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In den historischen Narrenstädten, deren viele ihre Fastnacht schon seit dem 14. und 15. Jahrhundert obrigkeitlich verbrieft und versiegelt haben, treten die eingesessenen Narrenzünfte bereits an dem sogenannten närrischen Datum vom
Durch allgemeinen Luftdruckfall über dem Festland hat die Westströmung eine Verstärkung erfah-
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führt. Nach dem Durchzug einer ersten Störung am Freitagmorgen wird sich vorübergehend zwar wieder Aufheiterung einstellen, doch ist dann wieder mit stärkerer Niederschlagstätigkeit und Temperaturanstieg zu rechnen.
Vorhersage für Samstag: Wechselnd bewölkt, vereinzelt noch kürzere Schauer, Temperaturen wenig geändert, westliche Windes
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Betr.: Schädlingsbekämpfung im Obstbau.
Auf die Verordnung des Reichsstatthalters in Hessen — Landesregierung — vom 24.1.1938 zur Bekämpfung von Blattsaugern, Schildläusen und anderen Schädlingen während der Winterruhe mache ich hiermit wiederholt aufmerksam. Die Eigentümer und Nutzungsberechtigten von Obstbäumen und Obststräuchern sind verpflichtet, alle Obstbäume und Obststräucher während der Winterruhe mit Obstbaum- karbolineum oder Teerölemulsion (Baumspritzmittel), die den Normen der biologischen Reichsanstalt für Land- und Forstwirtschaft entsprechen, sachgemäß zu bespritzen. Wer den Vorschriften dieser Verordnung zuwider handelt, wird nach § 13 des Gesetzes zum Schutze der landwirtschaftlichen Kulturpflanzen bestraft. H43C
Gießen, den 15. Februar 1939.
Der Oberbürgermeister. I. V.: Nicolaus.
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viel verschmitzt-lustigem Getu und spitzbübisch- schlagener Geheimniskrämerei zur Narren - F nacht. Gleich nach dem Dreikönigstag hat der Narr, der nach einem jahrhundertealten, ungeschriebenen Gesetz in den „historischen Narrenstädten" jeder ehrsame Bauer, Handwerker und Bürger sein kann, an sein im Urväterschrank seit Generationen wohlverwahrtes „Gschel l" gerührt, — an fein schweres, oft mit fünfzig handgeschmiedeten oder auch bronzenen Glocken behangenes Lederzeug, das er in abenteuerlicher Kostümierung beim grotesk-wilden Narrentanz zur tollen Fastnachtszeit tragen wird. Denn nichts, kein Knöpfchen und kein Glöckchen, fein Federchen und kein Bändchen darf fehlen, wie auch nichts -Neues hinzu gefügt werden darf zu dem altüberkommenen Narrengewand, das in der gleichen Art schon die Väter trugen. Der alemannische Narr trägt Jahr für Jahr dasselbe „Häs", dasselbe Narrenkleid ... ganz im Gegensatz zu den bei städtischen karnevalistischen Faschingsveranstaltungen sich tum- melnbm L-ruten, die sich ja oft in einer einzigen Ballsaison allein in ein halbes Dutzend der verschiedensten Kostüme stecken.
So ist denn die alemannische Volksfastnacht auch etwas durchaus anderes als etwa ein Maskenball oder Faschingsfest, wie es anderswo Vereine und großstädtische Vergnügungslokale veranstalten. Heidnische, frühchristliche und mittelalterliche, m Gespensterangst, Dämonenfurcht und Zauberglauben lief wurzelnde Riten und Kulte sind es, die heute noch, wenn auch in abgewanüelter, verdeckter Form, den alemannischen Menschen zur Fastnachtszeit seinen wilden, wirbelnden Mummenschanz treiben lassen. Wie seine Ahnen in grauer Vorzeit von den erstty Tagen der Wintersonnwende bis an Ostern heran bei ihren kultischen Zusammenkünften maskiert in wilden Tänzen die im Kampfe zwischen Winter und Frühling tobenden Naturgewalten zu beschwören, zu schrecken und zu ängstigen suchten, so begeht der Alemanne dann, wenn der scheidende Winter mit dem gärenden Lenz ringt, die große Volksfeier der Fastnacht — das Siegesfest.
Das Herrschaftsabzeichen des Ueberlinger Hänsele aber ist die Karbatsche, eine vier Meter lange, kunstvoll geflochtene Peitsche mit sehr kurzem, dickem Stiel, mit der er knatternd und zischend um sich schnellt.
Trotz aller vornehmen Distanziertheit aber hat der Ueberlinger Hänsele, in dessen Gewand auch vielfach unternehmungslustige junge Mädel schlüpfen, eine gefürchtete, spitzig-witzige Zunge. Was er bei Umzug und Narrentanz in der zunftmäßigen Ausübung althergebrachter Narrenfreiheit lieben Nachbarn und Nächsten, die im letzten Jahr irgendwie unangenehm auffielen, an Spott und Hohn, an Spaß und Ulk derb und freimütig und mit Witz und Geist ins Ohr flüstert, ist nicht ohne.
Die Ueberlinger Hänsele sind allerdings nicht so wild und ungestüm wie hie Oberndorfer „Schantl e", die beim närrischen Dolksgericht den inkriminierten Nächsten in den Wirtsstuben und auf den Straßen mit großem Redeschwall ihre Standpauke halten und alles Böse und Dumme, Verkehrte und Falsche, das diese Armen von der letzten bis zu dieser Fastnacht taten (was oft in einem eigenen Narrenbuch verzeichnet steht!), tüchtig abkanzeln. Und wehe dem, der etwas übel nimmt zur Fastnacht — er ist geächtet und lächerlich gemacht für alle Zeit.
So viele Städte — so viele Narren! Riedlin - gen hat seine unheimlich kostümierten „Soles", die Goliath-Narren, Bonndorf die putzigen Pflaumen- schlucker, Offenburg feine grotesk herausgeputzten, befenreitenben Hexen, Meersburg, die uralte Droste-Stadt, feine Schnabelgyris, die vogel- köpfigen, storchschnäbligen Dominos und Kasperle, und Laufenburg am Rhein die Fischer-Narros — und jedes alte, liebe Nestchen hat feine ureigentümlichen, nur dort geübten Bräuche. Der Rottweiler Gfchellnarr federt beim Narrentanz auf den Zehen mit langsamem Hupf im Zweioiertel- taft, die Haslacher Hemdglunkergarde, der der „Gullenreiter" voranmarfchiert, ein mit gigantischen Köpfen als Storch und Elefant verkleidetes Ehepaar, hat einen Schritt mit wieder anderem Rhythmus beim Maskenlauf.
Das ausgelassene närrische Treiben währt bis zum Aschermittwoch. Dann wäscht man in Gehrock und Zylinder am Stadtbrunnen die leeren Gekd- beutel, oder man geht, wie in Wolfach und Elzach, ins Wirtshaus zur „Elfimeß", um frischen Schwartemagen zu essen, indes man anderswo fromm die Kirche besucht und sich, zerknirscht büßend füt alle Narretei der Fastnacht, regelrecht Asche aufs Haupt streuen laßt und also dem Aschermittwoch mit symbolhafter Geste den schuldigen Tribut zollt.
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11.11., 11 Uhr 11, das heißt am 11. November, um 11 Uhr 11 Minuten, zusammen, um den Narrenrat zu konstituieren und zum erstenmal über die festliche Ausgestaltung der bevorstehenden Fastnacht zu beraten. Die eigentliche Fastnach beginnt dann mit dem „schmutzigen Dunschtig", dem Donnerstag vor dem Fastnachtsdienstag, der feinen Namen von den schmalzgebackenen Fastnachtsküchele hat, Schmalz heißt im Alemannischen Schmatz. Dann wird überall auf den Dorfangern und den Marktplätzen der Narrenbaum gefetzt, zumeist eine riesige, geschälte Tanne mit einer bunt herausgeputzten Krone, deren Stamm oft eingeseift ist, damit es die Kinder, der „Narrensamen", nicht allzu leicht haben beim Herunterholen der hoch oben aufgehängten Brezeln und Süßigkeiten. Das Ausrichten des Baumes geschieht im Beisein der ganzen Bevölkerung und unter sehr spaßigen Verrichtungen von Zimmerleuten, die meistens keine sind und Darum so viel an Ueberge- scheitheit und neunmalkluger Geschicklichkeit an den Tag legen, daß sich der Zuschauer den Bauch vor Lachen hält.
Berühmt gerade für dieses Narrenbaumsetzen sind die Stockacher, deren hohes, grobgünstiges Narrengericht der Erzherzog Leopold von Oesterreich seinem alten Hofnarren Hans Kuony von Stocken im 14. Jahrhundert privilegierte und das seither alljährlich zur Fastnachtszeit in närrischem Zeremoniell mit Gerichtsnarren und Narrenbütteln streng und gnädig zugleich regiert.
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lieBerlingen zum Beispiel, die hübsche altertümliche, ehemals freie Reichsstadt am Bodensee, die eine der ältesten Narrenstädte überhaupt ist (seit 1496 schon ist seine Fastnacht urkundlich belegt), hat als närrische Spezialität den „Hänsele". Seine Tracht sticht rundum von den in anderen Städten üblichen Narren- und Hänselegewändern durch ihren charaktervollen, fast vornehm düsteren Schnitt ab. Wohl trägt auch der Ueberlinger Hänsele das typische, aus Flicken, Flitter und Glöckchen zusammengesetzte Narrengewandt, aber in all dem Bunt herrscht doch das ernste Schwarz vor. Wie ein schwarzer Ritter sieht der Hänsele aus; die dicht über den Kopf und das Gesicht gezogene, gleichfalls vorwiegend schwarzgehaltene Kapuzen-Maske verstärkt diesen Eindruck noch. Die ganze Narretei dokumentiert sich aber in dem schwarzsamtenen, ele- fantenartigen Rüssel, den der Hänsele neckisch aus- und niederwippen läßt. Vom Scheitel herab fällt in ----- _,-----—------- „ . »
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Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum« schein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange: für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigenTeil: ErnstBlumfchein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich^für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. 1.39: 10 896. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R Lange, K.-G., sämtlich in Gießen Monatsbezugspreis RM.> 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf mehr Einzeloerkaufspreis 10 Pf und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr 4 vom 1. September 1937 gültig.
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394803
4668 Gewinne zu je
150 RM.
gezogen.
Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer
auf die Lose gleicher Nummer in den beiden
Abteilungen I und II
Stadttheater


