Deutsche Antarktis-Expedition ein voller Erfolg
Oie Expeditionsteilnehmer berichten über ihre Arbeit.
Pfennig fließt dem Kulturfonds des Führers zu.
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Berlin, Minister gibt band für
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und beglückwünschte sie zu ihrem großartigen Erfolg.
Zum 50. Geburtstag des Führers gibt die Reichspost Sondermarken zu 12+38 Pfennig heraus. Das Markenbild, das den Führer in seiner Geburtsstadt Braunau am 12. März 1938 zeigt, ist von Professor Richard Klein, München, nach einer Aufnahme von Professor Heinrich Hoffmann, entworfen worden. Der Betrag von 38
Die Marken werden vom 13. April an (Scherl-Bild erdi enst-M.)
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Unser Bild zeigt das Wal-Flugboot „Boreas" an Bord der „Schwabenland". Rechts oben Flugkapitän Schirmacher und unten Flugkapitän Mayr. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
Rach dem Eintreffen der Expedition im Hamburger Hafen begaben sich die Mitglieder der Expedition zum Hamburger Rathaus, wo ein feierlicher Empfang stattfand. Auf Einladung des Reichsministers für 'Wissenschaft, Erziehung'und Volksbildung fand ein Empfang im Hotel „Vier Jahreszeiten" statt.
im Sommer.
13. April. (NDZ.) Der Reichsinnen« bekannt, daß er dem Reichsver- Deutsche Jugendherbergen
Arbeitsgebiet. Sein Studium galt vornehmlich dem Vorkommen und der Beschaffenheit des Planktons, der winzigen, im Wasser schwebenden pflanzlichen Körper, die zur Ernährung der Walkrebse dienen, dis ihrerseits wiederum die Nahrung der Wale sind. Barkley konnte ermitteln, daß auf dem Nullmeridian an der Eiskante zu 99 v. H. nur eine Planktonart vorkommt, daß jedoch auf 56 bis 60 Grad Süd ein starker Wechsel der Arten zu verzeichnen
Hamburg, 12. April (DNB.) Namens der Reichsregierung hieß der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft Prof. Mentzel die deutsche Antarktis-Expedition 1938/39, die auf dem Motorschiff „Schwabenland" am Mittwochabend im Hamburger Hafen eingetroffen war, in der Heimat herzlich willkommen. Die deutsche Wissenschaft und das gesamte deutsche Volk, so sagte er, sind stolz auf die Leistungen, die die Ex
fälligerweise war die Gasleitung jedoch abgesperrt und völlig in Ordnung. Hausbewohner machten dar- die Bewohner des 1. Stock-
abgegeben. auf aufmerksam, daß
I wertes seit einigen Tagen nicht mehr gesehen war-
für den 6. und 7. Mai die Genehmigung zur Sammlung von Geldspenden durch Sammelbüchsen und durch den Verkauf von Abzeichen auf Straßen und Plätzen, in Gast- und Vergnügungsstätten und in anderen, jedermann zugänglichen Räumen, von Haus zu Haus erteilt hat. Er ersucht die Polizeibehörden, für die ordnungsmäßige und reibungslose Durchführung der Sammlung zu sorgen. Der Minister teilt weiter mit, daß nach dem Willen des Führers auch in diesem Jahre die Sammlungen und sammlungsähnlichcn Veranstaltungen während der Sommermonate mit Rücksicht auf die großen Leistungen für das Winterhilfswerk weite ft gehend eingeschränkt werden. Es wird daher angeordnet, daß von den staatlichen Genehmigungs'behörden für die Zeit vom 1. April bis 3 0. September 1 9 3 9 keine Genehmigung zum Sammeln van Geld- oder Sachspenden sowie zum Verkauf von Abzeichen, Festschriften, Karten oder geringwertigen Gegenständen auf Straßen oder Plätzen oder von Haus zu Haus, ferner zur Verbreitung von Sammellisten erteilt werden darf. Das Verbot gilt nicht für öffentliche Veranstaltungen zu gemeinnützigen oder mildtätigen Zwecken.
Kohlenstaubexplosion fordert 14 Todesopfer.
In dem Braunkohlenbetrieb der „Deutschen Erdöl- AG., Derk Regis" in Sachsen-Altenburg fand eine Kohlenstaubexplosion statt, die leider 14 Todesopfer und zahlreiche Verletzte forderte. Die Untersuchung über die Entstehungsursache ist im Gange. Der Reichswirtschastsminister Hot dem Betriebsführer und der Gefolgschaft des Werkes telegraphisch sein aufrichtiges Beileid übermittelt und gebeten, den Angehörigen der verunglückten Gefolg- schaftsmitgtieder sowie den Verletzten seine herzlichste Anteilnahme auszusprechen.
Roch zehn Vermißte in Flims.
Im Laufe der Arbeiten zur Bergung der 18 Opfer der Flimser Bergsturzkatastrophe wurde jetzt das achte Opfer geborgen. Noch immer liegen zehn Vermißte unter den Trümmern des Gesteins.
Selbstmörderin reißt drei Menschen mit in den Tod.
Durch eine unglückliche Verkettung von Umständen hat eine Frau, die ihrem Leben durch Selbstmord mit Gas ein Ende setzte, drei andere Personen mit in den Tod gerissen. Bewohner eines Hauses in Erfurt hörten in der Nacht Stöhnen, das aus der darunterliegenden Wohnung kam. Die Polizei fand im Schlafzimmer die Ehefrau und den zwölfjährigen Sohn mit schwachen Lebenszeichen aasvergiftet auf, der Ehemann war bereits tot. Auf-
Aus aller Wett.
Eine Sondermarke zum 20. April.
Kapitän Ritscher.
pedition in der Antarktis während der letzten drei Monate vollbracht hat. Wir danken ihr dafür, was sie für die Wissenschaft und den Vierjahresplan und das gesamte deutsche Volk geleistet hat. Expeüitions- leiter Kapitän Ritscher nahm Gelegenheit, den Vertretern von Partei und Staat, die zu seiner Begrüßung an Bord gekommen waren, durch einen Rundgang auf dem Expeditionsschiff einen Einblick in die Arbeitsgebiete der Expedition zu gewähren. Das Katapultschiff „Schwabenland", das lange Zeit im Südatlantik als Flugzeugstützpunkt Dienst getan hat, erhält seine besondere Eigenart durch die Flugzeugschleudervorrichtung.und die beiden an Bord befindlichen Dornier-Wal-Flugzeuge. Die 36 Meter lange Abschußbahn vermittelt den Flugzeugen schon beim Start eine GeschwindiH- feit von 120 bis 150 Stundenkilometern, [o daß sie auch bei schwerem Seegang starten können. In anschaulichen Erklärungen gab der Expeditionsgeologe Studienreferendar Barkley einen Einblick in sein
ist. Vom 4. Grad West bis zum 15. Grad Ost seien der Expedition nur vier jagdbare Wale ins Blickfeld gekommen. Im übrigen seien Zwergwale weniger selten gewesen. Sehr arm sei dort auch die Vogelwelt. Pinguine und Robben seien so gut wie gar nicht vorhanden. Biologisch habe das Gebiet vollkommen enttäuscht.
Zur Ermittlung der Luftdruckoerhält- nisse, der Temperaturen und des Feuchtigkeitsgehaltes der Luft wurden täglich während der ganzen Fahrt Radio-Sonden-Aufstiege gestartet. Der meteorologische Stab hatte hier ein dankbares Aufgabengebiet, über das Dr. Regula Auskunft erteilte. Der höchste Radio-Sonden-Auf- stieg erreichte eine Höhe von 28 400 Meter. Außerordentlich aufschlußreich waren auch die Erläuterungen des Ozeanographen Paulsen. Er zeigte ein Gerät, dem er den vielsagenden Namen „Nervensäge" beigelegt hatte, und das zu Tiefenmessungen in der Antarktis verwendet wurde. Die Messungen ergaben ausgezeichnetes ozeanographisches Material. Es wurden Tiefen von 3000 bis 12 000 Meter vor dem Schelfeis gemessen. Die Wassertemperaturen sind in der Antarktis nicht besonders unterschiedlich. Die höchste Temperatur, die gemessen wurde, betrug plus 21/2 Grad. Der Geophysiker Geburek äußerte sich über sein Aufgabengebiet, dos in erd- magnetischen Messungen auf dem Eise im erkundeten Gebiet galt. Seine wichtigste Feststellung ist, daß die Ortsmißweisung im erkundeten Gebiet 2j/2 Grad von dem Wert der bisher angenommenen Mißweisung abweicht.
Der Leiter der Expedition, Kapitän Ritscher, nahm schließlich Gelegenheit, seinen Gästen in einem kurzen zusammenfassenden Vortrag über die Ergebnisse der Expedition zu berichten. An Hand von Skizzen erläuterte er die Stellen, an denen von den Flugzeugbesatzungen Haken- kreuzflaggen auf das erkundete Gebiet abgeworfen worden sind. Auf ungefähr 11 Grad West wurde mit den Flügen begonnen, die später nach dem Süden fortgesetzt wurden. Dort stand die Nordwand der Polplatte, deren Höhe mit etwa 4000 m festgestellt wurde. Eine Eishochfläche umgibt wie eine runde bläuliche Wölbung das von der Expedition erkundete Gebiet mit dem aus drei Massiven bestehenden Gebirgsstock. 13 500 Meter Filmstreifen sind die Ergebnisse der Arbeit.
Ministerialdirektor Wohltat, der Beauftragte des Generalfeldmarschalls Göring, dankte dem Leiter der Expedition sowie allen Expedittonsmitgliedern und der Besatzung mit herzlichen Worten
DerDeutscheStudententag1939
Zum Deutschen Studententag 1939, der in der Woche vor Pfingsten, vom 22. bis 27. Mm, i n Würzburg durchgeführt wird, wird eine doppelte Anzahl von Teilnehmern gegenüber dem Vorjahr erwartet. Die ausländischen Studentenverbände, mit denen die Reichsstudentenführung besonders eng zusammenarbeitet, werden wie im Dorjnhre Abordnungen entsenden. Starke Delegationen werden vor allem aus Italien und Japan erwartet. Erstmalig nehmen 200Studenten der Lehrgänge des Langemarck-Studiums teiL Auf der Schlußkundgebung wird Reichsstudentenführer Dr. Scheel die Richtlinien für die künftige Arbeit bekanntgeben Am 23. Mai spricht auf dem Residenzplatz Reichsleiter Alfred Rosenberg. Am 24. Mai findet die Eröffnung des neuen (5.) Reichsberufswettkampfes der deutschen Studenten statt. Dabei wird auch Generalinspekteur Dr.Todt das Wort nehmen. Schließlich sei aus den Veranstaltungen noch die von den Langemarck- studenten am 25. Mai zu gestaltende Werkfeier her-- vorgehoben und endlich die Eröffnung des studentengeschichtlichen Instituts.
Zm Mai wieder Lugendherbergs- sammlung, im übrigen Sammelpause
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1.AUSGEWOGENES VOLLFORMAT 2. TABAK EDELSTER
-W) Alle Vorzüge einer guten Zigarette
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