Ausgabe 
11.4.1939
 
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Aus aller Welt

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Wie das deutsche Volk gezählt wird

Die technischen Vorbereitungen der großen Statistik am 17. Mai.

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schichtet einen Berg von der fünffachen Höhe der Zugspitze ergeben würden. In diese Lochkarten wer­den alle Angaben, die durch die Zählung ermittelt wurden, eingestanzt. Zu diesem Zweck müssen vor­her alle diese Angaben verschlüsselt werden, was wieder nicht so einfach ist, wenn man weiß, w i e vielseitig auf manchen Gebieten die An­gaben sein können, beim Beruf, bei der Religion und den anderen Fragen. Der gleiche Beruf hat in den verschiedenen Landesteilen die verschiedensten Bezeichnungen, aber auch hinsichtlich der Unter­scheidung abweichender Tätigkeiten des Hauptbe­rufs. Für die Verschlüsselung stehen deshalb beson­ders alphabetisch geordnete Verzeichnisse zur Ver­fügung, in denen beispielsweise 25 000 verschiedene Berufsbezeichnungen und ebensoviele verschiedene Betriebsbennungen aufgeführt werden. Ein Ver­zeichnis enthält rund 1000 verschiedene Religions­bezeichnungen, die in den Antworten der Haushal­tungslisten möglicherweise erscheinen können. Alle diese Angaben werden in die festgelegten Gruppen eingeorbnet und verschlüsselt, um dann auf die Loch­karten übertragen zu werden.

Run setzt die eigentliche Zählung ein, für die es elektrische Spezialmaschinen gibt. Selbsttätig neh­men diese sinnreich konstruierten Maschinen an Hand der Lochkarten das Zählgeschäft vor, das dann durch die Zusammenstellung der Ergebnisse und ihrer Auswertung fdine Krönung erfährt. Allein für die. Volkszählung stellt das Statistische Reichsamt etwa 1200 Kräfte zusätzlich ein, für die beiden Betriebszählungen weitere 500 bis 600. 1600 bis 1700 Locherinnen haben mit der 'Herstellung der Lochkarten zu tun, 400 Arbeitskräfte mit der Be­dienung der Zähl- und Sortiermaschinen. Ende Juni etwa beginnt die große Zähl- und Auswer­tungsarbeit, und mehr als ein Jahr arbeiten dann die Belegschaften in voller Stärke, bis die Haupt­arbeit geschafft ist und die wichtigsten Ergebnisse der Volks-, Berufs- und Betriebszählung dem Staate und der Oeffentlichkeit vorliegen.

Dr. Tfchenghfikeng, einen führenden Poli­tiker der neuen Pekinger Nordchina-Regierung, e r« schossen. Bei feiner Flucht feuerte der Mörder blindlings in die Menge und tötete den schweize­rischen Staatsangehörigen Charles Ufer, den Chefingenieur der Elektrizitätswerke der französi­schen Niederlassung. Ferner wurde der bekannte japanische Sportsmann Mansurow schwer ver­wundet. Dr. Tschenghsikeng hatte die Leitung der Staatsbank der neuen Nordchina-Regierung in Tiensin übernommen und mar für den Posten eines Oberzollkommissars in Tientsin ausersehen. Seine Ermordung ist dazu angetan, die gespannten Be­ziehungen zwischen den britischen Behörden und ja­panischen Behörden noch schwieriger zu gestalten.

jährigerDiensteinderWehrmacht feine Möglichkeit einer äußeren Anerkennung mehr, wie sie z. B. in der Zivilverwaltung durch die Treu­dienstehrenzeichen gegeben ist. Die höchste Klasse der Dienstauszeichnung für die Wehrmachtangehöri­gen, die 1.Klasse, wird bereits nach 2 5 jähri - 9 er Dien stzeit verliehen. Zur Ergänzung der Verordnung über die Stiftung von Dienstauszeich­nungen hat der Führer daher jetzt als Anerkennung für 40jährige Dienste in der Wehrmacht e i n Eichenlaub zur Dienstauszeichnung 1. Klaffe gestiftet. Das Eichenlaub wird am Bande der 1. Klasse getragen.

Die Reichsbahn stellt Kranen ein.

Die Reichsbahnhauptverwaltung hat mit Rücksicht auf den Mangel an Arbeitskräften verfügt, daß auch weibliche Arbeitskräfte, insbeson­dere Jugendliche über 16 Jahre, einzu­stellen sind, falls die Arbeitsämter männlichen Nach­wuchs nicht vermitteln können. Außer dem reinen Kanzleidienst kommen insbesondere für weib­liche Arbeitskräfte Verwaltungsdienst, Dienst in Fahrkartenausgaben, Stat i o n s - kaffen und Güterabfertigungen in Frage. In das ständige Arbeitsverhältnis sind die weib­lichen Arbeitskräfte überzuführen, sobald ihre Eig­nung für den Eisenbahndienst feststeht, spätestens aber nach neun Monaten. Im übrigen werden sie bei der Einstellung und im weiteren Dienstverlauf wie die vergleichbaren männlichen Arbeiter behan­delt. Selbstverständlich darf durch die Einstellung weiblicher Kräfte der Eintritt von männlichen in keiner Weise gehemmt werden. Die Maßnahme soll auch dazu' führen, daß für den Betriebsdienst er­forderliche und geeignete männliche Kräfte frei gemacht werden, die bisher nicht durch Neueinstel­lungen hätten ersetzt werden können.

Der älteste deutsche Eisenbahnbeamle und älteste preußische Staatsbeamte gestorben.

In Altentreptow (Tollense, Prov. Pom­mern) verstarb im 9 9. Lebensjahre der älteste deutsche Eisenbahn- und älteste preußische Staats­beamte August Kaeding. Kaeding mar über 50 I a h r e l a n g bei der Preußischen Staatseisenbahn- vermaltung in Bromberg tätig.

Reichsluftschuhwoche 1939.

Die diesjährige Reichsluftschutzwoche findet vom 8. b i s 1 4. Mai statt. Jeder Volksgenossen soll er­kennen, wie notwendig und zweckmäßig die Ausbil­dung im Selbstschutz, und wie wichtig es ist, daß die erforderlichen Geräte immer bereit sind. Die Mil- lionen von Amtsträgern, Selbstschutzkräften und Mitgliedern des Reichsluftschutzbundes werden in dieser Woche in den Dienst der Werbung gestellt. An der Reichsluftschutzwoche wird vor allem auch die Jugend aktiv teilnehmen. Am Jugend- luftschutztag, dem 10.Mai, wird sich zunächst die S ch u l e des Luftschutzes besonders annehmen, und in der HI. und im VDM. wird diese Arbeit dann vertieft. Der 12. Mai wird der Arbeit der F r a u im Luftschutz gewidmet fein. In der Sirene wird an alle deutsche Frauen appelliert, sich an diesem Ehrentage zur Sache des Luftschutzes zu bekennen.

Deutsche cusksahrttechniker und Wissenschaftler in Italien.

Vom 11. bis 19. April sind 20 führende Männer der deutschen Luftfahrttechnik und -Wissenschaft aus dem Kreise der Lilienthal-Gesellschaft Gäste der italienischen Schwestergesellschaft, der italienischen aerotechnischen GesellschaftAIDA". Die Reise führt über Oberitalien nach Rom. Hierbei werden alle wichtigen Erzeugerwerke des italienischen Flugzeug­baues, des Flugmotorenbaues und die großen For-

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tragen sind, werden an der Ordensschnalle von der echten nach der linken Körperseite in einer be­stimmten Reihe angebracht, die durch Verfügung d-s Oberkommandos der Wehrmacht unter Einde­ichung neu gestifteter Auszeichnungen in einer Oolge von 36 Rangnummern vorgeschrieben wird. Ede beginnt: 1. Eisernes Kreuz, 2. Hausorden von hchenzollern, 3. Roter Adlerorden 3. ober 4. Kl., | 4 Kronenorden 3. oder 4. Kl., 5. Oesterreichischer

Kilitär-Praria-Theresien-Orden, 6. Oesterreichifcher Lopold-Orden mit der Kriegsdekoration, 7. Baye­rischer Militär-Max-Joseph-Orden, 8. Bayerischer I Mitär-Sanitätsorden, 9. Sächsischer Militär-St.- hi-inrich-Orden, 10. Württembergischer Militär-Ver- d 'nstorden, 11. Badischer Militärischer Karl-Fried- lich-Verdienstorden, 12. Preußisches goldenes Mili- iöwerdienstkreuz, 13. Preußisches Militärehrenzei- hin 1. und 2. Kl. am schwarzweißen oder weiß- vwarzen Band, 14. Oesterreichische goldene Tapfer- !eÄs-Medaille, 15. Bayerische goldene und silberne Dzpferkeits-Medaille. Angehörige der frühe- i n deutschen Staaten, einschl. Oesterreich, h.gen die ihnen verliehene höchste Kriegsaus- ! i d) n u n g ihres Landes unmittelbar H n t e r d e m Eisernen Kreuz.

Eichenlaub für 40jährige Dienste in der Wehrmacht.

Nach Wegfall der bisherigen Dankschreiben des jchrers bestand bei dem wichtigen Abschnitt 40»

übersende Eurer Exzellenz in dem Augenblick der öffentlichen Bekanntgabe dieses Entschlusses, durch den die deutsch-spanischen Beziehungen noch enger gestaltet werden, meine aufrichtigsten Wünsche für ein glückliches Gedeihen Spaniens."

Nordchinesischer Politiker

in der britischen Niederlaffung von Tientsin ermordet.

Peking, 10. April. <DNB.» Am Ostersonntag hat in der britischen Niederlassung der nordchinesi- schen Stadt Tientsin ein unbekannter Täter, der wahrscheinlich einer chinesisch-bolschewistischen Ge­heimorganisation angehört, in einem Lichtspielhaus

Admiral Albrecht

zum Generaladmiral befördert.

Berlin, 10. April. (DBB.) Der Führer hat den Nlarinegruppenbefehlshaber Oft, Ad­miral Albrecht, zum Generaladmiral be­fördert. Gleichzeitig hat der Führer ihm 3 u f eine m 0jährigen Dienstjubiläum telegraphisch sine besten Glückwünsche ausgesprochen.

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Conrad Albrecht wurde am 7. Oktober in Bremen schoren. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Gos- rar trat er am 10. April 1899 als Seekadett in die Karine ein und wurde 1902 zum Leutnant z. S. gefördert. Im Kriege war er ein bekannter Tor- -edobootsführer, der anfangs mit der ersten Halb- -ottille, später mit derZerstörerflottille Flandern" 71 zahlreichen Gefechten in der Nordsee und im eng­lischen Kanal am Feinde war. Während der Skager­rak-Schlacht ging er mit feinem Führerboot im Hw ersten Feuer an dem zerschossenen Flaggschiff .Wützow" des Admirals Hipper längsseits und setzte ygn mit feinem Stabe auf den Schlachtkreuzer Moltke" über. Nach dem Kriege hatte Albrecht ent- Heidenden Anteil am Aufbau der neuen Kriegs­marine. Er wirkte anfangs als Chef der ersten Tor- ;sdobootsflottille und als Kommandant des Ma­rinearsenals Kiel. Er war dann drei Jahre Chef i?s Stabes der Marinestation der Ostsee und an- Wießend Leiter der Marineoffiziers-Personalabtei- li.ng im Reichswehrministerium. 1930 übernahm er he Steilung des Befehlshabers der Aufklärungs- sireitkräfte. 1932 wurde er Chef der Marinestation di;r Ostsee. In dieser Stellung, die er volle sechs <rchre bekleidete, führte er ab 1. Dezember 1935 den 2itelKommandierender Admiral". Mit dem 1. Ok- tiber 1938 übernahm Admiral Albrecht das Grup- pmkommando Oft.

Neuregelung der Trageweise der Orden und Ehrenzeichen.

Im Statistischen Reichsamt herrscht in diesen Wochen Hochbetrieb, um die zweite große In­ventur von Volk und Wirtschaft im Dritte n Reich, die gleichzeittg die Eröff­nungsbilanz des Großdeutschen Rei­ches ist, vorzubereiten. Der Laie vermag sich kaum reine Vorstellung davon zu machen, welchen Aufwand von Papier und Arbeit dieses größte Zählunaswerk, das je im Reiche durchgeführt wurde, beansprucht. Neben den rund 25 Millionen Haushaltung s- listen gibt es die besonderen Listen für den 'Abstammungsnachweis und für die Be­triebszählungen, gibt es ferner mehr als ein 'Dutzend Formulare und Anweisungen siürdieZählerund Gemeinden, insgesamt icine Aufgae von Listen und Formularen, die die 60 'Millionen erheblich übersteigt. 70 Waggons zu je 15 Tonnen werden allein an Formularen bei' der ^Volkszählung verbraucht. Wenn die Erhebung am 117. Mai durch geführt ist und die aus gefüllten For­mulare wieder eingesammelt sind, beginnt zunächst seine umfangreiche Prüfungsarbeit in den Gemein- Len, denn jeder Fragebogen muß richttg ausgefüllt Jein, und manche Zweifelsfrage ist noch zu klären. Dann werden die Listen von den Gemeinden bzw. Wandräten in Kisten verpackt weitergeleitet. Erst Jetzt beginnt die Bearbeitung der Erhe- Lungsbogen, die zum Teil in den Statistischen Landesämtern, zum Teil im Statistischen Reichsamt selbst erfolgt, dem dann schließlich die 'Hauptarbeit, Die eigentliche Zählung und Auswertung obliegt. 12 000 Kisten zu je 80 Kilo mit Listen rollen ins­gesamt zu diesem Zweck beim Statistischen Reichs- nmt ein.

Die praktische Durchführung.der Zählung dürste für die meisten ein Rätsel sein. Sie erfolgt nach einem Lochkartens y st em und wäre ohne weit- Fehende Technisierung in diesem Ausmaß gar nicht Denkbar. Für jeden Einwohner des Großdeutschen Meiches wird eine Lochkarte ausgefertigt, insgesamt nlfo rund 80 Millionen Stück, die aufeinanderge-

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Erstens: Richtig ausfermenlierte

Tabake sind hell- bis sattbraun

Es ist ein Irrtum, nur helle Tabake

als leicht zu betrachten. Oft sind

es ziemlich dunkle Farben, die

dem Fachmann einen hochwer­

tigen ausgereiften und besonders

leichten Tabak beweisen.

Der Kenner achtet darauf daß

die Tabakfäden möglichst Abstu-

fangen voi1 satten, warmen gelb­

braunen Farbtönungen zeigen*

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