eine Zeit höchster Inanspruchnahme. Fast eine halbe Million parteiamtlicher Teilnehmer müssen aus allen Teilen des Reiches innerhalb weniger Tage und recht- e nach Nürnberg und nach Beendigung ber lärsche planmäßig roieber in die Heimat befördert werben. Dafür werben auch in diesem Jahre wieder 500 Sonderzüge auf den sechs Zugangsstrecken in den Knoten Nürnberg hineinlaufen und hier neben bem Regelverkehr entladen. Ebenso groß ist die Zahl der Sonderzüge für den Abtransport der Teilnehmermassen. Daneben ist eine beträchtliche Zahl von Wehrmachtszügen vorbereitet. Zu befördern sind ferner bie Sonder- züge des Führers, ber Ehrengäste und ber Diplomaten. Nicht vergessen werben bür f en bie zahlreichen Pendelzüge, die zum Heranbringen der Teilnehmer, die in und um Nürnberg untergebracht sind, zu ben großen Veranstaltungen eingesetzt werden müssen.
Da jedoch die Bahnhöfe der Stadt Nürnberg nicht ausreichen, um die entladenen Züge bis zu ihrer Wieberverwendung für bie Rückfahrt aufzunehmen, müssen über 1000 Leerzüge gefahren roerben nach Abstellbahnhöfen, die bis zu 350 Kilometer von Nürnberg entfernt liegen, wie Frankfurt a. M., Lindau, Rosenheim, Passau usw. Zu ben in allen Einzelheiten vorbereiteten Transporten kommen die zahlreichen Einzelteilnehmer und „Schlachten
bummler", die bie planmäßigen Züge des allgemeinen Verkehrs benutzen. Ihre Zahl ist im voraus schwer zu bestimmen. Es ist jedoch Vorsorge getroffen, baß bie planmäßigen Züge bis zum Aeußer- ften verstärkt werben. Daneben werden noch rund 100 Vor- und Nachzüge eingesetzt werden.
Rechnet man alle biese Leistungen zusammen, so wird sich bie Gesamtzahl ber zu beförbernben Personen auf 1,2 bis 1,3 Millionen stellen. Für bie reibungslose Bewältigung dieser Verkehre sind alle Einzelmaßnahmen vorbereitet. Bauliche Verbesserungen ber Strecken und' Bahnhöfe finb burch- geführt worben, die Fahrpläne erstellt, bie Dienste für die Zugbegleiter genau geregelt, ihre Verstärkung aus weniger in Anspruch genommenen Bezirken in bie Wege geleitet. Lokomotiven werben aus bem ganzen Reichsgebiet zugeführt werben. Da augenblicklich bie Personenwagen etwas knapp geworben finb (feber verfügbare Wagen ist eingesetzt), mußte aufs sparsamste bisponiert werden.
Bei ben oorbereitenben Maßnahmen ist ber Güterverkehr besonbers sorgfältig behanbelt worben. Das Gebiet um Nürnberg wirb, soweit möglich, von Güterzügen freigehalten werben. Durch Umleitungen der Güterzüge wirb bies ermöglicht werben. Für Nürnberg selbst wirb bie Annahme ber Güter beschränkt werben, nachbem sich die Empfänger auf Veranlassung ber Reichsbahn in ben vergangenen Monaten nach Möglichkeit schon mit Vorräten eingebeckt haben.
kommenben Verwaltungsbehörben von ben Schießübungen zu benachrichtigen unb bie Kreispolizei- Behörbe zu beauftragen, die Schießübung jeweils unter genauer Angabe bes Tages, ber Stunbe und bes Ortes sowie ber Gefahrenzone in ben Tageszeitungen bekanntzugeben. Den ßanbräten ist hinsichtlich ber Benachrichtigung ber Ortspolizei Weisung zu erteilen. Die Absperrung bes gefährdeten Geländes erfolgt durch die Truppe.
Oie Leistungssteigerung im Bergbau.
Eine Aufgabe der Menschenführung.
Nürnberg, 15. August. (DNB.) Acht Tage noch ber Ernennung bes Reichsamtsleiters Walter zum Beauftragten für ben Kohlenbergbau hielt das „Fachamt Bergbau in ber DAF." in Nürnberg eine Sondertagung ab, auf ber ber Leiter des Fachamtes „Bergbau in der DAF." Gauobmann Stein eine übersichtliche Darstellung ber Lage bes beut- schen Bergbaues gab. Nach ihm zeigte der Beauftragte Walter die Wege zur Steigerung ber Förberung im Bergbau. Das Hauptaugenmerk werde er gemäß feiner bisherigen Tätigkeit in der Deutschen Arbeitsfront der Frage ber Menschci- führung wibmen. Reichsorganisationsleiter Dr. Ley erklärte bann: Auch im Bergbau werbe bart bie beste Wirtschaftlichkeit erzielt werben, wo die beste sozial-politische Arbeit geleistet werde. Durch bie neue Sozialpolitik seien neue Schätze gegeben worben, unb aus ben revolutionären Maßnahmen sei auch bie Wirtschaft neu gewachsen. Zwei Millionen ehrenamtliche Mitarbeiter ber DAF. ftünben zum Einsatz bereit. Gerade der Westwall und bie Fülle ber Schwierigkeiten, bie dort zu überminben waren, seien auch eine Feuerprobe für bie DAF. gewesen.
Oie Beitragsnachentrichtung zur Handwerker-Altersversorgung.
Das Altersversorgungsgesetz gibt bem Hanb- werker bas Recht, Beiträge für bie Zeit, m ber er felbftänbig gewesen ist, frühestens für die Zeit feit bem 1. Januar 1924, zur Angestelltenversiche- runq nachzuentrichten. Der Reichsstand bes beutschen Hanbwerks gibt hierzu bekannt, baß bie erwähnte Frist zu beachten ist unb baß Beitrage nur für eine Zeit nachentrichtet werben dürfen in ber der Hanb- werker s e I b ft ä n b i g war. Auch dürfen bie Beiträge nur bis zum, 31, Dezember 1941 nachentrichtet werben; sie können nicht mehr entrichtet werben, wenn ber Hanbwerker das 6 0. Lebensjahr vollenbet hat ober berufsunfähig ist. Ebenso burfen nach seinem Tobe keine Beiträge mehr zur Erlangung von Hinterbliebenenrente geleistet werben. Endlich sind Hanbwerker, bie auf Grund eines abgeschlossenen Lebensoersicherungsoertrages bie Dersicherungsfrei- heit geltenb machen, nicht berechtigt, Beitrage nachzuentrichten.
Mr leistungsfähiges Saatgut.
Die Versorgung ber Lcmbwirtschaft mit bestem Saatgut leistungsfähiger Sorten erfordert ein enges Zusammenarbeiten der wissenschaftlichen Institute mit den privaten Pflanzenzüchtern. Wie das Reichsernährungsministerium bekanntgibt, muß bie Abgabe von Pflanzenzuchtmaterial ber lanbwirtschaft- lichen, wissenschaftlichen Institute an private Züchter und Züchtergruppen nach bestimmten Richtlinien erfolgen. Neu Züchtungen werben über ben Reichsverba nb ber Pflanzenzucht als Vermittler unb Treuhänber an einzelne Züchter oder Züchtergruppen abgegeben. Der Reichsverband legt im Benehmen mit bem betreffenden Institutsleiter geeignete Vorschläge einem Ausschuß vor, ber über bie weitere Verwenbung ber Züchtung unb bie Bedingungen ihrer Abgabe entscheidet. Für bie Abgabe von Neuzüchtungen ist als Ent- schäbigung entweder eine einmalige Abfinbung ober eine Lizenz vom Saatgutumsatz ber Neuzüchtung festzusetzen.
Aus aller Welt.
Schwerverbrecher ermordet drei Kriminalbeamte.
DNB. Linz, 17. August. Der furchtbaren Bluttat eines Schwerverbrechers, ber vermutlich auch einen Bankbeamten in Garmisch-Partenkirchen ermorbet hat, fielen am Donnerstagvormittag zwei Kriminalbeamte in Linz zum Opfer. Nachforschungen nach bem Täter, ber am 2. August in Garmisch-Partenkirchen einen Bankbeamten umgebracht hat, fiel ber Verbacht auf einen angeblichen Kurt Reese aus Flensburg. Dieser ist mit 7 Jahren Zuchthaus vorbestraft unb suchte häufig, in Linz, ohne sich polizeilich zu melden, Unterschlupf. Zwei Kriminalbeamte drangen überraschend in das Gastzimmer ein, in dem Reese bei einem Freunde wohnte. Obwohl Reese seiner Verhaftung Widerstand entgegensetzte, gelang es den Beamten zunächst, ihn niederzuringen. Dann aber vermochte Reese einen Arm freizubekommen unb blitzschneI fünf Schüsse auf bie Beamten abzufeuern. Der Kriminalbeamte Manzenreiter war auf ber Stelle tot. Der Beamte Donner vermochte bem flüchtenden Täter zu folgen, bann aber brach er durch einen Brustschuß schwer verletzt zusammen. Er wurde in bas Krankenhaus gebracht, wo er kurz darauf starb.
Der Schwerverbrecher ermordete wenige Stunden darauf bei Ottensheim in Dberbonau einen dritten Beamten. Der Gendarm Schwab bemerkte in ber Nähe der Ortschaft einen Mann, ber zweifellos mit bem Mörber von Linz ibentisch war. Er hielt ihn an, boch zog ber Verbrecher blitzschnell eine Pistole unb schoß ben Gendarm kurzerhand nieder. Dann bemächtigte er sich des Motorrades des Getöteten und floh in der Richtung donauaufwärts. Die Behörden glauben, baß man es tatsächlich mit bem Mörber von Garmisch zu tun hat. — Der Gauleiter von Dberbonau (Ei grub er hat an alle ©lieberungen ben Auftrag
erteilt, sich in ben Dienst ber Verfolgung bes Verbrechers zu stellen.
Äammermufifabenb auf Schloß Leopoldskron.
Auf Schloß Leopoldskron bei Salzburg veranstalteten ber Reichsminister bes Innern, Dr. Frick, unb Frau aus Anlaß ber Salzburger Festspiele einen Kammermusikabenb. Kammersängerin Emmy Leisner sang, begleitet von Professor Michael Rauch eisen, Lieber von Brahms unb Schubert. Das Stoß-Quartett (Professor Wilh. Stoß, Franz Schmibtner, Professor Hürtl unb Professor Grümmer) spielten Mozarts Klavierkonzert in Es-dur unb bas Streichquartet in d-moll von Schubert. Der Bläserchor ber Wiener Philharmoniker leitete zu bem Empfang über, zu bem Minister Frick unb feine Gattin im Anschluß an bas Konzert eingelaben hatten. Der Veranstaltung wohnte ber ungarische Außenminister Graf Csaky bei. In feiner Begleitung befanb sich ber ungarische Gesanbte Sztojay. Mit Reichsminister S e y ß- In q u ar t, Reichsleiter Fi e hier, Staatsminister Meißner, bem bayerischen Mini- fterpräfibenten Siebert unb bem Salzburger Gauleiter Dr. Rainer mit ihren Damen waren zahlreiche Gäste erschienen.
3n(ernalionale Bereinigung für Tierzucht wird gegründet.
Der Vierte Internationale Tierzuchtkongreß, an dem mehrere hundert wissenschaftliche und praktische Tierzüchter aus aller Welt teilnahmen, fand dieser Tage in Zürich seinen Abschluß. Der Kongreß, der im Zeichen bester zwischenstaatlicher fachlicher Gemeinschaftsarbeit stand, hat bie Grünbung einer internationalen Vereinigung für Tierzucht beschlossen. Die Deutsche Gesellschaft für Züchtungskunde, die feit 1905 bie Verwirklichung des Gedankens einer internationalen Vereinigung auf dem Gebiete ber Tierzucht betrieben hat, wurde mit den vorbereitenden Arbeiten beauftragt. — Der Fünfte Internationale Kongreß wird 1942 in Rom stattfinden.
Altveteranentreffen in Bad Lms.
Wie alljährlich findet vom 26. August bis 4. Sep tember in Bad Ems auf Einladung des Reichskrie gerführers, General Reinhard, ein Reichs, treffen ber Altveteranen aus ben Eini> gungsfriegen statt. Im Rahmen biefes Altveteranentreffens wirb am 2. September in Kochern an bei Mosel eine Sedan-Feier veranstaltet. Von Jahr zu Jahr wirb bie Zahl ber Mitkämpfer aus der Einigungskriegen kleiner. Sie haben bereits die Schwelle des 90. Lebensjahres überschritten. Während im vorigen Jahr noch rund 8000 Altveteranen lebten, sind es in diesem Jahr nur noch etwa 4000. Die Altveteranen werden in ihrer engeren Heimat von den Kriegerkameradschaften des NS.-Reichs- kriegerbundes betreut.
Neuer Dorstoß zum Jtanga parbaf.
Wie die „Münchener Zeitung" meldet, hat die Deutsche Himalaja-Sttftung v'on dem Expebitions- leiter ber beutschen Nanga-Parbat-Kunb- fahrt 1939, Peter Aufschnei ter, die überraschende Mitteilung erhalten, baß bie Expebition, die ihre Tätigkeit am Nanga Parbat bereits abgebrochen hatte unb zu Tal gestiegen war, erneut gegen den Berg vorgestoßen ist.
Neue argentinische Universität.
In Gegenwart des Dizepräsibenten ber Republik mürbe in Mendoza, ber Hauptstabt ber gleichnamigen Provinz an ber Chilegrenze, bie neue Cuyo-Universität eingeweiht. Die neue Hochschule soll ben wissenschaftlichen Nachwuchs in ben Provinzen ber Anbengebiete fördern. Damit hat sich die bisherige Zahl der argenttnischen Universitäten auf f e ch s erhöht.
3n 3dstein wird gefilmt!
Für den neuen Tobis-Film „Im Rebeloch rumort’s" werben bie Hauptszenen in Idstein gedreht. Die Kameramänner trafen dieser Tage mit einem größeren Stab in Idstein ein, um mit ben Vorbereitungen für bie Aufnahmen zu beginnen. Für bie Aufnahmen werben auch eine ganze Anzahl Mitwirkenbe aus ber Bevölkerung benötigt.
Der Tod in den Bergen.
In Gletsch (Kanton Wallis) vermißte man seit mehreren Tagen ben Hotelgast Hermann Hilde- branb aus Mannheim. Die Nachforschungen blieben zunächst erfolglos. Jetzt entdeckte nun eine Suchkolonne bie Leiche bes Hilbebranb am kleinen Sie- belhorn, bas sonst als nicht sehr gefährlich gilt. Hilbebranb muß sich im Nebel verstiegen haben und bann abgestürzt sein.
Unwetter in den Dolomiten.
In den Dolomiten gingen neue schwere Unwetter nieder. Erdrutsche hatten zwischen Klausen und Brixen bie Brennerstraße an sieben Stellen unterbrochen, boch konnte mit einem Aufgebot von Truppen ber Verkehr wieder hergestellt werben. Im Funestal hat der gleichnamige Fluß eine Zementbrücke weggerissen, wobei ein junger Mann ertrank. Die Straße nach Tiers ist an acht Stellen verschüttet worden. Auch im Sarntal verursachte bas Unwetter eine längere Verkehrsunterbrechung.
Schweres Unwetter über Neuyork.
lieber Neuyork gingen schwere Wolkenbrüche nieder, die besonders im Stadtteil Queens großen Schaden anrichteten. Der gesamte Verkehr war hier lahmgelegt. In die Untergrundbahn drang das Wasser mit derartiger Gewalt ein, daß vier Stationen zwei Stunden lang den Verkehr einstellen mußten und 13 Züge auf ber Strecke liegen blieben. Das Unwetter brachte auch eine Mauer zum Einsturz, die mehrere Menschen unter sich begrub, von denen einer getötet wurde.
Schweres Lasiaulounglück in Marokko.
In ber Nähe von Azrou (Französisch-Marokko) ereignete sich ein schwerer Unfall. Ein Lastkraftwagen, der mit sieben Personen besetzt war, stürzte auf abschüssiger Straße infolge Versagen ber Bremsen in ben Abgrund. Vier ber Mitfahrenden würben getötet, bie übrigen brei schwerer verletzt.
Hebet eine kartoffelschale zu Tobe gestürzt.
In B r e i t s ch e i b (Eifel) wollte eine junge Frau an ber Beerdigung einer Bekannten teilnehmen. Sie begab sich nach ber Versorgung ihrer brei kleinen Kinber in bas Schlafzimmer, um sich umzuziehen. Hier rutschte sie auf einer am Baben lie- genben Kartoffelschale aus unb fiel so unglücklich auf einen Stuhl, daß sie bas Genick brach. Ihre Mutter fanb sie kurze Zeit später tot im Schlafzimmer auf.
Gesegneter Schlaf.
Während eines schweren Gewitters, bas über Sübmähren nieberging, schlug ber Blitz auch in bas Pfarrhaus von Lodenitz, Kreis Nikolsburg, ein, bas er in Branb fetzte. Glücklicherweise würbe bas Feuer von ben durch ben heftigen Donnerschlag


