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N./i2.MärzMY

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhesfen)

Ur. 60 Zweites Blatt

Wer für Deutschland fiel lebt ewig im deutschen Volke!

Dom Blut Ser Wen Wgl öss herz Ser well

von ^osefMagnus Wehner.

Mer liegt in seinem herrlichen Gewolb so gut, |: sanft, so köstlich bestattet." Die deutschen Helden

VOSEN

hielte

u

alle

Iln er den schwi »:e Ehrenmals.

LebenDIg glüht Ser trcaucr eSler dlelii, Ser W Ist kurz unö Big wahrt Das dein

dhr sollt ntthl toeinen unö nicht traurig fein, Senn unser Vpserblut ward Lebmiveln.

Sott hat Sein Leben BrnDer W gesellt:

Dom Blut öer kselöen schlagt Das Herz öer Welt

Wir schritten euch voran Durchs Dunkle M unö ßrahtten eurer siuserstehung vor.

ikrhebt euch hoch unD schreitet stolz ins Licht dchon W Die Freiheit euer slngcstcht!

Drum seien uns mit hohem, Hellen Klang, ein dlegeslleD sei unser Srabgesang.

ir iebens für Reich und Volk zu gelten habe. » vom 21. Mat 1935,

im Triumph selbst und Genuß denn du brauchst ihn aller Enden bis zum letzten Atemschluß!"

schichtlichen Tatsache, die ihre Vollendung fand, als nach weiteren sieben Monaten auch das S u d e - tenland von der Fremdherrschaft befreit wurde.

Seitdem ist auch unsere Wehrmacht gewachsen: sie besteht aus 18 Armeekorps mit 43 Divisionen. Das ruhmreiche österreichische Heer ist in ihrem Rahmen aufgegangen. Im Westen wurde der Wall von Zement und Eisen geschaffen, der eine unüber­steigbare Mauer darstellt, allen Gelüsten zum Trotz, die etwa fremdeGrenzen" am deutschen Rheinufer suchen sollten! Männer und Maschinen, Wissenschaft und Technik, Arbeitsdienst und Wehrmacht haben mit eiserner Energie gearbeitet, um Deutschland zu schirmen und seinen ^rieben zu sichern. Alles Tun aber wäre nicht ausreichenb gewesen, wenn nicht deutsche Herzen mit Hingabe unb Treue in ber Gefolgschaft des Führers gestanben hätten. Damit ist unser Lanb, wie Generalfelbmarschall Göring kürzlich sagte, unüberwindlich geworden!

Unsere Wehrmacht hat durch ihren friedlichen Einmarsch in die Ostmark und das Sudetenland rund zehn Millionen deutsche Volksgenossen in das Großdeutsche Reich geführt und die neuen Grenzen sofort gesichert. Niemand wird glauben wollen, daß die gerechte Lösung der großdeutschen Frage und die Befreiung der Sudetendeutschen ohne einen Gewehrschuß möglich gewesen wäre, wenn wir nicht eine so imponierende starke Wehrmacht gehabt hät-

mit besonderem Nachdruck:

Wenn das heutige Deutschland für den Frieden eintritt, dann tritt es für ihn ein weder aus Schwäche noch aus Feigheit. Es tritt für den Frieden ein aus jener anderen Vorstellung, die der Nationalsozialis­mus von Staat und Volk besitzt."

,elt der Geist der Toten, spricht er aus den tuenden Namen an den Wänden. Der Wind te t vom Meer durch das weite flandrische Land fe trägt uns in der Heimat diese tausende Namen irs Ohr, die doch nur ein Name sind: Deutschland.

Stet Arras liegen sie: auf der Gräberstätte von (i.Laurent-Blangy hat man sie zusammengebettet, Mi ein Armeekorps in einem Kameradengrab, ; piiundzwanzigtausend Tote. Ueber ihrem Grab

Wehrfrei Md waffenstolz!

Durch ein Gesetz der nationalsozialistischen

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Jkte auf

h' zzzv tnfabrik Müllet Tel.2^

ten! Verträge werden leichter geschlossen, wenn ber [ Partner auch die Macht besitzt, ihre Durchführung zu sichern. So ist das Münchener Abkommen kein Geschenk anderer Mächte an unser Volk wie man uns im Auslande gern erzählen möchte, sondern ein sehr realpolitischer Akt ge­wesen. Weil man wußte, daß die Divisionen zum Einmarsch bereit standen und daß die Flug­geschwader zum Start bereit lagen, daher konnte den Sudetendeutschen das 20 Jahre vorenthcrltene Recht zuteil werden.

Die Geschichte hat uns viel gelehrt, aber wir Deutschen haben viel zu lange gebraucht, daraus die Folgerungen zu ziehen:

Dor 300 Jahren wütete die Soldateska aller

Fock nun zwischen einsamen, kahlen, stillen, ewigen Schären, das Auge über die unendliche Fläche er­hoben, dorthin, wo die große Seeschlacht ih'n und die Kameraden forderte.

Wett spannt sich der Ring um Deutschland, lebendiges Wahrzeichen deutscher Treue, die überall die Grenzen des Landes geschützt. Nun liegen sie, wo sie einst standen. Aber die Decke der Gräber erdrückt, sie nicht: auf dem Boden, der sich über ihnen breitet, stehen die Kreuze, die deutsche Hände ihnen errichteten. Und durch die Bäume, die über ihnen wachsen, durch den Himmel, der sich über ihnen wölbt, klingt das deutsche Wort der deutschen Jugend: Wir'vergaßen euch nicht! Wir leben durch euch, und ihr lebt durch uns, in uns und in unserm Wollen. Der Ring eurer Gräber ist leebndiges Zeugnis. Wir hören und geben euch Antwort. Willi Fr. Könitzer.

Der Reichskriegerführer zum Heldengedenktag.

Berlin, 10. März. (DNB.) Der Reichskrieger­führer, ^-Gruppenführer Generalmajor a.D. Rein­hard. wendet sich zum Heldengedenktag in einem Tagesbefehl an die im NS.-Reichskrieger- bunt) vereinigten Frontsoldaten und jungen Sol­daten:Vollstock kvehen die Fahnen des national­sozialistischen Reiches. Nicht in Trauer und Bitter- kett, sondern voll Stolz gedenken beson­ders wir Frontsoldaten unserer Ka­ni era den, die in dem 4^jährigen Ringen um Deutschland an unserer Seite den Heldentod starben. Heute hat sich der Sinn ihres großen Opfers und das Vermächtnis der Front erfüllt: Ein einiges, sehr starkes und freies Großdeutsch- l a n d ist erstanden. In unser Gedenken schließen wir ein die Gefallenen der Bewegung, dis Wegbereiter des Sieges der nationalsozialistischen Idee. Das Heldentum der Gebliebenen soll uns jederzett leuchtens Vorbild fein."

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Länder auf deutschem Boden im Dreißlgsährigen Kriege.

Vor 250 Jahren brannten die Heere desSonnen­königs" die Pfalz nieder und sprengte das Heidel­berger Schloß. Wenige Jahre vorher hatten die Türken den Donauraum überschwemmt und Wien belagert.

Dor 125 Jahren war es endlich gelungen, Napo­leons Heere über den Rhein au treiben, die sich 25 Jahre lang als Herren aufgespielt hatten.

Vor 20 Jahren besetzten interalliierte unb farbige Truppen den Rhein, um ihn auch im Frieden als Faustpfand zu behaupten.

Das soll niemals wiederkehren! Deutschland ist einig, geschlossen und waffenstark. Es will den Frieden aber nur der Mächtige hat die Aussicht, daß man ihn in Ruhe läßt. Es ist eine Ehre für den deutschen Mann, die Waffen seines Volkes zu tragen, wir waren ehrlos, so lange

steht die vorwärtstreibende Kraft des Führers und feiner Mitarbeiter. So sind in wenig Jahren Taten vollbracht worden, die früher als unmöglich an­gesehen werden mochten. Deutschland ist wieder eine militärische Großmacht geworden.

Der höchste Stolz unserer Wehrmacht aber beruht darin, daß sie unferm Volke die Erfüllung natio­naler Hochziele ermöglicht hat. Am 7. Marz 1936 marschierten unsere Truppen unter klingendem Spiel in das Rheinland ein, um dieses 'Gebiet unter ihren starken Schutz zu nehmen und damit die volle Souveränität des Reiches an der WestgrenAe herzu­stellen. Zwei Jahre später zogen deutsche Divi­sionen in die O st m a r k, umtost von dem Jubel ber Bevölkerung. Großdeutschland wurde zur ge-

3s folgten Jahre des Aufbaus unb bes Ausbaus wjferer Wehrmacht, bie gewaltige organisatorische uüd menschliche Aufgaben forberten. Was Hermann E"ring im Bau einer mobernen Luftflotte geleistet bc, ist ein geschichtliches Werk für sich. Die Lei­st mgen des Heeres und der Marine sind aber nicht gringer. Zahllose Kasernen wurden gebaut, die Dutorisierung erforderte ein Arbeitstempo ohne- gliichen. Alles das, was in diese gewaltige Arbeit Wört, wäre nicht zu schaffen gewesen ohne den lugeifterten Schwung, den ber Nationalsozialismus in unser Volk getragen hatte, ber unsere Jugenb Intit Freuben zu ben Fahnen eilen ließ, der auch i zweites Dienstjahr als notwendig erkannte, der urfjere militärischen Stäbe vor einzigartige Auf- wen stellte. Die Kriegsflotte ist mit gleichem Eifer iiO Erfolg tätig gewesen, um dem Daterlande den ne- wendigen Schutz zu sichern unb bie früher kleine Djirine wieber auf eine achtunggebietenbe Höhe zu ii ren. Ueber allen solchen Zielen unb Problemen

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Aevaak Mrz anteilni. ng mit mchen? tg. d.G.A

frembe Willkür uns dieses Recht nehmen wollte.

Der Tag ber Wehrfreiheit ist ber schönste Gebenk- tag für unsere Helben. Die beutsche Wehr muß stark unb schlagfertig bleiben, beim für uns alle gilt bas Wort Detlev von Liliencrons:

Gib ben Flamberg nie aus Hänben

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mer oi» ettfinw flogen.

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steht ein Kreuz für sie alle, ein hohes, ragenbes Kreuz. Ihr Grab umschließt eine Mauer. Keiner von ihnen liegt einsam, trägt einsamen Ruhm ober ben Schmerz ber Einsamkeit. Wie im Toben bes Kampfes, im Leben, so sind sie auch im Tod eine große Kameradschaft, die Kameraden vom deut­schen Meer, die deutschen Soldaten. Sie standen, die deutsche Grenze zu schützen, unb liegen nun, deutsche Soldaten, jenseits der Grenze. Bei ihnen steht die deutsche Jugend, von ihrem Ruf erfüllt, Einheit wie diese zweiunbzwanzigiausend Tote in einem Grab.

Nach Süden zieht sich die Kette des RingeL um Deutschland bis hinein in den gewaltigen Chor der Alpengipfel. Von den Bergen, auf denen sie lagen, von den Wänden, in denen sie hingen, brach einst der Donner der Geschütze, im Echo der Täler sich hundertfach wiederholend. Die Ruhe der Berge ver­sank in ber Hölle bes Krieges. Aber ber Himmel wölbte sich ruhig, sttll wie das Heldentum, das in jenen Jahren, der Welt steilragender Gipfel ver­wandt, dort geboren wurde.

Auf den Bergen wachsen nun die Burgen ihres Ruhms, daß ihr Ruf, den sie zu uns erheben, nicht in den Tälern ersticke und untergehe. Auf den Bergen werden ihre Fahnen stehn, daß ihr Flattern weit ins Land hinein sichtbar werde. Auf den Bergen werden die Zeugen ihres Heldenkampfes wachsen. Mal und Kreuz und Fahne.

Nach Süden und Osten zieht sich die Kette des Ringes bis zu jenem Tor, durch das jahrhunderte­lang feindliche Völker gegen Deutschland auf­brachen, eindrangen. Da haben sie gestanden und die Heimat mit ihren Leibern geschützt. Da haben sie den Kranz der Feinde hinausgedrängt, daß das Vaterland nicht in engendem Griff drohender Ge­walten erstickte. Auf dem Berg bei Monastir erhebt sich breit und schwer, ttutzig wie aus Ur­zeiten, gewalttg, wie für die Eewigkeit gebaut, die Burg ber deutschen Helden, rings von felsgetürmter Mauer umschlossen, daß ber Blick aus bem Innern

Peichsregierung vom 27. Februar 1934 wurde der Knfte Sonntag vor Ostern, ber im kirchlichen Sprachgebrauch die Bezeichnung Reminiszere führt, Cte der Tag festgesetzt, da die Nation der Helden gbentt, die im Weltkriege ihr Leben für Deutsch- lmd dahingaben. In Wehmut, Trauer und Stolz hit das geeinte Volk der Deutschen seitdem diesen (iiinnerungstag begangen, und das Leid ber Mil- fonen Mütter, Ehefrauen und Kinder über die Opferen, die als Lanzen Deutschlands zerbrochen mirben, vermählte sich mit der heroischen Anschau- ng, daß der Tod in ber Schlacht um einer höheren 5)ee, um bes Volkes willen, ruhmreich und segens- iid) für bie ganze Nation gewesen sei.Das köst- ichste Grabgepränge", sagt Wilhelm Raabe in Unseres Herrgotts Kanzlei",ist ein Tand gegen tEd) ein stolzes Grab auf dem Schlachtfeld. Wer ,r unsere Sach, ehrlich gefallen auf dem Plan, , solcher Grube liegt, der mag den Tag der Auf- eßtehuna in Ruh erwarten: kein König und kein r <......fix-., fr» mit

z Großdeutschlands Heldengedenken.

Wenn wir heute im Großdeutschen Reich, nachdem mehr als zwanzig Jahre seit dem Weltkriege ver­flossen sind, unserer gefallenen Helden gedenken, so können wir das jetzt nicht mehr im Sinne des alten Volkstrauertages und feiner Totenklage tun. Die Totenklage ist vorüber. Denn wofür unsere Gefalle­nen sich einst geopfert haben, und was sie durch ihr Opfer erreichen wollten, das ist jetzt erfüllt, er- erfüllt einmal durch die Wiedererringung unferer Wehrfreiheit und durch die Neugründung unserer Wehrmacht, zum andern durch die Befreiung unserer deutschen Brüder in der alten Ostmark und im. Sudetenland und durch die Neuschöpfung des Großdeutschen Reiches. So stehen wir an ihrem Ehrentag von nun an in dem stolzen und dankbaren Gedenken an ihre heroische Opferbereitschaft und ihren heldischen Geist der Hingabe für Volk und Vaterland.

Das allerdings wollen unb bürfen wir ihnen nie­mals vergessen. Ihr Geist muß immer in uns lebendig und wirksam bleiben. Denn aus ihrem Geist erstand der Geist des neuen, wehrhaften Dritten Reiches und seiner jungen Wehrmacht. Darum ist auch der eigentliche Erbe unb Träger bes Heldengedenkens unserer Tage vor allem die Wehr­macht.

Mit der Wehrmacht gehört dieser Tag des Helden­gedenkens aber auch allen den Deutschen, die als politische Soldaten Adolf Hitlers in der Bewegung und sonst in Treue zum Führer und zum Dritten Reich fielen, allen, in denen der Geist der Gefallenen wirklich lebendig und tatkräftig geblieben ist. Wir können der Kriegsgefallenen nicht gedenken, ohne zugleich auch derGefallenendernational« sozialistischen Bewegung zu gedenken, bie ebenso ihr Leben eingesetzt unb hingegeben haben für bie Wiedergewinnung der Ehre unb Freiheit unseres Volkes. Auch sie gehören in bie Reihen der feldgrauen Kämpfer unb Helden, denn ihnen ver­danken wir die Befreiung von allem undeutschen Wesen und Treiben, das durch land- und artfremde Elemente über uns gekommen war. Sie kämpften auch mit dem höchsten Einsatz für das Vermächtnis der Gefallenen da draußen, hier in der Heimat im eigenen Volk, als der Führer rief zur Erhebung unseres Volkes. Und für manchen war es der letzte Gang.

Aber heute weiß unser Volk ihnen heißen Dank! Hinter ihrem Leben und Sterben glühte eine Kraft, deren Stunde einmal kommen mußte. Aber auch sie mußten erst sterben, damit wir ein Volk werden konnten im wahrhaften Staat, wo jeder Deutsche nun weiß, daß nur aus Opfer und Hingabe, aus Blut und Eisen" Großes und Bleibendes geboren werden kann. Darum sind auch sie heute beteiligt an der Heldenehrung, auch sie sind Erben und Er­füllet des heiligen Willens der Gefallenen.

Das Opfer und das Erbe unserer Gefallenen ist nun erfüllt, herrlich erfüllt! Wenn ihre Augen das noch hätten schauen und ihre Ohren noch hören dürfen, wie glücklich und selig wären sie wohl ge­wesen! Aber jede Erfüllung birgt 'neue Ver­pflichtung in sich. Da gilt die ewige Wahrheit, daß man, was man von seinen Vätern ererbt, immer neu erwerben muß, um es zu besitzen. Darum for­dern die toten Helden trotz aller Erfüllung doch heute und in alle Zukunft ihr heiliges Recht: d i e alteTreuevomneuen Geschlecht! Darum fordert dieser Tag ernsten Gedenkens von uns allen, daß wir ihnen auch die Treue halten, daß alle Treuen im Lande den festen Ring schließen um das ganze Volk.

Denn tot und nichtig bliebe auch das feierlichste Gedenken, wenn es nicht gleichzeitig würde zum immer erneuten Gelübde, es ihnen gleichzu- t u n in Opferbereitschaft und Hingabe an die große Sache und die großen Aufgaben, die das Leben für uns Deutsche noch hat. Dann erst bleiben wir wirk­lich mit der großen Gemeinde der Gefallenen inner­lich verbunden und verbündet, dann wird uns auch die Kraft und der Segen ihres Opfers zuteil.

Unb dann wird auch der neue Aufstieg, den uns der Allmächtige geschenkt hat, nicht wieder verloren gehen.Das Jahr 1918 wird sich in der deutschen Geschichte niemals mehr wiederyolen!", wie es unser Führer zu seinen Getteuen und zu seinem ganzen Volke entschlossen und zuversichtlich gesagt hat. Es

nur noch den Himmel faßt, der sich darüber wölbt. Dom Grat der Mauer aber reicht der Blick weit ins Land, über Berge und Täler, die die Füße deutscher Soldaten getragen. Die Burg steht und schweigt. Aber ihr Schweigen ist beredt, denn es berichtet von Helden und Heldenruhm.

Weit über das kahle, sonndurchglühte Land, da, wo man kein deutsches Blut sucht, und das Ohr auf kein deutsches Wort hofft, da ragt der Turm der Treue, ehern, stark, einsames Wahrzeichen. Er steht einsam, wie sie dort in P a l ä st i n a auf vor­geschobenstem Posten standen, kämpften, fielen. Doch sie gehören zu uns wie die andern. Und über ihren Gräbern steht das Zeichen des Gedenkens, das die Heimat ihnen errichtete, steht dieser Turm der Treue, ihrer Treue Bild und der unfern. Sie ge­hören zu dem heldischen Ring um Deutschland.

Wild sind die Berge und weit, flach, breit dehnt sich das Land, da sie im O st e n fielen. Meile um Meile zieht sich die Front, die sie lebend getragen, die sie in den Gräbern nun halten, bis hinunter zum Meer. Der Geist ber Erinnerung schreitet bie große Kette ab, in ber sie ruhen, nicht tot, nicht vergessen, sondern lebendig aus der Kraft ihres Opfers, aus der Kraft des Dankes. Wanderer zwischen beiden Welten wie jener, der da irgendwo unter ihnen ruht, der keine Furcht kannte, wie keiner der Kameraden, vor dem Grab und dem Dunkel des Todes. Hinüber über die Gräber der Freunde reicht seine Hand zu jenem, der ihm den Namen des Wanderers gab. Ernst Wurche ruft den Dichter Walter F l e x und hört seine Antwort von der Insel im Ostmeer, wo er einsam ruht zwischen Land und See. Und der Dichter gibt den Rus des Freundes weiter an jene anderen, die auf dem Grund d e s Meeres liegen.

Nicht alle blieben sie dort. Manchen Leib trugen die Wellen an Land, daß die Treue der Menschen ihm seine letzte Stätte gebe. Auch der Dichter der See ruht nicht mehr auf unbekanntem Grund. Da, wo die Wogen ihn ans User warfen, liegt Gorch

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Ring um Deutschland.

Dg, wo über das flandrische Land, wett, eben, oi ins Unendliche reichend, der Wind vorn Meer eiüberweht, liegen sie, frühe Opfer einer frühen itlbe. Da liegen sie, die Helden von Lange- niircf. Mochte ihnen der Wind Wort um Wort e- Liedes von ihren Lippen reißen, Ton um Ton ei Melodie, mit der sie gegen den Feind stürmten - sie sangen, und sie stürmten für Deutschland. :i kämpften, und sie fielen für Deutschland, feinen Innen auf den Lippen, aber im Herzen sein Blut.

war nicht ein anderes, nicht ein Fremdes, dieses »lutschland, für das sie marschierten im Grauen e< höllischen Feuers: sie waren es selbst, sie waren 1 Land, das da schritt, sie selbst waren Deutsch- trfb.

Mit ihnen fiel Deutschland, tapfer, heldisch. Doch sie nicht starben, sondern lebendig sind, so starb oirg nicht Deutschland. Es sank, brach nieder, ver- tr,, wie der Soldat im Tod, für eine Weile sich

r. hen in den Weltmeeren und in allen Erdteilen, mter Afrikas sengender Sonne und in Asiens 2 eiten, in Rußland und in Polen, in den Kar- Ptthen unb an ber Ostpreußischen Grenze, m Flan- brrn unb in Frankreich, aber überall liegen he in eiern Boben, der durch ihren Tod zu deutscher W geworden ist, unb es ist beutscher Abel, als wchbenkliches Volk gut unb ehrfurchtsvoll mit ben Jbten umzugehen, sie mit Respekt zu behandeln md als Vorbilder der Pflichterfüllung zu rühmen.

Am 17. März 1935 beging unser Volk den Helden- fltbenftaq in unvergeßlicher Weise; am Tage vorher fr tte der Führer Adolf Hitler das Gesetz der cE [gemeinen Wehrpflicht verkündet iieb/burd) eine Proklamation begründet. Das Gesetz t-ftimmte in einfachen unb klaren Worten:

Der Dienst in ber Wehrmacht erfolgt auf ber Grunblage der allgemeinen Wehrpflicht. Das deutsche Friedensheer, einschließlich der übergeführten Truppen-Polizeien, gliedert sich in 12 Korpskommandos unb 36 Divisionen.

«Ein gewaltiger Jubel brauste durch das ganze lind, denn nun wußte jeder, daß die Schmach von 2°rsailles beseitigt war, die dem Deutschen Reiche rar ein Heer von 100 000 Mann zugebilligt hatte. 1 e kleine Reichswehr durfte den Ruhm für sich boanfprudfen, trotz aller Beschränkungen und Be- siitzelungen den Geist der alten deutschen Armee chatten und das Ansehen deutschen Soldatentums ftckenlos bewahrt zu haben. Das Ausland mußte sch mit der Tatsache der Wehrhaftmachung ab- fnben. denn es vermochte den Vorwurf nicht zu rtträften, daß es nichts dazu getan hatte, eine o gemeine Rüstungsbeschränkung in Europa durch­führen, trotz der jahrelangen Komödie der Ab- rsitungskonferenz in Genf.

:Der Führer hat vom ersten Tage an erklärt, daß b- deutsche Wehrmacht als ein Schirm des Friedens für Reich und Do" I- seiner großen Reichstagsrede

in der er die bekannten 13 Punkte aufstellte, betonte

[ jft. Jedoch es lebte wieder empor, hob sich Hiner und herrlicher im Bild jener Jugend, die im als die Jugend von Langemarck unter uns tritt, umstrahlt vom Ruhm ihres Heldentums, Ver- iflchtung für alle, die Deutschland nun tragen. Ins noch immer weht der Wind vom Meere hsr jj< den roten Mohn, den das Niemandsland heute ti. damals trägt, über ben breiten Wassergraben schweren Bunkern, ben ruhenben Punkten 5. Unb in ber Halle, in ben Gängen