llr.187 Drittes Blatt
Giehener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)
l2./lZ.AnguftMY
Die Straße als Arbeitsplatz.
Umbau Licher Straße einmal näher betrachtet.
Straßenverbreiterung bedeutet auch immer Arbeit an den Kanalschächten.
(Ausnahmen [5]: Neuner, Gießener Anzeiger.)
W
Die Einwohnerschaft unserer Stadt ist es längst givohnt, daß immer wieder, da und dort, in den E raßen und an den Straßen gebaut wird, daß der B-ruch heißen Teers oder Asphalts (manche Leute v chen es sehr gerne) in der Luft liegt und die 2 erkessel blaue Rauchfahnen durch die Straßen- rane schicken. Meist ist mit solchen Straßenumbau- abeiten eine mehr oder minder heftige Verkehrs- si'rung verbunden, aber auch daran gewöhnt sich jnermann sehr bald. Und für den Krastfahrzeug- vrkehr bedeutet ein Umweg über einige hundert Sseter auch keine Staatsaktion.
. Als Ersatz für die kleine Unannehmlichkeit einer 5 rkehrsstörung gibt es bei einem größeren Stra- ^ßmumbau immer einiges Interessante zu sehen klar zu hören. Bei einigem guten Willen kann man sizar seine Freude an einem solchen Straßenumbau hben: der Teer riecht gut, melodisch-rhythmisch JHgt es, wenn die Pflasterer Mit ihren schweren Kämpfern das Pflaster festigen, schön ist der halb- D isförmige Schwung, in dem das Kleinpflaster pflegt zu werden pflegt, und der Schlag der Masterer auf dem Stein klingt lustig in den Tag.
Alle diese kleinen Vergnügungen konnte man genießen, während die untere Kaiserallee verbreitert wurde und jetzt wiederholt sich das alles (nachdem die Trauer über den Fall der schönen Bäume nahezu verwundern ist) in der Licher Straße.
Wer täglich auf dem Wege zum und vom Dienst die Licher Straße passieren muß, erlebt die ganze Arbeit wie in einem auf Zeitlupe geschalteten Kaleidoskop. Da wurden zuerst die Bürgersteige aufgerissen und schon hier gab es ein interessantes Schauspiel. Eine Maschine, besonders schwer konstruiert mit mehreren mächtigen Grabzähnen bewehrt, riß mühelos das von vielen Füßen und im Laufe von Jahrzehnten festgetretene Erdreich des rechten Bürgersteiges auf, das dann abgetragen wurde und zur Auffüllung an der äußeren Licher Straße verwandt wurde. Am 13. Juli wurde mit dieser Arbeit begonnen, 60 Männer wurden dann im Laufe der nächsten Tage und Wochen eingesetzt und rasch schritt die Arbeit voran. Die Fahrbahn, das Pflaster der Fahrbahn wurde aufgerissen, das Profil für die neue Straßenbreite wurde angelegt, ohne daß dabei dem Vorübergehenden etwas aufgefallen wäre. Der bisher verhältnismäßig hohe Bogen des Profils der Licher Straße wurde abgeflacht und bietet sich schon seit einiger Zeit dem aufmerksamen Auge in neuer Form dar. Das Pflaster wurde der neuen Straßenbreite angepaßt, aber nicht mehr so engfugig verlegt, da es ja nicht mehr als Fahrbahndecke, sondern nur noch als Untergrund zu wirken hat.
Die weiteren technischen Einzelheiten sind auch für den Laien nicht uninteressant: Kleinschlag wurde (und wird noch) in erheblichen Mengen angefahren und zwar in einer Körnung von 20:45 Millimeter der durchschnittlichen Maße des einzelnen Steines. Dieser Kleinschlag (Basalt) bildet die unmittelbare Auflage auf das Pflaster. Mit geschicktem Wurf, mit aller Sicherheit des Gefühls für gleichmäßige Verbreitung werfen die Facharbeiter (meist gelernte Pflasterer) das Material aus. Dann kommt die schwere Straßenwalze und verhilft mit ihrem rollenden Gewicht zu einer ersten Festigkeit. Der Walze folgt bann bald der Wagen mit dem dünnflüssigen Teer. Eine raffinierte Sache übrigens, dieser Teerwagen! Er ist mit einer motorisch betriebenen Saug- und Druckpumpe ausgerüstet und diese Einrichtung gestattet es, daß mit Hilfe von Rohr und Düse der dünne Teer ganz fein verteilt und gleichmäßig auf den Kleinschlag aufgesprüht werden kann. Damit werden die Steine (nach dem Erkalten des Teers) untereinander verbunden. Zum Teil wird der Kleinschlag aber auch schon g e = teert geliefert. Eine Firma in Dillenburg V B. hat dafür eine Spezialanlage. Täglich fahren die Lastkraftwagen der bauausführenden Fttma nach Dillenburg, über- . nehmen den Kleinschlag, von heißem Teer umgeben, unmittelbar aus dieser Spezialanlage und fahren damit nach Gießen, wo das Material — noch warm — aufgebracht wird.
Bei dieser ersten Auflage bleibt es nicht! Es folgt eine Lage, ebenfalls geteerter Schotter, von kleinerem Format des Steins, es folgt, jeweils nachdem wieder gewalzt ist, eine Lage geteerten groben Splitts, und schließlich folgt eine vierte und letzte Schicht eines feineren und ebenfalls geteerten Splitts. Jede dieser Lagen verbindet sich dadurch, daß das Material warm chzw. heiß aufgebracht und bann gewalzt wirb, mit ber vorhergegangenen, so baß das Ergebnis eine
iDie Straßenwalze leistet wichtige Arbeit. Sie sorgt für die gleichmäßige __________ Ebnung der Fahrbahn. ______________
1 i
Der Täter mitten unter uns
Roman von Kurt Riemann
Copyright bg Verlag Oskar Meister, Weröau L Sa.
* 4. Fortsetzung. (Nachdruck verboten!)
6.
MiteinemDiebstahlfängtesan.
Die Perkinssche Villa liegt unweit des Themse- -i-rs in einem geräumigen, dicht bewachsenen Gar-
Eine gewundene Fahrstraße führt darauf zu, cbir sie schlängelt sich abseits von der belebten Ver- i !eÄsstraße und es ist leicht, sie zu übersehen. Meist ?taes sehr still hier.
Noch heute rollen Automobile fast ohne Pause, die etilen schmiedeeisernen Tore öffnen sich in tunen ültänben.
(:rft am späten Nachmittag läßt der Strom der ttruerbefudjer nach.
<m der weiten Halle verabschieden sich soeben die lifcen Gäste mit stummem Händedruck in steifer Herrlichkeit.
.iamtins, der Butler, leitet sie still hinaus und über jeden fürsorglich einen großen Regen- Vm. Es hat begonnen, heftig zu gewittern, denn in Tag war schwül.
?jad) vielem gedämpftem Gespräch, nach vielem Hideschütteln, nach unablässigem Kommen und Iteaen herrscht auf einmal Stille im Hause. Nur ti£ Rollen des Donners dringt dumpf und drohend tsiin die rotite Diele, in der sich die Gestalten der t:e Menschen fast verlieren.
„Äch glaube, der Strom der Beueidsbesucher ist ediich versiegt!" versuchte Holgerson zu scherzen und pirjt sich aufatmtnb in einen Sessel neben dem Ka- trir. der in keinetzn englischen Landhause fehlt. „Ist Idjc höchste Zeit, daß man sich ein wenig frisch frrroen kann! Ich fahre noch heute in die City zu- rck Ihr braucht ja meinen Wagen doch nicht. Euch jf ja jetzt Vaters umfangreicher Fuhrpark zur Lrüüauna samt Sabrer
Asbjörn Holgerson ist ein schöner Mann. Er trägt vollendete Anzüge mit dem Scharm eines Bühnenhelden, sein Lächeln bezaubert von der Leinwand die Frauen und Mädchen in Dörfern und Städten, fein Tenor trifft todsicher ins Herz. Er sieht auch jetzt im Gehrock aus, als wolle er schnurstracks auf die Bühne und warte nur auf fein Stichwort. Daß seine schwedische Zunge immer noch ein etwas burschikoses Englisch spricht, paßt ausgezeichnet zu seiner jungenhaften Art, die allen Frauen so hinreißend erscheint.
Auf keinen Fall fügt sich Asbjörn Holgerson in die Strenge der hohen Halle, in dieses kühle, stille Haus. Er verbirgt auch sein Unbehagen keineswegs, sondern läßt seinem Mißmut durchaus die Zugel
schießen. . . v .
Beherrschung ist das einzige Wort, das ihm fremd ist. Ein Holgerson, ein Liebling des Publikums, hat das seiner Meinung nach nicht nötig, am allerwenigsten aber seiner Frau und der Verwandtschaft gegenüber. , , „
Mrs. Holgerson, im schwarzen hochgeschlossenen Kleid von zarter, fast zerbrechlich wirkender Schönheit, wirft ihrem Gatten einen Blick zu, in dem em stummer Vorwurf fragt. .
„Du willst also nicht hierbleiben? Ist deine Probe so wichtig?"
Ihre Stimme klingt dunkel und müde. Holgerson scheint das nicht zu bemerken.
„Sie geht unter allen Umständen den steifleinenen Besuchern vor, die man hier über sich ergehen lassen muß. Es tut mir wahrhaftig leib, daß ich dieses ganze Theater überhaupt mitgemacht habe! entgegnet er gereizt und gibt sich nicht die geringste Mühe, seinen Verdruß zu verbergen.
„Aber Asbjörn ... bedenke doch bitte den Anlaß!" versuchte seine Frau einzuwerfen, doch er schiebt ihren Einwand mit einer ungeduldigen Geste beiseite. _, , . .. ,
„Anlaß hin, Anlaß her! Ich werde krächzen wie ein Rabe. Aus dem Friedhof war es schauderhaft windig. Ich habe nun einmal etwas gegen Friedhöfe! Ekelhafte Angelegenheit!"
Claire, die kleinere, etwas unscheinbare Claire Perkins, mit den widerspenstigen Haaren und der dicken Hornbrille über der Nase, die sich als Bildhauerin bereits einen Namen in der Hauptstadt gemacht hat, lacht kurz auf.
&
Moderne Technik im Straßenbau. Durch Rohr und Düse wird der Teer auf den Kleinschlag gespritzt.
aus vier Schichten aufgebaute in s i ch geschlossene Fahrbahndecke ist.
Es ist angesichts des geschilderten Vorgangs ohne weiteres klar, daß ein solcher Straßenbau bzw. eine Straßenver- breiterung nicht eine Sache von heute auf morgen sein kann. Die Herstellung der Fahrbahndecke ist ja auch nur ein Teil der Gesamtarbeit. Es galt in der Licher Straße, die Kanalschächte zurückzuverlegen, es galt, die Bürgersteige zu verschmälern, neu mit Platten zu belegen und mit Randsteinen zu fassen.
In der äußeren Straße ist man gegenwärtig dabei, mit schweren Steinen (Grauwacke aus dem Bruch bei Heuchelheim) eine lange Stützmauer für die Verbreiterung der Straße aufzurichten. Seit
nahezu drei Wochen rattert die Maschine, die das Verbindungsmaterial für die Steine mischt, und dieses Rattern wird auch noch für einige Zeit anhalten. Schon ist eindeutig die Form, die Stärke und Länge dieser Mauer zu erkennen, die etwa einen Meter über die Straßenhöhe hinaus empor- geführt wird. In welcher Weise der Radfahrerweg Gießen-^-Steinbach über die Bauabschnitte der Licher Straße geführt wird, darüber berichteten wir bereits bei früherer Gelegenheit. Die Fahrbahndecke der Licher Straße, insbesondere der steilere Teil der Straße von der Kaiserallee bis zur Berg-
' "U
kaserne, wird, wie wir hören, mit einer etwas rauheren oberen Schicht belegt als die Kaiserallee, damit auch im Winter die Straße ohne sonderliche Schwierigkeit mit Pferdefuhrwerken befahren werden kann.
Wenn die gesamte Arbeit keine Unterbrechung zu erfahren braucht, und wenn nicht ungewöhnlich schlechtes Wetter einen Strich durch die Rechnung macht, dann ist zu erwarten, daß die Straße in etwa vier Wochen für den Verkehr freigegeben werden kann. N.
.... ■ -.4
y
Der Teerwagen. Kleine Inspektion des Motors für die Saug- und Druckpumpe.
Genau nach der Schnur werden die Bordsteine der Straße gefetzt.
vor der Entscheidung zu berichten. Die Zulässigkeit des Schulsparens im Rahmen der hierüber ergangenen Erlasse bleibe unberührt.
„Mutter hat einmal davon er3ät)lt, daß ein Bruder von Vater in Schweden lebt", entgegnet Dioian Holgerson. „Ich erinnere mich noch gut daran, denn Mutter war sehr ängstlich darauf bedacht, daß dies Gespräch nicht Vater zu Ohren kam."
„Ich weiß nichts mehr davon", zuckt Claire die Achseln. „Zu mir hat niemals jemand von einem Onkel gesprochen."
„Mutter meinte damals, es habe einstmals einen bösen Streit zwischen den Brüdern gegeben. Warum, wußte sie wohl kaum. Jedenfalls ist nie wieder von dem Onkel in Schweden gesprochen worden, ich habe auch nie wieder daran gedacht... bis jetzt. Mein Gott, ich war ein Kind von sechs, sieben Jahren damals."
„Er wird sich mit ihm verkracht haben, genau wie mit euch!" Holgerson macht eine wegwerfende Handbewegung und legt sich eine dicke Scheibe Lachs auf seine Buttersemmel. „Es hat doch keinen Menschen außer dem Pastor gegeben, der mit dem großmächtigen Sir John Perkins Freundschaft halten konnte. Kein Wunder, wenn er feinen Bruder aus England nach Schweden fortgetrieben hat. Wer nicht nach seiner Pfeife tanzte, mußte eben sehen, was aus ihm wurde."
Das ist Mrs. Holgerson zuviel. Mit einem Ruck steht sie auf.
,Hch verbitte mir deine Reden, Asbjörn!" stößt sie zornig hervor. „Du bist in einem Trauerhause und nicht in irgendeiner deiner ... Gesellschaften!"
„Was gibt es denn hier zu verbitten? Hier spreche ich die Wahrheit!"
„Du hast kein Recht, über den Toten auch nur zu urteilen. Gewiß, wir, seine Stiefkinder, haben nie viel Liebe von ihm erfahren: aber er war ein ganzer Mann, weil er es gelernt hatte, hart und zielsicher zu arbeiten."
„Soll das etwa heißen, daß meine Kunst ...?' braust Holgerson auf.
„Ach — deine Kunst!" wehrt Vivian ab und in ihrer Geste liegt soviel Verachtung, daß Holgerson vor Wut rot anläuft.
„Du kannst fingen, weil dir der liebe Gott zufällig ein paar Stimmbänder gegeben hat, wie er es nur alle hundert Jahre einmal tut. Aber Kunst? Dazu gehört doch ein ganzer Mensch. Ein ganzer Mensch mit einem heißen Herzen. Aber wenn du singst, friert es mich."
(Fortsetzung folgt)
„Haft etwas gegen Friedhöfe? Gut gesagt, Schwager! Bloß ... dich wird man auch nicht auf einem Kornfeld begraben!"
Selbst heute vermag sie mit ihrem Schwager nicht anders zu sprechen als in leichtem Spott, so, als sei es ihr unmöglich, diesen. Mann irgendwie ernst zu nehmen.
„Danke für deinen Hinweis! Ich denke allerdings vorläufig nicht daran, dieser Frage näher zu treten!"
„Danach wird man manchmal nicht gefragt, schöner und vielumschwärmter Herr Schwager. Mancher beißt früher ins Gras, als man denkt. Aber lassen wir das. Ich' habe Hunger. Daran vermag auch der Trauertag nichts zu ändern."
Es erhebt sich kein Widerspruch. Und als hätte Hawkins geahnt, was erwünscht ist, da kommt er auch schon und meldet, daß im großen Jagdzimmer alles gedeckt fei.
„Also gehen wir!" muntert Holgerson auf und erhebt sich, indem er voller Ungeduld auf die Uhr schaut.
Als man sich an den Tisch setzt, fehlt Onkel William, der einzige Bruder des Verstorbenen.
„Mister Perkins bittet um Entschuldigung", erklärt Hawkins würdevoll, „er hat sich auf fein Zimmer zurückgezogen und ißt dort zu Abend. Er sagte, er wäre sehr müde."
Kopfschüttelnd sehen sich die Geschwister an.
„Verstehst du das, Claire?" fragt Mrs. Holgerson, als Hawkins behutsam die Tür hinter sich ins Schloß gezogen hat.
„Nicht ein bißchen verstehe ich. Alles ist mir schleierhaft!" antwortet der Sänger hastig an ihrer Stelle. „Der ganze Onkel ist mir schleierhaft. Ich habe nie gewußt, daß wir überhaupt einen Onkel haben. Weiß der Teufel, weshalb euer Vater ihn uns bisher unterschlagen hat. Eine blödsinnige Art, alles für sich zu behalten!"
Lady Holgerson neigt sich tiefer über ihre Hände.
„Vater, war in manchen Dingen sonderbar", sagt sie leise, „das sttmmt. Aber du haft wohl keinen Anlaß..."
„Ein Geheimniskrämer war er!" unterbricht sie ihr Mann ärgerlich. „Ein Mann, der sich mit seiner Schweigsamkeit wichtig machen wollte, weiter nichts. Es sollten eben alle Leute in ihm so eine Art Halbgott sehen, der höchstens zu Neujahr, Ostern und Pfingsten seinen Mund auftut. Kein Wunder, daß er euch den Bruder verschwiegen hat,"
Bauern!
Grohdeutschland braucht zur Sicherung seiner Freiheit dringend eine Steigerung der Fetterzeugung. Steigert deshalb jetzt beträchtlich den Oel- fruchtanbau, ohne die Viehwirtschaft zu vernachlässigen. Die neuen erhöhten Oelsaatpreise sichern Euch die Wirtschaftlichkeit des Anbaues. Jetzt ist es Zeit, Raps und Rübsen zu bestellen. Laßt Euch dabei vom Reichsnährstand beraten!
Keine Störungen des Schulbetriebes durch außerschulische Veranstaltungen.
Der Reichserziehungsminister bringt einen Runderlaß über Störungen des Schulbetriebes durch Sammlungen und außerschulische Veranstaltungen nachdrücklich in Erinnerung. Er ersucht, in jedem Falle, in dem Wünsche auf Durchführung einer Sammlung, Vertrieb von Zeitschriften oder sonstigen Gegenständen in den Schulen, Veranstaltung von Vorträgen usw. pn die zuständigen Behörden oder an die Schulen herangetragen werden, einen strengen Maßstab anzulegen und sich keinesfalls durch Beeinflussung von irgend einer Seite anders bestimmen zu lassen. In Zweifelsfällen sei ihm


