leistet.
Ein großes Werk.
Gießener Gtu-ententag 1939
Möbelhaus ßuhl
Wa^kiAt-Hiße 29/30 - ßaA/nfatfatr. 2/U.
fördert. In Wagenklasse Dienstabteile vorzugsweise
wird von der Reichsbahn besondere Aufmerksamkeit zugewandt. Kinderwagen mit kleinen Kindern werden in den Traglasten-Nichtraucherabteilen frei be-
nehmer des Studententages vereinigen. „Tag der Kameradschaft."
Gtraßenbauarbeiien in Gießen.
Nächste Woche Beginn der Verbreiterung der Licher Straße.
stiger für die studentische Arbeit interessierter Stellen und Personen unterstützt. Hierbei ist auch die Beihilfe des Kreises der Freunde unseres Gießener Studentenwerks, der sich aus Personen in unserer Stadt und in der Umgebung gebildet hat, ein sehr schätzenswerter Faktor Die Studentenschaft selbst trägt zu den Kosten durch Beiträge bei, deren Höhe in jedem Semester neu bestimmt wird. Durch Gesetz ist die Verteilung der aufzubringenden Mittel verbindlich festgelegt und damit die pflichtmahige Förderung dieser gemeinnützigen Einrichtung durch Reich, Länder, Kreise, Gemeinden usw gewähr-
beeren 40 bis 90 Pf., junge Hähne 1,10 Mark, Suppenhühner 90 Pf. bis 1 Mark, Tauben, das Stück 40 bis 60, Blumenkohl 10 bis 70, Salat 5 bis 15, Salatgurken 20 bis 45, Oberkohlrabi 10 bis 12, Lauch 5 bis 10, Rettich 10 bis 20, Radieschen, das Bündel 8 bis 10 Pf.
** Dienstjubiläum bei der Stadt Gießen. Am 15. Juni konnte der städtische Rottmeister Heinrich Jost auf eine ununterbrochene Dienstzeit von 50 Jahren zurückblicken. In Anerkennung seiner langjährigen und treuen Dienste erhielt der Jubilar ein Glückwunschschreiben des Herrn Oberbürgermeisters, nebst einem Treuegeldbetrag.
** Sterbefälle in Gießen. Es oerstarben in Gießen in der Zeit vom 1. bis 16. Juni: 1 Juni Helene Albach, geb. Schaum, 85 Jahre alt, Marburger Straße 14; 2. Juni Adam Büttner, Eisendreher, 64 Jahre alt, Landmannstraße 12; 3 Juni Margarethe Hoffmann, geb. Wolff, ohne Beruf, 83 Jahre alt, Löberstraße 21; 4. Juni Therese Müller, geb. Kilbinger, ohne Beruf, 81 Jahre alt, Kreuzplatz 14; 5. Juni Valentin Brauer, Seiler- meister, 89 Jahre alt, Weserstraße 31; Wilhelm
alt, Bruchstraße 24; 9. Juni Christian Staffel, 80 Jahre alt, Asterweg 63; Heinrich Konrad Kraft, 82 Jahre alt, Licher Straße 74; 10. Juni Sophie Steck, geb. Rothmann, ohne Beruf, 85 Jahre alt, Hammstraße 7; Marie Sckickedanz, einen Tag alt, Tannenweg 27; 11. Juni Wilbelm Ude, ohne Beruf,
In der Zeit vom 26. bis 29. Juni unternehmen 7 Erzieher und eine 8. Klasse der Langemarck-Schule : eine Fahrt zu den flandrischen Schlachtfeldern. Diese Frontfahrt führt von Aachen über Brussel, Gent, Yper, Zeebrügge, Ostende, Gent nach Aachen zuruck. Besichtigt werden die Schlachtfelder und Heldenfriedhöfe auf Flanderns erinnerungsgeweihtem Boden, namentlich im Raume von Ypern und Langemarck. Der schöne Gedanke, alljährlich den Schülern der obersten Klasse der Langemarck-Schule Langemarck, das reinste Sinnbild vaterländischer Einsatzbereitschaft, als Erlebnis und Verpflichtung auf den Lebensweg mitzugeben, wird mit dieser Fahrt zum ersten Male in die Tat umgesetzt.
Rechte und Pflichten im Reiseverkehr.
Den Reichsbahndirektionen find kürzlich die im Jahre 1938 herausgegebenen Richtlinien für die Durchführung und Üeberwachung des stärkeren Reiseverkehrs in Erinnerung gebracht worden. Bei dieser Gelegenheit sind die Richtlinien durch einige in der Zwischenzeit eingetretene Einzelheiten ergänzt worden. Die Richtlinien enthalten in ersten Linie Anweisungen an die im Reisedienst tätigen Eisenbahnbediensteten; sie sind aber auch für die Oeffent- lichkeit beachtenswert, da sie in übersichtlicher Weise auf Rechte und Pflichten der Reisenden aufmerksam machen.
Die Reichsbahn legt einer richtigen und klaren Auskunftserteilung an die Reifenden größte Bedeutung bei. Den im Reisedienst unkundigen Reichsbahngefolgschaftsmitgliedern (z. B. Rangierern, Wa- genaüfschreibern usw.) ist verboten, Auskünfte zu erteilen; ihnen ist vielmehr aufgegeben, die Reisenden an die für die Auskunft zuständige Stelle zu verweisen. Damit die Reisenden sich leichter zurechtfinden und um die Zugabfertigung zu beschleunigen, wird angestrebt, die Reisenden bereits vor dem Einlaufen des Zuges an die Stelle des Bahnsteiges zu verweisen, wo die für sie in Betracht kommenden Wagenklassen oder Kurswagen halten werden. In den Nichtraucherabteilen und in den Seitengängen der Nichtraucherwagen darf auch mit Zustimmung der Mitreisenden nicht geraucht werden. Die Zugbegleitbeamten sind angewiesen, das Rauchverbot streng durchzuführen.
Der Betreuung von Müttern mit kleinen Kindern
den D» und Eilzügen in der dritten werden möglichst in der Nahe der und des Gepäckwagens Sonderabteile für Mütter mit kleinen Kindern fr eibenen für jedes Kind ein besonderer
71 Jahre alt, Neustadt 45; Johanna Jhlefeld, Stepperin, 44 Jahre alt, Licher Straße 106; 12. Juni Hermann Haubach jr., Schlossergeselle, 41 Jahre alt, Löberstraße 3; Konrad Emmerich Zimmermann, 50 Jahre alt, Walltorstraße 23; 13. Juni Heinrich Jakob Euler, ohne Beruf, 87 Jahre alt, Döring- straße 15; Käthe Schickedanz, geb. Küsbert, 27 Jahre alt, Tannenweg 27; Heinrich Äbel, Justizangestettter, 37 Jahre alt. Wetzsteingasse 19; 14. Juni Michael Pint, Bürogehilfe. 46 Jahre alt, Werrastraße 14; 15. Juni Christine Elisabeth Haas, geb. Herrmann, ohne Berus, 73 Jahre alt, Dammstraße 39; 16. Juni Friedrich Schäfer, ohne Beruf, 77 Jahre alt, Wetzsteingasse 37. — Gießen - Wieseck: 14 Juni Luise Hunger, geb. Amend, 60 Jahre alt, Gießener Straße 142.
gehalten, in
Platz zur Verfügung steht. Zur Unterbringung von Handgepäck in den Personenwagen steht dem Reisenden nur der Raum über und unter dem Sitzplatz zu. Der Reisende darf beim Einsteigen für sich und
gebracht werden.
Wirtschaft.
Rhein-Mainische Börse.
Das Stadtbauamt steht im Rahmen seiner lausenden Arbeiten vor einigen größeren Aufgaben. Neben den Straßenunterhaltungsarbeiten, die ständig im Gange sind, wurden in den vergangenen Wochen auch einige Verbesserungen durchgefuhrt, die von der Bevölkerung, insbesondere von den Anliegern, begrüßt werden. Der Bürgersteig in der Gnauthstraße, der bisher nur mit Schlacken befestigt war, hat auf der einen Straßenseite einen Plattenbelag erhalten, für die andere Straßenseite ist die gleiche Arbeit noch im Gange. Der Bürgersteig auf der linken Straßenseite der Licher Straße erfahrt gegenwärtig eine Erneuerung.
Don den größeren Vorhaben zur Verbesserung der Derkehrsverhältnisse in unserer Stadt ist zunächst die Durchführung der L o n y st r a ß e zu nennen die bisher keine durchgehende Straße war und durch Gartengelände mehrfach unterbrochen ist. In absehbarer Zeit wird auch hier Wandel geschaffen und die Straße ihrem eigentlichen Zweck zugänglich gemacht. Die Fortführung der Ufermauern derWieseck zwischen Goethestraße und Bismarck- straße ist im Gange. Die Auffüllung wird in den nächsten Wochen geschehen, nachdem bereite vor einiger Zeit die Bäume gefällt worden sind, die bis dicht an das Bachbett der Wieseck ihre Zweige erstreckten. Die Lonystraße wird, so geht aus den Plänen des Stadtbauamtes hervor, von der Gar- tenstraße bis zur Bleichstraße in gleichem Zuge durchgeführt werden wie die Löberstraße, so daß
** Anhänger müssen Kennzeichn haben!" In einer Notiz, die am Dienstag, der 13. Juni, unter dem vorstehenden Titel veröffentlich wurde, ist durch einen Buchstaben ein finnentfteUen der Fehler entstanden. In der drittletzten Zeil .mußte es nicht „ab 1.Oktober d.I.", sondern richt
„Tag der Wissenschaft." I ab i. Oktober o. 3." heißen.
Der Samstag, 8. Juli, gilt als „Tag der Wissen- ** Zur Auffindung einer Kinde» schast". Nach der Flaggenhissung findet vormittags lei che in der Lahn, über die mir bereits kur eine Hauptkundgebung in der Neuen Aula berichteten, veröffentlicht die Kriminalpolizei heut der Universität statt, mit der gleichzeitig die Er- eine Bekanntmachung, in der eine namhafte 2» öffnungdes 5. Reichsberufswettkamp- lohnung für sachdienliche Mitteilungen zur Aufklö fes der Deutschen Studentenschaft ver- rung des Vorfalles ausgesetzt wird. In der '& bunden sein wird. Am Nachmittag findet ein Tee des kanntmachung sind auch wichtige Angaben über ta Außenamtes statt, bei dem besonders die auslän- bisherigen Ermittlungen enthalten.
dischen Studierenden mit den Führern der Kamerad- ** Durch die Explosion eine: schäften beisammen sein werden. Der Nachmittag Fruchtsaftflasche erheblich verletz, bringt außerdem eine Arbeitstagung des Am Donnerstagnachmittag ereignete sich in einer Studentenwerkes im Studentenhaus. Am Hause am Lindenplatz ein nicht alltäglicher Ünsal Abend wird ein Sommersest in sämtlichen Räumen und im Garten des Studentenhauses alle Teil-
Im Singsaal der Langemarckschule hielt gestern die Fachschaft „Höhere Schule" im NSLB. eine Kreisversammlung ab, die einen aufschlußreichen und tief- grü. tiigen Vortrag brachte. Nach herzlicher Begrüßung durch Professor Dr. A d o l p h sprach Professor Dr. Boeck über das Thema „Das Lebensproblem und das organische Denken". Der Redner ging davon aus, daß die Biologie ein Kernfach sei und Ausgangspunkt für weltanschauliche und politische Bildung. Kenntnisse und Erkenntnisse seien dafür die Voraussetzungen. Der Mensch müsse biologisch und organisch zu denken bemüht fein. Die Begriffe Mensch, Volk und Staat seien erst auf der Grundlage organischen Denkens ganz zu verstehen.
Der Redner stellte dann seine Zuhörer vor die Ausgangsfrage: „Was ist das Wesen des Lebens?" Er gab die Antwort vom Naturwissenschaftlichen her, indem er sagte, daß das Leben im Chemischen gekennzeichnet sei, daß sich das Leben erhalte über die Umsetzung anorganischer Stoffe (durch die Pflanze) zu organischen Stoffen, daß in den organischen Stoffen latente Energie enthalten fei, die durch einen Verbrennungsvorgang zu wirkender Energie umgestaltet werde. Er kennzeichnete den entscheidenden Einfluß des Sonnenlichtes im Dienste der Umwandlung anorganischer Stoffe in organische Stoffe und betonte, daß damit die Sonne als die eigentliche Lebensspenderin angesprochen werden könne. Der Redner sprach aber auch davon, daß die ursächlichsten Kräfte, die das Leben mit geringstem Kräfteaufwand in Gang halten, unbekannt seien.
Seine weiteren Darlegungen widmete der Redner dem Aufbau der Lebewesen und führte im Geiste vom einzelligen Lebewesen zum Menschen, zu jenem erstaunlichen organischen Gebäude, das sich aus vielen Zellen und Geweben mit den verschiedenartigsten Funktionen aufbaue. Er sprach davon, wie ein Vogel ein Flugzeug von größter technischer
Aus dem „Wochenspruch der NSDAP.
Der Nationalsozialistische Deutsche Studentenbund tritt in den Tagen vom 6. bis 9. Juli mit einer größeren Veranstaltung an die Öffentlichkeit, und zwar mit dem Gießener Studententag, der eine stattliche Anzahl von Veranstaltungen bringen wird, die nach einer klar gegliederten Folge durchgeführt werden. Die
(Eröffnung des Gießener Skudenlenlages erfolgt am Donnerstag, 6. Juli, mit dem Eintreffen der Kameradschaften und ihrer Altherrenschaften am Studentenhaus und der Aufftellung zu einem Fackelzug. In der Universität wird eine Totenehrung den eierlichen Auftakt bilden. Die eigentliche Eröffnung )es Studententages erfolgt auf Oswaldsgarten mit der Ansprache des Studentenführers Frank.
„Tag des Sporkes."
Der Freitag, 7. Juli, wird dem Sport der Studenten gewidmet sein. Morgens findet an den einzelnen Häusern der Kameradschaften die Flaggenhissung statt. Auf dem Universitätssportplatz wird dann bis etwa zur Mittagsstunde in den Vorentscheid u n g e n in den verschiedenen Disziplinen gekämpft werden. Der Nachmittag bringt die Ent- scheidungs- und Schlußkämpfe, an die sich die Siegerehrung anschließen wird. Zu abendlicher Stunde findet ein Empfang durch den Studentenführer statt.
Der Sonntag, 9. Juli, wird ganz im Zeichen der Kameradschaft stehen. Für den Vormittag ist im Garten des Studentenhauses eine Volksdeut - s ch e Morgenfeier vorgesehen. Am Nachmittag werden sich die alten NSD.-Studentenbundsmänner im Nuhnzimmer des Studentenhauses treffen.
qu gleicher Zeit veranstalten die Studentinnen Eine Frau wollte eine Fruchtsaftflasche offnen, m einen Tee-Nachmittag. Die Kameraden im NS.-Alt- aber im gleichen Augenblick mit großer Wucht zw Herrenbund finden sich zu einer Besprechung und platzte, da der Inhalt der Flasche in Gärung übe» Arbeitstagung ein. Am Abend finden überall in den gegangen war. Durch Glassplitter erlitt die i» Häusern der Kameradschaften Kameradschafts- dauernswerte Frau erhebliche" und hefttg blutend abenbe statt, mit denen der Gießener Studententag Verletzungen am Hals sowie an den Unterarme feien Abschluß finden wird. und mußte sofort durch die Sanitätsbereitschaft mn
Deutschen Roten Kreuz in die Chirurgische Äfeü!
man also in absehbarer Zeit zu beiden Seiten der Wieseck gehen und fahren kann. .
Ein weiteres großes Vorhaben ist die V e r v r e l- terung der Licher Straße, die ebenso wie । die Kaiserallee in der Fahrbahn auf eine Breite von | zwölf Meter gebracht werden wird. Die Arbeiten1 für diese Verbreiterung werden bereits in der nächsten Woche begonnen." Sie Vorgärten und der Bürgersteig auf der linken Straßenseite werden bestehen bleiben. Der Raum für die Verbreiterung der Straße auf der rechten Seite wird von dem bisherigen breiten Bürgersteig und von einem Teil der Anlage gewonnen. Neben der Fahrbahn wirb —- allerdings erst dann/ wenn die Straßenbahngleise ganz entfernt werden können —, der Radfahrerweg fortgesetzt, der am Ludwigsplatz beginnt und nach endgültiger Durchführung bis kurz vor Steinbach führen wird. Die Straße wird bis zur „Stadt Lich" in einer Breite von zwölf Meter gebaut, von der „Stadt Lich" bis zur Landes-Heil- und Pflegeanstalt wird von einer bisherigen Breite von 7,50 Meter auf 9 Meter verbreitert. Das Gelände dafür ist vorhanden. Das bisher landwirffchaftlich genützte Gelände vor der Landespflegeanstalt wird dafür in Anspruch genommen. Es ist deshalb in diesem Jahre nicht wieder bebaut worden. Etwas schwieriger gestaltet sich die Derbreiterungsarbeit vor dem Waldanfang, da dort eine Stützmauer aufgerichtet werden muß.
Ueberblickt man nach diesen Darlegungen das gesamte Arbeitsfeld des Studentenwerks und feiner Auswirkungen zum Besten des studentischen Nachwuchses und unserer Hochschulen, so muß man sagen, daß es sich hier um ein großes Werk im Dienfte des gesamtdeutschen Aufbaues handelt, das der For-! berung durch alle aufbaufreudigen Kräfte wert ist. Unser Gießener Studentenwerk, das in seinen bisherigen mannigfachen Organisationsformen viel Gutes geschaffen hat, verdient nicht nur die selbstverständliche ideelle Anerkennung, sondern auch alle praktische Förderung, die einem Werk von w großer Bedeutung für unsere Volksgemeinschaft gebührt, b.
Vornotizen.
Tageskalender für Samstag.
Gesellschaft von Freunden und Förderern der Universität Gießen: 17.30 Uhr im Großen Horsaal der Universität Fesffitzung mit Orchestervortragen und Vortrag Professor Dr. E. Koch, Bad-Nauheim, „Neuere Ergebnisse der Kreislaufforschung". — Gloria-Palast (Seltersweg): „Deutsches Land in Afrika . — Lichtspielhaus (Bahnhofstraße): „Die kluge Schwiegermutter". — Gleibergverein: 16 Uhr aus der Burg Gleiberg Jahreshauptversammlung.
Tageskalender für Sonntag.
NSRL., Turn- und Sportabzeichen, Radfahren: 7 Uhr Schützenhaus. — Gloria-Palast (Seltersweg): „Deutsches Land in Afrika". — Lichtspielhaus (Bahnhofstraße): „Die kluge Schwiegermutter".
Langemarckschule besucht Schlachtfelder in Flandern.
lebe mit ihm reisende Person, die im Besitz eines Fahrausweises ist, je einen noch verfügbaren Sitzplatz belegen.
Wer feinen Platz verläßt, ohne ihn deutlich sichtbar zu belegen, verliert den Anspruch darauf. Als Unsitte ist es Zu bezeichnen, wenn Reisende sich in den Gängen vor fremden Abteilen aufhalten und so den Insassen dieser Abteile die Aussicht versperren. Zur Aufrechterhaltung der Ordnung und Sauberkeit in den Zügen müssen die Reisenden selbst beitragen.
Gießen - Klein - Linden.
Das neuzeitliche Schwimmbad konnte, nachdem die Derbesserungsarbeiten beendet wurden, am Donnerstag zur Benutzung freigegeben werden. Am Donnerstagnachmittag konnten die oberen Schulklassen zum ersten Male wieder Schwimmunterricht auf- nehmen.
Gießener wochenmarkkpreife.
* G i e ß e n, 16. Juni. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Markenbutter, % kg 1,60 Mark, Matte 25 bis 50 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, deutsche Eier, Klasse S 13, A 12%, B 12, C 11%, D 10%, ausländische, Klasse C 9, Wirsing, % kg 18 bis 20, Weißkraut 20 bis 25, gelbe Rüben, das Bündel 18 bis 20, Spinat 18 bis 20, Römischkohl 20. Bohnen, grün, 30 bis 35, Spargel, 1. Sorte 52 bis 55 2. Sorte 44, 3. Sorte 40, 4. Sorte 19 bis 20, Erbsen 28 bis 35, Tomaten 50, Zwiebeln 15 bis 18, bas Bündel 15 bis 20, Rhabarber 15, Kartoffeln, neue, % kg 12 bis 15, alte, kg 5 Pf., 5 kg 45 Pf., 50 kg 3,40 bis 4 Mark, Aepfel, kg 51 Pf., Kirschen 50 bis 65, Stachelbeeren 25 bis 30, Erd-
Wirdübm-ssÄmd! jstzLWussmmres
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Das Lebensproblem und das organische Denken
Kreisversammlung der Fachschaft „Höhere Schule-.
INittagsborfe uneinheitlich.
Feinheit darstelle, gegen das die Flugzeuge unserer Frankfurt a. M., 16. Juni. Die Abfindmz
Zeit plump und ungefüge seien. Der Redner führte der Reichsbank-Anteilseigner und die Modalitebi weiter über das Einzelwesen hinaus zur Vielheit der neuen Gesetzgebung bildeten an der Börse M der Einzelwesen» zum Volk, zum Staat, sprach von Hauptgesprächsthema, zumal infolge der anhaltcr) der Organisation und der Arbeitsteilung im Bienen- geringen Kundschaftsaufträge nur wenig GesäM und im Ameisenstaat, von den Staatenbildungen Möglichkeiten geboten waren. Es lag sowohl ete.; der Menschen und vom Volke.als einer biologischen Nachfrage, als auch kleines Angebot vor, so Gesamtheit. Er sprach ferner von den Lebensäuße- die Entwicklung am Aktienmarkt uneinheilli rungen als einer ständigen Reaktion auf die Um- blieb. Im allgemeinen erreichten die Veränderumc weit, vom Leben als einen Kampf um das Dasein, wieder nur Bruchteile eines Prozentes. Verhält um einen Kampf des Organischen gegen die Ge- mäßig lebhaft waren IG. Farben mit IM fahren seiner Vernichtung. In Beispielen zeigte er, (150,25). Etwas höher setzten ferner Braubank welcher Art die feindlichen Einflüsse sein tonnen,hiß (115,50), Feinmechanik Jetter mit 98 (97,50) wie in der scheinbar friedlichen Natur ein stetiger Bemberg mit 128 (127,50) ein. Knapp behaus'"! Streit um den Lebensraum herrsche, ja, ein stetiges waren erneut Bergwerkswerte, Mannesmann 10U Auffressen an der Tagesordnung sei, dem anderer- (105,50), Verein. Stahl 100,75 (101,25), RheinslD! feite aber der unbändige Wille zur Erhaltung ber 133,50 (133,65). Niedriger lagen außerdem Arr Art gegenüberstehe. Das Stärkere behaupte sich in werke Füssen mit 125 (126), Feldmühle Papier rv natürlicher Auslese. Das Leben in seiner Gesamt- 101,50 (103), Westdeutsche Kaufhof mit 97,75 (985’ heit bedeute über die reine Eichaltung hinaus eine und Licht und Kraft mit 129 (129,50).
Entwicklung vorn Primitiven zum Höheren. Der Rentenmarkt lag ruhig. ReichsaMI
In feinen abschließenden Darlegungen wandte unverändert 131,75. Steuergutscheine I weiter ctet- sich der Redner dann der Erbbiologie zu, wies nach- ermäßigt auf 102,25 (102,35), dagegen Serie ll rt drücklich darauf hin, wie alle Aeußerungen unseres 98,40 kaum verändert. Juli - Stücke im Dttlvtt Lebens erbbiologisch bedingt seien, er sprach davon, 98,4772 und Serie I später bis 102,35 erhöht. wie im Menschen Körper und Geist eine Einheit, dationspsandbriefe der Gemeinschaftegruppe eine Ganzheit bildeten, die aber noch manche For- 0,13 bis 0,25 v. H. nachgebend, dagegen Rheins schungsmöglichkeiten biete. Der Redner zeigte aber hoi,10 (101). Industrie-Obligationen schwankten stauch die Grenzen auf, die der Biologie in der 0,50 v. H. Staats- und Länderanleihen sowie Forschung gesetzt sind. Der aus reichem Fachwissen anleihen und Pfandbriefe lagen unverändert, auf gebaute Vortrag vermittelte den Hörern einen Abendbörse still.
tiefen Einblick in das Wesen der Biologie. An- Die schwache Kundschaftsbeteiligung gab auch/'' haltender Beifall war der Dank an den Vor- Abendbörse das Gepräge, an der weitgehendstes tragenden. Professor Dr. Adolph fügte dem Vor- schäftsstille herrschte. Ueberwiegend bliefe^r trag einige Gedanken an, in denen er das Lebens- Kurse auf dem Mittagsstand behauptet. Sch^'' Problem auch von anderen Gesichtspunkten her — lagen aber Scheideanstalt mit 201 (202,25) ’J- als denen der Biologie — verstanden wissen wollte. Gesfürel mit 131 (132), außerdem.bröckelten --- Lieferungen auf 129,50 (130), Hapag auf 48,50 j'1 und Verein. Stahl auf 100,50 (100,75) ab. '■ " “ Farben konnten sich neben einigen anderen
Mettbach, Musiker, 15 Jahre alt, Walltorstraße 25; ren mit 150,65 (150,75) behaupten. Etwas E 1 6. Juni Luise Medebach, geb. Steinmüller, ohne wurden Bemberg zu 128,40 (128) und Westdeu^- , Berus, 78 Jah;e alt, Marburger Straße 22; 8. Juni Kaufhof zu 97,75 (97,50). Don Renten noti- ^ , Luise^ Deibel, geb. Sreunb, otpu J8eruf,^77 ^al)re|6 v. H. IG. Farben unverändert 123,75. St<^ * "" gutscheine I gingen im Verkehr von Bank zu
mit 102,40 um, für Serie II nannte man in be|,;‘
Fälligkeiten einen Kurs von 98,45.
Briefkasten der Redaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit den Schriftleitung.)
Grünberg. Die Abteilung Beratungsdienst be5 * dentenwerks Gießen gibt folgende Auskunft: h Bewerbung Ihres Sohnes bei der höheren 6*1 behörde und Ableistung von Arbeits- und ö* dienst, letzteres bei oorgefchriebenen Truppen« beginnt die Hochschulausbildung, die 7 <5eni« dauert. Nach dem 3. Semester ist die Vorprl^ abzulegen. Anschließend findet eine praktische zeit von 7 Monaten statt. Nach der Hochschulabl^ Prüfung ist eine 2^jährige Vorbereitungszeit deren Abschluß die große Staatsprüfung zu w1*/. ist, abzuleisten. Die Gebühren für das Studwuu tragen etwa 1800 RM. Hinzu kommen . Kosten für die Lebenshaltung. Die nächstgelei! Universität, die in Frage kommt, ist Göttingen.


