Ausgabe 
11.3.1939
 
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Aus -er engeren Heimat

Dec Zptikcr am Sahnßaf \

ICH

Fußball-VeMsklaffe mit vollem Programm

Al­

en

Wirtschaft

Die Kreisklassen im Kamps um die Punkte

men,

Ostmark. 22: Nachrichten. 22.20: Marschmusik. 22.30:

Ihrer Krankenkasse

viel zu große Last zu schleppen haben. Den Mädeln wird genau vorgeschrieben, was sie auf Fahrten und ins Lager mitzunehmen haben, die Eltern müssen sich daran halten.

Auch beim Sport setzt die ärztliche Betreuung genau in demselben Maße ein wie bei Lager und Fahrt, so daß auch hier volle Gewähr für das ein­zelne BDM.-Mädel geboten ist. Die Ausbildung, Belehrung und Schulung in erster Hilfeleistung nimmt im Arbeitsfeld der BDM.-Aerztinnen einen breiten Raum ein. In den großen Kursen, die 20 und mehr Doppelstunden umfassen, werden im BDM.'Werk Gesundheitsmädel herangebildet. In den Ringschulungen, die besonders auch auf dem Lande stattfinden, werden die Führerinnen der Mädel und Iungmädel unterrichtet, desgleichen die

Scheideanstalt mit 203, Lahmeyer mit 111, Holzmann mit 150, Rheinmetall mit 130, VDM. mit 180 und Westdeutsche Kaufhof mit 103. Hapag besserten sich auf 61,25 (61). Von Einheitswerten stiegen Schramm Lack auf 169 Geld (167,50). Der Rentenmarkt lag still bei nominellen Kursen: 6 v. H. IG. Farben 120,90, Reichsbahn-VA. 123,25, Kommunal-Umschuldung 93,30.

Äerbandskanipf im Gingen!

Zu seinem letzten Derbandskampf in dieser Serie empfängt der 1. Kraft- und Sportklub 1893 ®lcBcn am kommenden Samstag in der Turnhalle der Alten Pestalozzischule den achtfachen Gaumelster von Hessen, den VfK. Alsfeld. Wenn auch die Alsfelder durch das Hinzukommen der kampfstarken Hanauer

Musik zur Unterhaltung. 17 bis 17.15: Sportereig­nisse des Sonntags. 18: Den Gefallenen des großen Krieges. Eine Stunde stillen Gedenkens. 18.30: Tritt gefaßt! (Militärmusik.) 19.30: Sportspiegel des Sonntags. 19.45 Berichte vom Arlbergrennen um den Tschammer-Pokal. 20: Nachrichten. 20.10: Fest­liches Konzert. Einlage:Nachtgedanken". Ein Bries aus dem Schützengraben vom 14. November 1914. Bon Walter Flex (gefallen am 16.10. 1917)). 22: Nachrichten. 22.10: Nachrichten aus dem Sendebe­zirk. 22.20: Sportbericht. 22.30: Unterhaltungskon­zert. 24 bis 3: Nachtkonzert

rNonlag, 13. März.

6 Uhr: Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nach­richten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Froher Klang zur Werkpause. 9.40: Kleine Ratschläge für den Garten und die Zimmerpflanzen. 10: Schulfunk. Dornrös­chen. Ein Märchenspiel. 11.40: Ruf ins Land. 12: Schloßkonzert I. 13: Nachrichten. 13.15: Schloßkon­zert II. 14: Nachrichten. 14.10: Ballett-Musiken. 16: Musik am Nachmittag. 17 bis 17.10: Das Mikro­phon unterwegs. 18: Hier spricht der Jurist. Wann verjährt eine Straftat? 18.10: In einer Lehrlings­musterschau. 18.20: Kleines Kapitel vom Leben. 18.30: Auf Hieb und Stich. Ewige deutsche Fecht­kunst. 19.15: Tagesspiegel. 19.30: Der fröhliche Laut­sprecher. 20: Nachrichten, Grenzecho. 20.15: Stutt­gart spielt auf. Volksmusik, Lieder und Märsche der

Uniformen in feinster Maß-Anfertigung für Heer, Luftwaffe, Marine, Förster, Arbeitsdienst. Vollständige Offiziers-A usrüstungen

Krevert & Sohn

übergeben werden.

firete Bübingen.

- Nidda, 10. März. Am Donnerstag ver­anstaltete der hiesige Gartenbauverein einen außergewöhnlich stark besuchten Heimatabend, in dem der Blumenschmuck-Wettbewerb des Jahres 1938 den Mittelpunkt bildete. Den Besuchern des neu hergerichteten Gambrinussaales bot sich ein herrliches Bild, sowohl durch die Ausschmückung sämtlicher Tische mit etwa 200 Topfpflanzen der ver­schiedensten Größe und blühenden Stöcken als Ge­winn bei der späteren Verlosung als auch durch die geschmackvolle Gruppierung prachtvoller Palmen, üppiger Blattpflanzen und blühender Blumenstöcke als Prämien, 111 an der Zahl, für lobenswerte Leistungen im Blumenschmuck des vergangenen Jahres.

Mannschaft wird von Sonntag zu Sonntag besser Da der Spielausschuß in der Lage ist, fast immer die gleiche Elf zu stellen, sind Experimente nicht nötig. Die Elf hat folgendes Aussehen: Gottschalk, Leutheuser I, Schöller, Krämer, Luckaschewski, Kra­mer, Berlenbach, Fischer, Heß, Gorrissen, Wunderlich. Die Grünweißen können auf diese Spieler bauen und wir rechnen mit einem sicheren Siege, zumal ja noch die Revanche fällig ist.

Lollar I Burgsolms I.

Das zweite Aufstiegsspiel zur Bezirksklasse be­streitet die 1. Elf des Sportvereins morgen auf eige­nem Platz. Dies dürfte schon von vorneherein ein Dorteil für die Platzmannschaft bedeuten. Die Gäste wie auch ihre Spielweise sind hier weniger bekannt. Schnell und wuchtig dürfte sich das Spiel auch mor­gen wieder gestalten. Und Lollar muß sich etwas vorsehen, daß es zu keinen unliebsamen Ueber- raschungen kommt. Das letzte Spiel konnte in Gro- ßen-Linden wohl gewonnen werden; aber die Ge­samtleistung der Lollarer Mannschaft war nicht überzeugend. Man weiß aber, daß die Platzelf fähig ist, ein Spiel zu zeigen, das dem Gegner die nötige Achtung abverlangt. So ist man auch im Lager der Anhänger zuversichtlich, daß der Elf dies morgen gelingen wird.

Walter Neusel gegen AlÄelaney!

In letzter Stunde haben sich die Veranstalter der Frankfurter Berufsboxkämpse am Samstagabend in derFesthalle" noch nach einem anderen Gegner ür den deutschen Schwergewichtsmeister Walter N e u s e l umsehen müssen, denn von dem Franzosen Andre L e n g l e t kam aus Paris eine Absage, die mit Krankheit begründet wurde. Zum Glück ist es gelungen, sehr schnell einen anderen erstklassigen Gegner für Neusel zu finden, und zwar den kana­dischen Schwergewichtler Al D e l a n e y. Neusel hat sich im Interesse einer reibungslosen Abwick­lung der Veranstaltung sofort bereit erklärt, gegen den Kanadier zu boxen, obwohl dieser ein weitaus stärkerer Gegner als Lenglet ist. Der Franzose liegt mit einer Blinddarmentzündung im Pariser Militar- Hospital. ______

Lokalkamvf 1900 - MTÄ.

Am morgigen Sonntag haben die 1900er ihren Lokalgegner Mto. zum fälligen Rückspiel der Pflicht­runde zu Gast. Das Treffen dürfte, wie auch die früheren Begegnungen, von seinem Anreiz nichts eingebüßt haben und verspricht einen spannenden Verlauf. Wenn auch die Männerturner auf Grund ihres Tabellenplatzes etwas stärker eingeschätzt wer­den müssen-, so ist doch die Mannschaft der Spiel- vereinigung 1900 in der Lage zu erachten, mit einer ebenbürtigen Leistung aufzuwarten. Voraussichtlich treten beide Mannschaften mit Ersatz an. Jedoch dürfte dies dem Spielniveau keinen Abbruch tun, da die Lücken gut ausgefüllt werden können-

Die 3. Jugendmannschaft bestreitet ein Freund­schaftsspiel in Gießen gegen die 2. Jugendmannschaft von Heuchelheim.

Lollarer Jugend 1900 tb-3ugcnb.

Ebenfalls vor einer schwierigen Aufgabe steht die Lollarer Jugendmannschaft. Diesmal kann die Elf tatsächlich beweisen, ob sie die nötige Kraft besitzt, mit dem morgigen Gegner fertig zu roerben, und sie in der Bannmeisterschaftsfrage noch weiter ein Wörtchen mitzureden gewillt ist.

Jugendfußball im VfB.-Reichsbahn.

Am kommenden Sonntag tritt die 1. Jugend in Watzenborn-Steinberg an, um dort ein rückständiges Freundschaftsspiel zu erledigen. Die 1. Jugend wird mit der gleichen Mannschaft wie gegen Ehrings­hausen antreten.

Die 2. Jugend tritt nach der 1. Mannschaft gegen die 1. Jugend von Oppenrod auf dem Waldsportplatz an. Die Gäste stellen eine gute Mannschaft ins Feld. Da die Gießener mit einigen neuen Spielern den Kampf bestreiten, ist der der Ausgang offen.

Handball.

Die Vor- und Rückrunde zur Bannmeisterschaft ist nunmehr soweit abgeschlossen; noch wenige rückstän­dige Spiele werden am Sonntag nachgetragen, die aber zum größten Teil für die Ermittlung der Staffelsieger nicht ausschlaggebend sind. 6 Staffel­sieger stehen bereits fest; nur eine Staffel, und zwar sind dies die Spiele mit Münzenberg, hinkt noch hinten nach. Die jeweiligen Tabellenführer werden nm 26. März zu den Endspielen zur Bannmeiste» schäft antreten.

In der Gruppe Gießen stehen nur noch zwei Spiele an, die am Sonntag erledigt werden. Es sind dies:

Mtv. a-Iugend Heuchelheim: Man sollte annehmen, daß die Männerturner auch dieses letzte Auftreten mit einem Siege abschließen werden und somit die Meisterschaftsspiele ohne Punktverlust beenden.

SpDg. 1 9 00 b - Jugend Großen- Buseck: Auch in dieser Staffel ist bereits die Spitzenfrage geklärt, 1900 kann auch bei einer Niederlage nicht mehr eingeholt werden. Jedenfalls glauben wir, daß, wenn 1900 nicht verstärkt antritt, die Mannschaft auch auf eigenem Platze einen schwe­ren Stand haben wird.

Rundfunkprogramm

Heldengedenklag.

Sportwartinnen aus ihren Schulungen und Lehr­gängen. All diese Einrichtungen bieten volle Ge­währ, daß der größte Teil der BDM.-Fuhrerlnnen selbst in gesundheitlichen Fragen gut durchgevlldet wird. Die gesamte Gesundheitsführung innerhalb des BDM. steht in engster Zusammenarbeit mit Kli­niken, Fachärzten und dergleichen, so daß im Sinne der Volksgesundung unserer Jugend eine einheit­liche Richtung erzielt wird. Auch die enge Zusam­menarbeit mit den Schulärzten des staatlichen Ge­sundheitsamtes hat sich der Gesundheitsfuhrung des BDM. sehr förderlich erwiesen.

Das Ziel ist: eine gesunde Jugend, die spater dem Kampfe des Lebens gewachsen ist und ihre Kräfte für den Dienst an ihrem Volk voll einsetzen kann.

Vereine nicht mehr die dominierende Rolle spielen können, wie früher, so stellen sie doch eine sehr starke Mannschaft. Den Vorkampf verlor die ersatz­geschwächte Gießenxr Mannschaft hoch. Da aber m diesem Kampf sehr wahrscheinlich die derzeitig beste Mannschaft der Gießener aufgeboten wird, so er­scheint der Ausgang des Kampfes doch offen. Wün­schenswert wäre es, wenn den Gießener Ringern wieder einmal ein Mannschaftssieg gelingen wurde. Die Gießener Mannschaft tritt sehr wahrscheinlich in folgender Aufstellung an: Guckes, Fritz ^unk Alois Funk, Klotz, RAD.-Truppführer Becker, Uffz. Richter und Belloff. Alsfeld meldet: Schuchmann, Schott Schember, Fritz (früher Berlin), Albert, Kister und Fischer.

zurückblicken. * ,

OO E b e rst ad t, 10. März. Im Saale der Gast­wirtschaftZum Deutschen Haus" fand der Ab- chlußabeud des zehntägigen Kursus für häus- iche Krankenpflege statt. Schwester Jo- ephine Englert sprach einleitend über Sinn und Bedeutung der Kursusarbeit, sowie über die gelei­tete Arbeit. Sodann wechselten ernste und heitere Gedichtvorträge, Lieddarbietungen und die Auffüh­rung kleiner Theaterstücke miteinander ab. Eine luftige Gymnastikgruppe erfreute mit ihren Vorfüh­rungen. Zum Schluß der Feier wurden den Kursus- teilnehmerinnen die entsprechenden Urkunden über­reicht. Frau R e u h l dankte Schwester Josephine für ihre aufopfernde Tätigkeit und überreichte ihr einen Blumenstock zum Geschenk. Die Orgel unse­rer Kirche, die im Laufe der Zeit reparaturbe­dürftig geworden war, hat nunmehr eine durchgrei­fende Ueberholung erfahren. Die Arbeit war der Orgelbau-Firma Förster & Nikolaus (Lich) über­tragen. Durch die fachmännische Arbeit wurde die Orgel vollkommen neu gestaltet, und sie darf nun als eine der modernsten der Umgegend gelten. Der Spieltisch ist mit zwei Manualen und neuzeitlichen Klappregistern versehen und wurde von der Orgel­empore in den Chor verlegt. Von hier aus t* Hunderte von Drähten in einer Kabelleitung zu den 800 neuen Pfeifen. Der entfernte Platz des Organi­sten gestattet nun eine bessere Klangkontrolle. Die erneuerte Orgel konnte bereits ihrer Bestimmung

I. kreisklasse.

Großen-Buseck Wißmar. Großen-Linden Steinbach. Hungen SA.-Kampfspielgemeinschaft.

II. Kreisklasse.

Grünberg Harbach. Nieder-Ohmen Göbelnrod. Geilshausen Saasen. Treis SA. II.

Staufenberg Londorf. Krofdorf VfB -R. III.

Im letzten Spiel muß Wißmar in Großen-Buseck antreten und hat keinerlei Aussichten auf Erfolg. Steinbach wird es wohl kaum fertigbringen, den neugebackenen Meister im letzten Spiel zu bezwin­gen. Wenn die SA.-Männer mit ihrer kompletten Mannschaft in Hungen antreten können, sollte es immerhin möglich sein, einen knappen Sieg zu erzielen.

Harbach reift nach Grünberg und hat dort einen der stärksten Gegner vor sich. Es sollte der Mann­schaft wohl kaum gelingen, den Dorspielsieg zu wiederholen. Der Tabellenführer empfängt Göbeln­rod und sollte das Spiel für sich entscheiden können. Geilshausen erwartet Saasen. Die Gäste haben stark nachgelassen. Für die SA. besteht wenig Aussicht, das Spiel in Treis zu gewinnen, es sei denn, daß die Gastgeber keine vollzählige Mannschaft stellen können. Londorf muß in Staufenberg antreten Dort ist sehr schwer zu gewinnen. Da es aber um die Befestigung der Tabellenführung geht, werden die Gäste das letzte aus sich herausgeben, wir tip­pen auf einen glatten Sieg Londorfs. Die dritte Mannschaft des VfB.-Reichsbahn geht einen aus­sichtslosen Gang nach Krofdorf. Da beide Vereine Um die Bannmeisterschast im Huhbatt.

1900 1. Jugend Garbenleich 1. Jugend.

Am kommenden Sonntag beginnen die Zwischen­rundenspiele um die Bannmeisterschaft im Fußball. Mit den besten Aussichten gehen zwei Mannschaften der Spielvereinigung 1900 in diese Kämpfe. Die 1. Jugendmannschaft hat wohl ihr schwerstes Spiel zu bestreiten, denn Garbenteich hat eine der besten Jugendmannschaften des Kreises. Durch ihre zahlen­mäßig hohen Siege bewies sie, daß sie in der Ver­gebung der Meisterschaft eine Rolle mitspielt. Die i. JugendmannschaU der Spvg. 1900 tritt in ihrer zur Zeit stärksten Ausstellung an.

Die Spiele der Bezirksklasse werden morgen mit fünf Begegnungen fortgesetzt, die lediglich der wei­teren Tabellengestaltung dienen.

VfB.-R. Naunheim Sinn 1900 Wetzlar Steinberg Frohnhausen Burg Bissenberg Ehringshausen.

Die Begegnung Frohnhausen Burg ist für die Burger eine aussichtslose Sache, für die Dränier eine Gelegenheit, das Torverhältnis weiter zu verbessern.

Das Spiel Bissenberg Ehringshausen bringt den Platzbesitzern die Möglichkeit, sich für die Vor­spielniederlage zu revanchieren.

Sinn 1900.

Zum vorletzten auswärtigen Spiel müssen die Blauweißen nach Sinn. Seither als eine nicht be­sonders ernste Angelegenheit betrachtet, ist dies durch die plötzlich wieder eingetretene Spielstärke der ©inner zu einem nun wieder schwierigen Vorhaben geworden. Selbst die bereits entschiedene Meister­schaftsfrage dürfte hierbei weniger ins Gewicht fal­len, da ja die Sinner noch etwas vom Vorspiel her gutmachen wollen. Den Blauweißen, die in dersel­ben Aufstellung des Vorsonntags, also mit Herbst (3/116), Pankok (2/116), Lippert (2/116), Renstng, Quick (3/45), Schäfer, Löbsack, Krämer, Zeller, Hor- mel (2/116), Heuser antreten, steht also eine starke Prüfung bevor.

Wetzlar I Steinberg I.

Kaum ist der harte Kampf des letzten Sonntags vorbei, müssen schon wieder die Teutonen zu einem schweren Spiel nach Wetzlar. Der Gastgeber wird wohl alles aufbieten, um dem Spitzenreiter eine empfindliche Niederlage beizubringen; Wetzlar hat eine Mannschaft, die zu großen Energieleistungen fähig ist. Dies beweist deutlich genug das Vorspiel in Watzenborn-Steinberg, in dem die Gäste aus einem Rückstand von 4:1 fast noch den Gleichstand erzielt hätten. Die Elf ist kämpferisch stark auf der Höhe, und Leute wie Didlapp und Zehner verfügen über erstklassiges Können. Die Teutonen sind sich aber auch bewußt, welches Lüftchen in der Dornstadt weht. Seither wurde noch nie ein Punkt dort er­obert. Ob es den Teutonen gelingt, morgen einen oder sogar zwei Punkte zu holen, erscheint fraglich. Wetzlar wird alles daransetzen, sich einen guten Ta­bellenstand zu sichern. Die Steinberger sind noch ge-

zigsten Geburtstag. Am 12. d. M. feiert der Landwirt Heinrich Wilhelm P i tz seinen siebzig- tenGeburtstagin verhältnismäßig gutem Ge- undheitszustand. Herr P i tz ist seit 43 3af)rcn 33e= zieher desGießener Anzeigers". Herzliche Glück­wünsche den beiden Siebzigjährigen.

Gis. Burkhardsfelden, 10. März. Hier fand ein Säuglingspflegekurs der Abteilung Mutter­dienst des Deutschen Frauenwerks statt. Die Beteiligung und das-Interesse waren sehr gut. Frl. Reuter leitete den Kurs und veranstaltete die wohlgelungene Abschiedsfeier. Hierbei sprach sie noch über Zweck und Ziele der Abteilung Mütter­dienst. Ein Film über die Entwicklung und Er­nährung der Säuglinge gab noch lehrreiche Ans­

chlüsse.

# Mainzlar, 10. März. Der bei den hiefigk Didierwerken beschäftigte Arbeitskamerad W: Helm Kehr aus Daubringen kann am 12. März auf eine 2 5jährige Tätigkeit in dem Betrieb

6 Uhr: Hafenkonzert. 8.10: Besinnliche Morgen­stunde. Einlage: Gläubige Gemeinschaft. Voii Alfred Kratz. 8.50: Deutsche Meister. Robert Schumann. 9.40: Kriegsdichter erzählen. 10: Chorgesang. 10.30: In memoriam (Konzert). 14: Für unsere Kinder. Sorge und Leid". Ein Märchenspiel. 14.30: Stim­mte uns begeistern! 15.15: Sterb' ich in fremder Erde ... An den Gräbern unserer toten Helden. 16:

behauptet. Leicht abbröckelnd waren Buderus auf 103 (103,50), Conti Gummi auf 212 (212,40), Daimler auf 133,75 (134), Demag auf 145,50 (145,75), etwas höher stellten sich am Elektromarkt Licht & Kraft mit 132 (131,75) und Gesfürel mit 134,75 (134,50).

IG. Farben konnten sich bei kleinem Umsatz voll be- Kamerad wo bist du? 22.45: Nachtmusik und Tanz, baupten mit 150, ferner Verein. Stahl mit 110,25, 24 bis 3: Nachtkonzcrt.

Mein-Mainische Börse.

Ruhig und uneinheitlich.

Frankfurt a. M., 10. März. Die Geschäftsstille war noch ausgeprägter als an den Vortagen, da weder Angebot, noch nennenswerte Kaufneigung vorlag. Es herrschte allgemein äußerste Zurückhaltung.

Am Aktienmarkt tarn zunächst nur eine verschwin­dend geringe Zahl voll Kursen zur Notiz, die im allge­meinen wenig verändert waren. Später hörte man jedoch vorwiegend nur knapp gehaltene Bewertungen. Auf Abschlußhoffnungen weiter gefragt waren von Nebenwerten Feinrnech. Jetter mit 95,50 (94). Leicht gefragt waren ferner Reichsbank mit 180 (179,75) und am Montanmarkt Verein. Stahl mit 110 (109,75). Im übrigen eröffneten IG. Farben mit 150 (150,50), Scheideanstalt mit 203 (203,50), AEG. mit 113,50 (114), Gesfürel mit 134,50 (135,25), Mannesmann mit 109,40 (109,50), Hoesch mit unv. 108 und West­deutsche Kaufhof mit unv. 103.

Der Rentenmarktlag ebenfalls sehr ruhig. Reichs­altbesitz weiter abbröckelnd auf 130 (130,13), nachdem die letzttägige Kauforder offenbar erledigt ist. Kom- inunal-Umschuldung bei kleinem Umfatz gut gehalten mit 93,30. Am Pfandbriefmarkt glichen sich Angebot und Nachfrage etwa aus, das Geschäft war denkbar klein. Liquidationswerte z. T. leicht erhöht; Franks. Hyp. 100,90 (100,65), Meininger 101 (100,75). Stadt- anleihen notierten überwiegend nominell und unver­ändert; die beiden Darmstädter je 0,25 v. H. höher mit 97. Industrie -Obligationen lagen meist nur knapp behauptet, 5 v. H. Hoesch 100,50 (100,75), 5 v. H. Mittelstahl 100,50 (100,65), 5 v. H. Gelsenberg 100 (100,13), andererseits 6 v. H. IG. Farben 120,90 (120,75) und 5 v. H. Eisenbahn-Bank 86 (85).

Im Freiverkehr blieben Dingler Maschinen ge­fragt zu 107 bis 109 (106 bis 108), Rastatter Waggon unv. 50 bis 52. Tagesgeld im Zusammenhang mit dem Steuertermin gefragt und auf 2,75 (2,25) v. H. versteift.

Abcndbörse sehr ruhig.

Publikumsaufträge lagen nach keiner Richtung hin vor, auch sonst bestand die Zurückhaltung fort. Am Aktienmarkt war die Haltung wenig verändert, die meiften der nicht zahlreich notierten Papiere lagen

Auf der Oienstfahrt tödlich verunglückt

* Mücke, 11. März. Ein schwerer Verkehrs­unfall, bei dem leider ein beliebter Beamter wäh­rend seines Dienstes den Tod fand, ereignete sich am gestrigen Freitag kurz nach 20 Uhr am Anfang unseres Ortes von Grünberg her 'bei der lieber- führung der Laubacher Bahnstrecke über die Land­straße. Um diese Zeit befand sich der 40 Jahre alte Gendarmerie - Hauptwachtmeister Haas aus Nieder-Ohmen, auf einer dienstlichen Streife aus Richtung Grünberg kommend, mit dem Fahrrad unterwegs nach Nieder-Ohmen. Dabei geriet der Beamte in der Nähe der Gleisüberführung in einen plötzlich losbrechenden Schnee sturm. Unglück­licherweise kam dem auf seinem Fahrrad mühsam vorankommenden Gendarmeriebeamten ein L a st - auto aus Gießen entgegen, dessen Lenker anscheinend durch den Schneesturm ebenfalls in der Sicht so stark behindert war, daß der schwere Wagen zu weit nach dem Straßenrand von der Fahrbahn abkam. Hierbei wurde der bedauerns­werte Beamte von dem Lastauto angefahren und mit großer Wucht zu Boden geschleudert. Er erlitt so schwere Kopfverletzungen, daß der Tod auf der Stelle eintrat. Der Vorfall wurde von der Nachbarschaft bemerkt, die sofort herbeieilte, den Beamten aber bereits tot vorfand. Der Lenker des Lastautos konnte später in Gießen festgestellt wer­den. Er gab zu, daß er wohl mit seinem Wagen gegen ein Hindernis geraten sei, von dem verhäng­nisvollen Ausgang der Karambolage will er aber nichts wahrgenommen haben, weshalb er atich seine Fahrt fortgesetzt habe.

Heimgekehrter Spanienkämpfer.

<£ Saasen, 10. März. Ein Freudensturm herrschte dieser Tage in unserem Orte. Es hatte sich die Nachricht verbreitet, daß Karl Wagner nach 15monatiger Abwesenheit er focht im spanischen Freiheitskampf mit wieder in das Dorf zurück- gekehrt sei. Seine Angehörigen und viele Bekannte, wie auch der Gesangverein hatten am Bahnhof die Ankunft des Zuges erwartet, um ihm einen fest- lichen Empfang zu bereiten. Den Nachmittag ver­brachte er im Kreise seiner Eltern und Angehörigen. Am Abend fand eine Kundgebung der Orts­gruppe Saasen der NSDAP, statt, an der fast das ganze Dorf teilnahm. Ein langer Zug bewegte sich im Scheine einiger Fackeln auf den Veitsberg vor das Elternhaus des Heimgekehrten. Nach einem Lied, vom Gesangverein gesungen, sprach Ortsgruppen­leiter Sch epp über die Einsatzbereitschaft Karl Wagners und seine Leistungen im Kampf gegen den bolschewistischen Weltfeind. Er betonte, daß Wagner stolz sein könne, an dem entscheidenden Kampf zur Vernichtung des Bolschewismus in Spa­nien teilgenommen zu haben. Karl Wagner dankte für den freundlichen Empfang und brachte ein Sieg- Heil auf den Führer aus. Der Abend schloß mit einigen Stunden der Kameradschaft.

Landkreis Gießen.

^Steinbach, 11. März. Am heutigen Tage feiert Frau Phllippine Gerhard, geb. Döring, Witwe des 1935 verstorbenen Postagenten, Wirtes und Landwirtes Georg Johannes Gerhard, ihren sieb-

zwungen, mit zwei Mann Ersatz das Spiel zu be­streiten. Im übrigen tritt die Mannschaft in der gleichen Ausstellung wie am vergangenen Sonntag an. . ,

BsB.-Reichsbahn I Naunheim L

Meder ein Kampf auf dem Waldsportplatz! Lange hat man die Naunheimer nicht mehr auf dem Waldsportplatz gesehen und gerade diese Mannschaft war es, die die Meisterschaftshoffnungen der Grün- weißen zunichte machte. Den Gästen geht ein guter Ruf voraus. Die Manschast ist zu großen Leistungen fähig. Erst am Sonntag konnte der Altmelster Wetz­lar nur nach Verlängerung die tapfere Mannschaft knapp bezwingen. Die Grünweißen haben in den letzten Spielen eine konstante Form gezeigt. Die