Ausgabe 
17.3.1939
 
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VON HAMBUf^r Nach Vancouver

ochenende im Zeichen -er Wehrmacht

eitr

Aus der engeren Heimat

# Alle ndo r f (Lahn), 14. März. Der Ge- ' o. ng vereinEinheit" hielt bei Gastwirt H. Horr sein Wintervergnügen ab. Vereinsführer Luh hielt eine Ansprache, in der er an die großen Er- eignisse des vergangenen Jahres erinnerte, er sprach von Dem reichen Gedankengut im deutschen Lied und ermahnte die noch fernstehenden Volksgenossen, sich den Sängern anzuschließen und sich aktiv zu be­tätigen. Der erste Teil des Abends war ausschließ­lich dem Gesang gewidmet. Volkslieder, Walzer und Märsche gelangten unter der Leitung des Dirigen­ten Karl Degen zum Vortrag. Besonders gefiel derRadetzky-Marsch" von Johann Strauß, der wiederholt werden mußte. Der zweite Teil des Abends brachte solistische Darbietungen, luftige Ter- 3ctte und eine Theateraufführung. Die Vorführun­gen lösten lebhaften Beifall aus.

wg. Großen-Buseck, 14. März. Der Zie­genzuchtoer ein Großen-Buseck hatte ans Anlaß seines 30jährigen Bestehens seine Mitglieder zu einem Unterhaltungsabend in das Gasthaus Germania" eingeladen. Vereinsführer Ludwia Scheid gedachte dabei eingangs der Frauen, n*il fit es ja in erster Linie sind, die die Ziegen zu be­treuen haben. Sodann gab er einen Ueberblick über die Geschichte des Vereins und erinnerte dabei an

genommen, wie auch an vielen Stellen der Stadt von den Feldküchen in Empfang genommen werden kann. Ueber alle Einzelheiten dieser Essenausgabe haben wir bereits am Mittwoch, 15. März, ausführ­lich berichtet. Die Hausfrauen brauchen also an diesem Tage einmal nicht zu kochen. Es gibt Erbsen mit Speck, das alte bewährte und nahrhafte Sol­datenessen!

Der Sonntagabend wird dann insbesondere die reifere Jugend in mehreren Sälen der Stadt ver­einigen. Die Soldaten laden für den Sonntagabend Zu Manöverbällen ein! In den Räumen des Gesellschaftsvereins ist das Infanterie-Regiment 116 der Gastgeber, im Saalbau Liebigstraße ist es die Artillerie-Abteilung, und im Cafö Leib werden die Flieger ihre Gäste willkommen heißen. Selbver- ständlich werden die Abende nicht ausschließlich durch Tanz ausgefüllt sein, vielmehr werden die Soldaten durch allerlei Vorführungen, die ausschließlich von Humor und Fröhlichkeit getragen fein sollen, zu unterhalten wissen. Mit diesen kameradschaftlichen Veranstaltungen wird derTag der Wehrmacht" ausklingen.

Fremdenwerbung. Seinen lehrreichen Vortrag er­gänzte er durch Vorführung zahlreicher Lichtbilder aus "Laubach und einigen anderen oberhesfischen ©tarnen sowie aus der Reichsgartenschau in Essen. Anschließend nahm er die Verteilung der 131 Prä­gen vor. Jeder Preisträger erhielt einen blühenden Blumenstock. Der Ehrenpreis der Landesbauernschaft Hessen-Nassau wurde dem Weißbinder Wilhelm Schmidt VIII. zuerkannt. Auch wurden noch weitere 15 lobende Anerkennungen ausgesprochen. Die Lose für die als Gewinne ausgesetzten 200 Topfpflanzen waren schnell ausverkauft. Der schön verlaufene Heimatabend wurde durch den gemein­schaftlichen Gesang von Volksliedern umrahmt.

Landkreis Gießen.

kaserne und im Fliegerhorst werden gleichzeitig allerlei Vorführungen verbunden fein, bei denen unsere Soldaten Ausschnitte aus ihrem täglichen Dienst zeigen werden. Dabei wird es für die Be­sucher und Gäste in den Kasernen manche Möglich­keit geben, sich selbst zu betätigen, zu schießest, zu reiten ober zu fahren, durch Scherenfernrohre zu beobachten und an Führungen teilzunehmen. Selbst­verständlich wird sich dabei diesmal besonderes Interesse dem Fliegerhorst zuwenden, der das erste Mal der Oeffentlichkeit zugänglich ist.

Für gute Verkehrs- und Zufahrtsverhältniste zum Fliegerhorst ist gesorgt. Mit der Straßenbahn kann bis zur Volkshalle und dann durch Umsteigen in Omnibusse bis zum Fliegerhorst gefahren werden. Unmittelbar vor dem Fliegerhorst auf einem Sport­platz links im Walde, wird ein bewachter Parkplatz eingerichtet und durch einP" gekennzeichnet.

Den Höhepunkt des Gemeinschaftstages von Volk und Wehrmacht wird dann das gemeinsame Ein­topfessen fein, das sowohl in den Kasernen und in engster Kameradschaft mit den Soldaten

Belobigungen für einen Lebensretter.

LPD. Darmstadt, 16. März. Der Reichs- latthatter in Hessen, Gauleiter Sprenger, spricht mAnzeiger der Hessischen Landesregierung" dem Zurolehrling Werner Ott in Ruttershausen nd dem Schüler Fritz Battenfeld in Rut- etshausen eine öffentliche Belobi ° u n g aus für die Rettung eines zehnjährigen »ungen vom Tode des Ertrinkens.

fünfjährige Zwillingsbrüder verirrten sich.

LPD. Marburg, 16. März. Zwei fünf* Mhrige Zwillinge der im Burgwalddorfe ! berrosphe wohnhaften Familie Schäfer sollten nachmittags ihrer Mutter entgegengehen, delche sich mit einem Fahrrad nach Reddehausen k-geben hatte. Anscheinend sind die Kinder vom Wege abgekommen. Als sie bei Anbruch der Dunkel- h'it noch nicht zurück waren, gingen alle abkömm- lchen Dorfbewohner mit Laternen auf die Suche. Im Mitternacht mußte diese ergebnislos abgebrochen Daerben. Man hofft, die Kinber bei Tageslicht zu fnben.

Heimatabend in Laubach.

i(D Laubach, 16. März. Am Dienstag fand ir bem bis auf ben letzten Platz gefüllten, reich fr::t Blumen geschmückten Saale derTraube" ein Heimatabend statt, mit dem die Preisoer- icllung des Blumenschmuckwettbewerbs ii? 1938 verbunden war. Nach einem Musikstück

Schon feit geraumer Zeit sind die verschiedenen Truppenteile unseres Standortes damit beschäftigt, die Vorbereitungen für denTag der Wehrmacht" zu treffen, der in der vorgesehenen Form in allen seinen Teilen durchgeführt werden soll. Wenn das Wetter keinen allzu starken Strich durch die Rechnung macht, sollen auch die Vorführungen und Veranstal­tungen der Flieger in der vorgesehenen Form statt- findtzn. In einer gedrängten Ueberschau sei noch ein­mal dargelegt, was derTag der Wehrmacht" eigentlich sind es ja zwei Tage alles bringen soll. (£s ist eine solche Fülle der Veranstaltungen vor­gesehen, daß es kaum möglich fein wird, überall dabei zu fein.

Den Auftakt des Tages wird am Samstag ein Marsch durch bie Stadt bilden, an dem alle hiesigen Formationen der Wehrmacht teilnehmen werden. Man wird also Schützen, Panzerabwehr, Maschinengewehr-Kompanie, Reiterzug, Artillerie und Flieger zu sehen bekommen und damit einen Eindruck gewinnen, wie vielfältig sich die Truppen­teile unseres Standorts zusammensetzen. Dann wer­ben an verschiedenen Plätzen der Stabt, in den An­lagen, vor dem Liebigbau und auf bem Platz der ^A.-Standarte 116 (Senckenbergstraße) verschiedene Vorführungen staitfinden, die sicherlich alles Interesse finden werden. Dor dem Liebigbau wird die Artillerie Hebungen zeigen.; auf dem Platz der 'SA-Standarte 116 wird der Reiterzug (IR. 116) Jein Können beweisen. Während des Marsches und iwährend der Vorführungen werden die Kameraden .des NS.-Reichskriegerbunbes mit der Sammelbüchse nn der Hand die Schlacht für das Winterhilfswerk mnb für die NSV. schlagen helfen. Mit Musik wer- Kben die verschiedenen Einheiten von ihren Dorfüh- llrungsplätzen wieder abgeholt.

Im Stadttheater und im Cafs Leib werden in der 'Zeit von 20 bis 24 Uhr Militärkonzerte ijtattfinben.

Der Sonntagmorgen bringt bann das große Wecken, an dem das Musikkorps des Infanterie- Regiments 116, wie auch das Mufikkorps der Flieger teilnehmen werden. Ab 9 Uhr find dann Die Kasernen zur Besichtigung frei. Mit diesen Besichtigungen in der Bergkaserne, in der Bleidorn-

Heimische wildwachsende Heilkräuter werden gesammelt.

FWD. Die Reichsarbeitsgemeinschaft für Heil- pflanzenkunde und Heilpflanzenbeschaffung (RfH.) führt im Auftrage des Amtes für Roh- und Werkstoffe (Vierjahresplan) bie Sammlung der heimischen wild­wachsenden Heilkräuter durch. Wie aus einer amt­lichen Mitteilung hervorgeht, hat im Jahre 1938 der freiwillige Einsatz der deutschen Erzieher im Land Hessen bereits ein nach Menge und Güte beachtliches Ergebnis gezeitigt. In Anerkennung dieser bereits bewiesenen Bereitschaft soll nunmehr die verstärkte Durchführung dieser Viersahresplanarbeit dadurch weitestgehend gefördert werden, daß alle Schulen un Rahmen der zur Verfügung stehenden Freizeit sich für die Heilkrautersammlung neben ihrer sonstigen Mitarbeit am Vierjahresplan (Sammlung von Aehren, Bucheckern, wildwachsenden Beerenfrüchten, von Altmetall, Knochen usw.) einsetzeii. Die Erfah­rung hat gelehrt, daß durch den planmäßigen Einsatz der schulen unter sachkundiger Führung in einer Gesamtsammelzeit von 30 bis 40 Stunden während einer Sammelperiode (März bis Oktober) ein nam­hafter Beitrag zum Vierjahresplan geleistet werden kann. Die Sammeltätigkeit ist im Benehmen mit den Kreissachbearbeitern durchzuführen, als welche in fast allen Kreisen mit Unterstützung der Gauwaltung des NSLB. und der deutschen Apothekerschaft geschulte Erzieher oder Apotheker eingesetzt sind. Flurschäden müssen jedoch unter allen Umstanden vermieden und Pflanzen, die unter Naturschutz stehen, sorgfältig geschont werden.

* *

** Silberne Hochzeit. Am morgigen Sams-, tag, 18. März, können der Hotelier Ludwig Kling- I e r und Frau Marie Antoinette, geb. Breitbarth, Inhaber des Hotels Schütz in Gießen, das Fest der sllbernen Hochzeit begehen. Dem Jubelpaar bringen auch wir unsere herzlichen Glückwünsche dar.

** Sterbefälle in Gießen. Es ver­stürben in Gießen: 1. März D. Dr. Leopold Cordier,

nid Dorspruch hielt Bürgermeister Högy die Be- pußungsansprache und dankte allen Einwohnern, Vv-. im vergangenen Jahre durch Anlegung von sichern Blumenschmuck mitgeholfen hatten, das cubtbiÜ) wesentlich zu verschönern. Dabei richtete ir an die Volksgenossen den Appell, auch für die J.Ifunft an dem begonnenen Werke der Stadt- u« vstriu/iu/iv ues Vereins uno erinnerte oabet an irschönerung, insbesondere durch Freilegung die Männer, die bis in die Gegenwart die Sache te- zahlreichen Fachwerkhäuser und Sauberhaltung der Ziegenzucht und ben Verein leiteten. Bürger* r' StraKnr.n? Höfe, mitzuwirken. Nach einem meister Schwalb gründete den Verein im Jahre »Lteren Musikstück sprach Obstbau-Inspektor Met* 1909 und führte ihn bis 1912. 1912 bis 1913 waren carn td) (Bübingen) über Blumenschmuck und Weißbindermeister Wilhelm G r ö ß c r III. und von

Unwersitatsprofessor, 51 Jahre, Großer Steinweg 15; 2 März Katharina Arndt, ohne Beruf, 85 Jahre, Kirchstraße 13; 3. März Ludwig Müller IV., Bäcker­meister, 67 Jahre, Bahnhofstraße 54; 4. März August Waag, Kaufmann, 64 Jahre, Seltersweg 60; 5. März Johann Wilsch, Lokomotivoberheizer i. R., 69 Jahre, Kleine Mühlgasse 7; 6. März Katharine Schenk, geb. Lindenstruth, ohne Beruf, 88 Jahre, Kaplansgasse 25; 7. März Anton Schmitt, Ober- malzer, 80 Jahre, Blcichstraße 42; Peter Dölzing, Invalide, 92 Jahre, Steinstraße 21; 8. März Kaspar Beith, Bautechniker, 58 Jahre, Steinstraße 9; Katha­rina Kühn, Hausgehilfin, 28 Jahre, Steinstraße 62; ID.März Eduard Sack, Metzgermerster, 58 Jahre, Horst-Wessel-Wall 54; Heinrich Müller, Invalide, 75 Jahre, Sandgasse 33.

** Verkehrssünder. Die Polizei schritt in der Zeit vom 3. bis 9. März ein: gegen Krastsahr- ,3GU9fü!)rer mit 23 Anzeigen; gegen sonstige Fahr- Zeugführer mit einer Anzeige und einer gebühren­pflichtigen Verwarnung; gegen Radfahrer mit 15 Anzeigen und 4 gebührenpflichtigen Verwarnungen. Kleine Strafkammer Gießen.

H. M. in Usenborn wurde durch Urteil des Amts­gerichts Ortenberg vom 3. Januar 1939 wegen fal- |d-)er Anschuldigung und übler Nachrede zu drei Monaten Gefängnis verurteilt. Gegen dieses Urteil legte er Berufung ein. M. war beschuldigt, am 12. Juli 1938 ober um diese Zeit einen anderen des Diebstahls verdächtigt und durch diese Handlung wider besseres Wissen eine unwahre Tatsache be­hauptet ober verbreitet zu haben, bie geeignet war, ben Mann verächtlich zu machen unb in der öffent­lichen Meinung herabzuwürdigen.

In der Berufungsverhandlung konnte dem Ange­klagten die Schuld nicht nachgewiesen werden. Der Vertreter der Staatsanwaltschaft stellle die Entschei­dung in das Ermessen des Gerichts. Es erging Urteil: Auf die Berufung des Angeklagten wird das Urteil des Amtsgerichts Ortenberg vom 3. Januar 1939 aufgehoben und der Angeklagte frei gesprochen.

Wirtschaft

züchterischen Ziele auch weiterhin zu verfolgen. Den Höhepunkt des Abends bildete die Vorführung von Filmen über Rasfenpslege und über die Vererbung in der Ziegenzucht. Kreis-Ziegenzuchtwart S t i e - b i g gab die erforderlichen Erläuterungen. Von den Gründern des Vereins find heute noch Ludwig Scheid V., Ludwig Hoffmann, Balthasar Pfeiffer L, Heinrich Pfeiffer XIV., Heinrich Pfeiffer VIII., Wilhelm Scheid III., Heinrich Wagner XVIII., Wilhelm Pfeiffer VII. und Heinrich Wagenbach VI. aktiv als Züchter tätig.

ab auf 134 bis 133 (134,50). Auch die erst später festgestellten Kurse neigten überwiegend bis zu 1 v. H. nach unten.

Im Freiverkehr nannte man Dinglcr 0,50 v. H. hoher mit 107,50 bis 109,50, anderseits Verein. Fränk. Schuh 80,75 bis 82,75 (81 bis 83). Tages­geld uno. 2,75 v. H..

Abendbörfe still.

Die Abendbörse knüpfte an den stillen Mittags- verkehr an, zumal Aufträge der Kundschaft weiter­hin fast fehlten und nach wie vor die politischen Ereignisse das Bild beherrschen.

Am Aktienmarkt gingen die Kurse teilweise noch ein wenig zurück, verschiedentlich handelte es. sich um Anbleichungen an den Berliner Schluß- stand. So bei Gessürel, die gegen den Einheitskurs vom Mittag 1,25 v. H. nachgaben, auf 133 bd einem Berliner Kurs von 132,75. Ferner gingen Deutscher Eisenhandel zum Cinheitskurs von 140 um 1,50 v. H. niedriger um. Von Bergwerkspapieren lagen Bu­derus 0,50 v. H. höher mit 104,50, Hoesch im glei­chen Ausmaß leichter mit 106,50, auch Vereinigte Stähl und Deutsche Erdöl nur knapp gehalten mit 109,75 (110) bzw. 123 (123,25); Mannesmann und Rheinstahl blieben mit 109,50 bzw. 134 unverän­dert. IG. Farben notierten wie am Mittagsschluß mit 149, desgleichen u. a. Adlerwerke mit 106,75, DDM. mit 180, Metallgesellschaft mit 114, Scheide- anstatt mit 201, Licht und Kraft mit 131 und Daim­ler mit 133,50. Am Einheitsmarkt lagen Bankaktien unverändert.

Von Renten kamen 6 v. H. IG. Farben mit unverändert 121 und Reichsbahn-Vorzugsaktien mit 123,13 (123,25) zur Notiz. Kommunal-Umschulduna hörte man mit unverändert 93,25.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 16. März. Auftrieb: Rinder 1224 (gegen 1304 am 9.3.), darunter 324 (334) Ochsen, 151 (142) Bullen, 513 (578) Kühe, 236 (250) Färsen. Kälber 463 (541), Hämmel und Schafe 89 (138), Schweine 525 (776). Notiert wurden je 50 Kilogramm Lebendgewicht in Mark: Ochsen a) 44 bis 46,50 (44,50 bis 46,50), b) 40 bis 42,50 (41 bis 42,50), c) 37,50 (37,50). Bullen a) 43 bis 44,50 (42 bis 44,50), b) 40 bis 40,50 (40 bis 40,50). Kühe a) 41,50 bis 42,50 (41,50 bis 44,50), b) 36,50 bis 40,50 (38 bis 40,50), c) 30 bis 34,50 (30 bis 34,50), d) 17 bis 25 (18 bis 25). Färsen a) 43,50 bis 45,50 (44 bis 45,50), b) 40,50 bis 41,50 (40 bis 41,50), c) 36,50 (). Kälber andere a) 60 bis 65 (60 bis 65), b) ,56 bis 59 (55 bis 59), c) 45 bis 50

(45 bis 50), d) 40 (30 bis 40). Hämmel bl) 49 bis

50 (49 bis 50), b2) 44 (45 bis 48), c) 42 bis 43

(40 bis 44). Schafe a) 40 bis 42 (40 bis 42), b) 35

bis 39 (33 bis 39), c) 15 bis 32 (18 bis 30). Schweine a) 58,50 (58,50), bl) 57,50 (57,50), b2) 56,50 (56,50), c) 52,50 (52,50), d) 49,50 (49,50), Sauen gl) 57,50 (57,50). Marktverlauf: Rinder, Kälber und Schweine zugeteilt, Hämmel und Schafe mittel.

1913 bis 1915 Heinrich Keßler Vereinsführer. Vom Jahre 1915 ab leitete Sattlermeister Scheid die Vereinsgeschäste. Während er im Felde war (1916 bis 1919) wurde er durch Wagnermeister Heinrich Pfeiffer oertreten. In der Folge be­teiligte sich der Verein an verschiedenen Prämiierun­gen, an Landes- und Reichsausstellungen, bei denen gute Erfolge erzielt werden konnten. Den Ortsvor- ständen wurde Dank gesagt für die stetige Bereit- stelluna von Mitteln zur Förderung der Ziegenzucht. Der Verein verfügt über ein erstklassiges Zucht- material. Der Vereinsführer forderte dazu auf, die

Ansteigen der Spareinlagen.

Die 35 Spar- und Girokassen Hessens, die Mo- natsausweife veröffentlichen, hatten im Februar 1939 ein Ansteigen der Spareinlagen auf 371,41 (369,11) Mill. RM. zu verzeichnen. Die Einzahlungen betrugen 10,195 (17,007), Zinsgutschriften nur noch 0,004 (3,158) Mill. RM., Auszahlungen sanken auf 7,867 (13,315) Mill. RM., während durch sonstige Um» buchungen ein Abgang von rd. 39000 (im Vormonat Zugang von 0,264 Mill. RM.) eintrat. Auch hier sind die flüssigen Mittel weiter erhöht, eigene Wertpapiere stiegen auf 112,787 (109,478), Guthaben bei anderen Kreditinstituten auf 70,854 (69,388) Mill. RM., während Schuldner auf 83,31 (82,65) Mitt. RM. anstiegen. Auf der Passivseite zeigen dagegen Gläu­biger eine Erhöhung auf 46,479 (44,214) Mill. RM.

Rhein-Mainische Börse.

rNillagsbörse Aktien knapp gehalten.

Frankfurt a. M., 16. März. In Enttäuschung über die ausgeblichenen Aufträge der Bankenkund­schaft schritt der Berufshandel nach den gestrigen Vorkäufen zu Glattstellungen, so daß die Börse am Aktienmarkt bei weitgehender Geschäftsstille mit überwiegend leicht rückläufigen Kursen einsetzte. Die Abschläge hielten sich meist unter 1 v. H., doch kamen zunächst nur wenig Papiere zur Anfangs­notiz. JG.-Farben und Scheideanstatt ließen je 0,50 v. H. nach auf 149,50 bzw. 201, dagegen Rittgers- werke gut behauptet mit 139,25 (139). Don Berg- bauroerten ermäßigten sich Mannesmann auf 109,90 (110,65), Verein. Stahl auf 110,25 (110,75) und Hoesch auf 107 (107,25), während Rheinstahl ge­fragt wurden und 1,50 v. H. gewannen auf 135; Laurahütte blieben mit 13,75 behauptet. Don Elek­tropapieren gaben RWE. 1 v. H. nach auf 114,75, während AEG. mit 114,90 (114,75) gut gehalten blieben, ebenso einige Nebenwerte. Don Maschinen- altien fielen Moenus auf 121 (122) und Eßlinger auf 110,50 (111), Rheinmetall uno. 131,75. Im ein­zelnen schwächten sich Aschaffenburger Zellstoff auf 101,65 (102,50), Reichsbank auf 178 (178,-50) und AG. für Verkehr auf 119,25 (119,50) ab.

Der Rentenmarkt lag sehr still. Reichsbahn- VA. kamen 0,13 v. H. höher an mit 123,25. Im Freioerkehr blieben Kommunal-Umschuldung mit 93,25 und 4proz. Rentenbank-Ablösung bei kleinen Umsätzen mit 89 gehalten. Reichsaltbesitz gingen auf 129,90 (130,20) zurück. Liquidationspfandbriefe lagen teilweise etwas höher, Franks. Hyp. 101 (100,75), Rheinische 101,10 (101). Stadtanleihen lagen wenig verändert. Von Industrie-Obligationen gingen 5proz. Gelsenbenzin unter pari auf 99,90 (100) zurück, 5 v. H. Eisenbahn-Bank weiter erhöht auf 89 (88,50).

Der weitere Verlauf war äußerst sttll, die Kurse bröckelten überwiegend weiter etwas ab. IG.-Far­ben 149 nach 149,50, Verein. Stahl 110 nach 110,25, Rheinstahl 134 nach 135, AEG. 114,25 nach 114,90, Bemberg gaben ihren Gewinn der Abendbörse ganz

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