Ausgabe 
13.6.1939
 
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i n Empfang für die süddeutstbepreffe

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b und en Verbesserung des Arbeitsab* laufs u nd der Arbeitsverfahren und eine orgfältige technisch-wirtschaftliche Ueberwachung der einzelnen Betriebe. Insbesondere werden alle Maß­nahmen zur Pflege der Gesundheit und der Arbeitsfähigkeit gefördert. Für die Reichsbahn, die einschließlich der Ostmark über 10 0 00 Lehr- lin ge in ihren Ausbesserungswerken hat, wird weiter als notwendig erkannt, besondere Lehrlings- abteilungen zu bilden.

bandstag des Reichsbahn-Kamerad- chaftswerkes statt. Nach einem Bericht des Leiters des Reichbahn-Kameradschaftswerkes, des Staatssekretärs K l e i n m a n n, umfaßt das Kame­radschaftswerk bereits mehr als 740 000 Eisenbahner, wobei mit der in Aussicht genommenen Organisation des Kameradschaftswerkes in der Ostmark und im Sudetenland ein weiterer starker Zuwachs zu er­warten ist. Die Betreuungsarbeit umfaßte im letzten Jahr 67 548 Kinder und 109 741 Erwachsene, außer­dem wurden 4514 Mütter in Erholungsheimen untergebracht. Als nächste vordringliche Aufgabe des Kameradschaftswerkes bezeichnete Staatssekretär K l e i n m a n n die Errichtung von mustergültigen Kantinen in allen größeren Betrieben und Werk­stätten, die den Gefolgschaftsmitgliedern ein billiges und gutes Mittagessen bieten. Das Kameradschafts­werk wird in engster Zusammenarbeit mit der DAF. und der NSV. weiter ausgestaltet werden.

Der©porfraP für die Gemeinde.

Der Reichsminister des Innern hat in einem Schreiben an den Deutschen Gemeindetag darauf hingewiesen, daß neben den bereits in einem Erlaß der beteiligten Minister aufgeführten üblichen Rat- Bezeichnungen in der gemeindlichen Verwaltung auch andere Rat-Bezeichnungen statthaft find. z. B. die AmtsbezeichnungSportrat". In der ausdrücklichen Ermöglichung einer solchen Amts­bezeichnung wird auch nach außen hin nachmals unterstrichen, welche große Bedeutung die maß­gebenden Stellen der Pflege der Leibesübungen in den Gemeinden und der Unterstützung der Gemein­den beimessen. Die BezeichnungSportrat" wird für solche Beamte zugelassen werden können, die hauptberuflich mit der Betreuung der Leibes­übungen außerhalb der Schule in der Stadtverwal­tung beschäftigt sind, sofern die Bedeutung der Gemeinde der Festsetzung einer solchen Rat-Bezeich­nung entspricht.

Das Kamera dschastswerk der Reichsbahn.

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Anekdote» Der Zeitig

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Oerdeutsch-italienische Kulturaustausch

Berlin. 12. Juni. (DNB.) In Berlin trat unter Leitung von Ministerialdirektor Dr. Stieve vom Auswärtigen Amt der deutsch-italienische Kultur aus- schuh zu feiner ersten Arbeitstagung zusammen. Es wurde über den Ausbau des Unterrichts in der deutschen und italienischen Sprache an den deutschen und italienischen höheren Schulen und Hochschulen verhandelt und eine Vereinbarung über Lektorate an wissenschaftlichen Hochschulen ge­troffen. Ferner wurde der Ausbau von Gast- professuren geregelt. Mit dem Ausbau der im Kulturabkommen vorgesehenen deutschen bzw. italie­nischen Kulturin st itute wird gleichfalls im nächsten Haushaltsjahr begonnen werden. In gleicher Weise soll dahin gewirkt werden, daß im Theater-, Film- und Musikwesen der Austausch von Theaterstücken, Schauspielensemblen usw. angebahnt wird.

Das Unglück derThetis^.

London, 13. Juni. (DNB.) Ministerpräsident Ehamberlain gab im Unterhaus die Zusammen­setzung des Untersuchungsausschusses bekannt, der den Unglücksfalldes U-Bootes h e t i s" prüfen soll. Der Ausschuß wird unter Vorsitz eines bekannten Richters tagen. Ihm werden u.a. ein U-Boot-Offizier angehören und ein Sachverständiger für Schiffsbau. Wie der Ministerpräsident hervorhob, sollen die Untersuchungen sofort ausgenommen wer­den, ohne die Hebung derThetis" abzuwarten. (Eine Liverpooler und eine Glasgower Bergungsgesell­schaft jeien jetzt mit den Hebungsarbeiten beauftragt.

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und Hamburg. Dabei werden mit dem Bau Kraftwagenausbesserungswerken Berlin und Hamburg erstmalig Sonderwerke Reichsbahn für dieses Aufgabengebiet entstehen, der Leistungssicherung im Werkstättendienst sind

gang genommen habe und daß von hier die heutige Organisation der großen deutschen Presse und die Konzentration ihrer Kräfte gekommen sei. Man könne nicht von dem Schaffen und den Leistungen der deutschen Presse sprechen, ohne von der Mün­chener und der Presse dieser süddeutschen Landschaft zu sprechen. Ungezwungene Geselligkeit, gemeinsa­mes Erleben, menschliches Sichnäherkommen und kameradschaftliche Verbundenheit, das alles sei, so schloß der Reichspressechef, die Atmosphäre dieser Landschaft und ihrer Menschen. Aus ihr sei für das deutsche Volk viel Großes und Schönes erwachsen.

Ausgleich wirtschaftlicher Schäden alter Kämpfer.

Der Reichswirtschaftsminister hat die Bezirksaus­gleichstellen für öffentliche Aufträge ange­wiesen, bei der Vergebung öffentlicher Aufträge b e - vorzugt s olche alten Parteigenossen in Vorschlag zu bringen, die den Bezirksausgleichstellen von den Gauleitungen der NSDAP, als beson­ders förderungswürdig aufgegeben werden. Die Gauleitungen sind gleichzeitig vom Stellvertteter des Führers darauf hingewiesen worden, daß sie den Bezirksausgleichstellen nur solche Parteigenossen benennen sollen, die sich in der Kampfzeit für die Bewegung eingesetzt haben und heute noch unterwirtschaftli chen Schwierigkeiten leiden. Die Zahl der anzugebenden Firmen soll sich dabei in einem engen Rahmen halten.

Ein Zehnjahresplan zur Sicherung der Leistungsfähigkeit der Reichsbahn.

Die Reichsbahn hat Maßnahmen ergriffen, um ihre Leistungsfähigkeit für die erhöhten Ansprüche auf allen Gebieten zu sichern. Wie Ministerialdiri­gent Dr. Kühne vom Reichsverkehrsministerium hierzu mitteilt, wird für den Ausbau und den Um­bau der Reichsbahn-Ausbesserungs- werke zur Zeit em Zehnjahresplan ausgearbeitet. In diesem werden neue Werke entstehen und vor­handene Werke auf höhere Leistungsfähigkeit ge« bracht, denn es werden mit der Vergrößerung der Zahl der Schienen- und Straßenfahrzeuge der Reichsbahn auch neue Werkstätten gebraucht. Der Neubau von Werken beginnt in Berlin, München

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Betonwatt gegen Lügen.

Die Einkreifungspolittk wäre kein richtiggehendes demokratisches" Unternehmen, wenn sie nicht mit einer unermeßlichen Flut von Lügen begleitet wäre. Leit vorigem Herbst wissen die Franzosen, daß sich ai der deutschen Westgrenze der imposante Dau fcr deutschen Grenzbefestigungen vollzieht, und sie trilfen weiter, daß der Führer die weitere Derstär- k.'ng dieses Walles angeordnet hat. Ein starkes beut» jyes Volk im Schutze seiner Festungen aus Stahl L-ib Beton ist die sicherste Gewähr dafür, daß die Linde am Rhein niemals wieder zu Truppen- iüungsplätzen eines fremden Angreifers werden kennen. Es ist erinnerlich, daß die französische fresse und insbesondere der Straßburger Settder iinn das Märchen austischten, der deutsche Westwall cm Oberrhein sei in den Fluten des Hochwassers v rsunken. Die Bunkers seien versoffen, der Beton ski von so geringer Qualität gewesen, daß er dem Irurf des Grundwassers nicht standhalten konnte, fr.n marxistisches Blatt in der Schweiz ließ sich so- gir den Bären aufbinden, die Deutschen hätten nun göße Feuer angezündet, um den Beton zu trocknen! Andere Schauergeschichten wurden verbreitet, wo- mch bei den Festungsbauten Sabotage getrieben fr, es wurde hinzugefügt, der Führer habe sich nach dr Besichtigung der Anlagen höchst unbefriedigt cpäußert. Um allem Schwindel die Krone aufzu- kgen, wurde dann noch behauptet, Generalinspektor Ir. Todt sei nach Spanien abgeschoben worden, weil et beim Führer in Ungnade gefallen fei.

Die richtige Kennzeichnung dieser verlogenen Kampagne konnte nicht besser geschehen, als sie von t r. Todt f e I b ft in seiner Rede von Trier vor- tznommen worden ist. Er stellte den Westwall mit v Ilern Recht als das beispiellose Gemeinschaft s- verk der Nation hin, an dem die Schaffenden aler Gaue durch ihre besten Männer beteiligt raren. Hier sei aus dem nationalsozialistischen Zündsatz herausGemeinnutz geht vor Eigennutz" en Werk entstanden, das von Aachen bis zur Schweizer Grenze reicht und das die Ueberfchrift titbient:Unbefugten ist der Zutritt verboten". Das fiunzösische Volk kann uns leid tun, wenn es sich fr rch bie Agitation einiger Hetzer des Glaubens hin- eben sollte, der deutsche Westwall könne mit leichter hind überstiegen werden.

Nicht nur im Westen, sondern auch im Osten j d alle Vorkehrungen getroffen. Vor einigen Ta­rn hat Oberst Dittmar ausgefuhrt, daß die Provinz ! Ipreußen eine starke Festung geworden sei und ! h sich ihre Verteidigung in sicherer Hand befindet.

ese Feststellung sollten sich gewisse polnische Poli- ier vor Augen halten. Auf der Tagung des pol- r'chen Westverbandes wurde in einem Dortrage fttärt, Ostpreußen sei Polens Lebensraum und be« nfen, die polnische Expansion auf sein Gebiet zu lenken. Derartige hirnverbrannte Redensarten sind bi- Früchte jener Einkreisungspolitik, bie von Lon* bim aus mit so großem Eifer betrieben wurde. Das biutfche Volk kann sich glücklich schätzen, burd) seine ftirfe Führung vor ben größenwahnsinnigen Plänen serndlicher Expansionspolitiker geschützt zu sein. Lenn sie es nicht glauben wollen, jo würben sie es «r-cchren, daß sie auf Beton beißen, falls sie die Sprache der Tatsachen nicht verstehen wollen.

B. R.

pichenden Gruppenfarbe.

5s tragen nunmehr alle Angehörigen der Ober­en.- Führung karmesinrote Schulterstück- irierfagen, Gruppen stöbe hochrote Schulter- rirfunteriagen, Fuß - S A. = Einheiten hell- rnue Schulterftückunterlagen, Jäger-. Schüt­tln >, Gebirgsjäger- und Gebirgs- ltützen-Einheiten smaragdgrüne Schulter- tiunterlagen, Nachrichten-Einheiten it onengelbe Schulterftückunterlagen, Reiter- i n h e i t e n orangegelbe Schullerstückunterlagen, 3 onier-Einheiten schwarze Schulterstück- ir erlagen, Sanitäts-Einheiten mittelblaue v.nulterftückunterlagen, Marine - Einheiten narineblaue Schulterftückunterlagen.

Die StandarteFeldherrnh alle" tragt >i Schulterstück gleich der Fuß^SA. in hell- ct::u unterlegt. Die Angehörigen des Nachrichten- irrms dieser Standarte tragen das Schulterstück it onengelb unterlegt. Die Musikzugführer irJD weiterhin durch die aus Metall geprägte Lyra i der Knopffarbe auf dem rechten Kragenspiegel rnntlich gemacht. Entsprechend der jetzt einheitlichen foultet) tinf auf läge für Unterführer und Männer ritt an Stelle der bisher verschiedenen Zweifarben- fjiüre eine 3 Millimeter starke Schnur m Braun- lieninium als Kragenumrandung. Diese Kragen- f)3ur wird gleichfalls bei der Marine-SA. bis em- häeßlich Obertruppführer getragen.

Born Sturmführer aufwärts werden einheitlich bie w Ocinüre aus Äluminium bzw. golbfarbigem Cello - ü Wjw lhnn je nach Knopffarbe getragen. Abzeichen alter Pohl.,^ ^isführung können aufgetragen werben. Ab 1. Juni ^-9 werden durch die Reichszeugmeisterei nur noch qrthruM, iii neu festgelegten Abzeichen geliefert. Die Beschaf- her LE jir^g erfolgt bis auf weiteres nur auf dem Dienst- lL durch),, rene bei der Reichszeugmeisterei.

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Reue Abzeichen für GA-Einheiten.

Berlin, 12. Juni. (DNB.) Im Zusammenhang mt der Aufstellung der Wehrmannschaften durch die ®I. hat die Oberste SA.-Führung die Aenderung ve-schiedener Abzeichen befohlen. Danach wurden bie Spulterstücke, bie Abzeichen für die Sondereinheiten, hi Zweifarbenschnur sowie die Bestickung der Singen fünfe neu festgelegt. Die Schulterstücke werden vi-einheitlicht und die Ausführung verbessert. Ds Tragen der Sonberabzeichen auf ben Kragen- spLgeln kommt in Wegfall. Um die Sondereinheiten le ntlich zu machen, werden Schulterftückunterlagen in Angleichung an die Waffenfarben der Wehrmacht vi schiedenfarbig ausgeführt. Die Kragenstucke und k Mützenkops bleiben unverändert in der ent-

M ü n ch e n, 13. Juni. (DNB.) Am Montagabend tt! der Reichspressechef Dr. Dietrich einen E m p- 'ang für die süddeutsche Presse, der zu irem stimmungsvollen, sommerlichen Abendfest auf lr Terrassen des HotelsKaiserin Elisabeth' in Ei (b a f i n g am Starnberger See würbe. In der irdrucksvollen Landschaft des bayerischen Voralpen- (t-iüetes vereinten sich mit dem Gastgeber und der |il2eutschen Presie führende Manner des Landes Segern, unter ihnen Reichsstatthalter General Rit- Ir von Epp, Ministerpräsident Siebert, (t iatsfefretär Koeglrneier und Präsident Chn- icn Weber sowie zahlreiche Persönlichkeiten des 1 »Ltischen, kulturellen und künstlerischen Lebens der ooptstadt der Bewegung. Reichspressechef Dr. iietrich erinnerte daran, daß von München aus e deutsche nationalsozialisttsche Presse ihren Aus«

Es könnten jedoch noch zwei ober brei Wochen ver­gehen, ehe man bie notmenbigen Trossen zur Hebung bes U-Bootes zur Verfügung haben werbe.

Frankreich will Taucherglocken in LISA, kaufen.

Paris, 12. Juni. (Europapreß.) Die französische Regierung hat sich nach bem Untergang bes ameri­kanischen UnterseebootesS q u a l u s" unb bes eng­lischen U-BootesTheti s" entschlossen, in Nord­amerika vier Taucherglocken zu kaufen, mit denen bei den Rettungsarbeiten ein Teil der Mann- chaft derSqualus" dem Tode entrissen werden konnte. Der französische Marineattach6 in Washing­ton ist beauftragt worden, mit der Regierung der Vereinigten Staaten und den Herstellerfirmen dieser Taucherglocken Verhandlungen aufzunehmen.

Ungarns Regierungspartei nach dem Wahlsieg.

Der Minderheitenvertrag mit Rumänien.

Budapest, 12. Juni. (Europapreß.) Die neu- gewählten Abgeordneten der Regierungspartei tra­ten zu ihrer ersten Parteisitzung zusamnren. Mini­sterpräsident Graf Teleki bezeichnete als vordring­lichste Ausgabe des neuen Parlaments bie - jung der sozialen Frage. Es dürfe in

Ungarn niemand geben, der sich hierbei übergangen fühlen könnte. Von feinen Parteianhängern ver­langte Graf Teleki unbebingte Disziplin und wandte sich nachbrücklich gegen jede Gruppenbildung inner­halb der Regierungspartei. Außenpolitisch unterstrich der Ministerpräsident die bestehenden Freundschaften Ungarns, denen weitere hinzugefügt werden sollten. Die ungarische Nation stehe auf eigenen Füßen. Sie sei den alten Freunden treu und respektiere die In­teressen eines jeden, der auch ihre Interessen und Rechte respektiere. Sie wache aber streng über die Unabhängigkeit und Freiheit ihrer Entschlüsse und ihres Lebens. Der Ausbau der ungarischen Armee werde fortgesetzt, ebenso die wirtschaftliche Erstarkung und Verselbständigung des Landes.

Außenminister Graf Czaky erklärte, rumä­nische Staatsmänner hätten den Vorschlag der ungarischen Regierung auf Abschluß eines Min­derheitenvertrags abgelehnt. Diese Ab­lehnung, so erklärte der Außenminister, sei unter den gegenwärtigen Verhältnissen unverständlich und be­dauerlich. Die ungarische Regierung habe beschlossen, wenn auf diesem Wege der ungarischen Minderheit nicht geholfen werden könne, sich auch anderer W e g e zu bedienen, damit die ungarische Minderheit in Rumänien jene zur Lebenserhaltung notwendigen Rechte erhalte, für die die ungarische Nation im Trianoner Friedensvertrag so viel territoriale Opfer gebracht habe, und wofür ihr diese Rechte oersprock'-- worden seien.

Meine politische Nachrichten.

Aus der Rückreise von der Reichscheaterwoche in Wien traf der Führer am Montaa zu einem kurzen Aufenthalt in Linz ein und setzte anschlie­ßend seine Fahrt im Kraftwagen fort. Die Be­völkerung bereitete bem Führer auf seiner Fahrt durch seinen Heimatgau Oberdvnau überall begei­sterte und herzliche Kundgebungen.

Die Besichtigungsreise, die den Stabschef der SA. seit dem vergangenen Freitag nach Memel und Danzig und dann in die Ostmark, nach Graz und Klagenfurt, führte, wurde am Montag­abend in Salzburg abgeschlossen.

In Gablonz eröffnete Reichsstatthalter und Gauleiter Henlein die Tätigkeit des Volks- bundes für das Deutschtum im Aus­land und des Bundes deutscher Osten im Sudetenland. An der Tagung nahmen ^-Oberfüh­rer Dr. Neumann (Memel) und führende Persön­lichkeiten des VDA. und^des BDO. teil.

Reichsleiter Dr. Ley besichtigte in Königs- winter die Pläne und Modelle des K d F. - H a u - s e s a m Rhein, in dem nach der Fertigstellung 2000 Schaffende eine ausgezeichnete Stätte her Er­holung finden werden. *

In Lille weihte der deutsche Botschafter in Pa­ris, Graf von Welczek, die bedeutende deutsche Ab­teilung der großenAusstellung für ben jo zialen Fortschritt" ein.

Die brasilianische Regierung hat bei der deutschen Regierung um die Erteilung des Agreements für ben neu zu entjenbenden brasiliani­schen Botschafter, Freitas Valle, nachgesucht. Sie* (es Agreement ist erteilt nrotben. Von deutscher Seite wird ber bisherige Ministerialdirektor im Auswärti­gen Amt Dr. Prüfer als neuer Botschafter nach Rio be Janeiro entsandt werden, für den bte brasi­lianische Regierung bas Agreement gegeben hat.

Timpul" meldet aus Ankara, zwischen bem r u - m ä n i s ch e n Außenminister Gafencu, ber augen­blicklich in der türkischen Hauptstadt weilt, und dem türkischen Außenminister sei vereinbart worden, bie beiderseitigen diplomatischen Vertretungen i n den Rang von Botschaften zu erheben. Die rumänische Regierung habe bereits das Agreement für den bisherigen türkischen Gesandten Suphi Tan* roer als erstem Botschafter der Türkei in Bukarest erteilt.

Der bisherige englische Gesandte in Du­ra zzo wird, nachdem bie albanische Außenpolitik ausschließlich durch das italienische Außenministe­rium wahrgenommen wird, in Zukunft nur noch als Generalkonsul in ber albanischen Haupt­stadt tätig sein. Aus Anfrage im Unterhaus teilte Chamberlain mit, diese Veränderung bedeute keine

Anerkennung bes neuen Status Albaniens durch Großbritannien.

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Am Dienstagmorgen werden achthundert schwedische Schulkinder mit einem Sonder* zug von Stockholm nachDeutschland abfahren, um ihre Ferien dort zu verbringen. Wenn diese schwedische Jugend nach einigen Wochen in die Hei­mat zurückkehrt, wird jedes Kind einen deut«

SOLI DOX PASTA

Behämpfß W den Zahnstein 5^ beim Zähnepuhen!

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sch en Kameraden nach Schweden mitbrin­gen, der dann als Gast in einer schwedischen Familie ausgenommen werden wird.

Das englis che Königsp aar verbrachte am Sonntag einen ruhigen Tag a u f Roosevelts Landsitz Hydepark. Am Nachmittag sand hier ein Gartenfest statt. Am Abend trat das Königspaar die Rückfahrt nach Kanada an, von wo >aus es am Donnerstag nach England abreift.

Die spanischen Generale Queipo be Llano, Ar and a, Yaque und Oberst Prinz von Orleans stat­teten dem Generalfeldmarschall Göring einen Besuch ab und verbrachten auf Einladung des Generalfeldmarschalls den Montagnachmittag i n Karinhall.

Der Stützpunkt der italienischen freiwilligen See­flieger, Palmadi Mallorca, ist im Zuge der Rückbeförderung ber italienischen Freiwilligen jetzt endgültig aufgehoben worden. Die Offiziere und Mannschaften des Stützpunktes verließen nach großen Abschiedsfeiern und dem Austausch spani­scher und italienischer Kriegsauszeichnungen Palma di Mallorca.

Mussolini genehmigte ben Zusammenschluß ber beiben italienischen Kunstseibe-Fir- men Snia Viscosa, Turin, und Cisa in Rom. Die Snia Viscosa verfügt über ein Kapital von 525 Mil­lionen Lire unb bie römische Kunstseidengruppe über ein solches von 170 Millionen.

Aus aller Wett.

Die Innsbrucker Tagung des Fleischerhandwerks.

Der erste Reichsinnungsverbandstag des großdeutschen Fleischerhandwerks, an bem über 6000 Berufskameraden aus allen Gauen Groß­deutschlands tellnehmen. nahm mit der (Eröffnung ber Bauberatungsausstellung seinen Auftakt. Reichs­innungsmeister S ch m i b t erklärte, mit der Schaf­fung eines Bauberatungsausschusses des Reichs­innungsverbandes, der unter Leitung von Bezirks* innungsmeister W e s ch steht, sei ein seit langen Jahren gehegter Wunsch des Fleischerhandwerks Wirklichkeit geworden. Die Bauberatungsausstellung zeigt zahlreiche Modelle modern eingerichteter Fleischerbettiebe, Schlachthäuser und Nebenbettiebe bes Fleischerhanbwerks.

Belgisches Schmugglernest ausgehoben.

Bei Vieux Conb6 kam bie belgische Polizei einem Schmugglertrick auf bie Spur, ber einem Ro­man entnommen sein konnte. Die Schmuggler hatten bie Kellerräume bes Schlosses Mont be Peruwelz zu einem unterirdischen Gang ausgebaut. Er war nicht nur mit elektrischem Licht ausgestattet, sondern auch mit einer regelrechten Schmalspurbahn. Auf dieser wurden unter Umgehung der Zollstation große Men­gen Tabak und andere zollpflichtige Waren zwischen Belgien und Frankreich hin- und hergeschoben. Ein französischer Maler und eine spanische Sängerin, die das Schloß bewohnten, wurden verhaftet. Man wirft den Festgenommenen vor, sich außerdem mit Spionage befaßt zu haben.

Vttderdlebsiahl im Louvre.

Im Pariser Louvre wurde am Sonntagmittag eines ber munberbarften Werke bes französischen Meisters Watteau,LIndifferent", gestohlen. Der stelloertretenbe Ministerpräsibent C h a u t e m p s , ber währenb ber Abwesenheit bes in ben Vereinig­ten Staaten weilenben Unterrichtsministers Zay dieses Ministerium verwaltet, hatte bereits eine Be­sprechung mit bem Direktor ber nationalen Sicher­heitspolizei, Bussieres, unb bem Pariser Polizei- präfekten. Eis befonderer Generalinspektor der

Staatspolizei ist mit ber Untersuchung beauftragt worden. Man hat aber noch nicht den geringsten Anhaltspunkt dafür, wer den Diebstahl ausgesührt haben könnte. Die Leichtigkeit, mit der ein Bild aus dem Louvre entfernt werden konnte, hat in der Oeffentlichkeit starke Empörung hervorgerufen. Der Verwalter des Louvre, Henry Verne, erklärte, er sei seit langem wegen einer Vermehrung des Aufsichtspersonals vorstellig geworden, aber bisher ohne jeden (Erfolg.

rNassenwanderung von Distelfattern.

Dieser Tage wurde im Züricher Oberland und zwar in einer Breite von mehreren Kilometern ein gewaltiger Durchzug von Distelfaltern be­obachtet. Die schöngeflügelten Schmetterlinge, bie in ben Mittelmeerländern beheimatet sind, gelten als harmlose Faller, bie nicht schädlich sind, sondern dessen Larven von Disteln leben. Interessant ist, daß im Züricher Oberland genau vor 60 Jahren, am 7. Juni 1879, ein ähnlicher gewaltiger Durchzug von Distelfaltern beobachtet worden ist. Auch in Basel wurde ein ungeheurer Schwarm von Distelfaltern beobachtet, der so dicht wie Schneegestöber war.

Schwere Unwetter in Portugal.

Schwere Gewitterregen in den letzten Tagen haben in ganz Portugal große Verwüstungen angerichtet. In Porte do Lima ist der Rio Lima über bie Ufer getreten; mehrere Brücken und Müh­len wurden von ber Gewalt bes Wassers wegaeris* jen. Vier Todesopfer sind zu beklagen. Auch in Villa do (Eeira hat das Hochwasser großen Scha­den angerichtet. Ein großer Teil der Getreideernte ist vollständig vernichtet worden.

Abstürzendes englisches Flugzeug verursacht Explosion eines Munitionslagers.

Durch den Absturz eines Flugzeuges bei Ichorn- wood (in der Nähe von Epping in der Grafschaft Essex) explodierte ein Munitionslager der eng­lischen ßuftroaffe. Nähere Angaben über die Aus­maße der Explosion sind vom Luftfcchrtnünisteriu'M