Ausgabe 
11.4.1939
 
Einzelbild herunterladen

Toren.

Handball während der Osterseiertage

(2:3)

(8.6)

'W Haas Fritsche

js Ste-inberg:

Immer noch Mnlerspm

2:5

rigkeiten.

Sprunglauf.

schäften Linden mit 5:1

TV. Holzheim SpV. 98 Darmstadt 4:7 TV. Holzheim TV. Londorf 11:2 (8:1) TV. Hochelheim TV. Dutenhofen 17:13

im ge-

3:2

9:2

3:1

2:2

1:0

Mer des " Wieder.

(Rodheim) gezwungen steht, einen Elfmeter zu ver­hängen. Fett ist zur Stelle und dem Torhüter der Gästemannschaft bleibt es nur vorbehalten, den placiert geschossenen Ball aus dem Retz zu holen. Watzenborn-Steinberg führt 1:0!

Die Gäste sind wieder leicht im Angriff, im Felde spielen sie sehr schön, aber die Angriffe des ein­heimischen Sturmes sind immer gefährlicher. Kurz hintereinander gibt es zwei Ecken für die Gäste. Happel, der sich in blendender Form befand, war anscheinend heute unschlagbar. Aber er muh schließ­lich doch einen Erfolg der Gegner zulasten, als Steinmeyer aus etwa 16 bis 20 Meter schießt, Mit­telstürmer Waigand wunderbar täuscht und den Ball in seiner alten Richtung über die Torlinie laufen läßt. Bei diesem Stande blieb es denn auch bis zur Pause.

Auch nach dem Wechsel hatten sich die Gäste schnel­ler gefunden und trugen einige gefährliche Angriffe vor. Dann aber wendete sich das Spielgeschehen. Die Teutonen drücken auf das Tempo und der Sturm findet sich immer mehr. Däublin, auf halblinks lau­fend, schießt aus ziemlicher Entfernung in die äußerste obere rechte Ecke zum 2. Treffer ein. Rach kaum 5 Minuten fängt Mittelstürmer Hch. Schäfer einen Schuß der Gästeverteidigung ab, läuft noch einige Schritte und lenkt dann an Bergmann vorbei zum 3. Tore ein. Das ist den Gästen zuviel! Sie legen jetzt ein noch stärkeres Tempo vor, setzen sich für einige Minuten im Strafraum der Teutonen fest, aber Happel stand immer an der richtigen Stelle. Dann berührt Fett im Fallen den Ball mit der Hand und der Schiedsrichter deutet auf die Elfmeter­marke. Maier, der repräsentative Mittelläufer der Gäste, schießt den Ball, aber Happel hält ihn vor­erst. Der Ball war jedoch mit Wucht geschossen, so daß er von Happel adspvang. Gegen den Nachschuß von Maier war er machtlos. 3:21 Dann liegen aber die Teutonen in stetem Angriff und ein von Däub­lin von ganz links geschossener Ball landet wiederum im Tor der Gastmannschaft. Eine Viertelstunde vor Schluß kommt der Ball zu Buß, gegen dessen Flach­schuß wiederum Bergmann keine Chance zum Ein­greifen mehr hatte. Die Teutonen führen nun 5:2 und in den restlichen Spielminuten läßt das Tempo auf beiden Seiten etwas nach. Die Gäste aus Ha­nau hinterließen infolge ihrer fairen Spielweise den

Der Sprunglauf der polnischen Osterschiwett- kümpfe konnte ebenfalls nicht auf der vorgesehenen Anlage durchgeführt werden, so daß auf einer im­provisierten Schanze gesprungen wurde. Der Oberst­dorfer Sepp Weiler errang seinen größten Er­folg, indem er den Polen Jan Kula, der vor zwei Wochen Weltmeister Bradl im Schwarzwald be­siegen konnte, auf den zweiten Platz verwies. Ent­scheidend war der zweite Durchgang, in dem Weiler mit 48,5 Meter den weitesten Sprung überhaupt

Noch punkteip.eie in Hessen.

Im Gau Hessen waren auch die Ostertage nicht frei von Punktespielen der Gauliga. Der Spieloer- ein Kassel schlug Kurhessen Kassel mit 3:1 und sicherte sich damit endgültig den vierten Tabellen­platz, während der VfB. Groß-Auheim durch einen 5:1-Sieg über die absteigende Wachcnbuchener Elf auf den fünften Rang kam. Es steht nun noch der Kasseler Lokalkampf zwischen BC. Sport und Kur­hessen aus. ,

Meister Kassel 03 trug bereits am Samstag ein Freundschaftsspiel gegen die in der Bezirksklasse führende Kasseler Tura aus und siegte mit 5:2. Der VfB. Friedberg mußte gegen Westende Harnborn

- daß alle ^'Wehrab, Zusammen-

Mannschaft gewonnen. Zäh war das Ringen, un­ermüdlich die Arbeit zur Heranbildung der Einheit. Neben dem herzlichen Glückwunsch für die große Leistung verbinden wir gleichzeitig den Wunsch, daß es Hörnsheim gelingen möge, sich auch bei den kommenden Kümpfen zu behaupten.

Freundschaftsspiele.

Um für die kommenden großen Aufgaben gerüstet zu sein, ist es erforderlich, eine möglichst kampf­starke Kreisauswahl-Elf zusammenzustellen. Zum Zwecke der Sichtung der Spitzenspieler war am Karfreitag in Katzenfurt eine Auswahl des Dillkreises verstärkt durch zwei Spieler des Tv. Garbenheim gegen eine Mannschaft des To. Garbenheim angetreten. Die Erwartungen der Kreisspielleitung wurden bei weitem nicht erfüllt. Die Kombination tonnte nur selten gefallen, ihre Spielweise war zu primitiv, als daß man sie zu größeren Aufgaben heranziehen könnte. Das magere Unentschieden von 10:10, erzielt gegen die ersatzge- dafür.

schwächte Platzmannschaft, ist der beste Beweis Der Spielbetrieb an den beiden Feiertagen war nicht allzu umfangreich. Es gab zwar eine Reihe interessanter und spannender Freundschaftskämpfe; die rein sportliche Auswertung war aber nur ge­ring. Immerhin ist bemerkenswert, daß nunmehr endlich auch der Staffelsieger der Staffel V der Be- zirksklasse' feststeht. Damit steht also dem Beginn der Aufstiegspiele zur höchsten Klasse nichts mehr im Wege.

Tv. kahenfurl Tv. Hörnsheim 5:6 (2:3).

Bis kurz vor Schluß noch stand der Kampf un­entschieden 5:5. Erst im Endspurt, wo die Mann­schaft nochmals alle Register ihres zweifellos gro­ßen Könnens zog, gelang es das siegbringende Tor zu erzielen und damit die Meisterschaft sicherzu­stellen.

Es war ein herrlicher Kampf, den sich beide Gegner lieferten. Anständig und ritterlich wurde auf beiden Seiten gekämpft'und die zahlreichen Zu­schauer hatten ihre Helle Freude an dem ausge­zeichneten Können der Spieler.

Mit Hörnsheim hat ohne Zweifel die beständigste

stand. Haslinger belegte den vierten Platz, Gstrein stürzte bei beiden Sprüngen.

3fnnctvein fdm>i rd*er Odiimeiffer.

Zm kleinen Walsertal wurde an den Ostertagen die schwäbische Schi-Meisterschaft in dep alpinen Kombination entschieden. Bei ausgezeichneter Betei­ligung gab es spannende Kämpfe, die bei den Män­nern Weltmeister Josef Je nne wein (Sonthofen) klar in Front sahen. Jennewein siegte im Absahrts- lauf mit 4:13,4 Min. vor seinem Kameraden Albert Pleiffer (Sonthofen) und dem Pfrontener Gottlieb Mayr, die 4:18,2 bzw. 4:34,4 Minuten benötig­ten. Beim Torlauf war Jennewein im ersten Durch­gang mit 1:03,4 der Schnellste. Im zweiten Durch­gang kam er dann auf 1:05,1 und wurde somit auch Torlaufsieger mit der Gesamtnote von 128,5 vor Pfeiffer, der im zweiten Durchgang sogar eine Se­kunde schneller als Jennewein war. Die Kombina­tion war Jennewein sicher.

Bei den Frauen holte sich die Einheimische Tmi Ritsch (Schiklub Klein-Walsertal) den Titel in der Abfahrt, während im Torlauf Gisela Dünsser (Oberst­dorf) erfolgreich war. Ritsch wurde hier mit einer wesentlich schlechteren Zeit Zweite, sodaß Gisela Dünsser auch die Kombination gewann._______

In Holzheim herrschte auch diesmal wieder Hoch­betrieb. Die Verpflichtung der beiden Mannschaften bewies wieder einmal mehr, wie groß das Inter­esse ist und zu welchen Leistungen sich der Bezirks- klasse-Neuling aufraffen kann. Darmstadt ist als spielstarke Einheit bekannt. Wenn trotzdem kein großer Unterschied zutage trat, so beweist dies mehr als deutlich, wie stark heute Holzheim ist.

Londorf war dem Ansturm der Platzbesitzer nicht ganz gewachsen, wiewohl die Elf über ein ausge­zeichnetes Können verfügt. Versteht es erst einmal, feinen Sturm aus allen Lagen schießen zu lassen, werden sicherlich bald andere Ergebnisse auch gegen gute Mannschaften Zustandekommen. Was in beiden Fällen herausgehoben werden muß, ist die anständige Spielweise aller Mannschaften.

Dutenhofen hatte nicht seine stärkste Elf zur Stelle und mußte sich deshalb mit einer Niederlage zufrieden geben. Die Platzbesitzer waren auch dies­mal wieder in hervorragender Verfassung und vor allem der Sturm so hervorragend, daß die geg­nerische Hintermannschaft die ersatzgeschwächt war einfach nicht mehr mithalten konnte. Auch hier war der grundanständige Kampf von vielen Zuschauern besucht.

Gau Südwest.

Eintracht Frankfurt Rapid Wien......

Borussia Neunkirchen Eintr. Braunschweig FC. 09 Sprendlingen SV. Feuerbach . . . Wormatia Worms VfB. Leipzig......

FV. Saarbrücken Neumeyer Nürnberg . .

Gau Bayern.

BC. Augsburg Blau-Weiß Berlin.....

FC. Bayern Hof FV. Zuffenhausen Damm-Aschaffenburg SSV. Troisdorf . .

0:3

2:3

2:4

Deutsche Siege in Zakopane.

Abfahrlslauf.

Innerhalb einer Woche hatten Sonne und Föhn von der Schneelage in der Hohen^Tatra, die zwei Meter Mächtigkeit aufwies, soviel weggeschmolzen, daß der Abfahrtslauf der internationalen Öfter» Schiwettkämpfe in Zakopane auf einer Notstrecke ausgefahren werden muhte. Josef G st r e i n führte lange Zeit, wurde aber vom Vorletzten, dem Polen Panek, um eine halbe Sekunde geschlagen. Die 3 Kilometer lange Strecke, die 700 Meter Höhen­unterschied aufwies, hatte technisch wenig Schwie-

Fett Junker Happel

Feiertage im Zeichen der Freundschaftsspiele.

Gau Hessen.

Rugby: Frankfurt Paris 8:3.

Die berühmte französische Rugby-Mannschaft von Red Star Olympique Paris gab am Ostersonntag am Riederwald ein Gastspiel bei der Frankfurter Eintracht. Da es sich um ein Vorspiel zu dem Fuß­ballkampf Eintracht Frankfurt Rapid Wien han­delte, waren einige tausend Zuschauer anwesend, die einen schönen Kampf und einen unerwarteten Sieg der Frankfurter mit 8:3 (5:3) erlebten. Im ver­gangenen Jahre weilte die Eintracht, der Südwest- Meister im Rugby, an den Osterfeiertagen in der französischen Hauptstadt und wurde dort mit 18:6 geschlagen. Um so erreulicher kam diesmal der Sieg der Mainstädter. Die Gäste zeigten wohl ein gutes Spiel der Dreiviertelreihe, konnten sich aber nicht recht entfalten. Bester Mann war der Linksaußen der Dreiviertelreihe Frick, der auch den einzigen Versuch der Franzose legte. Die Eintricht hatte ihre besten Kräfte im Angriff, der unermüdlich kämpfte.

Harter Kampf um den Aufstieg.

Sportfreunde Wehlar I Lollar I 2:1 (1:1).

Bei herrlichem Wetter und in zuversichtlicher Stimmung begleitete eine große Anzahl Fußball­anhänger die Lollarer 1. Elf nach Wetzlar zum Aufstiegsspiel. Wie groß war jedoch die Ent­täuschung, die die Anhänger sowohl wie die Mann­schaft selber hinnehmen mußte. Die Lollarer Elf konnte zwar in der ersten Halbzeit nicht zufrieden­stellen und zeigte ein sehr zerfahrenes Spiel. Außer der Verteidigung vermißte man in den anderen Reihen jeglichen Zusammenhang. Der Kampf hätte bis zur Pause schon entschieden sein können. Auf der anderen Seite wurden die Lollarer durch die schiedsrichterlichen Entscheidungen stark benach­teiligt. Der Kampf nahm immer härtere Formen an. In der vorgesehenen Aufstellung wurde mit K. Ziegler; Ad. Ziegler, Geißler; Hörstel, Klinkel, Ru­dolf; Hch. Ziegler, W. Ziegler, Gabriel, Walter, Haas das Spiel durchgeführt.

Lollar hatte Anstoß, jedoch die Vorlage war gleich zu steil und Wetzlar konnte mühelos klären. Beide Gegner waren reichlich nervös. Wetzlar spielte immer hoch und Lollar machte es nicht viel besser und ließ sich das hohe Spiel aufbrängen^ Die Lollarer Läuferreihe verfiel in den alten Fehler und hielt sich wieder zu weit hinten auf. Dies ver­half auch Wetzlar zum ersten Erfolg. Der Ball wurde vom rechten Läufer verfehlt und für den linken Flügel war es dann noch ein leichtes, die Verteidigung zu überspielen. Wetzlar konnte über­raschend in Führung gehen. Lollar drängte jetzt stark. Aber erst zehn Minuten später konnte W. Ziegler mit großem Mühe, aber sehr geschickt, den Ball über einen Verteidiger hinweg ins leere Tor befördern. Trotz größter Anstrengung beider Geg­ner blieb es bis zur Pause beim 1:1.

Nach dem Wechsel hoffte man nun, ein schöneres Spiel zu sehen, jedoch das Gegenteil trat ein. Wetz­lars harter Einsatz konnte sich unbehindert durch­setzen. Zudem war ein Tor für Lollar nicht aner­kannt. Ein von rechts geflankter Ball landete an der inneren Torlatte und prallte sofort an die gegenüberliegende, dann köpfte ihn ein Spieler an die oberen Tormaschen. Ein hinzugeeilter Wetzlarer Verteidiger nahm den Ball mit der Brust und be­förderte ihn aus dem Tor ins Spielfeld. Statt einem Torentscheid ging das Spiel ruhig weiter. Wenig später wurde Gabriel von einem anderen Spieler im Strafraum sehr unsanft gelegt. Die Strafe blieb aus. Eine harte Elfmeter-Entscheidung brachte für Wetzlar dann den Sieg.

He Teutonen mußten Schmidt und Lang Sturm ersetzen, ferner für Naumann und den pcirten Schmandt Ersatz einstellen. Die eingesetzten :p3e(er Schäfer und Junker, Nachwuchsspieler der iltonen, spielten bisher in der 2. Elf und fugten ih auch.gestern sehr gut ein. Der Rechtsaußen hnrum Spielte gestern zum ersten Male m der fum Mannschaft. Auf dem Posten von Heinrich d-manöt stand gestern Heinzemann, der zum ersten !c'e für die Farben der Teutonen spielte. Er ist der 1. Mannschaft des Altmeisters Spielverem

Doktor so ein pc- I verseht- erum unö - mfl", in Ordnuni mal niemand V

ft.

lAfoi.

Wotou «tt Erzeug öetr^

unb k°n> NhüUs.

besten Eindruck.

Vor diesem Spiel standen sich die Jugendmann- von Watzenborn-Steinberg und Großen- gegenüber. Die eifrigen Teutonen siegten

Schäfer Hch. Däublin Wehrum Hedrich Heinzemann

front

Berlin.

stAusivahi -tlpzig un! esmal übk i jjambuii e-Leipzig )aft fteatft hatten, er» it über 15 Hamburg, v. 1. Leip 5 Punkt«, iutner m en vor bm lien (111,1). istädtekamf lenhalle btt legeben, das i neun

er Stell«

(§ni inenlal - reifen

Qualität - Fortfehritt -Wirtschaftlichkeit!

)flerprtii

e KarlsHsn dem Öfter- den W hatten bii

die Iota1 so daß sitz

üart in |eii I r über M : durch > )r am SW fen Sprung r des El!»' Raubrilui rj/en M rd Mrig: ityctvb fr cfchüitem: .

gebiüh m Besitz bi1 (em Ach ' n Hai W ial auch D

Sie mar b' fi«r* och den > Amtsk^

Mutter, gsift*«*

1 tw E

>*> 'ffiirfh«*

X W*.

(f.

üusspr^G: -S-

VfB. Groß-Auheim Kewa Wachenbuchen . . 5:0

SpV. Kassel Kurhessen Kassel......... 3:1

VfB. Friedberg Westende Hamborn..... 0:4

Rb. 05 Bad Homburg Reichsb. Frankfurt . . 1:3

Hessen Hersfeld Westende Hamborn..... 5:4

Teut. Watzenborn-Steinberg Dunlop Hanau 5 2 SC. 03 Kassel Tura Kassel........... 5:2

Schwarz-Weiß Zennern BC. Sport Kassel .

Heinnch-Adolph-Gedächtnislauf.

Meister Cranz unter den Letzten.

Daß der deutsche Meister Rudi Cranz beim Ab« fahrtslauf an der Hampelbaude nur den 27. Platz belegte und damit unter den Letzten rangierte, war die 'große Ueberroschung bei den Osterschiwettkämp« fen im Riesengebirge. Sieger wurde der Dresdner Fricke. Im Torlauf siegte Rudi Cranz.vor seinem Bruder Harro und sicherte sich damit in der Kom­bination wenigstens noch einen siebten Platz. Fricke hielt hier nicht ganz Schritt mit denCränzen", so daß Harro doch noch den Mehrkampf gewann. Bei den Frauen kam Christel Cranz zu einem drei­fachen Sieg

Nach der überraschenden Abfahrtsniederlage durch Werner Fricke (Luftwaffe Dresden) auf der Hampel­baude mußten sich Rudi und Harro Cranz auf dem Reifträger im Schlußwettbewerb der Heinrich- Adolph-Gedächtniswettbewerbe die zweite Nieder­lage ihrer Schlesienreise gefallen lassen. Im Ab- fayrtslauf des Schlußwettbewerbs lief Berti Brod­ler (---Sportgemeinschaft Riesengebirge), der Sie­ger der Klasse 3, mit 1:50,8 Min., die weitaus beste Zeit. Rudi Cranz gewann in der Klasse 1 in 1:53,1 Min. vor Fricke 1:58 und Harro Cranz 2:13,1 Min. Christel Cranz war mit 2:09,7 Min. nicht zu schlagen. Juliane Wünsche (Harrachsdorf) belegte mit 3:34,4 den zweiten Platz.

Torlauf unter Sternenhimmel.

Am Ostersonntag wurde zum ersten Male in Schlesien ein Nacht-Torlauf durchgeführt. Es war ein eigenartiges Bild, als die 50 Teilnehmer in der sternenklaren Nacht über die von Tiefstrah­lern beleuchtete Strecke an der Hampelbaude schossen. Rudi'Cranz siegte in 48,6 Sekunden vor seinem Bruder Harro, der 51,2 benötigte. Bei den Frauen war Christel Cranz in 62,4 Sek. die Schnellste. Ruth Eichmann (Arnau) wurde in 67,8 Sek. Zweite.

Weltmeister Bradl siegte in Beit im Winkl.

Das schisportliche Ereignis am Ostersonntag in Oberbayern bildete das große Schispringen des WSV. Reit im Winkl, das nocheinmal eine Anzahl unserer besten Springer im Kampf zusammenführte. Bei verkürztem Anlauf konnte zwar der Schanzen­rekord von 65 Meter nicht mehr erreicht werden, doch sah man schone Sprünge. Sieger wurde unser Weltmeister Josef Bradl, der in sicherer und sau­berer Haltung zweimal 57 Meter durchstand. Toni Eisgruber kam ihm am nächsten, dagegen anaren der Einheimische Franz Haselberger und der Nor­weger Randmond Sörensen nicht ganz auf dem Posten 1700 Zuschauer waren von den gezeigten Leistungen begeistert.

Ofterfpringen in Schreiberhau.

Sicherer Sieger des von 41 Mann bestrittenen Osterschispringens auf der Himmelsgrundschanze bei Schreiberhau wurde Hans Lahr von der ---Sport­gemeinschaft Riesengebirge, der seinen Kameraden Willi. Hollmann sicher auf den zweiten Platz ver- : wies. Lahr sprang auf der Schanze, deren Anlauf nur zur Hälfte freigegeben war, mit 54 Meter die größte Weite. Die 'drittbeste Wertung erzielte der I Jugendliche Riedel (Polaun), der zweimal 52 Meter 1 stand.

VfB.-B. I - Union Biederrad I 3:4 (1:4).

iktt herrlichem Frühjahrswetter standen sich auf : len Waldsportplatz die beiden genannten Mann- lirten im Freundschaftskampf gegenüber. Die gölte konnten überzeugen und siegten durchaus ver- )ie t. Flach wanderte der Ball von Mann zu ih in, das Stellungsspiel war ganz ausgezeichnet. In der Technik waren die Gäste den Grünweißen ibdegen. Die Platzbesitzer hatten gegen diesen teilen Gegner einen schweren Stand. Dem Schieds- icher Nesseldreher (Heuchelheim) stellten sich ölende Mannschaften:

ü i eberr ab : Gaß, Pflug, Wolf, Krock, Pohan, J-ifoer, Siebert, Herrmann, ©umbmann, Krebs, Mer;

Ü f B. - R.: Gottschalk, Qeutheuser L, Minder, Stebach, Thron, Kramer, Schlitz, Kraft, Godglück, )tU Frei.

Sie Gäste hatten Anstoß und kamen bis vor das loi der Grünweißen, wo Leutheuser mit weitem oft ag klärte. Vorerst sah man verteiltes Spiel, doch ijsidas Spiel der Gäste besser. Ueberraschend kamen lielIrünweißen nach zehn Minuten zum ersten Tor. M erhielt eine schone Vorlage, lief nach innen iji) schoß aus spitzem Winkel unhaltbar ein. Dieser Er'nlg gab den Grünweißen mehr Antrieb, und sie teb.rrfd)ten eine Zeitlang das Feld. Dann waren es

Gäste, die sich immer wieder frei machten und ;es:hrliche Situationen vor dem Tor der Grun- oeßen schufen. Aber nur einige Ecken waren die In beute dieser Angriffe, die abgewehrt werden lernten. Beide Parteien hatten mehrmals Gelegen- jei Torschüsse anzubringen, aber die Torwächter seien nicht zu schlagen. In der 35. Minute schoß tzrvs aus dem Hinterhalt, und Gottschalk mußte )C! Ball passieren lassen. Noch einmal schoß Gumd- nnn an die Latte, dann pfiff der Schiedsrichter tai Pause. ...

pun drehten die Gäste mächtig auf, die Laufer- lils schwamm bedenklich,' dadurch hatten die Gäste i|(t vom Spiel und zeigten wunderbare Kombi- Wonen. Die Hintermannschaft der Grünweißen schwer zu kämpfen und wurde überlastet. fW Freistoß, knapp an der Strafraumlinie, schoß sZsvg wuchtig unter die Latte. Die Gäste erzielten itoöt einige Ecken, die aber nichts einbrachten. Im Bcicnangriff konnte Pflug den Ball nur noch im Co mit der Hand abwehren, den Elfmeter ver- fowbelte Kramer mit ungeheurer Wucht. Noch »den 18 Minuten zu spielen, und der Druck der Bälle wurde stärker. Eine schlechte Abwehr nutzte Qeaecr geschickt aus, und langsam rollte der Ball in Gottschalks Gehäuse. Wenige Minuten später M ©umbmann, der gefährlichste Stürmer, den »eiten Treffer. Die Zuschauer verließen schon die fcüjoüne, als es Heß Vorbehalten blieb, auf Vorlage bar rechts den dritten Gegentreffer anzubringen.

VfB.-R. II. Heuchelheim I. 8:0 (5 :0).

ittinen hohen Sieg landete die Reserve gegen die rmß nicht schlechte Els von Heuchelheim. Die Gäste men gegen die in guter Fahrt befindlichen Grün- Lt ßen'nicht auf und mußten eine hohe Niederlage Biniecfen.

,Teutonia" Watzenborn-Steinberg gdgenDunlop" Hanau 5:2 (1:4).

Freundschastskämpse aus heimischen Fußballseidern

Teutonia" siegt! - DfS.-R. nur knapp unterlegen.

[ 'friß Begegnung hatte in der näheren und wei- In Umgebung von Watzenborn-Steinberg Anklang nden. Es umsäumten bei Spielbeginn etwa 1000 chauer das Spielfeld. Bei diesem Spiel galt es, Können des Bezirksklassenmeisters Watzenborn- -nberg mit dem eines Gauligisten zu vergleichen, rn hatte mitDunlop" Hanau keinen schlechten iff getan. Was die Mannschaft im Feldspiel äe, 'war vollendetes Fußballspiel, lediglich im irm haperte es. Daß die Vertreter der ©auliga es Spiel gegen dieTeutonen" nicht auf die Mte Schulter genommen hatten, zeigte die Mann- Isaufstellung. Die Mannschaft trat komplett an auf den in Wachenbuchen verletzten Mittel- uner Eppelein, für den Waigand den Sturm rte.

inau : Bergmann

Schlett Michel

Roth Maier Puth

Lause Steinmeyer Waigand Gruner Dornhecker

i'.el gekommen.

Der Spielverlauf.

2 unlop Hanau hat Platzwahl und wählt den deuten Wind als Bundesgenossen, der ihnen auch i ven ersten 10 Minuten zu einer Feldüberlegen- iti: verhilft, zumal das Zuspiel auch schon von der »s«n Minute an hervorragend ist. Bei etwas mehr lu'chschlagskraft der ©ästestürmer hätte in diesen taten ein Erfolg erzielt werden können. Dann men sich die Einheimischen und die ersten An- ijffe werden vorgetragen. Däublin dirigiert den lirrm, stellt selbst oftmals sein hervorragendes fii dies Können unter Beweis und schießt auch (ndimal sehr herzhaft. Nach 15 Minuten kommt r Ball zu dem temperamentvollen Linksaußen utz, der seinem Bewacher durchgeht, in den gegne- |c en Strafraum spurtet, hier aber etwas hart ge- mmen wird, so daß sich Schiedsrichter Bremer