Ausgabe 
9.9.1939
 
Einzelbild herunterladen

Berlin, 8. Sept. (DNV.) Die zur Abwehr

tat

iberwachen."

r

9.Sept. Wir liegen an einem Damm i den. Ueberläufer. Am Damm.»erden sie enb Links und rechts bellen unsere Ma- gegengenommen. Aufgeregt reden die Manner durch

Da erscheint an einem Waldrand vor uns e i n

- < r < f » X < a f n A r t <

»ur. len»

die eut. 5on.

der Sine Hube tatt- rtadt räß.

als nirb s n b

Zwecke zu verfolgen, not- l vernicytet wird.

Berlin, 8. Sept. (DNV.) Amtlich wird, mif- (eteilt: ^Troh der Aufforderung, das Krastwagen- jihren auf unbedingt notwendige Fälle zu beschränken und von Fahrten zu pri- v-alen Zwecken völlig abzusehen, finden fch noch immer Kraftfahrer, die sich über diese heute Wslversländlichen Gebote hinwegsehen. Diese Krast- sthrer werden nochmals darauf hingewiesen, daß iue Tankausweiskarten keine Frei- I riefe zur unbeschränkten Benutzung ! e r Wagen sind. Bei der Aushändigung der i arten wird vielmehr erwartet, daß der Kraftstoff i ur zu den Zwecken verbraucht wird, die für die Begründung des Antrages auf <5e- v»ährung von Tankausweiskarten angegeben »orben sind. Sollten in Zukunft Kraftfahrer fest- leffeöt werden, die ihre Wagen nur zur Bequem- ichkkit oder zum Vergnügen fahren, so würden

Für Vergnügungs» und Bequemlich­keitsfahrten darf kein Tropfen mehr verschwendet werden. Wer heute noch glaubt, aus d-er Reihe tanzen zu können, irrt sich gewaltig. Im Augenblick, wo ein Appell an das! Anstandsgefühl und das Pflichtbewußtsein nicht von 100-prozentiger Wirkung ist, müssen andere Maß­nahmen angewendet werden. Wer sich einen Tank- ausweis verschafft hat, weil er ihn angeblich un­bedingt benötigt, um ihn dann mißbräuchlich zu verwenden, darf sich rticfyt wundern, wenn man ihm den Ausweis sofort entzieht und sein Fahr- zeug beschlagnahmt. Leute, die sich Benzin erschleichen oder es aus privatenTankstellen^ in

n »»

Schuh gegen Volksschädlinge

Todes- und Zuchthausstrafe gegen gemeine Verbrecher.

» @e« noch kla- eng- i, die Seite Neu- ier- seien

Lind rieben es in n Ge- ilätter fein chinen n da- je der tschloß euksch« n der n an« strahlt

den isfen . hkeit i«s

tzten n in uhen in in )tet .Zu- Rinie der Tag 3n. hren.

und llern ächte hnen stö. daß nicht is in

Versorgung mit Brot und Mehl gesichert!

SezugSscheinpflicht für Mehl zur Verhinderung von Mißbrauch. Neuregelung des Bezuges von Kaffeezufahmitteln.

Kein Benzin für Vergnügungsfahrten polizeiliche Kontrolle des Krastwagenverkehrs.

ifen.

fti «*

dert. Der Lu....« -

gleichmäßige Deckung des

der ganzen Bevölkerung m

Beamte wird wenn er

Ln die ine er* itänben n, die n eine rartige rs von mg 9e' a des fetz er m Pol ngen g wur* sfr* inge' t ganze

letzten n der in / m üb/r 3 » i>;'

eben!« FlH rerzeich irungen- r Stelle hervor, ts- und .rzüglich riegr'

Fürsorge und Betreuung der Angehörigen der Wehrmacht Neue Gesetze stellen den Familienunterhalt sicher.

einander. Wir können kein Wort verstehen. Nur das eine hören wir aus dem Durcheinander heraus, daß sie alle gut deutsch sprechen. Und nun machen unsere Infanteristen Mund und Augen auf: Die Ueberläufer behaupten allesamt, auch gute Deutsche zu sein, aus der Gegend von Schneidemühl zu stammen und von den Polen zumK am pfgezwungen worden zu sein. In ihren dicken Uniformen freilich, die so plump aus- sehen, mit ihrem kahlgeschorenen Kopf die pol­nischen Barbiere taten gute Arbeit; die polnischen Soldatenköpfe werden radikal abgeschert und man wird bei den Polen schon wissen warum in die­sem Aufzug freilich sehen die Überläufer nicht ge­rade wie Deutsche aus. Wenn man ihnen ober in die Gesichter sieht, dann denkt man doch anders.

Man muß da unwillkürlich an gefangene polnische Soldaten denken, deren Transport man auf dem

polnische Soldaten wider Willen

Volksdeutsche kommen in die deutsche Front.

Von dem Sonderberichterstatter des ONB.

Ostoberschlesien Ml die deutsche Kriegswirischast Starke Steigerung der Kohlen-, Eisen-, Stahl- und Zinnerzeugung.

bürokratisch, sondern menschlich befaßt in der Unterhaltung mit dem Antragsteller, in der Beur­teilung seines Auftretens und seiner Lebensverhält- nisie erkennen, ob er es mit echtem Bedarf oder getarnter H a m st e r e i zu tun hat. Dies wird es in den meisten Fällen überflüssig machen, daß die Behörde inquisitorische Maßnahmen trifft, um den wirklichen Bedarf sestzustellen. Wir wollen keine Kleiderschrankschnüffeler, son­dern verständig urteilende Beamte. Dies hat allerdings zur Voraussetzung, daß die Verbraucherschaft durch ihr eigenes Verhalten dazu beiträgt, daß die Behörde der unangenehmen Not­wendigkeit enthoben wird, unpopulär zu verfahren. Wirklicher Bedarf wird und kann ge­deckt werden. Dem Bedürfnis aber, mit Hilfe des Bezugsscheines kleine Hamsterlager anzulegen, wird der Beamte durchaus kein Verständnis entgegen­bringen. Befürchtungen, daß der Antragsteller sich einem hochnotpeinlichen Verfahren unterwerfen muß, werden verschwinden, sobald es sich herum­gesprochen hat, daß niemand besorgt sein muß, der wirkliche und echte Sorgen um seine Klei­dung hat.

Der Bezugsschein sollte zunächst einen Riegel vor­schieben, um willkürliche und eoenso unnötige wie unerwünschte Käufe zu unterbinden. Er sollte dar-

Berlin, 8. Septencker. (DNB.) Der General- Inserent im Reichswirtschaftsministerium, Präsident jians Kehrl, erklärte zur Handhabung der Bezugs­scheine, soweit sie sich auf Textilwaren be­uchen. ' .. er

Die Verbrauchsregelung für Spmnstoifwaren und Schuhwaren diente dem Zweck, unter allen Imständen den Warenbedarf der Bevölkerung und insbesondere der werktätigen Volksgenossen aus Irnge Zeit sicherzustellen. Sie erschien plötzlich, um riefet von vornherein das Gelingen der mit der Lerbrauchsregelung angestrebten Absichten zu ge­fährden. Mit dem Bezugsschein muß verhütet wer- ien, daß der Vorsprung, den die Volksgenossen nvit ticherem Einkommen gegenüber der weniger be- rnttelten Bevölkerung haben, ausgenutzt werden tonnte. Hätte man für den Bezugsschein eine An­lauf- öder Uebergangszeit eingeführt, so wurde es t otz aller guten Gesinnung, die sich gerade m den l tzten Wochen im deutschen Volke so prachtvoll tswährt hat, unvermeidbar gewesen sein, daß Ie nach dem Geldbeutel des Einzelnen ^Hamsrer- Sihrfe getätigt worden wären, und daß damtt oer

über hinaus der Verbraucherschaft zusammen mit dem Handel und der Industrie die Erkennt- nis vermitteln, daß in der heutigen Zeit die Wünsche des einzelnen hinter die Interessen der Gesamtheit zurücktreten müssen. Dieser Zweck ist schon jetzt er­füllt, denn selbst die nicht bezuasscheinpflichtigen Waren werden mit nur normalen Umsätzen gekauft.

Ls wird sich ermöglichen lassen, bereits in den nächsten Tagen die Reihe der freien Waren zu erweitern. So werden Daren freigegeben werden, die saison­bedingt sind oder nicht der Deckung des unbe­dingt lebenswichtigen Bedarfes dienen. Dies trifft z. B. zu für: Teppiche, Gardinen. Hand­arbeitsgarne, kiffen, Diwandecken, kunstseidene Kaffeedecken, Wieder, Abendkleidung und ähn­liches; ebenso sollen Scheuertücher, Wischtücher und ähnliche Wirtfchaftsartikel freigestellt wer­den. Wir wissen die schwere Aufgabe der deut­schen Hausfrau sehr wohl zu schätzen und wol­len sie der Pflicht entheben, wegen jedes ein­zelnen Scheuertuches den Gang zum Wirt­schaftsamt antreten zu müssen.

bisherige schlechte Ausnützung der polnischen An­lagen läßt außerdem noch weitere erhebliche Mag- lichkeiten der Leistungssteigerung erwarten. An Eisenerzen sind die reichen Vorkommen in dem be­reits besetzten Gebiet von W i e l u n, die erst kürz­lich von den Polen in Angriff genommen wurden, für die Erweiterung unseres Kriegspotentials von Wert. Vergleichsweise am größten ist die Stärkung unserer Zinnerzeugung. Mit über 100 000 Tonnen machte die polnische Zinkerzeugung, die zum guten Teil nach Deutschland ausgefuhrt wurde» selbst in den letzten Jahren noch mehr als die Hälfte der deutschen Produktion aus.

Alle diese wertvollen Anlagen können um so rascher für die Versorgung unserer Wirtschaft und unseres Heeres eingesetzt werden, als Z e r st ö r u n- g en nu? in nicht nennenswertem Um­fang vorliegen und aus der Zeit vor der Los­trennung Ost-Oberschlesiens und der damals zu Oesterreich gehörigen Gebiete noch eine ein- gehendeKenntnis der deutschen Stel- l e n über die Vetriebsverhältnisse in den besetzten Revieren zur Verfügung steht. An vielen Stellen konnte die Arbeit sofort nach der Be­setzung wieder ausgenommen werden, und die organische Zusammenfassung der besetzten Industriegebiete mit dem eng benachbarten und verwandten westoberschlesischen Revier läßt eine Leistungssteigerung erwarten, die erheblich über die bisher erzielten Produktionszahlen hinausgeht.

beitet, den sollen nach der Verordnung die schärf­sten Strafen bis zur Todes st rase treffen.

Ausschließlich mit dem Tode bedroht die Verord­nung denjenigen, der zum Schaden der deutschen Wehrkraft und Wirtschaftskraft Gebäude in Brand setzt, den Verkehr auf der Eisenbahn und Straßenbahn gefährdet oder sonst eine gemeingefährliche Straftat begeht. Schließlich verfällt dem Tode, wer in einem Ge­bietsstreifen, den die Zivilbevölkerung aus militä­rischen Gründen geräumt hat, plündert. Wer in solchen Gebieten stiehlt, ist so verächtlich, daß die Verordnung hier den Vollzug der Todesstrafe durch Erhängen vorsieht.

So wird mit den härtesten Waffen der Kampf gegen gemeine Verbrecher ausgenommen, die sich in ernster Zeit aus Ichsucht, Habgier oder anderen niedrigen Beweggründen außerhalb der Volks­gemeinschaft stellen; die Verordnung Aeugt von dem unbeugsamen Willen, derartige Dolksschädlinge aus- zumerzen. Das deutsche Volk, das in geschlossener Front hinter seinem Führer steht, um den ihm auf- gezwungenen Kampf zum siegreichen Ende zu füh­ren, soll die Gewißheit haben, daß, wer aus dieser

Hätten alle Besitzer einer Tankausweiskarte so viel Disziplin und so viel Anstandsgejühl, wie es die Staatsführung voraussetzte, als sie den Tankaus­weis schuf, dann könnten und dürften heute keine Autos mehr vor den Restaurants und den Kaffee­häusern, an den Tennisplätzen und in der Nähe von Badeplätzen stehen. Leider ist das heute noch so. Die Feststellung ist bedauerlich. Sie führt aber zwangsläufig dazu, daß diese Mißstände radikal beseitigt werden.

Durch dasEinsatz-Wehrmacht-Gebühr- n i s g e s e tz wird die Besoldung, Verpflegung, Unterbringung und Heilfürsorge aller W eh r- ma ch t sang e h ö r i g e n während des be­sonderen Einsatzes geregelt. Alle diese Wehr­machtsangehörigen, gleichgültig, ob sie bisher aktive Soldaten oder Wehrmachtsbeamte waren oder ob

Weil Benzin so unendlich wichtig ist, wurde der Tankausweis geschaffen, der allein zum Be­zug des Treibstoffes berechtigt. Der Tankausweis eht eine Grenze zwischen Kraftwagen, die für sbensnotwendige Zwecke laufen müssen, iitt> solchen, die angesichts der großen Aufgaben der Nation in der Garage bleiben müssen. Eine auch nur oberflächliche Betrachtung der Straßen und Plätze zeigt, daß die Zahl der Personenwagen, bie c uch heute noch fahren, sehr groß ist. Ter Landrat eines Berlin benachbarten Kreises hat < ne Kontrolle durchführen lassen. Von 556 kontrol­lierten Kraftfahrzeugen befanden sich nach den eige- neu Aussagen der Fahrer 4 6 6 au f Ausflugs- f«a h r t e n. So geht das auf keinen Fall weiter!

Kindlicher Fliegerangriffe gebotene Verdanke- iu n g darf verbrecherischen Elementen nicht den lnreiz bieten, in ihrem Schutz ein lichtscheues Treiben zu entfalten. Eine Derordnuna des Mi- chterrats für die Reichsverteidigung schiebt der- trügen Versuchen einen Riegel vor. Wer bei Flie- (eralarm oder unter dem Schutze der Verdunkelung u rauben oder stehlen, andere zu ver­ätzen oder gar das Leben eines Volks- cen offen anzugreisen unternimmt, wird mit dem Tode oder mit lebenslanger oder zeit­licher Zuchthausstrafe bis zu 15 Jahren bestraft. Dieselbe Strafe trifft auch denjenigen, der in an­drer Weise unter Ausnutzung der durch '"en Kriegszustand geschaffenen be­sonderen Verhältnisse eine Straftat be-

Berlin, 8.Sept. (DRV.) Die Versorgung les deutschen Volkes mit Brot und 5t ehl ist dank den bekannten großen Vorräten an Getreide und der sehr guten Getreideernte dieses Wahres, die eine weitere Erhöhung der nationalen Reserve im Laufe des Jahres möglich macht, für lange Jahre gesichert. Diese Erhöhung der Reserve zwingt sogar dazu, alle irgendwie verfüg- hren behelfsmäßigen Lagerräume über bs bisherige Maß hinaus in Anspruch zu nehmen. s»iese reichliche Derforgung entbindet jedoch nicht vn her Pflicht, zu verhindern, daß Mehl -erschwendet oder mißbräuchlich ver­wendet wird. Der bisherige Mehlverbrauch soll Hoch nicht beeinträchtigt werden.

' Deshalb darf Roggen- und Weizenmehl j sofort nur gegen die mit Brot oder Mehl bezeich- :sten Abschnitte Nummer 1 und 2 der in der Zand der Verbraucher befindlichen Ausweiskarten ^gegeben werden, und zwar 25 0 Gramm j e

Familie zu fein. Da für die Familien her F e st- besöldeten eine unverdiente Besserstel - lang eintreten würde, wenn neben diesen Lei­stungen in der Wehrmacht die Friedensbezüge und Gehälter in voller Höhe bestehen bleiben würden, ist angeordnet worden, daß von diesen Gehältern ein Aus gleich s betrag abgezogen wird, weil durch die Abwesenheit des Wehrmachtsange- hörigen im Haushalt Einsparungen eintreten kön­nen. Die Höhe dieses Ausgleichsbetrages richtet sich nach dem Familienstände, wobei Familien mit fünf und mehr Kindern keine Ein­schränkung erfahren.

Der nationalsozialistische Staat sieht es weiter als feine Ehrenpflicht an, den Soldaten, welche bei opferfreudigem Einsatz chrer Gesundheit und ihres Lebens während eines besonderen Einsatzes der Wehrmacht durch Waffen- oder sonstigen Kampf­mittel oder im Kampfgebiet einen Körperschaden erlitten haben, eine über den Rahmen der für den Frieden geltenden Gesetzesbestimmungen hinaus- gchende Fürsorge und Versorgung zu gewähren. Diesem Zweck dient das Einsatz-Fürsorge- und Versorgungsgesetz. Aber auch die­jenigen'Volksgenossen, die infolge eines Angriffes auf das Reichsgebiet oder eines besonderen Ein­satzes der Wehrmacht Schaden an Leib oder Leben erleiden, und ihre Hinterbliebenen erhalten auf Antrag Fürsorge- und Versorgung nach dem neuen Personenschädengesetz.

lieber alle Einzelheiten geben die Fürsorge- und Versorgungsdienststellen der Wehrmacht, die 23er- sorgungs- und Hauptversorgungsämter, die Dienst­stellen des Reichstreubundes ehemaliger Berufssol­daten e. D. und die Nationalsozialistische Kriegs­opferversorgung e. V., ferner für die Familienunter­stützung die Oberbürgermeister und Landräte (Be- zirksfürsorgeverbände) Auskunst.

innen sofort die Tankausweiskarten entzogen (Der die Wagen ftillgelegt werden. Bei grobem Witzbrauch der Tankausweiskarten müssen ii.e Kraftfahrer außerdem damit rechnen, datz sie t e st r a f t werden. Die Polizeibehörden werden die Einhaltung dieser Grundsätze, die selbstverständlich cuch für alle übrigen Kraftstoffverbraucher gelten.

Abschnitt. Der Abschnitt Nummer 1 berechtigt Sur Entnahme in der Zeit vom 9. September bis _

16. September 1939, der Abschmtt Nummer 2 zur! ^em Beurlaubtenstand angehörten oder als Frei- Entnahme in der Zeit vom 17. bis elnschließlich in die Wehrmacht eintreten, erhalten zur

24. September 1939. Diese Regelung erstreckt stch Deckuna ihrer persönlichen Bedürf- selbstverständlich auch auf Spezial- und Kuchenmehl (gmeit diese nicht in Natur geleistet wer-

Eer Art. . fcen, gleiche, nach dem Dienstgrad gestaffelte Ge°

Kaffeezusatzmlttel dürfen nur noch gegen tzüh'rnisse (Wehrsoll). Weiter erhalten alle An­den mitKaffee, Tee oder Kaffee-Ersatzmittel be- ^höriqen der Wehrmacht, und zwar ohne Unter­zeichneten Abschmtt der Auswerskarte abgegeben Dienstgrades, eine gleichmäßige

werden. Die Höchstgrenze für Kaffee, Kaffee-Ersatz Verpflegung. Alle Angehörigen der Wehr­und --Zusatzmittel wird auf 100 Gramm je macht werden durch die Dienststellen der Wehrmacht Woche (bisher 63 Gramm) festgesetzt^Das Der- u n t e r g e b r a ch t. Die vorbildliche Organisation häUnis, in dem aus diesem Abschnitt Kaffee bezo- Wehrmacht-Sanitätswesens bietet schließlich die gen werden kann, richtet sich nach der leweils oer- m^ghr bafür, daß jedem Wehrmachtsangehörigen fügbaren Menge. Die Einzelbetriebe dürfen aber ausreichende Heilfürsorge zuteil von den am 9. September 1930 noch bei ihnen vor- w-r& handenen Mengen Röstkaffee höchstens 20 Gramm Darüber hinaus erhalten diejenigen Wehrmachts­an den in der Ausweiskarte genannten Dersor- angehörigen, durch deren Einberufung zur Wehr- gungsberechttgten abgeben. Imacht der Unterhalt ihrer Familien

oder die Erfüllung ihrer sonstigen Ver­pflichtungen nicht mehr gesichert ist, vom Staate einen Familienunterhalt. Bei Be­messung dieses durch Verwaltungs- oder Gemeinde­dienststellen zu gewährenden Familienunterhaltes werden die bisherigen Le b e n s v e r h ä l t- nisse und das im Frieden bezogene Einkommen berücksichtigt. Die Fortfüh­rung des Haushalts unter Beachtung der durch den besonderen Einsatz gebotenen Einschrän­kungen, die Erhaltung des Besitz st andes und die Erfüllung übernommener Ver­pflichtungen werden in vertretbarem Ausmaße gesichert bleiben. Es braucht also kein Angehöriger der Wehrmacht? in Sorge um das Wohl feiner I

Iiefjt, röenn das gesunde Dolksempfinden wegen der ! e s o nderen Verwerflichkeit der Straftat iLne besonders harte Strafe fordert. Wer etwa linen Betrug an der Familie eines Kriegsteilneh­mers darauf aufbaut, daß ihr natürlicher Be- chützer, der Ehemann und Vater, im Felde steht, mer die Besttmmungen über die Kriegsbewirtschaf-.

-jng von Vorräten umgeht, wer Warenbestände I Front ausbricht, um auf dem Rücken seines Volkes ernichtet, um aus anderen Waren höheren Ge- eigennützige verbrecherische Zwe' □tnn einzustreichen, wer als Verwalter kriegswirt- falls mit Den härtesten Waffen gastlich wertvollen Gutes in die eigene Tasche ar-1 --------

Berlin, 9. Sept. (DNB.) Im gleichen Maß, wie Polen seine gesamte Schwerindustrie durch den Vor­marsch unserer Truppen einbüßte, hat Deutschland hier einen wertvollen Zuwachs seiner starken kriegs­wirtschaftlichen Kraft erfahren.

Die deutsche Steinkohlenwirtschaft erhalt aus den Gebieten von Oberschlesien-Dombrowa und Krakau, wenn man allein die 1938er Förderung zu- C1IU/ICW./CU ~ ««-. r------- ß.nnl; I arundeleat, eine Ausweitung um etwa 38 Millionen

der Form von in der Garage aus gestielten Kani-, oder rund 2 0 v. H. Das übersteigt erheblich stern beziehen, sind nicht besser als Hamsterer in! Kohlenverbrauch, den die gesamte deutsche Lebensrnitteln, tm Gegenteil! Eisenerzeugung und Verarbeitung im letzten Jahre

Es kann niemand mchr sagen, daß er nicht ge- ' <^abtiei £arcn bisher polnischen Gruben wußt hätte, wie bitter notwenNg wir den TrSlb- letzten Jahren bei weitem nicht voll aus-

stoff brauchen, und es kann noch xM wemger *. Allein im Jahre 1929 hatten die genannten jemand sich auf die ^srefoe 9«^^ ©ebiete mit 46 Millionen Tonnen reichlich 20 v.H.

Me von l^mn^>u75;9ef1^^e^ gefördert als im letzten Jahre. Hinzu kommt seien aus Unachtfamkett erfolg. Es ist keine 'ben ^olen vor einem Jahr besetzte und letzt

Schande, tn der Sttaßenbcchn zu fahren. Die Wich beutrtf)er aanb befindliche Dlf agebiet mit

tigkeit, das Ansehen und der Ruhm einer^Person I er Federung von etwa 7,5 Millionen Tonnen, sind nicht abhängig von dem großen <5portcabno= besonderem Wert ist diese Olsakohle wegen ihrer lett, das man benutzt. Unsere SoD^en bringen am l ichneten dur Koksherstellung und

dere Opfer als das eines Verzichtes auf Lu^s- bomi?als Grundlage zur dortigen Eisen- und^Stahl- fahrten. Der Staat wird, wenn es keine rubere Insgesamt wächst die deutsche Kohlen-

Möglichkeit der Belehrung mehr gürt fo ertugung aus den genannten polnischen Revieren

merden müssen, daß es wahrscheiN ich zu empfehlen erzeugu 8 b , . i e r t e l.

ist, sich von selbst darauf zu be linnen ^sche kriegswirtschaftliche Kraft bringt

i-! was man m ernsten Zetten dqr Allgemeinheit L nßr Besetzung des ostoberschlesischen, des - schuldig ift Dombrowa- und Olsagebietes eine Steigerung

! I ------ der Eisen- und Stahlerzeugung um

jmehr als zwei Millionen Tonnen. Die Die Bezugsscheinpflicht

für Textilwaren wird gelockert

Bestand an greifbaren und für die Verteilung unter die Gesamtheit des deutschen Volkes bestimmten Waren erheblich verringert worden wäre.

Der Einzelhandel hat Gruber hinausauch .! !- "^ 'lluna" Links und rechts bellen unsere Ma-

Berücksichtigung des absolut notwendig ars Bunkerstellung, die die Polen als Schreckgespenst - inD°ut,chl°ndumd.° Kl-.dung .6 nfo Me deutsch- Arm-° langst hinter

w e n r g w i e u m d l e E r n a y r u n g i 8 Einzige Bewohner der Bunker sind jetzt noch

sein müssen. H^bei s _ zurückstellen wie es Schwärme von Fliegen und anderen Insekten. Die daß wir eigene Wunsche sowe zm ' b Maschinengewehre am Bahndamm schweigen plotz- die S l ch e r u n g d e s w i r k 1 i ch o r i n g e n o e beschösse her Artillerie heulen noch durch

Bedarfes erfordert cheine ist den die Lust. Die Polen sind geflohen man

®fwä^=rne VW »W* mehr non ihnen. Unsere Truppen snlgten

amten erwachst eine besondere Verantwortung dl- ch. einem Waldran!» vor UNS e i n

sowohl Takt wie gelunden st-nd °N°r n ,nischer Soldaten, die khaki-

- Beamte muß,sich bewußt Uniform ist weithin sichtbar. Die polnischen

. jn feigen fiänben liegt. Der Soldaten laufen auf die deutsche Stellung zu, di e '» sich mit sed°m M chcht Arm- erhoben und weiße Tücher m den Han-