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Vor
Hofsmann.
ÖJ.-lpori
Spielverlauf.
gäbe
Wirtschaft
Fußball der heimischen Mnnschasten
(Jahrgang (Jahrgang (Jahrgang (Jahrgang (Jahrgang
alter). Neu ist die Einführung der Unterstufe für die Männerklasse I, ferner der Wegfall des Weitsprungs aus dem Stand in den Altersstufen der Männer. An seine Stelle tritt in allen Klassen der Weitsprung mit Anlauf.
Die Hebungen des hochwertigen- Mannschaftskampfes um das historische Völsungenhorn setzen sich zusammen aus den Hebungen des volkstümlichen Dreikampfes der Männerklasse I. Oberstufe, einem Mannschaftssteinstohen und einem Hindernislauf über 300 Meter. Für die weiteren Mannschafts- kämpse (Jahnschild, Emanuel-Schmuck-Schild, Jugendstaffel, BrunhMisstaffel) gelten die früheren Bestimmungen.
Bann 88 hat Anwurf, und schon kann man in Len ersten Minuten eine ziemliche Ausgeglichenheit beider Bannvertretungen feststellen. Der Gastgeber versucht sofort, das Spiel an sich zu reißen, die wunderbar vorgetragenen Angriffe bleiben zunächst in der sauberen Deckungsarbeit des Bannes 116, der die Läuferreihe mit zurückgezogen hat, hängen. In der 5. Minute kommt Wiesner frei zum Schuß,
Jubelpaar, das auch schon seit 25 Jahren zu den treuen Beziehern des Gießener Anzeigers gehört, bringen auch wir unfern herzlichen Glückwunsch dar.
viele Jahre der Sängervereinigung „Cäcilia" nen zu können.
Tragischer Tov eines Kindes.
* Kirchgöns (Kreis Friedberg), 15. Mai.
nicht aus; allerdings war es zu spät! Der Sturmi arbeitete gut zusammen. 6.
1900 bis 06); Männer Klasse III.
1895 bis 99); Männer Klasse IV.
1890 bis 94); Männer Klasse V.
1889 und älter); weibliche Jugend
1922 bis 23); Frauen (1921 und
Sportliche Schulungs-Lehrgänge.
Die Ausbildung der Vereinsübungsleiler im Fachamt Turnen hat begonnen.
Am Sonntag waren 32 Hebungsleiter aus 22 Vereinen zum ersten Lehrgang angetreten. Nach einem kurzen Hinweis auf den Zweck der Schulung begann Kreislehrwart B e t t i n als Auftakt mit einer Lauf- und Körperschule, der sich dann Partnerübungen anschlossen. Verschiedene Spiele mit Medizinball und Keulen zeigten, wie man den Turnbetrieb steudvoll gestalten kann. Am Barren, Pferd und Reck wurden Einzelübungen und auch einfachere und schwierigere Hebungsverbindungen gezeigt und geturnt. Eingelegte Stafseln und 'Wettkampfformen sorgten dafür, daß das Interesse über 3 Stunden wachgehalten wurde und alle Teilnehmer stets einsatzbereit auch an schwierige Hebungen herangingen.
So gab schon der erste Teillehrgang den Hebungsleitern reichlich Stoff zur besseren Ausgestaltung des Vereinsbetriebs. Die Fortsetzung wurde auf allgemeinen Wunsch schon auf nächsten Sonntag gelegt. Es ist zu erwarten, daß die säumigen Vereine diese Gelegenheit benutzen und ihre Turnwarte an der Schulung teilnehmen fassen.
Schulung der Lehrer in den Leibesübungen.
Unter Leitung von Kreissportlehrer Mohr fand eine Pflichtarbeitsgemeinschaft für die Leibesübungen auf dem Hniverfitätssportplatz statt, zu der die Lehrkräfte des Kreises erschienen waren, die Turnunterricht erteilen. Zu Beginn der Arbeitstagung konnte Kreissportlehrer Mohr Schulrat N e b e - l i n g begrüßen, der auch aktiv mitturnte. Nach einer kurzen Lauf- und Körperschule wurde in vier Riegen Lauf, Weitsprung, Ballwurf und Kugelstoßen geübt und erläutert. Daß den Lehrkräften in den Arbeitstagungen Gelegenheit zum Erwerb des Sportabzeichens gegeben werden soll, wurde freudig begrüßt. Den Abschluß der Tagung bildeten die Sommerkampfspiele Fußschlagball unb Grenzball.
Launsbach Fugend — Krofdorf Fugend 18:3 (8:0).
Die Handballjugend des Tv. Launsbach konnte auch am Sonntag ihren Siegeszug fortsetzen, indem ie der Jugend von Krofdorf mit 18:3 das Nachsehen gab. Ein schöner, fairer Kampf, bei dem die Platzelf in der ersten Spielhälfte das Geschehen diktierte. Erst in der zweiten Hälfte kamen die Gäste durch leichtsinniges Spiel der Platzelf etwas mehr auf und erzielten 3 Tore, mußten sich aber noch 10 Gegentore gefallen lassen.
Kaöfportprogramm 1939
des Kreises 8 Gießen im NSRL.
Sonntag fand unter dem Vorsitz des Kreisfach« warts für Radsport, August Deibel (Gießen), im „Burghof" eine Kreistagung des Kreises 8 Gießen statt. Hauptpunkt der Tagesordnung war die Festsetzung der Veranstaltungen, wie Rennen, Wander« führten und sonstige Feste. Nach reger Aussprache wurde folgendes Programm für das laufende Sportjahr ausgestellt:
Sonntag, 4. Juni: 50-km-Kreisrennen. Start und Ziel in Gießen. Jugendwettbewerbe des Bannes 88 der HI. in Wetzlar.
Sonntag, 11. Juni: Kreiswanderfahrt nach Alsfelds
Sonntag, 18. Juni: Mannschaftsfahren des Bannes 116 der HI.
Sonntag, 25. Juni: Großer Straßenpreis von Gießen. „Der erste Schritt" in Gießen. Bannmeifter- fchaft im Straßenrennen des Bannes 116 der HI. in Gießen.
Sonntag, 9. Juli: Saalfportfest in Krofdorf. — 100-km-Kreismeisterschaft in Krofdorf. — Kreiswanderfahrt nach Krofdorf.
Samstag, 22. Juli: Saalfportfest in Wetzlar.
Sonntag, 23. Juli: Bahnradrennen in Gießen.
Sonntag, 20. August: NSRL.-Kreisfest in Grünberg mit radfportlichen Wettkämpfen. Kreiswanderfahrt nach Grünberg.
Sonntag, 27. August: Rundstreckenrennen in Gießen.
Sonntag, 10. August: Radballwettkämpfe um den Waldesluftpokal in Wiefeck. Kreiswanderfahrt nach Wiefeck.
Reitturnier in Marburg.
Im Mittelpunkt des ersten Tages stand das Jagdspringen der Klasse M um den Preis des Reichsverbandes für Zucht und Prüfung deutschen Warm« blutes. Wachtmeister S ch u It e von der Heeres- Reit- und Fahrschule Hannover nahm den mit 14 Hindernissen versehenen Kurs fehlerlos in der schnellsten Zeit von 62,4 Sekunden und gewann damit! vor seinem Kameraden Wachtmeister Höltig auf Osborne. Den dritten Platz belegte SA.-Sturmhauptführer Fangmann (Saarbrücken) auf Richthosen. Weiterhin gab es ein umfangreiches Programm von Dressur- und Eignungsprüfungen sowie Schaunummern, die von den 1500 Zuschauern beifällig ausgenommen wurden.
Bei prächtigem Wetter hatten sich am Sonntag rund 5000 Zuschauer eingefunden. Unter ihnen bemerkte man neben Staatsrat Gauleiter Weinrich viele führende Personen aus Partei, Wehrmacht und Verwaltung. Im wertvollsten Wettbewerb des Turniers, einem Jagdspringen der Klasse SA. siegte! der Leiter des Turn'ierstalles der Obersten SA.-Füh- rung, Sturmbannführer Frick mit der ausgezeich« neten Stute Tosco, die als einzige den schwierigen Parcours mit seinen 21 zum Teil schwersten Hindernissen nahm. Der Aar von der Heeresreitschule Hannover belegte unter Wachtmeister Schulte mit vier Fehlern den zweiten Platz. In der schweren Dressur trug Frau Gömö r i (Frankfurt) mit ihrem prächtigen Fuchswallach Lausbub den Sieg davom Im Jagdspringen der Klasse L gab es einen Doppelerfolg des Stalles der Obersten SA.-Führung durch Sturmbannführer H. Frick mit Fürst und Löwenherz, die mit fehlerfreien Ritten die beiden ersten Plätze belegten. In zahlreichen weiteren Prüfungen fielen die Entscheidungen sehr knapp aus, was den hohen Stand der heimischen Pferdezucht und -Dres«' für nachhaltig unterstreicht. Packende Bilder schufen die Vorführungen der Heeres-Reit- und Fahrschule.
Blau-Weiß in Front.
1900 1. Jugend — SV. Wetzlar 05 1. Jugend 5:1; 1900 2. Jugend — SV. Wetzlar 05 2. Jugend 4:0; Sportgemeinde Steinbach 1. Jgd. —1900 3. Jgd. 2:1.
Nach dem Spiel der ersten Mannschaft trafen sich die Jugendmannschaften von 1900 und Wetzlar 05 Das Spiel beginnt mit einem unheimlichen Tempo von 1900 und gehört in den ersten 15 Minuten vollkommen den Blau-Weißen. Sie kommen aber bei dem ausgezeichneten Tormann von Wetzlar zu keinem Erfolg. Nun kommt auch Wetzlar besser ins Spiel, doch an der guten Läuferreihe und der Hintermannschaft scheitern alle Angriffe. 1900 zeigt das bessere und überlegene Feld spiel, und schließlich kommt auch der Erfolg. Mittelläufer Kraft schießt von 30 Meter Entfernung unhaltbar den Führungs- treffer. Durch einen Stellungsfehler der Hintermannschaft der Blau-Weißen schießt Wetzlar den Ausgleich. Mit diesem Ergebnis geht man zur Halbzeit. Mit Beginn der zweiten Halbzeit ist 1900 die weitaus bessere Mannschaft. Dem schnellen Spiel der Blau-Weißen sind die Gäste aus Wetzlar nicht mehr gewachsen. Sie kommen nur noch zu einzelnen Angriffen, die aber sämtlich eitern. Nun kommt der langersehnte Torfegen von 1900. Durch Kraft II. und durch Schäfer fallen im weiteren Spielverlauf noch vier Tore, und das Endergebnis von 5:1 geht durchaus in Ordnung. Das Ergebnis spiegelt keinesfalls die Spielstarke von Wetzlar. Die Gäste formten ausgezeichnet gefallen, doch trafen sie auf einen Gegner, von dem man behaupten kann, daß er die beste Mannschaft der Sporkkrei e Gießen-Friedberg ist. Bei beiden Mannschaften gab es keine Versager, jeder der Spieler konnte gefallen. Die Blau-Weißen können zu der . an Himmelfahrt beginnenden Endrunde nut den größten Hoffnungen antreten.
Die 2. Jugendmannschaften lieferten sich ebenfalls schöne Kämpfe, die auch erst m der zweiten Halb- zeit entschieden wurden. Die Blau-Weißen schossen in der ersten Halbzeit den Führungstreffer nut welchem Ergebnis man auch Zur Pause ging. I der zweiten Halbzeit bedrängen die Mau-Weßen das Tor von Wetzlar, der Erfolg sind drei weitere Tore. Die vielen Angriffe von Wetzlar wurden sämtlich zerstört. Das Ergebnis von 4:0 beweist
Zum 86. Male Feldbergsest.
Der Vorbereitung des 8 6. Feldbergfestes am 2. Juli galt eine > Besprechung des Feldberg- feft-Ausschusses, die unter Leitung des Obmannes Hugo Pfaff in Frankfurt a. M. ftattfand. Nach der Berichterstattung über das 85. Feldbergfest, das im Vorjahr trotz ungünstiger Witterung reibungslos durchgeführt werden konnte, wurde der Aufbau des diesjährigen Bergtreffens in den wesentlichen Zügen festgelegt. Besonderes Augenmerk wird wieder auf die festliche Rahmengestaltung gelegt werden, die darauf bedacht ist, dem ältesten und traditionsreichsten der deutschen Bergfeste seine volkstümliche und heimatbetonte Eigenart zu erhalten.
Der Oderturnwart im Feldbergfest-Ausschuß, Gau- sportwart E. Kramb (Köln), gab die Hebungen für die reichsoffenen Wettkämpfe bekannt. Die Dreikämpfe werden in folgenden Klassen durchgeführt: Jugend (Jahrgang 1921 bis 22); Männer Klasse I. (Jahrgang 1920und älter) und zwar in Oberstufe und Unterftufe; Männer Klaffe II.
Handball im Bann 116.
Bannanswahl 116 — Bannauswahl 88 11:14 (4:8).
Das erste Spiel zur Deutschen Jugendmeisterschaft brachte die Bannauswahlmannschaft des Bannes' 116 nach Garbenheim gegen die Mannschaft des Bannes 88. Während der Gastgeber in vorgesehener Aufstellung antreten konnte, mußte der Bann 116 noch in letzter Minute Hmbesetzungen vornehmen. Das Spiel nahm einen schönen, spannenden Verlauf und wurde von beiden Mannschaften anständig durchgeführt. Die Mannschaften waren sich spielerisch vollkommen gleichwertig; ausschlaggebend für den Sieg des Bannes 88 war die körperliche Heberlegenheit der Stürmerreihe, die den Deckungsspielern des Bannes 116 an Schnelligkeit und Durchschlagskraft etwas voraus hatte.
Dem Schiedsrichter Kraft (Dutenhofen) stellten sich die beiden Mannschaften in folgender Aufstellung:
Bann 116: Laux (Holzheim); Dietrich (Friedberg), Schmitte (Münzenberg); Döll (1900), Gem- mer (VfB.), Kümmel (Mtv.); Scheurich (Münzenberg), Reitz (Holzheim), Bittendorf (Mtv.), Korell (1900), Jughard (Mtv.).
88: Odenwald; Hattert, Heller; Wörner, Straßheim, Sommerkom; Klee, Bill, Wiesner, Lang,
Lollar 1. Fugend — Fronhausen 1. Fugend 3:0 (0:0).
Die 1. Jugend konnte ihren Gegner erst in der zweiten Spielhälfte eindeutig bezwingen. Obwohl sich die Gäste anfänglich tapfer zur Wehr setzten, konnten sie später den technisch besser spielenden Lol- larern nicht mehr standhaften. Sehr leicht hätte die Torzahl doppelt so hoch lauten können; aber was der gute Torhüter der Gäste nicht hielt, rettete öfters die Torlatte.
Lollar 2. Fugend — Londorf 1. Fugend 6:0.
Heberrafchend gut schlug sich die neuaufgeftettte 2. Jugendmannschaft, die gestern zum erstenmal einem Gegner gegenüberstand. Es wirkten wohl zwei Spieler der 1. Jugend mit, trotzdem aber zeigte die Elf ein überzeugtes Spiel und ließ die Londorfer nicht aufkommen.
daß der Kleine schließlich mit schwerem Wund- ftarrtrampf nach Gießen in die Minik eingeliefert werden mußte. Dort ist er am heutigen Montag nach mehrtägigem Schmerzenslager an den Folgen der Verletzung leider g e ft o r b e n.
Derkehröunfätte in Nidda.
O Nidda, 15. Mai. Am hiesigen alten Kriegerdenkmal ereignete sich am Sonntag ein verhängnisvoller Zusammen st oß eines Motorrades mit einem Personenauto. Der von seinem Heimatort Kohden kommende Motorradfahrer Otto Thron stieß einem entgegenkommen, den Auto, das gerade die Krümmung dort um- fahren hatte, in die linke Flanke, wobei er eine Gehirnerschütterung und verschiedene Schürfwunden davontrug. Der Verunglückte wurde ins Kranken- Haus nach Schotten gebracht, wo sein Befinden den Umftänben entsprechend gut ist. Die beiden Insassen des Personenwagens erlitten nur leichte Verletzungen. Das Motorrad wurde gänzlich zertrümmert, das Auto erheblich beschädigt. — Wesentlich günstiger kam Spenglermeister Albert Mantel von hier bei einem Autounfall davon. Auf unerklärliche Weise fuhr er an der Straße Häuserhof—Bad Salzhaufen zur Böschung herab, wobei sich das Auto zweimal überftchlug. Nur leichte Verwundungen trugen die beiden Mitfahrer davon. Das Auto wurde jedoch erheblich beschädigt.
Landkreis Gießen
* Großen-Linden, 15. Mai. Der 43 Jahre alte Elektromonteur Karl Degen erlitt bei einem Sturz einen schweren Schädelbruch und eine größere Wunde am Kopfe. Der bedauernswerte Mann mußte nach Gießen in die Klinik eingeliefert werden.
Kreis Wetzlar.
* Groß-Rechtenbach, 14. Mai. Bei einem Sturz mit dem Fah.rrad erlitt der 27 Jahre alte Maschinenmeister Dunochowski von hier einen schweren Schädel- und Kieferbruch. Der Verunglückte wurde nach Gießen in die Chirurgische Klinik eingeliefert.
und knavp streift der Ball den Pfosten. Der Gegenangriff der Gießener schließt mit einem Lattenschuß von Korell ab. Nachdem Wetzlar mit drei erfolgreichen Würfen davonziehen kann, gelingt es erst Bittendorf in der 20. Minute, durch einen Freiwurf den ersten Gegentreffer anzubringen. Jughard kommt sofort mit einer langen Ecke nach. 2:3 für Wetzlar. Der Gastgeber erhöht durch Wiesner mit zwei weiteren Toren, die Scheurich und Jughard bis zur Halbzeit wieder wettmachen. 'Ein Tor legt der Bann 88 noch vor, da unterläuft der Gießener Verteidigung ein grober Deckungsfehler. Wiesner schießt frei; dieser Erfolg bringt in der Gießener Mannschaft etwas Verwirrung. Geschickt nutzt der Gastgeber diese Schwäche aus und kann bis zur Halbzeit auf 8:4 erhöhen.
Auch die zweite Spielhälfte sieht die Wetzlarer zunächst etwas in Front, es gelingt ihnen sogar, auf 4:11 zu vergrößern. Korell und Scheurich verkürzen, aber trotzdem kommt Wetzlar auf 14:7 wieder heran. Etwa 10 Minuten sind noch zu spielen, da beginnt ein ausgezeichneter Endspurt der Gießener; sie drängen die Wetzlarer Mannschaft vollkommen in deren eigene Spielhälfte zurück und verbessern das Ergebnis bis zum Schlußpfiff auf 14:11.
Zur Kritik ist zu sagen, daß jeder feine Schuldigkeit tat. Laux im Tor war der beste Mann der Mannschaft, die in ihm einen ausgezeichneten, sicheren und zuverlässigen Schlußmann hatte. Die Verteidigung arbeitete bis auf einige Deckungssehler recht gut. Die Läuferreihe vernachlässigte oft das eigentliche Aufbauspiel und setzte den Sturm zu spät ein. Erst kurz vor Schluß kam.sie ihrer Auf- ganz nach, und da blieben auch die Erfolge
wieder einmal die Spielstärke der 2. Jugendmann- fchaft von 1900.
Die Jüngsten der Blau-Weißen weilten anläßlich eines Sportwerbetages in Steinbach, wo sie eine knappe, aber unverdiente Niederlage hinnehmen mußten. Die erste Halbzeit sieht 1900 nur vor dem Tor der Gastgeber, doch Torerfolge bleiben aus. Torlos verging die erste Halbzeit. Unter den glücklichsten Umständen gelingt Steinbach in der zweiten Halbzeit der Führungstreffer, doch bald darauf gleichen die Blau-Weißen aus. Das Siegestor von Steinbach fiel ebenso wie das erste Tor unter den glücklichsten Umständen. Das Endergebnis entspricht keinesfalls dem Spielverlauf, denn 1900 war diejenige Mannschaft, welche einen technisch schönen Fußball spielte, ohne zu Torerfolgen zu kommen. Selbst diese knappe Niederlage ist für die jüngste Mannschaft von 1900 ein Erfolg.
Gpielvereimquna 1926 Leihgestern.
Spoqq. 26 Leihgestern II. — Spo. Weder Deifel I 6:5 (3:3).
Eine angenehme Ueberraschung bereitete die 2. Mannschaft, denn sie schlug die 1. des Sportvereins Nieder-Weisel 6:5 (3:3). Nieder-Weisel ging in Führung, und durch ein Selbsttor stand es bald 2:0. Nachdem die Leihgeftemer ein Tor aufgeholt hatten, stellten die Gäste den alten Abstand wieder her. Dann aber rissen die Blau-Weißen das Kommando an sich und konnten bis zur Halbzeit ausgleichen. Auch nach der Pause waren die Blau- Weißen tonangebend und konnten noch weitere drei Tore erzielen, denen die Gäste durch einen unberechtigten Elfmeter und durch ein weiteres Selbsttor zwei Tore entgegensetzen konnten.
B. f. 3t Lich.
Lich Fugend — Nonnenroth Fugend 9:1.
Da die vorgesehenen Spiele gegen Butzbach seitens der Gäste wiederum abgesagt wurden, bemühte sich wenigstens die Jugendelf in letzter Minute um einen neuen Gegner, den sie in Nonnenroths Jugend fand. In stets überlegenem Spiel gelang es ben ytafen- fpielern, die Gäste eindeutig zu schlagen. Bis auf den Jnnensturm kann man der Elf ein Lob aussprechen. Die Gäste, mit nur 10 Mann spielend, ließen sich nie entmutigen und kämpften bis zur letzten Minute.
schäft mit 114, Moenus mit 125, VDM. mit 173. Leicht befestigt waren am Elektromarkt Schuckert auf 179,50 (178,75) und nach Pause Siemens auf 191,50 (190,75). Von Montanwerten waren Mannesmann mit 106,75 und Hoesch mit 109,50 je 0,25 v. H. niedriger, Rheinstahl 0,25 v. H. höher mit 136 gefragt. Am Rentenmarkt notierten nur Reichsbahn-Dorzugs-Aktien mit unverändert 125,25«; Erneut größeren Hmsatz hatten NF.-Steuergut- scheine II bei weiter leicht abbröckelndem Kurs auf 99 (99,05), während Kommunal-Hmschuldung zum Mittagskurs von 93,65 gefragt blieben.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 15. Mai. Es notierten (®e< treibe je Tonne, alles übrige je 100 kg) in Mark: Weizen W 9 213, W 11 215, W 12 216, W 13 217, W16 220, W18 222, W19 224, W 20 226, Roggen R11 119, R 12 200, R 14 202, R 15 203, R 16 205, R 17 206, R 18 207, R 19 209 Großhandelspreise dev Mühlen der genannten Preisgebiete. Weizenmehl« Type 812, W 13 29,95, W 16 29,95, W 18 29,95« W 19 29,95, W 20 Kreis Alzey 29,95, W 20 Kreis Worms 30,30 plus 0,50 Mark Frachtausgleich. Füv Weizenmehl, Type 812, mit Beimischung von Mais« backmehl liegen die Preise 30 Pf. unter ben Potte« rungen. Roggenmehl, Type 997, R 12 22,45, R 13 22,80, R 16 22,95, R 18 23,30, R 19 23,50 plus 0,50 Mark Frachtausgleich. Weizenfuttermehl 13,60. Weizenkleie W 13 10,75, W 16 10,90, W 18 11,00« W 19 11,10, W 20 11,20 Mühlenfeftpreis ab Müh- lenftation. Roggenfuttermehl R 19 12,50, Roggenvollkleie R19 11,ÖO, Roggenkleie R 12 9,95, R 15 10,15, R 16 10,25, R 18 10,40, R 19 10,50 Mühlenfest- preis ab Mühlenstation. Wiesenheu, handelsüblich 5,40, Wiesenheu, gut, gesund, trocken 6,40, Kleeheu« do. 7,40 bis 7,80, Luzerneheu, do. 7,80 bis 8,20, Weizenstroh, binbfabengepr. ober gebündelt 2,80« Roggenstroh, bo. 3,00, Hafer- unb Gerstenstroh, bo. 2,60, bis 2,70 Erzeugerpreis ab Erzeuger-Derlabe" ftation.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 16. Mai. (Dorbericht.) Um 10 Uhr war folgenbe Marktlage: Vorauftrieb: 1030 Kälber, 25 Hämmel, 30 Schafe, 6117 Schweine. Es kosteten: Kälber 35 bis 65 Mark, Hämmel 40 dis 50, Schafe 30 bis 42, Schweine 49,50 bis 58,50. Marktverkauf: Kälber unb Schweine zugeteilt; Hämmel und Schafe mittet
Aus der engeren Heimat.
Chormeister-Ehrung in £trb.
)) Lich, 15. Mai. In ihrer letzten Singstunde konnte die S ä n g e r v e r e i n i g u n g „C ä c i l i a" eine besondere Ehrung vornehmen. Zehn Jahre waren es, daß Chorleiter Ilge den Dirigentenstab des Vereins führt. In einer kurzen Ansprache schilderte der zweite Vereinsführer Otto Zimmer Sinn und Zweck des deutschen Liedes, sowie die Bedeutung des deutschen Männergesangs im kulturellen Schaffen unseres Volkes und würdigte dann die großen Verdienste, die sich Chorleiter II ge in den zehn Jahren um die Sängereoereinigung „Cä- cilia" und das deutsche Kulturleben erworben hat. Als äußeres Zeichen der Dankbarkeit und Verbundenheit mit dem Chorleiter überreichte der Redner . namens des Vereins dem Jubilar ein von dem bekannten Kunstmaler Franz Huth, Weimar, gemaltes Bild, die Kanzel der hiesigen Marienstists- kirche darstellend. Diese Kanzel, in früheren Jahrhunderten im nahen Kloster Arnsburg stehend, dürfte wohl als das wertvollste Kunstwerk unserer Stadt angesehen werden. In bewegten Worten dankte Chorleiter II ge für diese Ehrung. Alles, was in seinen Kräften stehe, werde er tun, um noch
Bhein-Mainische Börse.
Mittagsbörse sehr ruhig.
Frankfurt a. M., 15. Mai. Die Börse blieb auf allen Gebieten sehr still, da die Zurückhaltung allenthalben fortbestand, so miß die nach wie vor günstigen Berichte aus der Industrie ohne Einfluß blieben.
An den Aktienmärkten ergaben sich wiederum nur ganz geringe Veränderungen. Als Ausnahmen find Aschaffenburger Zellstoff mit 105 (106,50), andererseits Felten mit 137,65 (136,50), Deutsche Erdöl mit 125 (124) und Süddeutsche Zucker mit 219 (218) zu erwähnen. IG. Farben lagen mit 150,25 (150,30) still unb behauptet, ebenso u. a. AEG. mit 114, Vereinigte Stahl mit 102,65 (102,75), Rheinstahl mit 136,13 (136,25), ferner Reichsbank mit 178,50 (178,25). Hoesch Eisen setzten 0,65 v. H. höher mit 109,75 ein, außerdem tarnen noch Feldmühle Papier mit 109,75 (110,50), AG. für Verkehr mit 118,50 (118) unb Scheibeanstalt mit unverändert 201,50 zur Erstnottz.
Am variablen Rentenmarkt waren Reichs- bahn-Dorzugsaktten etwas angeboten und 0,40 v. H. niedriger mit 125,25, auch Reichsaltbesitz nur knapp gehalten mit 132 Geld (132,15). Im Freiverkehr gingen NF.-Steuergutscheine II in großen Beträgen mit 99,15, später mit 99,05 (99,10) um, Kommunal- Hmschuldung etwas leichter mit 93,55 (93,65). Der Pfandbriefmarkt brachte kaum Veränderungen, Rhein. Liquid. 101 (101,13). Stadtanleihen lagen vorwiegend etwas fester, unb von Jndustrie-Ooli- gationen befestigten sich 6 v. H. IG. Farben auf 124,13 (123,50).
Unnotierte Werte lagen ebenfalls ruhig, Dingler nannte man 0,50 v. H. schwächer mit 113 bis 115. Tagesgelb ermäßigte sich auf 2,25 (2,50) o. H.
Abendbörse still und behauptet.
Da die Zurückhaltung fortbeftanb, kam es auch an ber Abendbörse kaum zu Geschäft. Trotzdem erwies sich die Haltung als weiter widerstandsfähig und die meisten ber allerbings nominell notierten Kurse wiesen keine Veränderungen auf. Etwas leichter lagen MAN. mit 142,25 (143), Felten mit 137,25 (137,65), Lechwerke mit 102 (102,50), ferner nach Pause BMW. mit 146 (146,75). Die Farben- Aktie lag mit 150,25 unverändert, desgleichen Vereinigte Stahl mit 102,65, außerdem u. a. Adlerwerke mit 102,50, Scheideanstcckt mit 201,50, Metallgesell-
einigen Tagen fiel das vier Jahre alte Söhnchen des Elektromonteurs Wetz so unglücklich, daß es über dem rechten Auge eine Verletzung davon- trug, die an sich zunächst nicht gefährlich war. Im Verlaufe der folgenden Tage verschlimmerte sich jedoch der Zustand der Wunde, ba sich Infek - tionserscheinungen bemerkbar machten, so


