Ausgabe 
14.1.1939
 
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SJtxfport

Umschau in Alsfeld

Rundfunkprogramm

Wirtschaft

auf

In

Beratung

mit 156 (154,50), Bemberg mit

Oie Reichstagung des 7ie<R£.

Grundlegende Aussprache auf allen Arbeitsgebieten.

Angriff genommen, deren Fertigstellung Im Laufe des Jahres 1939 erfolgt. Daneben war auch die öffentliche Bautätigkeit sehr rege (Stra­ßenmeisterei der Reichsautobahn, neue Landrat­wohnung, Erweiterungsbau der Volksschule, Groh« Wäscherei des Arbeitsdienstes usw.). Insgesamt wurden 16 Wohngebäude mit 18 Wohnungen errichtet, ferner 11 Gebäude, die vorwiegend ge- werblichen und landwirtschaftlichen Zwecken dienen. Die Tiefbautätigkeit war weiteren Stratzenbauten und Kanalarbeiten gewidmet.

Die Einwohnerzahl der Stadt, ohne das Arbeitsdienstlager, dürfte die Zahl 6000 überschrei­ten. Im Jahre 1938 belief sich die Geburtenziffer auf 181 (1937: 176), die Zahl der Eheschließungen betrug 49 (56), Sterbefälle wurden 75- (77) ver-

18 30:Das unsterbliche Herz". Eine Standardsen­dung der Tobis-Filmaesellschast um das Thema Erfindung und Geschichte der Nürnberger Uhr. 19 30: Der fröhliche Lautsprecher. 20: Nachrichten. Grenzecho. 20.15: Europäisches Konzert 21: Stutt­gart spielt auf: Heitere Feierabendmusik. 22: Nach­richten. 22.20: Marschmusik. 22.30: Kamerad, wo bist du? 22.45: Nachtmusik. 24 bis 3: Nachtkonzert.

Dienstag, 17. Januar.

6 Uhr: Prolog in g-moll Morgenspruch, Gym- nastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gym­nastik. 8.30: Froher Klang zur Werkpause. 9.30: Nur Freiburg: Nachrichten. 9.40: Kleine Ratschlage

^^Eine^'Reihe größerer Veranstaltungen trug auch im verflossenen Jahre wesentlich zur Belebung der heimischen Wirtschaft bei. Die Stadt förderte diese Unternehmungen nach besten Kräften.

Im Jahre 1939 wird das Alsfelder Bau­gewerbe voraussichtlich wieder eine rege Tätigkeit entfalten können, da jetzt schon eine Reihe größe­rer Bauvorhaben geplant ist. Von großer Bedeutung wird auch eine neue Regelung der Ber- kehrsverhaltnisse durch die unbedingt notwendige Verlegung der Reichsstraße 62 von der Leuseler Höhe aus in Auswirkung einer Vergrößerung un­serer Bahnhofsanlagen fein. Ferner wird man sich nachdrücklich mit der Schaffung weiterer und aus­reichender U e b e r n a ch t u n g s g e l e g e n h e i ° ten für Fremde beschäftigen müssen, da der Fremdenverkehr auch im verflossenen Jahre wieder eine sehr erfreuliche Steigerung erfahren hat.

landes macht.

Der jugoslawische D a v i s p o k a l s p i e - lerFranzPuncec wird entgegen allen anders­lautenden Gerüchten Amateur bleiben und auch in diesem Jahre seinem Land für den Davispokal zur Verfügung stehen. So erklärte dessen Landsmann Mitic in Stockholm. *

Ausgezeichnete Zeiten gab es bei einem Eisschnelläufen in Oslo. So durcheilte Harry Ha- raldfen die 1500 Meter in 2:23,3, und Georg Krog legte die 400 Meter in 43,6 Sekunden zuruck.

*

Tazio Nuv olari wird aller Wahrscheinlichkeit nach auch in der neuen Rennzeit einen Rennwagen der Auto-Union steuern. *

Die britischen S ch i m e ist e r s ch a f t e n be­gannen in Wengen (Schweiz) mit den Abfahrts­läufen. Bei den Männern siegte James Palmer. Tomkinson in 4:55, während Helene Palmer-Tom- kinson bei den Frauen in 5:15,8 siegreich war.

Alle Betriebe führen Schrott neuer Verwendung zu.

Verstärkte Schuldentilgung der Stadt tronffurf fünf öahrev oon 300 Millionen Mark 215 Millionen Mark verringert.

Felten mit 135 (133).

3n Renten war das Geschäft dagegen nur wenig belebt. Weiter fest lagen Reichsbahn-VA mrt

Nachtkonzert.

Montag, 16. Januar.

6 Uhr: Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nach­richten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Froher Klang zur Werkpause. 9.40: Kleine Ratschläge für den Garten und die Zimmerpflanzen. 10: Schulfunk:Der Ko- niqsfischer" Ein Wintermärchen um den Eisvogel. Von Waldemar Bartelt. 11.30: Ruf ins Land. 12: Schloßkonzert. 13: Nachrichten. 13.15: Schloßkonzert. 14: Nachrichten. 14.15: Musikalischer Globus I. 15: Für unsere Kinder: Diesmal basteln unsere Jungen ein Festungsspiel. 15.30: Politischer Scheinwerfer. 15.45: Weltwirtschaftlicher Monatsbericht für Dezem­ber. 16: Nachmittagskonzert. 18: Hier spricht der Jurist:Das neue Testamentsrecht". 18.10:Ver­dunkelungsübung in Kassel". Es spricht der Polizei­präsident der Stadt Kassel, ---Brigadeführer Henze.

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Heimischer Fußball mit großem Programm

Kämpfe auf schweren Spielfeldern.

123 bis 123,13 (123), Reichsaltbesitz unv. 128,6o, ebenso im Freiverkchr Kommunal-Umschuldung mit 92,85; späte Schuldbuchforderungen 0,13 v. H. höher mit 98,90. Von Liquidationspsandbrie>en stiegen Rheinische auf 101,40 (101,25) und Meininger auf 101,40 (101,13). Von Stadtanleihen gewannen 4,50 v. H. Heidelberger 1 v. H. auf 97,25. Indu­strie-Obligationen lagen nicht ganz einheitlich, vor­wiegend aber noch etwas höher, besonders 6 v.H. JG.-Farben mit 120,25 (119,50). Reichsaltbesitzan­leihe im Verlaufe 0,25 v. H. höher mit 128,90

In der zweiten Börsenstunde ging das Geschäft stärker zurück. In den variablen Werten wurden am Einheitsmarkt einige Limite erreicht, wodurch die weitere Erhöhung etwas gehemmt wurde. Im übrigen lag der Einheitsmarkt aber ebenfalls fest. Im Stoßverkehr konnten sich die Erhöhungen über­wiegend voll behaupten, vereinzelt traten auf Ge­winnmitnahmen kleine Abbröcklungen ein. JG.- Farben 150 nach 151, Verein. Stahl schwankten zwischen 108 bis 108,50 nach 108,40. Weiter erhöht waren u. a. Rheinmetall auf 131,75 nach 130,50, Bemberg auf 136,50 nach 135,50, Junghans auf 98,13 nach 97,50, Rheinstahl auf 132,50 nach 132, Deutsche Erdöl auf 124 nach 123,50, Reichsbank auf 188,75 nach 188,25 und RWE. auf 118,75 nach 118,25. Di« erst später festgestellten Kurse lagen meist 1 bis 1,50 o. H. höher, Gesfürel gewannen 2,50 v. H. auf 134,50, Deutsche Linoleum 2,25 v. H. auf 154. Von Großbankaktien Dresdner Bank wei­ter fest mit 112 (111,13h Deutsche Bank 117,25 (117), Commerzbank unv. 113.

Abendbörse still.

Frankfurt a. M. 13. Jan. Auf verstärkte Käufe der Bankenkundschaft, die sich nahezu allen Aktien gebieten mitteilten und eine beachtliche Geschäftszunahme auslösten, erfuhr die Börse eine weitere Befestigung. Der Berufshandel schloß sich nur teilweise mit Meinungskäufen an und gab vereinzelt etwas Ware ab. Immerhin lagen schon die ersten Notterungen zumeist durchschnitt­lich 1 v. H. über der festen Abendbörse und im Verlaufe konnten eine Anzahl von Papieren ihre Gewinne weiter ausdehnen. Lebhaftes Interesse fanden erneut Montanwerke unter Führung von Verein. Stahl mit 107,90 bis 108,40 (106,50). Bu­derus stiegen nach 108 auf 108,75 (107), Hoesch

für Küche und Haus. 10: Schulfunk.Der höchste Berg im Reich." Eine Hörfolge um den Großglock­ner. Von Dr. Anton Jaksche. 11.30: Ruf ins Land. 12: Mittaaskonzert I. 13; Nachrichten. 13.15: Mlt- tagskonzert II. 14: Nachrichten. 14.15: O holde Frau Musika. Coates Delius Elgar. 15: Kleines Konzert. 15.20: Frauen der Vergangenheit:Die schöne Bernauerin". Eine, dramatische Ballade von Hanns Konrod Schauer. 16: Nachmittagskonzert. Einlage: Weltchronisten, Quacksalber und Propheten. 18: Volk und Wirtschaft: Der deutsche Außenhandel im Jahre 1938. 18.15: Neues für den Bücherfreund. 18.30: Unsterbliche Geliebte ... unsterbliche Musik. Hörfolge um berühmte Komponisten. 19.15: Tages­spiegel. 19.30: Eine kleine Abendmusik. 20: Nachrich­ten. 20.15: Konzert. 21: Der junge Goethe (VII. Abend) Idyll und Dichterbeichke. Wetzlar 1772. 22: Nachrichten. 22.20: Politische Zeitungsschau. 22.35: Unterhaltung und Tanz. 24 bis 3: Nachtkonzert.

bung und Wachstum der Leiter der Presse- und Propaganda-Abteilung, Werner Gärtner; und über die Rechts- und Strafordnung im NSRL. und über die sportliche Rechtsprechung als erzieherische Aufgabe Rechtsanwalt Stephan Nürck.

Kurze Sportnotizen.

DieGeschwisterPausin werden am 17. Ja­nuar in der sudetendeutschen Stadt Gablonz ihr Können zeigen. Im Vorjahr fanden Herber-Baier in der gleichen Stadt bei ihrem Kunstlaufen leb­hafte Zustimmung.

In Troppau, wo 1938 schon eine Wettmeister­schaft im Kunstlaufen ausgetragen wurde, soll jetzt eine Kunsteisbahn errichtet werden, die die Stadt wiederum zum Wintersportzentrum des Sudeten-

Auch das Treffen Biffenberg Wetzlar ist noch nicht für den Sportverein gewonnen. Weih man doch, daß sich die Bissenberger gerade bet diesem Spiel viel vornehmen. ,

Frohnhausen, das durch Punkteabzug stark nach unten gerutscht ist, muß ebenfalls Vorsicht walten lassen, wenn in Ehringshausen der Sieg sicherge,tellt werden soll.

Burg 1900.

Die Blau-Weißen müssen am Sonntag zum ersten Rückspiel nach Burg. Daß dies kein leich er Gang ist, weiß man sehr wohl tm Lager der Gießener. Im vergangenen Jahre waren es die Burger, dieden stolzen Siegeszug der Blau-Weißen unterbrochen hatten und auch beim diesjährigen Vorspiel mußte 1900 auf eigenem Gelände einen Mtbarcn fr abgeben. Um die noch wenigen Hoffnungen auf et weiteres Vordringen nicht ganz zu verpassen, beda es diesmal eines vollen Erfolges Mit der Mann­schaft Herbst, Pankok, Lippert, Kramer, Rensmg, Schäfer, Schellhaas, Koch I, Löbsack, Hormel, Heuse. könnte er auch möglich sein, wenn nicht^Burg Chance einer erneuten Ueberraschung besitzen wurd .

Oie Bezirksklasie.

Nack langer Pause, die in spielerischer Hinsicht für manche Mannschaft sich nachteilig bemerkbar machen wird, werden die Spiele im Bezirk Gießen morgen fortgesetzt. Ob sie allerdings alle durchgefuhrt werden können, ist noch eine offene Frage, denn wir ton­nen uns nicht denken, daß nach den Niederschlagen die Platzverhättnisse diesmal besser sein sollen, als am vergangenen Sonntag.

Naunheim Steinberg.

Burg 1900.

Bissenberg Wetzlar.

Ehringshausen Frohnhausen.

Die Auseinandersetzung der beiden Tabellenersten in Naunheim beansprucht wohl das größte Interesse, lckon allein deshalb, ob es den Teutonen möglich fein wird, ihren Siegeszug fortzusetzen. Die Teu­tonen treten in stärkster Aufttellung an.

Die Begegnung Burg 1900 ist für die Blau - Weißen nicht so einfach, wie es papiergemaß den

Die Erste Reichstagung des Nationalsozialistischen : Teichsbundes für Leibesübungen, die am Freitag im Haus des Deutschen Sports in Berlin mit dner Sitzung des Führerstabes des NSRL. begann i.nd am Samstag und Sonntag aroße öffentliche Kundgebungen mit Ansprachen führender Persön- lchkeiten aus dem staatlichen und parteipolitischen Leben bringt, umfaßt auch eine Reihe groß am retegter Arbeitstagungen. Hier sprechen in grund­legenden Referaten die Abteilungsleiter und Refe­renten der Reichssportführung und geben damit die Irundlage für die Arbeit des NsRL. im kom­menden Jahre. Richtungweisend sind die Reden non Reichsminister Dr. Frick, Reichsleiter Alfred Bosenberg, Reichssportführer von Tschammer und Offen und Gauleiter Konrad Henlein.

Der Arbeitsplan zeigt klar, welch weitgespannte Arbeitsgebiete auf dieser ersten Reichstagung des NSRL. von ersten Fachleuten behandelt werden. Der Äelloertreter des Reichssportführers, Ober- reaierungsrat Arno Breitmeyer, spricht über öie olympischen Dorbereitungsaufgaben und die internationalen Verbände und besonders über die Aufgaben in der staatlichen Verwaltung, lieber Ausgaben der Führung und Verwaltung im ^SNL referiert der Generalreferent Guido von Menqden. Alle Fragen der Wirtschaftsführung im NSRL. werden vom Leiter des Wirtschafts- amtes Arthur Stenzel, behandelt, lieber die Grundsätze des sportlichen Ausbaues, die Uebungs- Se ids Kern der NSRL.-Arbeit, über die Veran- skaltungs- und Lshraanastätigkeit spricht Reichs­vortwart Christian Busch; über die Zusammen- achett zwischen NSRL., HI. und BDM. in Gauen mtf) Gebieten Obergebietsführer Dr. Schlünder; über alle Fragen der Biet arbeit Dietroart Kurt Münck; über alle Fragen, die den Frauensport berühren, Henny Warninghoff; über Wer-

Sonntag, 15. Januar.

6 Uhr: Hafenkonzert. 8.10: Evangelische Morgen­feier. 8.50: Erziehung zu Art und Sitte. Von Dr. Geiger. 9: Deutsche Meister. 9.45: Dichter unserer Zeit: Heinrich Mich. 10: Chorgesang. 10.30: Der Gang zum Acker. Ein Lied vom bäuerlichen Leben. 11.30: Kantate von Johann Sebastian Bach:Alles nur nach Gottes Willen". 12: Straßenwetterdienst. 12.05: Musik am Mittag. 13: Das Mikrophon unter­wegs. 13.15: Musik am Mittag. 14: Die Gauliga im Endspurt. Vier Mikrophone berichten von vier Fuß­ball-Meisterschaftskämpfen im Gau Sudwest. 16: Volkstum und Heimat: ,,Z' Mülle an der Poscht . 16 45: Schall und Platt' wiedererwacht! Alles freut sich alles lacht! Die zweiUn"-Verantwortlichen: Hellmut Andreae und Horst Becker. 17.45: Froher Dorfsonntag aus dem Hunsrück. 18.30: Scherz ... und etwas tiefere Bedeutung. Eine bunte Stunde mm Lachen, Lächeln und Besinnen. 19.30: Sport­spiegel des Sonntags. 20: Nachrichten. 20.10: Or­chesterkonzert. 22: Nachrichten. Sportbericht. 22.20: Deutsche Kunstlaufmeisterschaften der Frauen aus Krefeld. 22.30: Unterhaltung und Tanz. 24 bis 3:

zwar nur fünf Vereine des Kreises gemeldet, I^och wird es hier manch harten Kampf um den Ver­bleib in der Vorrunde geben. In Heuchelheim wird der alte Widersacher Großen-Vuseck erwartet; die Gastgeber haben die größten Chancen. Steinbach hat wieder an Spielstärke gewonnen und empfangt Hungen. Man darf wohl annehmen, daß sich die Platzherren einen Sieg nicht nehmen lassen werden. Klein-Linden wird in Lollar nicht viel zu bestellen haben. Un gerupft dürfte die SA. nicht aus Grohen- Linden herauskommen.

Infolge des kleinen Auftragseinganges nahm die Abendborfe einen füllen Verlauf. Die feste Grund- tendenz bestand fort, doch war die Kursentw ick luna am Aktienmarkt etwas uneinheitlich, da sich kleine Gewinnmitnahmen fortsetzten. Im allgemei­nen hatten die Schwankungen nur geringprozentiges Ausmaß. Schwächer lagen aber Daimler mit 132,50 (134), ferner nach Pause Nordd. Lloyd mit 64 (65,50). Von den führenden Werten bröckelten IG. Farben aus 149,75 (150), Vereinigte Stahl auf 108 (108,40) ab und Licht und Kraft ermäßigten sich auf 133 (133,50). Weiter erhöht waren hingegen Rhein­stahl auf 133 (132,50), Scheideanstalt auf 198 (197), MetallgeseUschast auf 119,50 (119), Mannesmann auf 110,40 (110,25) und Rheinmetall auf 132 (131,75). Unter den unveränderten Papieren befan­den sich u. a. Hoesch mit 109, Adlerwerke mit 106,50, Demag mit 149,75, Gesfurel mit 134,50, VDM. mit 179,50, Bemberg mit 136,50 und Reichsbank mit 188,75 sowie Grohbcmkwerte.

Keine Zwischenvermittlung ehemaliger jüdischer Makler bei der Liquidierung jüdischen Grundbesitzes.

Fwd. In Maklerkroisen wird Klage geführt, daß ehemalige jüdische Makler immer noch ihre Tätig­keit förtsetzen, indem sie durch Benennung von Grundstücken und anderen Zuträgereien aus dem Kreise ihrer Rassegenossen, die ihren Grundbesitz jetzt abstoßen wollen, Beteiligungen oder Unnrbetelli- gungen am Vermittlungsgeschäft zu erhalten ver­suchen. In einem dem AmtHaus und Heim m der Deutschen Arbeitsfront bekannt gewordenem Falle sind dabei zwecks Umgehung des Gesetzes Geschenke" an Stelle von Honoraren in Aussicht gestellt worden. Solche Fälle müssen rücksichtslos zur Anzeige gebracht werden, denn auch diese Tätigkeit ist den jüdischen Maklern verboten und wird be­straft. Deutsche Makler, die sich auf solche Geschäfte mit Juden einlassen, machen sich ebenfalls strafbar.

Mein-Mainische ^örfe.

Aktien weiter fest.

In der zweiten Kreisklasse stich die Rückspiele nicht alle besetzt. Die Mannschaft aus Nieder-Ohmen muß in Harbach antreten und hat wenig Aussicht auf Erfolg. Wenn auch die Spiele vorerst noch ohne Punktwertung ausgettagen wer­den so kann doch bald schon eine andere Ver­fügung herauskommen, da Harbach nunmehr feinen Verpflichtungen dem Reichsbund gegenüber nach - gekommen ist. Grünberg empfangt Gooelnrod und muß sich sehr strecken, wenn es gegen den starken Gegner zu einem Siege reichen |oU, ba bie Gaste seh? gut sind. Saasen fährt nach Queckborn und

wird dort einen schweren Stand haben, zumal es beim Vorspiel nur zu einem Unentschieden reichte. Wir rechnen mit einem knappen Siege per Platz­herren. Das an gesetzte Spiel Geilshausen gegen Ettingshausen mußte abgeblasen werden. Treis er­wartet die dritte Mannschaft des DfB.-Reichsbahn. Hier sollte man den Gästen die größeren Sieges- aussichten einräumen können. Im Wiederholungs­spiel in Krofdorf wird sich der Tabellenführer einen Sieg gegen Staufenberg sichern. Grumngen reift nach ^roßen-Linden und dürfte wohl kaum um eine Niederlage herumkommen.

Lollar I Klein-Linden I.

Non den drei Spielen, die die Lollarer Elf noch auf eigenem Platz durchzuführen hat, kommt eines davon morgen gegen Klein-Linden zum Austrag. Die Lollarer, die zur Zeit die Tabelle ansichren, . . ____ h-nfa hpfhaen Wider-

Alsfeld, 13. Jan. Die Wirtschaftslage in Alsfeld stand, ebenso wie im Jahre 1937, i auch im verflossenen Jahre 1938 im Zeichen des i allgemeinen Aufstiegs. Die Industrie war durchweg 1 gut beschäftigt, verschiedene Betriebe nahmen um­fangreiche Erweiterungen vor. Der Umsatz der hie­sigen Reichsbank-Nebenstelle erfuhr eine Steigerung um rund 6 Millionen Mark. Bei der Bezirksspar­kasse Alsfeld erreichten die gesamten Einlagen tm Jahre 1938 die Höhe von fast 10 Millionen Mark. Die Alsfelder Dolksbank hatte neben einer weiteren Zunahme der Spareinlagen eine Umfafefteimrung von etwa 30 v. H. gegenüber 1937 zu verzeichnen. Das Einzelhandelsgewerbe konnte zum größten Teil erhöhte Umsätze erzielen. Die Erwerbslosigkeit ist hier schon lange verschwunden.

Die Steuereingänge im Jahre 1938 waren im allgemeinen zufriedenstellend. Der im Laufe des Vorjahres feftgeftellte Abschluß der Rechnung der Stadtkasse für das Rj. 1937 ergab im Betrieb eine Einnahme von 684124,82 Mark und eine Ausgabe von 675 888,04 Mark, mithin einen Rechnungsreft von 8236,78 Mark. Der Städtische Schlachthof hatte im Rj. 1937 eine Einnahme von 31 994,84 Mark und eine Ausgabe von 29 955,89 Mark, mithin einen Rechnungsreft von 2034,95 Mark zu verzeich­nen Das Städtische Wasserwerk brachte eine Ein­nahme von 60 149,61 Mark, eine Ausgabe von 54 008,20 Mark, so daß ein Rechnungsrest von 6141,41 Mark verblieb. Die Stadt ist mit keinerlei Zahlungsverpflichtungen hn Rückstand. Der Ab­schluß der Rechnung für das Rj. 1938 wird sich vor­aussichtlich auf der gleichen Linie bewegen

Die S i e d l u n g s t ä t i g k e i t der Stadt konnte i im Jahre 1938 fortgesetzt werden; es wurden m der Klostermann-Siedlung weitere 17 Siedlerhauser m

standes der Gäste für sich entfche.dm^ Der Gegner zeigte aber in den letzten Spielen daß er auch auf fremden Plätzen zu kämpfen versteht und die Mann­schaft inzwischen eine Formverbesierung verzeichnen fonnte. Auch in dem morgigen Treffen müssen die Platzbesitzer sich wieder zusammenreißen; denn K'ein-Linden wird aus diesmal wieder alles äuf­neten um gut abzuschneiden. Aber die Lollarer wird man ebenfalls gewappnet finden. Zumal bei nem ungünstigen Ausgang die fetzt noch bestehende Möglichkeit auf den Meistertitel oerlusttg gm». W>- die Els der Einheimischen oussieht, ist noch nicht bekannt- aber in Anbetracht der Wichtigkeit des Spieles'rechnet man mit einer guten Besetzung der Mannschaft.

Burg II - 1900 II.

Dieses Spiel kommt nicht 3um Austrag, nuuuivi, «« , ...

Burger ihre Reserve von der weiteren Teilnahme schon das Vorspiel ttotz heftigen Wider-

zurückgezogen haben. Das bedeutet zwei Punkte wnnren m (id) entlcheid-n. Der Gegner

kampflos für die Blau-Weißen.

Fußball der Bezirksklasse Marburg.

In der Bezirksgruppe Marburg gibt -- °m Sann- tag, wenn es die Platzverhättnisse erl , Spiele. Ockershausen empfangt die Man s des FV. Eckelshausen. Zwei gleichwert^e G gm Der Platzvorteil könnte °nt,ch°' Wallau in Wetter an. Der Ausgang des Kamples > -

vorauszusagen. - Die Elf von VfL 1860 Marburg, die am vergangenen Spnntag hoch v wr^ B r nach Bottenhorn. Dort werden aber

zu holen fein. Den Platzbesitzern wird ^ars

auch nicht leicht gemacht werden, den Meister­burg das Spiel verliert, danri musier bi ^ßnrn Hoffnungen begraben werden. Botteni' J. <

in der Tabelle günstiger da und erwirbt sich Chancen auf die Meisterschaft, denn sgreiben--

fchwersten Spiele gegen Ockershaufen Platz

bach können die Bottenhorner aift 9. :rt man bestreiten Auf den Ausgang des Kampfes ! deshalb sehr gespannt.

Die Gpiele der Kreisklafsen.

Pokalspiele: Heuchelheim - Großen-Buseck: ^K?°i7nas17: Lollar-Klein.Linden: Gro-

Großen-Linden II. Grürüngen ----~

Tr°b°n-Lmd°n i - [, gu66.ll«. Schuld« d« bE dch^Achchchb d« «...1 »«chk Dn.1.

felber stark m Mitlerdenlchatt g^^og r* (tonen Mark im Jahre ihoö « ö m 135^ (13425) Conti Gummi mit 210 bis 210,50

B sfÄ*»'«........-

ass*e SSÄTE& r,'tsMlu Pokalspiele werden morgen nachgeholt. m

ßpb. Frankfurt a. M., 12. Jan. In den ^ien

Jahren war Frankfurt stets bemüht, du; Schul- ^^08'50""bis" 109"(107,75) und Mannesmann den überplan mäßig zu tilge au 110 (109,13). Auch Auto- und Maschinenwerte

Beratung des Oberbürgermeisters mit yer s aU5 dem Verkehr bei Erhöhungen

ren wurde eimL'r Schul- Ibis®! v. H , Adlerwerke gewannen 1,50 v. H. auf

im laufenden Haushattsiayr früheren Jahren 1106 50 In der chemischen Gruppe befestigten sich «UNS N°ch sr°^r st, als^.n ftoih^,^ Mi,: JS.'-Farb-n auf 150.50 (14MO