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Aus dem Gießener Handelsregister
Äm Handelsregister des Amtsgerichts Gießen «Pjls6 eingetragen: Firma Heinrich Conrad II. Jcamf. (Sägewerk und Zimmerei), Kommanditgesellschaft in Treis a. d. Lda.: Carl Conrad m Clirn- bacf) ist aus der Kommanditgesellschaft ausgeschieden, und diese erloschen. Die Firma ist geändert in „Friedrich Ortwein (Sägewerk und Holzhandlung) Treis a. d. Lda." Inhaber der Firma ist Friedrich Ortwein, Holzhändler in Treis a. d. Lda. — Firma Heinrich Reger Nachf., Inhaber Fr. Heinrich Müller, Lich: Die Firma ist geändert in: „Heinrich Reger Nachfolger, Inhaber Franz Vogt jun. Lich." (Fabrikation von Eisschränken, Kühlanlagen, Schankbüffets, Kühlraumtüren, Eiskisten, sowie verwandte Geschäftszweige). Inhaber: Franz Vogt jun., Kaufmann in Gießen. Die Prokura des Karl Müller, Lich, ist erloschen. Der Uebergang der in dem Betrieb begründeten Forderungen und Verbindlichkeiten auf den Erwerber ist ausgeschlossen. — Fir- nia Gebrüder Noll, Gießen. Die Firma ist erloschen.
Rhein-Mainische Börse.
Mittagsbörse still.
Frankfurt a. M, 17. April. Die neue Woche eröffnete sehr still. Aufträge lagen nur wenige vor, und die Kurse am Aktienmarkt neigten zur Schwäche, wobei die Ermäßigungen sich im Rahmen von 1 v. H. hielten.
Am Aktienmarkt gaben JG.-Farbenind. bei kleinem Umsatz um 0,75 v. H. auf 147,75 nach 148,50 nach, auch Dt. Erdöl —0,75 v. H. (124,75). Montanaktien fast durchweg um 0,25 (so Hoesch mit 108 nach 108,25) bis 0,50 v. H. (Mannesmann mit 110,50 nach 111, Buderus mit 104 nach 104,50) abgeschwächt. Der. Stahlwerke mit 103,25 nach 103,50 ebenfalls nur knapp gehalten. Von Autowerten waren Adlerwerke dagegen mit 107 um 0,50 v. H. gebessert, auch Daimler zum letzten Kurs genannt und gut behauptet. Von Elektroaktien hörte man Gesfürel wiederum um 0,50 v. H. auf 136 ermäßigt. Von sonstigen Werten waren Conti Gummi 216 nach 217. Der. Gothania Werke erschienen mit Minuszeichen an der Tafel, nachdem Mitte Februar letzmals ein Kurs von 148,5 zustandegekommen war.
Am Rentenmarkt hörte man die Altbefitz- anleihe des Reiches mit ca. 131,65 nach 131,60. Nichtamtlich nannte man die späten Schuldbücher mit um). 99,40, Kommunalumschuldung mit ca.
93,45 nach 93,50 und 4 v. H. Reichsbankablösung zum letzten Kurs mit 89,65 gegen 89,75 leicht ab- aeschwächt. IG.-Farbenbonds lagen analog der Farbenaktie und der allgemeinen Beweaung nicht ganz behauptet. Sonst waren Jndustricooligationen lehr still. Auch Stadtanleihen gelangten auf bisheriger Basis zur Notiz. Pfandbriefemmissionen wurden zu letzten Kursen etwas umgesetzt. Reichsschätze wurden verschiedentlich gehandelt und blieben gefragt. Reichsbahnvorzüge unv. 124,25.
Am Anleihemarkt ergaben sich im Verlaufe nochmals kleine Abschwächungen, so bei Hoesch, die erneut 0,25 v. H. abgaben.' Demag verloren 0,50 v. H., Cement Heidelberg mit 155 ebenfalls 0,50 v. H., auch RWE. zunächst 0,75, später nochmals 0,75 v. H. nachgebend auf 114,25. RWE. büßten 1 d. H. ein. Scheideanstalt wurden nach kurzer Unterbrechung 3 v. H. niedriger bezahlt. Fendelbezugs- rechte wurden im Freiverkehr mit wieder 4 v. H. genannt. Sonst lag dieser ebenfalls sehr ruhig, Rastatter Waggon wurden nicht gesprochen, Ufa- film ca. 77,50, Growag ca. 84,50 unv.
Am E i n h e i t s m a r k t wurden 7 v. H. Großkraftwerk Mannheim Verzugsaktien gestrichen Brief notiert. Tagesgeld 2,25 v. H. wie bisher.
Abendbörse still und wenig verändert.
An der Abendbörse stagnierte das Geschäft vollkommen. Die zur Notiz gekommenen Papiere hatten meist nur nominellen Charakter und lagen nur wenig verändert zu den Mittagsschlußkursen. Eine Ausnahme machten VDM., die auf 175 um 1 v. H. nachgaben, IG.-Farben um 0,40 v. H. niedriger. Am Rentenmarkt hörte man Kommunal-Umschul- dung mit unv. 93,45, Reichsaltbesitz unv. 131,50 v. H. U. a. notierten: Bankaktien unverändert, Mannesmann 110,40, Rheinstahl 135,50, 23er. Stahlwerke 103,50 (plus 0,25 v. H ), Adlerwerke Kleyer 107, MAN. 140, BMW. 147, Bemberg 136,90, Daimler 139, Demag 146,65, Deutsche Erdöl 124,50, Deutsche Linoleum 158,75, Feinmech. Ietter 103,50, Gesfürel 136, Holzmann 145,75, Junghans 96, Main kraft 89,50, Metallgesellschaft 114, Moenus 125, Rheinmetall 131, Westd. Kaufhof 103,75, Südzucker 215, AG. für Verkehr 120,50.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 17. April. Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W 9 212, W 11 214, W 12 215, W13 216, W16 219, W 18 221, W 19 223, W 20 225, Roggen RH 198, R12 199, R14 201, R15
2J2, R 16 204, R 17 205, R 18 206, R 19 208, Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete; Futtergerste —, Futterhafer —, Weizenmehl Type 812 W 13 29,85, W16 29,85, W 18 29,85, W 19 29,85, W 20 Kreis Alzey 29,85, Kreis Worms W 20 30,20 Roggenmehl Type 997 R 12 22,45, R 15 22,80, R 16 22,95, R 18 23,30, R 19 23,50 plus 50 Pf. Frachtausgleich; Weizenfuttermehl 13,60; Weizenkleie W13 10,75, W 16 10,90, W 18 11,—, W 19 11,10, W20 11,20, Roggenfuttermehl R19 12,50, Roggenvollkleie R 19 11,—, Roggenkleie R 12 9,95, R15 10,15, R16 10,25, R18 10,40, R19 10,50 Mühlenfestpreise ab Mühlenstation; Treber —; Wiefenheu, handelsüblich, gesund, trocken 5,40, do. gut, gesund, trocken 6,40, Kleeheu gut, gesund, |
trocken 7,40 bis 7,80, Luzerneheu gut, gesund, trocken 7,80 bis 8,20, Weizenstroh, bindfadengepreßt und gebündelt 2,80, Roggenstroh do. 3,—, Hafer» und Gerstenstroh do. 2,60 Erzeugerpreis ab Erzeuger-Verladestation.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 18. April. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 1019 Kälber, 70 Hämmel, 58 Schafe, rund 5000 Schweine. Es kosteten: Kälber 30 bis 65 Mark, Hämmel 28 bis 50, Schafe 18 bis 42, Schweine 49,50 bis 58,50 Mark. — Marktverkauf: Schweine und Kälber zugeteikt, Hämmel und Schafe mittel.
Nundfunkprogramm.
Dienstag, 18. April.
12: Mittagskonzert I. Ausführung: Das Große Orchester des Reichssenders Frankfurt. 13: Nachrichten. 13.15: Mittagskonzert II. 14: Nachrichten. 14.15: O holde Frau Mufika. (Industrie-Schallplatten und Eigenaufnahmen.) 16: Nachmittagskonzert. 17 bis 17.10: Neues für den Bücherfreund. 18: Volk und Wirtschaft: Buchführung erspart dir Sorgen — heute, morgen, übermorgen. 18.15: Auf gut deutsch. 18.30: Klang der Landschaft. „Wo dunkle, stille Wälder träumen". Ein Vorfrühlingstag im hessischen Trachtenland. 19.15: Tagesspiegel. 19.30: Denn wäre nicht der Bauer, so hättet ihr kein Brot. Eine Sendung der Jugend um den Dienst an der Scholle. 20: Nachrichten — Grenzecho. 20.15: Orchesterkonzert. Werke von Franz Schubert. Einlage: „Franz Schubert im Freundeskreis". 22: Nachrichten. 22.20: Politische Zeitungsschau. 22.35 bis 24: Nachtmusik und Tanz.
Mittwoch, 19. April.
5.50 Uhr: Bauer, merk auf! 6: Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. Es spielt das Rheinische Landesorchester. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.25: Kleine Ratschläge für Küche und Haus. 8.40: Froher Klang zur Werkpause. Es spielt das Orchester des Oberschlesrschen Landestheaters. 9.30: Gaunachrichten. 10: Schulfunk. Schillers Flucht in die Freiheit. Ein Hörspiel. 11.40: Ruf ins Land. 12: Werkskonzert in Verbindung mit der NS.-Ge- meinschaft „Kraft durch Freude . 13: Nachrichten. 13.15: Mittagskonzert. Ausführung: Das große Rundfunkorchester Suttgart. 14: Nachrichten. 14.10: Neue tänzerische Musik. (Eigenaufnahmen des Deutschen Rundfunks.) 16: Musik am Nachmittag. Es spielt das kleine Orchester des Reichssenders
Saarbrücken. Einlage 17 bis 17.10: Das Mikrofon unterwegs. 18: Artisten im Rampenlicht. 18.20: Sport der Woche und für den Sonntag/ 18.30: Pflege deutscher Hausmusik. Es spielt die Spielschar Arheilgen-Darmstadt der Hitler-Jugend. 19: Fliegendes Deutschland. „Im Flugzeug für Deutschland." lp.15: Tagesspiegel. 19.30: Der fröhliche Lautsprecher. (Jndustrie-Schallplatten und Eigen- aufnahmen). 20: Nachrichten, Grenzecho. 20.15: Aus dem Palmengarten zu Frankfurt a. M.: Heut' gehn wir dem Vergnügen nach... Frohe Musik aus dem Palmengarten. 22: Nachrichten.
Donnerslag, 20. April.
5.50 Uhr: Bauer, merk' auf! 6: Morgenlied, Morgenspruch, Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. Es spielt das Rundsunkorchester. 7 bis 7.10: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.25: Kleine Ratschläge für Küche und Haus. 8.40: Froher Klang zur Werkpause. 10: Schulfunk. Feierstunde für die deutsche Jugend zum 50. Geburtstag des Führers. Es spricht Reichsminister Pg. Rust. 11.40: Ruf ins Land. 12: Mittagskonzert I. Es spielt das Unterhaltungsorche» ster. 13: Nachrichten. 13.1$: Mittagskonzert II. 14: Nachrichten, Nachrichten aus dem Sendebezirk. 14.10: In gleichem Schritt und Tritt! (Eigenaufnahmen des Deutschen Rundfunks.) 14.45: Kinderstunde. 16: Nachmittagskonzert. Es spielt das Unterhaltungsorchester des Reichssenders Wien. Einlage 17 bis 17.10 (Ffm.): Das Mikrofon unterwegs. 18: Aus Arbeit und Beruf. 18.30: Unterhaltungskonzert. 19.15: Tagesspiegel. 19.30: Der fröhliche Lautsprecher. (Jndustrie-Schallplatten und Eigenaufnahmen.) 20: Nachrichten. Grenzecho. 20.15: Festliches Konzert mit Werken von Richard Wagner. 22: Nachrichten. 22.15: Unsere Kolonien.
„Aromatisch, leicht und frisch..
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probieren!
Dann merkt man's fofortt ^Man sieht's einer Praline nicht an, was drin steckt", meinte schmunzelnd Lerr Lugo Fritsch, Fischbach. Weierbach, am 5. März 1939. „Aber wenn man probiert, dann weiß man, woran man ist, und wenn die Ware schmeckt, bleibt man dabei. Ich habe die „Astra" einmal probiert, und dann bin ich ihr bis heute treu geblieben. Denn diese Cigarette ist wirklich gut: sie schmeckt, sie ist aromatisch, sie ist leicht, sie ist frisch!"
yamilientradition—zu Ihrem Vorteil.
vermeiden. Mit dem Rauchen halte ich LS genau so: ich rauche eine sehr gute Cigarette die leichte und aromatische und genieße lieber mit Maß."
„Astra" — immer die gleiche!
»Ich habe die „Astra" hier am Ort ein- geführt, als sie neu herauskam", erzählte uns am 4. März 1939 Lerr Zosef Kirsch in Kirn a. d. Nahe, Steinweg 9. „Noch heute, nach all den fahren, habe ich viele Kunden, die der „Astra" treu geblieben sind und keine andere Cigarette rauchen. Der Kreis der „Astra"-Raucher vergrö- siert sich täglich. Ich bevorzuge die „Astra" auch selbst beim Rauchen. Sie ist stets gleichmäßig in ihrer Leichtigkeit und in rhrem Aroma. Sie ist auch stets frisch - einfach, weilsiekeineZeithat,altzu werben
Tabakauswahl für die „Astra" und „Astra". Mischkunst - das verlangt besonderes Wissen um die Eigenart des Tabaks und seiner edelsten Löhenlagen. Denn Jahr für Jahr wechseln Klima und Ernten - die „Astra" aber muß gleich bleiben in Aroma und Leichtigkeit. Da heißt es oft, 100 oder 150 erprobte Provenienzen zu prüfen und zu sichten, um wenigstens 5 oder 10 zu finden, die wahrhaft für die „Astra" geeignet sind. Darum kann eine Clgarette wie die „Astra" gerade im Lause Kyriazi so vollkommen hergestellt werden. Denn hier paart sich die Technik der Orga- nlsation mit samiliengebundenem Wissen: ■ Vertrautheit mit dem Wesen des Tabaks ist
nis. Im Saufe Kyriazi lebt sie nun, vom Großvater auf den Enkel vererbt, in dritter Geschlechterfolge als die erste und vornehmste Pflicht des Inhabers. - Rauchen Sie „Astra" eine Woche lang. Dann werden Sie bestätigt finden, daß sie aromatisch und leicht ist. Kaufen Sie noch heute eine Schachtel „Astra".
Sn der Beschränkung zeigt sich der Meister.
Die Kunst der Edelsteinschleiferei in Idar. Oberstein ist weltberühmt. Der Achatschleiser Adolf Geiß, Idar-Oberstem, Adolf-Litler-Straße 202, meinte ganz mit Recht am 4. März 1939: e®° es, Fingerspitzengefühl haben, anspruchsvoll auch gegen sich selber sein und jedes Zuviel
8ier findet der Wunsch des modernen Rauchers «Erfüllung: Reiches Aroma und natürlich gewachsene Leichtigkeit in einer Cigarette vereint. Darum greisen täglich mehr und mehr genießerische und überlegende Raucher zur „Astra". Besondere Kennt- niS der Mischkunst und der Provenienzen ist das ganze Geheim-
»Warum ich die leichte und aromatische
^Astra" rauche? Bitte fragen Sie mich — sehen und hören mich überall in Groß-
Deutschland!" Adolf Mey, Conferencier, ------um vcm xvcien ues ^aoaie in
8- St Köln «-Rhein, Vurahof-Variett. selbstverftändlich saft von Kindesbeinen an. Z2. ty)cär4 1939.


