Ausgabe 
12.1.1939
 
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Vas Echo der römischen Trinksprüche

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sung der chinesischen Angriffe durch das Hochwasser des Gelben Flusses, der durch die starken Schnee­fälle und Regengüsse der letzten Zeit angeschwollen ist, benachteiligt. Weitere Berichte aus chinesischer Quelle behaupten, daß die Gegenoffensive der Chine­sen in Südchina ebenfalls erfolgreich gewesen sei. Den chinesischen Truppen sei es gelungen, den Eisenbahnknotenpunkt Sheklung an der Kanton- Hongkong-Eisenbahn wieder einzunehmen. Eine Be­stätigung liegt bisher nicht vor.

vom Donnerstagmorgen. DerDaily Expreß" stellt fest, die italienischen und englischen Staatsmänner hätten in ihrem Gespräch im Palazzo Venezia den

bei soll es den Chinesen gelungen sein, eine Reihe von den Japanern besetzter Städte zurückzu- erobern. Die Japaner sind bei der Zurückwei-

Semesterbeginn an der Deutschen Universität Prag

Recht auf Arbeit. - Pflicht zur Arbeit

Aufruf des Sozialamtes der Deutschen Arbeitsfront.

Vefnedigung in London.

Abs. London, 12.Januar.

und der asiatische Trieb zu Chaos und Zerstörung. Die nationale Existenz der mitt­leren und kleinen Völker dieses Raumes und damit auch die nationale Existenz des tsche­chischen Volkes hängt davon ob, ob es gelin­gen wird, den jedwedes Eigenleben zerstörenden Bolschewismus von Europa fernzuhalten. Das beut- fche Volk hat diese historische Aufgabe auf sich ge­nommen, uno die Prager Hochschulen sind nichts anderes als Bastionen im geistigen Rin­gen dieser Kräfte. Von dieser Ebene aus reichen wir deutschen Studenten den tschechischen Studenten di- hand'zur Zusammenarbeit. Auf die- fern vorgeschobenen verantwortungsvollen Posten ul es unsere Pflicht, jene politische, wissenschaftliche Kampf- und Arbeitsgemeinschaft zwischen Professo­ren und Studenten zu schaffen, die wir national­sozialistische Hochschule nennen. Jetzt hat uns da s Reich in seinen sicheren Schutz genom­men. Eine größere Zukunft ,steht vor uns Wir aber auf Prager Boden sind die Pioniere und Kün­der jenes größeren Reiches, dem wir unser Leben verschworen haben." . ...

Der Standortführer erklärte sodann, der deutsche Student wisse aus seiner nationalsozialistischen Hal­tung heraus auf die Gefühle eines anderen Volkes Rücksicht zu nehmen. 'Es sei zwar nicht möglich ge­wesen, sämtliche jüdischen Hörer zu Lüsternen, doch werde auch diese Frage in Kürze sachlich und ohne Lärm gelöst sein. Die Juden würden im Lehr­betrieb vorläufig abgesondert werden. Unzu­träglichkeiten seien sofort dem Standortführer zu melden. Der Redner schloß:Wir grüßen den Mann, an den heute Deutsche, wo immer und wann , immer in aller Welt denken, A d o l f H i tl e r, den Führer. Sieg-Heil!" Mit den Liedern der Ratwn fand der Appell seinen Ausklang. In der Tech- i Nischen Hochschule fand der Hochschulappell m glei- t cher Form statt.

rilH verstärken.

Die Chinesen wieder w der Kanton-Hongkong-Eisenbahn?

Hongkong, 12. Jan. (Europapreß.) Die ver- irpifelten Anstrengungen der Chinesen, durch Ge- ° Offensiven das weitere Vordringen der rzcxaner aufzuhalten, scheinen teilweise erfolgreich

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r rsitat zu Prag ourcy oen crpcn ^uurmiuiuppcu, (i dem alle Professoren und die gesamte Hörerschaft i tiilnahmen, eröffnet. Im Carolinum, dessen größter : wum mit Hakenkreuzfahnen und dem Bilde des 1 Mrers geschmückt war, hatten sich der Rektor der i Imiversität, Professor Dr. Otto, die Dekane, der < (nrudozentenführer, der Gaustudentenführer sowie he Ehrengäste, unter ihnen der Vertreter der folger deutschen Gesandtschaft, Legationssekretar '

! traft von Dellmensingen und der Vertre- tc des Führers der deutschen Volksgruppe in der Mecho-Slowakei versammelt. Gaustudentenführer iir. Meckel führte dabei u. a. aus:Das letzte ;rchr hat aller Welt bewiesen, daß es nur ein Deutschland gibt, das Deutschland Goethes und tiolf Hitlers. Es gibt daher auch nur eine d- utsche Wissenschaft und auch nur eine beutfdje Hochschule, die das Recht hat, sich bmtsche Hochschule zu nennen, die nationalso- zaristische Hochschule. Unsere erste Aufgabe nufjte es daher sein, unsere Hochschulen von jenen Q. ementen zu säubern, für die es an deutschen Höch­st, ulen keinen Platz mehr geben kann. Die Juden Md eine Handvoll ihrer Knechte mutzten ver- shwinden Jetzt kann der Aufbau der deutschen nitionalsozialistischen Hochschulen in Prag und

' Srünn beginnen. Sie sind uns, dem deutschen Volke, Md der europäischen 'Kulturwelt erhalten geblieben, (sie sind heute nicht mehr, wie in den letzten zwan-

i in Jahren, dem Kräftespiel der Innenpolitik dieses Maates, d. h. einem jüdisch-freimaurerischen Jntn-

ns viel ausgesetzt, sondern ihre Existenz erscheint cirantiert weil es eine Ehrenpflicht des gesamten d. utschen Volkes ist, seine älteste H ochs ch u l e >n erhalten. Wir stehen auf dem Boden der ajeften deutschen Universität, die in einem iahr- h-ndertelangen Kampfe gemeinsam mit Men den g, samten Südosten für die europäische Kultur eobert und gegen die zerstörenden Machte des Listens mit Erfolg behauptet hat. Der Kampf ist n cht zu Ende. Die Hauptlast lag immer auf deut-

sich nicht feder durch Selbsterziehung restlos in die Leistungsgemeinschaft einordnet.

Es ist selbstverständlich, daß von den schaffenden Volksgenossen nicht eine Arbeitsleistung verlangt wird, der er nicht gewachsen ist und durch die er einen Nachteil erleidet Die Treuepflicht erfordert aber, daß sich der schaffende Volksgenosse xn jedem Fall mit seiner ganzen Äraift an jeder Stelle zur Verfügung stell und sich regelmäßig daraufhin überprüft, <ob er ma)t gelegentlich durch eine selbsteingelegte. Feierschicht gegen den Gedanken der Leistungsgemelnschaft ver­stößt. Nur dann kann die Gemeinschaft gedeihen, der unsere Arbeit letzten Endes gilt, die deutsche Volksgemeinschaft.

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und LeifiimgSsteWrma.

Die sozialpolitische Jugendarbeit.

München, 11. Jan. (DNB.) Auf der Mün­chener Reichstagung des Sozialen Amtes der Reichsjugendführung gab Obergebietsfuhrer Ax° mann die llÜchttinien für die sozialpolitische Jugendarbeit des neuen Jahres bekannt. Die Sozialarbeit mit ihren fünf Abschnitten Rechft Beruf Land, Kommunalarbeit und Hauswirtschaft werde unlöslich mit dem Wirken der Hitler- Jugend verbunden bleiben. Zur Mitarbeit der Jugend an der Durchführung des Jugend- s ch u tz g e f e tz e s trete im neuen Jahr der Einsatz für die Neugestaltung des Jugendstraf­rechts, das im Zuge der Reform des achve­rneinen Strafrechts bereits in Angriff genommen

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In-, und fein Gewicht notfalls wieder auf der Seite des Friedens einsetzen werde. Die Italiener würden da-

gangen Horizont abgetaftet und seien da­bei kurz mit den meisten Fragen von beiderseitigem Interesse in Berührung gekommen. Bei den gesell­schaftlichen Ereignissen des Mittwochabend hätten | sich der Duce und Chamberlain wiederholt zu einer i sehr freundschaftlichen, gemütlichen Unterhaltung zu-1 rückziehen können. Der in Rom weilende diploma-1 tische Korrespondent desDaily Telegraph" gibt ,zu verstehen, daß der Duce den Beitrag, den Italien dafür erwarte, daß es den Status quo anerkenne, bisher noch nicht umriffen habe. Auch die Spanien­frage fei tabu gewesen, wohl deshalb, weil Musso­lini der Auffassung sei, daß sie sich durch den Krieg vonselberlösen werde. Times stellt fest, von der Unterredung selbst könne man wenig sagen. Beide Seiten hätten wohl frei und offen alle Ange- gelegenheiten der Erhaltung des Friedens besprochen und die beiden britischen Staatsmänner seien glück­lich gewesen, Mussolinis wiederholte Erklärungen zu hören, daß er aus jedem Grunde Frieden wünsche itnh fein fflpmirht nntfaffe» wieder auf der Seite de;

Berlin, 11. Jan. (DNB) Das Sozialamt d.er Deutschen A r b e i t s f r o n t hat folgeren Aufruf an die schaffenden Deutschen in den Betrie­ben erlassen: , . . .

fiünf Jahre nach der Machtübernahme kannte der 6übrer dem deutschen Volke verkünden, baß das l id) t auf Arbeit ficheraestellt ist Dank der irrbeitsenergien der nationalsozialistischen Lewe r>.cgung ist in Deutschland das Gespenst der Ar- hi^Iofigteit für alle Zeiten gebannt, ^der arbeits- sahiHe schaffende Volksgenosse hat entsprech end einem Leistungseinsatz einen \ lÄe- ,«en Arbeitsplatz und eine ^an^.

t«ung. Mag der Lohn IN manchen Wirftchafts zweigen den Wünschen des einzelnen noch nicht ganz entsprechen, so kann doch jeder befriedigt m dem 0.efühl arbeiten, daß im Gegensatz zu den Gescheh rissen in den anderen Staaten der Welt Entlassun- (2n, verbunden mit Arbeitslosigkeit sowie leidige Kurzarbeit und Feierschichten das Arbeltselnkom- men nicht schmälern. Durch die aktive Politlk der Qbeits- und Wirtschaftsführung stt d e r deutsche Arbeiter krisenfest. Das Arbeitseinkommen it stabil, und eine Unsicherheit und Schwankung les Arbeitseinkommens besteht nicht.

Die Weiterführung und endgültige Sicherstellung k«s wirtschaftlichen Wohlergehens aller Beoolke- ^lngsschichten ist aber nur möglich bei einer Stei- ;.<runq und Verbesserung der Ar- i'eitsergiedigkeit, sie ist darum oberstes Mot. Der Gedanke der L e i ft u n g erfordert den Sinsatz jeder Arbeitskraft am wirkungsvollsten Ar­beitsplatz. Arbeit ist Dienst am Volk und Hingabe en das Ganze. Man kann aber keine äo$ftlMftun. m der Produktion erwarten und keinen Betrieb Mm höchsten Leistungseinsatz heranziehen, so lange

Sln aut unterrichteter Quelle verlautet, daß Eng- Imibs politische Kreise s e h r b e f r i e d i g t von dem ii herlgen Verlauf der Begegnung m Rom feien. «D iffolini habe sich Chamberlain gegenüber als 4ihr umgänglich erwiesen und, was m eng- lifijen Augen noch mehr zählt, k e!im e r l,e x ulti» nvtive Forderungen gestellt. Er soll immer lieber den englischen Staatsmännern emphatisch hme FriedenswÜchche versichert haben Besonders Uenebm in der Ansprache Chamberlains sei in S-m die beziehungsreiche Wendung hinsichtlich des ii lieniscken Imperiums und die Anwendung des Saifert tel5 von Aethiopien für den italienischen Kia aufgefallen. Der in dem englifch-italienischen £ttcrabfornmen von 1938 festgelegte und am Mitt- vvch durch die beiderseitigen Militärattaches t London dzw. in Rom erfolgte Austausch r ilitärisch er Informationen ist gemäß Lin Abkommen für diejenigen Gebietsteile vorge- fnen, bei denen sich englische und italiemsche Jn- i' Alaq^ikn^[0'? 2Iufmä^^ung des Romdesuches, bei anerkennen, daß es ohne Ehamberlain bis jetzt

mvck a^e dämpfte Kommentare zu den vielleicht zu keinem italieniich-britrschen Abkommen k-unkettansprachen Chamberlains und Mussolinis gekommen wäre.

fid die Merkmale der bisher vorliegenden Presse -----

lerttrtae Flamme, die bereits über bk Bereinigten zu fein. An der Front Les Gelben Flusses Slllaten hinwegzöge, noch weiter anfachen. Die Rede warf das chinesische Oberkommando 60 000 Mann. D.(1g rief wegen seiner offenen Darlegung der Ras- frischer Truppen gegen die japanischen Linien^Da-1 herrage lebhafte Aufregung bervor. Der als deutsch­es dlich bekannte Senator King wollte Zoll das Wrt verbieten, erklärte jedoch, daß ihm zahlreiche

che Freunde geschrieben hätten, die Ernennung Funkfurts würde den Antisemitismus in Arne-

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