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Aus aller

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Bei Herzbeschwerden nervöser Art

Ihre Verlobung geben bekannt

im Februar 1939

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der deutsche Flieger Oberleutnant Pulkowsky in Madras (Vorderindien) während eines Vorfüh­rungsfluges tödlich verunglückt. Lin an Bord befindlicher indischer Fluggast kam ebenfalls ums Leben. Die Ursache des Absturzes ist noch nicht ein­wandfrei geklärt, da die Augenzeugenberichte ein­ander widersprechen. Der Unfall ist wahrscheinlich auf Berührung eines Hindernisses zu­rückzuführen.

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Gießen, den 10. Februar 1939.

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Deutscher Flieger in Indien tödlich verunglückt.

feinem Rückflug von Australien ist

Für die uns zu unserer silbernen Hochzeit erwiesenen Aufmerksam­keiten banken wir herzlich.

Emil Wagner und Frau Margarete, geb. Deller

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Trohe, den 11. Februar 1939.

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Gießen, den 10. Februar 1939.

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Freitag, 17. Februar:

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übt Klosterfrau-Melissengeist eine beruhigende und Kräftigende Wirkung aus auf das gesamte Hers- und Nervensystem. Regelmäßig angewandt behebt er auch manche Begleiterscheinung, die auf übermäßige Beansvruchung des Herzens hin- weist, wie Gliederschwere oder Schlaflosigkeit. Seine vielseitige Anwendbarkeit erklärt sich daraus, daß er als Hetlkräuter-Destillat neben der seit je als Herz­stärkung bekannten Melisse noch Auszüge aus anderen hellkräftigen Pflanzen

einer sechsmonatigen Reise durch den Senegal, über das er der ungekrönte König zu sein sein, nach Frankreich zurück und hat sich in Begleitung seiner Frau, einer Negerin, photographieren lassen. Damit aber ja keine Verwirrung der Begriffe entsteht, hat Monsieur Galandou Dious der Presse erklärt, daß dies seine jüngste von sechs Frauen ist, 28 Jahre alt und aus einer sehr noblen Neger­familie stammend. Die Pariser Blätter teilen voll Bewunderunb miT, das Frau Galandou Dious N. 6 ihren afrikanischen Sitten auch in Paris treu bleibt, keine europäische Kleidung trägt, ihren Salon in dem reinsten afrikanischen Stil ausstatten und sich be­mühen wird,ben geistreichen Franzosen die Kunst und den Geschmack ihres Landes zugänglich zu machen". (Paris Soir.) Der Durchschnittsfranzose, dessen Neugierde erst jetzt über sein Mutterland nach den Kolonien und Protektoraten durchzudringen be­ginnt, hat aber mit Erstaunen vernommen, daß es einen französischen Abgeordneten gibt, der mit Wis­sen aller Vielweiberei treibt und dafür nicht bestraft wird.

Pulkowsky auch in Madras, um das neue deut­sche Reiseflugzeug vorzuführen. Hierbei ereilte ihn das tragische Geschick. Für die deutsche Luftfahrt be­deutet der Tod dieses jungen Fliegers, der durch seinen Afrikaflug im vorigen Jahr und ins- besondere durch seinen-jetzigen Fernflug nach Austra­lien sein großes fliegerisches Können bewiesen hat, einen schweren Verlust.

Sie Heidismusiktage der HZ

Leipzig, 11. Febr. (DNB.) Auch am 2. Tage der Relchsmusiktage der HI. bildete eine eindrucks­volle musikalische Leistung einer HJ.-Spielgemein- fchaft den Auftakt. Das Freiburger Bannorchester brachte frisch und lebendig alte Meister zu Gehör. Der Solist, der 15jährige Hitlerjunge Schärnack, konnte mit der hervorragenden Wiedergabe des Violinkonzertes E-dur von Johann Sebastian Bach einen großen Erfolg ernten. Ein offenes Singen zur Werkpause in dem nationalsozialistischen Musterbe­trieb Leipziger Wollkämmerei brachte Arbeiter und Jugend unter dem MottoFanget euer Handwerk freudig an" zu gemeinsamem Lied von Freude und Arbeit zusammen.

Am Nachmittag bildete die Jugend mit ihren Gästen eine Hörergemeinschaft, die sich von Her­mann Diener und seinem Collegium musicum in das Wunderland Bachs führen ließ. Im Mittel­punkt stand eine bis ins letzte klanglich ausgewo­gene Wiedergabe desMusikalischen Opfers" über dasThema regmm" von Friedrich dem Großen. Der Tag klang mit einem festlichen Bläserabend Mit Pfeifen, Trommel und Trompeten" aus, der

Wie Klostersrau-Meliffengeist wirkt, dafür einige Urteile seiner Verbraucher. Herr Franz Kemner (Bild nebenstehend). Kaufmann. Bochum. Bongardstt. 33. schreibt um 1.8. 38:Klosterfrau-Melissengeist benutze ich seit einiger Zeit bet Herzbeschwerden nervöser Art. Er hat mir hierbei ausgezeichnete Dienste ge­leistet. Schon kurz nach Einnahme beruhigte sich das Herz.

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Oberleutnant Pulkowsky hatte zusammen mit Leut­nant kennet, der an dem Dorführungsflug in Madras nicht teilnahm, mit dem Reiseflug­zeugA r a d o 7 9" einen Fernflug nach Australien durchgeführt. Hierbei stellte die Besatzung auf der Strecke Bengasi (Nordafrika) Gaja (Hinterindien) mit einer Flugstrecke von 6400 Kilometer einen neuen internationalen Langstreckenrekord für Leichtflugzeuge auf. lieber vier Erdteile führte der Flug, zunächst nach Australien und von dort über Manila, Sumatra, Bangkok, Kalkutta nach Madras. Annähernd 40 000 Kilometer legte die Besatzung mit ihrem Flugzeug ohne jeden Zwischenfall zurück und überwand alle Schwierigkeiten des Klimas und der Wetterlage, eine sowohl für das Flugzeug als auch für die Besatzung hervorragende Leistung. Wie in vielen anderen Städten, so startete Oberleutnant

Mission Henry Börenger; dieser ist ein schon älterer Herr und einer der Vertrauten jeder französischen Regierung in außenpolitischen Fragen: jener ist ein erst im Herbst gewählter jüngerer Herr aus der Bretagne, der mit seinen vierzig Jahren im Kreise der ehrwürdigen Senatoren fast wie ein Jüngling wirkt). Wir finden als Turnierteilnehmer noch den ehemaligen Ministerpräsidenten F l a n ü i n , der mit seinen zwei Meter Länge ohne Mühe der größte Spieler ist. Und schließlich hat es sich auch Jean Zay nicht nehmen lassen, sich einzuschreiben. Seine Spielfähigkeiten sind der breiteren Oeffentlichkeit undbekannt, und leider wird es auch so bleiben, denn die Oeffentlichkeit ist, wie gesagt, zu diesem fried­lichen Turnier mcht zugelassen. Nur die Sport- journallsten haben Zutritt. Wäre es für die Oeffent- lichkeit nicht eine sehr angenehme Abwechslung, die Parlamentarier einmal in voller Tätigkeit zu sehen, ohne sie zu hören?

Da ist Monsieur Galandou Di auf, schwarzer Abgeordneter der französischen Kolonie Senegal, aus ganz anderem Holz geschnitten. Er kam von

j emand wird ernstlich behaupten, daß die fran- < »sichen P arlamentarier große Sportler M Dazu fehlen die Voraussetzungen einer moder­en Sporterziehung, wie sie im Dritten Reich oder 1t lalien seit einigen Jahren bestehen. Anderseits 11 ins Durchschnittsalter der französischen Abgeord- > etm viel höher als das der Reichstagsabgeordneten »e der Mitglieder des Großen 'Faschistischen Rates. - -m»erhin Hot sich in Frankreich seit zwei Jahren i raches geändert. Der Franzose hat, kann man fast I igm, in den beiden letzten Jahren das Schwimmen, i asKampieren im Freien und vor allem das Schi- T min erst entdeckt. Seit der - verunglückten Mont- Nloc-Besteigung des jüdischen Unterrichtsministers Leer Zay, der sich nebenbei und ganz vage auch intiden Sportangelegenheiten zu befassen hat, tab-n namhafte Parlamentarier in fporllichen An- ^rlmnheiten nicht mehr von sich reden gemacht.

IM ist ein Tennisturnier für P ar - in entarier aufgezogen worden, das jedoch mai weiß nicht genau warum unter völligem AKuchluß der Oeffentlichkeit in der neuen Sport- 1 ill an der Porte de St. Cloud ftattfindet. Nam- tifi Parlamentarier aller Parteien find eingeschrie- tiliri,linier anderem der Rechtsabgeordnete Tixier- Sj|:nancDurt, der der Favorit des Turniers ii» Isr Senator Berenger (nicht zu verwechseln nit nem Vorsitzenden der auswärtigen Senatskom-

jctzt bereits für den Fall, daß ihre erste War- i 115 keine Wirkung hat, den G e n e r a l ft r e i k in isr gesamten französischen Filmindustrie in ü mägung. Die Filmproduktion soll vollkommen ein- I j;llt werden. Zehntousende von Personen wür- )ti dadurch mit einem Schlage arbeitslos. Die Film- iiÖijtrieUen und Lichtspieltheaterbesitzer behaupten, )<i| sie mit Verlust arbeiten. Das mag sein: aber ehirmann weiß, daß die französische Filmindustrie oaiirscheinlich die schlechte st organisierte Zifustrie des Landes ist. Und in diesem einen Fall [1 in Vorwurf wenioer dem Franzosen zu machen, )ni dem man ja weiß, daß Organisation nicht seine Ehirfe ist, als vielmehr den Führern dieser In- lufirie, die fast sämtlich Ausländer und Ju- ) sn sind. Sie haben zwar keine Organisation, aber in Methode: nämlich dieDummen" um Millio- nn zu betrügen mit Hilfe einer Industrie, die Jllu- im$n gibt und von Illusionen lebt. Die Fälle Na- j)ai und -Cerf-Hirsch sind zwar besonders krasse Me, ober durchaus keine Einzelerscheinungen. Die Mieleuropäische jüdische Emigration der Film- irciche hat sich zu einem sehr großen Teil nach Kams geschlagen, wo sie ihr Unwesen treibt. Ihr Uv.luß ist in der französischen Filmproduktion beut» ich -sichtbar. Die Filme im Halbdunkel mit lebens» er einendem Thema sind in den letzten Jahren sehr . atyreid) in Frankreich gedreht rooroen/ während in Rene Clair aus verschiedenen Gründen seit Jaks- en micht mehr in Frankreich dreht, und ein Feyder Mit in Berlin arbeitet.

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in der Ausgestaltung von Helmut Majewski unL Bernd Poreß ein weiteres Gebiet der musikalischen Erziehungsarbeit der HI. nahebrachte. Fanfaren leiteten den Abend ein, und dann folgten Turm­musiken, Landknechtsweisen, festliche Bläsermusiken an Fürstenhöfen, frederizianische Lieder und Mär­sche, Reiterlieder der Befreiungskriege, Märsche und Lieder der alten Armee und schließlich Lieder und Märsche der neuen Zeit. Den^Veranstal- tungen wohnte Generaladmral Dr. h. c. Raeder bei.

Verräter hingerichlet.

Berlin, 10. Febr. Amtlich wird mitgerellt: Der am 23. November 1938 vom Reichskriegsgericht Zum Tode, zum dauernden Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte und zur Wehrunwürdigkeit verurteilte

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17.00

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Theophil Dzierzawa, geboren am 27. April 1914 in Beuchen (Oberschlesieil) ist heute hinge- r i ch te t worden. Dzierzawa war bereits vor seinem Eintritt in das Heer von einem Agenten für den Spionagedienst einer ausländischen Macht geworben worden. Er hat diesem wäh­rend seiner Dienstzeit gegen Entgelt mehrere Monate Irng militärische Geheimnisse verraten.

Vielfach vorbestrafter Berufsverbrecher zum Tode verurteilt.

Am 10. Februar ist der am 29. Januar 1905 geborene Walter Corn ehl aus Magdeburg- Sudenburg hin gerichtet worden, der durch das Urteil des Schwurgerichts Erfurt vom 6.12.38 zum Tode verurteilt worden ist. Cornehl ein viel­fach vorbestrafter Berufsverbrecher, hat bei einem feiner zahlreichen, unter Mitführung von Schuß­waffen verübten Einbrüche den 23 Jahre alten Schuhmachergefellen Otto Ehrhardt durch zwei Pistolenschüsse ermordet.

Selbstmord zweier Eisenbahnräuber.

Berlin, 10., Febr. (DNB.) Die von dem ^ondergencht in Halle am 7. Februar zum Tode verurteilten Eisenbahnräuber Krybus und Edelhoff sind gestern auf einem zur Vor. bereitung der Vollstreckung angeordneten Trans- port aus dem Gefangenenwagen ausgebro. che n. Sie wurden sofort gestellt und haben sich, als sie feinen Ausweg sahen, selbst entleibt. Die Untersuchung darüber, ob den mit dem Trans- port betrauten Polizeibeamten ein Verschulden zur Last fällt, ist im Gange.